Europa staunt: Schweiz startet erste 3x Bitcoin- und Ethereum-ETPs mitten im Crash

Europa staunt: Schweiz startet erste 3x Bitcoin- und Ethereum-ETPs mitten im Crash

Die Einführung der ersten 3x Bitcoin- und Ethereum-ETPs in Europa kommt genau in einer Phase, in der die Märkte stark schwanken und Anleger nach klarer Orientierung suchen. Mit der SIX Swiss Exchange als zentralem Handelsplatz entsteht ein neuer Zugang zu hochgehebelten Krypto-Strategien, die sowohl Chancen als auch erhebliche Risiken mit sich bringen. Während Bitcoin und Ethereum frisch auf ihren Tiefständen handeln, sorgt der Launch für Gesprächsstoff – und das europaweit.

In Kürze

  • Wie 3x Long und 3x Short den europäischen Kryptohandel verändern könnten
  • Welche institutionellen Investoren diese Produkte bereits beobachten
  • Welche Rolle die SIX Swiss Exchange als Innovationsstandort spielt

Wie 3x Long und 3x Short den europäischen Kryptohandel verändern könnten

Mit den neuen 3x Produkten wird erstmals in Europa ermöglicht, die tägliche Bewegung von Bitcoin und Ethereum dreifach verstärkt zu handeln, und das in beide Richtungen. Das bedeutet für Trader völlig neue Möglichkeiten: schnelle Moves, schnelle Gewinne, aber eben auch extrem schnelle Verluste.

Bitcoin ETP Schweiz

In einem Markt, der sich oft in zweistelligen Prozenten pro Tag bewegt, kann ein einziger Ausbruch sofort ganze Positionen auslöschen. Gleichzeitig könnte die zusätzliche Liquidität durch diese ETPs die intraday Bewegungen von BTC und ETH deutlich verstärken und Europa im globalen Hebelhandel sichtbarer machen.

Welche institutionellen Investoren diese Produkte bereits beobachten

Der Launch zieht nicht nur Retail-Trader an, die auf hohe Dynamik aus sind. Erste Beobachtungen zeigen, dass auch institutionelle Investoren, darunter Hedgefonds und quantitativ orientierte Handelshäuser, ein Auge darauf werfen. Der Grund ist simpel: Regulierte, börsengehandelte Produkte vereinfachen den Zugang erheblich.

Viele Fonds dürfen keine unregulierten Krypto-Derivate handeln, sehr wohl aber ETPs an offiziellen Börsen. Damit könnte die Schweiz zum wichtigen Knotenpunkt für professionelle Krypto-Strategien werden, die bislang nur an Offshore-Derivatemärkten möglich waren.

Welche Rolle die SIX Swiss Exchange als Innovationsstandort spielt

Die SIX positioniert sich erneut als europäischer Vorreiter für digitale Vermögenswerte. Schon in der Vergangenheit hat die Schweizer Börse zahlreiche Krypto-ETPs zugelassen, lange bevor andere Märkte nachzogen.

Mit den neuen 3x ETPs setzt die SIX ein Signal: Die Schweiz bleibt bereit, Innovationen schneller durchzuwinken als größere EU-Börsen, die regulatorisch gebremst sind. Für den Standort bedeutet das mehr Aufmerksamkeit, mehr Handelsvolumen und eine klare Rolle als Europas Experimentierfeld für neue Finanzprodukte.

Neuer Fed-Chef noch vor Weihnachten?

Neuer Fed-Chef noch vor Weihnachten?

Trump könnte den neuen Fed-Chef noch vor Weihnachten benennen. Favorit ist Kevin Hassett, doch Trader zweifeln an einer Ankündigung in diesem Jahr.

In Kürze

  • Bessent deutet Entscheidung bis Weihnachten an

  • Hassett gilt als Favorit unter den Kandidaten

  • Krypto-Trader zweifeln an einer Ankündigung in diesem Jahr

Bessent deutet Entscheidung bis Weihnachten an

US-Finanzminister Scott Bessent hat neue Hinweise zum Zeitplan gegeben, wann Präsident Donald Trump seinen Kandidaten für den nächsten Vorsitz der US-Notenbank bekannt geben könnte. Die Amtszeit von Jerome Powell endet im Mai kommenden Jahres, und Trump erklärte kürzlich, dass er möglicherweise bereits einen Favoriten hat. Laut Bessent beginnt die Interviewphase für die fünf verbliebenen Kandidaten in Kürze. Nach einer weiteren Auswahlrunde soll Trump die letzten drei Bewerber unmittelbar nach Thanksgiving persönlich treffen – mit dem Ziel, eine Entscheidung noch vor Weihnachten zu treffen.

Hassett gilt als Favorit unter den Kandidaten

Nach aktuellem Stand stehen fünf Personen auf der Shortlist: die Fed-Governors Christopher Waller und Michelle Bowman, der ehemalige Fed-Kandidat Kevin Warsh, der frühere Wirtschaftsberater Kevin Hassett sowie BlackRock-CIO Rick Rieder. Trump schloss Bessent selbst erneut als Kandidaten aus, da dieser erklärt habe, als Finanzminister bleiben zu wollen. In Finanzkreisen gilt Kevin Hassett momentan als der aussichtsreichste Kandidat. Er betonte zudem, dass er das Amt annehmen würde, sollte Trump es ihm anbieten.

Fed-Chef

Krypto-Trader zweifeln an einer Ankündigung in diesem Jahr

Daten von Polymarket zeigen jedoch, dass viele Krypto-Trader nicht mit einer zeitnahen Entscheidung rechnen. Aktuell sehen sie eine Wahrscheinlichkeit von 44 Prozent, dass Trump den neuen Fed-Chef erst im kommenden Jahr verkünden wird. Sollte er sich jedoch noch 2025 festlegen, liegt die Chance bei 27,6 Prozent, dass Kevin Hassett den Vorsitz übernimmt. Für Christopher Waller werden 9,7 Prozent erwartet, während Rick Rieder mit einer Wahrscheinlichkeit von 8,3 Prozent gehandelt wird.

El Salvador investiert erneut: 100 Mio. Dollar in Bitcoin

El Salvador investiert erneut: 100 Mio. Dollar in Bitcoin

El Salvador hat in der vergangenen Woche rund 100 Millionen US-Dollar in den Kauf von 1.098 Bitcoin investiert – trotz der aktuellen Marktschwäche. Laut dem nationalen Bitcoin-Büro verfügt das Land nun über 7.474 BTC im Gesamtwert von etwa 688 Millionen US-Dollar.

In Kürze

  • Strategischer BTC-Ausbau trotz Marktdruck

  • Verhaltene Akzeptanz im Land und Turbulenzen an den Märkten

  • El Salvador steigt zu den größten staatlichen BTC-Haltern auf

Strategischer BTC-Ausbau trotz Marktdruck

Präsident Nayib Bukele veröffentlichte auf X einen Screenshot der jüngsten Bitcoin-Zukäufe seines Landes und kommentierte ihn mit einem enthusiastischen „Hooah!“. Damit unterstrich er erneut, dass El Salvador auf langfristiges Halten setzt, anstatt kurzfristige Marktbewegungen auszunutzen. Das Land erweitert seine Reserven derzeit täglich um einen weiteren BTC, um von niedrigeren Kursen zu profitieren und den Durchschnittspreis stetig zu senken.

Die Regierung ist überzeugt vom langfristigen Potenzial dihttps://krypto-guru.de/news/robert-kiyosaki-kontra-warren-buffett/gitaler Vermögenswerte und sieht darin eine stabile Grundlage für zukünftige wirtschaftliche Entwicklung. Stacy Herbert, Leiterin des nationalen Bitcoin-Büros, erklärte, dass die täglichen Käufe auch darauf abzielen, Bürgerinnen und Bürgern mehr finanzielle Selbstbestimmung zu ermöglichen – unabhängig von traditionellen Bankstrukturen.

Verhaltene Akzeptanz im Land und Turbulenzen an den Märkten

Obwohl El Salvador 2021 als erstes Land Bitcoin zum offiziellen Zahlungsmittel erklärte, blieb die Nutzung im Alltag bislang verhalten – viele Menschen greifen weiterhin lieber zum US-Dollar. Gleichzeitig warnte der Internationale Währungsfonds mehrfach vor den Risiken großer BTC-Bestände. In der vergangenen Woche rutschte der Bitcoin-Kurs zeitweise unter die Marke von 90.000 US-Dollar und verlor innerhalb eines Tages fast 5 %.

Dieser plötzliche Rückgang verunsicherte vor allem neue Anleger, die erst seit Kurzem investiert waren. Viele von ihnen verkauften ihre Bestände in der Angst vor weiteren Verlusten. Dieser massive Ausverkauf wurde zum größten kurzfristigen Verkaufsereignis seit April 2025: Rund 148.000 BTC wechselten in kürzester Zeit den Besitzer und verschärften den Preisverfall zusätzlich. Während private Investoren in Panik reagierten, hielt El Salvador weiter an seiner täglichen Kaufstrategie fest.

El Salvador investiert erneut: 100 Mio. Dollar in Bitcoin

El Salvador steigt zu den größten staatlichen BTC-Haltern auf

Mit inzwischen 7.474,37 BTC – im Wert von rund 688 Millionen US-Dollar – zählt El Salvador zu den größten staatlichen Bitcoin-Beständen weltweit. Laut DropsTab liegt der Wert der Bestände bereits rund 264,6 Millionen US-Dollar im Plus, was die Vorteile einer langfristig angelegten Akkumulationsstrategie deutlich macht.

Im internationalen Vergleich rangiert El Salvador nun auf Platz fünf der größten staatlichen Bitcoin-Halter, hinter den USA, China, dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union. Trotz seiner vergleichsweise kleinen Volkswirtschaft sorgt das Land mit seiner konsequenten und ambitionierten Krypto-Strategie global für Aufmerksamkeit.

Robert Kiyosaki kontra Warren Buffett: Streit über Bitcoin entflammt erneut

Robert Kiyosaki kontra Warren Buffett: Streit über Bitcoin entflammt erneut

Finance-Autor und Influencer Robert Kiyosaki geht erneut auf Konfrontationskurs und wehrt sich diesmal gegen die jüngste Bitcoin-Kritik von Starinvestor Warren Buffett, der für die Kryptowährung ein mögliches „blow-off top“ und damit ein drastisches Ende der Rally prognostiziert.

In Kürze

  • Robert Kiyosaki stellt Buffetts Kritik in Frage

  • Misstrauen gegenüber US-Institutionen prägt Kiyosakis Strategie

  • Buffetts Portfolio: Rekord-Cash und dominante Apple-Position

Robert Kiyosaki stellt Buffetts Kritik in Frage

Auf X räumte der „Rich Dad Poor Dad“-Autor ein, dass Buffett aus klassisch-börsianischer Sicht möglicherweise nicht falschliege. Dennoch betont Robert Kiyosaki, dass diese Haltung die erheblichen Risiken traditioneller Finanzmärkte gern ausblende.

Er sagt:

Warren Buffett zerreißt Bitcoin – aber merkt er nicht, dass auch Aktien einbrechen, Immobilienwerte fallen und selbst als extrem sicher geltende US-Staatsanleihen derzeit massenhaft abgestoßen werden?

Misstrauen gegenüber US-Institutionen prägt Kiyosakis Strategie

Kiyosaki machte zudem deutlich, dass sein Anlageansatz vor allem aus einem tiefen Misstrauen gegenüber zentralen US-Finanzinstitutionen wie der Federal Reserve, dem Finanzministerium und der Wall Street resultiert. Stattdessen setzt er auf Werte, die er als „authentische“ Vermögensformen betrachtet – darunter Gold, Silber und Bitcoin.

Gleichzeitig bekräftigte er erneut, dass er keine ETFs kauft, selbst wenn sie seine bevorzugten Anlageklassen abbilden. Solche Produkte bezeichnet er als künstlich aufgeblähte Konstrukte, ähnlich wie REITs, Fonds oder Anleihen, die seiner Meinung nach lediglich „künstliches Geld“ darstellen, das von der Wall Street geschaffen werde.

Robert Kiyosaki kontra Warren Buffett: Streit über Bitcoin entflammt erneut

Buffetts Portfolio: Rekord-Cash und dominante Apple-Position

Währenddessen legte Warren Buffetts Berkshire Hathaway (NYSE: BRK.B) am Wochenende seine neuen Quartalszahlen offen und meldete Aktienbestände im Wert von 308,9 Milliarden US-Dollar. Apple (NASDAQ: AAPL) bleibt mit rund 64,6 Milliarden Dollar der wichtigste Baustein im Portfolio und macht weiterhin über 20 % der gesamten Investments aus.

Dahinter folgen Bank of America mit knapp 29,9 Milliarden Dollar sowie langjährige Beteiligungen an American Express (NYSE: AXP) und Coca-Cola (NYSE: KO). Besonders ins Auge sticht jedoch der historische Rekord an verfügbaren Liquidmitteln: Zum 30. September hielt Berkshire 381,7 Milliarden Dollar in Cash – ein Plus von mehr als 10 % gegenüber dem Vorquartal.

US-Börsenaufsicht veröffentlicht neue Hinweise zu ausstehenden Krypto-ETFs nach Ende des Government Shutdown

US-Börsenaufsicht veröffentlicht neue Hinweise zu ausstehenden Krypto-ETFs nach Ende des Government Shutdown

US-SEC veröffentlicht neue Leitlinien zu ausstehenden Krypto-ETFs nach dem Government Shutdown – automatische Wirksamkeit nach 20 Tagen sorgt für Klarheit.

In Kürze

  • SEC klärt Vorgehen für anstehende ETF-Zulassungen

  • Auto-Wirksamkeit einiger ETFs und Verzögerungen während des Shutdowns

  • Weitere Hinweise: Beschleunigtes Verfahren möglich

SEC klärt Vorgehen für anstehende ETF-Zulassungen

Die US-Börsenaufsicht SEC hat neue Leitlinien zu ausstehenden Krypto-ETFs und anderen Registrierungsanträgen veröffentlicht. Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Präsident Trump hat soeben ein Gesetz unterzeichnet, das den längsten Government Shutdown der US-Geschichte offiziell beendet. Während der Behördenstilllegung hatten sich über 900 Registrierungsanträge bei der SEC angesammelt – darunter zahlreiche ETF-Anträge aus dem Kryptosektor.

Um Emittenten mehr Transparenz zu bieten, veröffentlichte die SEC am 13. November neue Hinweise. Besonders wichtig: Anbieter müssen keinen „delaying amendment“ mehr einreichen. Wenn ein Antrag die vorgeschriebene Sprache gemäß Rule 473(b) enthält oder vollständig ohne Verzögerungsklausel eingereicht wurde, tritt die Zulassung automatisch 20 Tage nach Einreichung in Kraft – gemäß Section 8(a) des Securities Act und Rule 459.

Auto-Wirksamkeit einiger ETFs und Verzögerungen während des Shutdowns

Bereits vor Beginn des Shutdowns hatte die SEC Leitlinien veröffentlicht, die dazu führten, dass mehrere Krypto-ETFs – darunter Solana, Litecoin, HBAR und XRP – durch ein 8-A-Filing und eine entsprechende Börsenzertifizierung automatisch wirksam wurden.

Während der Stilllegung wurden jedoch einige ETF-Anträge durch die SEC verzögert, darunter der BlackRock Bitcoin Premium Income ETF, da diese eine intensivere Prüfung erforderten. Die Behörde betont zudem, dass Emittenten sicherstellen müssen, dass ihre Unterlagen keine wesentlichen Falschangaben enthalten oder Informationen verschweigen, die für Anleger relevant sind.

Inzwischen arbeitet die Behörde daran, den entstandenen Rückstau abzuarbeiten. Viele der offenen ETF-Anträge sollen in der Reihenfolge geprüft werden, in der sie eingegangen sind.

US-Börsenaufsicht

Beschleunigtes Verfahren möglich

Neben der automatischen 20-Tage-Regel räumt die SEC den Emittenten auch die Möglichkeit ein, eine beschleunigte Zulassung zu beantragen. Dafür muss ein entsprechender Antrag gemäß Rule 461 eingereicht werden. Eine Beschleunigung kann insbesondere dann genehmigt werden, wenn die SEC zuvor signalisiert hat, dass ein spezifischer Antrag nicht aktiv geprüft wird.

Falls ein ETF-Antrag vor dem Shutdown bereits in Prüfung war, wird die Behörde diese Prüfung nun fortsetzen. Marktbeobachter erwarten daher, dass eine größere Anzahl an Krypto-ETFs in den kommenden Wochen freigegeben wird – möglicherweise in schneller Folge, sobald die SEC die aufgestauten Dokumente abgearbeitet hat.

Tschechische Zentralbank wagt ersten Bitcoin-Erwerb für Digital-Asset-Experiment

Tschechische Zentralbank wagt ersten Bitcoin-Erwerb für Digital-Asset-Experiment

Die Tschechische Zentralbank hat erstmals 1 Million US-Dollar in Bitcoin und weitere digitale Vermögenswerte investiert und damit ein Pilotportfolio gestartet, das untersuchen soll, welche Rolle solche Assets künftig in ihrer Reservepolitik spielen könnten.

In Kürze

  • Tschechische Zentralbank: Symbolischer Einstieg in digitale Vermögenswerte

  • Keine Änderung der Reservepolitik

  • Erkundung zukünftiger Finanztechnologien

Tschechische Zentralbank: Symbolischer Einstieg in digitale Vermögenswerte

Die Tschechische Zentralbank (CNB) hat zum ersten Mal Bitcoin in ihre Bücher aufgenommen. Mit dem Kauf von rund 1 Million US-Dollar setzt die Notenbank einen vorsichtigen, aber bedeutenden Akzent im Umgang europäischer Zentralbanken mit Kryptowerten.

Dieses Testportfolio wird vollständig außerhalb der offiziellen Währungsreserven geführt und soll der Bank ermöglichen, praktische Erfahrungen mit blockchainbasierten Instrumenten zu sammeln. Neben Bitcoin umfasst das Paket auch einen US-Dollar-Stablecoin sowie eine tokenisierte Einlage. Gouverneur Aleš Michl betonte, dass es dabei nicht um Spekulation oder Reserverestrukturierung gehe, sondern ausschließlich um Wissensgewinn.

Keine Änderung der Reservepolitik

Die Tschechische Zentralban stellte klar, dass das Projekt keinerlei Einfluss auf ihre Reserveverwaltung hat. Das Experiment läuft strikt getrennt von den Devisenreserven und verändert nicht die Fähigkeit der Bank, in den Währungsmarkt einzugreifen oder ihre geldpolitischen Aufgaben wahrzunehmen.

„Die Krone bleibt unser gesetzliches Zahlungsmittel. Unsere Aufgabe bleibt es, die Inflation niedrig zu halten und die Krone stabil zu halten“, erklärte Michl. „Doch neue Zahlungs- und Anlagetechnologien werden sich schnell entwickeln – daher wollen wir als Zentralbank rechtzeitig verstehen, wohin sich dieser Bereich bewegt.“

Tschechische Zentralbank wagt ersten Bitcoin-Erwerb für Digital-Asset-Experiment

Erkundung zukünftiger Finanztechnologien

Das Projekt zeigt, dass immer mehr Staaten und Zentralbanken untersuchen, wie Blockchain die Finanzwelt verändern könnte. Während viele Initiativen sich bislang vor allem auf digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) konzentrieren, richtet die CNB ihren Blick bewusst auch auf öffentliche und private digitale Vermögenswerte – darunter Bitcoin – als potenzielle Investitionsobjekte.

Laut Mitteilung der Bank soll das Vorhaben praktische Einblicke in Technologien vermitteln, die das Finanz- und Zahlungssystem nachhaltig beeinflussen könnten. Im Kern testet die CNB damit im kleinen Maßstab, was es für eine traditionelle Finanzinstitution bedeutet, Vermögenswerte zu besitzen, zu verwahren und zu bilanzieren, die auf offenen Blockchains existieren.