Uptober im Fokus: Kursfeuerwerk trotz aktueller Marktkorrektur

Uptober im Fokus: Kursfeuerwerk trotz aktueller Marktkorrektur

Krypto-Analysten bleiben optimistisch: Im Oktober – dem sogenannten Uptober – rechnen sie mit weiter steigenden Kursen am Markt.

In Kürze

  • Bullishe Prognose zu Uptober-Start

  • Skepsis statt Euphorie: Ein bullishes Signal

  • Stabilisierung vor Uptober

Bullishe Prognose zu Uptober-Start

Krypto-Analyst Colin Talks Crypto zeigte sich am Montag auf X ausgesprochen optimistisch. Er betonte, dass Bitcoin an einem entscheidenden Punkt stehe und schon bald massiv steigen werde. Seine Einschätzung fällt zu Beginn des sogenannten Uptober, während BTC am Montag zunächst rund 4.000 US-Dollar verlor und von 116.000 auf gut 112.000 Dollar zurückfiel.

Colin bewertet die kurzfristigen Rückgänge jedoch gelassen. Er verweist auf mehrere verschachtelte Chartmuster – darunter inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formationen innerhalb eines breiteren Keils. Aus seiner Sicht könnten diese Strukturen zusammenspielen und den Weg für einen großen Ausbruch ebnen. Sein Kursziel: 140.000 US-Dollar noch vor Jahresende.

Skepsis statt Euphorie: Ein bullishes Signal

Auch diesmal waren übermäßige Hebelpositionen einer der Hauptgründe für den Rücksetzer am Markt. Viele Anleger fragen sich nun, ob die Rallye bereits vorbei ist – doch gerade diese Skepsis gilt Analysten als gesundes Zeichen. Euphorie wäre ein klassisches Top-Signal, während Zweifel eher Raum für weitere Anstiege lassen.

Im größeren Kontext sprechen zudem mehrere Faktoren gegen ein endgültiges Hoch: Die Zyklen werden länger, ein typischer Blow-off-Top fehlt noch und keine relevanten Indikatoren deuten derzeit auf ein Ende des Bullenmarktes hin. Trotz des Rückgangs von 3,5 % in dieser Woche liegt Bitcoin im September weiterhin rund 4 % im Plus – bemerkenswert für einen Monat, der traditionell eher schwach ausfällt.

Mit Blick auf den Oktober blicken viele Experten optimistisch nach vorn. Historisch ist der sogenannte Uptober einer der stärksten Monate für Bitcoin, mit durchschnittlichen Renditen von fast 22 %. Schon ein geringerer Anstieg könnte für kräftige Bewegungen bei Altcoins sorgen. Kein Wunder also, dass in der Szene Geduld gegenüber Panik als die bessere Strategie gilt.

Uptober

Stabilisierung vor Uptober

Nach dem Abverkauf von rund 150 Milliarden US-Dollar zu Wochenbeginn scheint sich der Kryptomarkt inzwischen zu stabilisieren. Die gesamte Marktkapitalisierung liegt aktuell bei rund 3,96 Billionen Dollar und damit etwa 2 % im Minus. Bitcoin hält sich knapp über der Marke von 112.000 Dollar und liegt damit nur 9,5 % unter seinem Allzeithoch – weniger stark als der Rückgang von 13 % Anfang des Monats.

Ethereum musste dagegen kräftiger Federn lassen und fiel um 4 % auf unter 4.200 Dollar, den tiefsten Stand seit zwei Wochen. Besonders stark traf es die Altcoins, bei denen zahlreiche gehebelte Positionen aufgelöst wurden. Viele von ihnen verzeichneten zweistellige Verluste in wenigen Tagen. Mit Blick auf den bevorstehenden Uptober bleibt jedoch die Hoffnung bestehen, dass sich der Markt von den jüngsten Rückschlägen erholt und wieder in Richtung Aufwärtstrend bewegt.

Krypto-Markt unter Druck: Gründe für den aktuellen Absturz

Krypto-Markt unter Druck: Gründe für den aktuellen Absturz

Krypto-Markt unter Druck: Makrodaten, Optionen und massive Liquidationen belasten Bitcoin, Ethereum & Altcoins mit deutlichen Kursverlusten.

In Kürze

  • Krypto-Markt unter Druck: Angst breitet sich aus

  • Makrofaktoren belasten die Kurse

  • Optionen und Liquidationen verstärken den Druck

Krypto-Markt unter Druck: Angst breitet sich aus

Der Krypto-Markt gerät zunehmend ins Wanken, da die Marktkapitalisierung von ihrem jüngsten Hoch bei 4,10 Billionen US-Dollar heute auf 3,89 Billionen US-Dollar gefallen ist. Das der Krypto-Markt unter Druck steht, zeigt sich auch im Fear & Greed Index, der innerhalb einer Woche von 53 (neutral) auf 45 (Angst) zurückgegangen ist.

Bitcoin (BTC) verlor über 3 % und fiel unter die Marke von 113.000 US-Dollar, während Ethereum (ETH) um 7 % auf 4.150 US-Dollar abrutschte. Besonders bei ETH kam es in den letzten 24 Stunden zu deutlich höheren Liquidationen als bei BTC.

Auch die führenden Altcoins wie XRP, BNB, Solana (SOL), Cardano (ADA) und Hyperliquid (HYPE) gaben in den vergangenen 24 Stunden zwischen 6 und 10 % nach. Meme-Coins wie Dogecoin (DOGE), Shiba Inu (SHIB) und Pepe Coin (PEPE) verzeichneten sogar Verluste von über 10 %. DOGE liegt inzwischen mehr als 14 % im Wochenminus – trotz des Starts des REX-Osprey Dogecoin ETF.

Makrofaktoren belasten die Kurse

Bitcoin und der gesamte Markt reagieren stark auf makroökonomische Entwicklungen in den USA, Japan, der EU und weiteren Schlüsselregionen. Der erste Zinsschnitt der US-Notenbank in diesem Jahr zeigt bereits Wirkung – steigende Treasury-Renditen und eine Gold-Rallye belegen die angespannte Lage. Damit gerät auch der Krypto-Markt unter Druck.

Laut Bloomberg steuert der US-Treasury-Markt auf seine größten Jahresgewinne seit der COVID-Pandemie zu. Die Rendite der 10-jährigen Staatsanleihen kletterte fünf Tage in Folge auf rund 4,15 %, während sich Investoren auf neue Kommentare von Fed-Chef Jerome Powell und frische PCE-Inflationsdaten vorbereiten. Parallel stieg der US-Dollar-Index (DXY) heute über 97,80 Punkte.

Auch in Japan sorgt die Aussicht auf weitere Zinserhöhungen der Bank of Japan für Bewegung. Der Anwärter auf das Amt des Premierministers, Yoshimasa Hayashi, unterstützt den Kurs, während die Renditen der 10-jährigen und 2-jährigen Staatsanleihen den höchsten Stand seit 2008 erreichten.

Analysten und Fondsmanager rechnen damit, dass die geldpolitischen Weichenstellungen der Fed und der BOJ eine massive Anleihenrallye in den kommenden Jahren auslösen könnten. Bloomberg-Stratege Mike McGlone warnte, dass Bitcoin und Krypto-Assets inzwischen ein noch größeres Risiko einer Blasenbildung darstellen könnten als die Internetaktien im Jahr 1999.

Krypto-Markt unter Druck

Optionen und Liquidationen verstärken den Druck

On-Chain-Daten deuten auf ein sogenanntes „Triple Witching“ bei Krypto-Optionen hin – der gleichzeitige Ablauf wöchentlicher, monatlicher und quartalsweiser Kontrakte. Marktbeobachter fürchten, dass dies den Bitcoin-Kurs kurzfristig bis auf 105.500 US-Dollar drücken könnte. Damit bleibt der Krypto-Markt unter Druck, zumal laut Glassnode rund 95 % der Halter aktuell im Gewinn sind und Gewinnmitnahmen wahrscheinlicher werden.

Allein am Freitag laufen auf Deribit BTC-Optionen im Wert von über 17,5 Milliarden US-Dollar und ETH-Optionen im Wert von 5,5 Milliarden US-Dollar aus. Der sogenannte „Max Pain“-Preis liegt bei 110.000 US-Dollar für Bitcoin und 3.700 US-Dollar für Ethereum.

Gleichzeitig kam es in den letzten 24 Stunden zu Liquidationen im Gesamtwert von 1,7 Milliarden US-Dollar – überwiegend Long-Positionen. Laut Coinglass war dies einer der größten Liquidationsschübe überhaupt: Über 400.000 Trader wurden in nur einem Tag aus dem Markt gedrängt, mit einzelnen Orders im zweistelligen Millionenbereich.

Solana Treasuries: Mitgründer sieht SOL bei 1.000 USD

Solana Treasuries: Mitgründer sieht SOL bei 1.000 USD

Solana Treasuries steigen auf über 4 Mrd. USD – Mitgründer sieht SOL bei 1.000 USD, institutionelle Nachfrage treibt den Kursoptimismus.

In Kürze

  • Solana Treasuries knacken 4 Milliardenmarke

  • Analysten sehen Chancen für vierstelligen Kurs

  • Konzerne stocken Solana-Bestände deutlich auf

Solana Treasuries knacken 4 Milliardenmarke

Ein Mitgründer hat kürzlich eine Kursprognose von 1.000 US-Dollar für Solana (SOL) abgegeben und stützt sich dabei auf die starke Dynamik der vergangenen Monate. Besonders das wachsende institutionelle Interesse habe entscheidend dazu beigetragen, dass Solana Treasuries inzwischen einen Wert von über 4 Milliarden US-Dollar erreicht haben. Dieser Anstieg unterstreicht die zunehmende Rolle von Solana als strategisches Reserve-Asset für Unternehmen und könnte laut Experten ein wesentlicher Treiber für die weitere Kursentwicklung sein.

Analysten sehen Chancen für vierstelligen Kurs

In einem aktuellen Beitrag prognostizierte Mitgründer und Krypto-Analyst Kaleo, dass der Solana-Kurs langfristig die Marke von 1.000 US-Dollar erreichen könnte. Ein vierstelliger Preis sei mittlerweile kein „Meme“ mehr, sondern ein realistisches Szenario.

Ein weiterer Analyst verglich die aktuelle Chartstruktur mit dem Allzeithoch-Lauf von BNB und sieht bei Solana ein klassisches Cup-and-Handle-Muster mit Widerstand bei rund 295 US-Dollar. Ein Ausbruch darüber könnte kurzfristig den Weg in Richtung 500 US-Dollar öffnen und mittelfristig sogar vierstellige Kursregionen ermöglichen.

Getragen wird dieser Optimismus auch von der wachsenden Akzeptanz unter Unternehmensrücklagen: Solana Treasuries gewinnen rasant an Bedeutung. So kündigte Brera Holdings PLC kürzlich eine strategische Neuausrichtung an und will künftig als „Solmate“ ein SOL-basiertes Treasury- und Infrastrukturunternehmen aufbauen – unterstützt von der Solana Foundation, Pulsar Group und ARK Invest.

Solana Treasuries

Konzerne stocken Solana-Bestände deutlich auf

Neue Daten des Strategic Solana Reserve Trackers zeigen, dass die Bestände der Solana Treasuries auf über 4,3 Milliarden US-Dollar gestiegen sind. Insgesamt halten Unternehmen rund 17 Millionen SOL, was etwa 3 % des gesamten Angebots entspricht.

Der größte Einzelakteur ist Forward Industries mit mehr als 6,8 Millionen SOL im Wert von 1,61 Milliarden US-Dollar. Weitere Player wie Sharps Technology, DeFi Dev Corp. und Solmate verfügen jeweils über Bestände von mindestens 300 Millionen US-Dollar. Forward Industries kündigte zudem ein neues Finanzierungsprogramm in Höhe von 4 Milliarden US-Dollar an. Damit kann das Unternehmen flexibel Anteile ausgeben und verkaufen, um Kapital für Betriebsmittel, ertragsgenerierende Assets und vor allem zur Erweiterung seiner Solana-Bestände zu nutzen.

Auch Classover Holdings plant eine deutliche Aufstockung. Das Unternehmen will nach einem Deal mit Solana Growth Ventures LLC zusätzliche SOL im Wert von 550 Millionen US-Dollar erwerben.

Fed Zinssenkung 2025: Was dieses Jahr noch zu erwarten ist

Fed Zinssenkung 2025: Was dieses Jahr noch zu erwarten ist

Fed Zinssenkung 2025: Nach der ersten Senkung in diesem Jahr blicken Anleger gespannt auf die nächsten Schritte der US-Notenbank.

In Kürze

  • Fed Zinssenkung 2025: Erste Senkung seit Dezember

  • Wachsende Uneinigkeit innerhalb der Notenbank

  • Krypto-Märkte bleiben nach Fed Zinssenkung 2025 gelassen

Fed Zinssenkung 2025: Erste Senkung seit Dezember

Die Fed Zinssenkung 2025 brachte am Mittwoch eine Reduzierung um 25 Basispunkte – die erste seit Dezember. Das FOMC senkte die Zielspanne auf 4,00 % bis 4,25 % und entsprach damit den Erwartungen der Anleger. Fed-Chef Jerome Powell betonte, dass die Arbeitslosenquote zwar niedrig bleibe, der Beschäftigungszuwachs jedoch nachgelassen habe. Gleichzeitig hätten die Risiken für den Arbeitsmarkt zugenommen, während die Inflation zuletzt gestiegen und weiterhin erhöht sei.

Wachsende Uneinigkeit innerhalb der Notenbank

Die Entscheidung fiel fast einstimmig, lediglich der neue Fed-Gouverneur Stephen Miran – von Donald Trump als möglicher Nachfolger Powells ins Spiel gebracht – sprach sich für eine stärkere Senkung um 0,5 % aus. Laut dem Kobeissi Letter zeigt sich damit eine wachsende Spaltung innerhalb der Fed über den weiteren Kurs: Neun Mitglieder rechnen mit zwei weiteren Senkungen im Jahr 2025, sechs dagegen mit gar keiner.

Das BIP-Wachstum verlangsamte sich im ersten Halbjahr 2025 auf rund 1,5 %, nach 2,5 % im Vorjahr – vor allem wegen schwächerer Konsumausgaben, wie Powell erklärte. Auch der Wohnungsmarkt bleibt schwach, was auf die weiterhin hohen Zinsen und teure Kredite zurückzuführen sein dürfte.

Das CME FedWatch Tool weist derzeit eine Wahrscheinlichkeit von 87,7 % für eine weitere Senkung um 0,25 % bei der nächsten Fed-Sitzung am 29. Oktober aus. Powell bekräftigte abschließend das Ziel, maximale Beschäftigung zu sichern, die Inflation nachhaltig bei 2 % zu verankern und die langfristigen Inflationserwartungen stabil zu halten.

Die US-Inflation liegt derzeit bei 2,9 %, also über dem Fed-Ziel, und steigt bereits seit vier Monaten in Folge. Den Wert von 2 % oder darunter hat sie zuletzt im Februar 2021 erreicht.

Fed Zinssenkung 2025

Krypto-Märkte bleiben nach Fed Zinssenkung 2025 gelassen

Die Kryptomärkte reagierten kaum, da die Zinssenkung bereits eingepreist war. Bitcoin stieg am Donnerstag im frühen asiatischen Handel kurzzeitig in Richtung 118.000 US-Dollar, fiel später jedoch leicht auf 117.500 US-Dollar zurück. Ethereum zeigte sich stärker und legte um 3 % zu, wodurch der Kurs über 4.600 US-Dollar kletterte. Auch die meisten Altcoins notierten im Plus – darunter Near, Solana, Dogecoin, Cardano, Hyperliquid und Avalanche.

Analysten verweisen darauf, dass die Fed Zinssenkung 2025 zwar kaum unmittelbare Marktimpulse auslöste, sie jedoch das längerfristige Sentiment für risikoreichere Anlageklassen wie Kryptowährungen stützt.

Robert Kiyosaki wettert gegen ETFs – und sieht Trump im Vorteil

Robert Kiyosaki wettert gegen ETFs – und sieht Trump im Vorteil

Finanzautor Robert Kiyosaki hat ETFs scharf kritisiert und sie als „für Verlierer“ abgetan – stattdessen rät er Anlegern, direkt in Vermögenswerte wie Bitcoin zu investieren.

In Kürze

  • Robert Kiyosaki gegen ETFs, Trump im Fokus

  • Trump behandelt Anleger wie Erwachsene

  • Milliardenzuflüsse in Bitcoin-ETFs

Robert Kiyosaki gegen ETFs, Trump im Fokus

Der Bestsellerautor von Rich Dad Poor Dad, Robert Kiyosaki, hat erneut frontal gegen börsengehandelte Fonds (ETFs) ausgeteilt. Während Bitcoin-ETFs aktuell hohe Kapitalzuflüsse verzeichnen, bezeichnete er diese Anlageform abwertend als „für Verlierer“. Nach seiner Auffassung sollten echte Investoren ihr Geld lieber direkt in Sachwerte wie Bitcoin, Gold oder Immobilien stecken.

Gleichzeitig nutzte Kiyosaki die Gelegenheit, um Donald Trumps im August erlassenes Dekret zu loben. Diese Anordnung ermöglicht es, dass US-Rentenpläne nach 401(k) künftig breiter diversifizieren können – etwa mit Kryptowährungen, Private Equity, Immobilien oder Edelmetallen.

Trump behandelt Anleger wie Erwachsene

In einem Beitrag auf X erklärte Kiyosaki, dass Trumps jüngstes Dekret Anlegern „wie Erwachsenen“ begegne. Dadurch würden seiner Meinung nach Vermögenswerte wie Gold, Silber und Bitcoin noch wertvoller. Dennoch stellte er klar, dass nur disziplinierte und lernbereite Investoren von dieser Veränderung profitieren könnten.

Wer sich nicht intensiv mit seinen Investments auseinandersetzen wolle, solle lieber bei klassischen Fonds oder ETFs bleiben. Zudem dankte Kiyosaki seinem langjährigen Wegbegleiter Andy Schectman, der ihn auf die neue Regelung aufmerksam gemacht hatte.

Robert Kiyosaki wettert gegen ETFs – und sieht Trump im Vorteil

Milliardenzuflüsse in Bitcoin-ETFs

Trotz Kiyosakis harscher Kritik verzeichneten Bitcoin-ETFs am Dienstag Nettozuflüsse von insgesamt 292,27 Millionen US-Dollar. Das meiste Kapital floss dabei in BlackRocks ETF IBIT mit 209,18 Millionen US-Dollar, gefolgt von Fidelitys FBTC mit 45,76 Millionen US-Dollar. Allein im September summierten sich die Nettozuflüsse in Bitcoin-ETFs bislang auf 3,14 Milliarden US-Dollar.

Das gesamte verwaltete Vermögen dieser Produkte lag zuletzt bei rund 153,78 Milliarden US-Dollar. Währenddessen mussten Ethereum-Spot-ETFs am gleichen Tag Abflüsse von 61,74 Millionen US-Dollar hinnehmen. Der Bitcoin-Kurs selbst liegt seit Jahresbeginn rund 25 Prozent im Plus und notierte zum Redaktionszeitpunkt bei etwa 116.322 US-Dollar.

Fed Cuts im Blick: Drei Szenarien und ihre Folgen für den Kryptomarkt

Fed Cuts im Blick: Drei Szenarien und ihre Folgen für den Kryptomarkt

Kryptomarkt: Die Märkte sehen eine 25-Basispunkte-Senkung der Fed als wahrscheinlichstes Szenario. Doch für Krypto-Trader birgt genau das die Gefahr eines klassischen „Sell-the-News“-Moments. Ein stärkerer Schritt von 50 bps könnte dagegen enorme Liquidität freisetzen und die Altcoin-Rallye anheizen. Bleibt die Fed jedoch untätig, droht ein abruptes Stimmungsbeben mit scharfen Abverkäufen bei Bitcoin und Co.

In Kürze

  • 25 bps als Standarderwartung

  • Die Option eines größeren Schritts

  • Kryptomarkt: Das Null-Szenario und Powells Signalwirkung

25 bps als Standarderwartung

Die meisten Marktbeobachter rechnen fest mit einer Senkung um ein Viertelprozent. Analyst Charlie Bilello betont, dass genau dieses Szenario bereits weitgehend eingepreist ist. Auch Stimmen aus dem Anleihemarkt, wie die von Shazi, gehen von einer sicheren Umsetzung aus. Renditen spiegeln diese Erwartung deutlich wider:

Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe ist erstmals seit April unter die Marke von 4 % gefallen. Laut The Kobeissi Letter kalkulieren die Märkte inzwischen mit insgesamt drei Zinssenkungen à 25 Basispunkte bis zum Jahresende.

Die Option eines größeren Schritts

Ein halber Prozentpunkt bleibt zwar ein Außenseiter-Szenario, wird aber nicht völlig ausgeschlossen. Laut Gurgavin rechnet etwa Standard Chartered mit der Möglichkeit eines solchen Cuts, auch wenn die Plattform Kalshi nur eine 9-prozentige Chance ausweist. Sollte die Fed tatsächlich 50 Basispunkte senken, erwarten Analysten eine massive Liquiditätsspritze von bis zu 2,5 Billionen US-Dollar – ein potenzieller Treiber für eine Altcoin-Rallye.

Der bekannte und ebenso vielzitierte X-Account Zero Hedge verweist zudem auf JPMorgan, das die Wahrscheinlichkeit bei 7,5 % veranschlagt, jedoch in jedem Fall starke Kursreaktionen an den Aktienmärkten prognostiziert.

Fed Cuts im Blick: Drei Szenarien und ihre Folgen für den Kryptomarkt

Kryptomarkt: Das Null-Szenario und Powells Signalwirkung

Auch wenn kaum jemand aktiv mit einem Stillstand rechnet, bleibt die Möglichkeit bestehen. Marktmodelle zeigen sogar minimale Wahrscheinlichkeiten für einen Zinsschritt nach oben, was die Unsicherheit unterstreicht. Sollte die Fed jedoch überraschend keine Senkung beschließen, könnte die fragile Marktstimmung (auch im Kryptomarkt) schnell kippen.

Beobachter wie Hunts warnen, dass geopolitische Spannungen und Handelsfragen die Lage zusätzlich verschärfen. Entscheidend wird daher nicht nur die Höhe des Cuts, sondern auch Powells Rhetorik sein. Eine dovishe Ansprache des Fed-Chefs könnte verhindern, dass selbst eine erwartbare Senkung zum klassischen „Sell-the-News“-Ereignis wird – so argumentiert etwa Analyst Kale Abe.