Trump-Zölle: Bitcoin-Crash im Anmarsch?

Trump-Zölle: Bitcoin-Crash im Anmarsch?

Robert Kiyosaki glaubt, dass der Bitcoin-Preis bald einbrechen könnte, da die Trump-Zölle am 1. Februar in Kraft treten und für Volatilität sorgen könnten.

In Kürze

  • Robert Kiyosaki prognostiziert Bitcoin-Preisverfall bei Strafzöllen

  • BTC On-Chain Indikatoren

  • Trump-Zölle und Makro unter dem Radar

Robert Kiyosaki prognostiziert Bitcoin-Preisverfall bei Strafzöllen

Der Finanzinvestor Robert Kiyosaki hat sich zu den möglichen Auswirkungen der unter dem Präsidenten Donald Trump eingeführten Zölle geäußert. Er prognostiziert einen deutlichen Rückgang von Vermögenswerten wie Bitcoin, Gold und Silber. Kiyosaki erklärte, dass diese Vermögenswerte zwar einen starken Rückgang erleben könnten, er die Situation jedoch als Chance für weitere Akkumulation sehe.

In seinem X-Beitrag sagte Crash-Prophet Kiyosaki:

Trump-Zölle kommen: Gold, Silber, Bitcoin könnten fallen. GUT. Werde mehr kaufen, nachdem die Preise gefallen sind.

Anfang dieser Woche prognostizierte auch der bekannte Analyst Arthur Hayes eine „Mini-Finanzkrise“ und erwartete einen Absturz des Bitcoin-Preises auf 70.000 Dollar, bevor der Mega-Bullenlauf auf 250.000 Dollar beginne.

BTC On-Chain Indikatoren

Abgesehen von den Ansichten von Robert Kiyosaki hat das Blockchain-Analyseunternehmen Glassnode einen signifikanten Preiscluster für Bitcoin festgestellt. Es hat gezeigt, dass in den letzten 45 Tagen eine beträchtliche Menge an BTC zwischen 94.000 und 101.000 Dollar den Besitzer gewechselt hat. Dies hat zu einer dichten Angebotszone geführt, wobei sich 98.000$ als zentrale Unterstützung herauskristallisiert hat. Solange sich der Bitcoin-Preis über dieser Unterstützung hält, könnte sich die Aufwärtsdynamik fortsetzen. Ein Fall unter 98.000$ könnte den Weg für neue Tiefststände von 90.000$ und mehr ebnen.

Trump-Zölle

Trump-Zölle und Makro unter dem Radar

Da die Trump-Zölle am 1. Februar in Kraft treten, können Anleger in der kommenden Woche mit einer hohen Marktvolatilität rechnen. Darüber hinaus wird die Reaktion des Kryptomarktes stark von den US-Arbeitsmarktdaten in der kommenden Woche abhängen.

Trump sagte und unterstrich damit sein Vertrauen in die langfristigen Vorteile seiner Politik:

Die Zölle können kurzfristige Störungen verursachen, aber ich mache mir keine Sorgen über die Reaktion des Marktes.

DeepSeek stellt auch die KI-Dominanz der USA in Frage, und Trump scheint bereit zu sein, Zölle auf Chipexporte aus China zu erheben.

Diese Woche hat die US-Notenbank die Zinsen unverändert gelassen, obwohl der Arbeitsmarkt stark ist und der Inflationsdruck steigt. Obwohl Präsident Trump sofortige Zinssenkungen forderte, weigerte sich Fed-Chef Jerome Powell, davon abzuweichen. Trotz dieser starken Marktentwicklung zeigte der Bitcoin-Kurs Stärke und hielt sich über der 100.000-Dollar-Marke.

Satoshi Nakamotos erste Bitcoin-Website – Ein Blick in die Vergangenheit

Satoshi Nakamotos erste Bitcoin-Website – Ein Blick in die Vergangenheit

Satoshi Nakamoto: Kürzlich teilte Bitcoin-Historiker Pete Rizzo auf Twitter eine besondere Entdeckung: einen Screenshot der ersten Bitcoin-Website vom 31. Januar 2009 – genau 16 Jahre nach ihrem Erscheinen.

In Kürze

  • Minimalistischer Start: Die erste Bitcoin-Website

  • Die Entstehung von Bitcoin: Vom Whitepaper zur ersten Transaktion

  • Weiterentwicklung der Website nach Satoshi Nakamoto’s Rückzug

Minimalistischer Start: Die erste Bitcoin-Website

„So sah die erste Bitcoin-Website aus, als der Preis noch bei 0 Dollar lag – genau vor 16 Jahren“, schrieb Rizzo in seinem Tweet. Dazu veröffentlichte er einen Screenshot der Bitcoin.org-Seite aus dem Jahr 2009. Damals war Bitcoin noch völlig wertlos. Die Website war schlicht gestaltet und enthielt Informationen über den ersten Open-Source-Bitcoin-Client, Bitcoin v0.1, der am 9. Januar 2009 veröffentlicht wurde.

Die Entstehung von Bitcoin: Vom Whitepaper zur ersten Transaktion

Die Domain Bitcoin.org wurde am 18. August 2008 registriert. Am 31. Oktober desselben Jahres wurde in einer Kryptographie-Mailingliste ein Link zu einem Whitepaper veröffentlicht, das von Satoshi Nakamoto verfasst wurde. Der Titel lautete „Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System“.

Am 3. Januar 2009 wurde Bitcoin offiziell geboren, als Satoshi Nakamoto den Genesis-Block (Block 0) mit einer Belohnung von 50 Bitcoins schürfte. Seine aktive Beteiligung an Bitcoin endete vermutlich Mitte 2010. Im April 2011 schrieb Satoshi an einen Bitcoin-Entwickler, dass er sich „anderen Dingen“ zugewandt habe.

Satoshi Nakamotos erste Bitcoin-Website – Ein Blick in die Vergangenheit

Weiterentwicklung der Website nach Satoshi Nakamoto’s Rückzug

Zwischen 2011 und 2013 diente Bitcoin.org hauptsächlich zur Veröffentlichung neuer Software-Versionen, die heute als Bitcoin Core bekannt ist. Im Jahr 2013 wurde die Seite neu gestaltet und um weitere Unterseiten, zusätzliche Bitcoin-Software und ein Übersetzungssystem erweitert.

Als Satoshi Nakamoto sich 2011 aus der Öffentlichkeit zurückzog, übergab er die Kontrolle über die Domain an eine Gruppe unabhängiger Personen, um sicherzustellen, dass das Bitcoin-Projekt nicht von einer einzelnen Organisation übernommen werden konnte.

Bitcoin Reserve: Nächster US-Bundesstaat bringt jetzt Gesetzesentwurf zu Investitionen in BTC ein

Bitcoin Reserve: Nächster US-Bundesstaat bringt jetzt Gesetzesentwurf zu Investitionen in BTC ein

Der US-Bundesstaat Montana hat einen Gesetzesentwurf für eine Bitcoin Reserve eingebracht, der vorsieht, bis zu 50 Millionen Dollar in BTC zu investieren.

In Kürze

  • US-Bundesstaat Montana führt Bitcoin Reserve-Gesetz ein
  • Arizona und Utah verabschieden wegweisende Bitcoin-Gesetze
  • Diversifizierung der tschechischen Reserve signalisiert Bitcoin-Adoption

US-Bundesstaat Montana führt Bitcoin Reserve-Gesetz ein

Laut einem aktuellen X-Post von Dennis Porter, CEO und Mitbegründer des Satoshi Action Fund, hat der US-Bundesstaat Montana ein Gesetz zur strategischen Bitcoin Reserve auf den Weg gebracht. Der Gesetzesentwurf sieht vor, Investitionen von bis zu 50 Millionen Dollar in Bitcoin, andere digitale Assets, Stablecoins oder Edelmetalle zu ermöglichen.

Porter enthüllte, dass Montanas Bitcoin-Gesetzesentwurf von der Abgeordneten Gayle Lammers eingebracht und vom Abgeordneten Curtis Schomer unterstützt wurde. Einschließlich Montana haben etwa 15 US-Bundesstaaten ihre BTC-Vorschläge eingereicht. Die Community hat das Update mit Spannung aufgenommen und die Vorfreude auf eine mögliche landesweite Einführung der Bitcoin-Initiative in den USA steigt.

Arizona und Utah verabschieden wegweisende Bitcoin-Gesetze

15 US-Bundesstaaten, darunter Florida, New Hampshire, Pennsylvania, Ohio, North Dakota, Oklahoma, Texas, Wyoming, Massachusetts, South Dakota, Utah, Arizona, Illinois, Kentucky und Montana, haben vorgeschlagen, Bitcoin-Reserven zu halten. Arizona und Utah haben den Bitcoin-Gesetzentwurf angenommen und sind damit die ersten beiden US-Bundesstaaten, die grünes Licht für das BTC-Gesetz gegeben haben.

In der Zwischenzeit hat Senatorin Cynthia Lummis die USA dazu gedrängt, entschiedene Maßnahmen bezüglich des Bitcoin-Programms zu ergreifen. Während der Status des Vorschlags noch unklar ist, warten die Befürworter auf die Zustimmung des Kongresses.

Bitcoin Reserve

Diversifizierung der tschechischen Reserve signalisiert Bitcoin-Adoption

Die Tschechische Republik hat kürzlich einen Vorschlag zur möglichen Diversifizierung der nationalen Währungsreserve angenommen. Das Land will zusätzliche Anlageklassen in die Reserve aufnehmen, darunter auch Bitcoin.

Trotz des Widerstands von Finanzminister Zbynek Stanjura stimmte das Land dem Vorschlag zu und signalisierte damit eine mögliche Integration von Bitcoin in die Reserve. Während diese Entscheidung ein wichtiger Schritt nach vorne ist, bleibt das endgültige Ergebnis ungewiss und hängt von den zukünftigen Entwicklungen innerhalb des Landes ab.

EZB-Präsidentin Lagarde schließt Bitcoin Reserven in der EU aus

EZB-Präsidentin Lagarde schließt Bitcoin Reserven in der EU aus

EZB-Präsidentin Christine Lagarde bestätigt, dass Bitcoin nicht Teil der EU-Reserven sein wird und begründet dies mit Bedenken hinsichtlich Liquidität, Sicherheit und Legalität.

In Kürze

  • EZB-Präsidentin zuversichtlich das Bitcoin nicht Teil der EZB-Reserven wird
  • Tschechische Nationalbank genehmigt Vorschlag für Bitcoin-Reserven
  • Bitcoin-Reserve: US-Gesetzgeber diskutieren Strategie

EZB-Präsidentin zuversichtlich das Bitcoin nicht Teil der EZB-Reserven wird

Auf einer Pressekonferenz hat EZB-Präsidentin Christine Lagarde die Möglichkeit zurückgewiesen, dass Bitcoin Teil der Reserven einer Zentralbank der Eurozone werden könnte. Sie betonte, dass die Reserven liquide und frei von Bedenken hinsichtlich illegaler Aktivitäten sein müssten.

Lagarde sagte:

Im EZB-Rat und höchstwahrscheinlich auch im Erweiterten Rat herrscht die Meinung, dass die Reserven liquide sein müssen, dass sie sicher sein müssen, dass sie nicht unter dem Verdacht der Geldwäsche oder anderer krimineller Aktivitäten stehen dürfen. Daher bin ich zuversichtlich, dass Bitcoin nicht in die Reserven einer der Zentralbanken des Generalrats aufgenommen wird.

Ihre Äußerungen waren eine Reaktion auf Diskussionen in der Tschechischen Republik, wo die Zentralbank des Landes einem Vorschlag zugestimmt hat, Investitionen in Bitcoin als Reservewährung in Betracht zu ziehen.

Tschechische Nationalbank genehmigt Vorschlag für Bitcoin-Reserven

Die Tschechische Nationalbank (CNB) hat einen Schritt in Richtung der Einführung von Bitcoin gemacht, indem sie einen Vorschlag zur Bewertung des Potenzials der Aufnahme von Bitcoin in ihre Währungsreserven genehmigt hat. Der Gouverneur der CNB, Aleš Michl, hatte zuvor vorgeschlagen, im Rahmen einer Diversifizierungsstrategie bis zu 5% der Reserven der Bank in Höhe von 140 Milliarden Euro in Bitcoin zu investieren.

Während die tschechische Regierung Bedenken hinsichtlich der Volatilität von Bitcoin geäußert hat, bleibt die CNB in ihrer Entscheidungsfindung unabhängig. Finanzminister Zbyněk Stanjura erkannte die Autorität der Bank an, wiederholte aber, dass Bitcoin aufgrund seiner Preisschwankungen als Reservewährung ungeeignet sein könnte.

EZB-Präsidentin

Bitcoin-Reserve: US-Gesetzgeber diskutieren Strategie

Im Gegensatz zur Haltung von EZB-Präsidentin Christine Lagarde hat der texanische Vizegouverneur Dan Patrick angekündigt, eine Bitcoin-Reserve für den Bundesstaat Texas einzurichten. Inzwischen gewinnt das Konzept einer strategischen Bitcoin-Reserve in den USA wieder an Aufmerksamkeit. Während sich die Tschechische Republik auf die Einführung einer Bitcoin-Reserve zubewegt, hat Senatorin Cynthia Lummis die US-Regierung zu entschlossenem Handeln aufgefordert.

In der Schweiz haben Befürworter von Kryptowährungen eine Initiative für die Schweizerische Nationalbank gestartet, Bitcoin zu halten, aber die Bank hat Zweifel an der Durchführbarkeit geäußert. In ähnlicher Weise haben Beamte der südafrikanischen Zentralbank das Konzept einer Bitcoin-Reserve kritisiert.

Bitcoin als monetäre Revolution: So löst Bitcoin Gold als Wertspeicher ab!

Bitcoin als monetäre Revolution: So löst Bitcoin Gold als Wertspeicher ab!

Gold als Wertspeicher konnte sich über tausende von Jahren als ein solcher in der Geschichte der Menschheit verankern. Doch warum hat Bitcoin Gold als Wertspeicher ersetzt? Dieser Artikel prüft, warum Gold sich zum größten Vermögenswert weltweit entwickeln konnte und wieso Bitcoin den erstplatzierten Gold als Wertspeicher letztes Jahr volkswirtschaftlich betrachtet abgelöst hat. 

In Kürze

  • Opportunitätskosten beim Halten eines Vermögenswertes mit niedriger Inflation

  • Gewinn der monetären Prämie bei Vermögenswerten mit niedriger Inflation
  • Wie Gold zum global dominanten Wertaufbewahrungsmittel wurde

  • Warum Gold sich als optimales Geld etablierte
  • Warum Bitcoin knapper ist als Gold und warum es größer werden wird

Opportunitätskosten beim Halten eines Vermögenswertes mit niedriger Inflation

Eine Fiat-Währung wie der Euro eine ist, unterliegt der stetigen Ausweitung der verfügbaren Einheiten auf dem Markt. Diese Ausweitung der bestehenden Einheiten durch neue wird Inflation bezeichnet.

Wenn eine Fiat-Währung einer hohen Inflation unterliegt, führt dies zum Verlust der Kaufkraft. In diesem Fall ist das Halten von Fiat-Geld mit Opportunitätskosten verbunden, da inflationsgeschützte Vermögenswerte im Vergleich an Wert gewinnen. Opportunitätskosten sind einfach gesagt versteckte Kosten, die nicht direkt erkennbar sind.

Bitcoin Gold als Wertspeicher

Auffällig bei einer geringen Inflation sind zwei solcher Vermögenswerte. Gold und Bitcoin weisen eine deutlich geringere Inflationsrate als Fiat-Währungen auf:

  • Fiat-Währungen: Unbegrenzte Geldmengenausweitung erzeugt eine hohe Inflation und bewirkt eine sinkende Kaufkraft
  • Gold: Begrenztes Angebot (1,5–2 % jährliche Inflation durch Minenproduktion) ergibt eine stabile Kaufkraft
  • Bitcoin: Strikt begrenztes Angebot (maximal 21 Millionen BTC). Durch die sich halbierenden Ausschüttungen an neuen Bitcoin circa alle vier Jahre, halbiert sich auch die Ausweitung der Geldmenge alle vier Jahre. Daher sprechen wir von Bitcoin bei einer fallenden (sich halbierenden) Inflation.

Wenn Anleger Kapital in Fiat halten, anstatt es in knappe Vermögenswerte wie Gold oder Bitcoin zu investieren, verpassen sie die Möglichkeit, ihre Kaufkraft zu erhalten oder zu steigern. Sie zahlen also versteckte Kosten auf das Besitzen des Vermögenswertes mit der höheren Inflation, die sogenannten Opportunitätskosten auf das Geld.

Gewinn der monetären Prämie bei Vermögenswerten mit niedriger Inflation

Die monetäre Prämie ist der Wert, den ein Vermögenswert erhält, weil er als Wertaufbewahrungsmittel dient. Gold und Bitcoin haben eine geringere inflationär, als Fiat-Währungen. Daher ziehen diese langfristig mehr Kapital an, wodurch der Preis steigt.

Wer Bitcoin oder Gold hält, anstatt Fiat-Geld zu halten, profitiert also von der Aufwertung dieser Vermögenswerte im Vergleich zur Inflation von beispielsweise dem Euro.

Wie Gold zum global dominanten Wertaufbewahrungsmittel wurde

Gold konnte sich über Jahrtausende als globales Wertaufbewahrungsmittel etablieren, weil es mehrere einzigartige Eigenschaften besitzt. In Klammern findet sich der Vergleich zu Bitcoin, der am Ende dieses Beitrags noch relevant wird:

  1. Begrenztes Angebot (maximal 21 Millionen)
  2. Nicht zerstörbar (Disruptive Blockchain-Technologie)
  3. Unterteilbarkeit & Homogenität (Satoshis können variabel und beliebig als Bitcoin auftreten)
  4. Anerkennung & Vertrauen (noch nicht auf Gold-Level)
  5. Kosten der Produktion (Proof-of-Work beim Bitcoin)

Diese Faktoren haben dazu geführt, dass Gold über Jahrhunderte als globale Reservewährung diente, bevor Fiat-Währungen das Geldmonopol übernahmen. Der entscheidende Faktor war jedoch die geringere Knappheit vom Gold im Vergleich zu anderen Vermögenswerten!

Bitcoin Gold monetäre Prämie

Die monetäre Prämie konnte Gold auf den größten Vermögenswert der Welt ansteigen lassen, eben aufgrund der geringsten Inflation.

Dabei war Gold vor 200 Jahren noch nicht das knappste Gut. Aluminium war beispielsweise knapper, da es einfach schwer hergestellt werden konnte. Durch den heutigen Stand der Technik konnten alle – bisher bekannten – globalen Rohstoffe sich auf eine relative konstante Verfügbarkeit und Erzeugung sowie Inflation einpendeln.

Daher konnte sich Gold in den letzten 200 Jahren als knappster Vermögenswert weltweit implementieren, der auch schwierig durch neue Goldfunde beeinflusst werden kann.

Warum Gold sich als optimales Geld etablierte

Dabei ist die Knappheit und die geringen Opportunitätskosten ein entscheidender Bestandteil, warum Gold global als Geld auftrat. Denn jedes Land konnte sich auf diese Recheneinheit verlassen.

Aus diesem Grund, ist das Wertaufbewahrungsmittel mit der geringsten Inflation auch der größte Vermögenswert weltweit.

Aber noch viel wichtiger und eine heute schon fast vergessene Tatsache: Nur durch die geringen Opportunitätskosten konnte sich Gold als Geld durchsetzen und die globale Recheneinheit darstellen. Wir lernen, dass Gold sich damals nur als Geld etablieren konnte, da es die geringste Inflation aufweist.

Warum Bitcoin knapper ist als Gold und warum es größer werden wird

Bitcoin hat eine noch stärkere Knappheit als Gold, was es potenziell zu einem noch größeren monetären Vermögenswert machen könnte. Hierbei ist es entscheidend, dass sich die Inflation von Bitcoin unter die von Gold einpendelt. Seit der letzten Halbierung der Inflation bei Bitcoin Mitte 2024 ist dies Realität

Da Bitcoin nicht nur knapper als Gold, sondern auch leichter handelbar und sicher vor staatlichen Eingriffen ist, hat es das Potenzial, langfristig eine noch größere monetäre Prämie als Gold zu gewinnen und damit im Wert weiter zu steigen.

Bitcoin knapper als Gold

Trotzdem gibt es einen Risikofaktor. Denn die Anerkennung und das Vertrauen ist noch nicht auf dem von Gold.

Trotzdem stellt sich die Frage: Wenn Bitcoin seit letztem Jahr die beste monetäre Prämie von den größten 100 Vermögenswerten weltweit darstellt, ist es dann nicht mathematisch unabdingbar, dass Bitcoin früher oder später größer als Gold wird? …

Dabei ist die Betrachtung von Gold nicht das Ende der Fahnenstange. Denn der Vergleich der unter einer staatlichen Inflation leidenden Fiat-Währungen ist entscheidend. Die globale Geldmenge M2 beträgt circa 100 Billionen US-Dollar. Dabei weist Gold circa 15% dieser Geldmenge auf. Verglichen mit der Marktkapitalisierung von Gold wäre ein Bitcoin-Preis von über 900.000 US-Dollar möglich.

Verglichen mit der Geldmenge M2 könnte der Bitcoin-Preis, falls er sich als globales Geld aufgrund der monetären Prämie durchsetzt bei 5,1 Millionen US-Dollar bei der aktuellen Umlaufmenge von 19,6 Millionen Bitcoin einpendeln. Wenn bis zum Jahr 2140 alle 21 Millionen Bitcoin auf dem Markt verfügbar wären, läge der Preis bei 4,7 Millionen US-Dollar.

Dabei wird die stärkere Unterteilung der einzelnen Bitcoin-Einheiten durch eine weitere Verbreitung komplett außer acht gelassen. Dies ist allerdings auch der große Unterschied, beim Vergleich mit den Vorteilen zu Gold.

​Dies ist natürlich keine Anlageberatung und nur die persönliche Meinung des Autors. Wenn du mehr über die volkswirtschaftliche Betrachtung erfahren möchtest, kannst du dazu unser 1:1-Mentoring buchen. Kontaktiere uns dafür einfach über unsere Social-Media-Kanäle.

Sport trifft Bitcoin: Erster Verein akzeptiert Bitcoin als Zahlungsmittel!

Sport trifft Bitcoin: Erster Verein akzeptiert Bitcoin als Zahlungsmittel!

Die erste große Sportorganisation integriert Bitcoin in ihre Finanzstrategie. Dadurch wird Bitcoin als Zahlungsmittel bei der European Squash Federation (ESF) akzeptiert. 

In Kürze

  • Sportverein akzeptiert Bitcoin als Zahlungsmittel
  • Bitcoin Verwahrung durch Satoshi Consult
  • Bitcoin als Zahlungsmittel 

Sportverein akzeptiert Bitcoin als Zahlungsmittel

Die ESF hat bekannt gegeben, dass Bitcoin als Zahlungsmittel vom Verein ab sofort akzeptiert wird. Die Entscheidung umfasst neben der Möglichkeit von Transaktionen in Bitcoin auch die Aufnahmen von Bitcoin in die Bilanz von der European Squash Federation.

Bitcoin als Zahlungsmittel

Bitcoin als Zahlungsmittel kann von Nutzern als Werkzeug für Spenden verwendet werden. So können Nutzer über die Medienplattform European Squash TV Bitcoin-Spenden abgeben. Spieler, Vereine und nationale Squash-Verbände sollen so direkt unterstützt werden.

Dabei steht die Förderung des Squash-Ökosystems und die Entwicklung von Talenten durch Bitcoin als Zahlungsmittel im Vordergrund.

Bitcoin Verwahrung durch Satoshi Consult

Zur Verwahrung der Bitcoin wird Satoshi Consult verwendet. Dabei möchte EST sich als Innovationstreiber in diesem Bereich positionieren.

Zur Einführung von Bitcoin als Zahlungsmittel erklärt der CEO von K33, Torbjørn Bull Jensse (frei übersetzt):

Die European Squash Federation ist ein Vorreiter in diesem Bereich. Wir sind stolz darauf, Teil ihrer innovativen Bitcoin-Initiative zu sein.

So sollen durch die Initiative auch andere Vereine dazu ermutigt werden, Bitcoin als Zahlungsmittel zu integrieren.

Bitcoin als Zahlungsmittel 

Dabei ist Bitcoin als Zahlungsmittel in den letzten Tagen bei einigen Unternehmen integriert worden. Wir berichteten, dass Nuvve seit einigen Tagen Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptiert.

Aber auch die Akzeptanz auf staatlicher Ebene weitet sich aus. Wir berichteten, dass vor einigen Tagen Arizona ein Gesetz zur strategischen Bitcoin Reserve eingeführt hat und dadurch 10 % der Staatsanlagen in Bitcoin investieren kann.