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Der BitConnect Coin: Die Geschichte hinter dem Scam und Ponzi einfach erklärt

Der BitConnect Scam war wohl eines der bekanntesten Ponzi-Systeme in der Krypto-Welt. Die Plattform hat in einem eigenen ICO den BitConnect Coin herausgegeben. Der BitConnect Kurs verlor nach eine Klage von den Behörden in sekundenschnelle über 99 Prozent. Danach war BitConnect offline und wurde einer der bekanntesten Krypto-Scams.

BitConnect Logo (BCC) mit Schriftzug - Krypto Scams - BitConnect Scam

Der Start vom BitConnect Scam

BitConnect war vor allem im asiatischen Markt aktiv. Der Start des Netzwerkes war bereits im Februar 2016. Im Dezember desselben Jahres endete der BitConnect ICO vom eigenen BitConnect Coin. Dazu wurde das eigene BitConnect ICO Wallet veröffentlicht. 2017 entwickelte sich der BitConnect Coin zu einer der am besten performenden Kryptowährungen auf CoinMarketCap. Die höchste Nutzeranzahl hatte das BitConnect offline war.

Der große BitConnect Scam

Das Token All-Time-High lag bei 431 US-Dollar. Die Marktkapitaisierung lag zu diesem Zeitpunkt bei 2,6 Milliarden US-Dollar. Nachdem dieser Wert erreicht war, fiel der BitConnect Coin um 92% in wenigen Sekunden. Das im Projekt gefangene Kapital der Investoren hat sich somit in Bruchteilen von Sekunden fast komplett zerstört. Da der Coin nach einigen Tagen weiter an wert verlor, war für manche Investoren ein prozentualer Verlust von mehr als 99 Prozent realistisch. Durch den Bitcoin und Altcoin Bullrun im Jahre 2017 war das Wachstum des Trading-Netzwerkes extrem hoch.

Wie funktionierte der BitConnect Coin?

Die Plattform biet ein eigenes Trading-System an. Das geringste Paket kostete 100$. Erhöhungen des Pakets war in 10 Dollar-Schritten möglich. Zum damaligen Zeitpunkt handelte es sich um circa 0,02 Bitcoins. Investoren konnten mittels Bitcoin auf der Website den BitConnect Coin erwerben. Mit diesem konnte man 0,5-2% pro Tag erzielen oder circa 40% im Monat! In der Anfangszeit funktionierte dieses Versprechen tatsächlich, weshalb umso mehr Geld in Marketing floss und umso mehr Nutzer vom BitConnect Scam angezogen wurden. 

Die Plattform bietete neben der Möglichkeit, sich über die verschiedensten Kryptowährungen zu informieren, ein vollautomatisches Trading-System. Die Regeln waren einfach. Erst den BitConnect Coin auf der Plattform mittels BTC/BCC Handel (Bitcoin) erwerben und dann mit den BitConnect Coins (BCC) ein Paket buchen.

Im Hintergrund investierte die BitConnect Plattform (angeblich) in verschiedenste Kryptowährungen, welche sich während des Bullruns 2017 um ein vielfaches im Wert steigerten. Ein anteiliger Wert wurde jedem Nutzer ausgeschüttet. Das passierte täglich, sodass schon mit dem kleinsten Paket von 100$ mehrere US-Dollar Gewinn pro Tag möglich waren.

Ob es überhaupt einen Trading-Bot im Hintergrund gab, welcher in Kryptowährungen investiert, ist nicht klar. Vielleicht wurde auch einfach das Geld der Investoren in kleinen Beträgen „auf das Konto gutgeschrieben“. Eben wie bei einem Schneeball- oder Pyramidensystem. Dieses Rätsel wird das BitConnect Ponzi-Scheme wohl für immer für sich behalten.

Affiliate-Marketing zum Nutzerfang

Ein weiterer Faktor, welcher schon früh auf einen Scam hinwies, war das vorhandene und sehr tief gehende Affiliate-Marketing. Durch dieses konnten Nutzer durch das anwerben von anderen Nutzer noch mehr Geld verdienen. Daher verbreitete sich der BitConnect Scam sehr schnell über die verschiedensten sozialen Netzwerke und YouTube. Als der BitConnect Kurs dann einbrach, löschten die meisten YouTuber ihre Videos hierzu. Es war ihnen schlichtweg peinlich dafür geworben zu haben.

Der BitConnect Crash

Als der Krypto-Markt einige Tage kein Gewinn abwarf, gab es keine Ausschüttungen mehr. Der BitConnect Kurs zerviel in sich zusammen. Zeitgleich gab es verschiedenste Klagen der amerikanischen Behörden, wodurch das Vertrauen in den BitConnect Ponzi verschwand. Die Folge war ein sofortiges Zusammenbrechen vom BitConnect Kurs. Die Entstehung vom BitConnect Scam.

Der Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin erklärte schon vor einigen Jahren in einem Tweet:

Wenn es täglich 1 Prozent oder mehr Rendite gibt, dann ist es ein Schneeballsystem.

Am 16. Januar gingen erst einige Server für eine Weile offline, bis dann auf der Website die Meldung erschien, dass die Plattform vom Netz genommen werden müsse. Als Grund war hierfür die schlechte Presse und andere rechtliche Schwierigkeiten. Daraufhin verlor der BitConnect Coin um 92% an Wert. So etwas gibt es selbt in der Welt von Bitcoin anderen Kryptowährungen eher selten.

BitConnect Meme und Twitter-Hype

Da BitConnect mit solch einer schlecht durchdachten Geschäftsidee kein bisschen professionell aufgezogen wurde, aber trotzdem solch einen Erfolg aufweisen konnte, machen sich noch heute, Jahre nach dem BitConnect Crash die Menschen auf verschiedensten Plattformen darüber lustig. Dies geschieht meist in kleinen Videos oder Bildern. Daher gibt es mittlerweile tausend verschiedene GIF“s und Videos vom BitConnect CEO, während er seinen eigenen BitConnect Scam hochlob.

Das Video zu dem bekanntesten BitConnect Meme findest du hier:

Die Website beschrieb sich damals mit folgenden Worten:

Sobald Sie in den Besitz des BitConnect-Coins kommen, wird er zu einem zinsbringendem Anlageasset, welches mehr als 120% Rendite pro Jahr erzielt. So einfach ist das möglich.

Fazit zum BitConnect Scam

Der BitConnect Scam ist einer der bekanntesten Beispiele dafür, welch eine weite Reichweite sogar Fake-Projekte haben können. Vor allem in der Krypto-Welt können Kriminelle mit einfachsten Mittel Fake-Projekte starten. Die dezentrale Welt macht dies möglich. Daher ist hohe Vorsicht bei automatischen Handelssystemen geboten, die einen festen Gewinn versprechen. Bei allen seriösen Trading-Bots schwanken die Ausschüttungen je nach Markt und können keinen fixen Gewinn versprechen.

 

 

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