Robert Kiyosaki kontra Warren Buffett: Streit über Bitcoin entflammt erneut

Robert Kiyosaki kontra Warren Buffett: Streit über Bitcoin entflammt erneut

Finance-Autor und Influencer Robert Kiyosaki geht erneut auf Konfrontationskurs und wehrt sich diesmal gegen die jüngste Bitcoin-Kritik von Starinvestor Warren Buffett, der für die Kryptowährung ein mögliches „blow-off top“ und damit ein drastisches Ende der Rally prognostiziert.

In Kürze

  • Robert Kiyosaki stellt Buffetts Kritik in Frage

  • Misstrauen gegenüber US-Institutionen prägt Kiyosakis Strategie

  • Buffetts Portfolio: Rekord-Cash und dominante Apple-Position

Robert Kiyosaki stellt Buffetts Kritik in Frage

Auf X räumte der „Rich Dad Poor Dad“-Autor ein, dass Buffett aus klassisch-börsianischer Sicht möglicherweise nicht falschliege. Dennoch betont Robert Kiyosaki, dass diese Haltung die erheblichen Risiken traditioneller Finanzmärkte gern ausblende.

Er sagt:

Warren Buffett zerreißt Bitcoin – aber merkt er nicht, dass auch Aktien einbrechen, Immobilienwerte fallen und selbst als extrem sicher geltende US-Staatsanleihen derzeit massenhaft abgestoßen werden?

Misstrauen gegenüber US-Institutionen prägt Kiyosakis Strategie

Kiyosaki machte zudem deutlich, dass sein Anlageansatz vor allem aus einem tiefen Misstrauen gegenüber zentralen US-Finanzinstitutionen wie der Federal Reserve, dem Finanzministerium und der Wall Street resultiert. Stattdessen setzt er auf Werte, die er als „authentische“ Vermögensformen betrachtet – darunter Gold, Silber und Bitcoin.

Gleichzeitig bekräftigte er erneut, dass er keine ETFs kauft, selbst wenn sie seine bevorzugten Anlageklassen abbilden. Solche Produkte bezeichnet er als künstlich aufgeblähte Konstrukte, ähnlich wie REITs, Fonds oder Anleihen, die seiner Meinung nach lediglich „künstliches Geld“ darstellen, das von der Wall Street geschaffen werde.

Robert Kiyosaki kontra Warren Buffett: Streit über Bitcoin entflammt erneut

Buffetts Portfolio: Rekord-Cash und dominante Apple-Position

Währenddessen legte Warren Buffetts Berkshire Hathaway (NYSE: BRK.B) am Wochenende seine neuen Quartalszahlen offen und meldete Aktienbestände im Wert von 308,9 Milliarden US-Dollar. Apple (NASDAQ: AAPL) bleibt mit rund 64,6 Milliarden Dollar der wichtigste Baustein im Portfolio und macht weiterhin über 20 % der gesamten Investments aus.

Dahinter folgen Bank of America mit knapp 29,9 Milliarden Dollar sowie langjährige Beteiligungen an American Express (NYSE: AXP) und Coca-Cola (NYSE: KO). Besonders ins Auge sticht jedoch der historische Rekord an verfügbaren Liquidmitteln: Zum 30. September hielt Berkshire 381,7 Milliarden Dollar in Cash – ein Plus von mehr als 10 % gegenüber dem Vorquartal.

US-Börsenaufsicht veröffentlicht neue Hinweise zu ausstehenden Krypto-ETFs nach Ende des Government Shutdown

US-Börsenaufsicht veröffentlicht neue Hinweise zu ausstehenden Krypto-ETFs nach Ende des Government Shutdown

US-SEC veröffentlicht neue Leitlinien zu ausstehenden Krypto-ETFs nach dem Government Shutdown – automatische Wirksamkeit nach 20 Tagen sorgt für Klarheit.

In Kürze

  • SEC klärt Vorgehen für anstehende ETF-Zulassungen

  • Auto-Wirksamkeit einiger ETFs und Verzögerungen während des Shutdowns

  • Weitere Hinweise: Beschleunigtes Verfahren möglich

SEC klärt Vorgehen für anstehende ETF-Zulassungen

Die US-Börsenaufsicht SEC hat neue Leitlinien zu ausstehenden Krypto-ETFs und anderen Registrierungsanträgen veröffentlicht. Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Präsident Trump hat soeben ein Gesetz unterzeichnet, das den längsten Government Shutdown der US-Geschichte offiziell beendet. Während der Behördenstilllegung hatten sich über 900 Registrierungsanträge bei der SEC angesammelt – darunter zahlreiche ETF-Anträge aus dem Kryptosektor.

Um Emittenten mehr Transparenz zu bieten, veröffentlichte die SEC am 13. November neue Hinweise. Besonders wichtig: Anbieter müssen keinen „delaying amendment“ mehr einreichen. Wenn ein Antrag die vorgeschriebene Sprache gemäß Rule 473(b) enthält oder vollständig ohne Verzögerungsklausel eingereicht wurde, tritt die Zulassung automatisch 20 Tage nach Einreichung in Kraft – gemäß Section 8(a) des Securities Act und Rule 459.

Auto-Wirksamkeit einiger ETFs und Verzögerungen während des Shutdowns

Bereits vor Beginn des Shutdowns hatte die SEC Leitlinien veröffentlicht, die dazu führten, dass mehrere Krypto-ETFs – darunter Solana, Litecoin, HBAR und XRP – durch ein 8-A-Filing und eine entsprechende Börsenzertifizierung automatisch wirksam wurden.

Während der Stilllegung wurden jedoch einige ETF-Anträge durch die SEC verzögert, darunter der BlackRock Bitcoin Premium Income ETF, da diese eine intensivere Prüfung erforderten. Die Behörde betont zudem, dass Emittenten sicherstellen müssen, dass ihre Unterlagen keine wesentlichen Falschangaben enthalten oder Informationen verschweigen, die für Anleger relevant sind.

Inzwischen arbeitet die Behörde daran, den entstandenen Rückstau abzuarbeiten. Viele der offenen ETF-Anträge sollen in der Reihenfolge geprüft werden, in der sie eingegangen sind.

US-Börsenaufsicht

Beschleunigtes Verfahren möglich

Neben der automatischen 20-Tage-Regel räumt die SEC den Emittenten auch die Möglichkeit ein, eine beschleunigte Zulassung zu beantragen. Dafür muss ein entsprechender Antrag gemäß Rule 461 eingereicht werden. Eine Beschleunigung kann insbesondere dann genehmigt werden, wenn die SEC zuvor signalisiert hat, dass ein spezifischer Antrag nicht aktiv geprüft wird.

Falls ein ETF-Antrag vor dem Shutdown bereits in Prüfung war, wird die Behörde diese Prüfung nun fortsetzen. Marktbeobachter erwarten daher, dass eine größere Anzahl an Krypto-ETFs in den kommenden Wochen freigegeben wird – möglicherweise in schneller Folge, sobald die SEC die aufgestauten Dokumente abgearbeitet hat.

Tschechische Zentralbank wagt ersten Bitcoin-Erwerb für Digital-Asset-Experiment

Tschechische Zentralbank wagt ersten Bitcoin-Erwerb für Digital-Asset-Experiment

Die Tschechische Zentralbank hat erstmals 1 Million US-Dollar in Bitcoin und weitere digitale Vermögenswerte investiert und damit ein Pilotportfolio gestartet, das untersuchen soll, welche Rolle solche Assets künftig in ihrer Reservepolitik spielen könnten.

In Kürze

  • Tschechische Zentralbank: Symbolischer Einstieg in digitale Vermögenswerte

  • Keine Änderung der Reservepolitik

  • Erkundung zukünftiger Finanztechnologien

Tschechische Zentralbank: Symbolischer Einstieg in digitale Vermögenswerte

Die Tschechische Zentralbank (CNB) hat zum ersten Mal Bitcoin in ihre Bücher aufgenommen. Mit dem Kauf von rund 1 Million US-Dollar setzt die Notenbank einen vorsichtigen, aber bedeutenden Akzent im Umgang europäischer Zentralbanken mit Kryptowerten.

Dieses Testportfolio wird vollständig außerhalb der offiziellen Währungsreserven geführt und soll der Bank ermöglichen, praktische Erfahrungen mit blockchainbasierten Instrumenten zu sammeln. Neben Bitcoin umfasst das Paket auch einen US-Dollar-Stablecoin sowie eine tokenisierte Einlage. Gouverneur Aleš Michl betonte, dass es dabei nicht um Spekulation oder Reserverestrukturierung gehe, sondern ausschließlich um Wissensgewinn.

Keine Änderung der Reservepolitik

Die Tschechische Zentralban stellte klar, dass das Projekt keinerlei Einfluss auf ihre Reserveverwaltung hat. Das Experiment läuft strikt getrennt von den Devisenreserven und verändert nicht die Fähigkeit der Bank, in den Währungsmarkt einzugreifen oder ihre geldpolitischen Aufgaben wahrzunehmen.

„Die Krone bleibt unser gesetzliches Zahlungsmittel. Unsere Aufgabe bleibt es, die Inflation niedrig zu halten und die Krone stabil zu halten“, erklärte Michl. „Doch neue Zahlungs- und Anlagetechnologien werden sich schnell entwickeln – daher wollen wir als Zentralbank rechtzeitig verstehen, wohin sich dieser Bereich bewegt.“

Tschechische Zentralbank wagt ersten Bitcoin-Erwerb für Digital-Asset-Experiment

Erkundung zukünftiger Finanztechnologien

Das Projekt zeigt, dass immer mehr Staaten und Zentralbanken untersuchen, wie Blockchain die Finanzwelt verändern könnte. Während viele Initiativen sich bislang vor allem auf digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) konzentrieren, richtet die CNB ihren Blick bewusst auch auf öffentliche und private digitale Vermögenswerte – darunter Bitcoin – als potenzielle Investitionsobjekte.

Laut Mitteilung der Bank soll das Vorhaben praktische Einblicke in Technologien vermitteln, die das Finanz- und Zahlungssystem nachhaltig beeinflussen könnten. Im Kern testet die CNB damit im kleinen Maßstab, was es für eine traditionelle Finanzinstitution bedeutet, Vermögenswerte zu besitzen, zu verwahren und zu bilanzieren, die auf offenen Blockchains existieren.

EU zwingt Deutschland zur Kryptosteuer-Reform: Bundestag diskutiert Umsetzung von DAC8

EU zwingt Deutschland zur Kryptosteuer-Reform: Bundestag diskutiert Umsetzung von DAC8

Die Diskussion um DAC8 zeigt deutlich, wie stark die EU inzwischen in die nationale Kryptopolitik eingreift. Der Bundestag kann nur noch prüfen, wie die Vorgaben technisch umgesetzt werden. Für Anleger entsteht damit eine neue Realität, bei der steuerliche Details und Meldepflichten nicht mehr in Berlin entschieden werden. Genau diese Punkte standen gestern im Zentrum der Sitzung.

In Kürze

  • Im Zentrum steht die Pflicht EU Vorgaben ohne nationale Spielräume zu übernehmen
  • Ab 2026 müssen Kryptodienstleister Transaktionen automatisch an Behörden melden
  • Experten sehen ein mögliches Ende der bisherigen Haltefrist Vorteile

Im Zentrum steht die Pflicht EU Vorgaben ohne nationale Spielräume zu übernehmen

Die Abgeordneten stellten klar, dass Deutschland bei DAC8 nicht frei entscheiden kann. Die Richtlinie ist bindend und setzt alle Mitgliedstaaten unter Druck sie fristgerecht in nationales Recht zu übertragen.

Steuerfreiheit vor der Abschaffung

Im Bundestag ging es deshalb vor allem darum wie die Vorgaben konkret ausgestaltet werden und welche Systeme aufgebaut werden müssen, um die Meldungen korrekt weiterzuleiten. Der politische Spielraum ist gering, da die Grundsätze in Brüssel festgelegt wurden. Dadurch verschiebt sich der Fokus der Abgeordneten weg von einer inhaltlichen Debatte hin zu Fragen der technischen Umsetzung und möglichen Belastungen für Dienstleister. Die Sitzung zeigte, dass der Bundestag hier nur ausführt aber nicht gestaltet.

Ab 2026 müssen Kryptodienstleister Transaktionen automatisch an Behörden melden

Der Kernpunkt von DAC8 betrifft die verpflichtende Meldung nahezu aller relevanten Krypto Transaktionen durch Anbieter in Deutschland. Das bedeutet, dass Plattformen genaue Daten zu Kauf, Verkauf, Tausch und Übertragungen an die Finanzbehörden übermitteln müssen.

Die Abgeordneten diskutierten welche Datenfelder verpflichtend sind, wie der Datenschutz gewährleistet werden kann und ob kleinere Anbieter ausreichend Zeit für die Umstellung haben. Für Anleger bedeutet das eine deutlich engere steuerliche Erfassung, da Transaktionen künftig zentral dokumentiert und automatisch weitergegeben werden. In der Debatte wurde betont dass diese Vorgabe nicht aus Deutschland stammt, sondern ein fester Bestandteil der EU Richtlinie ist.

Experten sehen ein mögliches Ende der bisherigen Haltefrist Vorteile

Einige eingeladene Fachleute machten darauf aufmerksam, dass durch DAC8 der politische Druck steigt steuerliche Sonderregeln, wie die einjährige Haltefrist zu überdenken. Auch wenn die Richtlinie dies nicht direkt vorgibt, kann die neue Transparenz zu einer Neubewertung im deutschen Steuerrecht führen.

Im Bundestag wurde diskutiert, ob die Haltefrist noch zeitgemäß ist, wenn alle Transaktionen ohnehin vollumfänglich dokumentiert werden. Dabei zeigte sich, dass der Bundestag hier zwar noch eigenen Entscheidungsspielraum besitzt, die Richtung jedoch durch die EU-Vorgaben beeinflusst wird.

Die Diskussion machte klar, dass DAC8 langfristig die gesamte steuerliche Behandlung von Kryptowerten verändern kann und dass die bisherige deutsche Linie zunehmend unter europäischem Druck steht.

Langfristige Bitcoin-Hodler kaufen so viel wie noch nie: Rekord-Akkumulation trotz Kursrückgang

Langfristige Bitcoin-Hodler kaufen so viel wie noch nie: Rekord-Akkumulation trotz Kursrückgang

Langfristige Käufer sichern sich aktuell so viele Bitcoin wie noch nie zuvor. Die On-Chain-Daten zeigen eine klare Verschiebung hin zu Wallets die Coins nur aufnehmen und nicht wieder ausgeben. Trotz schwächerer Stimmung am Markt entsteht ein deutliches Signal aus dem Verhalten der starken Hände. Genau dieses Muster war in früheren Zyklen oft der Ausgangspunkt für kräftige Aufwärtsphasen.

In Kürze

  • Langfristige Bitcoin Hodler kaufen so viel wie noch nie
  • Immer mehr Bitcoin wandern in Wallets die historisch nie verkaufen
  • Langfristige Holder signalisieren dass der Zyklus weiterhin stabil bleibt

Langfristige Bitcoin Hodler kaufen so viel wie noch nie

Die Accumulation-Wallets verzeichnen den höchsten Zufluss seit Beginn der Messungen und das in einer Phase in der viele Anleger eher vorsichtig agieren. Diese Adressen gelten als besonders stabil da sie über Jahre hinweg nicht verkaufen.

Bitcoin-Hodler kaufen viel

Wenn sich derartige Wallets so stark füllen zeigt das eine klare Erwartungshaltung der Käufer. Sie sehen den aktuellen Markt nicht als Risiko sondern als Chance. Das Verhalten spricht dafür, dass die strukturelle Nachfrage im Hintergrund deutlich stärker ist als die kurzfristige Unsicherheit im Kursverlauf.

Diese Entwicklung sorgt dafür dass immer mehr Liquidität aus dem frei handelbaren Angebot verschwindet. Solche Phasen waren historisch oft ein Vorbote für spätere starke Impulse.

Immer mehr Bitcoin wandern in Wallets die historisch nie verkaufen

In den Daten zeigt sich dass die Coins zunehmend aus kurzfristigen Händen wegfließen. Short-Term-Holder reagieren auf Volatilität während die Accumulation-Adressen beständig aufstocken. Dadurch verschiebt sich das Angebot immer weiter hin zu Anlegern mit langfristigem Horizont.

Wenn Coins in solchen Wallets landen kommen sie meist für viele Jahre nicht mehr in den Umlauf. Das kann das Verhältnis von Angebot und Nachfrage deutlich verändern. Je mehr Bitcoin dort gebunden werden, desto größer wird der mögliche Druck nach oben sobald neue Nachfrage auftritt. Dieses Muster ist besonders stark ausgeprägt und stützt die übergeordnete Trendrichtung.

Langfristige Holder signalisieren dass der Zyklus weiterhin stabil bleibt

Die aktuellen Zuflüsse zeigen, dass die grundlegende Struktur des Marktes nicht geschwächt ist. Vielmehr deutet alles darauf hin dass der langfristige Trend intakt bleibt, auch wenn der Kurs zwischendurch deutliche Schwankungen zeigt. Die starken Hände verhalten sich nicht wie in einer überhitzten Phase, sondern wie in einer Phase des ruhigen Sammelns.

Das spricht dafür dass sie von einem weiteren Ausbau des Zyklus ausgehen. Solche Phasen gab es bereits in früheren Bullruns und sie führten häufig zu den nächsten größeren Bewegungen.

Durch das Verhalten dieser Adressen entsteht ein langfristiger Boden auf dem der Markt später aufbauen kann. Genau dieses Verhalten wird aktuell sichtbar und das macht die Daten besonders interessant.

Taiwan: Zentralbank überprüft Bitcoin als potenzielles Reservevermögen

Taiwan: Zentralbank überprüft Bitcoin als potenzielles Reservevermögen

Taiwan hat eine offizielle Untersuchung eingeleitet, in der unter der Leitung der Abgeordneten Dr. Ju-chun Ko geprüft wird, ob Bitcoin künftig als strategischer Bestandteil der nationalen Reserven eingesetzt werden kann.

In Kürze

  • Taiwan: Regierung stößt umfassende Bitcoin-Prüfung an

  • Ko fordert Neubewertung der Reserveausrichtung

  • Internationale Beispiele beeinflussen die Debatte

Taiwan: Regierung stößt umfassende Bitcoin-Prüfung an

Die taiwanische Regierung arbeitet derzeit an einer vertieften Analyse, um herauszufinden, ob Bitcoin als strategische Reservealternative geeignet sein könnte. Laut Informationen von JAN3 wird die Initiative von der Abgeordneten Dr. Ju-chun Ko geleitet und erhält Unterstützung sowohl aus dem Exekutiv-Yuan als auch von der Zentralbank.

Die Prüfung ist Teil einer breit angelegten Neubewertung der nationalen Reservepolitik. Zentralbankchef Yang Chin-long bestätigte zudem, dass bis Ende des Jahres ein ausführlicher Forschungsbericht vorgelegt wird.

Ko fordert Neubewertung der Reserveausrichtung

Seit Mai setzt sich Dr. Ju-chun Ko für eine detaillierte Analyse der Rolle von Bitcoin im nationalen Reserveportfolio ein. Wie JAN3 berichtet, macht sie auf die Schwankungsrisiken des Neuen Taiwan-Dollars aufmerksam und weist gleichzeitig auf die starke Abhängigkeit des Landes von US-Dollar-denominierten Finanzinstrumenten hin. Diese Punkte haben die Diskussion rund um alternative Reserveformen zusätzlich befeuert.

Taiwan: Zentralbank überprüft Bitcoin als potenzielles Reservevermögen

Internationale Beispiele beeinflussen die Debatte

Auch globale Entwicklungen prägen die Gespräche in Taiwan. In den USA wurde im März 2025 per Präsidialdekret von Donald Trump eine strategische Bitcoin-Reserve eingerichtet, die mehr als 17 Milliarden US-Dollar an beschlagnahmten BTC umfasst. Darüber hinaus prüfen Staaten wie Argentinien und El Salvador ebenfalls den Einsatz von Bitcoin innerhalb ihrer nationalen Strategien.

Argentiniens Präsident Javier Milei unterstützt Initiativen, die auf eine stärkere Bitcoin-Nutzung abzielen, um Inflation zu bekämpfen und die Abhängigkeit von zentralbankgesteuerten Maßnahmen zu verringern.