Telegram Bitcoin Wallet: Bitcoin-Transfers via MoonPay jetzt möglich

Telegram Bitcoin Wallet: Bitcoin-Transfers via MoonPay jetzt möglich

Telegram baut seine Wallet-Funktion weiter aus und integriert erstmals direkte Bitcoin-Zuflüsse. Damit erweitert der Messenger seine Rolle im Krypto-Ökosystem um eine infrastrukturelle Komponente, ohne selbst als Zahlungsnetzwerk aufzutreten. Der Schritt richtet sich vor allem an bestehende Wallet-Nutzer und vereinfacht den Zugang zu Bitcoin.

In Kürze

  • Telegram erweitert seine Wallet-Funktionen um Bitcoin-Zuflüsse
  • Die Integration erfolgt über den Zahlungsdienstleister MoonPay
  • Nutzer können Bitcoin direkt in ihre Telegram-Wallet transferieren

Telegram erweitert seine Wallet-Funktionen um Bitcoin-Zuflüsse

Mit dem neuen Update ermöglicht Telegram erstmals Bitcoin-Einzahlungen in die integrierte Wallet. Nutzer können damit Bitcoin als zusätzlichen Asset-Typ verwalten, ohne externe Wallets oder komplizierte Zwischenschritte nutzen zu müssen.

Telegram Bitcoin Wallet

Die Wallet bleibt dabei eine separate Funktion innerhalb der App und ist nicht direkt in Chats integriert.

Die Integration erfolgt über den Zahlungsdienstleister MoonPay

Für die technische Umsetzung setzt Telegram auf den etablierten On-Ramp-Anbieter MoonPay. Dieser fungiert als Schnittstelle zwischen Fiat-Systemen und dem Bitcoin-Netzwerk.

Telegram selbst betreibt keine eigene Zahlungsinfrastruktur und lagert regulatorische sowie technische Prozesse bewusst an einen externen Dienstleister aus.

Nutzer können Bitcoin direkt in ihre Telegram-Wallet transferieren

Durch die MoonPay-Anbindung können Nutzer Bitcoin direkt in ihre Telegram-Wallet einzahlen.

Der Transfer erfolgt nicht peer-to-peer innerhalb des Messengers, sondern über bestehende Zahlungsrails. Damit handelt es sich um eine Infrastruktur-Erweiterung, die den Einstieg erleichtert, jedoch keine native Bitcoin-Zahlungsfunktion ersetzt.

Starker US-Arbeitsmarkt überrascht: 130.000 neue Jobs – Bitcoin reagiert volatil

Starker US-Arbeitsmarkt überrascht: 130.000 neue Jobs – Bitcoin reagiert volatil

Starker US-Arbeitsmarkt überrascht mit 130.000 neuen Jobs. Bitcoin reagiert volatil – Zinssenkung im März rückt in weite Ferne.

In Kürze

  • Deutlich mehr neue Stellen als erwartet

  • Bitcoin schwankt trotz starker Konjunkturdaten

  • Fokus verschiebt sich auf Inflationsdaten

​Deutlich mehr neue Stellen als erwartet

Der aktuelle US-Arbeitsmarktbericht für Januar fällt deutlich stärker aus als prognostiziert. Laut Daten des Bureau of Labor Statistics wurden 130.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft (Nonfarm Payrolls) geschaffen – erwartet wurden lediglich rund 65.000. Damit wurde der höchste Wert seit April 2025 erreicht. Auch die Arbeitslosenquote entwickelte sich positiv: Sie sank auf 4,3 % und lag damit unter den Markterwartungen von 4,4 %. Bereits im Vorfeld war an der Wall Street mit etwa 70.000 neuen Stellen gerechnet worden, nach 50.000 im Dezember. Der robuste Arbeitsmarkt stärkt damit die Argumentation der US-Notenbank (Fed), an ihrer aktuellen Zinspolitik festzuhalten.

Bitcoin schwankt trotz starker Konjunkturdaten

Vor Veröffentlichung des Berichts notierte Bitcoin zunächst schwächer bei rund 66.000 US-Dollar, da Marktteilnehmer die Daten abwarteten. Nach Bekanntgabe der überraschend starken Zahlen stieg die Kryptowährung kurzfristig über die Marke von 67.000 US-Dollar.

Normalerweise gelten starke Arbeitsmarktdaten als negativ für risikobehaftete Anlageklassen wie Kryptowährungen, da sie die Wahrscheinlichkeit von Zinssenkungen verringern. Allerdings gab Bitcoin einen Teil seiner Gewinne wieder ab und pendelte sich anschließend erneut knapp über 66.000 US-Dollar ein. Die Marktreaktion zeigt, wie sensibel Krypto-Investoren aktuell auf makroökonomische Impulse reagieren.

Parallel dazu haben Händler ihre Erwartungen an eine baldige Zinssenkung weiter zurückgenommen. Laut CME FedWatch liegt die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed im März die Zinsen unverändert lässt, nun bei 94 %. Die Chance auf eine Zinssenkung um 25 Basispunkte beträgt lediglich noch 6 %. Auch auf Prognoseplattformen wie Polymarket wird erst für Juni mit einer möglichen Lockerung gerechnet.

Starker US-Arbeitsmarkt

Fokus verschiebt sich auf Inflationsdaten

Nach dem starken Arbeitsmarktbericht richtet sich der Blick nun auf die bevorstehenden Inflationsdaten (CPI), die am Freitag veröffentlicht werden. Vertreter der US-Notenbank betonen weiterhin, dass die Inflation deutlich über dem Zielwert von 2 % liegt. Mehrere Fed-Vertreter signalisierten zuletzt, dass weitere Zinssenkungen erst dann in Betracht gezogen werden, wenn sich die Teuerung nachhaltig abschwächt. Es besteht die Sorge, dass die Inflation nahe 3 % verharren könnte, falls die Geldpolitik zu früh gelockert wird.

Auch Analysten sehen die Lage differenziert: Zwar werden im Jahresverlauf weiterhin Zinssenkungen erwartet, doch ein überraschend hoher Verbraucherpreisindex könnte die Fed zu einer restriktiveren Haltung zwingen. Damit bleibt der weitere Kursverlauf von Bitcoin und anderen Risikoanlagen stark von den kommenden Inflationsdaten abhängig.

Bitcoin statt Gold: Fed-Chef-Anwärter ordnet Vermögenswandel ein

Bitcoin statt Gold: Fed-Chef-Anwärter ordnet Vermögenswandel ein

Die Debatte um Bitcoin als alternatives Wertaufbewahrungsmittel hat längst den politischen und geldtheoretischen Mainstream erreicht. Aussagen aus dem Umfeld der US-Geldpolitik zeigen, dass sich die Wahrnehmung von Vermögenswerten generationell verschiebt. Bitcoin wird dabei nicht als Spekulationsobjekt, sondern als strukturelle Antwort auf geldpolitische Entwicklungen eingeordnet.

In Kürze

  • Kevin Warsh vergleicht Bitcoin mit Gold als Wertspeicher
  • Aussage stammt aus einem Interview Anfang 2021
  • Digitale Knappheit trifft auf sinkendes Vertrauen in Fiatgeld

Kevin Warsh vergleicht Bitcoin mit Gold als Wertspeicher

Der ehemalige Fed-Gouverneur und als möglicher Fed-Chef gehandelte Kevin Warsh zog öffentlich einen Vergleich zwischen Bitcoin und Gold. Er ordnete Bitcoin funktional als Wertspeicher ein und stellte ihn in eine Reihe mit klassischen Sachwerten.

Bitcoin statt Gold: Fed-Chef

Der Vergleich zielte nicht auf technische Details, sondern auf die Rolle von Bitcoin im Kontext von Kaufkrafterhalt und Vertrauen.

Aussage stammt aus einem Interview Anfang 2021

Warsh tätigte diese Aussage im Januar 2021 in einem CNBC-Interview. Zu diesem Zeitpunkt stand Bitcoin noch am Beginn seiner institutionellen Phase, was der Aussage im Rückblick zusätzliche Relevanz verleiht.

Die Einordnung erfolgte vor dem Hintergrund expansiver Geldpolitik, steigender Staatsverschuldung und wachsender Skepsis gegenüber Fiat-Währungen.

Digitale Knappheit trifft auf sinkendes Vertrauen in Fiatgeld

Der Vergleich zwischen Bitcoin und Gold basiert auf dem gemeinsamen Merkmal der Knappheit. Während Gold physisch begrenzt ist, ist Bitcoin digital fixiert.

Warsh stellte diesen Aspekt in den Zusammenhang eines schwindenden Vertrauens in staatliche Geldsysteme. Gerade für jüngere Generationen werde Bitcoin deshalb zunehmend als glaubwürdige Alternative zu traditionellen Wertspeichern wahrgenommen.

Bereits gestern berichteten wir, dass ein US-Abgeordneter das Ende der US-Notenbank fordert.

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US-Abgeordneter fordert „End the Fed“ nach Bitcoin-Lektüre

US-Abgeordneter fordert „End the Fed“ nach Bitcoin-Lektüre

Die geldpolitische Debatte in den USA erhält neue Aufmerksamkeit. Der republikanische Kongressabgeordnete Thomas Massie hat öffentlich erklärt, dass ihn die Auseinandersetzung mit Bitcoin-Geldtheorie dazu gebracht habe, die Existenz der Federal Reserve (US-Zentralbank) grundsätzlich infrage zu stellen. Im Zentrum seiner Aussagen steht die bekannte Forderung: „End the Fed“.

In Kürze

  • Thomas Massie äußert erneut grundsätzliche Kritik an der US-Zentralbank
  • Inspiration stammt aus geldtheoretischer Bitcoin-Literatur
  • Forderung richtet sich gegen Struktur und Macht der Federal Reserve

Thomas Massie äußert erneut grundsätzliche Kritik an der US-Zentralbank

Massie ist seit Jahren einer der schärfsten Kritiker der Federal Reserve im US-Kongress. Er argumentiert, dass die Zentralbank durch expansive Geldpolitik Inflation, Vermögensungleichheit und Fehlallokationen fördert.

End the Fed US-Abgeordneter

Mit der expliziten Forderung nach „End the Fed“ bringt er diese Kritik erneut in eine grundsätzliche Systemdebatte ein, die über Reformvorschläge hinausgeht.

Inspiration stammt aus geldtheoretischer Bitcoin-Literatur

Laut Massie wurde seine Haltung durch die Lektüre von The Bitcoin Standard geprägt. Das Buch vom Ökonom Saifedean Ammous stellt staatliche Geldmonopole, Zentralbanken und Fiat-Währungen historisch und ökonomisch infrage.

Bitcoin wird darin als alternatives, hartes Geldsystem beschrieben, das ohne zentrale Steuerung auskommt. Diese Argumentationslinie greift Massie nun politisch auf.

Forderung richtet sich gegen Struktur und Macht der Federal Reserve

Die „End the Fed“-Forderung zielt nicht auf einzelne Zinsschritte oder Personalentscheidungen, sondern auf die institutionelle Macht der Federal Reserve selbst. Massie kritisiert insbesondere die fehlende demokratische Kontrolle und die langfristigen Folgen permanenter Geldmengenausweitung.

Eine konkrete Gesetzesumsetzung gilt zwar als unwahrscheinlich, die Aussage verschiebt jedoch die Grenzen der öffentlichen geldpolitischen Debatte.

Bitcoin erreicht die 20 Mio BTC Marke und tritt in die Endphase der Emission ein

Bitcoin erreicht die 20 Mio BTC Marke und tritt in die Endphase der Emission ein

Bitcoin steht vor einem historischen Punkt in seiner monetären Entwicklung. Mit dem Erreichen der 20-Millionen-BTC-Marke ist der überwiegende Teil des maximalen Angebots bereits emittiert. Damit verändert sich die Angebotsstruktur von Bitcoin grundlegend und tritt in eine Phase ein, in der neues Angebot nur noch eine untergeordnete Rolle spielt.

In Kürze

  • Über 95 Prozent aller Bitcoin sind bereits im Umlauf
  • Die verbleibende Million BTC verteilt sich bis etwa 2140
  • Die jährliche Neuemission sinkt durch jedes Halving weiter

Über 95 Prozent aller Bitcoin sind bereits im Umlauf

Mehr als 95 Prozent der maximal 21 Millionen Bitcoin wurden bereits gemined. Der Markt befindet sich damit nicht mehr in einer Aufbauphase, sondern in einem Zustand weitgehender Angebotsreife.

20 Mio BTC Marke

Neue Coins kommen nur noch in sehr begrenztem Umfang hinzu, während der Großteil des Angebots bereits langfristig verteilt ist. Diese Situation spitzt sich – im wahrsten Sinne des Wortes – in der noch jungen Bitcoin-Welt immer weiter zu. 

Die verbleibende Million BTC verteilt sich bis etwa 2140

In weniger als 20 Jahren werden demzufolge über 20 Mio. BTC gemint. Die restlichen eine Millionen Bitcoin, die übrig bleiben, werden in über 100 Jahren erst vollständig erreicht. Das zeigt die nachfolgende Grafik dar. 

20 Mio BTC Grafik

Die grafische Darstellung der Emissionskurve zeigt deutlich, dass sich die verbleibende Million Bitcoin über mehr als ein Jahrhundert verteilt. Durch das Halving-Modell nimmt die jährliche Neuemission kontinuierlich ab und nähert sich asymptotisch null.

Ökonomisch betrachtet ist das zusätzliche Angebot bereits heute vernachlässigbar, obwohl die technische Emission noch Jahrzehnte andauert. 

Die jährliche Neuemission sinkt durch jedes Halving weiter

Mit jedem Halving halbiert sich die Anzahl der neu entstehenden Bitcoin pro Block. Dadurch verliert das Mining zunehmend an Einfluss auf die Angebotsseite.

Die Preisbildung wird weniger durch neues Angebot, sondern stärker durch Nachfrage, Umlaufverhalten und langfristige Haltestrukturen bestimmt. Nach jedem Halving gibt es deutlich mehr neue Adressen in der Blockchain, auf die sich aber eine durchschnittlich kleinere Menge an BTC verteilt. 

Robert Kiyosaki: Warum Bitcoin für ihn besser ist als Gold

Robert Kiyosaki: Warum Bitcoin für ihn besser ist als Gold

Robert Kiyosaki erklärt, warum Bitcoin für ihn besser ist als Gold: feste Knappheit, 21-Millionen-Limit und langfristiger Werterhalt.

In Kürze

  • Bitcoin statt Gold – die Knappheit entscheidet

  • Warum Gold für Kiyosaki kein perfekter Wertspeicher ist

  • Widersprüche werfen Fragen auf

Bitcoin statt Gold – die Knappheit entscheidet

Der „Rich Dad Poor Dad“-Autor Robert Kiyosaki hat sich erneut klar positioniert: Wenn er sich zwischen Gold und Bitcoin entscheiden müsste, würde seine Wahl auf Bitcoin fallen. Der zentrale Grund ist die Knappheit. Während Gold theoretisch unbegrenzt verfügbar ist – steigende Preise führen zu mehr Förderung – ist Bitcoin von Anfang an auf 21 Millionen Einheiten begrenzt. Diese fest verankerte Obergrenze sorgt laut Kiyosaki für planbare, langfristige Knappheit.

Warum Gold für Kiyosaki kein perfekter Wertspeicher ist

Kiyosaki betont zwar, dass eine Diversifikation über Bitcoin, Gold und Silber sinnvoll sei. Doch Gold habe einen strukturellen Nachteil: Mit steigenden Preisen werden neue Minen erschlossen, was das Angebot ausweiten kann. Bitcoin hingegen nähert sich mit einer Umlaufmenge von rund 19,98 Millionen BTC bereits seiner maximalen Grenze. Sobald alle 21 Millionen Einheiten geschürft sind, kann kein weiteres Angebot entstehen – ein Mechanismus, den Kiyosaki als „brillant“ bezeichnet und der den Wert von Bitcoin langfristig stützen könnte.

Warum Bitcoin

Widersprüche werfen Fragen auf

Trotz seiner klaren Pro-Bitcoin-Rhetorik sorgt Kiyosaki regelmäßig für Irritationen. In der Vergangenheit machte er widersprüchliche Angaben zu seinen eigenen Bitcoin-Käufen und -Verkäufen. So erklärte er einerseits, früh investiert zu haben und Bitcoin niemals zu verkaufen, gab später jedoch an, Bestände veräußert zu haben, um in andere Geschäftsmodelle zu investieren. Auch seine Aussage, den Kauf bei 6.000 US-Dollar gestoppt zu haben, steht im Kontrast zu früheren Behauptungen. Diese Inkonsistenzen werfen Fragen auf, ändern aber nichts an seiner grundsätzlichen Einschätzung: Bitcoin hält er konzeptionell für überlegen gegenüber Gold.