KI-Token fallen stark, da chinesisches KI-Startup DeepSeek den Markt stürmt

KI-Token fallen stark, da chinesisches KI-Startup DeepSeek den Markt stürmt

KI-Token wie NEAR, NCP, RENDER und FIL sind heute alle um 8-10% gefallen, da das chinesische KI-Startup DeepSeek die KI-Dominanz der USA bedroht.

In Kürze

  • KI-Token brechen ein

  • Chinas KI-Start-up DeepSeek erobert den Markt

  • Marktdominanz von OpenAI auf dem Prüfstand

KI-Token brechen ein

Der Markt für KI-Coins ist in den letzten 24 Stunden um mehr als 7,66 % eingebrochen, wobei die gesamte Marktkapitalisierung laut Daten von CoinMarketCap unter 44 Milliarden Dollar gefallen ist. Die Daten zeigen auch, dass die Top-KI-Token im Durchschnitt um 8-10 % gefallen sind. Bemerkenswerterweise kommt diese Korrektur als Teil des breiteren Kryptomarkt-Crashs.

Der Hauptgrund dafür ist der starke Anstieg der Popularität des chinesischen KI-Startups DeepSeek, das den Markt aufgrund seiner kostengünstigen Infrastruktur gestürmt hat. Außerdem werden Chips verwendet, die nur einen Bruchteil dessen kosten, was US-amerikanische KI-Unternehmen ausgeben. In der Folge brach der Nasdaq-100-Future um mehr als 2% ein.

Experten des DeFAI (Dezentraler Finanzmarkt für Künstliche Intelligenz) sind jedoch der Meinung, dass die aktuelle Korrektur bei den KI-Titeln eine Kaufgelegenheit darstellt. Der bekannte Marktanalyst Daniele erklärte, dass die Dominanz von DeepSeek der KI-Coin-Branche zu weiterem Wachstum verhelfen wird.

Er schrieb:

Wenn man KI-Token verkauft, weil DeepSeek-Modelle billig und quelloffen sind, sind sie tatsächlich sehr hilfreich, um KI-Anwendungen für Millionen von Nutzern mit niedrigen Einstiegspreisen zu skalieren. Das ist das Beste, was der Branche passieren konnte.

Chinas KI-Start-up DeepSeek erobert den Markt

Das chinesische KI-Startup hat die Technologiegiganten aus dem Silicon Valley auf die Probe gestellt. Um fortschrittliche KI-Modelle wie GPT-4 oder Claude zu trainieren, sind in der Regel riesige Budgets erforderlich. Firmen wie OpenAI und Anthropic geben allein für die Datenverarbeitung mehr als 100 Millionen Dollar aus. Dahinter stehen riesige Rechenzentren mit Tausenden von Grafikprozessoren, von denen jeder mehr als 40.000 Dollar kostet.

Auf der anderen Seite hat ein chinesisches KI-Startup für Aufsehen gesorgt, das zu einem Bruchteil der Kosten von nur 6 Millionen Dollar eine vergleichbare oder sogar bessere Leistung als GPT-4 und Claude erzielt. Darüber hinaus wird er mit KI-Chips gebaut, die weit weniger fortgeschritten sind als die, die von amerikanischen KI-Unternehmen verwendet werden.

Der ehemalige CEO von BitMEX, Arthur Hayes, hat die Dominanz der USA im Bereich KI in Frage gestellt und gesagt:

Ein Gedanke: Was, wenn der Aufstieg von Deepseek globale Investoren dazu bringt, den US-Exzeptionalismus in Frage zu stellen? Was, wenn sie sich fragen, warum sie US-Technologien gegenüber dem Rest der Welt übergewichten und warum sie US-Anleihen gegenüber dem Rest der Welt übergewichten?

Da die DeepSeek-Anwendung den ersten Platz bei den Downloads im Apple Store belegte, reagierten die Chip-Aktien in den USA über Nacht. Top-Unternehmen wie Qualcomm (QCOM), Nvidia (NVDA), Arm (ARM) und Broadcom (AVGO) fielen heute um 2 bis 7 Prozent und verstärkten damit den Rückgang der KI-Währungen.

KI-Token

Marktdominanz von OpenAI auf dem Prüfstand

Der Rückgang der KI-Token kommt zu einem Zeitpunkt, an dem das chinesische KI-Startup in Windeseile in den globalen KI-Markt eindringt und bereits die führende kostenlose App im Apple App Store ist. Die Nutzer haben die DeepSeek-API für ihre Benutzerfreundlichkeit und nahtlose Leistung gelobt und darauf hingewiesen, dass Tarifbeschränkungen kein wesentliches Hindernis darstellen. Dies hat Diskussionen über eine mögliche Integration in agentenbasierte KI-Systeme ausgelöst.

Zuvor hatte der Technologiegigant Nvidia die agentenbasierte KI als den nächsten großen Durchbruch in der künstlichen Intelligenz bezeichnet, der eine wichtige Grenze für Innovationen in diesem Bereich darstellt. Es wäre also keine Untertreibung zu sagen, dass der chinesische Akteur direkt in den 10-Milliarden-Dollar-Markt von OpenAI eindringen würde. Die Diskussionen wurden noch intensiver, als ChatGPT von OpenAI in der vergangenen Woche einen schweren Ausfall erlitt.

DeepSeek hat sich in den AIME-, MATH-500- und GPQA-Benchmarks als führend erwiesen, wie die jüngsten Ergebnisse zeigen. Während ChatGPT seinen Vorsprung bei den Codierungsbenchmarks behält, verringert sich der Leistungsunterschied zwischen den beiden schnell.

Die rasante Entwicklung von DeepSeek unterstreicht die wachsende Herausforderung für die KI-Dominanz der USA und signalisiert eine Verschiebung in der globalen KI-Landschaft. Infolgedessen wird auch der Markt für KI-Token in Zukunft einigen Turbulenzen ausgesetzt sein, da sich der breitere Kryptomarkt an diese Entwicklungen anpasst.

BlackRock Bitcoin Käufe: Um 5.250 BTC auf 574k BTC aufgestockt!

BlackRock Bitcoin Käufe: Um 5.250 BTC auf 574k BTC aufgestockt!

Der größte Vermögensverwalter der Welt hat letzte Woche wieder Bitcoin Käufe getätigt. Die BlackRock Bitcoin Käufe wurden um 5.250 BTC auf über 574.000 BTC aufgestockt. Damit baut BlackRock weiter die Vormachtstellung in der dezentralen Industrie aus, um nicht von anderen Unternehmen, wie MicroStrategy abgehängt zu werden. 

In Kürze

  • BlackRock Bitcoin Käufe: 5.250 weitere BTC
  • Globaler Vergleich der BlackRock Bitcoin Käufe
  • BlackRock vs. MicroStrategy

BlackRock Bitcoin Käufe: 5.250 weitere BTC

BlackRock hat letzte Woche insgesamt 5.250 BTC in den iShares Bitcoin Trust (IBIT) mit aufgenommen. Insgesamt werden jetzt 574.118,8 kontrolliert, was 2,73 % des weltweit verfügbaren Angebots von Bitcoin entsprechen. 

BlackRock Bitcoin Käufe

Durch die BlackRock Bitcoin Käufe wird die Positionierung im Bereich der dezentralen Zahlungstechnologien ausgeweitet. Seit circa einem Jahr werden in großem Stil Bitcoin gekauft. 

Globaler Vergleich der BlackRock Bitcoin Käufe

Die BlackRock Bitcoin Käufe lassen die Bitcoin Bestände des Konzern weltweit auf das höchste Level, verglichen mit anderen Organisationen, steigen. Beim Vergleich mit den USA, die nur 207.000 BTC besitzen, oder mit China, die etwa 194.000 BTC besitzen, wir klar, wie stark die Vormachtstellung von BlackRock sich in einem Jahr ausbauen konnte.

Aber auch beim Vergleich der BlackRock Bitcoin Käufe mit Unternehmen fallen der Fidelity Wise Origin Bitcoin Fond ins Auge. Dieser hält 212.300 BTC, was ungefähr 1,01 % des gesamten Angebots ausmacht. Der Grayscale Bitcoin Trust hält insgesamt 202.930 BTC, was etwa 0,97 % der Gesamtverteilung von Bitcoin ausmacht. 

BlackRock vs. MicroStrategy

MicroStrategy hat die Bitcoin-Strategie mit regelmäßigen Käufen bereits Mitte 2020 angewandt. Daher konnte das Unternehmen in den letzten Jahren eine sehr hohe Anzahl an Bitcoin kaufen. Insgesamt beträgt der Bitcoin-Bestand von MicroStrategy 461.000 BTC, was 2,20 % des gesamten Bitcoin-Angebots entspricht. 

Dabei wird klar, dass BlackRock sogar MicroStrategy einholen konnte. Die BlackRock Bitcoin Käufe sind eine klare Positionierung des größten Vermögensdienstleisters weltweit und zeigen, wie die Akzeptanz zu Bitcoin steigt.

Wir berichteten, dass Larry Fink, der CEO von BlackRock, vor einigen Tagen bekräftigte, dass der Bitcoin-Preis schon bald die 700.000 US-Dollar-Marke überschreiten könnte. 

 

Bitcoin Crash am Montag: Kommt jetzt der Bärenmarkt?

Bitcoin Crash am Montag: Kommt jetzt der Bärenmarkt?

Am Montag dem 27. Januar gab es einen Bitcoin Crash. Viele Marktbeobachter sprechen von der Ruhe vor dem Sturm. Doch landet der Bitcoin Preis jetzt im Bärenmarkt?

In Kürze

  • Bitcoin Crash am Montag
  • Bärenmarkt dank Bitcoin Crash
  • Bitcoin Verknappung und Marktdynamik

Bitcoin Crash am Montag

Am heutigen Montag gab es einen Bitcoin Crash. Dabei behaupten einige Marktteilnehmer, dass aufgrund der Spekulation rund um die Einführung einer möglichen strategischen Bitcoin Reserve in den USA, Bitcoin in astronomische Höhen steigen könnte.

Bitcoin Crash Tageschart

Quelle: CoinMarketCap – Bitcoin Preis

Im Tageschart ist der Bitcoin Preis in wenigen Stunden von 104.000 US-Dollar auf ein Tief von 98.000 US-Dollar gefallen.

Andere Marktteilnehmer sehen den Bitcoin Crash als Argument dafür, dass die Spekulation um eine Bitcoin Reserve ihren Höhepunkt erreicht hat. Der Trugschluss des Marktes bildet sich jetzt in dem Fallen des Bitcoin Preises ab. Doch landen wir durch den Bitcoin Crash tatsächlich im Bärenmarkt?

Bärenmarkt dank Bitcoin Crash

Das Bitcoin Halving, welches als Treiber für die aufstrebenden Bitcoin Zyklen ist, liegt bereits ein Jahre zurück. Historisch gab es trotzdem den stärksten Preisanstieg etwa 1-2 Jahre nach dem Halving.

Bitcoin Crash

So wäre ein weiterer Preisanstieg beim Bitcoin Mitte bis Ende 2025 zu erwarten. Trotzdem hat sich aufgrund der Einführung von Bitcoin ETFs die Marktdynamik verändert. Denn bereits letztes Jahr konnte der Bitcoin Preis einen starken Höhenflug verzeichnen.

Vor allem aufgrund der Spekulation rund um die Einführung einer strategischen Bitcoin Reserve durch Trump, gab es Prognosen von 300.000 US-Dollar pro Bitcoin, aber auch Prognosen, die einen Preis von über 700.000 US-Dollar pro Bitcoin anvisierten. Zum Vergleich: Wenn Bitcoin die Marktkapitalisierung von Gold erreicht, läge der Preis pro Bitcoin etwas über einem US-Dollar-Wert von 900.000 US-Dollar.

Verknappung und Marktdynamik

Der Bitcoin Crash ist also aufgrund vieler verschiedener Marktspekulationen zustande gekommen. Zwar gab es regulatorische Änderungen im Bezug auf Bitcoin und Kryptowährungen, mit denen Trump die Innovation in den USA fördert, allerdings scheint sich die Spekulation rund um eine strategische Bitcoin-Reserve etwas in Luft aufzulösen.

Daher könnte der Bitcoin Crash tatsächlich in einem Bärenmarkt enden. Historisch betrachtet, könnte der Preis allerdings noch eine Rallye erfahren. Es bleibt abzuwarten, ob noch weitere Gesetze zu einer Bitcoin Reserve kommen. Falls nicht, könnte die Spekulation der letzten Monate den Markt in die Knie zwingen.

Ein weiterer Aspekt, der die Marktdynamik verändert ist, dass die Bitcoin Reserve auf Krypto-Börsen auf das tiefste Niveau seit 2018 gefallen sind. Es gibt also so wenige Bitcoin im Umlauf, wie 2018 nicht mehr. Wir berichteten bereits, dass dieses Ereignis den Preis trotzdem aller Spekulation steigern lassen könnte.

Wie Satoshi Ripple (XRP) schon 2009 als vertrauensvoll beschreibt

Wie Satoshi Ripple (XRP) schon 2009 als vertrauensvoll beschreibt

Der Gründer von Bitcoin war in den ersten Tagen mit einigen Bitcoin-Entwicklern in Kontakt. In einer E-Mail mit Martti Malmi erklärte Satoshi Ripple als vertrauenswürdig. Im Anbetracht der aktuellen Gerüchte, dass XRP die strategische Bitcoin Reserve in den USA verhindert, kommt auch das Zitat von Satoshi Nakamoto zu Ripple wieder in den Vordergrund.

In Kürze

  • Satoshi: Ripple ist vertrauenswürdig
  • Alternative Zahlungsdienstleistungen von 2009
  • Blockchain-Kriege vs. freier Markt

Satoshi: Ripple ist vertrauenswürdig

Die Spekulation rund um eine strategische Bitcoin-Reserve durch Donald Trump ist aktuell auf dem höchsten Niveau seit der Amtsübernahme. Nun werden Gerüchte laut, dass Ripple (XRP) die Bitcoin-Reserve verhindern soll. 

Satoshi Ripple Mail

Dabei steht auch ein Zitat von Satoshi Nakamoto zu Ripple wieder stärker im Vordergrund. 2009 zitierte Satoshi Ripple in einer E-Mail an Malmi.

Satoshi erklärte zu Ripple (frei übersetzt):

Als Vertrauenssysteme betrachtet, ist Ripple einzigartig darin, Vertrauen zu verteilen, anstatt es zu konzentrieren.

Dabei beschreibt Satoshi die durch die Bitcoin Blockchain gelöste technische Innovation. Die Abschaffung des Vertrauens im Internet durch Systeme, die die Validierung von Transaktionen ohne Drittanbieter garantieren. 

Alternative Zahlungsdienstleistungen von 2009

Dabei fokussierte sich der E-Mail-Verlauf von Satoshi und Malmi hauptsächlich auf die Entwicklung und Verbesserung von Bitcoin selbst, einschließlich technischer Details, Software-Updates und Community-Building.

Ripple (XRP) wurde von Satoshi nur kurz erwähnt. Keine weiteren Kryptowährungen wurden beschrieben. Es bleibt zu vermuten, dass Satoshi Ripple (XRP) vor allem aufgrund des Ziels der digitalen Finanztechnologie in den Vordergrund gehoben hat – und da es damals schlichtweg kaum Projekte mit dem Ziel gab.

Da sich Ripple (XRP) mit einer effizienteren Gestaltungen der Zahlungsdienstleistungen zwischen Banken und großen Finanzinstituten fokussiert, ist das Alleinstellungsmerkmal von XRP beschrieben und gleichzeitig auch der Unterschied zu dezentralen Systemen.

Tatsächlich hat Ripple sehr viel Partnerschaften mit Großbanken vorzuweisen, was auch die Marktkapitalisierung unterstreicht, aber hat noch nie dezentrale Software-Lösungen veröffentlicht.

Aus diesem Grund wird bei den Gerüchten einer Blockade einer strategischen Bitcoin-Reserve auch XRP genannt. Diese wollen XRP als Reserve integrieren, was allerdings das Gegenparteirisiko wie im Bankencrash 2008 auf ein neues Level stellen würde. 

Blockchain-Kriege vs. freier Markt

Dabei ist die Debatte in den sozialen Medien überhitzt. Wir möchten daran appellieren, dass die Blockchain-Kriege bereits vorbei sind. Der freie Markt entscheidet automatisch, welche Projekte wie beliebt sind. 

Die Block Size Wars (Blockgrößen-Kriege) war eine Debatte aus 2015 bis 2017, aufgrund der viele verschiedene Kryptowährungen erstellt wurden, die zwar alle auf dem dezentralen Protokoll von Bitcoin basierten, allerdings aufgrund der Kopien-ähnlichen Struktur eine sinkende Nutzeranzahl aufwiesen. Wir berichteten, dass aktuell die Debatte um die Blockade der Bitcoin-Reserve durch Ripple durch die sozialen Medien geht. 

An dieser Stelle ist dazu aufgerufen, sich nicht gegenseitig zu bekriegen. Die Idee von Satoshi eine Alternative zu zentralen Zahlungssystemen zu erschaffen, ist nicht auf Bitcoin begrenzt. Ein freie Markt lässt viele Lösungen gegeneinander antreten. Der ideologistisch Krieg unter den Kryptowährungen ist also schlechter für den Markt, als dass er Innovation fördert. 

4-Jahres-Zyklus wie 2020 enthüllt: Steht eine Bitcoin-Explosion bevor?

4-Jahres-Zyklus wie 2020 enthüllt: Steht eine Bitcoin-Explosion bevor?

Die jüngsten Entwicklungen beim Bitcoin-Preis deuten auf eine mögliche Bitcoin-Explosion hin. Diese Phänomen, das historisch in 4-Jahres-Zyklen auftritt, könnte eine optimistische Phase einläuten. Beim Vergleich der Preisentwicklung mit 2020 fällt auf, dass die Dominanz von Bitcoin einen ähnlichen Verlauf nahm. Doch von welcher Bedeutung ist der Indikator für die aktuelle Entwicklung?

In Kürze

  • Kommt mit der Dominanz die Bitcoin-Explosion?
  • Vergleich mit dem Zyklus von 2020
  • Mögliche Auswirkungen auf den Bitcoin-Preis

Kommt mit der Dominanz die Bitcoin-Explosion?

Die Bitcoin-Dominanz misst den Anteil der Marktkapitalisierung von Bitcoin im Vergleich zu allen anderen Kryptowährungen, die auch Altcoins genannt werden. Die Dominanz ist ein wichtiger Indikator, der Einblicke in die Nachfrage von Anlegern aufzeigt. Ist die Bitcoin-Dominanz hoch, so setzt der Großteil der Marktteilnehmer eher auf Bitcoin, als auf Altcoins. 

Insbesondere in Zeiten erhöhter Unsicherheit wird vor allem auf die Leitwährung gesetzt. Historisch betrachtet ist ein Anstieg der Bitcoin-Dominanz oft mit einer Schwächeperiode bei Altcoins verbunden. Auch 2020 konnte dieses Phänomen beobachtet werden. Als die Bitcoin-Dominanz steigt, kam es kurz danach zu einer Bitcoin-Explosion und eine Kursrally folgte. 

BTC-Dominanz Bitcoin-Explosion

Quelle: CoinMarketCap: Bitcoin-Dominanz

Die aktuelle ansteigende Bitcoin-Dominanz deutet auf eine weltweite Akzeptanz von Bitcoin als digitales Gold hin. Dies könnte in den nächsten Wochen ein verstärkte Dynamik im gesamten Markt auslösen. 

Vergleich der Bitcoin-Explosion mit dem Zyklus von 2020

Vergleichen wir die Bitcoin-Dominanz näher mit der vergangenen Bitcoin-Explosion aus 2020. Im November 2020 erreichte die Dominanz von Bitcoin ein Tief von 60% und stieg bis Januar 2021 auf 69% an. Ebenfalls gab es während diesem Anstieg mehrere massive Bitcoin-Explosionen. Einige male wurde ein neues Allzeithoch aufgestellt. 

Bitcoin-Explosion

Ähnlich zeigt die jetzige Entwicklung eine Bodenbildung der Dominanz bei 54% im Dezember 2024 und einen Anstieg auf über 57% im Januar 2025. Diese Parallelen könnten darauf hinweisen, dass der Markt einen vergleichbaren Aufwärtstrend erleben könnte.

Anleger und Analysten sehen darin ein starkes Signal für eine bevorstehende Bitcoin-Explosion.

Mögliche Auswirkungen auf den Bitcoin-Preis

Die Herausforderung des Bitcoin-Preises ist, den Widerstand bei circa 107.000 US-Dollar zu durchbrechen. Anschließend könnte es zu einer Bitcoin-Explosion kommen. 

Wir berichteten bereits, dass andere Analysten davon ausgehen, dass der Bitcoin Preis ab Mai 2025 eine Bitcoin-Explosion aufweisen könnte. Dies ist natürlich keine Anlageberatung!

Nasdaq-Unternehmen plant Bitcoin-Strategie: 50% der Barreserven in BTC!

Nasdaq-Unternehmen plant Bitcoin-Strategie: 50% der Barreserven in BTC!

Das an der Nasdaq gehandelte Immobillien-Unternehmen Fathom Holdings Inc. setzt auf die Bitcoin-Strategie. Es hat bekannt gegeben, dass 50% der Barreserven in Bitcoin umgeschichtet werden soll. Die ersten Käufe dazu erfolgen in den nächsten zwei Wochen. 

In Kürze

  • Nasdaq-Unternehmen setzt auf Bitcoin-Strategie
  • Bitcoin-Käufe als Inflationsschutz
  • Bitcoin-Strategie von MicroStrategy

Nasdaq-Unternehmen setzt auf Bitcoin-Strategie

Am 23. Januar gab Fathom Holdings (NASDAQ: FTHM) bekannt, dass 50% der Barreserven in Bitcoin umgeschichtet werden sollen. Die Bitcoin-Strategie reiht sich in die von unzähligen weiteren Unternehmen ein.

Nasdaq-Unternehmen Bitcoin-Strategie

Dabei sollen die Bitcoin nicht in Selbstverwahrung gehalten, sondern als ETFs ins Portfolio integriert werden. In den nächsten zwei Wochen sollen 500.000 US-Dollar in Bitcoin investiert werden.

Zur Bitcoin-Strategie erklärte der CFO Joanne Zach (frei übersetzt):

Die Integration von Bitcoin in die Handels- und Finanzstrategie hat auf den Finanzmärkten an Dynamik gewonnen, wodurch er sich sowohl als Absicherung gegen Inflation als auch als Schutz vor wirtschaftlichen und währungspolitischen Risiken in der globalen Wirtschaft etabliert hat.

Bitcoin-Käufe als Inflationsschutz

Die Bitcoin-Strategie soll dabei vor allem als Inflationsschutz dienen. Da die Bonität von Immobilien-Unternehmen durch das Zinsumfeld beeinflusst wird, könnte dies eine interessante Entwicklung nehmen.

Auch andere Immobilien-Unternehmen könnten so von der Bitcoin-Strategie von Fathom Holdings inspiriert werden. Vor allem, wenn es zu einer deutlichen Steigerung der Bonität durch zukünftige Bitcoin-Gewinne kommt, könnte dies einen Meilenstein bei der Diversifikation von Immobilien-Unternehmen darstellen.

Bitcoin-Strategie von MicroStrategy

Erst einen Tag vor der Bekanntgebung durch Fathom hat MicroStrategy erneut Bitcoin gekauft. Wir berichteten, dass die Bitcoin-Bestände des Unternehmens auf 461.000 BTC anstiegen.

Die Bitcoin-Strategie von MicroStrategy hat dabei viele Unternehmen inspiriert. Seit Mitte 2020 kauft das Unternehmen regelmäßig Bitcoin.