Pennsylvania legt vor: Gesetzentwurf für staatliche Bitcoin Reserve auf dem Weg

Pennsylvania legt vor: Gesetzentwurf für staatliche Bitcoin Reserve auf dem Weg

Bitcoin Reserve: Das Repräsentantenhaus von Pennsylvania hat heute einen Gesetzentwurf eingebracht, der dem Staat erlauben würde, Bitcoin als Reserve in die Bilanz aufzunehmen. Pro-Krypto-Senatoren hoffen zudem, ein ähnliches Gesetz in den ersten 100 Tagen von Trumps Präsidentschaft auf nationaler Ebene voranzutreiben.

In Kürze

  • Bitcoin Reserve – Pennsylvania setzt auf Bitcoin als Teil einer strategischen Finanzstrategie

  • Ein globaler Trend: Bitcoin als Inflationsschutz und Wertanlage

  • Pennsylvania setzt weitere Schritte für Krypto-Rechte

Bitcoin Reserve – Pennsylvania setzt auf Bitcoin als Teil einer strategischen Finanzstrategie

„Das Gesetz zur strategischen Bitcoin Reserve in Pennsylvania ist ein wegweisender Schritt zur langfristigen finanziellen Absicherung unseres Staates,“ erklärte der republikanische Abgeordnete Mike Cabell gegenüber FOX Business. Er unterstrich, dass die Aufnahme von Bitcoin in die staatlichen Reserven nicht nur als Schutz vor Inflation dient, sondern Pennsylvania als Vorreiter für finanzielle Widerstandsfähigkeit und Innovation positioniert.

Bemerkenswert ist, dass Pennsylvania der erste Staat ist, der gesetzlich den direkten Erwerb von Bitcoin ermöglicht. Unterdessen haben auch die staatlichen Pensionsfonds von Michigan und Wisconsin begonnen, kleine Anteile an börsengehandelten Bitcoin-Fonds zu erwerben, um Anlegern ein indirektes Bitcoin-Engagement zu bieten, ohne die Kryptowährung direkt zu kaufen.

Ein globaler Trend: Bitcoin als Inflationsschutz und Wertanlage

Die vorgeschlagene Gesetzgebung ist Teil einer größeren Bewegung, die sowohl in den USA als auch weltweit zu beobachten ist, da immer mehr staatliche und institutionelle Organisationen Bitcoin als Absicherung gegen Inflation und Währungsabwertung in Betracht ziehen. Sollte dieses Gesetz verabschiedet werden, könnte Pennsylvania als Vorbild für andere Bundesstaaten dienen, die ähnliche Schritte prüfen.

Bitcoin hat neue Rekorde erreicht und notiert nun auf einem Allzeithoch von über 93.000 Dollar. Dieser Anstieg wird durch die positive Erwartungshaltung hinsichtlich Trumps Versprechen beflügelt, die USA zur „Krypto-Hauptstadt der Welt“ zu machen und Bitcoin als „dauerhaftes nationales Vermögensgut“ zu etablieren. Bitcoin ist inzwischen der siebtgrößte Vermögenswert weltweit und steht hinter Gold sowie den fünf größten US-Tech-Unternehmen wie Microsoft, Apple, Microsoft, Amazon, Nvidia und Google.

Pennsylvania legt vor: Gesetzentwurf für staatliche Bitcoin Reserve auf dem Weg

Pennsylvania setzt weitere Schritte für Krypto-Rechte

Das Gesetz zur strategischen Bitcoin-Reserve ist bereits der zweite kryptobezogene Vorschlag, der in diesem Jahr im Parlament von Pennsylvania eingebracht wurde. Bereits letzten Monat verabschiedete das Repräsentantenhaus des Bundesstaates einen Gesetzentwurf, der die Rechte der Bürger auf Selbstverwahrung digitaler Vermögenswerte schützt und sicherstellt, dass sie Bitcoin als Zahlungsmittel nutzen können.

FOX Business berichtete zuerst über diesen Bitcoin-Rechte-Entwurf, der in den kommenden Wochen dem republikanisch geführten Senat vorgelegt werden soll. Sollte er genehmigt werden, wird er zur endgültigen Unterzeichnung auf den Tisch von Gouverneur Josh Shapiro gelangen.

Pensionsfond setzt auf Bitcoin-Allokation

Pensionsfond setzt auf Bitcoin-Allokation

Ein nicht genannter britischer Pensionsfond setzt auf eine Bitcoin-Allokation! Dies gab es so zum ersten mal in der britischen Geschichte. Der Fond wird von dem Unternehmen Cartwright beraten, welches sich auf Systeme zur Altersvorsorge spezialisiert hat und konnte den Pensionsfond überzeugen, Bitcoin tatsächlich mit in das Portfolio aufzunehmen.

In Kürze

  • Cartwright überzeugt Pensionsfond zur Bitcoin-Allokation
  • Bitcoin-Allokation langfristig orientiert
  • Bedeutung für den britischen Markt

Cartwright überzeugt Pensionsfond zur Bitcoin-Allokation

Cartwright ist spezialisiert auf die Beratung zu hybriden Pensionsplänen. Nun hat das Unternehmen bekannt gegeben, dass ein britischer Pensionsfond beraten wurde, der eine Bitcoin-Allokation von 3% aufgebaut hat. Dies ist ein bedeutendes Ereignis, da die Öffentlichkeit in Großbritannien bisher noch keinen Pensionsfond gesehen hat, der in Bitcoin investiert ist. Ebenfalls fällt auf, dass der Fond nicht mit dem Namen genannt wird.

Sam Roberts, Leiter der Anlageberatung bei Cartwright, erklärte (frei übersetzt):

Treuhänder suchen zunehmend nach innovativen Lösungen, um ihre Systeme angesichts der wirtschaftlichen Herausforderungen zukunftssicher zu machen. Die Bitcoin-Allokation ist ein strategischer Schritt, der nicht nur Diversifizierung bietet, sondern auch eine Anlageklasse mit einem einzigartigen asymmetrischen Risiko-Rendite-Profil erschließt.

Bitcoin-Allokation langfristig orientiert

Bitcoin gilt als asymmetrisches Anlagegut, da es knapp vorkommt und in Zukunft immer knapper wird. Durch diesen Effekt kann eine kleine Bitcoin-Allokation langfristig großes bewirken. Der britische Pensionsfond möchte den Anteil von 3% so langfristig nutzen.

Pensionsfond Bitcoin-Allokation

Das Potential für Bitcoin besteht, dass er so auf Dauer einen größeren Anteil im Portfolio des Pensionsfonds ausmacht – und das ganz ohne weiteres Risiko.

Bedeutung für den britischen Markt

Vor allem durch die Integration von Bitcoin in große Institutionen durch Bitcoin-ETFs, wird die größte dezentrale Währung auch für Rentenmodelle immer interessanter.

Roberts erklärt weiter:

Die Integration von Bitcoin in die Anlagestrategie eines Pensionsplans ist ein mutiger Schritt, der den zukunftsorientierten Charakter der beteiligten Treuhänder widerspiegelt. Wir sind stolz darauf, diesen bahnbrechenden Schritt angeführt zu haben, von dem wir hoffen, dass er der Beginn eines Trends für institutionelle Investoren in Großbritannien sein wird, die mit ihrer zunehmenden Zahl an Investitionen in Bitcoin gleichziehen.

Die Veröffentlichung wird also klar zum Zweck genutzt, um weitere Pensionsfonds zur Bitcoin-Allokation zu inspirieren. Ebenfalls soll dies die Akzeptanz von Bitcoin weiter steigern und zeigt, dass die Währung auch bei den Rentenfonds angekommen ist.

Bitcoin-Erfolg und IMF-Scrutiny: El Salvador will Anleihenrückkauf weiter ausbauen

Bitcoin-Erfolg und IMF-Scrutiny: El Salvador will Anleihenrückkauf weiter ausbauen

El Salvador baut weiterhin auf Bitcoin als zentralen Bestandteil seiner Wirtschaftsstrategie und hat angesichts steigender Kryptowährungswerte einen dritten Rückkauf von Dollar-Anleihen initiiert.

In Kürze

  • El Salvador verstärkt seine Bitcoin-Strategie mit neuem Anleiherückkauf

  • Bitcoin-Investitionen zeigen deutliche wirtschaftliche Wirkung

  • Das Land profitiert von Bitcoin-Anstieg trotz früherer Kritik

El Salvador verstärkt seine Bitcoin-Strategie mit neuem Anleiherückkauf

El Salvador hat beschlossen, in diesem Jahr einen dritten Anleihenrückkauf durchzuführen. Dieser Schritt dient nicht nur der Reaktion auf Marktschwankungen, sondern ist Teil eines umfassenderen Plans, die Bitcoin-Investitionen des Landes strategisch zu nutzen. Nach dem jüngsten Anstieg der Bitcoin-Preise im Zuge der US-Wahlen will die Regierung unter Präsident Nayib Bukele Anleihen mit Fälligkeiten zwischen 2027 und 2034 zurückkaufen und zielt dabei auf mehr als 2,5 Milliarden US-Dollar an ausstehendem Kapital ab.

Dieser Schritt unterstreicht einen wachsenden Trend, bei dem Bitcoin zunehmend in die nationale Finanzpolitik integriert wird. Wie Bloomberg berichtet, hängt der Erfolg dieses Rückkaufs von neuen Finanzierungsvereinbarungen ab, deren genauen Bedingungen jedoch noch festgelegt werden müssen. In der Vergangenheit haben die Gewinne aus Bitcoin die Performance von El Salvadors Anleihen positiv beeinflusst und zuletzt eine Rendite von 4,7 % seit den US-Wahlen erzielt.

Bitcoin-Investitionen zeigen deutliche wirtschaftliche Wirkung

Mit dem Ausbau seines Bitcoin-Portfolios erlebt El Salvador zunehmend spürbare wirtschaftliche Auswirkungen. Die Anleihen des Landes verzeichnen eine erhebliche Wertsteigerung und zählen nun zu den führenden Wertpapieren in Schwellenländern – nur noch von der Ukraine übertroffen. Eine mögliche Fortsetzung der Trump-Administration könnte zudem die finanzielle Zusammenarbeit mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) stärken und die Unterstützung für aktuelle Projekte weiter ausbauen.

Die Influencerin Lina Seiche betonte diesen Trend kürzlich und erklärte: „Jahrelang hatten Kritiker Nayib Bukeles Bitcoin-Strategie als ein ‚Glücksspiel‘ bezeichnet.“ Sie machte jedoch deutlich, dass El Salvadors Ansatz weniger risikoreich und vielmehr eine durchdachte Strategie sei, die auf Spieltheorie basiert.

Bitcoin-Erfolg und IMF-Scrutiny: El Salvador will Anleihenrückkauf weiter ausbauen

Das Land profitiert von Bitcoin-Anstieg trotz früherer Kritik

Seitdem El Salvador 2021 Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt hat, baut das Land seine Bitcoin-Reserven stetig aus. Mit dem jüngsten Kursanstieg konnte das Land nun einen nicht realisierten Gewinn von 100 Millionen Dollar verbuchen, woraufhin Präsident Nayib Bukele stolz auf X verkündete: „Ich habe es euch gesagt.“

Die Entscheidung, Bitcoin direkt in die Wirtschaft zu integrieren, hatte Bukele jedoch zuvor erhebliche Kritik eingebracht. 2022 warnte der Internationale Währungsfonds (IWF), dass Bitcoin die Stabilität der salvadorianischen Wirtschaft gefährden könnte. Später im Jahr bezeichnete Bloomberg das Bitcoin-Projekt als gescheitert, woraufhin Bukele diesen Bericht als „voller Lügen“ zurückwies.

Bitcoin als US-Reservewährung? Utopie wird zur Debatte

Bitcoin als US-Reservewährung? Utopie wird zur Debatte

Bitcoin als US-Reservewährung? Was vor einigen Jahren noch die Ideologie der Bitcoin-Befürworter war, ist nach der Wahl von Donald Trump zum US-amerikanischen Präsidenten zu einer echten politischen Debatte angewachsen. Allen voran Senatorin Cynthia Lummis erklärt, dass in den nächsten 100 Tagen dieses Szenario real werden kann. In diesem Artikel erfährst du, was Bitcoin als US-Reservewährung für dich bedeutet.

In Kürze

  • Senatorin Lummis über Bitcoin als US-Reservewährung
  • Gelddruckmaschine zum Bitcoin-Kauf
  • Versorgungsschock durch Bitcoin als US-Reservewährung 

Senatorin Lummis über Bitcoin als US-Reservewährung

Senatorin Cynthia Lummis erklärte kurz nach der Wahl von Trump zum Präsidenten, dass Bitcoin als US-Reservewährung schon bald Wirklichkeit werden könnte. Noch in den nächsten 100 Tagen soll ein Vorschlag zu einem Gesetzesentwurf vorgelegt werden. So soll die finanzielle Stabilität der USA gestärkt werden.

Hier wird der klare Unterschied zur Einstellung der deutschen Bundesregierung klar. Wir berichteten, dass die Deutschen vor einigen Wochen Bitcoin im Wert von mehreren hundert Millionen Euro verkauft haben. Das Potential der neuen Technologie ist also in Deutschland noch nicht angekommen. Was in den USA schon Anfang des neuen Quartals möglich werden könnte, ist hierzulande noch immer eine Utopie.

Gelddruckmaschine zum Bitcoin-Kauf

Doch was heißt das für die USA und für Bitcoin-Investoren? Da die US-Wirtschaft durch neue Schulden ihre Zinslast reduziert und so ein Verlust der Kaufkraft einer Geld-Einheit hinnimmt, könnte die Integration von Bitcoin als knappes Geld durch seine begrenzten Einheiten die Bonität und damit die Einfachheit, weitere Schulden aufnehmen zu können, erhöhen.

Auch der Gründer von MicroStrategy, Michael Saylor, veröffentlichte auf X ein Video zu diesem Thema.

Bitcoin als US-Reservewährung

Durch den Effekt könnten also schon bald neue Schulden in Form von Bitcoin akkumuliert werden. Dieses Szenario hätte durch das Erschaffen von neuen US-Dollars als Inflation zwar einen Kaufkraftverlust der eigenen Währung zur Folge, die knappen Bitcoins allerdings würden noch knapper werden. Wenn ein Vermögenswert knapper wird, steigt auch der Kurs dieses Vermögenswertes an.

Versorgungsschock durch Bitcoin als US-Reservewährung 

Sollte die Gelddruckmaschine der US-Regierung also Bitcoin als US-Reservewährung integrieren, dann gäbe es eine große Nachfrage auf dem Krypto-Markt, welche sich durch einen Schock auf der Angebotsseite auswirkt. Dieser Versorgungsschock (Supply-Shock) durch Verknappung würde sich durch steigende Bitcoin-Preise entfalten.

Wenn es zu diesem Versorgungsschock kommt, könnte das gegen das Ziel des Staates verstoßen, Bitcoin günstig zu kaufen. Durch die Kauf-Welle und die steigenden Preise könnten letztendlich andere Länder auf den Zug aufspringen. Durch das Ausnutzen der Gelddruckmaschine für die Erhöhung des Eigentums an Bitcoins, würden Regierungen so den Wohlstand der Bevölkerung durch Inflation weiter vernichten – gleichzeitig aber einen Boom beim Bitcoin-Preis hervorrufen.

Viele Bitcoiner welche schon länger den Markt beobachten, sind der Meinung, dass es zu der größten Art von Adaption im Bitcoin-Ökosystem kommt, wenn dieses Szenario eintritt. Das heißt, Regierungen sehen den Wohlstand der Bevölkerung nicht so wichtig, wie den Kauf von Bitcoin zu einem günstigen Preis. Dies könnte der letzte große Zyklus werden. Alle vier Jahre tritt solch ein Zyklus ein, wodurch neue Technologie und eine größere Verbreitung von Bitcoin in der Gesellschaft bewirkt wird.

Wenn Staaten anfangen Bitcoin gegen Schulden zu kaufen, könnte das der letzte Zyklus sein? Was denkst du?

MicroStrategy hat es wieder getan und kauft 27.200 Bitcoins!

MicroStrategy hat es wieder getan und kauft 27.200 Bitcoins!

MicroStrategy hat es wieder getan und den Kauf von 27.200 BTC bekannt gegeben, was den Gesamtbesitz an Bitcoins auf 279.420 BTC erhöht.

In Kürze

  • MicroStrategy hat es wieder getan!

  • MicroStrategy 5. größter Bitcoin-Halter der Welt

  • MSTR-Aktie steigt um 8 Prozent

MicroStrategy hat es wieder getan!

MicroStrategy hat es wieder getan und hat bekannt gegeben, dass es weitere Bitcoins für 2 Milliarden Dollar erworben hat und nun 279.420 BTC besitzt. Dies geschieht zu einer Zeit, in der der Bitcoin-Preis neue Höchststände erreicht, wodurch die Bitcoin-Investition des Unternehmens einen nicht realisierten Gewinn von über 10 Milliarden Dollar erzielt. In der Zwischenzeit ist der Aktienkurs von MSTR aufgrund der Ankündigung des Unternehmens um 8 % gestiegen.

MicroStrategy 5. größter Bitcoin-Halter der Welt

MicroStrategy hat in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass das Unternehmen zwischen dem 31. Oktober und dem 10. November 27.200 BTC für 2 Milliarden Dollar zu einem Durchschnittspreis von 74.463 Dollar pro Bitcoin erworben hat. Dies erhöht den Gesamtbestand auf 279.420 Bitcoins, die für insgesamt 11,9 Milliarden Dollar zu einem Durchschnittspreis von 42.692 Dollar pro Bitcoin erworben wurden.

Das Unternehmen gab außerdem bekannt, dass es eine BTC-Rendite von 7,3% für das laufende Quartal (QTD) und 26,4% für das laufende Jahr (YTD) erzielt hat. Die BTC-Rendite ist ein wichtiger Leistungsindikator, der die prozentuale Veränderung des Verhältnisses zwischen den Bitcoin-Beständen des Unternehmens und seinen angenommenen verwässerten ausstehenden Aktien von Periode zu Periode darstellt.

Dies geschieht zu einer Zeit, in der der Bitcoin-Preis Allzeithochs (ATHs) erreicht, wodurch die Investition des Unternehmens bereits einen nicht realisierten Gewinn von über 10 Milliarden Dollar erzielt hat. Das Softwareunternehmen akkumuliert die führende Kryptowährung seit August 2020 im Rahmen einer „Bitcoin-Strategie“, die von Mitbegründer Michael Saylor entwickelt wurde.

In der Zwischenzeit baut MicroStrategy seine Position als einer der größten Bitcoin-Inhaber weiter aus. Das Unternehmen ist derzeit der fünftgrößte Bitcoin-Inhaber nach Satoshi Nakamoto, Binance, BlackRock und Grayscale. Das Unternehmen ist der größte Bitcoin-Besitzer unter den börsennotierten Unternehmen und hält 1,2 % des gesamten BTC-Angebots.

MicroStrategy hat es wieder getan

MSTR-Aktie steigt um 8 Prozent

Nasdaq-Daten zeigen, dass MicroStrategys MSTR-Aktie nach der Ankündigung der Bitcoin-Übernahme um 8% gestiegen ist. Das Engagement des Unternehmens in der Flaggschiff-Kryptowährung hat schon immer einen positiven Einfluss auf den Aktienkurs des Unternehmens gehabt.

Die MSTR-Aktie ist seit Jahresbeginn um mehr als 300 % gestiegen und hat damit Bitcoin und andere wichtige Vermögenswerte übertroffen. Interessanterweise ist die Aktie um mehr als 1.000 Prozent gestiegen, seit das Softwareunternehmen seine „Bitcoin-Strategie 2020“ eingeführt hat.

Der Kryptoanalyst Willy Woo prognostizierte kürzlich, dass MicroStrategy 10 Milliarden Dollar an Kapitalzuflüssen verzeichnen könnte, wenn das Unternehmen in den S&P 500 aufgenommen würde. Dies könnte zu einem Anstieg des Aktienkurses auf 500 Dollar führen.

Abgesehen von einer möglichen Aufnahme in den S&P 500 ist die Entwicklung der Aktie auch deshalb positiv, weil MicroStrategy plant, weiterhin mehr Bitcoins zu kaufen. Das Unternehmen kündigte kürzlich Pläne an, 42 Milliarden Dollar durch den Verkauf von Aktien und festverzinslichen Wertpapieren aufzubringen, um mehr BTC zu kaufen. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis es wieder heißt: MicroStrategy hat es wieder getan!

Bitcoin und Trump: Warum BTC seit der Wahl zum Mond geht!

Bitcoin und Trump: Warum BTC seit der Wahl zum Mond geht!

Seit Donald Trump zum Präsidenten der USA gewählt wurde, geht der Krypto-Markt durch die Decke. Doch besteht ein Zusammenhang bei Bitcoin und Trump? In diesem Artikel erkläre ich dir, warum Bitcoin durch die Decke geht, seit Trump gewählt ist. 

In Kürze

  • BTC geht durch die Decke
  • Bitcoin und Trump
  • Andere Länder auch positiv gegenüber Bitcoin

BTC geht durch die Decke

Am 5. November 2024 wurde Donald Trump ein zweites mal zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt. Der Schlusskurs dieses Tages lag bei 68.915 US-Dollar. Am heutigen 11. November konnte ein neues Allzeithoch bei circa 80.498 USD markiert werden. Ein beachtlicher Anstieg von 16,5%, der die komplette Krypto-Welt aus einem tiefen Winterschlaf aufweckte.

Die absolute Steigerung beträgt somit über 11.000 USD. Im Vergleich zum Euro bei einem aktuellen Wechselkurs von 1:0,90 ist der aktuelle Bitcoin-Preis von 80.498,00 US-Dollar etwa 72.448,20 Euro.

Doch wie konnte der Markt so stark ansteigen? Noch bei der letzten Wahl von Donald Trump zum Präsidenten hat er eher sein Unmut gegenüber Bitcoin und Kryptowährungen ausgetragen.

Bitcoin und Trump

Diese Wahl war alles anders, 2016 noch eher als Populist auftretend ist Trump heute ein Kämpfer für Freiheitswerte. Entgegen gesellschaftlicher Einschränkungen, wie es seine politischen Gegner oder die linke Seite der politischen Ideologien unterstützen, möchte er das menschliche Handeln und die Wirtschaft stärker unterstützen und weniger Eingriffe durch den Staat erlauben. Doch wo ist der Zusammenhang zwischen Bitcoin und Trump?

Bitcoin basiert auf einer klassischen Wirtschaftsphilosophie. So ist die aktuell vorherrschende Ideologie in der Wirtschaft die der Keynesianer. Keynes war ein Wirtschaftsökonom auf dessen Basis durch den Nixon-Schock 1971 die Bindung von US-Dollar und Gold aufgehoben wurde. Seither hat die Zentralbank der USA und die politischen Entscheidungsträger eine unbegrenzte Möglichkeit, neue Schulden aufzunehmen – auf Kosten der restlichen Volkswirtschaft.

Bitcoin und Trump

Die zentrale Ausweitung der Schulden kommt für viele Wirtschaftsbeobachter wie eine Diktatur vor. Die Kaufkraft, welche Menschen durch ehrliche Arbeit erwirtschaften, wird innerhalb von weniger Sekunden durch die Ausweitung der Geldmenge zerstört. Die Lebenszeit, die Menschen in Arbeit stecken, wird also durch einige wenige zunichte gemacht. Diese extreme Form der zentralen Wirtschaftspolitik mit Basis von Keynes, wird durch Bitcoin kritisiert.

Auch Trump ist Gegner dieser zentralisierten (sozialistischen) Ideologie und arbeitet aktiv gegen die Pläne diese geldmonopolisierte Weltregierung einzuführen. In der deutschen Medien-Landschaft wird diese Situation leider nicht debattiert.

Andere Länder auch positiv gegenüber Bitcoin

Nicht nur Donald Trump ist positiv gegenüber Bitcoin gestimmt. Auch El Salvador hat bereits vor einigen Jahren Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt, mit dem Grund, das von einer starken Inflation betroffene US-Dollar-System zu umgehen. Auch Javier Milei, der Präsident von Argentinien, hat einen Hintergrund in der klassischen Volkswirtschaftslehre.

Auch bekannt als Österreichische Schule für Nationalökonomie möchten viele dieser Anhänger weg von der seit dem Nixon-Schock allgemein akzeptierten beliebigen Ausweitung der Geldmenge zurück zu einer klassischen Wirtschaft, die auf menschlichem Handeln beruht und nicht auf die zentrale Kontrolle durch einige wenige. Deshalb ist der Zusammenhang von Bitcoin und Trump größer denn je.