Visa Bitcoin Adaption: CEO spricht über Integration in Zahlungssystem!

Visa Bitcoin Adaption: CEO spricht über Integration in Zahlungssystem!

Vor einigen Tagen hat sich der CEO von Visa über die Integration von Bitcoin und CBDC’s in das eigene Zahlungssystem ausgesprochen. Im Detail werden fünf Punkte als Hauptfokus der Visa Bitcoin Adaption verstanden. Er bezeichnet Bitcoin auch als digitales Gold!

In Kürze

  • Visa Bitcoin Adaption
  • CEO erklärt BTC zum digitalen Gold
  • Integration mit Fokus auf fünf Bereiche

Visa Bitcoin Adaption

Visa möchte in den Bereich der Zahlungen mit Bitcoin und anderen Möglichkeiten, welche der Krypto-Raum bietet, eintreten. Der CEO des Zahlungsriesen, Al Kelly, erklärte zur Visa Bitcoin Adaption:

Visa taucht in einer sehr, sehr großen Weise in den Bereich der Kryptowährungen ein.

Visa Bitcoin Adaption Gold Münzen

Der Hauptfokus soll dabei auf Bitcoin liegen. Dieses beschrieb er als digitales Gold. Nicht nur wegen der größten Marktkapitalisierung im ganzen Krypto-Raum, sondern auch wegen der längsten Blockchain und hohen Nutzungsrate, wird der Bitcoin als digitales Gold bezeichnet.

Daneben sollen vor allem CBDC’s, also digitale Zentralbankwährungen, eine entscheidende Rolle spielen. Diese wurden von Visa als Markt-Segmente hervorgehoben, was den starken Fokus auf Fiat-gestützte Zahlungsmittel sehr stark in den Vordergrund hebt – trotz eines Fokus auf den Fiat-unabhängigen Krypto-Bereich.

Im Genaueren möchte sich der Zahlungsgigant auf vier Krypto-Bereiche fokussieren. Dort soll eine sehr gute Positionierung aufgebaut werden. Für die Visa Bitcoin Adaption sind diese Teilbereiche unschlagbar.

Weitere vier Teilbereiche der Visa Bitcoin Adaption

Die erste Möglichkeit, die der Visa CEO beschrieb, ist es den Verbrauchern die Möglichkeit zu geben, einen Kauf dieser digitaler Zentralbankwährungen oder Bitcoin zu tätigen. Dabei wird eine Zusammenarbeit mit verschiedenen Wallets und Börsen durchgeführt. Bereits vor einigen Monaten kündigte Visa die baldige Integration von Kryptowährungen an.

Die zweite Möglichkeit wird sein, dass digitale Währungen in Fiat ausgezahlt werden können. Kelly erklärte dazu im Detail:

Durch die Umwandlung einer digitalen Währung in Fiat mit einer Visa-Kreditkarte, können diese Geldmittel dann für Einkäufe bei einem der über 70 Millionen Visa-Händler genutzt werden.

Als dritte Nutzungsmöglichkeit der Visa Bitcoin Adaption, möchte der CEO Finanzinstituten und Fintech-Partnern es ermöglichen, ihren Kunden Krypto-Optionen anzubieten. Durch die Integration von API-Schnittstellen wird es den Kunden ermöglicht, digitale Währungen zu kaufen, zu verwahren und zu handeln. Diese werden von der Bank Anchorage gehalten, welche die erste föderal zugelassene Bank für digitale Vermögenswerte in den USA ist.

Als vierte Chance werden sogenannte „Settlements“ eingeführt. Durch die neue Infrastruktur wird es Finanzinstituten ermöglicht, mit diesen digitalen Währungen und Stable Coins abzurechnen. Als ersten Stable Coin überhaupt bei Visa wird USDC genutzt. Der letzte Bereich wird darüber hinaus die Zusammenarbeit mit den Zentralbanken sein, erklärt der CEO Al Kelly zur Visa Bitcoin Adaption. In China wurde bereits letztes Jahr ein Stable Coin für 1,4 Milliarden Menschen entwickelt!

Ebenfalls merkte der CEO an:

Wir haben über 35 Digitalwährungsplattformen und Wallets, die sich entschieden haben, mit uns zu arbeiten. Coinbase, Crypto.com, Blockfi, Fold, Bitpanda sind nur einige Beispiele.

Erst vor einigen Wochen erklärte der CEO von PayPal, Dan Schulman, dass das Potenzial von Kryptowährungen noch nicht ausgeschöpft sind!

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BritCoin (BRIT) als Digitalwährung für Großbritannien?

BritCoin (BRIT) als Digitalwährung für Großbritannien?

Kommt nach der Facebook Währung „Libra – Diem“ und dem chinesischen „digitalen Yuan“ nun auch eine digitale Währung der Briten? Was sind die Ziele hinter dem BritCoin (BRIT)?

In Kürze

  • Wer steht hinter dem BritCoin (BRIT)
  • Ziele des BritCoin
  • Nutzungsweise von BritCoin

Staatliches Interesse an Digitalwährungen steigt

Die britische Antwort auf das Pilotprojekt des chinesischen „digitalen Yuan“ heißt BritCoin (BRIT). Es wurde angekündigt mit einer neu eingerichteten Taskforce das Potential rund um eine von der Zentralbank ausgebenden digitalen Währung zu erkunden. Die sogenannte CBDC (Central Bank Digital Currency) soll eine neue Art des Geldes für Großbritannien darstellen. Dies unterstreicht das explosionsartig ansteigende Interesse an digitalen Währung auch aus staatlicher Sicht.

Wer steht hinter dem Britcoin (BRIT)?

BritCoin (BRIT)

Am Montag, dem 19.04.2021 kündigte der UK Chancellor, Rishi Sunak, eine Taskforce zur Prüfung einer digitalen Währung für Großbritannien an.

Agieren wird die britische Zentralbank mit der Bank of England und dem Finanzministerium.

Der Federführende in der neu erstellten Taskforce wird Jon Cunliff, Deputy Governor for Financial Stability bei der Bank of England und Katharina Braddick, Director General of Financial Services bei HM Treasury sein.

Der Coin ist bereits auf CoinMarcetCap gelistet, allerdings ohne weitere Informationen.

Ziele des BritCoins (BRIT)

Rishi Sunak betonte in aller Deutlichkeit:

Der Britcoin ist erstmal ein herantasten und ein Erkunden was in Zukunft alles mit einer digitalen Währung möglich sei.

In Zukunft wollen sich die Briten gegen andere Kryptowährungen schützten und ihr Zahlungssystem durch schnellere und kostenärmere Strukturen ergänzen.

Dadurch soll die Struktur des Finanzsystems langfristig stabilisiert und die Rolle der Banken stärker einbezogen werden.

Des Weiteren wird dem Trend „weg vom Bargeld hin zu elektronischem Geld“ gefolgt.

Nutzungsweise

Es ist geplant, dass die britische Zentralbank in Zukunft die Währung verwalten und ausgeben wird, somit werden alle Transaktionen dort erfasst, was wiederum gegen den Grundgedanken der digitalen Währungen, die Dezentralisierung, spricht.

Der Britcoin würde somit neben Bargeld, Bankguthaben und Devisen allen Unternehmen und privaten Haushalten zur Verfügung stehen und das Zahlungssystem nach und nach ergänzen oder gar ablösen.

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Nach CBDC China: Japan startet einjähriges Testprogramm!

Nach CBDC China: Japan startet einjähriges Testprogramm!

Die Entwicklung rund um digitale Zentralbankwährungen (CBDC) schreitet überall auf dem Globus voran. Nachdem die CBDC China bereits im echten Leben eingesetzt wird, hinken viele Länder hinterher. Nun hat Japan angekündigt, ein einjähriges Testprogramm bis März 2022 zu starten.

In Kürze

  • Nach CBDC China startet nun Japan
  • Entwicklung auf ein Jahr geplant
  • CBDC treten immer stärker zum Vorschein

Nach CBDC China: Japan startet

In China ist die digitale Zentralbankwährung bereits in aller Munde. Nun soll ein einjähriges Testprogramm auch in Tokyo starten. Dies berichtet die japanische Tageszeitung Mainichi. Dabei soll es genauer darum gehen, die grundlegenden Funktionen einer CBDC zu testen.

CBDC China Japan

Die einjährige Entwicklung soll in drei Test-Phasen aufgegliedert werden. Unter anderem spielt dabei die Herausgabe, die Verteilung und die Einlösung einer digitalen, staatlichen Währung eine zentrale Rolle. Trotzdem erklärt die BOJ dazu deutlich, dass es noch keine Pläne zur Herausgabe einer solchen CBDC gibt.

Weltweite Tendenz zu CBDC

Der Gouverneur der Bank of Japan erklärt dazu, dass es sehr wichtig sei, sich gründlich auf die veränderten Umstände anzupassen. Eine staatliche Zentralbank darf nicht erst eine digitale Währung in Erwägung ziehen, wenn die Notwendigkeit der Herausgabe bestünde.

Dabei wird klar, dass der Druck aus China steigt. Die beiden ostasiatischen Groß-Nationen haben ein sehr hohes Handelsvolumen untereinander. Sollte die CBDC China als alltagstauglich eingestuft werden, darf Japan nicht erst mit der Entwicklung beginnen. Daher wurde nun ein klarer Schritt in die Richtung der Entwicklung einer digitalen Zentralbankwährung in Japan getätigt.


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CBDC China der Vorreiter

Dabei ist die bereits sehr früh gestartete CBDC in China ganz klar der Vorreiter im weltweiten Wettrennen um digitale Zentralbankwährungen. Die People’s Bank of China kooperiert bereits mit vielen verschiedenen anderen Ländern, die Aktivitäten in diese Richtung getätigt hatten. Dazu zählt neben Thailand auch die Vereinigten Arabischen Emirate und Hongkong. Das Ziel hierbei sei der Versuch die Währungen zu internationalisieren. Passend dazu haben wir uns die Frage gestellt: Digitaler Euro – Fluch oder Segen für Bitcoin?

Durch die heftigen Anstrengungen hinter der China CBDC, sehen viele Länder sich gezwungen mitzumachen. Seit einem guten Jahrhundert gilt der Dollar als Weltreservewährung. Dies könnte sich mit dem Aufstieg der CBDC in China zu einem globalen Neustart der Währungen führen und somit eine Digitalisierung in allen Bereichen des öffentlichen Lebens gewährleisten – Dinge von denen Deutschland noch Welten entfernt ist. Erst vor einigen Tagen berichteten wir darüber, dass die Deutsche Bundesbank ein Blockchain-Zahlungssystem ohne CBDC testet.

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Deutsche Bundesbank testet Blockchain Zahlungssystem ohne CBDC

Deutsche Bundesbank testet Blockchain Zahlungssystem ohne CBDC

Die Deutsche Bundesbank in Deutschland hat erfolgreich eine Blockchain-basierte Abwicklungsschnittstelle für elektronische Wertpapiere getestet. Der Test schließt die Lücke zwischen dem Mainstream-Finanzwesen und der Blockchain-Technologie, ohne auf eine digitale Zentralbankwährung (CBDC) zu setzen.

In Kürze

  • Bitcoin Zahlungssystem mithilfe DLT
  • Abwicklung über Digital Ledger Technology
  • Möglichkeiten der Blockchain Technologie

Blockchain Zahlungssystem mithilfe DLT

Der Test, der in Zusammenarbeit mit der Deutschen Börse und der Deutschen Finanzagentur entwickelt wurde, zeigt, dass die Plattform auf zwei Softwaremodulen basiert, die das bestehende Zahlungssystem mit der Digital Ledger Technology (DLT) verbinden.

Blockchain Zahlungssystem

Um die Technologie zu demonstrieren, wurde im Rahmen des Tests eine 10-jährige Staatsanleihe unter Verwendung von DLT emittiert, wobei der Handel auf dem Primär- und Sekundärmarkt im selben System abgewickelt wurde.

Schon im Dezember 2020 berichteten wir darüber, dass die Deutsche Regierung ein neues Gesetz zur Unterstützung digitaler Wertpapiere auf den Weg gebracht hat.

Abwicklung über Digital Ledger Technology

Der Test entwickelte dann ein „Trigger-Signal“, das die DLT mit dem aktuellen Zahlungssystem verband und bestätigte, dass eine Transaktion stattgefunden hatte.

Die Plattform ermöglichte es der Bundesbank dann, von der Stärke der Blockchain-Technologie zu profitieren, ohne ihre Währung überarbeiten zu müssen.

Die deutsche Wirtschaft ist die größte in der Eurozone. Daher ist es von großer Bedeutung, dass die Bundesbank zu den entschiedenen Gegnern von CBDCs gehört.


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Möglichkeiten der Blockchain Technologie

Die wachsende Popularität digitaler Währungen hat das Interesse des Mainstreams an Blockchain-Technologien und deren Möglichkeiten geweckt. Zunehmend wird Blockchain als Oberbegriff verwendet, den die meisten Menschen mit Bitcoin, der digitalen Währung, die mit dieser Technologie geschaffen wurde, in Verbindung bringen.

Dabei sind das Potenzial und der Anwendungsbereich der dezentralen Protokolle schon jetzt viel breiter geworden.

Ähnlich äußerte sich der deutsche Politiker und Bundesbank-Vorstandsmitglied Burkhard Balz, der sagte, dass die neue Technologie in der Eurozone schneller eingeführt werden könnte als die Vorschläge der CBDC:

Nach erfolgreichen Tests sollte das Eurosystem in der Lage sein, eine solche Lösung in relativ kurzer Zeit zu implementieren – zumindest in weitaus weniger Zeit, als es beispielsweise für die Ausgabe einer digitalen Zentralbankwährung erforderlich wäre.

An dem Projekt waren unter anderem die Citibank, Barclays, Goldman Sachs, Commerzbank, DZ Bank und Société Générale beteiligt.

Die Deutsche Bundesbank teilte auf Twitter ein Video, das zeigt, wie digitale Transaktionen mit Zentralbankgeld abgewickelt werden können, indem die bestehende Infrastruktur mit DLT genutzt wird.

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Konsumgutscheine im Wert von 500€ für jeden Deutschen?

Konsumgutscheine im Wert von 500€ für jeden Deutschen?

Werden Konsumgutscheine im Wert von 500€ für jeden Deutschen bald herausgegeben? Der deutsche Einzelhandelsverband macht sich dafür stark. Was auf den ersten Moment eine nette Geste darstellt, könnte für die Stabilität der Währung nachhaltige Folgen haben.

In Kürze

  • Konsumgutscheine zu verschenken?
  • Corona als Auslöser
  • Inflation steigt: Gut für Bitcoin

Konsumgutscheine für alle!

Ähnlich wie in den USA kommen nun auch in Deutschland erste Aufrufe zum Verschenken von Gutscheinen, welche zum Einkaufen verwendet werden können. In Amerika wurden die sogenannten Stimulus-Checks ausgegeben, was einen direkten Bargeld-Eingang bei allen US-amerikanischen Bürgern bedeutet.

Geldhaufen KonsumgutscheineAufgrund der Sanktionen der Regierung gegenüber privaten Firmen im Laufe der Corona-Krise, ist nicht nur der Konsum nachhaltig eingebrochen, sondern auch das Einkommen vieler Branchen (wie als Beispiel die Gastronomie) ganz weggebrochen. Sind Konsumgutscheine die Lösung?

Der Geschäftsführer vom deutschen Einzelhandelsverband schlägt daher die Einführung von Gutscheinen als Lösung vor. Dabei sollen diese am Anfang einmalig 500€ betragen. Das Geld soll dabei über die einzelnen Sozialkassen ausgezahlt werden, wie die Tagesschau berichtet.

Gefahr für Realwirtschaft

Dabei handelt es sich bei einen Eingriff dieser Art um einen sehr sozial geprägten Eingriff in die Wirtschaft. In den USA würde eine solche Tat vor Corona umdenkbar sein. In Deutschland aufgrund der sozialen Marktwirtschaft sogar wahrscheinlicher.

Allerdings sind solche Eingriffe aufgrund der wirtschaftspolitischen Situation nicht unbedingt als positiv zu werten. Konsumgutscheine würden zwar kurzzeitig die Situation verbessern und die Bilanz  glätten, hätten aber schon bald einen Effekt der Abhängigkeit als Folge. Sollte also kein regelmäßiger Konsumgutschein eintreffen, wären die wirtschaftlichen Folgen nach der ersten Spritze noch schlimmer.

Lese auch: Laut dieser Bitcoin RSI Analyse sind wir noch früh im Bullrun!


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Inflation gut für Bitcoin

Aktuell handelt es sich nur um einen Vorschlag, könnte aber ähnlich wie auch in den USA zu erkennen zum Praxisfall werden. Dabei stellt sich noch die Frage, wie die Finanzierung dafür geklärt werden könnte. Entweder wird herkömmliches Steuergeld abgezwackt oder – was aber in der aktuellen makroökonomischen Situation viel wahrscheinlicher ist – es wird einfach gedruckt. 

Auch dieses Jahr gab es bereits Einschnitte in das Grundgesetz wegen verschiedensten finanzpolitischen Problemen. Als Beispiel wurde in Deutschland die Schuldenbremse außer Kraft gesetzt – durch und wegen Corona druckt die europäische Zentralbank eine große Menge an neuen Geldern, was eine Abwertung der eigenen Währung zur Folge hat. In jedem Fall würde sich die schleichende Inflation für ein Wachstum von Bitcoin aussprechen. Unter anderem deswegen geht dieser Analyst von Bloomberg von einem steigen des Bitcoin-Preises auf 400.000 Dollar aus.

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Privates Geld und CBDC’s: Zusammenwirkung entscheidend!

Privates Geld und CBDC’s: Zusammenwirkung entscheidend!

Können privates Geld und staatliche CBDC’s nebeneinander koexistieren? Diese Frage hat sich der Autor Tobias Adrian auf dem IMFBlog gestellt und ist zu spannenden Ergebnissen gekommen.

In Kürze

  • Privates Geld und CBDC
  • Innovation vs. Regulation
  • Zusammenwirkung für beste Effizienz

Privates Geld und öffentliche CBDC’s

Am Donnerstag, dem 18. Februar 2021, veröffentlichte ein Autor auf dem IMFBlog einen spannenden Beitrag über die Zusammenwirkung von privaten Geldern wie Kryptowährungen und öffentlichen bzw. staatlich kontrollierten CBDC’s. Einige interessante Aspekte wollen wir herausgreifen, dabei ist allerdings wichtig zu beachten, dass der Blog-Beitrag nur die Meinung des Autoren widerspiegelt und nicht unbedingt die strategische Auslegung des internationalen Währungsfonds ist.

Bitcoin Gold Münze Privates GeldEin sehr interessanter Unterschied zwischen privatem Geld und öffentlichen Geldern ist, dass bei öffentlichen Geldern eine geringere Innovationsfähigkeit, sowie eine geringere Produktvielfalt hervorkommt. Privates Geld worunter auch Kryptowährungen fallen haben enormes Innovationspotenzial. Laut coinmarketcap gibt es aktuell mehr als 8.000 Kryptowährungen, wobei die meisten einen unterschiedlichen Anwendungsfall lösen wollen. Privates Geld zeigt hierbei einen klaren Vorteil auf, auch wenn dadurch das Risiko höher ist. Eine klare Entwicklung in Richtung CBDC zeigt, dass die EZB sich bereits vor einem Jahr positiv über die Entwicklung hin zu CBDC’s aussprach.

Öffentliche Gelder als Basis

Privates Geld hat allerdings nicht nur Vorteile. Man kann bei dem noch jungen Produkten und Innovationen nicht von Sicherheit sprechen. Durch stetige Entwicklungen und kontinuierliche Verbesserungen der privaten Kryptowährungen ist ebenso am Anfang eine noch geringe Effizienz gegeben.

Diese Nachteile des privaten Geldes können die öffentlichen CBDC’s gekonnt abschlagen. Diese glänzen von einer dem makroökonomischen Wirtschaftssystem optimal zugeschnittenen Struktur und damit einer maximalen Effizienz. Einhergehend kommt durch die langjährige und traditionelle Handhabung die Stabilität mit einher. Privates Geld weißt diese Stabilität und Effizienz aufgrund des noch relativ kurzen Produktlebenszykluses nicht auf.

Lese dazu: Digitaler Euro – Fluch oder Segen für Bitcoin?

Privates Geld und CBDC’s: Zusammenwirken überlebenswichtig

Dabei sollte eine Weiterentwicklung des herkömmlichen Zahlungssystems zu jeder Gesellschaft dazu gehören. Denn der Zweck soll schließlich immer der maximale Nutzen für die Gesellschaft sein. Die Gefahr im Bezug auf Stabilität und Effizienz, welche private Kryptowährungen wie Bitcoin – zum jetzigen Zeitpunkt – noch nicht für die breite Masse liefern können, muss durch eine Symbiose der beiden Sektoren optimiert werden. Und auch wenn einzelne Akteure, wie der globale Stratege von Morgan Stanley erklärt, dass der Bitcoin den Dollar ersetzen wird, sollte am Ende ein Zusammenspiel das Praxis-Ergebnis bilden.

Die Produkte der neuen, innovativen Kryptowährungen sind sicherlich an einigen Stellen bereits heute besser aufgestellt, als das traditionelle Zentralbankensystem. Bei der aktuellen Entwicklung von Bargeld hin zu CBDC’s, sollten daher viele Vorteile der Kryptowährungen übernommen werden. Allerdings gilt es ebenso, die traditionelle Struktur der Fiat-Währungen zu beachten und darauf aufzubauen. Nur durch ein Zusammenwirken von beiden Bereichen, kann am Ende das meiste Nutzen für die Gesellschaft erzeugt werden.

Lese auch: Deutsche Bank erwägt Krypto-Handelsplattform noch dieses Jahr?

Rootstock Infrastructure Framework (RIF)

Hier findest du unsere ausführliche Analyse zum Rootstock Infrastructure Framework (RIF). Dieses Projekt zeigt ein enormes Potential!