Was das CBDC-Verbot durch Trump bedeutet

Was das CBDC-Verbot durch Trump bedeutet

Ein CBDC-Verbot wurde in den USA durch Donald Trump und die Unterzeichnung der Executive Order „Stärkung der amerikanischen Führungsrolle in der digitalen Finanztechnologie“ eingeführt. Diese Entwicklung geht gegen die vergangene Planung einer Einführung einer eigenen digitalen Zentralbankwährung durch die US-Notenbank (FED). Doch was bedeutet das CBDC-Verbot für die Zukunft?

In Kürze

  • CBDC-Verbot durch Trump
  • China soll CBDC zur Kontrolle nutzen
  • Digitale Zentralbankwährung vs. Stable-Coins

CBDC-Verbot durch Trump

Am 23. Januar 2025 unterzeichnete US-Präsident Donald Trump eine Executive Order mit dem Titel „Stärkung der amerikanischen Führungsrolle in der digitalen Finanztechnologie“. Dort fällt vor allem das CBDC-Verbot ins Auge, das gegen die vergangene Entwicklung der FED spricht. 

Die für den Krypto-Markt wichtigsten Themen der Executive Order waren:

CBDC-Verbot (Digitale Zentralbankwährungen)

Förderung von Stable-Coins

Einrichtung einer Arbeitsgruppe für digitale Vermögenswerte

Dabei ist Trump zwar dafür bekannt, den „Gelddrucker“ der Notenbank für Investitionen in den Markt zu nutzen und so die Aktienmärkte auf ein neues Allzeithoch steigen zu lassen, doch er ist auch ein Kritiker von zentralen Systemen.

CBDC-Verbot durch Trump

Bereits in den letzten Monaten hat sich immer stärker erkennen lassen, dass die Trump-Administration eher dezentrale Zahlungslösungen unterstützt.

China soll CBDC zur Kontrolle nutzen

China gilt weltweit als größter Wettbewerber im Vergleich zur USA. Trump hat bereits öfter seine Kritik an der digitalen Zentralbankwährung des Landes der Mitte ausgedrückt.

Dabei wird klar, dass Trump die ursprünglichen Werte der USA in der Währungspolitik weiter unterstützen möchte. Dort steht Freiheit als eines der wichtigsten Werte der US-Geschichte im Vordergrund. Diese Freiheit soll wohl nun auch bei Zahlungsmöglichkeiten ausgedrückt werden. Daher das CBDC-Verbot. 

Digitale Zentralbankwährung vs. Stable-Coins

Die Förderung der Stable-Coins ist neben dem CBDC-Verbot ein weiterer, interessanter Punkt, der die Begründung des Verbots von digitalen Zentralbankwährungen untermauert. Denn durch die Einführung einer zentralen Währung durch die Nationalbank könnten dies andere Länder schnell nachahmen und so weniger US-Dollar im Staatshaushalt verwenden.

Dieses Risiko ist ebenfalls durch die Entwicklungen der CBDC in China zu erkennen. Da Stable-Coins auf US-Dollar-Basis neben anderen Vermögenswerten auch meistens einen großen Teil in US-Dollar selbst halten, wird bei der Nutzung von Stable-Coins auf US-Dollar-Basis also die Leitwährung gestützt. 

Trump möchte durch das CBDC-Verbot die zentrale Kontrolle durch die Notenbank auf dezentrale Unternehmensstrukturen übergehen lassen. So gibt es bereits Projekte, die bereits Multi-Milliarden aufweisen. Die meisten Leser werden hier US-Tether (USDT) kennen, welches zum Zeitpunkt der Redaktion eine Marktkapitalisierung von 132 Milliarden US-Dollar aufweist. 

Wir berichteten bereits darüber, dass ebenfalls eine Crypto Task Force ins Leben gerufen wurde. 

EIL: Ripple blockiert angeblich US-Bitcoin-Strategie

EIL: Ripple blockiert angeblich US-Bitcoin-Strategie

Die Bitcoin-Community zeigt sich empört über Ripple. Grund ist deren Unterstützung einer strategischen Reserve in den USA, die mehrere Kryptowährungen umfasst, statt ausschließlich auf Bitcoin zu setzen.

In Kürze

  • Ripple und die strategische Bitcoin-Reserve

  • Garlinghouse auf Verteidigungskurs 

  • Jack Mallers schlägt Alarm

Ripple und die strategische Bitcoin-Reserve

Am 23. Januar veröffentlichte Pierre Rochard, Forschungs-Vizepräsident von Riot Platforms, auf der Plattform X einen Beitrag, in dem er Ripple als das „größte Hindernis für eine strategische Bitcoin-Reserve“ bezeichnete. Er warf Ripple vor, massiv für die Einführung von zentralbankgesteuerten Digitalwährungen (CBDCs) zu lobbyieren und so die Pläne für eine Bitcoin-Reserve zu behindern.

Laut Rochard habe das Unternehmen Millionen in die politische Einflussnahme investiert, um diese Agenda zu torpedieren. „Sie haben unter der Biden-Regierung bereits gegen das Bitcoin-Mining gekämpft. Offensichtlich wollen sie ihre eigenen Marketing-Narrative schützen und CBDCs fördern, die auf ihrer Plattform basieren“, so Rochard weiter.

Garlinghouse auf Verteidigungskurs 

In einer Reaktion auf X erklärte CEO Brad Garlinghouse, dass die Bemühungen seines Unternehmens mit den Zielen der aktuellen US-Regierung übereinstimmen würden. Diese konzentrieren sich auf die Unterstützung amerikanischer Unternehmen und Technologien. Garlinghouse argumentierte, dass eine Reserve, die neben Bitcoin auch andere Vermögenswerte wie XRP beinhaltet, eine größere Chance auf Erfolg hätte.

Diese Argumentation überzeugt jedoch nicht alle. Nico Moran, CEO von Bitvolt, schloss sich Rochards Kritik an und warf vor, gezielt gegen die Bitcoin-Strategie der USA zu arbeiten. „Sie stellen ihre eigenen Interessen über das Wohl der amerikanischen Bevölkerung“, erklärte Moran.

Eil: Ripple blockiert angeblich US-Bitcoin-Strategie

Jack Mallers schlägt Alarm

Jack Mallers äußerte sich ebenfalls auf X und veröffentlichte eine deutliche Botschaft:

Er sagt:

Notfall-Pressekonferenz: Ripple untergräbt den amerikanischen Wohlstand, die Freiheit und Bitcoin.

Er beschuldigte Ripple, aktiv gegen die Einführung einer Bitcoin-Strategischen-Reserve in den USA zu lobbyieren und stattdessen ihren zentralisierten, unternehmensgesteuerten Token zu pushen. Mallers machte klar, dass dies nicht toleriert werde. Wie sich die Debatte um dieses kontroverse Thema weiterentwickelt, bleibt spannend.

Krypto-Boom befeuert: SEC räumt Buchhaltungspflichten für Banken aus dem Weg!

Krypto-Boom befeuert: SEC räumt Buchhaltungspflichten für Banken aus dem Weg!

In den USA hat die Wertpapieraufsichtsbehörde für einen Krypto-Knaller gesorgt. Die umstrittene Regelung des „Staff Accounting Bulletin“ mit der Nummer 122 wurde abgeschafft. Damit werden die bestehenden Regeln zur Buchhaltung von Banken im Bezug auf Bitcoin und Kryptowährungen ausgemerzt. Kommt der Krypto-Boom?

In Kürze

  • Staff Accounting Bulletin 122 abgeschafft.
  • Krypto-Boom durch Deregulierung?
  • Strategische Reserve zu Digitalwährungen in den USA lanciert

Staff Accounting Bulletin 122 abgeschafft

Die Leitlinie zielte darauf ab, die Anforderungen an die Buchhaltung für Unternehmen, die Bitcoin und Kryptowährungen für ihre Nutzer verwahren, zu regulieren. Die bisherigen Regeln wurden durch Donald Trump jetzt aufgehoben!

Krypto-Boom

Aktuell gibt es verschiedene Änderungen zur Regulatorik im Zusammenhang mit Bitcoin und Kryptowährungen in den USA. Durch den Abbau der Bürokratie bei der Verwahrung von Kryptowährungen wird ein klares Zeichen durch Trump ausgesendet. Die Märkte sollen so positiv beeinflusst werden.

Krypto-Boom durch Deregulierung?

Grundsätzlich sind Deregulierungen von vorherigen Einschränkungen durch Regierungen meist positiv zu bewerten. Denn der Markt kann sich so freier entfalten, was Investitionen und Innovationen sowie die technische Entwicklung weiter verstärkt.

Verschiedene Verordnungen sind bereits zur ändernden Sichtweise auf Bitcoin und Kryptowährungen erschienen. Eins wird klar: Bitcoin und Kryptowährungen werden plötzlich in der Politik überall auf der Welt salonfähig.

Strategische Reserve zu Digitalwährungen in den USA lanciert

Trump hat ebenfalls eine strategische Reserve für Digitalwährungen in den USA unterschrieben. Viele Beobachter aus der Szene haben eine Bitcoin Reserve erwartet.

Diese behaupten nun, dass es sich um eine Shitcoin-Reserve handelt. Andere sagen, dass die strategische Bitcoin Integration erst noch kommt.

Ebenfalls wurde vor einigen Tagen eine Crypto Task Force ins Leben gerufen. Diese soll einen einheitlichen Rahmen für den Umgang mit Bitcoin und Kryptowährungen in den USA schaffen.

Yen-Carry-Trade: Japan hebt Zinsen auf 17-Jahres-Hoch

Yen-Carry-Trade: Japan hebt Zinsen auf 17-Jahres-Hoch

Bitcoin bleibt stabil, obwohl die Bank of Japan den Zinssatz auf 0,5% erhöht und damit die Angst vor einer Auflösung des Yen-Carry-Trade schürt.

In Kürze

  • Wie wird sich die Zinserhöhung der Bank of Japan auf Bitcoin auswirken?

  • BOJ-Zinserhöhung als Auslöser für die Auflösung des Yen-Carry-Trade?

  • BTC-Rally nach Absturz des US Dollar Index?

Wie wird sich die Zinserhöhung der Bank of Japan auf Bitcoin auswirken?

Mit der Ankündigung der BoJ, den Leitzins um 25 Basispunkte zu erhöhen, gewann der japanische Yen in den ersten Stunden des asiatischen Handels gegenüber dem USD an Stärke. Damit liegt der japanische Leitzins erstmals seit der Finanzkrise 2008 wieder bei 0,5%.

Die jüngste Zinserhöhung der BoJ erfolgte, nachdem der japanische Verbraucherpreisindex (CPI) für den letzten Zeitraum bei 3,6% lag und damit die Markterwartungen von 3,4% übertraf, während der vorherige Wert bei 2,9% gelegen hatte. Die Daten deuten somit eindeutig auf einen wachsenden Inflationsdruck in der japanischen Wirtschaft hin.

Der Markt scheint diese Nachricht bereits eingepreist zu haben, denn der Bitcoin-Preis scheint zusammen mit den Top-Altcoins um 2-4% zu steigen.

BOJ-Zinserhöhung als Auslöser für die Auflösung des Yen-Carry-Trade?

Letztes Jahr Ende Juli löste die Entscheidung der Bank of Japan, die Zinsen zu erhöhen, eine große Panik auf dem globalen Markt aus, als Bitcoin und Altcoins aus Angst vor einer Auflösung des Yen-Carry-Trade einbrachen. Der Yen Carry Trade ist eine Anlagestrategie, bei der Investoren Geld in Japan zu niedrigen Zinsen leihen und dieses Geld dann in Ländern oder Anlagen investieren, die höhere Renditen bieten.

Laut Alex Kruger ist die Angst vor einer Auflösung des Yen-Carry-Trade dieses Mal sehr gering, da die Volatilität an den globalen Märkten zugenommen hat, was die Rentabilität und Attraktivität des Yen-Carry-Trade verringert. Infolgedessen werden sich nur sehr wenige an fremdfinanzierten Carry-Strategien beteiligen.

Weiter schreibt er:

Die Maßnahmen der Bank of Japan sind heute weniger wichtig als 2024. Die Zinserhöhung der BoJ ist außerhalb Japans weitgehend irrelevant. Die Tatsache, dass sich der USDJPY kaum bewegt, bestätigt dies. Man muss sich das so vorstellen. Der Yen-Carry-Trade wurde 2024 weitgehend aufgelöst und die Positionierung ist noch lange nicht wieder vollständig hergestellt.

Yen-Carry-Trade

BTC-Rally nach Absturz des US Dollar Index?

Der US Dollar Index (DXY) scheint ein wichtiges Hoch bei 110,18 erreicht zu haben, was auf ein mögliches Hoch hindeutet. Das heutige Tief deutet darauf hin, dass der Index in Zukunft deutlich fallen könnte. Wenn die inverse Korrelation zwischen Bitcoin und dem DXY anhält, könnte dies eine bullische Phase für Bitcoin markieren und den Weg für das ebnen, was einige Analysten als „goldene Zeiten“ für BTC bezeichnen.

Obwohl Bitcoin ein neues Allzeithoch anpeilt, bleibt der Kurs weitgehend in einer Spanne zwischen $101K-$106K. Bitcoin muss zunächst die Marke von 106.000 Dollar durchbrechen, um eine Rallye auf neue Allzeithochs von 110.000 Dollar und darüber hinaus auszulösen.

Donald Trump initiiert Strategische Reserve für digitale Vermögenswerte

Donald Trump initiiert Strategische Reserve für digitale Vermögenswerte

Donald Trump – Die Verordnung ruft eine Arbeitsgruppe ins Leben, um die Politik rund um digitale Vermögenswerte in den USA neu zu definieren, Vorschläge für neue Rahmenbedingungen zu erarbeiten und die Einrichtung einer strategischen Reserve für digitale Assets zu prüfen.

In Kürze

  • Donald Trumps Initiative für digitale Vermögenswerte

  • Von Kritik zu Unterstützung – Trumps Wandel im Umgang mit digitalen Vermögenswerten

  • Bitcoin versus „Digitale Vermögenswerte“ – Fehlendes Verständnis

Donald Trumps Initiative für digitale Vermögenswerte

US-Präsident Donald Trump hat laut Berichten von Fox Business am Donnerstag eine Exekutivanordnung unterzeichnet, mit der die „Präsidiale Arbeitsgruppe für digitale Vermögensmärkte“ ins Leben gerufen wird. Diese Initiative könnte den Weg für eine sogenannte „strategische nationale Reserve für digitale Vermögenswerte“ ebnen. David Sacks, der im Weißen Haus für künstliche Intelligenz und Kryptowährungen zuständig ist, wird die Arbeitsgruppe leiten.

Zu den Mitgliedern zählen auch der SEC-Vorsitzende und der Finanzminister. Die Gruppe wird einen bundesweiten regulatorischen Rahmen für den Umgang mit digitalen Vermögenswerten entwickeln und die Möglichkeit einer strategischen Reserve prüfen – eine Idee, die in der Krypto-Community schon lange gefordert wird.

Von Kritik zu Unterstützung – Trumps Wandel im Umgang mit digitalen Vermögenswerten

Während seiner ersten Amtszeit war Donald Trump ein entschiedener Kritiker von Bitcoin und digitalen Währungen. 2019 sorgte er mit einem Tweet für Schlagzeilen, in dem er erklärte, kein Fan von Bitcoin zu sein, und dessen potenziellen Missbrauch für illegale Aktivitäten anprangerte. Seine Regierung erhöhte den Druck auf den Kryptosektor, indem sie Behörden wie die SEC und die CFTC dazu anhielt, striktere Maßnahmen gegen nicht registrierte Angebote und Betrugsfälle zu ergreifen.

Doch während seiner Präsidentschaftskampagne 2024 änderte sich Trumps Haltung. Angesichts einer immer stärker wachsenden Kryptoindustrie wurde Bitcoin und anderen digitalen Vermögenswerten ein zentraler Platz in seiner wirtschaftlichen Strategie eingeräumt.

Donald Trump initiiert Strategische Reserve für digitale Vermögenswerte

Bitcoin versus „Digitale Vermögenswerte“ – Fehlendes Verständnis

Hier zeigt sich einmal mehr, dass Bitcoin und andere digitale Vermögenswerte vermischt werden, ohne ihre fundamentalen Unterschiede zu verstehen. Ein Beispiel für einen durchdachten Ansatz liefert Nayib Bukele in El Salvador mit einer klaren, ausschließlich auf Bitcoin ausgerichteten Reservepolitik. Es wird deutlich, dass es weiterhin umfangreiche Bildungs- und Aufklärungsarbeit braucht, um das Verständnis für Bitcoin zu stärken.

Die Einführung der „Strategischen Reserve für digitale Vermögenswerte“ schwächt den Fokus auf Bitcoin und verwässert dessen Bedeutung, indem es mit anderen Kryptowährungen in einen Topf geworfen wird. Bitcoin ist zwar ein digitaler Vermögenswert, doch nicht jeder digitale Vermögenswert ist Bitcoin. Diese Gleichsetzung könnte langfristig zu einem Verlust an Einfluss für Bitcoin führen. Während die Krypto-Lobby den Fuß in die Tür des Weißen Hauses gesetzt hat, bleibt Bitcoin auf die Unterstützung seiner Community angewiesen. Die Diskussion zeigt, dass es mehr Klarheit und Unterscheidung geben muss, um die wahre Bedeutung von Bitcoin zu bewahren.

BlackRock CEO Larry Fink sagt Bitcoin könnte 700k Dollar erreichen

BlackRock CEO Larry Fink sagt Bitcoin könnte 700k Dollar erreichen

Der BlackRock CEO, Larry Fink, sagt voraus, dass Bitcoin 700.000 Dollar erreichen könnte, wenn Staatsfonds 2-5% ihrer Portfolios in Bitcoin investieren würden.

In Kürze

  • BlackRock CEO Larry Fink prognostiziert BTC-Kurs von 700.000 Dollar

  • Von der Skepsis zur Unterstützung von Kryptowährungen

  • Bitcoin-Kursentwicklung und Volatilität

BlackRock CEO Larry Fink prognostiziert BTC-Kurs von 700.000 Dollar

Der BlackRock CEO, Larry Fink, berichtete über Gespräche, die er mit Managern von Staatsfonds während eines Panels auf dem Weltwirtschaftsforum geführt hatte. Die Gespräche drehten sich um 2 bis 5 Prozent ihrer Investitionen in Bitcoin und deren mögliche Auswirkungen. Laut Fink könnten solche Schritte den Bitcoin-Preis auf 500.000, 600.000 oder sogar 700.000 Dollar ansteigen lassen.

Fink betonte den Nutzen von Bitcoin als Absicherung gegen wirtschaftliche und politische Instabilität. Er wies darauf hin, dass Bitcoin ein international anerkanntes Instrument für Investoren sei, die nach Alternativen suchen, um sich vor geopolitischen Unsicherheiten in lokalen Währungen zu schützen.

Larry Fink fügte hinzu:

Wenn man Angst vor Abwertung oder lokaler politischer Instabilität hat, gibt es mit Bitcoin ein internationales Instrument, um diese Ängste zu überwinden. Ich war diese Woche bei einem Staatsfonds und es gab eine Diskussion: Sollten wir einen Anteil von 2 Prozent haben? Sollen wir 5 Prozent haben? Wenn jeder diese Diskussion übernehmen würde, wären das 500.000, 600.000, 700.000 Dollar für Bitcoin.

Von der Skepsis zur Unterstützung von Kryptowährungen

Die jüngsten Äußerungen des BlackRock CEO spiegeln einen Wandel in seiner Haltung gegenüber Kryptowährungen wider. Im Jahr 2018 wies Fink die Idee zurück, dass die Kunden von BlackRock an digitalen Vermögenswerten interessiert seien. In den letzten Jahren hat BlackRock jedoch Kryptowährungen begrüßt und iShares Bitcoin und Ethereum Trusts aufgelegt, um institutionellen Anlegern Zugang zum Markt für digitale Vermögenswerte zu bieten.

Der iShares Bitcoin Trust ermöglicht es Anlegern, am Marktwert von Bitcoin seit seiner Einführung im Jahr 2024 zu partizipieren. Nach seiner Auflegung übertraf der iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock alle Erwartungen und erreichte in nur 11 Monaten ein Vermögen von 50 Milliarden US-Dollar. IBIT brach mehrere Rekorde und wurde der am schnellsten wachsende ETF aller Zeiten.

Dieses Wachstum unterstreicht das starke Anlegerinteresse, das durch die Dominanz von IBIT beim täglichen Handelsvolumen, das mehr als 50 Prozent der US-Bitcoin-ETF-Aktivitäten ausmacht, angetrieben wird.

BlackRock CEO

Bitcoin-Kursentwicklung und Volatilität

Der Bitcoin-Kurs liegt bei 102.000 $ und damit unter seinem jüngsten Höchststand von 109.225 $. Trotz seines Optimismus betonte Fink, dass er nicht für Bitcoin werbe, sondern lediglich dessen Potenzial diskutiere. Kryptowährungen sind für ihre Volatilität bekannt, wobei Bitcoin selbst in Aufwärtstrends starke Rückschläge erleidet.

Marktanalysten haben eine zunehmende Dominanz von BTC auf dem Kryptomarkt festgestellt, ein Faktor, der häufig Kursbewegungen signalisiert. Wenn Staatsfonds und andere institutionelle Akteure die von Fink vorgeschlagene Allokation übernehmen, könnte der Wert von Bitcoin stark ansteigen.