Larry Fink: Bitcoin bedroht Dominanz des US-Dollars

Larry Fink: Bitcoin bedroht Dominanz des US-Dollars

Larry Fink, CEO von BlackRock, stellte klar, dass die Rolle des US-Dollars als weltweite Leitwährung keineswegs in Stein gemeißelt ist – und warnte davor, dass digitale Vermögenswerte wie Bitcoin diese Position künftig übernehmen könnten.

In Kürze

  • Larry Fink: Wachsende Schulden bedrohen Dominanz des Dollars

  • Dezentralisierung als Chance und Risiko

  • Tokenisierung als Zukunft der Finanzwelt

Larry Fink: Wachsende Schulden bedrohen Dominanz des Dollars

In seinem jährlichen Schreiben an Investoren warnte Larry Fink, dass die Vereinigten Staaten in ernsthafte Schwierigkeiten geraten könnten, sollte das Land seine wachsenden Defizite und Schulden nicht bald in den Griff bekommen. Jahrzehntelang profitierte die USA vom Dollar als weltweiter Leitwährung, doch laut Fink ist dieser Status keinesfalls garantiert. Er betonte, dass die Staatsverschuldung seit dem Start der berühmten Schuldenuhr am Times Square im Jahr 1989 dreimal schneller gewachsen sei als das Bruttoinlandsprodukt.

Besonders alarmierend: Allein in diesem Jahr werden die Zinszahlungen des US-Staats die Verteidigungsausgaben übersteigen und sich auf über 952 Milliarden Dollar belaufen. Sollte diese Entwicklung anhalten, könnten laut Fink bis zum Jahr 2030 sämtliche Staatseinnahmen allein für Pflichtausgaben und Schuldendienste aufgebraucht werden – ein dauerhaftes Haushaltsdefizit wäre die Folge.

Dezentralisierung als Chance und Risiko

Larry Fink betonte, dass er digitalen Vermögenswerten grundsätzlich positiv gegenübersteht: „Ich bin natürlich nicht gegen digitale Assets.“ Die Innovationen im Bereich der dezentralen Finanzwelt seien beachtlich, sie sorgten für schnellere, günstigere und transparentere Märkte. Gleichzeitig warnte er jedoch davor, dass genau diese Technologien die wirtschaftliche Vormachtstellung der USA gefährden könnten – vor allem, wenn Anleger Bitcoin zunehmend als sicherere Alternative zum Dollar betrachten.

Er blickte auch auf die jüngsten Erfolge von BlackRock zurück: Der Bitcoin-ETF IBIT entwickelte sich zur erfolgreichsten ETF-Einführung aller Zeiten und erreichte innerhalb weniger Monate ein verwaltetes Vermögen von über 50 Milliarden Dollar. Allein 2024 flossen netto 37,4 Milliarden Dollar in den Fonds – ein Vielfaches der Mittel, die Wettbewerber wie Fidelitys FBTC verzeichnen konnten.

Larry Fink: Bitcoin bedroht Dominanz des US-Dollars

Tokenisierung als Zukunft der Finanzwelt

Darüber hinaus hob Fink hervor, dass IBIT inzwischen zu den drei erfolgreichsten ETFs überhaupt gehört – nur übertroffen von S&P 500 Fonds. Besonders bemerkenswert: Über die Hälfte der Anleger stammen aus dem privaten Bereich, und drei Viertel hatten zuvor noch nie in ein iShares-Produkt investiert.

BlackRock habe sein Bitcoin-Angebot inzwischen auch auf Kanada und Europa ausgeweitet. Doch Finks Vision geht noch weiter: Er sieht in der Tokenisierung eine revolutionäre Entwicklung, die klassische Finanzmärkte tiefgreifend verändern könnte. Durch die Umwandlung realer Vermögenswerte – wie Aktien, Anleihen oder Immobilien – in digitale Token, könnten diese künftig direkt und ohne Zwischenhändler über die Blockchain gehandelt werden.

Fink vergleicht diesen Umbruch mit dem Übergang von der Briefpost zur E-Mail im Investmentbereich: „Jede Aktie, jede Anleihe, jeder Fonds – jedes Asset – kann tokenisiert werden“, so seine Einschätzung.

22.048 BTC mehr: Strategy lässt’s krachen

22.048 BTC mehr: Strategy lässt’s krachen

Das führende Business-Intelligence-Unternehmen Strategy hat fast 2 Milliarden US-Dollar investiert, um seine Bitcoin-Reserven um weitere 22.048 BTC zu erweitern.

In Kürze

  • Strategy: 22.048 BTC für fast $2 Milliarden

  • Marktführer mit riesigem Vorsprung

  • Einkaufstour geht weiter – keine Pause in Sicht

Strategy: 22.048 BTC für fast $2 Milliarden

Strategy gab bekannt, dass es zwischen dem 24. und 30. März 2025 insgesamt 22.048 Bitcoin für rund 1,92 Milliarden US-Dollar erworben hat. Der durchschnittliche Kaufpreis lag inklusive aller Gebühren bei etwa $86.969 pro BTC.

Finanziert wurde der Einkauf durch Erlöse aus dem Verkauf verschiedener Aktienklassen, darunter die Class A Common Stock (MSTR), Perpetual Strike Preferred Stock (STRK) sowie Strife Preferred Stock (STRF).

Marktführer mit riesigem Vorsprung

Mit dem jüngsten Kauf beläuft sich der gesamte Bitcoin-Bestand des Unternehmens auf beeindruckende 528.185 BTC – damit bleibt das Unternehmen der weltweit größte börsennotierte Bitcoin-Halter.

Insgesamt hat das Unternehmen rund 35,63 Milliarden US-Dollar für seine Bitcoin-Investitionen ausgegeben, was einem Durchschnittspreis von ca. $67.458 pro Coin entspricht.
Angesichts des aktuellen Bitcoin-Kurses von $82.655 liegt der aktuelle Marktwert bei etwa 43,66 Milliarden Dollar – ein unrealisierter Gewinn von rund 8,03 Milliarden Dollar.

22.048 BTC mehr: Strategy lässt’s krachen

Einkaufstour geht weiter – keine Pause in Sicht

Erst eine Woche zuvor hatte Strategy bereits 6.911 BTC für 584,1 Millionen Dollar erworben und damit die 500.000er-Marke überschritten. Doch das Unternehmen denkt nicht daran, langsamer zu machen.

Um weitere Käufe zu finanzieren, ist Strategy bereit, erneut Aktien auszugeben. So wurde am 25. März 2025 der Verkauf von 8,5 Millionen STRF-Aktien gestartet – mit dem Ziel, 722,5 Millionen Dollar einzunehmen, wovon ein Teil erneut in Bitcoin fließen soll.

Krypto-Steuer: Gefahr einer deutlichen Verschärfung in Deutschland

Krypto-Steuer: Gefahr einer deutlichen Verschärfung in Deutschland

Droht in Deutschland eine deutliche Verschärfung der Krypto-Steuer? Erfahren Sie mehr über die Pläne von SPD und Co.

In Kürze

  • Krypto-Steuer: SPD plant mögliche Verschärfung

  • Droht das Ende der Steuerfreiheit für Kryptogewinne?

  • Kommt Widerstand aus der Union?

  • Persönliche Meinung

Krypto-Steuer: SPD plant mögliche Verschärfung

Nach der Bundestagswahl haben SPD und CDU/CSU ihre Koalitionsverhandlungen aufgenommen. Für die Kryptobranche beginnt diese Phase jedoch mit einem deutlichen Dämpfer. Denn während die neue Regierung bereits darüber nachdenkt, die Staatsverschuldung erheblich auszuweiten, mehren sich nun auch die Anzeichen, dass die SPD eine Verschärfung der steuerlichen Rahmenbedingungen anstrebt. Besonders im Fokus scheint dabei die Krypto-Steuer zu stehen – ein Schritt, der für viele Investoren und Unternehmen aus dem Blockchain-Umfeld zusätzliche Unsicherheit schafft und den Innovationsstandort Deutschland weiter unter Druck setzen könnte.

Droht das Ende der Steuerfreiheit für Kryptogewinne?

Aktuell profitieren Krypto-Anleger in Deutschland von einer besonderen steuerlichen Regelung. Wer Bitcoin & Co. als Privatperson mindestens ein Jahr lang hält, kann Gewinne beim Verkauf vollständig steuerfrei einstreichen. Diese sogenannte Haltefrist unterscheidet sich deutlich von der Behandlung anderer Anlageklassen – und macht Kryptowährungen steuerlich besonders attraktiv.

Doch genau das steht nun offenbar auf der Kippe. Nach Informationen aus der Arbeitsgruppe „Haushalt, Steuern, Finanzen“ im Rahmen der laufenden Koalitionsverhandlungen plant die SPD, diese Haltefrist abzuschaffen. Gewinne aus Kryptowährungen sollen demnach künftig unabhängig von der Haltedauer direkt versteuert werden. Damit nicht genug: Zusätzlich steht eine deutliche Erhöhung des Steuersatzes im Raum – auf bis zu 30 Prozent. Diese Forderung kommt überraschend, da sie im Wahlkampf keine Rolle spielte. Sollte sich die SPD mit diesen Plänen durchsetzen, hätte das weitreichende Folgen auf die Krypto-Steuer. Nicht nur etablierte Kryptowährungen wie Bitcoin wären betroffen, sondern auch sämtliche Altcoins.

Für die Krypto-Community bedeutet das einen potenziell massiven Einschnitt – und für Deutschland möglicherweise einen Rückschritt als innovationsfreundlicher Standort im Bereich digitaler Vermögenswerte.

Krypto-Steuer

Kommt Widerstand aus der Union?

Noch ist nichts in Stein gemeißelt – denn die Union stellt sich klar gegen die von der SPD angestrebte Steuerreform für Kryptowährungen. Vertreter der CDU/CSU-Fraktion sprechen sich deutlich gegen eine Abschaffung der einjährigen Haltefrist aus und plädieren für die Beibehaltung des Status quo. Ob sich die Sozialdemokraten mit ihrer Forderung letztlich durchsetzen können, bleibt daher offen.

Spätestens in den finalen Koalitionsverhandlungen dürfte das Thema Krypto-Steuer erneut auf den Tisch kommen. Dann geht es darum, Kompromisse bei den offenen Streitpunkten zu finden – und der Umgang mit Krypto-Gewinnen wird voraussichtlich einer der zentralen Diskussionspunkte sein.

Interessant ist, dass der SPD-Vorschlag in wesentlichen Zügen dem österreichischen Modell ähnelt: Dort wurde die Haltefrist bereits abgeschafft, stattdessen fällt auf alle Krypto-Gewinne eine pauschale Kapitalertragssteuer von 25 Prozent an. Vorteil für Anleger und Behörden, die aufwendige Dokumentation der Haltedauer entfällt, denn die Kryptoplattformen führen die Steuer automatisch an den Staat ab.

Der Zeitpunkt und die Stoßrichtung der SPD-Initiative erscheinen jedoch ausgesprochen begrenzt. Während Länder wie die USA mit gezielten Maßnahmen und regulatorischer Klarheit versuchen, die Krypto-Industrie zu fördern und Innovationen anzuziehen, scheint Deutschland – zumindest aus Sicht der SPD – eher auf eine restriktive Linie zu setzen. Für viele Marktbeobachter ein bedenkliches Signal für den Standort Deutschland.

Persönliche Meinung

Es ist wieder einmal bemerkenswert, wie die Wähler in diesem Land komplett hinters Licht geführt werden, erst die Zustimmung der CDU zum größten Schuldenpaket aller Zeiten, von dem sie vor der Wahl nicht viel wissen wollten. Jetzt der Ruf nach noch höheren Steuern seitens der „Sozial“demokraten. Es ist ganz offensichtlich, Wohlstand ist in diesem Land nicht erwünscht, jedenfalls nicht für diejenigen, die in diesem Land tatsächlich arbeiten und Leistung erbringen, denn Leistung wird hier schon lange bestraft.

Das ist absurd und traurig zugleich.

GameStop: Zahlreiche Shops vor dem Aus

GameStop: Zahlreiche Shops vor dem Aus

GameStop plant, im laufenden Geschäftsjahr eine erhebliche Anzahl weiterer Filialen zu schließen. Gleichzeitig hat das Unternehmen seine Anlagestrategie überarbeitet, was nun Investitionen in Bitcoin ermöglicht.

In Kürze

  • GameStop: Neuausrichtung der Finanzstrategie

  • Umsatz, Bitcoin-Kurs und Schrumpfkurs

  • Bitcoin-Markt: Noch nicht überhitzt?

GameStop: Neuausrichtung der Finanzstrategie

GameStop hat am Dienstag mitgeteilt, dass das Unternehmen seine Investmentrichtlinien geändert hat – und künftig Bitcoin als Teil der Finanzreserve betrachtet. Wie aus einem Bericht an die US-Börsenaufsicht SEC hervorgeht, will der Konzern künftig einen Teil seiner liquiden Mittel oder mögliche zukünftige Finanzierungen in Bitcoin anlegen. Ein festes Limit für den Bitcoin-Bestand gebe es nicht. Ebenso könne man sich jederzeit dazu entscheiden, die Kryptowährung ganz oder teilweise wieder zu verkaufen.

Umsatz, Bitcoin-Kurs und Schrumpfkurs

Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte GameStop einen Umsatz von 3,82 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 131,3 Millionen US-Dollar. Zeitgleich lag der Bitcoin-Kurs am Mittwochmorgen bei über 87.000 Dollar. Die geänderte Investitionspolitik folgt auf Berichte vom Vormonat, wonach das Unternehmen einen Einstieg in den Kryptomarkt prüfe.

Währenddessen arbeitet GameStop weiterhin an der Rentabilität seines Kerngeschäfts: Ende des vierten Quartals betrieb der Einzelhändler weltweit rund 3.200 Filialen – fast 970 weniger als noch ein Jahr zuvor.

GameStop: Zahlreiche Shops vor dem Aus

Bitcoin-Markt: Noch nicht überhitzt?

Die Kryptoanalyse-Plattform CryptoQuant sieht die aktuelle Marktlage anders. In einem aktuellen Bericht weist das Unternehmen darauf hin, dass sich der Bitcoin-Markt laut dem sogenannten „Combined Market Index“ (BCMI) an einem entscheidenden Punkt im Zyklus befinde.

Dieser Index vereint mehrere Kennzahlen wie Marktstimmung, Bewertung und Gewinnwahrscheinlichkeit. Aktuell liegt der Wert unter 0,5 – deutlich unter der kritischen Grenze von 0,75, die als „überhitzt“ gilt.

Weitere Mt Gox Bitcoin-Auszahlungen auf dem Weg?

Weitere Mt Gox Bitcoin-Auszahlungen auf dem Weg?

Die jüngste Bewegung der Mt Gox Bitcoin Wallet könnte eine interne Vermögensumschichtung oder Teil von Rückzahlungsbemühungen sein.

In Kürze

  • Mt Gox Bitcoin Wallet in Bewegung
  • Ein weiterer BTC-Transfer in Höhe von 1 Milliarde Dollar
  • Bitcoin unter Druck – Mt. Gox als möglicher Faktor

Mt Gox Bitcoin Wallet in Bewegung

Die untergegangene Kryptowährungsbörse Mt. Gox hat erneut zugeschlagen und Tausende von Bitcoins (BTC) von einer Mt Gox Bitcoin Wallet in eine andere verschoben, was als Teil der Bemühungen zur Rückzahlung an Gläubiger angesehen werden könnte.

Laut der On-Chain-Intelligence-Firma Arkham hat Mt Gox insgesamt 11.501 BTC im Wert von 1,01 Milliarden Dollar von seiner Cold Wallet in eine Hot Wallet und an eine nicht genannte Adresse transferiert. Die untergegangene Firma transferierte 893 BTC (78 Mio. $) auf eine Hot Wallet namens 1Jbez, während 10.608 BTC (927,5 Mio. $) auf eine nicht identifizierte Adresse namens 1DcoA transferiert wurden.

Ein weiterer BTC-Transfer in Höhe von 1 Milliarde Dollar

Es ist unklar, ob es sich bei dem jüngsten Schritt von Mt. Gox um eine interne Umschichtung von Vermögenswerten handelt oder ob er Teil der Rückzahlungsbemühungen ist, die kurzfristig zu erheblichen Verkaufsaktivitäten führen könnten, da Gläubiger ihre Vermögenswerte abstoßen.

Es könnte sich um eine interne Umschichtung handeln, da die Cold Wallet, die die Überweisungen durchgeführt hat, vor zwei Wochen ca. 11.502 BTC von einer anderen Mt Gox Bitcoin Wallet erhalten hat. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels waren die 10.608 BTC noch nicht verwendet worden und befanden sich auf der unmarkierten Adresse, was auf weitere interne Transfers in naher Zukunft hindeutet.

Die 893 BTC in der Hot Wallet 1Jbez wurden jedoch an eine andere Empfängeradresse namens 1FodPL gesendet, die wiederum die 78 Millionen Dollar in BTC an eine Adresse der Kryptobörse Kraken transferierte.

Da die Rückzahlungsfrist von Mt. Gox noch sieben Monate entfernt ist, könnte die insolvente Firma bald weitere Gelder an bestimmte Börsen transferieren. Es sei daran erinnert, dass der Treuhänder von Mt. Gox im Juli 2024 mit den Rückzahlungen an die Gläubiger begann, die Frist jedoch aufgrund eines Systemfehlers und unvollständiger Gläubigerverfahren bis zum 31. Oktober 2025 verlängerte.

Mt. Gox Bitcoin

Bitcoin unter Druck – Mt. Gox als möglicher Faktor

Seit Mt. Gox damit begonnen hat, seine Gläubiger auszuzahlen, hat fast jede größere Überweisung von Wallets, die mit dem Unternehmen in Verbindung stehen, einen Rückgang des Bitcoin-Kurses ausgelöst. Da BTC bereits mit einer negativen Marktstimmung zu kämpfen hat, könnte der Vermögenswert weitere Einbußen erleiden, wenn Mt. Gox seine Gelder weiter verschiebt. Schlimmer noch, der Verkaufsdruck der Gläubiger könnte in den kommenden Wochen zu weiteren Einbrüchen führen.

Inzwischen hält Mt Gox laut Arkham noch 35.583 BTC, was etwa 3,08 Milliarden Dollar entspricht.

GameStop nimmt Bitcoin in Firmenreserven auf

GameStop nimmt Bitcoin in Firmenreserven auf

GameStop hat am Dienstag bekannt gegeben, dass der Vorstand einstimmig beschlossen hat, Bitcoin künftig als Teil der Finanzreserven zu halten – eine Entscheidung, die den Aktienkurs nachbörslich um 6,2 % steigen ließ.

In Kürze

  • GameStop: Strategischer Schritt in Richtung Krypto

  • Starker Jahresabschluss durch Einsparungen

  • Mt. Gox verschiebt erneut große Bitcoin-Mengen

GameStop: Strategischer Schritt in Richtung Krypto

Nur kurze Zeit nachdem US-Präsident Donald Trump eine Verfügung unterzeichnete, die den Aufbau einer nationalen Krypto-Reserve vorsieht, zieht GameStop nach: Das Unternehmen plant, einen Teil seines Barvermögens sowie möglicher zukünftiger Finanzmittel in Bitcoin zu investieren. Genaue Angaben über die Höhe des geplanten Bitcoin-Kaufs wurden im aktuellen Quartalsbericht jedoch nicht gemacht.

Starker Jahresabschluss durch Einsparungen

GameStop konnte seinen Gewinn im vierten Quartal deutlich steigern – vor allem dank konsequenter Kostensenkungen und einer schnelleren Erholung im Kerngeschäft mit Gaming-Hardware und -Zubehör. Der Nettogewinn stieg auf 131,3 Millionen US-Dollar, verglichen mit 63,1 Millionen US-Dollar im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

GameStop nimmt Bitcoin in Firmenreserven auf

Mt. Gox verschiebt erneut große Bitcoin-Mengen

Die ehemalige Kryptobörse Mt. Gox hat in den letzten 24 Stunden mehr als 11.000 Bitcoin auf zwei verschiedene Wallets verteilt. Laut Arkham Intelligence wurden 893 BTC in eine sogenannte Hot Wallet und über 10.600 BTC in eine neue Wechselwallet transferiert.

Bereits am 11. März gab es ähnliche Bewegungen, bei denen insgesamt über 12.000 Bitcoin zwischen verschiedenen Wallets verschoben wurden. Analysten von Glassnode halten es jedoch für unwahrscheinlich, dass diese Transfers mit anstehenden Rückzahlungen an Gläubiger zu tun haben.