Do Kwon räumt Betrug im $40-Milliarden-Crash ein

Do Kwon räumt Betrug im $40-Milliarden-Crash ein

Do Kwon, Mitgründer von Terraform Labs, hat sich in den USA schuldig bekannt, im Zusammenhang mit dem spektakulären Zusammenbruch des Stablecoins TerraUSD im Jahr 2022 Investoren um Milliarden betrogen zu haben.

In Kürze

  • Do Kwon: Schuldbekenntnis vor Gericht

  • Von Südkorea bis in die USA ausgeliefert

  • Täuschung von Investoren bewiesen

Do Kwon: Schuldbekenntnis vor Gericht

Bei einer Anhörung in New York am Dienstag gestand der 33-jährige Do Kwon im Rahmen einer Vereinbarung mit den Staatsanwaltschaften die Vorwürfe der Verschwörung und des Drahtbetrugs. In gelber Gefängniskleidung sagte er aus, er habe wissentlich mit anderen zusammengearbeitet, um Investoren zu täuschen. Als Teil des Deals erklärte er sich bereit, 19,3 Millionen US-Dollar sowie mehrere Immobilien zu beschlagnahmen.

Er sagt:

Ich habe mich bewusst an Täuschung beteiligt und dadurch Käufer der von meiner Firma Terraform Labs ausgegebenen Kryptowährungen geschädigt. Mein Handeln war falsch, und ich möchte mich dafür entschuldigen. Ich übernehme die volle Verantwortung.

Von Südkorea bis in die USA ausgeliefert

Kwon war sowohl in Südkorea als auch in den USA angeklagt worden, nachdem der Zusammenbruch der in Singapur ansässigen Terraform Labs im Frühjahr 2022 den Kryptomarkt erschütterte und auch den Kollaps der Börse FTX mit auslöste. Mit dem Schuldeingeständnis entfällt ein Prozess, der für das kommende Jahr vor US-Bundesrichter Paul Engelmayer geplant war.

Die Anklage in den USA erfolgte 2023, nachdem Kwon fast zwei Jahre in Montenegro verbracht hatte. Dort war er festgenommen und wegen der Nutzung eines gefälschten Reisepasses verurteilt worden, während er sich vor den Vorwürfen in seiner Heimat Südkorea versteckte. Im Januar wurde er schließlich an die USA ausgeliefert.

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Täuschung von Investoren bewiesen

Bereits 2024 hatten die US-Börsenaufsicht SEC und eine New Yorker Jury Kwon und Terraform Labs in einem Zivilprozess wegen Betrugs schuldig gesprochen. Die Geschworenen urteilten, dass beide Investoren bewusst in die Irre geführt hatten. Unter anderem hätten sie fälschlicherweise behauptet, die beliebte koreanische Zahlungs-App Chai nutze die Blockchain-Technologie von Terraform für Transaktionen.

Außerdem hätten sie falsche Angaben zur Stabilität von TerraUSD gemacht, der angeblich durch einen Algorithmus fest an den US-Dollar gekoppelt sein sollte.

Führungswechsel im Crypto Council: Witt löst Bo Hines ab

Führungswechsel im Crypto Council: Witt löst Bo Hines ab

Bo Hines verlässt den Vorsitz des einflussreichen US-Krypto-Rats, Nachfolger wird sein bisheriger Stellvertreter Patrick Witt, der künftig die Bundespolitik zu digitalen Vermögenswerten mitgestalten soll.

In Kürze

  • Bo Hines verlässt Führungsrolle

  • Patrick Witt übernimmt Leitung

  • Zwei Ex-Footballer an der Spitze

Bo Hines verlässt Führungsrolle

Wie die Journalistin Eleanor Terrett berichtet, legt Bo Hines sein Amt als Vorsitzender des „Presidential Council of Advisers for Digital Assets“ – kurz Crypto Council – nieder. Der frühere College-Footballspieler und Krypto-Investor zieht sich in den Privatsektor zurück, will jedoch weiterhin den KI- und Krypto-Beauftragten des Weißen Hauses, David Sacks, in Fragen der Künstlichen Intelligenz beraten.

In einem Beitrag auf X bestätigte Hines seinen Rücktritt und bekräftigte, sich weiter für die Stärkung des US-Krypto-Ökosystems einzusetzen. Hines war im Dezember 2024 von Präsident Trump ernannt worden und fungierte seither als Schnittstelle zwischen Regierung, Branche und Gesetzgebern. Allein in den ersten drei Monaten seines Amts traf er nach eigenen Angaben 150 Branchenvertreter.

Patrick Witt übernimmt Leitung

Nach Angaben von Terrett wird Vizechef Patrick Witt die Führung des Rates übernehmen. Witt arbeitete während der ersten Trump-Amtszeit als stellvertretender Stabschef im U.S. Office of Personnel Management und kandidierte später erfolglos zunächst für einen Sitz im Repräsentantenhaus und anschließend als staatlicher Versicherungskommissar in Georgia.

2025 kehrte er in den Staatsdienst zurück – als stellvertretender Direktor des Crypto Council und kommissarischer Leiter des „Office of Strategic Capital“ im Verteidigungsministerium, das Investitionen in Zukunftstechnologien überwacht. Zwar fehlt Witt direkte Branchenerfahrung im Krypto-Sektor, doch bringt er umfangreiche Kenntnisse in Politik und nationaler Sicherheit mit.

Führungswechsel im Crypto Council: Witt löst Bo Hines ab

Zwei Ex-Footballer an der Spitze

Hines und Witt verbindet eine sportliche Vergangenheit: Witt war Quarterback an der Yale University und kurzzeitig bei den New Orleans Saints unter Vertrag, bevor er sich nach einer umstrittenen – von ihm bestrittenen – Anschuldigung gegen eine Bewerbung für das Rhodes-Stipendium entschied.

Mit dem Führungswechsel rückt Witt nun ins Zentrum der US-Krypto-Strategie. Der Übergang soll eine enge Zusammenarbeit zwischen Regierung und Branche sichern und gleichzeitig neue Impulse in der Gestaltung der nationalen Digital-Asset-Politik setzen.

Trotz sinkender BTC-Dominanz: Peter Schiff setzt auf Bitcoin statt Ethereum

Trotz sinkender BTC-Dominanz: Peter Schiff setzt auf Bitcoin statt Ethereum

Peter Schiff bevorzugt Bitcoin gegenüber Ethereum, trotz sinkender BTC-Dominanz. Die ETH-Rallye drückt den BTC-Anteil auf 59,1 %, während Altcoins Marktanteile ausbauen.

In Kürze

  • Trotz ETH-Rallye: Peter Schiff hält an Bitcoin fest

  • Ethereum und Altcoins profitieren von sinkender BTC-Dominanz

  • Mögliche Altcoinseason nach US-Zinssenkungen

Trotz ETH-Rallye: Peter Schiff hält an Bitcoin fest

Peter Schiff hat sich zu den jüngsten Kursbewegungen von Bitcoin und Ethereum geäußert und erneut seine Präferenz für BTC betont – trotz sinkender BTC-Dominanz. Der Ökonom und Goldbefürworter erklärte, dass Ether zwar seit seiner Empfehlung, ETH-Bestände in Bitcoin umzuwandeln, zugelegt habe, er jedoch weiterhin den Bitcoin bevorzugen würde.

Er räumte ein, dass diese Strategie bis zur jüngsten Rallye von Ethereum Ende letzter Woche gut funktioniert habe. Schiff stellte klar, dass er grundsätzlich kein Interesse daran habe, eine der beiden Kryptowährungen zu besitzen. Falls er sich jedoch entscheiden müsste, würde seine Wahl eindeutig auf Bitcoin fallen.

Ethereum hat zuletzt eine starke Aufwärtsbewegung gezeigt, die zur Überschreitung der 4.000-Dollar-Marke und zu einem neuen Jahreshoch 2025 führte. Große Transaktionen von Walen, verstärkte Aktivitäten auf den Derivatemärkten sowie ein gestiegenes Handelsvolumen haben die Rallye zusätzlich befeuert. In der vergangenen Woche konnte ETH Bitcoin auch in der prozentualen Kursperformance übertreffen.

Trotz dieser Entwicklung bleibt BTC bei der Marktkapitalisierung unangefochten die Nummer eins. Institutionelle Anleger setzen weiterhin vorrangig auf Bitcoin, was durch frische Investitionen in Spot-BTC-ETFs und die Nachfrage von Unternehmensfinanzabteilungen gestützt wird. Der Kurs liegt aktuell stabil über 100.000 US-Dollar.

Ethereum und Altcoins profitieren von sinkender BTC-Dominanz

Die neuesten Daten von CoinMarketCap zeigen einen klaren Trend: Trotz sinkender BTC-Dominanz gewinnen Ethereum und andere Altcoins weiter Marktanteile. Der Marktanteil von Bitcoin liegt derzeit bei 59,1 %, was einem Rückgang von 4,91 % im Vergleich zum Vormonat entspricht. Ethereum konnte seinen Anteil auf 13 % ausbauen (+3,34 %), während alle übrigen Kryptowährungen zusammen nun 28 % (+1,57 %) halten.

Noch vor einem Monat dominierte Bitcoin 63,9 % des Kryptomarktes, gefolgt von Ethereum mit 9,7 % und anderen Assets mit 26,4 %. Diese Entwicklung verdeutlicht eine klare Kapitalrotation von Bitcoin hin zu Ethereum und alternativen Kryptowährungen.

In der vergangenen Woche lag die Bitcoin-Dominanz noch bei 61,2 %. Der aktuelle Stand markiert somit einen deutlichen Rückgang in nur wenigen Tagen – ausgehend vom Jahreshöchstwert von 65,1 % am 27. Juni 2025. Seitdem hat Ethereum seine Position gestärkt und nähert sich dem oberen Bereich seiner Jahresbandbreite, während Bitcoin an Boden verliert. Der niedrigste Wert der BTC-Dominanz im letzten Jahr lag bei 53,9 % im Dezember 2024.

Trotz sinkender BTC-Dominanz bleibt Bitcoin mit Abstand die führende Kryptowährung nach Marktkapitalisierung. Der schrumpfende Vorsprung deutet jedoch auf einen wachsenden Wettbewerb hin, da die Kapitalströme zunehmend diversifiziert werden. Künftige Verschiebungen dürften vor allem von der makroökonomischen Lage, institutionellen Investoren und der Frage abhängen, ob Ethereum seinen derzeitigen Aufwärtstrend fortsetzen kann.

sinkender BTC-Dominanz

Mögliche Altcoinseason nach US-Zinssenkungen

Sollte die US-Notenbank die Leitzinsen senken, könnte dies frisches Kapital in risikoreichere Anlageklassen wie Kryptowährungen lenken. Während Bitcoin oft als erster Profiteur solcher geldpolitischen Lockerungen gilt, könnte eine anhaltende Liquiditätszufuhr auch eine Altcoinseason auslösen. In diesem Szenario würden Investoren verstärkt in Ethereum und kleinere Projekte umschichten, um höhere Renditechancen zu nutzen – ein Trend, der sich in der Vergangenheit bereits mehrfach nach expansiven Geldpolitiken gezeigt hat.

Gen Z setzt im Reisejahr 2025 auf Krypto-Zahlungen

Gen Z setzt im Reisejahr 2025 auf Krypto-Zahlungen

Im Jahr 2025 ist das Bezahlen von Reisen mit Kryptowährungen längst keine Randerscheinung mehr. Immer mehr Reisende buchen Flüge, Hotels und Erlebnisse mit Bitcoin, Stablecoins oder anderen digitalen Assets – und vor allem die Gen Z führt diesen Trend an.

In Kürze

  • Gen Z: Digitale Pioniere an der Spitze

  • Reisen ohne Grenzen – und ohne Gebühren

  • Vom Nischenphänomen zum Standard

Gen Z: Digitale Pioniere an der Spitze

Die Generation Z ist die erste Generation, die vollständig in einer vernetzten und bargeldlosen Welt aufgewachsen ist. Mobile Banking, E-Wallets und Sofortüberweisungen gehören für sie zum Alltag. Laut einem 2025 von Cointelegraph zitierten Bericht von Bitget Wallet haben 39 % der Gen Z bereits Krypto genutzt – sei es für Reisebuchungen oder alltägliche Einkäufe. Damit liegt ihre Nutzungsrate fast doppelt so hoch wie bei den Millennials und um ein Vielfaches höher als bei der Generation X.

Für sie sind Self-Custody-Wallets, QR-Code-Zahlungen und Peer-to-Peer-Transfers selbstverständlich. Krypto ist für sie nicht nur eine Investition, sondern eine nahtlose Zahlungsmethode, die perfekt zu ihrem digital geprägten Lebensstil passt.

Reisen ohne Grenzen – und ohne Gebühren

Im Vergleich zu früheren Generationen verreist Gen Z in jungen Jahren deutlich häufiger ins Ausland – angetrieben durch Auslandssemester, ortsunabhängiges Arbeiten und einen flexiblen Lebensstil. Gleichzeitig achten sie sehr auf ihre Ausgaben.

Daten von Chainalysis aus dem Jahr 2025 zeigen, dass grenzüberschreitende Krypto-Transaktionen im Jahresvergleich um mehr als 40 % gestiegen sind, wobei Stablecoins den größten Anteil ausmachen. Für Gen Z bedeutet das Bezahlen mit Krypto: keine teuren Wechselkursgebühren und keine langen Wartezeiten bei Banküberweisungen oder Kreditkartenzahlungen – Reisen wird so schneller und günstiger.

Gen Z setzt im Reisejahr 2025 auf Krypto-Zahlungen

Vom Nischenphänomen zum Standard

Noch liegt der Anteil von Kryptowährungen an Reisezahlungen im einstelligen Prozentbereich, doch das starke Wachstum deutet auf schnelle Veränderungen hin. Setzt sich der Trend fort, könnten digitale Assets bis 2027 einen erheblichen Anteil an hochwertigen internationalen Buchungen ausmachen.

Ein Beispiel ist die Plattform BitcoinTravel aus El Salvador, über die Flüge direkt mit Bitcoin bezahlt werden können. Solche Angebote dürften in den kommenden Jahren deutlich mehr Akzeptanz finden und sich international ausbreiten – ein weiterer Schritt in Richtung Krypto als fester Bestandteil der Reisebranche.

Private Equity & Krypto: Donald Trump plant Öffnung für US-Rentensparer

Private Equity & Krypto: Donald Trump plant Öffnung für US-Rentensparer

US-Präsident Donald Trump hat am Donnerstag eine Anordnung unterzeichnet, die Millionen von Amerikanern mit 401(k)-Rentenplänen künftig den Zugang zu risikoreicheren Anlageformen wie Private Equity und Kryptowährungen ermöglichen könnte – und damit Finanzakteuren den Weg zu einem Billionenmarkt ebnet.

In Kürze

  • Donald Trump: Schrittweise Umsetzung geplanter Änderungen

  • Gewinner: Private Equity und Krypto-Branche

  • Kurswechsel gegenüber Biden-Ära

Donald Trump: Schrittweise Umsetzung geplanter Änderungen

Für Sparer ändert sich vorerst nichts: Bevor neue Anlageoptionen wie Private Equity, Kryptowährungen oder Immobilien in 401(k)-Plänen angeboten werden können, müssen die zuständigen Bundesbehörden die bestehenden Vorschriften anpassen – ein Prozess, der Monate dauern dürfte. Sobald die Regeln überarbeitet sind, könnten Arbeitgeber jedoch ein breiteres Spektrum an Investmentmöglichkeiten bereitstellen.

Die Anordnung des Präsidenten weist das Arbeitsministerium und andere Behörden an, die Definition von zulässigen Anlagen unter den geltenden 401(k)-Bestimmungen neu zu fassen. Diese Pläne unterliegen dem „Employee Retirement Income Security Act“ (ERISA) von 1974, der Arbeitgeber verpflichtet, nur Anlageoptionen anzubieten, die im besten Interesse der Beschäftigten liegen – nicht der Finanzindustrie.

Gewinner: Private Equity und Krypto-Branche

Von dem Vorstoß profitieren vor allem zwei Branchen: Zum einen die Private-Equity-Industrie, die mit einem Volumen von rund 5 Billionen Dollar seit Jahrzehnten auf Zugang zu US-Rentenplänen drängt.

Zum anderen die Kryptowirtschaft, deren führende Köpfe Donald Trumps Wahlkampf 2024 aktiv unterstützten, um ihre Akzeptanz in der breiten Bevölkerung zu steigern. Der Kurs von Bitcoin legte am Donnerstag um 2 % auf 116.542 US-Dollar zu – fast doppelt so hoch wie zum Zeitpunkt von Trumps Wahlsieg.

Private Equity & Krypto: Donald Trump plant Öffnung für US-Rentensparer

Kurswechsel gegenüber Biden-Ära

Unter Donald Trumps Vorgänger Joe Biden verfolgten die Aufsichtsbehörden eine deutlich vorsichtigere Linie gegenüber Kryptowährungen und warnten vor deren massiven Kursschwankungen. Während Kursbewegungen von 10 % an einem einzigen Tag bei Bitcoin, Ethereum & Co. keine Seltenheit sind, gelten schon 2–3 % am Aktienmarkt als außergewöhnlich.

Krypto-Unternehmen, die Millionenbeträge in Trumps Wahlkampf und seine Amtseinführungsfeiern investierten, hatten ein klares Ziel: als zulässige Anlageform unter ERISA anerkannt zu werden. Coinbase, einer der größten Krypto-Handelsplätze der USA, unterstützte zudem Trumps Militärparade in Washington. Unter seiner Regierung stellte die Börsenaufsicht SEC ihre Klage gegen Coinbase ein – ein klarer Bruch mit der Linie der Biden-Administration, die Kryptowährungen als Wertpapiere einstufen wollte.

Donald Trump will Banken zur Rechenschaft ziehen – wegen Umgang mit Krypto

Donald Trump will Banken zur Rechenschaft ziehen – wegen Umgang mit Krypto

Die US-Regierung unter Donald Trump will Banken und Finanzaufsichtsbehörden stärker in die Pflicht nehmen: Mit einem neuen Erlass sollen mutmaßlich diskriminierende Praktiken gegenüber Krypto-Unternehmen und konservativen Gruppen umfassend überprüft und unterbunden werden.

In Kürze

  • Untersuchungen gegen Banken geplant

  • Donald Trump will Wahlversprechen umsetzen

  • Abrechnung mit Bidens Krypto-Politik

Untersuchungen gegen Banken geplant

Laut einem Entwurf, auf den sich das Wall Street Journal beruft, plant das Weiße Haus eine Anordnung, die Finanzaufsichtsbehörden verpflichtet, mögliche Fälle von Kontoschließungen und Benachteiligungen gegenüber Krypto-Firmen und konservativen Organisationen zu untersuchen.

Dabei sollen mögliche Verstöße gegen das Antidiskriminierungsgesetz (Equal Credit Opportunity Act), Kartellvorgaben und Verbraucherschutzregeln geprüft werden. Institutionen, die gegen diese Gesetze verstoßen, müssen mit Strafen und weiteren Maßnahmen rechnen.

Donald Trump will Wahlversprechen umsetzen

Wie die Zeitung weiter berichtet, könnte Donald Trump den entsprechenden Erlass noch vor dem 8. August 2025 unterzeichnen. Zwar war ein ähnlicher Schritt bereits im Juni geplant, wurde jedoch verschoben.

Der Vorstoß ist Teil von Trumps Wahlkampfzielen – unter anderem hatte er versprochen, der sogenannten „Choke Point 2.0“-Strategie ein Ende zu setzen, die laut Kritikern gezielt gegen die Krypto-Branche gerichtet sei.

Donald Trump will Banken zur Rechenschaft ziehen – wegen Umgang mit Krypto

Abrechnung mit Bidens Krypto-Politik

Unter „Choke Point 2.0“ verstehen Kritiker eine Reihe regulatorischer Maßnahmen der Biden-Regierung, die darauf abzielten, Krypto-Unternehmen den Zugang zum traditionellen Bankensystem zu erschweren. Einige Beobachter machen diese Politik auch mitverantwortlich für die Pleiten mehrerer Banken wie SVB, Signature oder Silvergate.

Der Erlass der Trump-Regierung zielt zudem auf eine angebliche politische Voreingenommenheit ab – insbesondere gegenüber konservativen Gruppen, deren Konten nach den Kapitol-Unruhen im Januar 2021 teilweise geschlossen wurden.