Strategy akkumuliert 3.015 Bitcoin bei 67.700 Dollar: 101. Kauf unter Cost Basis

Strategy akkumuliert 3.015 Bitcoin bei 67.700 Dollar: 101. Kauf unter Cost Basis

Strategy, ehemals MicroStrategy, hat am 2. März 2026 weitere 3.015 Bitcoin gekauft. Dabei lag der Durchschnittspreis bei 67.700 US-Dollar pro BTC, was den 101. Kauf seit Beginn der Treasury-Strategie im August 2020 markiert.

In Kürze

  • Strategy meldet 101. Bitcoin-Kauf am 2. März 2026
  • Kaufpreis unter Cost Basis: was das für den Durchschnitt bedeutet
  • Finanzierung über Aktien und Preferred Shares

Strategy meldet 101. Bitcoin-Kauf am 2. März 2026

Michael Saylor gab den Kauf über die Plattform X bekannt. Das Gesamtvolumen der Transaktion liegt bei rund 204 Mio. US-Dollar, verteilt auf den Zeitraum vom 23. Februar bis zum 1. März. Damit setzt Strategy die Akkumulation fort, die seit Januar 2026 ohne eine einzige Woche Pause läuft.

MicroStrategy akkumuliert 3.015 Bitcoin

Interessanterweise fiel der Kauf genau in die Phase, in der Bitcoin unter 67.000 US-Dollar rutschte und der Fear & Greed Index bei 10 stand, also auf dem Niveau des Terra-Luna-Crashs von 2022.

Trotzdem hat Saylor nicht gezögert, sondern nachgelegt. Denn für Strategy zählt nicht der kurzfristige Preis, sondern die langfristige Akkumulation unter dem eigenen Durchschnitt.

Kaufpreis unter Cost Basis: was das für den Durchschnitt bedeutet

Der Kaufpreis von 67.700 US-Dollar liegt deutlich unter der bisherigen durchschnittlichen Cost Basis von 75.985 US-Dollar. Jeder Kauf unter diesem Wert senkt den Gesamtdurchschnitt und verbessert die Position für einen späteren Anstieg.

Insgesamt hat Strategy jetzt 54,77 Mrd. US-Dollar in Bitcoin investiert, während der aktuelle Marktwert bei rund 48 Mrd. liegt. Das ergibt einen unrealisierten Verlust von über sieben Mrd. US-Dollar.

Allerdings hat Saylor mehrfach betont, dass kein Verkauf geplant ist. Im Gegenteil: Er sprach zuletzt davon, dass Strategy Bitcoin jedes Quartal kaufen will, dauerhaft.

Finanzierung über Aktien und Preferred Shares

Auch die Finanzierung folgt dem bekannten Muster. Rund 229 Mio. US-Dollar kamen aus dem Verkauf von MSTR-Stammaktien über das bestehende ATM-Programm. Weitere sieben Mio. flossen aus dem Verkauf der STRC-Preferred-Shares, deren Dividende Strategy gleichzeitig von 11,25% auf 11,50% angehoben hat.

Dabei zeigt sich, wie konsequent das Unternehmen Eigenkapital in Bitcoin konvertiert, ohne operative Cashflows zu belasten. Strategy hält nach diesem Kauf insgesamt 720.737 BTC und bleibt damit der mit Abstand größte börsennotierte Bitcoin-Halter weltweit.

Das entspricht etwa 3,4% aller jemals existierenden Bitcoin, also ein Bestand, der durch das fixe Maximum von 21 Mio. Coins dauerhaft aus dem zirkulierenden Angebot entfernt wird. 101 Käufe über fast sechs Jahre dokumentieren eine niedrige Zeitpräferenz, die im Fiat-System kaum vorstellbar ist.

Während Zentralbanken die Geldmenge beliebig ausweiten, setzt Strategy auf das härteste Geld, das je existiert hat.

Bitcoin zeigt 5 rote Monatskerzen in Folge: Das 2. Mal in der Geschichte

Bitcoin zeigt 5 rote Monatskerzen in Folge: Das 2. Mal in der Geschichte

Bitcoin hat den Februar mit der fünften roten Monatskerze in Folge geschlossen. Seit Oktober 2025 ging es jeden Monat nach unten. Das gab es zuletzt im Bärenmarkt 2018.

In Kürze

  • 2018 vs. 2026: Gleiche Kerzen, anderer Markt
  • Sechs rote Kerzen gab es noch nie zweimal
  • Vom Allzeithoch zum Angst-Index: Der Weg nach unten

2018 vs. 2026: Gleiche Kerzen, anderer Markt

Damals druckte Bitcoin sogar sechs rote Kerzen am Stück. Der Verlust innerhalb dieser Serie lag bei rund 60%. Was folgte: fünf grüne Monatskerzen und ein Anstieg von etwa 300% – von 3.400 auf 14.000 Dollar.

Bitcoin zeigt 5 rote Monatskerzen

Das Muster ähnelt sich, aber der Markt von 2026 ist ein komplett anderer. Spot-ETFs existierten 2018 nicht. Strategy hält heute über 720.000 BTC. Institutionelle Akteure wie BlackRock bewegen täglich hunderte Millionen durch regulierte Produkte. Die Marktstruktur ist reifer, die Liquidität tiefer.

Sechs rote Kerzen gab es noch nie zweimal

Historisch hat Bitcoin nie zweimal sechs rote Monatskerzen in Folge gedruckt. Am 2. März flossen bereits 458 Mio. Dollar in Spot-Bitcoin-ETFs. Das war der stärkste Tag seit Monaten.

Am 18. März steht die nächste Fed-Entscheidung an. Die BTC-Korrelation mit dem S&P 500 liegt bei 0,55. Solange Bitcoin wie ein Tech-Proxy handelt, bleibt es anfällig für Makro-Schocks. Aber die Daten zeigen: Nach fünf roten Kerzen kam historisch immer eine der stärksten Gegenbewegungen.

Vom Allzeithoch zum Angst-Index: Der Weg nach unten

Im Oktober 2025 markierte Bitcoin sein ATH bei 126.000 Dollar. Seitdem hat der Kurs rund 52% verloren. Der Fear & Greed Index steht bei 10. Das bedeutet extreme Angst, vergleichbar mit dem Terra-Luna-Crash 2022.

Gleichzeitig zeigen On-Chain-Daten eine Wende auf der Verkäuferseite. Long-Term-Holder haben ihre Abgaben innerhalb eines Monats um 87% reduziert. Auch Miner verkaufen deutlich weniger als noch Anfang Februar. Wale im Bereich 100.000+ BTC stocken ihre Bestände auf 690.000 BTC auf und das mitten in der Panik.

Die fünf roten Kerzen sind historisch selten und schmerzhaft. Aber wer 2018 in der Panik gekauft hat, wurde mit 300% belohnt. Die On-Chain-Daten deuten darauf hin, dass die Verkäufer erschöpft sind. Ob März die Wende bringt, entscheiden ETF-Flows, die Fed und die Frage, ob Bitcoin sich endlich vom Aktienmarkt entkoppelt.

Julian Hosp warnt vor 20K: On-Chain-Daten zeigen genau das Gegenteil

Julian Hosp warnt vor 20K: On-Chain-Daten zeigen genau das Gegenteil

Julian Hosp prognostiziert am 24. Februar 2026 einen weiteren 50-prozentigen Bitcoin-Rückgang auf 20.000 bis 30.000 Dollar. Seine Begründung: Keine Käufer, strukturelle Probleme und fehlendes Narrativ. Die Analyse lässt zentrale On-Chain-Daten aus. Checkonchain dokumentiert 7,5 Milliarden Dollar Realized Loss in zwei Events, den Mean Reversion Index bei 11,7 Prozent und Bottom-Formation wie 2015, 2019 und 2022. Institutionelle Käufer wie Mubadala, BSTR und UAE akkumulieren. Hosps Prognose übersieht die größte Kapitulation in Bitcoin-Geschichte und endet mit einem Sales-Pitch für seinen Inner Circle.

In Kürze

  • Topic 1
  • Topic 2
  • Topic 3

Hosps 3 Gründe für 20.000 bis 30.000 Dollar: Die komplette Analyse

Hosp nennt drei Gründe für einen weiteren Crash. Erstens: Keine Käufer mehr. Saylor kann wegen niedrigem MNAV nicht kaufen, Miner verkaufen, ETFs haben 3,8 Milliarden Dollar Outflows. Zweitens: Strukturelle Probleme. Quantencomputer-Risiko, BIP 110 Zensur-Streit zwischen Nodes und Core, Zentralisierung durch BlackRock und US-Regierung. Drittens: Fehlendes Narrativ. Bitcoin funktioniert weder als digitales Gold noch als Inflationsschutz, tradet wie Software-Firma.

Seine Schlussfolgerung: 20.000 bis 30.000 Dollar sind wahrscheinlich, bei Saylor-Zwangsverkauf sogar 1.000 Dollar möglich. Die Analyse hat Schwachstellen. BIP 110 Zensur-Streit ist nicht verifizierbar, möglicherweise Fehlinformation.

Hosp Bitcoin Kritik

Saylor-Zwangsverkauf würde Coverage Ratio von 8,3x erfordern, also Bitcoin bei 8.000 Dollar. Das ist historisch extrem. Der größte Drawdown war minus 87 Prozent 2015, minus 84 Prozent 2018, minus 77 Prozent 2022. 20.000 Dollar wäre minus 84 Prozent vom ATH. Möglich, aber am oberen Ende historischer Extrema.

7,5 Milliarden Dollar Realized Loss: Was Hosp in seiner Prognose auslässt

Checkonchain dokumentiert zwei separate Kapitulationen. November 2025 produzierte über 2 Milliarden Dollar Realized Loss pro Tag. Februar 2026 ebenfalls, mit 3,2 Milliarden Dollar am 5. Februar als größter Single-Day-Event ever. Zusammen über 7,5 Milliarden Dollar in absoluten USD-Termen, die größte Kapitulation in Bitcoin-Geschichte.

Der Mean Reversion Index liegt bei 11,7 Prozent, im Bottom 5 Prozent aller historischen Zyklen. MVRV, SOPR und NUPL bestätigen Bottom-Formation. Der 200 Week Moving Average liegt bei 58.500 Dollar, Bitcoin testete 60.000 Dollar. Der Realized Price liegt bei 55.000 Dollar, Bitcoin handelte darunter.

Alle Leverage-Level bis 60.000 Dollar sind cleared. Diese Daten werden in Hosps Analyse komplett ausgeblendet. Stattdessen fokussiert er auf fehlende Käufer und strukturelle Probleme, ohne die dokumentierte Kapitulation zu erwähnen. Das verzerrt das Bild erheblich.

Keine Käufer mehr? Mubadala, BSTR und UAE widersprechen

Hosp behauptet, die Käuferseite sei leergefegt. Die Realität zeigt anderes. Mubadala erhöhte die IBIT-Position im Q4 2025 um 46 Prozent auf 12,7 Millionen Aktien, über 1 Milliarde Dollar Exposure. Das war während Bitcoin minus 23 Prozent fiel. BSTR Holdings plant 13.000 Bitcoin-Kauf für 800 Millionen Dollar, basierend auf 1,5 Milliarden Dollar PIPE-Financing.

Adam Back bestätigte das auf CNBC. UAE hat 344 Millionen Dollar unrealized Profit aus Mining-Operationen und akkumuliert weiter. Saylor kaufte letzte Woche 1.142 Bitcoin für 90 Millionen Dollar, nicht nur 50-60 Millionen wie Hosp behauptet. Die Käuferseite ist schwächer als im Bull, aber nicht leergefegt.

Institutionelle Akteure mit langen Zeithorizonten akkumulieren bei niedrigen Preisen. Sie kaufen nicht in Panik, sondern skaliert über Quartale. Das ist genau das Verhalten, das Checkonchain als Smart Money bezeichnet. Hosp fokussiert auf ETF-Outflows und Miner-Verkäufe, ignoriert aber systematische institutionelle Akkumulation komplett.

Hosps Analyse hat einige korrekte Punkte. Quantencomputer-Risiko ist real und beeinflusst das Narrativ. Bitcoin tradet tatsächlich wie Software-Firma mit 0,73 Korrelation zu IGV. Das fehlende Narrativ ist ein Problem. Aber die Prognose von 20.000 bis 30.000 Dollar übersieht die größte Kapitulation in Bitcoin-Geschichte, Bottom-Signale über alle Mean-Reversion-Modelle und institutionelle Akkumulation.

Der Artikel endet mit einem Sales-Pitch für seinen Inner Circle, was die Analyse als Fear-Marketing einordnet. On-Chain-Daten zeigen Bottom-Formation, Hosp sieht weiteren 50-Prozent-Crash. Wer Recht hat, entscheidet sich in den kommenden Monaten.

742 Milliarden Dollar Zufluss: Warum Bitcoin-Zyklen stärker werden trotz kleinerer Prozent-Gains

742 Milliarden Dollar Zufluss: Warum Bitcoin-Zyklen stärker werden trotz kleinerer Prozent-Gains

Viele Analysten behaupten, Bitcoin-Zyklen werden schwächer. Sie schauen auf prozentuale Kursanstiege und sehen sinkende Renditen. Diese Perspektive übersieht das Wesentliche: Die absoluten Kapitalzuflüsse steigen exponentiell.

In Kürze

  • Prozentuale Renditen versus absolute Kapitalzuflüsse: Der fundamentale Unterschied
  • 86 Milliarden, 388 Milliarden, 742 Milliarden: Drei Zyklen im Vergleich
  • Interesse nimmt nicht ab: 742 Milliarden dokumentieren wachsende Adoption

Prozentuale Renditen vs. absolute Kapitalzuflüsse: Der fundamentale Unterschied

Prozentuale Renditen messen, wie viel ein einzelner Dollar gewinnt. Absolute Kapitalzuflüsse messen, wie viel neues Kapital insgesamt in einen Markt fließt. Beide Metriken erzählen unterschiedliche Geschichten.

Ein kleiner Markt kann große prozentuale Gewinne liefern mit wenig absolutem Kapital. Ein großer Markt braucht massives absolutes Kapital für kleinere prozentuale Gewinne. Die Mathematik ist eindeutig.

Bitcoin 2015 hatte eine Marktkapitalisierung von etwa 3 bis 4 Milliarden Dollar. Ein Zufluss von 86 Milliarden Dollar über drei Jahre ließ die Marktkapitalisierung auf 320 Milliarden Dollar steigen. Das ist eine Verhundertfachung der Basis bei relativ geringem absolutem Zufluss.

Bitcoin-Zyklen werden stärker

Bitcoin 2026 hat eine Marktkapitalisierung von etwa 1,2 Billionen Dollar. Ein Zufluss von 742 Milliarden Dollar seit 2022 lässt die Marktkapitalisierung auf etwa 2 Billionen Dollar steigen. Das ist weniger als eine Verdopplung der Basis trotz massivem absolutem Zufluss.

Größere Kapitalbasis braucht mehr absoluten Zufluss für gleiche prozentuale Gewinne. Wer nur auf Prozente schaut, sieht Schwäche. Wer auf absolute Zuflüsse schaut, sieht exponentielles Wachstum.

86 Milliarden, 388 Milliarden, 742 Milliarden: Drei Zyklen im Vergleich

Der erste Zyklus von 2015 bis 2018 brachte 86 Milliarden Dollar neues Kapital. Bitcoin startete bei etwa 200 Dollar und erreichte 20.000 Dollar. Das ist eine Verhundertfachung.
Die Marktkapitalisierung wuchs von 3 bis 4 Milliarden auf 320 Milliarden Dollar. Der zweite Zyklus von 2018 bis 2021 brachte 388 Milliarden Dollar. Das ist 4,5-mal mehr als der vorherige Zyklus.

Bitcoin startete bei 3.200 Dollar und erreichte 69.000 Dollar. Das ist eine Verzwanzigfachung. Die Marktkapitalisierung wuchs von etwa 60 Milliarden auf 1,3 Billionen Dollar. Der dritte Zyklus von 2022 bis heute brachte 742 Milliarden Dollar. Das ist fast doppelt so viel wie der vorherige Zyklus. Bitcoin startete bei 15.500 Dollar und erreichte 126.000 Dollar.

Das ist eine Verachtfachung. Die Marktkapitalisierung wuchs von etwa 320 Milliarden auf geschätzte 2 Billionen Dollar. Die absoluten Zuflüsse steigen exponentiell: 86 Milliarden, dann 388 Milliarden, dann 742 Milliarden.

Die prozentualen Gewinne sinken: Verhundertfachung, dann Verzwanzigfachung, dann Verachtfachung. Beides ist wahr. Die Frage ist, welche Metrik relevanter ist für strukturelle Bewertung.

Interesse nimmt nicht ab: 742 Milliarden dokumentieren wachsende Adoption

Kritiker argumentieren: Sinkende prozentuale Renditen bedeuten sinkendes Interesse. Die Zahlen zeigen das Gegenteil. 742 Milliarden Dollar flossen seit 2022 in Bitcoin. Das ist mehr als doppelt so viel wie in allen vorherigen Zyklen zusammen bis 2018. Wenn Interesse abnehmen würde, würden absolute Zuflüsse sinken. Sie steigen.

Google Trends dokumentiert rekordnahes Suchvolumen für How to buy Bitcoin. Das zeigt: Retail-Interesse kehrt zurück. Institutionelle Käufer akkumulieren massiv.Bitcoin markierte 2024 erstmals ein Allzeithoch vor dem Halving. Historisch erreichte Bitcoin neue Höchststände immer nach dem Halving. 2024 war anders.

Der Anstieg begann früher, die Kapitalbasis war größer, die Adoption breiter. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Reifung. Märkte reifen, indem sie größer, liquider und stabiler werden.

Stabilität bedeutet niedrigere Volatilität. Niedrigere Volatilität bedeutet niedrigere prozentuale Gewinne. Aber größere absolute Zuflüsse bedeuten breitere Adoption.

Größere Kapitalbasis erfordert mehr Zufluss für gleiche Renditen. Das ist keine Bitcoin-Spezifität, sondern mathematische Realität. Ein Markt mit 1 Milliarde Kapitalisierung kann mit 1 Milliarde Zufluss verdoppeln.

Ein Markt mit 1 Billion Kapitalisierung braucht 1 Billion Zufluss für Verdopplung. Bitcoin wächst von kleinem Markt zu großem Markt. Diminishing Returns sind unvermeidbar wie Bitcoin-Veteranen bereits verstehen. Aber absolute Zuflüsse dokumentieren: Interesse steigt, Adoption wächst, Kapitalbasis expandiert. Wer auf Prozente fixiert ist, sieht Schwäche. Wer auf absolute Zahlen schaut, sieht Stärke.

742 Milliarden Dollar sind mehr als alle Zuflüsse bis 2018 zusammen. Das ist kein schwacher Zyklus. Das ist der stärkste Zyklus in absoluten Zahlen.

Deutschland muss 50.000 Bitcoin bei 550 Mio. Verlust zurückkaufen: Gericht zwingt Sachsen nach illegalem Verkauf

Deutschland muss 50.000 Bitcoin bei 550 Mio. Verlust zurückkaufen: Gericht zwingt Sachsen nach illegalem Verkauf

Das Dresden Regional Court entschied am 25. Februar 2026, dass der Freistaat Sachsen 50.000 Bitcoin zurückkaufen muss. Die Bitcoin wurden im Juni und Juli 2024 bei durchschnittlich 53.000 Dollar verkauft. Der aktuelle Preis liegt bei 64.000 Dollar. Sachsen zahlt 550 Millionen Dollar mehr als der Verkaufserlös. Das Gericht begründet: Der Verkauf erfolgte bevor das Beschlagnahmungsverfahren abgeschlossen war. Der Staat handelte illegal und wird jetzt vom Markt bestraft. Deutschland demonstriert staatliches Versagen in Echtzeit.

In Kürze

  • Movie2k.to Bitcoin-Beschlagnahmung: Wie Sachsen an 50.000 BTC kam
  • Warum der Verkauf illegal war: Beschlagnahmungsverfahren nicht abgeschlossen
  • 2,65 Milliarden Dollar Erlös versus 3,2 Milliarden Dollar Rückkauf: Die Rechnung

Movie2k.to Bitcoin-Beschlagnahmung: Wie Sachsen an 50.000 BTC kam

Movie2k.to war eine illegale Streaming-Plattform, die zwischen 2008 und 2013 operierte. Die Plattform bot urheberrechtlich geschützte Filme und Serien kostenlos an und finanzierte sich durch Werbung. Deutsche Behörden ermittelten gegen die Betreiber wegen Urheberrechtsverletzung und Geldwäsche. Im Rahmen dieser Ermittlungen beschlagnahmte die sächsische Polizei 50.000 Bitcoin.

Die genaue Herkunft der Bitcoin ist unklar, aber sie stammten vermutlich aus Werbeeinnahmen oder anderen illegalen Aktivitäten der Plattform-Betreiber. Die Beschlagnahmung erfolgte in mehreren Tranchen zwischen 2013 und 2020.

Deutschland muss Bitcoin teuer zurückkaufen

Der Wert schwankte erheblich. Bei frühen Beschlagnahmen lag Bitcoin unter 1.000 Dollar. Bei späteren Beschlagnahmen bereits bei 10.000 bis 20.000 Dollar.

Sachsen verwaltete die Bitcoin als beschlagnahmtes Vermögen. Das Beschlagnahmungsverfahren lief parallel zu den strafrechtlichen Ermittlungen. Ein finales Urteil über die Einziehung lag bis Juni 2024 nicht vor. Trotzdem entschied Sachsen, die Bitcoin zu verkaufen.

Warum der Verkauf illegal war: Beschlagnahmungsverfahren nicht abgeschlossen

Beschlagnahmtes Vermögen darf erst verkauft werden, wenn ein rechtskräftiges Urteil die Einziehung anordnet. Dieses Urteil lag im Juni 2024 nicht vor. Das Verfahren gegen die Movie2k.to-Betreiber war noch nicht abgeschlossen. Sachsen verkaufte trotzdem.

Die Begründung damals: Bitcoin sind volatil, der Staat will das Risiko nicht tragen. Das Gericht bewertet das jetzt als premature und unlawful. Premature bedeutet verfrüht. Der Staat handelte vor dem rechtlichen Abschluss. Unlawful bedeutet rechtswidrig. Es gab keine Rechtsgrundlage für den Verkauf zu diesem Zeitpunkt.

Das Dresden Regional Court argumentiert: Beschlagnahmtes Vermögen bleibt Eigentum des Beschuldigten, bis ein Urteil etwas anderes anordnet. Sachsen verfügte über fremdes Eigentum ohne Rechtsgrundlage. Das ist illegal.

Die Konsequenz: Der Verkauf wird rückgängig gemacht. Sachsen muss die Bitcoin zurückkaufen und den ursprünglichen Zustand wiederherstellen. Das Gericht sieht keine Ausnahme für Volatilität. Der Staat trägt das Risiko beschlagnahmten Vermögens, bis das Verfahren abgeschlossen ist. Sachsen wollte dieses Risiko nicht tragen und handelte illegal.

2,65 Milliarden Dollar Erlös versus 3,2 Milliarden Dollar Rückkauf: Die Rechnung

Sachsen verkaufte 50.000 Bitcoin in mehreren Tranchen zwischen Juni und Juli 2024. Der durchschnittliche Verkaufspreis lag bei etwa 53.000 Dollar pro Bitcoin. Das ergibt einen Gesamterlös von 2,65 Milliarden Dollar. Bitcoin fiel während des Verkaufs von 70.000 auf 50.000 Dollar.

Sachsen verkaufte in einen fallenden Markt und drückte den Preis weiter. Der Verkauf löste Community-Empörung aus. Analysten nannten es den dümmsten institutionellen Verkauf seit Jahren.

Jetzt, Februar 2026, liegt Bitcoin bei 64.000 Dollar. Sachsen muss 50.000 Bitcoin zurückkaufen. Das kostet 3,2 Milliarden Dollar. Die Differenz: 550 Millionen Dollar Verlust. Das ist direktes Lehrgeld für staatliche Zeitpräferenz. Hätte Sachsen die Bitcoin gehalten, wären 550 Millionen Dollar gespart. Zusätzlich hätte der Staat das Upside-Potenzial behalten.

Wenn Bitcoin auf 100.000 Dollar steigt, hätte der Bestand 5 Milliarden Dollar Wert. Stattdessen zahlt Sachsen jetzt 550 Millionen Dollar mehr, nur um den Status quo wiederherzustellen. Der Markt bestraft staatliches Versagen in Echtzeit.

Staaten haben hohe Zeitpräferenz. Sie bevorzugen sofortige Liquidität über langfristigen Wert. Bitcoin hat absolute Knappheit. 21 Millionen Maximum können nicht erhöht werden. Wer verkauft, zahlt später mehr oder bekommt weniger. Sachsen demonstriert dieses Prinzip.

Der Staat wollte Volatilität vermeiden und schuf Verlust. Das Gericht dokumentiert: Informationsasymmetrie und verfrühtes Handeln haben Konsequenzen. Institutionen akkumulieren, während Staaten verkaufen. Der Unterschied liegt in der Zeitpräferenz. Wer Jahrzehnte denkt, hält. Wer Quartale denkt, verkauft. Deutschland zahlt 550 Millionen Dollar für diese Lektion.

Twitter-Gründer setzt auf AI: Block entlässt 40 Prozent trotz wachsendem Bitcoin-Business

Twitter-Gründer setzt auf AI: Block entlässt 40 Prozent trotz wachsendem Bitcoin-Business

Jack Dorsey kündigte am 26. Februar 2026 an, dass Block von über 10.000 auf knapp 6.000 Mitarbeiter schrumpft. Über 4.000 Menschen verlieren ihren Job. Der Grund ist nicht wirtschaftliche Not, sondern eine fundamentale Transformation. AI-Tools ermöglichen laut Dorsey kleinere und flachere Teams. Das ändert grundlegend, was es bedeutet, ein Unternehmen zu bauen und zu führen. Block ist eine Bitcoin-fokussierte Company. Cash App verkauft Bitcoin an Millionen Nutzer, TBD baut Bitcoin-Infrastruktur und Spiral fördert Bitcoin-Open-Source-Entwicklung. Jetzt wird diese Bitcoin-Company durch künstliche Intelligenz radikal umgebaut.

In Kürze

  • Jack Dorsey Ankündigung vom 26. Februar 2026: Was genau passiert bei Block
  • 10.000 auf 6.000 Mitarbeiter: 4.000 Entlassungen in einer Runde
  • Nicht wegen Krise: Gross Profit wächst, Profitabilität steigt, Kunden-Zahlen hoch

Jack Dorsey Ankündigung vom 26. Februar 2026: Was genau passiert bei Block

Dorsey schrieb eine interne Nachricht an alle Mitarbeiter. Er begann direkt mit der Entscheidung: Fast die Hälfte der Belegschaft muss gehen. Betroffene erhalten 20 Wochen Gehalt plus eine Woche pro Jahr Betriebszugehörigkeit. Dazu kommen Equity-Vesting bis Ende Mai, sechs Monate Healthcare, die firmeneigenen Geräte und 5.000 Dollar Überbrückungshilfe.

Jeder wurde diese Woche informiert, ob sie gehen müssen, in Konsultation treten oder bleiben. Dorsey betonte: Diese Entscheidung ist eine der härtesten in der Firmengeschichte. Er hatte zwei Optionen. Erstens: Schrittweise über Monate oder Jahre reduzieren, während sich der Wandel vollzieht. Zweitens: Jetzt klar handeln und von einer Position aus aufbauen, an die er glaubt.

AI Bitcoin-Companies

Er wählte die zweite Option. Wiederholte Entlassungsrunden zerstören Moral, Fokus und das Vertrauen von Kunden und Aktionären. Kommunikationskanäle wie Slack und Email bleiben bis Donnerstagabend offen, damit sich alle verabschieden können. Um 15:35 Uhr Pacific Zeit wird Dorsey eine Live-Video-Session abhalten. Er sagte: Ich will, dass es sich menschlich anfühlt, nicht effizient und kalt.

10.000 auf 6.000 Mitarbeiter: 4.000 Entlassungen in einer Runde

Block beschäftigte über 10.000 Menschen. Nach dieser Runde bleiben knapp 6.000. Das sind 40 Prozent weniger in einem einzigen Schnitt. Dorsey argumentiert: Eine klare, harte Aktion jetzt ist besser als langsame Reduktion zum gleichen Ergebnis. Eine kleinere Company gibt Block Raum, das Geschäft richtig zu wachsen, auf eigenen Bedingungen, statt ständig auf Marktdruck zu reagieren.

Die Entscheidung in diesem Ausmaß trägt Risiken. Aber Stillstand auch. Block hat eine vollständige Überprüfung durchgeführt, um die Rollen und Menschen zu bestimmen, die nötig sind, um das Geschäft von hier aus zuverlässig zu wachsen. Diese Entscheidungen wurden aus mehreren Winkeln geprüft. Dorsey akzeptiert, dass einige davon falsch sein könnten.

Er hat Flexibilität eingebaut, um das zu korrigieren und das Richtige für Kunden zu tun. Er sagte den verbleibenden Mitarbeitern: Ich habe diese Entscheidung getroffen, ich übernehme sie. Was ich von euch verlange, ist mit mir zu bauen.

Wir werden dieses Unternehmen mit Intelligence im Kern von allem bauen, was wir tun. Wie wir arbeiten, wie wir kreieren, wie wir Kunden bedienen.

Nicht wegen Krise: Gross Profit wächst, Profitabilität steigt, Kunden-Zahlen hoch

Dorsey betonte ausdrücklich: Diese Entscheidung geschieht nicht, weil Block in Schwierigkeiten ist. Das Geschäft ist stark. Gross Profit wächst weiter, das Unternehmen bedient immer mehr Kunden und die Profitabilität verbessert sich. Aber etwas hat sich geändert. Intelligence-Tools, die Block erstellt und nutzt, ermöglichen in Kombination mit kleineren und flacheren Teams eine neue Art zu arbeiten.

Das verändert fundamental, was es bedeutet, ein Unternehmen zu bauen und zu führen. Und das beschleunigt sich schnell. Block ist profitabel, wächst und bedient mehr Kunden als je zuvor. Trotzdem werden 40 Prozent der Mitarbeiter entlassen. Das ist das Paradoxon der AI-Transformation. Traditionell bedeuten Entlassungen: Umsatz sinkt, Kosten müssen runter, Überleben steht auf dem Spiel.

Hier bedeuten Entlassungen: AI macht Menschen überflüssig, selbst wenn das Geschäft wächst. Dorsey sieht darin keine Bedrohung, sondern Chance. Eine kleinere Company kann sich schneller bewegen, klarer fokussieren und direkter auf Kundenbedürfnisse reagieren. Die Vision ist: Kunden können ihre eigenen Features direkt bauen, zusammengesetzt aus Blocks Fähigkeiten, bereitgestellt durch Blocks Interfaces. Das erfordert weniger Menschen, mehr Intelligence.

Unternehmen sind Hierarchien mit zentraler Kontrolle. Bitcoin ist dezentral ohne zentrale Kontrolle. Block baut Bitcoin-Infrastruktur als zentralisiertes Unternehmen. Das ist ein strukturelles Paradoxon. Jetzt kommt AI und macht die Hierarchie flacher. Weniger Ebenen, weniger Menschen, mehr Automatisierung. Das nähert sich dem dezentralen Ideal an, bleibt aber zentralisiert.

Die Frage ist: Macht AI Bitcoin-Companies effizienter oder macht AI Bitcoin überflüssig? Wenn Intelligence-Tools Finanzdienstleistungen automatisieren können, braucht niemand mehr Bitcoin als neutrales Settlement-Layer. Umgekehrt: Wenn Bitcoin-Infrastruktur effizienter wird, sinken Eintrittsbarrieren für neue Nutzer.

Block bedient Millionen Retail-Nutzer über Cash App. Diese Nutzer kaufen Bitcoin, nicht weil sie Technologie verstehen, sondern weil die App es einfach macht. Technologie macht Adoption möglich, nicht Ideologie. Dorseys Entscheidung dokumentiert: Auch Bitcoin-Companies folgen Tech-Trends. AI verändert alles.