Ripple Rekordquartal 2026: CEO verschiebt CLARITY-Prognose von April auf Mai

Ripple Rekordquartal 2026: CEO verschiebt CLARITY-Prognose von April auf Mai

Ripple-CEO Brad Garlinghouse hat auf dem FII Priority Miami Summit und in einem Fox Business Interview ein Rekordquartal für Q1 2026 angekündigt. Gleichzeitig verschob er seine Prognose für die Verabschiedung des CLARITY Acts von Ende April auf Ende Mai. XRP handelt bei 1,34 US-Dollar, 27 % unter Jahresanfang und weit unter dem 52-Wochen-Hoch von 3,56 US-Dollar.

Was Garlinghouse auf Fox Business und dem FII Priority Miami Summit über Q1 erklärte

„We’re going to have a record quarter“, sagte Garlinghouse auf Fox Business und bezeichnete Ripples aktuelle Phase als beispiellos. Im Geschäftsjahr 2025 investierte Ripple rund 4 Mrd. US-Dollar in das Krypto-Ökosystem über Akquisitionen, Beteiligungen und Fusionen.

Garlinghouse betonte, das Unternehmenswachstum sei unabhängig vom XRP-Kurs, da die beiden Hauptakquisitionen Hidden Road und GTreasury die Erwartungen übertroffen hätten. Das berichtet The Block unter Berufung auf das Interview mit Details zu Garlinghouses Aussagen. Auf dem FII Priority Panel in Miami kritisierte er die Biden-Ära als „sinnlosen Krieg“ gegen Krypto und verglich die damalige Regulierungspolitik mit einem Versuch, E-Mail zu verbieten.

Die SEC-CFTC-Einstufung von 16 digitalen Assets als Commodities, darunter XRP, bewertete er als großen Schritt, betonte aber, dass nur ein vom Kongress verabschiedetes Gesetz dauerhafte Klarheit schaffe. Das Ripple Rekordquartal 2026 basiert auf Unternehmenskennzahlen, nicht auf dem Token-Kurs, eine Divergenz die XRP-Halter seit Monaten frustriert.

Wie 4 Mrd. US-Dollar in Akquisitionen Ripples Wachstum 2025 prägten

Die mit Abstand größte Übernahme war Hidden Road für 1,25 Mrd. US-Dollar, ein Prime-Brokerage das institutionellen Kunden Zugang zu Krypto-Handelsinfrastruktur bietet. Die zweitgrößte war GTreasury für 1 Mrd. US-Dollar, ein Treasury-Management-System für Unternehmenskunden. Beide Akquisitionen zielen auf die Integration von Krypto in bestehende Finanzinfrastruktur, nicht auf den XRP-Token selbst.

Die jüngste Fundraising-Runde brachte 500 Mio. US-Dollar bei einer Bewertung von 40 Mrd. US-Dollar, unterstützt von Citadel und Fortress. Die XRP Regulierung USA spielt für diese Bewertung eine zentrale Rolle: Ohne den CLARITY Act bleibt der regulatorische Status von XRP formal eine Interpretation, kein Gesetz.

XRP-ETFs verzeichneten bisher kumulative Zuflüsse von rund 1,4 Mrd. US-Dollar, aber im März 2026 gab es nur an vier Handelstagen Nettozuflüsse. Das Unternehmen wächst, der Token stagniert, und die Brücke zwischen beiden ist regulatorische Klarheit, die noch nicht existiert.

Warum der CLARITY Act von Ende April auf Ende Mai verschoben wurde

Im Februar 2026 hatte Garlinghouse die Wahrscheinlichkeit einer Verabschiedung des CLARITY Acts bis Ende April auf 80 % geschätzt. Diese Prognose hat er nun revidiert.

Garlinghouse erklärte:

By the end of May, we’ll get something. Compromise is reached when they are most tired and frustrated.

Er war zwei Tage vor dem Interview in Washington und sprach mit Schlüsselpersonen im Gesetzgebungsprozess. Die Verzögerung liegt am Stablecoin-Yield-Streit: Banken wie JPMorgan und Bank of America warnen vor bis zu 6,6 Bio. US-Dollar Einlagenabfluss, wenn Krypto-Plattformen Renditen auf Stablecoins anbieten dürfen. Garlinghouse warnte ausdrücklich vor einem „zweiten Gary-Gensler-Moment“, in dem Politik statt Sachpolitik die Regulierung bestimme.

Polymarket sieht die Wahrscheinlichkeit bei 70 bis 72 %. Parallel blockiert Trumps Forderung nach einem Wahl-ID-Gesetz potenziell die gesamte legislative Agenda im Senat, was auch den CLARITY Act betrifft. Für XRP ist die XRP Regulierung USA existenzieller als für Bitcoin, weil XRP als zentralisiert emittierter Token ohne den CLARITY Act in einer regulatorischen Grauzone verbleibt, während Bitcoin als dezentrales Commodity bereits anerkannt ist.

Wer erkennt, dass ein Geldsystem, das auf staatliche Anerkennung angewiesen ist, per Definition nicht unabhängig ist, versteht den strukturellen Unterschied zwischen einem Token, dessen Schicksal an einem Gesetz hängt, und einem Netzwerk, das seit 17 Jahren ohne Erlaubnis funktioniert.

Wir berichteten über die SEC-CFTC-Einstufung von 16 Assets als digitale Rohstoffe.

Binance Datenleck 2026: Nicht Binance wurde gehackt, sondern die Geräte der Nutzer

Binance Datenleck 2026: Nicht Binance wurde gehackt, sondern die Geräte der Nutzer

Im Januar 2026 entdeckte Sicherheitsforscher Jeremiah Fowler eine öffentlich zugängliche Datenbank mit 149 Mio. gestohlenen Login-Credentials, darunter rund 420.000 Binance-bezogene Logins. Die Schlagzeile suggeriert einen Börsen-Hack, die Realität ist eine andere: Binance-Server wurden nicht kompromittiert. Die Daten stammen von Infostealer-Malware, die Logins direkt von infizierten Nutzergeräten abgegriffen hat.

Wie 96 GB gestohlene Daten wochenlang offen im Netz lagen

Die Datenbank enthielt rund 96 GB an unverschlüsselten Daten, war ohne Passwort zugänglich und lag mehrere Wochen offen im Netz, bevor sie vom Hosting-Provider nach mehrfacher Meldung durch Fowler offline genommen wurde. Die Datensätze umfassten E-Mail-Adressen, Benutzernamen, Passwörter und direkte Login-URLs für Hunderte von Diensten.

Neben den 420.000 Binance-Logins fanden sich 48 Mio. Gmail-Accounts, 17 Mio. Facebook-Accounts, 6,5 Mio. Instagram-Accounts und Credentials von Banken, Regierungsdomains und Streaming-Diensten. Binance-CSO Jimmy Su stellte in einem offiziellen Blog-Post klar, dass die internen Systeme der Börse nicht betroffen waren und erklärte, die Credentials seien von einem bekannten Akteur gesammelt worden, der über Dark-Web-Marktplätze operiert und Infostealer-Malware einsetzt.

Die Daten wurden nicht durch einen Einbruch bei Binance gesammelt, sondern von Millionen infizierter Geräte weltweit. Jedes kompromittierte Gerät liefert dutzende Logins gleichzeitig: E-Mail, Social Media, Banking und Krypto-Börsen in einem Paket.

Was Nutzer jetzt konkret tun sollten: 2FA, Passwörter, Malware-Scan

Binance empfiehlt drei Sofortmaßnahmen: Erstens ein vollständiger Malware-Scan auf allen Geräten, denn solange ein Gerät infiziert ist, wird jedes neue Passwort sofort wieder abgegriffen. Zweitens das Aktivieren von Hardware-basierter Zwei-Faktor-Authentifizierung, nicht SMS-basiert, da SIM-Swap-Angriffe nach einem Binance Nutzerdaten Leak wahrscheinlicher werden.

Drittens das Ersetzen aller Passwörter durch einzigartige, komplexe Kombinationen über einen Passwort-Manager, da Credential-Reuse der Hauptgrund ist, warum ein einziger kompromittierter Login dutzende Accounts gefährdet. Kaspersky identifizierte im November 2025 eine neue Infostealer-Variante namens Stealka, die sich als Game-Cheats und Mods tarnt und neben Browser-Passwörtern auch Krypto-Wallet-Extensions ausliest.

Die Malware zielt auf über 100 Browser ab, darunter Chrome, Firefox, Brave und Edge, und betrifft mindestens 80 Krypto-Börsen. Binance hat nach eigener Aussage in den letzten Monaten einen deutlichen Anstieg kompromittierter Nutzer-Credentials festgestellt und reagiert mit automatischen Passwort-Resets, Session-Revocations und direkter Benachrichtigung betroffener Accounts.

Wie das Binance Datenleck 2026 den Trend zu Self-Custody beschleunigt

Das Binance Datenleck 2026 illustriert ein strukturelles Problem zentraler Plattformen: Auch wenn die Server sicher sind, bleibt der Nutzer als Angriffsfläche bestehen. Solange Logins auf Geräten gespeichert werden, die mit dem Internet verbunden sind, existiert ein Angriffsvektor, den keine Börse vollständig eliminieren kann. Bei Self-Custody, also der Verwahrung von Bitcoin auf einer eigenen Hardware-Wallet mit privatem Schlüssel, entfällt dieser Vektor.

Es gibt kein Passwort das ein Infostealer abgreifen kann, keinen Login der in einer Datenbank landen kann, und keinen zentralen Account den ein Angreifer übernehmen kann. Die 420.000 kompromittierten Binance-Logins betrafen Nutzer, deren Geräte infiziert waren. Auf einer Hardware-Wallet wären dieselben Nutzer nicht betroffen gewesen, weil der private Schlüssel das infizierte Gerät nie verlässt.

Wer versteht, dass die Sicherheit eines dezentralen Geldsystems nicht von der Verteidigungsfähigkeit einer Plattform abhängt, sondern von der Kontrolle des Einzelnen über seinen privaten Schlüssel, erkennt in diesem Vorfall keine Schwäche von Bitcoin, sondern eine Bestätigung des Grundprinzips: Nicht deine Schlüssel, nicht deine Coins.

Not your keys, not your coins.

Wir berichteten über Self-Custody-Wallets und warum die eigene Verwahrung unverzichtbar ist.

XRP-ETFs verzeichnen konstante Zuflüsse, während Bitcoin- und Ethereum-Fonds Kapital verlieren

XRP-ETFs verzeichnen konstante Zuflüsse, während Bitcoin- und Ethereum-Fonds Kapital verlieren

Der US-Markt für XRP-ETFs wächst weiter, obwohl Bitcoin- und Ethereum-Fonds seit Wochen mit Abflüssen kämpfen. Fünf Produkte halten zusammen über 1 Mrd. US-Dollar an verwaltetem Vermögen, die kumulativen Nettozuflüsse liegen bei 1,26 Mrd. US-Dollar.

In Kürze

  • Bitwise überholt Canary Capital mit 289 Mio. US-Dollar und wird größter XRP-ETF der USA
  • Bitcoin-ETFs mit 9 Abflusstagen im Februar, XRP-ETFs nur mit 3
  • Seit dem Start im November 2025 gab es keinen einzigen Monat mit Netto-Abflüssen

Bitwise überholt Canary Capital mit 289 Mio. US-Dollar und wird größter XRP-ETF der USA

Der Bitwise XRP ETF hat sich Anfang März an die Spitze gesetzt. Mit rund 289 Mio. US-Dollar verwaltetem Vermögen überholt er Canary Capital, das bei etwa 286 Mio. liegt. Den Ausschlag gaben rund 10 Mio. US-Dollar an Wochenzuflüssen, die Bitwise-CEO Hunter Horsley auf X bestätigte.

Dabei hatte Canary Capital als erster Anbieter im November 2025 den Markt eröffnet und monatelang geführt. Dass Bitwise in weniger als vier Monaten nach Launch die Führung übernehmen konnte, zeigt, wie eng das Rennen ist.

Bitwise bestätigte den Meilenstein offiziell auf der Unternehmensseite.

XRP-ETFs wachsen BTC-ETFs verlieren

Auf den weiteren Plätzen folgen Franklin Templeton mit rund 230 Mio., 21Shares mit 167 Mio. und Grayscale mit 72 Mio. US-Dollar.

Bitcoin-ETFs mit 9 Abflusstagen im Februar, XRP-ETFs nur mit 3

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Laut SoSoValue verzeichneten Bitcoin-ETFs im Februar neun Handelstage mit Nettoabflüssen, Ethereum-ETFs erging es ähnlich. XRP-ETFs dagegen hatten im selben Zeitraum nur drei negative Tage. In einer Woche, in der Bitcoin- und Ethereum-Produkte zusammen 250 Mio. US-Dollar verloren, zog XRP noch 3,5 Mio. US-Dollar an frischem Kapital an.

Canary-Capital-CEO Steven McClurg bestätigte, dass XRP inzwischen rund 50 % aller Zuflüsse in Altcoin-ETFs erfasst. Solana und Hedera teilen sich die übrigen 50 %. Das ist bemerkenswert, denn es zeigt eine messbare Kapitalrotation weg von den großen Krypto-Assets hin zu Altcoins mit wahrgenommenem Nutzwert.

Seit dem Start im November 2025 gab es keinen einzigen Monat mit Netto-Abflüssen

Was die XRP-ETFs besonders auszeichnet, ist ihre Konstanz. Seit dem Handelsstart im November 2025 gab es keinen einzigen Monat, in dem die Produkte unter dem Strich Kapital verloren haben. Allein in den ersten drei Märztagen flossen weitere 18,68 Mio. US-Dollar zu.

Parallel dazu erweitert Ripple seine Plattform um Krypto-Futures von Coinbase, was institutionellen Anlegern den Zugang zu regulierten Derivaten eröffnet. Dazu kommt die Übernahme von Hidden Road für 1,25 Mrd. US-Dollar, mit der Ripple sein institutionelles Ökosystem ausbaut.

Aus Bitcoin-Perspektive bleibt die Frage, ob die Kapitalrotation in Altcoin-ETFs ein kurzfristiges Phänomen ist oder ob sie strukturelle Schwäche bei BTC-Produkten offenlegt. Denn während XRP-ETFs frisches Geld anziehen, kämpfen die Bitcoin-Spot-ETFs mit dem größten Abflusszyklus seit ihrem Start im Januar 2024.

Für Anleger, die Bitcoin als härtestes Geld mit fixem Angebot von 21 Mio. Einheiten verstehen, ändert das an der langfristigen These nichts. Kurzfristig zeigt es aber, dass institutionelles Kapital dort hingeht, wo es Momentum sieht und das liegt gerade nicht bei Bitcoin.

Wir berichteten bereits im Januar über die ersten großen ETF-Abflüsse bei XRP und die Rolle geopolitischer Spannungen für den Kryptomarkt.

 

XRP unter Druck: ETF-Abflüsse nehmen zu, Kurs rutscht erneut ab

XRP unter Druck: ETF-Abflüsse nehmen zu, Kurs rutscht erneut ab

​XRP unter Druck: Rekordabflüsse aus XRP-ETFs und geopolitische Unsicherheit belasten den Kurs. Bitcoin gibt aktuell die Richtung vor.

In Kürze

  • XRP-ETFs drehen erstmals deutlich ins Minus

  • Geopolitik verdrängt Risikoappetit

  • XRP-Kurs fällt – Bitcoin gibt den Takt vor

XRP-ETFs drehen erstmals deutlich ins Minus

Nach einem starken Start ins Jahr 2026 geraten XRP-ETFs erstmals spürbar unter Druck. Coinglass-Daten zeigen, dass Investoren am ersten Handelstag nach dem Wochenende massiv Kapital abzogen. Laut Zahlen von SoSoValue belief sich der Nettoabfluss auf rund 53 Millionen US-Dollar – der bislang höchste Tageswert seit Auflage der Fonds. Damit schrumpften die kumulierten Zuflüsse binnen eines Tages deutlich. Marktbeobachter führen dies vor allem auf die zuletzt eskalierenden geopolitischen Spannungen zwischen den USA und Europa zurück, die den Kryptomarkt stärker belasteten als klassische Anlageklassen.

Geopolitik verdrängt Risikoappetit

Noch bis Mitte Januar verzeichneten XRP-ETFs nahezu durchgehend Zuflüsse. Doch mit der Rückkehr der US-Märkte nach dem Wochenende änderte sich die Stimmung abrupt. Auf X kommentierten mehrere Marktteilnehmer, dass Anleger aktuell Risiko abbauen und Liquidität sichern. Ein häufig geteilter Tenor: Makro- und Geopolitik dominieren derzeit das Marktgeschehen, nicht die Fundamentaldaten einzelner Projekte. Genau dieser Stimmungsumschwung spiegelt sich nun erstmals klar in den ETF-Flüssen wieder.

XRP unter Druck

XRP-Kurs fällt – Bitcoin gibt den Takt vor

Parallel zu den Abflüssen beschleunigte sich der Kursrückgang bei XRP. Nach einem Hoch über 2,40 US-Dollar Anfang Januar verlor der Token wichtige Unterstützungen und rutschte zeitweise bis in den Bereich um 1,85 US-Dollar ab. Der Trader CRYPTOWZRD schrieb auf X sinngemäß, dass der Tagesabschluss klar bärisch ausgefallen sei – insbesondere im Verhältnis zu Bitcoin. Seine Einschätzung: Der Marktführer gibt aktuell die Richtung vor, weshalb kurzfristige Erholungen bei XRP eher als Gelegenheiten für Gegenbewegungen zu werten seien.

Neuer Schwung für Ripple: On-Chain-Aktivität setzt starkes Signal für 2026

Neuer Schwung für Ripple: On-Chain-Aktivität setzt starkes Signal für 2026

XRP zeigt eine der stärksten On-Chain-Phasen der letzten Jahre. Die aktuelle Analyse von CryptoQuant bestätigt, dass das Netzwerk eine ungewöhnlich hohe Aktivität verzeichnet. Diese Dynamik fällt in eine Zeit, in der viele Altcoins kaum Bewegung zeigen und könnte ein wichtiger Hinweis auf ein stärkeres Jahr 2026 sein. Die Daten deuten darauf hin, dass XRP wieder intensiver genutzt wird und frisches Interesse in das Ripple-Ökosystem zurückkehrt.

In Kürze

  • XRP-Velocity erreicht den höchsten Wert seit Beginn der Messungen
  • CryptoQuant sieht historischen Anstieg der Transaktionsfrequenz
  • Zahl aktiver Adressen legt spürbar zu

XRP-Velocity erreicht den höchsten Wert seit Beginn der Messungen

CryptoQuant zeigt, dass die Velocity von XRP ein Rekordniveau erreicht hat. Velocity misst, wie häufig Token im Netzwerk bewegt werden. Hohe Werte zeigen, dass ein Asset nicht brachliegt, sondern aktiv genutzt wird.

XRP Anstieg voraus

Für XRP bedeutet das, dass Transfers schneller stattfinden und Nutzer häufiger mit dem Netzwerk interagieren. Diese Metrik eignet sich gut, um zu erkennen, ob ein Ökosystem in Bewegung kommt. Die aktuellen Werte zählen zu den höchsten überhaupt und markieren einen deutlichen Trendwechsel.

CryptoQuant sieht historischen Anstieg der Transaktionsfrequenz

Parallel zur Velocity steigt auch die reine Anzahl der Transaktionen im XRP-Netzwerk. CryptoQuant spricht von einem historischen Anstieg, der deutlich über dem Durchschnitt liegt. Aktive Wallets, wiederkehrende Transfers und steigende On-Chain-Volumina zeigen, dass XRP derzeit gebraucht wird und nicht nur spekulativ liegen bleibt. Diese starke Netzwerkauslastung gilt als positives Zeichen für die weitere Marktentwicklung, da sie ein reales Nutzungsverhalten widerspiegelt.

Zahl aktiver Adressen legt spürbar zu

Besonders auffällig ist der deutliche Anstieg der aktiven Adressen. Viele neue Wallets sind in den letzten Wochen aufgetaucht und bestehende Wallets zeigen wieder mehr Aktivität. Das spricht für wachsendes Interesse an Ripple und dafür, dass XRP nicht nur innerhalb bestehender Kreise zirkuliert. Die Zunahme aktiver Nutzer gilt als einer der stabilsten Indikatoren für langfristiges Potenzial. Sollte dieser Trend anhalten, kann er auch den Preis stützen, da mehr Nutzer mehr Nachfrage erzeugen.

XRP, Mastercard und Gemini starten Partnerschaft für Stablecoin-Zahlungen mit RLUSD

XRP, Mastercard und Gemini starten Partnerschaft für Stablecoin-Zahlungen mit RLUSD

XRP kooperiert mit Mastercard, WebBank und Gemini, um RLUSD-Stablecoin-Zahlungen zu testen und Kartentransaktionen schneller und transparenter zu machen.

In Kürze

  • Blockchain trifft Kreditkarten: XRP erweitert sein Ökosystem

  • RLUSD-Pilotprojekt für schnellere und transparente Zahlungen

  • Institutionen setzen auf XRP-basierte Stablecoin-Lösungen

Blockchain trifft Kreditkarten: XRP erweitert sein Ökosystem

XRP hat eine neue Kooperation mit Mastercard, WebBank und Gemini angekündigt, um den Stablecoin RLUSD für die Abwicklung traditioneller Kartenzahlungen zu nutzen. Ziel ist es, Blockchain-Technologie in den Mainstream-Zahlungsverkehr zu integrieren und gleichzeitig die gewohnte Nutzererfahrung zu bewahren. Die Initiative wurde während der XRP Swell 2025 vorgestellt und soll eine neue Ära institutioneller Zahlungen einläuten, bei der digitale Vermögenswerte mit etablierter Finanzinfrastruktur kombiniert werden.

RLUSD-Pilotprojekt für schnellere und transparente Zahlungen

Im Rahmen des Projekts soll der Stablecoin RLUSD, der auf dem XRP Ledger basiert, Transaktionen zwischen Mastercard und WebBank abwickeln – letztere ist der Herausgeber der Gemini Credit Card. Dadurch könnten Abrechnungen schneller, transparenter und regelkonform erfolgen. Mastercard betonte, dass Sicherheit und Verbraucherschutz auch bei Stablecoin-Integrationen höchste Priorität behalten. Das Vorhaben soll zeigen, dass Stablecoins traditionelle Zahlungsflüsse verbessern können, ohne bestehende Strukturen zu stören. Die Einführung steht jedoch noch unter regulatorischer Beobachtung.

XRP

Institutionen setzen auf XRP-basierte Stablecoin-Lösungen

Gemini sieht in der Integration von RLUSD einen wichtigen Schritt, um alltägliche Zahlungen auf die Blockchain zu bringen. XRP-Präsidentin Monica Long erklärte, dass institutionelle Partner zunehmend die Vorteile blockchainbasierter Abrechnungen erkennen. Der XRP Ledger ermögliche hohe Geschwindigkeit und geringe Gebühren, was ihn ideal für internationale Finanztransaktionen mache. Die Zusammenarbeit mit Mastercard, WebBank und Gemini soll den Weg ebnen, damit weitere Kreditkartenanbieter Stablecoin-Abwicklungen testen und die Zukunft des Zahlungsverkehrs neu gestalten.