Mit Blick auf Donald Trumps Amtseinführung: Bitcoin steuert wieder auf 100.000 $ zu

Mit Blick auf Donald Trumps Amtseinführung: Bitcoin steuert wieder auf 100.000 $ zu

Am heutigen Montag verzeichnete Bitcoin den siebten Tag in Folge Kursgewinne, während der Fokus weiterhin auf den regulatorischen Entwicklungen unter der neuen Präsidentschaft von Donald Trump lag.

In Kürze

  • Bitcoin nähert sich erneut der magischen 100.000-Dollar-Grenze

  • Donald Trumps Vision: USA als globales Krypto-Zentrum mit Bitcoin-Reserve

  • MicroStrategy baut Bitcoin-Bestand auf beeindruckende 447.470 BTC aus

Bitcoin nähert sich erneut der magischen 100.000-Dollar-Grenze

Mit einem Anstieg von 1 % kletterte Bitcoin am Montag auf 99.344 US-Dollar und rückte damit wieder in Reichweite der symbolträchtigen 100.000-Dollar-Marke, die im Dezember letzten Jahres erstmals überschritten wurde, bevor ein Rückgang zum Jahresende folgte.

Auch der breitere Kryptomarkt zeigte sich am Montag von seiner positiven Seite: Ethereum legte um 1,1 % zu, während Ripple einen moderaten Gewinn von 0,5 % verbuchte. Zuvor hatte der Markt unter Gewinnmitnahmen gelitten, nachdem er im Anschluss an Donald Trumps Wahlsieg im vergangenen November eine deutliche Rallye erlebt hatte.

Donald Trumps Vision: USA als globales Krypto-Zentrum mit Bitcoin-Reserve

Während seines Wahlkampfes versprach Donald Trump, die Vereinigten Staaten zur weltweit führenden Nation im Kryptobereich zu machen, unter anderem durch die Einführung einer nationalen Bitcoin-Reserve. Seitdem spekulieren Beobachter, wann und wie dieser Schritt umgesetzt werden könnte, da Trumps Amtseinführung am 20. Januar immer näher rückt.

Der Analyst Luke Gromen erklärte, dass Trump möglicherweise zurückhaltend sei, die Bitcoin-Reserve direkt zu Beginn seiner Amtszeit offiziell anzukündigen, da dies einen sprunghaften Anstieg des Bitcoin-Preises zur Folge haben könnte. „Aus strategischer und narrativer Perspektive wäre es klüger, die Enthüllung nicht am ersten Tag vorzunehmen“, bemerkte Gromen.

Mit Blick auf Donald Trumps Amtseinführung: Bitcoin steuert wieder auf 100.000 $ zu

MicroStrategy baut Bitcoin-Bestand auf beeindruckende 447.470 BTC aus

Mit ihrer jüngsten Akquisition hat MicroStrategy (Michael Saylor) nun einen Bitcoin-Bestand von unglaublichen 447.470 BTC aufgebaut, was die konsequente und ambitionierte Investitionsstrategie des Unternehmens in digitale Vermögenswerte deutlich macht. Laut einer Mitteilung wurden diese Bitcoins zu einem Gesamtpreis von etwa 27,97 Milliarden US-Dollar erworben, was einem durchschnittlichen Kaufpreis von 62.503 US-Dollar pro Bitcoin (Stand: 5. Januar 2025) entspricht.

Damit kontrolliert MicroStrategy rund 2,1 % des jemals geschürften Bitcoin-Angebots – ein klares Zeichen für den starken Einfluss des Unternehmens auf den Kryptomarkt. Die Finanzierung dieses jüngsten Zukaufs erfolgte überwiegend durch Erlöse aus dem Verkauf von Aktien im Rahmen eines Wandelschuldverschreibungsprogramms. Dieses Vorgehen unterstreicht MicroStrategys innovative Methoden zur Kapitalbeschaffung, um ihre Position im Bitcoin-Markt weiter zu stärken.

Bitcoin & Ethereum Analyse – Geht der Pump weiter?

Bitcoin & Ethereum Analyse – Geht der Pump weiter?

Das Wochenende war sehr ruhig für alle Kryptowährungen. In der Nacht auf Montag kam dann die Volatilität zurück und Bitcoin ist gestiegen. Auch Ethereum hat zu einem leichten Pump angesetzt. Wo sind unsere nächsten Widerstände? Haben wir noch Potenzial über 100.000 USD zu steigen?

In Kürze

  • Bitcoin Chartanalyse
  • Bitcoin Ausblick
  • Ethereum Chartanalyse

Bitcoin Chartanalyse

Quelle: Tradingview*

Bitcoin (BTC) hat sich über das Wochenende kaum von der Stelle bewegt und um die Marke von 98.000 USD gekämpft. Mittlerweile konnten wir nach obenhin ausbrechen und sind bis auf knapp 99.800 USD gestiegen.

Derzeit traden wir bei 99.250 USD. Das Handelsvolumen ist deutlich zurückgegangen, weshalb es fraglich ist, ob dieser Pump von langer Dauer ist und wir erneut einen kleinen Rücksetzer in Betracht ziehen müssen.

Nach untenhin haben wir den 200-SMA auf dem 4H-Chart bullish nach oben durchbrechen können. Dieser ist nun Support und könnte in den nächsten Stunden bei 98.400 USD noch einmal getestet werden.

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Bitcoin Ausblick

Quelle: Tradingview*

Sollte dieser Preisbereich dann halten, haben wir erneut die Möglichkeit in Richtung 99.900 USD vorzustoßen. Dort liegt unser letztes Zwischenhoch. Brechen wir dieses, haben wir Luft bis ca. 101.200 USD.

Erst dort oben haben wir das Golden-Pocket von unserem Allzeithoch liegen und eine größere Widerstandszone. Somit haben wir noch Chancen, bis hierhin zu steigen und dort oben eine Entscheidung einzuleuten.

Nach untenhin haben wir die nächste größere Liquidität bei ca. 94.500 USD liegen. Dieser Preisbereich könnte dann auch über den mittelfristigen Verlauf entscheiden. sollten wir dort Support finden, könnte ein neues Allzeithoch erreicht werden.

Ethereum Chartanalyse

Quelle: Tradingview*

Bei Ethereum (ETH) haben wir ebenfalls ein ruhiges Wochenende hinter uns. Der Kurs konnte sich zwar in den Frühstunden etwas nach oben arbeiten, diese Gewinne sind jedoch mittlerweile wieder verflogen.

Derzeit traden wir bei ca. 3.650 USD und somit nahe unserer letzten Hochs. Der 200-SMA auf dem 4H-Chart befindet sich direkt unter uns und könnte nun als Support agieren. Sollten wir diesen jedoch verlieren, ist ein Rücksetzer bis ca. 3.450 USD möglich.

Nach obenhin haben wir weiterhin Luft bis ca. 3.750 – 3.850 USD. Diese Marken haben wir bereits letzte Woche besprochen und könnten für den weiteren Verlauf entscheidend sein. Ansonsten könnte uns ein größerer Abverkauf drohen.

Klicke hier für die letzte Bitcoin & Ethereum Chartanalyse.

Für eine technische Analyse von Bitcoin, Ethereum, Gold, anderen Altcoins und aktuellen Nachrichten/Ereignissen hat der Autor dieses Video erstellt:

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Michael Saylor plant seine Bitcoin-Bestände nach seinem Tod zu vernichten!

Michael Saylor plant seine Bitcoin-Bestände nach seinem Tod zu vernichten!

Der CEO von Microstrategy hat in einem Interview erklärt, dass er seine Bitcoin-Bestände nach seinem Tod vernichten wird. Dabei bringt er die These ein, dass alle anderen Nutzer, die sich für die Entwicklung von Bitcoin einsetzen, dadurch eine monetäre Prämie erhalten. Durch dieses Szenario reiht er sich in die Handlung des Gründers von Bitcoin, Satoshi Nakamoto, ein. Satoshi hat ebenfalls seine Bitcoin-Bestände nie verkauft und so die Grundlage für das dezentrale Wachstum der Blockchain geschaffen.

In Kürze

  • Saylor: Bitcoin-Bestände nach Tod vernichten
  • Die monetäre Prämie durch Bitcoin
  • Satoshi bewegt keine Bitcoin-Bestände

Saylor: Bitcoin-Bestände nach Tod vernichten

In einem Interview mit Fox News erklärte Michael Saylor, dass er seine Bitcoin-Bestände nach seinem Tod vernichten würde. Durch das Senden der Bitcoin auf eine Adresse, auf die keiner Zugriff hat, sind sie für immer verloren. Der Video-Ausschnitt wurde von Bitcoin News auf X geteilt.

Er erklärt dazu (frei übersetzt):

Sie verbrennen einfach die Schlüssel, wenn Sie gehen. Dadurch leisten Sie einen anteiligen Beitrag für alle in der Welt, die Bitcoin besitzen, basierend auf ihrem Bitcoin-Beständen.

Durch die Tatsache, dass die Bitcoin-Bestände nach Transferieren auf eine Adresse ohne Zugriff für immer verloren sind, können diese nicht verkauft werden. Es entsteht also ein geringerer Verkaufsdruck auf den Bitcoin-Preis im Verhältnis zu den Bitcoin, die eine Person besitzt.

Die monetäre Prämie durch Bitcoin

Die monetäre Prämie bezeichnet die Wertsteigerung beim Halten eines Vermögenswertes im Vergleich zu einem anderen. Beim Vergleich von Bitcoin und Gold wird hierbei die Inflation, also die neuen Einheiten bezogen auf die vorhandene Umlaufmenge pro Jahr als Inflation angenommen.

Bitcoin-Bestände Michael Saylor

Ein Vermögenswert wie Gold hat eine Inflation von 1-2%. Durch spezifische Eigenschaften, wie die Wertaufbewahrung, konnte Gold aufgrund der geringen Inflation zum größten Vermögenswert weltweit heranwachsen. Wer einen Vermögenswert, der eine höhere Inflation aufweist, Gold vorzieht, der verliert die monetäre Prämie, die er beim Halten von Gold aufgrund der geringen Inflation erhalten würde.

Bitcoin besitzt eine geringere Inflation als Gold, zumindest seit dem letzten Halving. Dadurch ist Bitcoin knapper. In den nächsten Jahren wird sich dieses Szenario verstärken. Wer also Bitcoin hält, bekommt im Vergleich zum Halten von Gold eine größere monetäre Prämie zugeschrieben. Dies liegt lediglich an der niedrigeren Inflation und ist ökonomisch relevant.

Wer seine Bitcoin als vernichtet, der würde ebenfalls eine monetäre Prämie an alle anderen Bitcoin-Nutzer verteilen. Denn deren Bitcoin-Bestände wachsen um das Verhältnis der verlorenen Bitcoin zur gesamten Umlaufmenge. So sinkt die Inflation im Bitcoin Netzwerk, sobald Bitcoin vernichtet werden und alle anderen Teilnehmer erhalten diese ökonomisch relevante monetäre Prämie.

Satoshi bewegt keine Bitcoin-Bestände

Satoshi Nakamoto ist der Gründer von Bitcoin. Er hat vor allem in den ersten Tagen und in den ersten beiden Jahren einen bedeutenden Teil bei der Entwicklung von Bitcoin beigetragen. Dabei hat er einige Bitcoin erwirtschaftet, welche allerdings nicht vollständig ihm zugeordnet werden können.

Trotzdem hat sich Satoshi nach einigen Jahren zurückgezogen. Der Grund war schlichtweg die dezentrale Ausrichtung von Bitcoin. Durch den Einfluss einer zentralen Gründungspartei ist es quasi unmöglich für ein dezentrales System tatsächlich dezentral zu wachsen. Aus diesem Grund entschied sich Satoshi der Bitcoin-Community den Rücken zuzudrehen.

Die Bitcoin-Bestände von Satoshi sind bis heute nur einmal bewegt worden. Dabei hat Satoshi einen Test durchgeführt und an Hal Finney 10 BTC gesendet. Dies ist die einzige Bitcoin Transaktion, die Satoshi durchführte. Aus diese, Grund hat auch Satoshi seine restlichen Bitcoin-Bestände als monetäre Prämie an die restliche Bitcoin Community gespendet.

Wir berichteten, dass bereits vor einigen Tagen sich Michael Saylor mit Eric Trump getroffen hatte. Aus diesem Grund werden die Stimmen zu einer baldigen Bitcoin Reserve in den USA lauter.

Bitcoin Hashrate auf Allzeithoch – erstmals über 1 ZH/s in 2025 erreicht!

Bitcoin Hashrate auf Allzeithoch – erstmals über 1 ZH/s in 2025 erreicht!

Die Bitcoin Hashrate konnte am 2. Januar ein neues Allzeithoch erreichen. Dabei notierte sie bei 1.000,8321 ExaHash (EH/s), was erstmals eine neue Einheit der Bitcoin Hashrate ergab. Sie stieg auf 1 ZettaHash (ZH/s). Dies ist ein historischer Meilenstein und zeigt, dass das Bitcoin Netzwerk so sicher ist, wie nie zuvor.

In Kürze

  • Bitcoin Hashrate auf Allzeithoch
  • Bitcoin Netzwerk so sicher wie noch nie
  • Vergleich der Bitcoin Hashrate mit einem iPhone

Bitcoin Hashrate auf Allzeithoch

Bereits am 29. Dezember konnte die Bitcoin Hashrate laut Coinwarz ein Allzeithoch erreichen. An diesem Tag stieg sie auf einen Höchststand von 957,7757 EH/s. Doch bereits wenige Jahre später konnte sie am 2. Januar 2025 auf über 1 ZH/s ansteigen. Dies ist ein bedeutendes Ereignis und zeigt, wie groß das Bitcoin Netzwerk geworden ist.

Bitcoin Hashrate Chart - BTC Hashrate

Quelle: Bitcoin Hashrate Chart – BTC Hashrate

Bitcoin Netzwerk so sicher wie noch nie

Die Bitcoin Hashrate zeigt, wie sicher die Struktur der Bitcoin Blockcain vor Angriffen von außen ist. Durch Angriffe, wie die 51%-Attacke, könnte ein Netzwerk, das durch Konsens und einem Mehrheitsprinzip Entscheidungen durchführt, die Sicherheit der Bitcoin Bestände nicht garantieren.

Bitcoin Hashrate auf Allzeithoch

Durch die hohe Bitcoin Hashrate ist auch ein Angriff deutlich schwerer durchzuführen. Der Angriff ist nicht nur deutlich kostspieliger, als noch bei einer geringeren Bitcoin Hashrate, ebenfalls steigen die Kosten alle 10 Minuten um die Kosten eines Angriffs an.

Aus diesem Grund ist die hohe Bitcoin Hashrate ein bedeutender Meilenstein in der Geschichte von Bitcoin. Es ist quasi unmöglich, das Bitcoin Netzwerk zu hacken. Dies zeigt der Wert von 1 ZH/s auf.

Vergleich der Bitcoin Hashrate mit einem iPhone

Die Bitcoin Hashrate ist durch den Wert von 1 ZH/s unvorstellbar groß. Um sich dies allerdings vorzustellen, haben wir den Vergleich mit einem iPhone gewagt. Ein iPhone 15 Pro, welches aktuell ungefähr den technischen Stand von Apple darstellt, kann etwa 15-20 Milliarden Operationen pro Sekunde durchführen.

1 ZH/s entspricht 1.000.000.000.000.000.000.000 Hashes pro Sekunde. Um die Leistung von 1 ZH/s zu erreichen, benötigte es circa 50 Milliarden iPhones. Diese müssten gleichzeitig mit voller Kapazität laufen, um annähernd an 1 ZH/s zu erreichen. Dabei müssten die Smartphones auch ausschließlich Hash-Berechnungen ausführen und dürfen nichts anderes machen.

Nicht nur bei der Bitcoin Hashrate ist ein deutlicher Unterschied zu merken. Wir berichteten, dass die Bitcoin Reserven auf Börsen seit einigen Wochen stark einbrechen.

Chinas Zins-Bazooka wird Bitcoin-Preise in die Höhe treiben

Chinas Zins-Bazooka wird Bitcoin-Preise in die Höhe treiben

Chinas Zins-Bazooka: Die chinesische Zentralbank könnte nach ihrem jüngsten Treffen am Freitag nur noch wenige Tage von einer Zinssenkung entfernt sein.

In Kürze

  • Chinas Zentralbank signalisiert Niedrigzinspolitik

  • Chinas Zins-Bazooka

  • Arthur Hayes prophezeit eine „glorreiche“ Bitcoin-Rallye

Chinas Zentralbank signalisiert Niedrigzinspolitik

Auf seiner Sitzung für das vierte Quartal, die am 27. Dezember stattfand, sprach sich der Ausschuss der People’s Bank of China (PBOC) für eine lockerere Geldpolitik aus. Dabei deutete das Gremium an, künftig eine eher dovishe Strategie zu verfolgen, die sich durch niedrigere Zinsen und eine unterstützende Haltung gegenüber der wirtschaftlichen Entwicklung auszeichnet. Chinas Zins-Bazooka zielt darauf ab, das Wachstum zu fördern und möglicherweise wirtschaftliche Herausforderungen abzumildern.

Chinas Zins-Bazooka

Finanzanalysten gehen davon aus, dass die Bank den Zielzinssatz anpassen wird, um die Kreditnachfrage besser mit der Geldpolitik in Einklang zu bringen, wie Reuters berichtet. Infolgedessen erwarten Krypto-Analysten eine große Welle der monetären Unterstützung für Bitcoin.

Die chinesische Zentralbank veröffentlichte am Freitag eine Erklärung, in der sie eine Senkung der Mindestreserveanforderungen für Banken und der Zinssätze zu einem „geeigneten Zeitpunkt“ ankündigte. Nach Angaben der Zentralbank wird die PBOC die Zinssätze in China wahrscheinlich irgendwann im Jahr 2025 von ihrem derzeitigen Zielwert von 1,5% weiter senken.

Zuletzt senkte die PBOC die Zinsen im September von 1,7% auf 1,5%, im selben Monat, in dem die US-Notenbank zu einem Zinssenkungsprogramm überging. Darüber hinaus erreichten die Renditen 10- und 30-jähriger chinesischer Staatsanleihen am Freitag aufgrund der Erwartung einer weiteren geldpolitischen Lockerung Rekordtiefstände.

Chinas Zins-Bazooka

Arthur Hayes prophezeit eine „glorreiche“ Bitcoin-Rallye

Chinas Zins-Bazooka wird dazu beitragen, einen deflationären Yuan zu bekämpfen, der in eine schuldenverursachende Kreditaufwertung zu münden droht. Sie wird aber auch die Preise für einen Korb von Finanzanlagen in die Höhe treiben, insbesondere für Aktien und Kryptowährungen.

Der Mitbegründer von BitMEX, Arthur Hayes, prognostizierte, dass die nächste Zinssenkung in Peking in Kombination mit dem Niedrigzinsregime der Fed eine „glorreiche“ Rallye für Bitcoin und andere Kryptowährungen im Jahr 2025 auslösen werde.

Hayes ist ein einflussreicher makrostrategischer Analyst für die Preisniveaus der wichtigsten Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum.

Unmittelbar nach der Ankündigung einer Zinssenkung durch die FOMC im September durchbrach der Bitcoin-Kurs die 60.000-Dollar-Marke. Seitdem hat Bitcoin Rekordwerte von über 100.000 Dollar erreicht.

Vor sieben Monaten, im Mai, schrieb Hayes in seinem Medium-Blog, dass, wenn China die monetäre „Bazooka“ zückt, der Kauf eines Wall-Street-Bitcoin-ETFs für regulierte Investoren in den USA ein No-Brainer wäre.

Hayes schrieb außerdem:

Wenn meine Theorie wahr wird, ist es für jeden institutionellen Investor trivial, einen der in den USA gelisteten Bitcoin-ETFs zu kaufen. Bitcoin ist die Anlage mit der besten Performance angesichts der weltweiten Entwertung von Fiat, und sie wissen das.

Neben dem Anstieg des Coinbase Premium Index sind die Bitcoin-ETF-Zuflüsse zwei starke Indikatoren dafür, dass Mainstream-Investoren im Januar wieder in Bitcoin investieren. In der Schweiz gibt es zudem eine Volksinitiative für eine nationale Bitcoin-Reserve, mehr dazu hier.

Bitcoin-Wale ziehen sich zurück – Ein dunkles Omen für den Bitcoin Preis?

Bitcoin-Wale ziehen sich zurück – Ein dunkles Omen für den Bitcoin Preis?

Die Bitcoin-Wale ziehen sich zurück! Zu diesem Ergebnis kommt die Grafik des Verhältnisses zwischen privaten und instutionellen Investoren. Historisch zeigt ein Hochpunkt des Verhältnis auch einen Höhepunkt im Bitcoin Preis. Dabei markiert dieser Wert exakt das Allzeithoch von Bitcoin bei circa 108.000 US-Dollar mit dem Hoch des Verhältnisses. Seither bricht der Wert ein. Wie wirkt sich der Rückzug der Bitcoin-Wale auf den Preis aus?

In Kürze

  • Bitcoin-Wale: Verhältnis privater und institutioneller Anleger
  • Bitcoin-Wale ziehen sich zurück
  • Auswirkungen durch Rückzug der Bitcoin-Wale

Bitcoin-Wale: Verhältnis privater und institutioneller Anleger

Schon als der Bitcoin Preis das Allzeithoch von 69.000 US-Dollar durchbrach, stieg die Anzahl an institutionellen Anlegern im Vergleich zu privaten an. Die Grafik auf MacroMicro bezieht sich auf das Verhältnis zwischen Investoren, welche mehr als 1.000 BTC aufweisen im Vergleich zu Privatanlegern, die weniger als 10 BTC aufweisen.

Bitcoin-Wale Rückzug

Bei dieser Grafik wird klar, dass vor allem der institutionelle Ansturm schon weit vor dem Anstieg von Bitcoin auf die 100.000 US-Dollar stattfand. Doch eine andere Grafik, zeigt eine deutlich stärkere Bewegung. Seit Anfang Dezember und noch deutlich vor der 100.000er-Marke beim Bitcoin Preis in US-Dollar fällt dieses Verhältnis stark ab.

Bitcoin Privatanleger ziehen sich zurück

Der Nutzer @AxelAdlerJr hat auf Crypto Quant eine Grafik geteilt, in der das Volumen der Investoren zwischen 0 und 10.000 US-Dollar zu erkennen ist. Bei der Betrachtung der Veränderung auf 30 Tage, fällt auf, dass dieses stark einbricht.

Historisch steigt die Nachfrage dieser Einzelinvestitionen bei einem Bitcoin Allzeithochs um 15%. Dies ist ebenfalls zu erkennen, als Bitcoin das Allzeithoch von 108.000 US-Dollar erreichte. Danach fiel die Nachfrage deutlich tiefer als -15%.

Durch die Situation, dass die Nachfrage der Einzelhandelsinvestitionen von Personen, die zwischen 0 und 10.000 US-Dollar handeln, deutlich unter -10% gefallen ist, fällt auf, dass nicht nur die Bitcoin-Wale sich zurückziehen. Auch das Verhältnis der kleinen Investitionen fällt seit dem Allzeithoch von Bitcoin stark ab.

Auswirkungen durch Rückzug der Bitcoin-Wale

Dabei ist die Auswirkung des Rückzugs der Bitcoin-Wale, die mehr als 1.000 BTC kaufen, als auch der Rückzug der Einzelinvestitionen, nicht negativ zu sehen. Korrekturen vom Preis sind nach starken Anstiegen normal.

Auffällig ist darüber hinaus auch, dass meistens nach solchen starken Anstiegen und gefolgten Einbrüchen auch früher oder später ein bullishes Szenario entsteht. Aus diesem Grund können diese Werte für langfristige Investoren gute Optionen zum Kauf bieten. Das ist natürlich keine Anlageberatung. Ist es die Ruhe vor dem Sturm?

Dabei liefern solche Werte tatsächlich sinnvolle Einstiegsmöglichkeiten, wie die Vergangenheit zeigte. Wir berichteten bereits darüber, dass der MVRZ Indikator das Allzeithoch des Bitcoin Bullenmarktes exakt aufzeigt.