Aufsichtsbehörde in Dubai: Gesetz für virtuelle Vermögenswerte

Aufsichtsbehörde in Dubai: Gesetz für virtuelle Vermögenswerte

Gestern wurde in Dubai ein Krypto Gesetz verabschiedet, das zur Regulierung von virtuellen Vermögenswerten dienen soll.

In Kürze

  • Ankündigung des obersten Regierungschefs  
  • Dubai gründet die VARA 
  • Was ist erlaubt und was nicht?
  • Fazit

Zusammenarbeit des obersten Regierungschefs 

Der oberste Herrscher und gleichzeitig Vizepräsident des Landes, Sheikh Mohammed bin Rashid Al Maktoum, präsentierte die Verabschiedung eines neuen Gesetzes, dass für die Regulierung von Kryptowährungen und NFTs zuständig ist. Die Vereinigte Arabischen Emirate sind bekannt als führendes globales Finanzzentrum und wollen dies auch weiterhin für von sich behaupten. Deshalb hat das Land bereits vor einigen Jahren damit angefangen, in die Blockchain-Technologie zu Investieren. Die Regulierung dient zum Schutz der Investoren, aber auch um internationale Standards für virtuelle Vermögenswerte festzulegen. 

Aufsichtsbehörde in Dubai für virtuelle Vermögenswerte

Dubai gründet die VARA 

Die Abkürzung VARA steht für Virtual Asset Regulatory Authority. VARA ist eine von den Emiraten neu aufgestellte Aufsichtsbehörde, die dafür verantwortlich ist, den Überblick der virtuellen Vermögenswerte in ganz Dubai, zu behalten. Dabei sind sie finanziell betrachtet unabhängig aufgestellt.

Die Vereinigten Arabischen Emirate betonen dabei, dass die VARA die alleinige Kontrolle über Regelerstellung, für den Kryptosektor, haben wird.  Explizit gehört dazu die Klassifizierung und Spezifizierung von virtuellen Vermögenswerten, aber auch wie genau die Vermögenswerte verwaltet werden und wie denn die Abrechnungen aussehen sollen. 

​Was ist erlaubt und was nicht?

Bereits seit Mitte 2021 setzt sich das Financial Center, dessen Sitz in Dubai ist, mit dem Thema der Regulierung von digitalen Vermögenswerten auseinander. Jedoch gibt es bisher Unklarheiten welche Kryptobörsen erlaubt werden sollen und welchen Verboten werden. Als Beispiel ist aktuell die größte Kryptoplattform Binance, die in den Vereinigten Arabischen Emiraten nicht zugelassen ist. Dafür aber in den nicht so weit entfernten Bahrain. 

Bahrain ist bei der Regulierung von Kryptowährungen bereits den VAE einen Schritt voraus. Die Insel hat bereits eine Banken-Regulierung für Kryptowährungen und bereits im Jahr 2019 die erste Krypto-Firma lizensiert. Damit gehört es zu der bisher kleinen Anzahl an Ländern bei der die Zentralbanken Kryptowährungen als offizielles Zahlungsmittel akzeptieren. 

Fazit zu VARA

Die VAE haben die ersten Schritte zur Regulierung von Kryptowährungen in die Wege geleitet. Nun wird die VARA sich um die Einzelheiten kümmern um einen detaillierten Plan auf die Beine zu stellen. Welche einzelnen Möglichkeiten die Regulierung bringt, ist bisher nicht bekannt. Wie die VARA das Thema Regulierung angeht ist ebenfalls noch unbekannt. Werden sie sich an dem Beispiel von Bahrain lehnen oder doch ihren eigenen Weg gehen. Noch dieses Jahr könnte der Plan stehen. 

Zentralbanken arbeiten weltweit an digitalen Währungen

Zentralbanken arbeiten weltweit an digitalen Währungen

Wie bereits bekannt, arbeiten die verschiedenen Zentralbanken an der Einführung ihrer eigenen digitalen Währung. Nun gibt der Internationale Währungsfond (IWF) seine Unterstützung bekannt. 

In Kürze

  • Unterstützung des Internationalen Währungsfond
  • 100 Länder bereits an der Entwicklung und Umsetzung von digitalen Zentralbankgeld 
  • Vorteile einer Central Bank Digital Currency (CBDC)
  • Fazit zu dem Thema Zentralbanken arbeiten weltweit an digitalen Währungen

Unterstützung des Internationalen Währungsfond

Der IWF hat nun bekannt gegeben, dass er die Zentralbanken bei der Einführung eigener digitaler Währung unterstützen wird. Wie bereits beschrieben, sind einige Zentralbanken der verschiedenen Länder an dem Projekt dran, eine eigenen Währung einzuführen. Machen sind bereits so weit, dass sie kurz vor der Einführung stehen. Andere haben erst begonnen ein Konzept zu entwicklen. Ziel der Zentralbanken ist es, das Bargeld wie wir es kennen mit digitaler Währung zu ersetzen. 

Zentralbanken arbeiten Weltweit an digitalen Währungen

Die Präsidentin des Internationalen Währungsfond, Kristalina Georgieva, hat nun die Unterstützung mit folgenden Worten bekräftigt. 

​Wir wissen, dass die Entwicklung hin zu CBDCs durch den Einfallsreichtum der Zentralbanken an Dynamik gewinnt. Insgesamt beschäftigen sich rund 100 Länder auf der einen oder anderen Ebene mit CBDCs. Einige forschen, einige testen, und einige wenige geben bereits CBDC an die Öffentlichkeit ab. Wie Sie vielleicht erwarten, ist der IWF stark in dieses Thema involviert, unter anderem durch die Bereitstellung technischer Hilfe für viele Mitglieder. Eine wichtige Rolle für den Fond besteht darin, den Erfahrungsaustausch zu fördern und die Interoperabilität der CBDCs zu unterstützen.

100 Länder bereits an der Entwicklung und Umsetzung von digitalen Zentralbankgeld

Die meisten der Länder befinden sich erst in der Entwicklungsphase. Mexiko hingegen ist sich noch nicht sicher, welchen weg sie einschlagen wollen. Es ist unklar, ob sie in Ihre eigene digitale Währung investieren wollen oder doch den weg von El Salvador verfolgen. Dieser Weg ist die Einführung von Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel. Kanada hat mit der Arbeit an Ihrer eigenen digitalen Währung bereits 2019 gestartet – genauso wie Russland und Indien. Große Zentralbanken wie die Bank of Japan und die US-amerikanische Zentralbank haben bereits in die Entwicklung einer CBDC investiert. 

Während andere in der Entwicklungsphase sind, haben drei Länder bereits die Einführung umgesetzt. Die Ostkaribik mit dem Dcash, die Bahamas mit dem Sand Dollar und Nigeria mit dem eNaira. 

Vorteile einer Central Bank Digital Currency 

Präsidentin Georgieva erklärte die Vorteile zur Einführung der CBDC und schießt dabei explizit gegen Kryptowährungen.

Wenn CBDCs umsichtig konzipiert sind, können sie potenziell mehr Widerstandskraft, mehr Sicherheit, größere Verfügbarkeit und niedrigere Kosten bieten, als private Formen des digitalen Geldes. Dies ist eindeutig der Fall im Vergleich zu ungesicherten Krypto-Assets, die von Natur aus volatil sind. Und selbst die besser verwalteten und regulierten Stablecoins können es vielleicht nicht ganz mit einer stabilen und gut konzipierten digitalen Währung einer Zentralbank aufnehmen.

Bei einer Umfrage hat sich jedoch herausgestellt, dass die Einführung von einer digitalen Währung, geleitet und kontrolliert von den Zentralbanken, den Bürgern zu Bedenken gibt. Grund für die Bedenken ist die unterschiedliche Handhabung von Daten der Bürger in den einzelnen Ländern. Bisher ist nicht zu ermitteln, wer einen 10 Euro Schein beim einkaufen oder wer einen 100 Euro Schein verwendet. 

Fazit zu dem Thema Zentralbanken arbeiten weltweit an digitalen Währungen

Die Zentralbanken möchten nun so schnell es geht die Umsetzung von digitaler Währung in verscheiden Ländern. Jedoch ist ein großes Problem der Datenschutz. Dieser ist in vielen Ländern nicht so weit ausgebaut wie er es in Deutschland ist. Das könnte dazu führen, dass ermittelt werden kann, welche Person mit wieviel Geld wo und was eingekauft hat. Bei vielen Daten-Skandalen in der heutigen Zeit sind die Bedenken der Menschen durchaus gerechtfertigt. 

JP Morgan investiert in Blockchain Plattform TRM Labs

JP Morgan investiert in Blockchain Plattform TRM Labs

Die in New York City liegende amerikanische Bank, JP Morgan, hat nun bekannt gegeben, dass sie ein Investment Paket für TRM Labs, das Blockchain Analyseunternehmen, geschnürt hat. 

In Kürze

  • Investitionspläne JP Morgan 
  • Was für ein Unternehmen ist TRM Labs?
  • Warum möchte JP Morgen die Technologie von TRM Labs?
  • Fazit zu der Investition von JP Morgen in TRM Labs

Investitionspläne JP Morgan

Das JP Morgan bereits Interesse an der Blockchain Technologie hat, ist nichts neues, da sie bereits angekündigt hat, dass eine neue Banking Lounge im Decentraland Metaverse aufgebaut werden soll.  Nun aber hat die Bank ihr Interesse mit der Investition in das Unternehmen TRM Labs noch einmal deutlich gemacht. Dabei wird eine Summe von ca. 60 Millionen Dollar eingesetzt. 

JP Morgan investiert in Blockchain Plattform TRM Labs

Mittlerweile versuchen auch Banken sich in den Kryptowährungshandel mit einzubringen. Zum Beispiel wurde Mastercard vor nicht all zu langer Zeit in den Coinbase NFT Markplatz integriert. Bei der Investition der 60 Millionen Dollar erhielt JP Morgan finanzielle Unterstützung unteranderem durch Paypal Ventures, Visa und American Express. 

Was für ein Unternehmen ist TRM Labs?

Das Unternehmen TRM Labs wurde 2017 gegründet und ist ein Blockchain Analyseunternehmen. Das Hauptaugenmerk des Unternehmens liegt darauf, Krypto Transaktionen auf verdächtige Aktivitäten zu überwachen. Dabei kann die Bewegung illegaler Gelder besser nachverfolgt werden. Somit bietet TRM Labs, den Banken, die Blockchain Intelligenz um, kryptobezogene Betrügereien und Verbrechen zu analysieren und dagegen vorzugehen. Selbst Strafverfolgungsbehörden nutzen eines der von dem Unternehmen entwickelten Tools um, Krypto-Verbrechen zu untersuchen. 

​Warum möchte JP Morgan die Technologie von TRM Labs?

Die Bank möchte zukünftig, ihren Kunden sichere Blockchain Produkte zur Verfügung zu können. Dabei ist die ständig wachsende Nachfrage der Krypto Anwendungen nicht mehr zu vernachlässigen. Je genauer die Bank die Technologie hinter dem Ganzen versteht, desto eher versteht sie, wie man die Risiken als auch die Chancen effektiv verarbeiten kann. 

Mit der Investition möchte JP Morgan das Krypto-Ökosystem sicherer gestalten. Die Vision von TRM Labs besagt, dass die Analyse der Transaktionen zu mehr Datenintegrität und Skalierbarkeit führt. 

Fazit zu der Investition von JP Morgen in TRM Labs

JP Morgan sieht die Chance als Bank noch tiefer in die Blockchain Technologie einzusteigen. Dabei profitiert die Bank von neuen Kunden und die Erweiterung seiner Angebote im Portfolio. JP Morgen hilft mit der Investition bei dem Aufbau von sicheren Blockchain- Produkten und Diensten. 

Nigerianer missachten Verbot zur Nutzung von Kryptowährungen

Nigerianer missachten Verbot zur Nutzung von Kryptowährungen

Im letzten Jahr hat sich die nigerianische Zentralbank dafür entschieden, ein Verbot von Krypto-Transaktionen auszusprechen. Doch dies hält die Bürger nicht davon ab, weiter mit Kryptowährungen zu handeln.

In Kürze

  • Verbot von Krypto Transaktionen
  • P2P Kryptoplattformen beliebt in Afrika
  • Nigeria reagiert mit digitaler Zentralbankwährung
  • Fazit zur Missachtung des Verbots von Kryptowährungen

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Verbot von Krypto Transaktionen

Das Verbot durch die Zentralbank von Nigeria hatte die Begründung, dass somit die Wirtschaft und sämtliche Investoren geschützt werden sollen. Viele Krypto Investoren gingen davon aus, dass dieses Verbot einen negativen Einfluss auf den Markt hat. Doch ein Jahr später hat sich gezeigt, dass die Nigerianer sich von einem Verbot nicht beeindrucken lassen. Der Peer to Peer Handel ist um ganze 16% gewachsen.

Wirft man einen Blick auf die Krypto-Plattformen Paxful und Localbitcoin so wird Nigeria als investitionsreichstes Land in der afrikanischen Region dargestellt. Mit einem Transaktionsvolumen von über 400 Millionen Dollar steht das Land an der Spitze. Weit dahinter befindet sich Kenia mit einem Handelsvolumen von 160 Millionen Dollar.

Nigerianer missachten Verbot zur Nutzung von Kryptowährungen

P2P Kryptoplattformen beliebt in Afrika

Ein großes Problem in Afrika ist es, Geld von einer Bank zu erhalten. Grund dafür ist der Mangel an Bankautomaten. Deshalb ziehen viele Afrikaner es vor, direkt miteinander zu handeln, ohne dass eine dritte Partei (Banken) mit involviert ist. Bitcoin und Co als digitale Währungen haben viele Abnehmer in Afrika gefunden. Gründe für die Beliebtheit von Kryptowährungen sind die durch das Corona Virus erhöhten Inflationsraten, die in dem Kontinent herrschen. Alleine in Nigeria konnte trotz des Verbots die Zahl der Nutzung von Kryptowährungen um 20% steigen. Mit diesem Anstieg kann das Land sogar die Vereinigten Staaten überholen.

 


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Nigeria reagiert mit digitaler Zentralbankwährung

Die Missachtung des Verbots von Kryptowährungen ist der Regierung schnell aufgefallen. Um weiterhin die Kontrolle zu behalten wendete sich die Regierung an das Projekt der Central Bank Digital Currency (CBDC). Im Oktober vergangen Jahres wurde dann das Projekt e-Naira ins Leben gerufen. Mit der digitalen Währung verschafft sich die Regierung nun wieder eine Regulierung über das Verbot von Kryptowährungen. Laut Behörden wurde das e-Naira Wallet in innerhalb der ersten drei Wochen nach Einführung mehr als 500.000 mal genutzt.

Fazit zur Missachtung des Verbots von Kryptowährungen

Das Beispiel von Nigeria zeigt, dass selbst von der Regierung ausgesprochene Verbote das Streben nach finanzieller Freiheit der Bürger nicht beeinträchtigen kann. Dennoch hat die Regierung einen Weg gefunden sich zu bereichern. Mit der Einführung der digitalen Zentralbankwährung wurden Regulierungen geschaffen, die der Regierung sowohl die Kontrolle über das Finanzwesen als auch lukrative Einnahmen durch Transaktionsgebühren verschafft.

Edward Snowden erklärt: Warum CBDC alles andere als die Lösung der Geldstabilität sind!

Edward Snowden erklärt: Warum CBDC alles andere als die Lösung der Geldstabilität sind!

Der ehemalige CIA- und NSA-Agent, Edward Snowden, erklärte in einem ausführlichen Beitrag auf seinem eigenen Blog, dass die aktuelle weltweite Entwicklung hin zu CBDC kein Vorteil für die Geldstabilität darstellt. Zudem bezeichnet er die staatlichen Zentralbankwährungen als krypto-faschistische Währungen.

In Kürze

  • Eine Billionen Dollar Münze stößt Debatte um Geldstabilität neu an
  • CBDC sind keine Kryptowährungen
  • CBDC könnte Bevölkerung legal unterwerfen

 Eine Billionen Dollar Münze und die Debatte zur Geldstabilität

Edward Snowden Geldstabilität

Aktuell wird die Idee einer 1 Billionen Dollar Platinmünze in der amerikanischen Regierung besprochen. Dabei könnte dem US-Finanzministerium ab dem 18. Oktober das Geld ausgehen und damit die Zahlungsunfähigkeit der amerikanischen Volkswirtschaft bedeuten. Der Trick hinter der Platinmünze: Die US-Regierung darf zwar kein Gelddrucken befehligen, allerdings eine Münzprägung in Auftrag geben. Mit einem Schlag wären die Probleme augenscheinlich gelöst (obwohl das Problem mit der Schuldobergrenze damit nur weiter in die Zukunft verschoben wird).

Snowden hat in einem umfassenden Blog-Beitrag das Thema der Schuldobergrenze aufgeschnappt und mit der aktuellen weltweit auffallenden Entwicklung hin zur CBDC verknüpft. Dabei bezieht er sich auf Christopher J. Waller und trifft oft zugespitzte Aussagen, wie dass die Erklärung von CBDC auf Wikipedia falsch sei. Denn CBDC ist nicht der digitale Dollar, denn die meisten Dollars existieren bereits seit einigen Jahren digital.

In einem Post auf Twitter verkündete er am gestrigen 9. Oktober 2021 den neuen Artikel:

Geldstabilität Edward Snowden Twitter

Quelle: Twitter

CBDC keine Kryptowährungen

Ebenfalls erklärt Snowden, dass CBDC keine Kryptowährungen sind. Stattdessen handelt es sich dabei um eine Perversion der Technologie von Kryptowährungen. Er erkennt als Ziel der digitalen Zentralbankwährungen, dass den Nutzern der grundlegende Eigentum an ihrem Geld verweigert wird und der Staat der Vermittler der Transaktionen ist.

In diesem Bezug bezeichnet er die CBDC als krypto-faschistische Währungen, denn neben der totalitären Kontrolle jedes Nutzers wird auch eine schleichende Entwertung durch die Inflation immer einfacher durchführbar. Steuern müssten so nicht mehr erhöht werden, sondern können direkt über den digitalen Weg mittels einer Ausweitung der Geldmenge auf die Bevölkerung umgewälzt werden. Wie die Vergangenheit gezeigt hat, gab es bei Inflationen oft weniger Aufschreie in der Bevölkerung, als bei Anhebung von Steuern.

CBDC könnte Bevölkerung legal unterwerfen

Dabei kommt Snowden zum Ende des Beitrags darauf zu sprechen, dass der zentralisierte Bankensektor nicht die Lösung des Problems der Geldstabilität sei, sondern der Verursacher. Denn die ineffiziente Branche kann bis heute die Kunden ungestraft ausbeuten und erklärt wegen regelmäßiger Rettungsaktionen, dass sie „to big to fail“ seien. Dass sie allerdings der Verursacher der Probleme der Geldstabilität sind, wird dabei nicht erwähnt.

Dazu erklärte Snowden:

CBDC-Gegner führen jedoch genau diese angebliche „Sicherheit“ und „Einfachheit“ an, um zu argumentieren, dass ein E-Dollar lediglich eine Erweiterung oder finanzielle Manifestation des immer weiter um sich greifenden Überwachungsstaates ist.

Im Vergleich zu Kryptowährungen, wie Bitcoin oder Ethereum, welche vollkommen dezentral aufgebaut sind und jeder das gleiche Recht hat, sind CBDC eine Art der geldpolitischen Unterwerfung. Denn bei CBDC haben die Herausgeber mehr Rechte, als die Nutzer. Dadurch entsteht eine – oft von Seiten der Regierung unterstützte – Unterwerfung der Bevölkerung.

Könnte die Flucht in Kryptowährungen für den normalen Bürger die einzige wählbare Lösung sein?

Lese dazu: Die Deutsche Bundesbank arbeitet an einem Blockchain Zahlungssystem ohne CBDC!

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Bitmex CEO: Gesetzliche Bitcoin Adoption bis Ende 2021 in 5 Länder!

Bitmex CEO: Gesetzliche Bitcoin Adoption bis Ende 2021 in 5 Länder!

Der CEO von Bitmex, einer der weltweit größten Krypto-Börsen überhaupt, gab bekannt, dass bis zum Ende 2021 mindestens fünf Länder Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel einsetzen werden. Bereits vor circa einem Monat konnte die Bitcoin Adoption in El Salvador Wirklichkeit werden. Vor allem Entwicklungsländer sollen von der Entwicklung betroffen sein.

In Kürze

  • Bitcoin Adoption in fünf Ländern
  • Entwicklungsländer vs. Fiat-Alternativen
  • El Salvador als Hoffnungsträger?

Bitcoin Adoption in fünf Ländern

Bitcoin Adoption

In einem Beitrag auf dem offiziellen Blog von Bitmex erklärt der CEO, dass bis zum Ende 2021 mindestens fünf Entwicklungsländer Bitcoin akzeptieren. Der Grund hierfür ist, dass diese stärker unter dem Schaden einer Inflation leiden, als die Industrie-Nationen. Daher würden diese eher auf eine Bitcoin Adoption setzen.

Alexander Höptner, CEO von Bitmex:

Angesichts eines inhärent ungleichen Finanzsystems, handeln diejenigen, die am meisten zu verlieren haben, wenn sie den Status quo beibehalten, in ihrem eigenen Interesse und erkunden alternative Optionen, wie Bitcoin.

Vor circa einem Monat wurde in El Salvador Geschichte geschrieben, da Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt wurde. Der IWF gab daraufhin sein Bedenken kund und erklärte die Ablehnung der Maßnahme. Die Financial Times erklärten die Entwicklung als gefährliches Glücksspiel.

Entwicklungsländer vs. Fiat-Alternativen

Höptner geht weiter darauf ein, dass Kritiker einen entscheidenen Faktor vergessen. Denn Entwicklungsländer wie El Salvador sind bei den digitalen Zahlungen weltweit führend. Dadurch haben sie, verglichen mit den Fiat-Alternativen, eine viel komplexere Sicht auf die Situation.

Diesem Faktor kommt noch hinzu, dass die Inflation in Entwicklungsländern auf doppelt so hoch eingeschätzt wird, wie im Vergleich zu den Industrie-Nationen. Daher ist der einzig logische Ausweg für die Entwicklungsländer, früher oder später auf unabhängige, dezentrale Kryptowährungen zu setzen.

Lese dazu: Bitcoin als Zahlungsmittel in Kuba?

Da der Bitcoin hierbei als älteste, größte und sicherste Blockchain zählt, ist es geradezu offensichtlich, dass wir schon bald eine Bewegung in Richtung Bitcoin Adoption in anderen Entwicklungsländern erkennen werden.

Der CEO von Bitmex erklärt:

Im Jahr 2020 machten die Überweisungen erstaunliche 23 Prozent des BIP von El Salvador aus. Auf den Philippinen, wo es über 10 Millionen philippinische Arbeitnehmer im Ausland gibt, machen sie fast 10 Prozent des BIP aus.

El Salvador als Hoffnungsträger?

Die meisten Überweisungen in Entwicklungsländern werden über Dienstleister wie Western Union abgeschlossen, welche oftmals über 10% an Gebühren verlangen. Daher wird früher oder später eine Nutzung von Kryptowährungen für ärmere Länder die Alternative sein. Auch in El Salvador gab es einen enormen Ansturm.

Dort nutzen zwischenzeitlich über 3 Millionen Bewohner die App, welche für die Bitcoin Zahlungen verwendet werden. Das sind deutlich mehr Nutzer, als jede Bank in dem Land hat – und das in einem Monat!

Vor einigen Tagen wurde dort das weltweit erste staatliche Bitcoin-Mining gestartet. Mittels der Hitze des Vulkans wird dort umweltfreundliches Schürfen der weltweit größten Kryptowährung unterstützt. Damit ist El Salvador bei der Bitcoin Adaption absoluter Vorreiter.

 

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