Fidelity-Report zeigt: Zahl der Bitcoin-Firmen mit 1.000+ BTC hat sich 2025 verdoppelt

Fidelity-Report zeigt: Zahl der Bitcoin-Firmen mit 1.000+ BTC hat sich 2025 verdoppelt

Laut dem aktuellen 2026 Look Ahead Report von Fidelity Digital Assets hat sich die Zahl börsennotierter Unternehmen mit mindestens 1.000 BTC in der Bilanz innerhalb eines Jahres von 22 auf 49 mehr als verdoppelt. Der Trend, der bereits seit Q4 2017 läuft, hat damit eine neue Dynamik erreicht.

In Kürze

  • Wie sich die Zahl der Public Companies von 22 auf 49 innerhalb eines Jahres entwickelt hat
  • Warum börsennotierte Unternehmen 2025 mehr Bitcoin kauften als alle Spot-ETFs zusammen
  • Wie 49 Firmen inzwischen fast 5 % des gesamten Bitcoin-Angebots kontrollieren

Wie sich die Zahl der Public Companies von 22 auf 49 innerhalb eines Jahres entwickelt hat

Noch Anfang 2025 zählte Fidelity 24 börsennotierte Firmen mit Beständen über 1.000 BTC. Bis Mitte des Jahres waren es bereits 35, Ende 2025 dann 49 – ein Wachstum, das die gesamte Entwicklung der Vorjahre in den Schatten stellt.

Dabei unterscheidet Fidelity drei Kategorien: Native-Firmen wie Mining-Unternehmen, die Bitcoin aus dem operativen Geschäft halten, Strategic-Firmen, die gezielt Bitcoin als Treasury-Strategie einsetzen, und traditionelle Konzerne, die erstmals Reserven in BTC umschichten.

Bitcoin-Firmen mit 1.000 BTC

Besonders auffällig ist, dass die strategischen Käufer im Schnitt über 12.000 BTC pro Firma halten und damit deutlich mehr als die anderen Gruppen. Die Akkumulation beschränkt sich also längst nicht mehr auf ein paar Krypto-Pioniere, sondern zieht zunehmend Unternehmen an, die bisher nichts mit der Branche zu tun hatten.

Warum börsennotierte Unternehmen 2025 mehr Bitcoin kauften als alle Spot-ETFs zusammen

In der ersten Jahreshälfte 2025 absorbierten öffentliche Unternehmen insgesamt 245.510 BTC. Ein Anstieg von 375 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zum Vergleich: Die Spot-ETFs kamen im selben Zeitraum auf 118.424 BTC, also weniger als die Hälfte. Oder anders ausgedrückt: Auf jeden BTC, der über ETFs in den Markt floss, kamen 2,1 BTC durch Unternehmenskäufe. Viele Bitcoiner werden bei dieser Zahl schmunzeln.

Interessanterweise hat sich dabei auch die Käuferstruktur verändert. Strategy (ehemals MicroStrategy) hält zwar immer noch den größten Anteil, doch sein Marktanteil an den Corporate-Käufen sank von 72 % auf 55 %, weil immer mehr Firmen eigenständig akkumulieren.

Fidelity-Analyst Chris Kuiper betont, dass diese breitere Verteilung eine nachhaltigere Nachfrage erzeugt als die früheren Quartale, in denen einzelne Großkäufer das Bild dominierten.

Wie 49 Firmen inzwischen fast 5 % des gesamten Bitcoin-Angebots kontrollieren

Zusammengerechnet halten diese 49 Unternehmen knapp 5 % aller 21 Mio. BTC, die jemals existieren werden – und die Tendenz ist steigend. Fidelity schätzt, dass bis 2032 rund 8,3 Mio. BTC als illiquid gelten könnten, also etwa 42 % des zirkulierenden Angebots. Denn neben den Unternehmensbeständen gibt es eine zweite wachsende Gruppe: Bitcoin, die seit über sieben Jahren nicht bewegt wurden. Beide Kohorten zusammen hielten Ende 2025 bereits über 6 Mio. BTC, was mehr als 28 % des Gesamtangebots entspricht. Wer das Konzept von absolutem Mangel bei gleichzeitig steigender Nachfrage versteht, erkennt hier ein Muster, das im Fiat-System schlicht nicht existiert: Je mehr Akteure Bitcoin als Reserve begreifen, desto weniger BTC stehen dem Markt zur Verfügung – und desto irrelevanter wird der kurzfristige Preis in einer Währung, die beliebig vermehrbar ist.

Bitcoin hängt am seidenen Faden: Bob Loukas warnt vor 60 % Korrektur vom Hoch

Bitcoin hängt am seidenen Faden: Bob Loukas warnt vor 60 % Korrektur vom Hoch

Der Veteran-Trader Bob Loukas hat am 2. März eine neue Bitcoin-Analyse veröffentlicht, die innerhalb weniger Stunden über 138.000 Views auf X erzielte. Trotz stark überverkaufter Bedingungen sieht er den Wochenchart als extrem fragil an und setzt sein Kursziel bei rund 49.000 US-Dollar.

In Kürze

  • Warum Bob Loukas den Bitcoin-Wochenchart als „katastrophal” einstuft
  • Das 49.000-Dollar-Kursziel und was es für den Gesamtmarkt bedeutet
  • Warum das Halving laut Loukas keinen Einfluss auf den aktuellen Preis hat

Warum Bob Loukas den Bitcoin-Wochenchart als „katastrophal” einstuft

Loukas ist kein Unbekannter in der Krypto-Szene: Mit über 30 Jahren Erfahrung an den Finanzmärkten und seiner bekannten 60-Tage-Zyklustheorie gehört er zu den meistbeachteten Stimmen, wenn es um technische Bitcoin-Analyse geht.

In seinem aktuellen Post beschreibt er den Weekly-Chart als „horrendous” und betont, dass Bitcoin rein visuell am seidenen Faden hängt und bereit für ein weiteres großes Leg nach unten sei. Dabei ist bemerkenswert, dass selbst die tief überverkaufte Lage für ihn kein Argument für eine Bodenbildung darstellt.

Bitcoin am seidenen Faden

Denn in früheren Zyklen hat sich gezeigt, dass Oversold-Signale allein keinen Trendwechsel garantieren, solange die Marktstruktur bärisch bleibt.

Das 49.000-Dollar-Kursziel und was es für den Gesamtmarkt bedeutet

Konkret markiert Loukas ein Kursziel von etwa 49.000 US-Dollar pro BTC, was vom Hoch im Oktober 2025 aus gerechnet einem Rückgang von über 60 % entsprechen würde. Aktuell liegt Bitcoin noch rund 25 % über diesem Niveau, doch der Puffer schmilzt, wenn man Loukas’ Zyklusmodell ernst nimmt.

Auch Analyst Tony Severino stützt die bärische Sicht: Seine Ichimoku-Cloud-Signale deuten auf einen möglichen weiteren Rückgang von 38 % bis 66 % hin.

Für den Gesamtmarkt wäre ein solches Szenario verheerend, denn Altcoins reagieren auf Bitcoin-Korrekturen erfahrungsgemäß mit noch stärkeren Einbrüchen und viele befinden sich ohnehin schon auf Allzeittiefs.

Warum das Halving laut Loukas keinen Einfluss auf den aktuellen Preis hat

Besonders provokant ist Loukas’ Absage an zwei der beliebtesten bullischen Narrative: Er bezeichnet den Business-Cycle-Indikator als den „biggest cope” der Krypto-Szene und sieht keinerlei Anzeichen für einen Halving-getriebenen Anstieg. Stattdessen argumentiert er, dass Kapital früh in den Markt geflossen sei, getrieben von ETF-Euphorie, einer pro-Krypto-Regierung und regulatorischen Erleichterungen.

Doch unter der Oberfläche habe es sich immer um einen Bärenzyklus gehandelt. Ironisch ist, dass ausgerechnet die Faktoren, die als Treiber des letzten Aufschwungs galten, nun als Fassade entlarvt werden könnten.

Ob Loukas am Ende recht behält, bleibt abzuwarten. Doch seine Analyse erinnert daran, dass Märkte nicht nach Narrativen funktionieren, sondern nach Zyklen. Wer Bitcoin als härtestes Geld mit einer fixen Obergrenze von 21 Mio. Einheiten versteht, wird solche Korrekturen ohnehin als Kaufgelegenheit betrachten.

Denn langfristig zählt nicht der Preis in einer beliebig vermehrbaren Fiat-Währung, sondern die Menge an Bitcoin, die du hältst.

Strategy akkumuliert 3.015 Bitcoin bei 67.700 Dollar: 101. Kauf unter Cost Basis

Strategy akkumuliert 3.015 Bitcoin bei 67.700 Dollar: 101. Kauf unter Cost Basis

Strategy, ehemals MicroStrategy, hat am 2. März 2026 weitere 3.015 Bitcoin gekauft. Dabei lag der Durchschnittspreis bei 67.700 US-Dollar pro BTC, was den 101. Kauf seit Beginn der Treasury-Strategie im August 2020 markiert.

In Kürze

  • Strategy meldet 101. Bitcoin-Kauf am 2. März 2026
  • Kaufpreis unter Cost Basis: was das für den Durchschnitt bedeutet
  • Finanzierung über Aktien und Preferred Shares

Strategy meldet 101. Bitcoin-Kauf am 2. März 2026

Michael Saylor gab den Kauf über die Plattform X bekannt. Das Gesamtvolumen der Transaktion liegt bei rund 204 Mio. US-Dollar, verteilt auf den Zeitraum vom 23. Februar bis zum 1. März. Damit setzt Strategy die Akkumulation fort, die seit Januar 2026 ohne eine einzige Woche Pause läuft.

MicroStrategy akkumuliert 3.015 Bitcoin

Interessanterweise fiel der Kauf genau in die Phase, in der Bitcoin unter 67.000 US-Dollar rutschte und der Fear & Greed Index bei 10 stand, also auf dem Niveau des Terra-Luna-Crashs von 2022.

Trotzdem hat Saylor nicht gezögert, sondern nachgelegt. Denn für Strategy zählt nicht der kurzfristige Preis, sondern die langfristige Akkumulation unter dem eigenen Durchschnitt.

Kaufpreis unter Cost Basis: was das für den Durchschnitt bedeutet

Der Kaufpreis von 67.700 US-Dollar liegt deutlich unter der bisherigen durchschnittlichen Cost Basis von 75.985 US-Dollar. Jeder Kauf unter diesem Wert senkt den Gesamtdurchschnitt und verbessert die Position für einen späteren Anstieg.

Insgesamt hat Strategy jetzt 54,77 Mrd. US-Dollar in Bitcoin investiert, während der aktuelle Marktwert bei rund 48 Mrd. liegt. Das ergibt einen unrealisierten Verlust von über sieben Mrd. US-Dollar.

Allerdings hat Saylor mehrfach betont, dass kein Verkauf geplant ist. Im Gegenteil: Er sprach zuletzt davon, dass Strategy Bitcoin jedes Quartal kaufen will, dauerhaft.

Finanzierung über Aktien und Preferred Shares

Auch die Finanzierung folgt dem bekannten Muster. Rund 229 Mio. US-Dollar kamen aus dem Verkauf von MSTR-Stammaktien über das bestehende ATM-Programm. Weitere sieben Mio. flossen aus dem Verkauf der STRC-Preferred-Shares, deren Dividende Strategy gleichzeitig von 11,25% auf 11,50% angehoben hat.

Dabei zeigt sich, wie konsequent das Unternehmen Eigenkapital in Bitcoin konvertiert, ohne operative Cashflows zu belasten. Strategy hält nach diesem Kauf insgesamt 720.737 BTC und bleibt damit der mit Abstand größte börsennotierte Bitcoin-Halter weltweit.

Das entspricht etwa 3,4% aller jemals existierenden Bitcoin, also ein Bestand, der durch das fixe Maximum von 21 Mio. Coins dauerhaft aus dem zirkulierenden Angebot entfernt wird. 101 Käufe über fast sechs Jahre dokumentieren eine niedrige Zeitpräferenz, die im Fiat-System kaum vorstellbar ist.

Während Zentralbanken die Geldmenge beliebig ausweiten, setzt Strategy auf das härteste Geld, das je existiert hat.

Bitcoin zeigt 5 rote Monatskerzen in Folge: Das 2. Mal in der Geschichte

Bitcoin zeigt 5 rote Monatskerzen in Folge: Das 2. Mal in der Geschichte

Bitcoin hat den Februar mit der fünften roten Monatskerze in Folge geschlossen. Seit Oktober 2025 ging es jeden Monat nach unten. Das gab es zuletzt im Bärenmarkt 2018.

In Kürze

  • 2018 vs. 2026: Gleiche Kerzen, anderer Markt
  • Sechs rote Kerzen gab es noch nie zweimal
  • Vom Allzeithoch zum Angst-Index: Der Weg nach unten

2018 vs. 2026: Gleiche Kerzen, anderer Markt

Damals druckte Bitcoin sogar sechs rote Kerzen am Stück. Der Verlust innerhalb dieser Serie lag bei rund 60%. Was folgte: fünf grüne Monatskerzen und ein Anstieg von etwa 300% – von 3.400 auf 14.000 Dollar.

Bitcoin zeigt 5 rote Monatskerzen

Das Muster ähnelt sich, aber der Markt von 2026 ist ein komplett anderer. Spot-ETFs existierten 2018 nicht. Strategy hält heute über 720.000 BTC. Institutionelle Akteure wie BlackRock bewegen täglich hunderte Millionen durch regulierte Produkte. Die Marktstruktur ist reifer, die Liquidität tiefer.

Sechs rote Kerzen gab es noch nie zweimal

Historisch hat Bitcoin nie zweimal sechs rote Monatskerzen in Folge gedruckt. Am 2. März flossen bereits 458 Mio. Dollar in Spot-Bitcoin-ETFs. Das war der stärkste Tag seit Monaten.

Am 18. März steht die nächste Fed-Entscheidung an. Die BTC-Korrelation mit dem S&P 500 liegt bei 0,55. Solange Bitcoin wie ein Tech-Proxy handelt, bleibt es anfällig für Makro-Schocks. Aber die Daten zeigen: Nach fünf roten Kerzen kam historisch immer eine der stärksten Gegenbewegungen.

Vom Allzeithoch zum Angst-Index: Der Weg nach unten

Im Oktober 2025 markierte Bitcoin sein ATH bei 126.000 Dollar. Seitdem hat der Kurs rund 52% verloren. Der Fear & Greed Index steht bei 10. Das bedeutet extreme Angst, vergleichbar mit dem Terra-Luna-Crash 2022.

Gleichzeitig zeigen On-Chain-Daten eine Wende auf der Verkäuferseite. Long-Term-Holder haben ihre Abgaben innerhalb eines Monats um 87% reduziert. Auch Miner verkaufen deutlich weniger als noch Anfang Februar. Wale im Bereich 100.000+ BTC stocken ihre Bestände auf 690.000 BTC auf und das mitten in der Panik.

Die fünf roten Kerzen sind historisch selten und schmerzhaft. Aber wer 2018 in der Panik gekauft hat, wurde mit 300% belohnt. Die On-Chain-Daten deuten darauf hin, dass die Verkäufer erschöpft sind. Ob März die Wende bringt, entscheiden ETF-Flows, die Fed und die Frage, ob Bitcoin sich endlich vom Aktienmarkt entkoppelt.

Julian Hosp warnt vor 20K: On-Chain-Daten zeigen genau das Gegenteil

Julian Hosp warnt vor 20K: On-Chain-Daten zeigen genau das Gegenteil

Julian Hosp prognostiziert am 24. Februar 2026 einen weiteren 50-prozentigen Bitcoin-Rückgang auf 20.000 bis 30.000 Dollar. Seine Begründung: Keine Käufer, strukturelle Probleme und fehlendes Narrativ. Die Analyse lässt zentrale On-Chain-Daten aus. Checkonchain dokumentiert 7,5 Milliarden Dollar Realized Loss in zwei Events, den Mean Reversion Index bei 11,7 Prozent und Bottom-Formation wie 2015, 2019 und 2022. Institutionelle Käufer wie Mubadala, BSTR und UAE akkumulieren. Hosps Prognose übersieht die größte Kapitulation in Bitcoin-Geschichte und endet mit einem Sales-Pitch für seinen Inner Circle.

In Kürze

  • Topic 1
  • Topic 2
  • Topic 3

Hosps 3 Gründe für 20.000 bis 30.000 Dollar: Die komplette Analyse

Hosp nennt drei Gründe für einen weiteren Crash. Erstens: Keine Käufer mehr. Saylor kann wegen niedrigem MNAV nicht kaufen, Miner verkaufen, ETFs haben 3,8 Milliarden Dollar Outflows. Zweitens: Strukturelle Probleme. Quantencomputer-Risiko, BIP 110 Zensur-Streit zwischen Nodes und Core, Zentralisierung durch BlackRock und US-Regierung. Drittens: Fehlendes Narrativ. Bitcoin funktioniert weder als digitales Gold noch als Inflationsschutz, tradet wie Software-Firma.

Seine Schlussfolgerung: 20.000 bis 30.000 Dollar sind wahrscheinlich, bei Saylor-Zwangsverkauf sogar 1.000 Dollar möglich. Die Analyse hat Schwachstellen. BIP 110 Zensur-Streit ist nicht verifizierbar, möglicherweise Fehlinformation.

Hosp Bitcoin Kritik

Saylor-Zwangsverkauf würde Coverage Ratio von 8,3x erfordern, also Bitcoin bei 8.000 Dollar. Das ist historisch extrem. Der größte Drawdown war minus 87 Prozent 2015, minus 84 Prozent 2018, minus 77 Prozent 2022. 20.000 Dollar wäre minus 84 Prozent vom ATH. Möglich, aber am oberen Ende historischer Extrema.

7,5 Milliarden Dollar Realized Loss: Was Hosp in seiner Prognose auslässt

Checkonchain dokumentiert zwei separate Kapitulationen. November 2025 produzierte über 2 Milliarden Dollar Realized Loss pro Tag. Februar 2026 ebenfalls, mit 3,2 Milliarden Dollar am 5. Februar als größter Single-Day-Event ever. Zusammen über 7,5 Milliarden Dollar in absoluten USD-Termen, die größte Kapitulation in Bitcoin-Geschichte.

Der Mean Reversion Index liegt bei 11,7 Prozent, im Bottom 5 Prozent aller historischen Zyklen. MVRV, SOPR und NUPL bestätigen Bottom-Formation. Der 200 Week Moving Average liegt bei 58.500 Dollar, Bitcoin testete 60.000 Dollar. Der Realized Price liegt bei 55.000 Dollar, Bitcoin handelte darunter.

Alle Leverage-Level bis 60.000 Dollar sind cleared. Diese Daten werden in Hosps Analyse komplett ausgeblendet. Stattdessen fokussiert er auf fehlende Käufer und strukturelle Probleme, ohne die dokumentierte Kapitulation zu erwähnen. Das verzerrt das Bild erheblich.

Keine Käufer mehr? Mubadala, BSTR und UAE widersprechen

Hosp behauptet, die Käuferseite sei leergefegt. Die Realität zeigt anderes. Mubadala erhöhte die IBIT-Position im Q4 2025 um 46 Prozent auf 12,7 Millionen Aktien, über 1 Milliarde Dollar Exposure. Das war während Bitcoin minus 23 Prozent fiel. BSTR Holdings plant 13.000 Bitcoin-Kauf für 800 Millionen Dollar, basierend auf 1,5 Milliarden Dollar PIPE-Financing.

Adam Back bestätigte das auf CNBC. UAE hat 344 Millionen Dollar unrealized Profit aus Mining-Operationen und akkumuliert weiter. Saylor kaufte letzte Woche 1.142 Bitcoin für 90 Millionen Dollar, nicht nur 50-60 Millionen wie Hosp behauptet. Die Käuferseite ist schwächer als im Bull, aber nicht leergefegt.

Institutionelle Akteure mit langen Zeithorizonten akkumulieren bei niedrigen Preisen. Sie kaufen nicht in Panik, sondern skaliert über Quartale. Das ist genau das Verhalten, das Checkonchain als Smart Money bezeichnet. Hosp fokussiert auf ETF-Outflows und Miner-Verkäufe, ignoriert aber systematische institutionelle Akkumulation komplett.

Hosps Analyse hat einige korrekte Punkte. Quantencomputer-Risiko ist real und beeinflusst das Narrativ. Bitcoin tradet tatsächlich wie Software-Firma mit 0,73 Korrelation zu IGV. Das fehlende Narrativ ist ein Problem. Aber die Prognose von 20.000 bis 30.000 Dollar übersieht die größte Kapitulation in Bitcoin-Geschichte, Bottom-Signale über alle Mean-Reversion-Modelle und institutionelle Akkumulation.

Der Artikel endet mit einem Sales-Pitch für seinen Inner Circle, was die Analyse als Fear-Marketing einordnet. On-Chain-Daten zeigen Bottom-Formation, Hosp sieht weiteren 50-Prozent-Crash. Wer Recht hat, entscheidet sich in den kommenden Monaten.

742 Milliarden Dollar Zufluss: Warum Bitcoin-Zyklen stärker werden trotz kleinerer Prozent-Gains

742 Milliarden Dollar Zufluss: Warum Bitcoin-Zyklen stärker werden trotz kleinerer Prozent-Gains

Viele Analysten behaupten, Bitcoin-Zyklen werden schwächer. Sie schauen auf prozentuale Kursanstiege und sehen sinkende Renditen. Diese Perspektive übersieht das Wesentliche: Die absoluten Kapitalzuflüsse steigen exponentiell.

In Kürze

  • Prozentuale Renditen versus absolute Kapitalzuflüsse: Der fundamentale Unterschied
  • 86 Milliarden, 388 Milliarden, 742 Milliarden: Drei Zyklen im Vergleich
  • Interesse nimmt nicht ab: 742 Milliarden dokumentieren wachsende Adoption

Prozentuale Renditen vs. absolute Kapitalzuflüsse: Der fundamentale Unterschied

Prozentuale Renditen messen, wie viel ein einzelner Dollar gewinnt. Absolute Kapitalzuflüsse messen, wie viel neues Kapital insgesamt in einen Markt fließt. Beide Metriken erzählen unterschiedliche Geschichten.

Ein kleiner Markt kann große prozentuale Gewinne liefern mit wenig absolutem Kapital. Ein großer Markt braucht massives absolutes Kapital für kleinere prozentuale Gewinne. Die Mathematik ist eindeutig.

Bitcoin 2015 hatte eine Marktkapitalisierung von etwa 3 bis 4 Milliarden Dollar. Ein Zufluss von 86 Milliarden Dollar über drei Jahre ließ die Marktkapitalisierung auf 320 Milliarden Dollar steigen. Das ist eine Verhundertfachung der Basis bei relativ geringem absolutem Zufluss.

Bitcoin-Zyklen werden stärker

Bitcoin 2026 hat eine Marktkapitalisierung von etwa 1,2 Billionen Dollar. Ein Zufluss von 742 Milliarden Dollar seit 2022 lässt die Marktkapitalisierung auf etwa 2 Billionen Dollar steigen. Das ist weniger als eine Verdopplung der Basis trotz massivem absolutem Zufluss.

Größere Kapitalbasis braucht mehr absoluten Zufluss für gleiche prozentuale Gewinne. Wer nur auf Prozente schaut, sieht Schwäche. Wer auf absolute Zuflüsse schaut, sieht exponentielles Wachstum.

86 Milliarden, 388 Milliarden, 742 Milliarden: Drei Zyklen im Vergleich

Der erste Zyklus von 2015 bis 2018 brachte 86 Milliarden Dollar neues Kapital. Bitcoin startete bei etwa 200 Dollar und erreichte 20.000 Dollar. Das ist eine Verhundertfachung.
Die Marktkapitalisierung wuchs von 3 bis 4 Milliarden auf 320 Milliarden Dollar. Der zweite Zyklus von 2018 bis 2021 brachte 388 Milliarden Dollar. Das ist 4,5-mal mehr als der vorherige Zyklus.

Bitcoin startete bei 3.200 Dollar und erreichte 69.000 Dollar. Das ist eine Verzwanzigfachung. Die Marktkapitalisierung wuchs von etwa 60 Milliarden auf 1,3 Billionen Dollar. Der dritte Zyklus von 2022 bis heute brachte 742 Milliarden Dollar. Das ist fast doppelt so viel wie der vorherige Zyklus. Bitcoin startete bei 15.500 Dollar und erreichte 126.000 Dollar.

Das ist eine Verachtfachung. Die Marktkapitalisierung wuchs von etwa 320 Milliarden auf geschätzte 2 Billionen Dollar. Die absoluten Zuflüsse steigen exponentiell: 86 Milliarden, dann 388 Milliarden, dann 742 Milliarden.

Die prozentualen Gewinne sinken: Verhundertfachung, dann Verzwanzigfachung, dann Verachtfachung. Beides ist wahr. Die Frage ist, welche Metrik relevanter ist für strukturelle Bewertung.

Interesse nimmt nicht ab: 742 Milliarden dokumentieren wachsende Adoption

Kritiker argumentieren: Sinkende prozentuale Renditen bedeuten sinkendes Interesse. Die Zahlen zeigen das Gegenteil. 742 Milliarden Dollar flossen seit 2022 in Bitcoin. Das ist mehr als doppelt so viel wie in allen vorherigen Zyklen zusammen bis 2018. Wenn Interesse abnehmen würde, würden absolute Zuflüsse sinken. Sie steigen.

Google Trends dokumentiert rekordnahes Suchvolumen für How to buy Bitcoin. Das zeigt: Retail-Interesse kehrt zurück. Institutionelle Käufer akkumulieren massiv.Bitcoin markierte 2024 erstmals ein Allzeithoch vor dem Halving. Historisch erreichte Bitcoin neue Höchststände immer nach dem Halving. 2024 war anders.

Der Anstieg begann früher, die Kapitalbasis war größer, die Adoption breiter. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Reifung. Märkte reifen, indem sie größer, liquider und stabiler werden.

Stabilität bedeutet niedrigere Volatilität. Niedrigere Volatilität bedeutet niedrigere prozentuale Gewinne. Aber größere absolute Zuflüsse bedeuten breitere Adoption.

Größere Kapitalbasis erfordert mehr Zufluss für gleiche Renditen. Das ist keine Bitcoin-Spezifität, sondern mathematische Realität. Ein Markt mit 1 Milliarde Kapitalisierung kann mit 1 Milliarde Zufluss verdoppeln.

Ein Markt mit 1 Billion Kapitalisierung braucht 1 Billion Zufluss für Verdopplung. Bitcoin wächst von kleinem Markt zu großem Markt. Diminishing Returns sind unvermeidbar wie Bitcoin-Veteranen bereits verstehen. Aber absolute Zuflüsse dokumentieren: Interesse steigt, Adoption wächst, Kapitalbasis expandiert. Wer auf Prozente fixiert ist, sieht Schwäche. Wer auf absolute Zahlen schaut, sieht Stärke.

742 Milliarden Dollar sind mehr als alle Zuflüsse bis 2018 zusammen. Das ist kein schwacher Zyklus. Das ist der stärkste Zyklus in absoluten Zahlen.