Es hätte ein spektakulärer Deal werden können. Der geplante 495-Millionen-US-Dollar-Deal mit der europäischen Fußball-Eliteliga, der UEFA Champions League, ist jedoch nun aufgrund regulatorischer Bedenken in einigen Ländern gescheitert und der Deal kommt nicht zustande.
In Kürze
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Deal platzt aufgrund fehlender Regulierungen
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Bedeutende Patenschaften
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Vorschriften in Australien
Deal platzt aufgrund fehlender Regulierungen
Die sehr bekannte Kryptowährungsbörse Crypto.com hat sich aus einem fünfjährigen Sponsorenvertrag mit der UEFA Champions League, Europas Fußball-Eliteliga, im Wert von 495 Millionen US-Dollar überraschenderweise zurückgezogen, wie SportBusiness zuerst berichtet hat.
Vorgesehen war, dass die in Singapur ansässige Krypto-Börse die Kooperation vom russischen Energiekonzern Gazprom übernehmen sollte, nachdem die UEFA nach dem Krieg in der Ukraine aus dem Vertrag ausgestiegen war.
Der Deal wurde jedoch aufgrund von regulatorischen Bedenken in Großbritannien, Frankreich und Italien abgebrochen, da rechtliche Fragen bezüglich des Umfangs der Lizenzen für den Handel und die Geschäftstätigkeit in den genannten Ländern bestanden und aufgestoßen sind, so Sportbusiness.
In Australien hatte das Finanzministerium des Landes ebenfalls große Bedenken über die Krypto-Werbung in Sportstadien und im Fernsehen geäußert und drängt vehement auf Regulierungen an dieser Front.
Bedeutende Patenschaften
Crypto.com hat in der Vergangenheit bereits mehrere Sponsorschaften für verschiedene Sportarenen und -teams auf der ganzen Welt und hat bisher Millionen von Dollar an Werbekosten bezahlt, von denen wohl auch der hauseigene Token CRO profitiert.
Im Jahr 2021 z.B. schloss sich die Börse mit der Formel 1 für deren Sprint-Serie zusammen, nachdem sie sich zuvor bereit erklärt hatte, das Aston-Martin-Team in der Rennveranstaltung zu sponsern.
In der Basketball Branche unterzeichnete sie einen 20-Jahres-Vertrag über sage und schreibe 700 Millionen US-Dollar, um das Staples Center in Los Angeles in Crypto.com Arena umzubenennen.
Die Börse ließ ebenso den berühmten Schauspieler Matt Damon in ihrem TV-Spot „Fortune Favors the Brave“ auftreten, der im Oktober vergangenen Jahres startete.
Vorschriften in Australien
Der australische Schatzmeister Dr. Jim Chalmers MP äußerte sich folgendermaßen:
Wie es aussieht, ist der Krypto-Sektor weitgehend unreguliert und wir müssen etwas tun, um das richtige Gleichgewicht zu finden, damit wir neue und innovative Technologien begrüßen und gleichzeitig die Verbraucher schützen können.
Ebenso heißt es:
Angesichts der zunehmenden Verbreitung von Kryptowährungen, die so weit geht, dass Krypto-Werbung auf großen Sportereignissen zu sehen ist, müssen wir sicherstellen, dass Kunden, die sich mit Kryptowährungen beschäftigen, angemessen informiert und geschützt sind.
Somit sollen in Australien neue & klare Regeln für digitale Vermögenswerte in Zukunft aufgestellt werden, um die Verbraucher vor extremer Marktvolatilität und den möglichen Fallstricken von Krypto-Investitionen zu schützen und deutlich aufzuklären.
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