Die Bitcoin Dominanz steigt immer weiter – doch was heißt das für die Altcoins?

Die Bitcoin Dominanz steigt immer weiter – doch was heißt das für die Altcoins?

Die Bitcoin Dominanz steigt auf einen historischen Höchstwert. Die Dominanz beschreibt die Marktkapitalisierung von Bitcoin im Vergleich zu den restlichen Kryptowährungen. Die Bitcoin Dominanz steigt auf über 60%.

In Kürze

  • Warum steigt die Bitcoin-Dominanz?
  • Was bedeutet das für Altcoins?
  • Bitcoin-Dominanz zerstört Altcoin-Season

Warum steigt die Bitcoin-Dominanz?

Bitcoin ist nicht nur die älteste Kryptowährung, sondern hat auch die größte Marktkapitalisierung. Zwar bezeichnen viele Personen Bitcoin noch immer als Spekulationsobjekt, trotzdem ist Bitcoin im Vergleich zu anderen Kryptowährungen eher weniger volatil und daher weniger risikoreich, als die kleineren Kryptowährungen.

Bitcoin Dominanz Binance

Quelle: CoinMarketCap – Bitcoin Dominanz

Anfang letzten Jahres wurden ebenfalls einige Bitcoin-ETFs durch große institutionelle Investoren veröffentlicht. Diese konnten in wenigen Monaten das gesamte Volumen der Gold-ETFs überholen. Hierbei wird die große Nachfrage klar. Daher wurden in den letzten Monaten und vor allen in den ersten des letzten Jahres deutlich mehr Bitcoin gekauft, als vorher.

Was bedeutet das für Altcoins?

Die steigende Bitcoin-Dominanz bedeutet oft eine Phase der Schwäche von Altcoins. Viele Altcoin-Investoren nehmen Gewinne mit und rotieren zurück zu Bitcoin, um Unsicherheiten zu vermeiden. Oft sind solche Spitzen in der Bitcoin-Dominanz mit Marktzyklen verbunden.

Bitcoin Dominanz steigt

Entweder ist es ein erstes Zeichen für einigen baldigen Bitcoin-Bullenmarkt. Auf der anderen Seite könnte es für eine Kapitulation der Altcoins stehen. In den nächsten Monaten könnte es also umso schwerer sein, dass ein Altcoin-Hype auftritt. Aber auch eine Altcoin-Season könnte kommen, auch wenn der Trend sich dafür umkehren müsste.

Bitcoin-Dominanz zerstört Altcoin-Season

Die Altcoin-Season ist die Zeit in einem Bullenmarkt, in der Bitcoin meist sein Allzeithoch bereits erreicht hatte und Kapital in die Altcoins fließt. Dort schießen die Kurse in die Höhe. In der Vergangenheit gab es meist nach einem starken Anstieg der Bitcoin-Dominanz also auch eine Altcoin-Season.

Dieses Mal kann es anders sein. Denn die Altcoins scheinen den gesamten Bullenzyklus nicht anzuziehen. Die Bitcoin Dominanz steigt also, ohne dass Kapital in die Altcoins fließt.

Dies ist natürlich keine Anlageberatung und nur die eigene Meinung des Autors. Keiner hat eine Glaskugel und kann in die Zukunft schauen! Wir berichteten, dass auch der Gründer von Binance, CZ, sich positiv für die zukünftige Entwicklung des Krypto-Markts aussprach.

Nach 12 Wochen: MicroStrategy stoppt Bitcoin-Käufe vorerst

Nach 12 Wochen: MicroStrategy stoppt Bitcoin-Käufe vorerst

MicroStrategy hat seine 12-wöchige Serie wöchentlicher Bitcoin-Käufe unterbrochen und hält nun 471.107 BTC im Wert von rund 30,4 Milliarden US-Dollar (Stand: 3. Februar 2025).

In Kürze

  • MicroStrategy pausiert Bitcoin-Käufe nach drei Monaten

  • Marktturbulenzen als möglicher Grund für die Pause

  • Steuerliche und strategische Überlegungen spielen mit

MicroStrategy pausiert Bitcoin-Käufe nach drei Monaten

Seitdem Michael Saylor MicroStrategy auf den Bitcoin-Kurs ausgerichtet hat, hat sich das Unternehmen zu einem der größten BTC-Inhaber weltweit entwickelt. Seit Ende Oktober kaufte die Firma jede Woche neue Bitcoin – zunächst in großen Mengen, später in kleineren Tranchen. Um die Käufe zu finanzieren, gab MicroStrategy immer wieder neue Aktien aus.

Doch nun gab Saylor eine unerwartete Pause bekannt:

In der vergangenen Woche hat MicroStrategy keine Class-A-Stammaktien über sein laufendes Aktienverkaufsprogramm veräußert und keinen Bitcoin gekauft. Stand 2. Februar 2025 halten wir 471.107 BTC, die wir für rund 30,4 Milliarden Dollar zu einem Durchschnittspreis von etwa 64.511 Dollar pro Bitcoin erworben haben.

Marktturbulenzen als möglicher Grund für die Pause

Mehrere Faktoren könnten zu dieser veränderten Strategie geführt haben. Einer davon ist die aktuelle Unsicherheit auf den Finanzmärkten. Der Bitcoin-Kurs steht unter Druck, seitdem die USA mit Zöllen gegen Mexiko, Kanada und China drohen. Diese wirtschaftlichen Spannungen haben nicht nur Bitcoin, sondern auch den gesamten Kryptomarkt in den Abwärtsstrudel gezogen.
Angesichts der unsicheren wirtschaftlichen Lage könnte MS eine vorsichtigere Haltung einnehmen und seine Investitionen in Bitcoin vorübergehend zurückfahren.

Nach 12 Wochen: MicroStrategy stoppt Bitcoin-Käufe vorerst

Steuerliche und strategische Überlegungen spielen mit

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass Bitcoin sich zwar kurzfristig schwächer zeigt, aber insgesamt in einem Aufwärtstrend bleibt. Durch den starken Kursanstieg könnte MicroStrategy auf enorme nicht realisierte Gewinne sitzen, was steuerliche und strategische Herausforderungen mit sich bringt.

Besonders bemerkenswert ist, dass nicht nur die Bitcoin-Käufe pausiert wurden, sondern auch der Verkauf neuer Aktien. Bislang hatte MicroStrategy diese Kapitalerhöhungen genutzt, um weitere BTC zu erwerben. Die aktuelle Entscheidung könnte darauf hindeuten, dass das Unternehmen seinen aggressiven Akkumulationskurs überdenkt. Ob und wann die Käufe fortgesetzt werden, ließ Michael Saylor offen.

Der CEO von Binance zeigt sich inmitten des Kryptomarktcrashs optimistisch

Der CEO von Binance zeigt sich inmitten des Kryptomarktcrashs optimistisch

Der CEO von Binance, Richard Teng, bleibt inmitten des aktuellen Absturzes des Kryptowährungsmarktes optimistisch und behauptet, dass der Einbruch nicht von Dauer sei.

In Kürze

  • Kryptomarkt-Crash: CEO von Binance bleibt optimistisch

  • Richard Teng: Marktabschwung fördert Wachstum

  • Was ist mit dem Kryptomarkt passiert?

Kryptomarkt-Crash: CEO von Binance bleibt optimistisch

In seinem letzten X-Post teilte der CEO von Binance, Richard Teng, seine Ansichten zu den aktuellen Markttrends mit.

Teng erklärte:

Es gab verständlicherweise viel Panik im Zusammenhang mit der Marktvolatilität und plötzlichen Ausverkäufen.

Trotz der negativen Stimmung zeigte sich Teng optimistisch und betonte die Vergänglichkeit solcher Markttrends. Er zitierte den klassischen persischen Ausspruch, der oft König Salomon zugeschrieben wird: „Auch das wird vorübergehen!“ Teng vertrat die Ansicht, dass der aktuelle Abwärtstrend nur vorübergehend sei.

Der CEO von Binance wies auch darauf hin, dass der Kryptomarkt wie traditionelle Märkte einem zyklischen Muster von Hochs und Tiefs folgt. Er betonte jedoch, dass trotz dieser Schwankungen der langfristige Trend des Kryptowährungsmarktes nach oben zeigt, was auf ein stetiges Wachstum hindeutet.

Richard Teng: Marktabschwung fördert Wachstum

Richard Teng vertrat außerdem die Ansicht, dass ein Marktabschwung die perfekte Zeit zum Aufbauen und Lernen sei. So wie Wale die „Buy the Dip“-Strategie nutzen, um Gewinne zu erzielen, könnten Investoren Marktabschwünge auf verschiedene Weise ausnutzen. Zum Beispiel kaufte ein Ethereum-Wal in den letzten Tagen insgesamt 50.429 ETH, was 126 Millionen Dollar entspricht, und profitierte so vom Markteinbruch.

In ähnlicher Weise könnte die Gemeinschaft den Krypto-Crash nutzen, um mehr über Produktentwicklung, technische Fähigkeiten, Krypto-Projekte usw. zu erfahren. Die Community könnte auch die Zeit nutzen, um den Markt zu erkunden und sich mit dem breiteren Markt zu verbinden. So argumentiert der CEO von Binance, dass der Abschwung auf dem Kryptowährungsmarkt eine Chance für die Community darstellt, ein stärkeres Fundament in Kryptowährungen aufzubauen.

CEO von Binance

Was ist mit dem Kryptomarkt passiert?

Der 3,1 Billionen Dollar schwere Kryptomarkt ist derzeit mit einem Minus von 7,15% stark eingebrochen. Einer der Hauptgründe für den Absturz des Kryptowährungsmarktes ist die Erklärung des nationalen Notstands durch US-Präsident Donald Trump unter dem International Emergency Economic Powers Act (IEEPA) von 1977, was einen Handelskrieg entfachte. Trump verhängte hohe Zölle von 25 % auf mexikanische und kanadische Importe und 10 % auf chinesische Importe.

Der BTC-Preis fiel weiter, insbesondere am Montagmorgen, als die asiatischen Märkte öffneten, und erreichte ein Dreiwochentief von rund 91.300 Dollar. Der Preis erholte sich jedoch und bewegte sich in den letzten Stunden hauptsächlich um die 95.000 $, bevor die Bullen vor wenigen Stunden einen massiven Anstieg auf über 99.000 $ einleiteten.

Zu dieser beeindruckenden Erholung kam es, als die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum bekannt gab, dass ihr Land mit den USA vereinbart habe, die Zölle für einen Monat auszusetzen. Darüber hinaus kündigte sie an, dass Mexiko seine Grenze zu den USA unverzüglich mit 10.000 Soldaten der Nationalgarde verstärken werde, um den Drogenhandel von Mexiko in die USA, insbesondere den Handel mit Fentanyl, zu unterbinden.

Gold auf Allzeithoch, Bitcoin jetzt auf Talfahrt – Was treibt die Divergenz?

Gold auf Allzeithoch, Bitcoin jetzt auf Talfahrt – Was treibt die Divergenz?

Gold auf Allzeithoch: Das Edelmetall hat am Freitag erstmals die Marke von 2.800 Dollar pro Unze überschritten.

In Kürze

  • Trump verhängt Strafzölle – Kryptomarkt reagiert sofort – Gold auf Allzeithoch
  • Bitcoin stürzt am Wochenende ab
  • Gold auf Allzeithoch

Trump verhängt Strafzölle – Kryptomarkt reagiert sofort – Gold auf Allzeithoch

Donald J. Trump ist noch keine zwei Wochen im Weißen Haus und hat bereits mit zahlreichen umstrittenen Entscheidungen für Aufregung gesorgt. Zuletzt am Samstagabend, als er nicht nur China, sondern auch seine beiden Nachbarn Kanada und Mexiko mit saftigen Strafzöllen belegte.

Angesichts der Tatsache, dass seine Maßnahmen an einem Wochenende getroffen wurden, an dem nur ein einziger Finanzmarkt für den Handel geöffnet war, war zu erwarten, dass dieser Markt die Musik spielen würde.

Bitcoin stürzt am Wochenende ab

Trumps Zölle in Höhe von 25 Prozent auf kanadische Waren blieben nicht unbemerkt, und der kanadische Premierminister Justin Trudeau reagierte, indem er die gleichen Zölle auf amerikanische Waren erhob.

Nachdem Trump erklärt hatte, die Zölle dienten dem Schutz der amerikanischen Bürger und sollten den Zustrom von Drogen und Einwanderern ohne Papiere in die USA eindämmen, sagte Trudeau:

Wir wollen nicht hier sein, wir haben nicht darum gebeten.

Er fügte jedoch hinzu, dass sein Land nicht nachgeben werde und dass die Vergeltungsmaßnahmen ein Zeichen dafür seien, dass man für die Kanadier einsteht.

Da Mexiko seine Antwort vorbereitet und China Trumps Zölle bei der Welthandelsorganisation anfechten will, scheint die Situation noch lange nicht ihren Höhepunkt erreicht zu haben und eine Deeskalation ist nicht in Sicht. Zudem enthält das von Trump unterzeichnete Dekret eine Klausel, die es dem US-Präsidenten erlaubt, noch höhere Zölle zu verhängen, wenn die genannten Länder Vergeltungsmaßnahmen ergreifen, was sie offenbar auch tun.

Die politische Lage spitzte sich im Laufe des Wochenendes zu, als Trumps Dekret am Samstag unterzeichnet wurde, und der einzige offene Finanzmarkt erlitt den größten Schlag. Da BTC ein rund um die Uhr handelbarer Vermögenswert ist, brach der Preis von über 106.000 US-Dollar am Freitag auf unter 98.000 US-Dollar ein.

Gold auf Allzeithoch

Gold auf Allzeithoch

Oberflächlich betrachtet scheint die Entwicklung des Goldpreises in den letzten Tagen im Gegensatz zu BTC zu stehen. Schließlich stieg das Edelmetall am Freitag auf ein neues Allzeithoch von fast 2.820 Dollar pro Unze. Nach dem Gold auf Allzeithoch war ging der Goldpreis jedoch wieder zurück und schloss am Freitag (und im Januar) knapp unter 2.800 Dollar.

Zudem ist der Goldmarkt, wie auch die Aktienmärkte und alle anderen Finanzmärkte ohne Kryptowährungen, über das Wochenende geschlossen, so dass die Auswirkungen auf den Goldmarkt noch nicht absehbar sind. Die Futures-Märkte bieten bei Redaktionsschluss nur wenig Einblick, so dass die Eröffnung des asiatischen Handels am Montagmorgen das wahre Bild hinter Trumps Handlungen offenbaren wird.

Gleichzeitig könnten sich die Auswirkungen auf Kryptowährungen und BTC verschlimmern, sollte es in den kommenden Tagen zu einem größeren Ausverkauf kommen.

Bitcoin Mempool ist fast komplett leer: Gebühr fällt auf 1 sat/vB

Bitcoin Mempool ist fast komplett leer: Gebühr fällt auf 1 sat/vB

Der Bitcoin Mempool ist seit einigen Tagen fast komplett leer. Die Gebühren für Transaktionen fallen dadurch auf 1 sat/vB. Die Kosten für eine Transaktion im Bitcoin Netzwerk sind also so günstig, wie schon lange nicht mehr. Dies zeigt, dass sich Bitcoin, trotz des Anstiegs über 100.000 Euro und der globalen Adaption trotzdem als effizientes Zahlungsmittel bewährt – entgegen der vielen Kritiker aus der restlichen Krypto-Community.

In Kürze

  • Der Bitcoin Mempool ist fast komplett leer
  • Gebühr fällt auf 1 sat/vB
  • Bitcoin-Skalierung und der Mempool

Der Bitcoin Mempool ist fast komplett leer

Der Bitcoin Mempool ist sogut wie leer. Doch was ist das überhaupt? Der Mempool ist wie ein Zwischenspeicher für Transaktionen, die noch nicht von Minern bestätigt wurden – die sogenannten unbestätigten Transaktionen.

Normalerweise steigt der Mempool bei hoher Aktivität an, da viele Transaktionen auf eine Bestätigung warten. Dabei gibt es einen Stau im Netzwerk, weshalb Transaktionen mit einer kleineren Gebühr auch langsamer abgewickelt werden.

Bitcoin Mempool Gebühren

Wenn der Bitcoin Mempool fast leer ist, zeigt das eine niedrige Auslastung im Netzwerk. Es werden schlichtweg einfach keine Transaktionen durchgeführt – obwohl der Bitcoin Preis in den letzten Monaten stark steigen konnte.

Gebühr fällt auf 1 sat/vB

Die Bitcoin-Transaktionsgebühren sind auf nur noch 1 sat/vB gesunken, ein historisch niedriger Wert. Die Gebühren im Bitcoin-Netzwerk basieren auf Angebot und Nachfrage: Wenn viele Transaktionen gleichzeitig gesendet werden, steigen die Kosten. Dabei werden die Transaktionen mit höheren Kosten immer bevorzugt in einen Block aufgenommen.

Bitcoin Mempool Gebühren

Quelle: mempool.space

Umgekehrt führt eine geringe Anzahl an Transaktionen dazu, dass die Gebühren im Bitcoin Netzwerk fallen. Die aktuelle Situation zeigt, dass wenige Bitcoin Transaktionen durchgeführt werden und der Wettbewerb um die Transaktionen auf einem niedrigen Level stattfindet.

Wer UTXO-Management (Verwaltung der Bitcoin Transaktionen) durchführen möchte und sowieso einige Transaktionen geplant hatte, der kann von günstigen Transaktionsgebühren in der aktuellen Phase profitieren.

Bitcoin-Skalierung und der Mempool

Der Bitcoin Mempool und die geringen Transaktionen geben einen Einblick über die Skalierbarkeit von Bitcoin. Denn das Bitcoin Netzwerk steht unter dem Problem des Blockchain-Trilemmas. Die Abhängigkeit von Skalierbarkeit, Dezentralisierung und Gebühren im Netzwerk sind wesentlich bei der disruptiven Innovation der Blockchain-Technologie.

Während ein leerer Bitcoin Mempool auf eine niedrige Nutzung hindeutet, wird damit auch gezeigt, dass das System aktuell nicht überlastet ist. Kritiker und vor allem Befürworter von kleineren und zentraleren Kryptowährungen behaupten oft, dass Bitcoin langsam und träge sei.

Der leere Bitcoin Mempool zeigt, dass schnelle Bitcoin Transaktionen auch auf der Bitcoin Blockchain möglich sind. Dies ist eine bedeutende Feststellung, da meistens in einem Hype, wie er die letzten Monate auftrat, auch die Transaktionsgebühren der größten Kryptowährung und auch von vielen kleinen durch die Decke schießen.

Die aktuelle Entwicklung beweist also, dass das Bitcoin Netzwerk durch verschiedene Optimierungen eine sehr gute Gebührenstruktur aufweist. In den letzten 16 Jahren konnte sich das Bitcoin Netzwerk, unter Satoshi Nakamoto gestartet, dezentral immer weiterentwickeln und verbessern. Wir berichteten erst vor einigen Tagen von der ersten Bitcoin Website, die durch Satoshi ins Leben gerufen wurde. 

Ripple-CTO: Warum XRP besser ist als Bitcoin

Ripple-CTO: Warum XRP besser ist als Bitcoin

Der CTO von Ripple hat in einem Interview die Vorteile von XRP beleuchtet. Dabei erklärt er, warum XRP besser ist als Bitcoin. Neben verschiedenen technischen Komponenten der Distributed-Ledger-Technologie weist der Artikel ebenfalls die Kritik der Bitcoin-Community an Ripple aus.

In Kürze

  • Doppelausgaben bei Bitcoin und XRP
  • Warum XRP besser ist als Bitcoin
  • Kritik aus der Bitcoin-Community

Doppelausgaben bei Bitcoin und XRP

David Schwartz, der CTO von Ripple, betonte, dass jedes digitale Zahlungssystem das Problem der Doppelausgaben hat und eine effektive Lösung hierfür bereitstellen muss. In einem Interview, das ein X-Nutzer in einem Post dort veröffentlichte, erklärte der CTO die Vorteile von XRP gegenüber Bitcoin.

XRP besser ist als Bitcoin

Ohne eine sichere Methode ist die Überprüfung der Transaktionen eines Vermögenswertes nicht gegeben. Das gesamte System würde unbrauchbar gemacht werden.

Warum XRP besser ist als Bitcoin

Da XRP nicht auf energieintensives Mining setzt, sondern auch ein Konsens-Verfahren, können hierbei Netzwerkvalidatoren gemeinsam eine Reihenfolge von Transaktionen festlegen. Dadurch kann durch die Mehrheit bestätigt werden, dass die Transaktion endgültig als Wahrheit entspricht und ohne einen kostenintensiven Prozess am Leben gehalten werden kann.Hierbei kommt die erste Kritik aus der Entwicklung von eCash, einer Kryptowährung vor Bitcoin, zum Tragen. Der Gründer von eCash, dessen Projekt einige Jahre später gescheitert ist, erklärte 1998 bereits, dass vor allem das Problem der geringen Sicherheit durch einen Angriff einer zentralen Emittenten die Gefahr für den Konsens darstellte. Es war schlichtweg aufgrund der geringen Sicherheit vor Dritten wie Staaten nicht zensurresistent.

Auch bei XRP stellt sich die Frage, ob es durch einen wenig energieintensiven Rechenprozess ebenfalls die Lösung der Doppelausgaben vor Dritten schützen kann. Ebenfalls ist aufgrund der Skalierung durch XRP auch ein günstigeres und ein schnelleres Validieren von Transaktionen möglich.

Hierbei kommt wieder Kritik aus der Bitcoin-Community auf. Denn das Blockchain-Trilemma ist die Abhängigkeit von Skalierbarkeit, Sicherheit und Dezentralität. Wer also schneller skalieren möchte, der hat auch weniger Sicherheit oder ist weniger dezentral.

Kritik aus der Bitcoin-Community

Tatsächlich wurde das Problem der Doppelausgaben bereits durch Satoshi Nakamoto und die Einführung von Bitcoin 2009 gelöst. Dabei war sich Satoshi den Gefahren der Zentralisierung bewusst, weshalb er ein träges System implementierte, das vor allem auf dezentrale Sicherheit basierte. Ein weiterer Unterschied ist, dass es bei Bitcoin keine vorherige Ausgabe von Bitcoins an den Gründer gab.

Zwar konnte sich der Gründer von Bitcoin einen hohen Teil der Bitcoin zu Beginn sichern, da er der erste war, der Mining durchführte. Trotzdem wurden diese Bitcoin nie bewegt, weshalb sie wohl auch in Zukunft nie bewegt werden. Ripple hat beim Start 50% der eigenen XRP in die Bilanz des Unternehmens aufgenommen und finanziert sich – ähnlich wie Aktienunternehmen – durch den Verkauf der Anteile.

So ist allerdings auch eine Zentralisierung vorhanden, die eher an die Bankenkrise 2008 erinnert, als die Abhängigkeit zu zentralen Institutionen sehr hoch war. Wir berichteten vor einigen Tagen, dass Gerüchte im Raum stehen, dass XRP die strategische Bitcoin Reserve in den USA blockiert.