US-Notenbank kauft XRP? Das steckt wirklich hinter den Gerüchten!

US-Notenbank kauft XRP? Das steckt wirklich hinter den Gerüchten!

Die Gerüchteküche in der Kryptoszene brodelt: Mehrere Posts behaupteten, die US-Notenbank würde XRP kaufen, um es als offizielles Zahlungssystem zu integrieren. Screenshots mit FED-Logos und Ripple-Bezug gingen viral und sorgten für Hype. Doch was steckt wirklich dahinter, und wie steht XRP in Bezug auf Regulierung, Sicherheit und Nutzen?

In Kürze

  • Kauft die US-Notenbank XRP?
  • Ripple vs. SEC: Zieht sich der Rechtsstreit weiter in die Länge?
  • Wie realistisch ist XRP als Zahlungsmittel?

Kauft die US-Notenbank XRP?

Tatsächlich gibt es keinerlei offizielle Bestätigung von der Federal Reserve oder Ripple für eine solche Kooperation. Die kursierenden Bilder und Dokumente sind gefälscht und stammen aus der Community rund um Accounts wie „JackTheRippler“. Plattformen wie Binance und AInvest warnen ausdrücklich vor Fake-News, die einzig den Zweck haben, Spekulation und künstliche Kursbewegungen auszulösen.

US-Notebank kauft XRP

XRP wird zwar von US-Behörden als „convertible virtual currency“ anerkannt, aber eine staatliche Integration ist bisher nicht bekannt.

Ripple vs. SEC: Zieht sich der Rechtsstreit weiter in die Länge?

Während die Fake-News für Schlagzeilen sorgen, dauert der echte Rechtsstreit zwischen Ripple Labs und der SEC weiter an. Nach Teilerfolgen für Ripple befindet sich das Verfahren nun im Berufungsprozess.

Beide Seiten haben Beschwerde eingelegt, was den Abschluss weiter verzögert. Ein endgültiges Urteil über den Status von XRP als Wertpapier oder nicht steht damit noch aus. Für Investoren bedeutet das: Die regulatorische Unsicherheit bleibt – und damit auch das Risiko von Kursvolatilität.

Wie realistisch ist XRP als Zahlungsmittel?

XRP wird oft als „Brückenwährung“ für internationale Zahlungen beworben. Doch laut Saifedean Ammous („The Bitcoin Standard“) bleibt ein Problem bestehen: fehlende harte Deckung und Pre-Mining. XRP wurde zu 100 % vorab generiert, wovon ein erheblicher Teil von Ripple kontrolliert wird – ein Konzept, das Ammous als zentralisierten Angriffspunkt und potenziellen „Fiat-Klon“ kritisiert.

Anders als Bitcoin, das durch Energie und Arbeit abgesichert ist, existiert XRP rein digital ohne physische oder mathematische Knappheit. Das widerspricht dem Grundgedanken eines „harten Geldes“. Damit bleibt XRP aus Sicht der Österreichischen Schule eher ein spekulativer Token als ein globaler Standard.

SEC erlaubt Sachabwicklung bei Krypto-ETFs

SEC erlaubt Sachabwicklung bei Krypto-ETFs

SEC erlaubt Sachabwicklung bei Krypto-ETFs – ein wichtiger Schritt für effizientere Strukturen bei der Erstellung und Rückgabe von ETF-Anteilen.

In Kürze

  • Was die Entscheidung bedeutet

  • SEC erlaubt Sachabwicklung bei Krypto-ETFs: Effizienzvorteile bei Rücknahmen

  • Weitere Produkte zugelassen

Was die Entscheidung bedeutet

Am Dienstag genehmigte die US-Börsenaufsicht (SEC) Anordnungen, die autorisierten Teilnehmern die Ausgabe und Rücknahme von Krypto-ETFs in Form von Sachwerten erlauben. Das bedeutet, ETF-Anteile können künftig nicht nur gegen Bargeld, sondern auch direkt gegen Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum getauscht werden. Dieses Verfahren ist unter dem Begriff „In-Kind-Abwicklung“ bekannt. Dabei erfolgt die Erstellung („Creation“) oder Rückgabe („Redemption“) von ETF-Anteilen nicht in Geld, sondern über den physischen Vermögenswert selbst – also etwa durch direkte Lieferung von BTC oder ETH.

Ein autorisierter Teilnehmer kann somit Bitcoin direkt an den ETF übertragen und im Gegenzug ETF-Anteile erhalten – oder umgekehrt: ETF-Anteile zurückgeben und dafür BTC ausgezahlt bekommen, ohne dass der Fonds selbst an der Börse aktiv werden muss.

Die neue Struktur macht den gesamten Prozess effizienter und kostengünstiger. Handelsgebühren entfallen, da keine Krypto-Transaktionen über Börsen nötig sind. Zudem bleibt der ETF-Preis näher am tatsächlichen Marktpreis, da die gelieferten oder empfangenen Kryptowährungen exakt dem inneren Wert entsprechen.

SEC erlaubt Sachabwicklung bei Krypto-ETFs: Effizienzvorteile bei Rücknahmen

Die Möglichkeit zur Rückgabe von ETF-Anteilen über Sachleistungen – also direkt mit BTC oder ETH – bringt handfeste Vorteile. Keine Börsentransaktionen mehr, keine Handelsgebühren, geringere Spreads. Das erhöht nicht nur die Effizienz, sondern verbessert auch die Preisnähe zum zugrunde liegenden Vermögenswert.

SEC-Kommissar Paul Atkins begrüßte die Entscheidung. Anleger würden von günstigeren und präziseren Strukturen profitieren. Auch Jamie Selway betonte, dass die Sachabwicklung für Emittenten und Investoren mehr Flexibilität und niedrigere Kosten bedeute.

ETF-Analyst Eric Balchunas ordnete die Änderung nüchtern ein:

Das betrifft weniger den Einzelhandel – es ist eher eine technische Verbesserung im Hintergrund.

SEC erlaubt Sachabwicklung bei Krypto-ETFs

Weitere Produkte zugelassen

Neben der Sachabwicklung bei Krypto-ETFs genehmigte die SEC auch eine Reihe weiterer kryptobezogener Produkte. Dazu zählen ETFs mit kombinierten Bitcoin- und Ether-Beständen, Optionen auf Spot-Bitcoin-ETFs sowie FLEX-Optionen auf Anteile von Bitcoin-ETPs.

Die Zulassungen unterstreichen den regulatorischen Fortschritt im Bereich digitaler Vermögenswerte. Gleichzeitig verzeichneten Spot-Ether-ETFs laut ETF-Experte Nate Geraci am Mittwoch den 18. Tag in Folge Kapitalzuflüsse – mit einem Gesamtvolumen von 5,4 Milliarden US-Dollar.

Vermögensschutz laut Ray Dalio: 15 % in Gold oder Bitcoin

Vermögensschutz laut Ray Dalio: 15 % in Gold oder Bitcoin

Der renommierte Investor Ray Dalio warnt vor einer wachsenden Schuldenkrise im Westen – als Absicherung empfiehlt er einen Anteil des Portfolios in Gold oder Bitcoin zu halten, um der drohenden Geldentwertung entgegenzuwirken.

In Kürze

  • Gold oder Bitcoin? Ray Dalio rät zur Diversifikation

  • Staatsschulden als tickende Zeitbombe

  • Parallelen zur Wirtschaftsgeschichte: 1930er und 1970er Jahre

Gold oder Bitcoin? Ray Dalio rät zur Diversifikation

In einem aktuellen Interview im CNBC Master Investor Podcast hat Ray Dalio, Gründer von Bridgewater Associates, erneut auf die Bedeutung von sogenannten „sicheren Häfen“ in unsicheren Zeiten hingewiesen. Er empfiehlt Anlegern, bis zu 15 % ihres Vermögens in werterhaltende Anlagen wie Gold oder Bitcoin zu investieren.

Seiner Einschätzung nach bieten diese Assets ein attraktives Risiko-Rendite-Verhältnis. Zwar betonte er, dass er persönlich Gold bevorzuge, doch letztlich müsse jeder Anleger selbst entscheiden, welches Asset besser zur individuellen Strategie passt.

Staatsschulden als tickende Zeitbombe

Ein Großteil des Gesprächs drehte sich um die wachsenden fiskalischen Probleme der Vereinigten Staaten. Dalio äußerte sich äußerst besorgt über die zunehmende Staatsverschuldung und warnte, dass die Lage bald unkontrollierbar werden könnte.

Seinen Berechnungen zufolge wird die US-Regierung im kommenden Jahr rund 12 Billionen US-Dollar an neuen Staatsanleihen ausgeben müssen – allein um die Zinslast bedienen zu können. Doch nicht nur die USA seien betroffen: Laut Dalio stehen auch andere westliche Staaten vor ähnlichen Herausforderungen.

Parallelen zur Wirtschaftsgeschichte: 1930er und 1970er Jahre

Dalio sieht Parallelen zwischen der aktuellen wirtschaftlichen Lage und den großen Krisenzeiten des 20. Jahrhunderts. Er rechnet damit, dass westliche Währungen langfristig an Wert verlieren – nicht unbedingt gegeneinander, sondern im Vergleich zu stabilen Vermögenswerten.

„Alle werden gemeinsam abwerten“, prognostizierte er. Deshalb könnten sowohl Gold als auch Bitcoin aus seiner Sicht eine wichtige Rolle in einer langfristigen Anlagestrategie als sogenannte „Diversifikatoren“ spielen.

Sparkassen starten Bitcoin-Handel bis 2026: 50 Mio. Kunden erhalten Zugang

Sparkassen starten Bitcoin-Handel bis 2026: 50 Mio. Kunden erhalten Zugang

Die Sparkassen-Finanzgruppe plant einen historischen Schritt: Ab Sommer 2026 soll es für rund 50 Millionen Kunden möglich sein, Bitcoin und Ethereum direkt über die hauseigene Mobile-Banking-App zu handeln. Damit rückt die größte deutsche Bankengruppe in die Welt der digitalen Assets vor und reagiert auf die wachsende Nachfrage nach Kryptowährungen. Grundlage für den Schritt ist die EU-weite MiCA-Regulierung, die seit Ende 2024 für mehr Rechtssicherheit sorgt.

In Kürze

  • Integration in die Banking-App
  • Regulatorische Basis und Risikohinweise
  • Strategische Bedeutung für den Markt

Integration in die Banking-App

Die Umsetzung erfolgt über die bestehende Sparkassen-App, ohne dass externe Handelsplattformen oder zusätzliche KYC-Prozesse nötig sind. Die technische Abwicklung übernimmt die DekaBank, die bereits eine BaFin-Lizenz für die Verwahrung digitaler Assets besitzt.

Sparkasse Bitcoin-Handel 2026

Damit will die Sparkassen-Finanzgruppe ihren Kundinnen und Kunden einen sicheren Zugang zu Kryptowährungen ermöglichen, ohne die gewohnte Banking-Umgebung zu verlassen.

Regulatorische Basis und Risikohinweise

Ermöglicht wird das Vorhaben durch die „Markets in Crypto-Assets“-Regulierung (MiCA), die einen einheitlichen Rahmen für Krypto-Dienstleistungen in der EU schafft.

Trotz des geplanten Angebots betonen die Sparkassen weiterhin, dass Kryptowährungen als spekulative Anlageform gelten. Deshalb soll es keine aktive Werbung oder Beratung geben, sondern nur eine transparente Aufklärung über Chancen und Risiken. Inklusive des Hinweises auf mögliche Totalverluste. 

Strategische Bedeutung für den Markt

Mit diesem Schritt positioniert sich die Sparkassen-Gruppe als Vorreiter unter den etablierten deutschen Banken. Bisher dominieren Fintechs wie Trade Republic oder Plattformen wie die Bison-App der Börse Stuttgart den Markt für Krypto-Trading.

Durch die Integration in das klassische Online-Banking könnte die Nachfrage nach Kryptowährungen in Deutschland deutlich steigen – und den Druck auf andere Finanzinstitute erhöhen, nachzuziehen.

Kryptowährungen bei PayPal: Unternehmen können bald Bitcoin akzeptieren

Kryptowährungen bei PayPal: Unternehmen können bald Bitcoin akzeptieren

PayPal plant, sein Krypto-Angebot deutlich auszubauen: Künftig sollen Unternehmen Zahlungen in Bitcoin, Ethereum und weiteren digitalen Kryptowährungen akzeptieren können.

In Kürze

  • Kryptowährungen für Händler: Neue Funktionen im PayPal-Netzwerk

  • PayPal World: Neue Plattform für globale Krypto-Transaktionen geplant

  • Mehr Flexibilität für Nutzer und neue Ertragschancen für Händler

Kryptowährungen für Händler: Neue Funktionen im PayPal-Netzwerk

PayPal kündigte an, dass kleinere Unternehmen in den USA künftig über 100 verschiedene Kryptowährungen, darunter Bitcoin, Ethereum und Solana, akzeptieren können. Die neue Funktion „Pay with Crypto“ ermöglicht es Nutzern, ihre digitalen Coins in Stablecoins oder reguläre Währungen umzuwandeln. Unterstützt werden dabei Wallets wie Coinbase, Kraken und MetaMask.

Laut CEO Alex Chriss stehen viele Unternehmen weltweit vor Herausforderungen wie hohen Transaktionskosten und komplizierten Zahlungslösungen. Das neue Angebot soll diesen Hürden entgegenwirken.

PayPal World: Neue Plattform für globale Krypto-Transaktionen geplant

Bereits in der kommenden Herbstsaison will PayPal eine neue Plattform namens „PayPal World“ starten. Ziel ist es, inländische digitale Wallets mit einem weltweiten Netzwerk zu verbinden.

Die 2023 eingeführte PayPal-eigene Stablecoin PYUSD hat mittlerweile eine Marktkapitalisierung von über 900 Millionen US-Dollar. Nutzer können PYUSD gegen US-Dollar tauschen und internationale Überweisungen über den PayPal-Dienst Xoom durchführen.

Kryptowährungen bei PayPal: Unternehmen können bald Bitcoin akzeptieren

Mehr Flexibilität für Nutzer und neue Ertragschancen für Händler

Seit Ende 2020 erlaubt PayPal seinen Nutzern, Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum, Litecoin und Bitcoin Cash zu kaufen, verkaufen und zu speichern – bisher allerdings nur innerhalb der Plattform. Inzwischen können diese Coins auch extern transferiert werden.

Mit der Einführung von „Pay with Crypto“ verspricht PayPal Händlern geringere Gebühren, schnelleren Zugriff auf Einnahmen und die Möglichkeit, Krypto-Guthaben in PYUSD mit 4 % Zinsen direkt auf PayPal zu halten. Das Angebot soll rund 90 % des weltweiten Kryptomarkts abdecken, der laut CoinGecko derzeit fast 4 Billionen US-Dollar wert ist.

Metaplanet kauft 780 weitere Bitcoin: Gesamtbestand steigt auf 17.132 BTC

Metaplanet kauft 780 weitere Bitcoin: Gesamtbestand steigt auf 17.132 BTC

Metaplanet hat erneut zugeschlagen und weitere 780 BTC im Wert von rund 92,5 Millionen US-Dollar erworben. Damit hält das Unternehmen nun insgesamt 17.132 BTC im Wert von etwa 2 Milliarden US-Dollar. Die Strategie des japanischen Konzerns zielt darauf ab, bis Ende 2025 rund 100.000 BTC und langfristig sogar 210.000 BTC zu akkumulieren.

In Kürze

  • Metaplanet kauft wieder Bitcoin
  • Metaplanet als wichtigstes asiatisches Bitcoin-Unternehmen
  • Weitere Unternehmen kaufen Bitcoin

Metaplanet kauft wieder Bitcoin

Am 28. Juli 2025 kaufte Metaplanet 780 BTC zu einem Durchschnittspreis von rund 118.000 US-Dollar pro Coin. Mit dieser Transaktion erhöht sich der Gesamtbestand auf 17.132 BTC, was etwa 2 Milliarden US-Dollar entspricht.

Metaplanet kauft wieder Bitcoin

Das erklärte Ziel des Unternehmens ist es, bis Jahresende 100.000 BTC zu erreichen und bis 2027 etwa 1 % des gesamten Bitcoin-Angebots (210.000 BTC) zu halten.

Metaplanet als wichtigstes asiatisches Bitcoin-Unternehmen

Metaplanet hat sich zur führenden Kraft in Asien entwickelt, wenn es um Bitcoin-Reserven geht. Kein anderes börsennotiertes Unternehmen in Japan oder der gesamten Region hält auch nur annähernd so viele BTC.

Damit gilt Metaplanet als asiatisches Pendant zu MicroStrategy und ist ein zentraler Treiber für die institutionelle Bitcoin-Adoption in diesem Markt.

Weitere Unternehmen kaufen Bitcoin

Während Metaplanet massiv zukauft, blieb MicroStrategy in der vergangenen Woche ohne neue Käufe. Dennoch zeichnet sich ein klarer Trend ab: Immer mehr internationale Unternehmen folgen dieser Strategie und nutzen Bitcoin als strategische Reserve.

Diese Entwicklung könnte die institutionelle Nachfrage in den kommenden Monaten weiter beschleunigen.