XRP BREAKOUT! FOLGT DER CRASH JETZT?!

XRP BREAKOUT! FOLGT DER CRASH JETZT?!

ENDLICH! Das haben sich wohl alle Ripple (XRP) Investoren gedacht, als wir in den letzten Tagen die Marke von 1$ überschritten haben und sogar auf 1,27 USD gestiegen sind. Nach Monaten haben wir unseren Widerstand gebrochen und sind nun ausgebrochen. Geht der Trend nun so weiter oder gibt es Gründe für einen größeren Dump?

In Kürze

  • XRP Chartanalyse
  • XRP Ausblick

XRP Chartanalyse

Quelle: Tradingview*

Derzeit kann es für alle XRP Investoren nicht besser laufen. Nachdem wir monatelang eine Range zwischen 0,50 – 0,60 USD gebildet haben, kam es nun endlich zu einem impulsiven Breakout.

Der Kurs ist innerhalb weniger Tage knapp 100% angestiegen und befindet sich immer noch über der wichtigen psychologischen Marke von 1 USD. Derzeit traden wir bei a. 1,10 USD und somit nahe des Hochs.

Natürlich hat das Handelsvolumen mittlerweile deutlich abgenommen und der Hype ist etwas verflogen. Der RSI befindet sich auf jeglichen Zeiteinheiten in einem überkauften Bereich, weshalb man nun vorsichtig agieren sollte.

Profite in diesem Bereich ziehen ist möglicherweise nicht die schlechteste Entscheidung, vor allem wenn man bereits Monate oder Jahre auf so ein impulsives Breakout gewartet hat. Es könnte eine Korrektur drohen.

XRP Ausblick

Quelle: Tradingview*

Im Tageschart sehen wir ebenfalls einen sehr starken Anstieg des Handelsvolumens. Dies haben wir bereits seit Monaten besprochen, dass wir genau so etwas sehen möchten, wenn es zu einem Breakout kommt.

Nach obenhin haben wir einen größeren Docht hinterlassen, welcher früher oder später noch geholt werden sollte. Durch den steilen Anstieg haben wir natürlich nu kaum Support aufbauen können und somit eine Menge Ineffizienzen hinterlassen.

Diese könnten uns bald zum Verhängnis werden. Sollte es zu einer marktüblichen Korrektur kommen, könnte XRP besonders darunter leiden. Ein Retest der Marke von 0,60 USD halte ich für sehr wahrscheinlich in den nächsten Monaten.

Dies könnte als neue Chance genutzt werden und gleichzeitig unsere ehemalige Widerstandsmarke zum Support switchen. Gleichzeitig verlaufen dort derzeit die EMA-Ribbons und der 200-SMA als Support.

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Krypto-Superstaat: Coinbase CEO trifft Donald Trump inmitten Kabinettswahlen

Krypto-Superstaat: Coinbase CEO trifft Donald Trump inmitten Kabinettswahlen

Krypto-Superstaat: Coinbase-CEO Brian Armstrong trifft Donald Trump, um über Krypto-Politik und mögliche Aufgaben im Beratungsgremium zu sprechen.

In Kürze

  • Coinbase CEO trifft Donald Trump

  • Krypto-Befürworter für Krypto-Superstaat

  • Mögliche Auswirkungen auf die Leitung der SEC

Coinbase CEO trifft Donald Trump

Wie das Wall Street Journal berichtet, wird sich der CEO von Coinbase, Brian Armstrong, privat mit Donald Trump treffen, um Personalentscheidungen für wichtige Positionen zu besprechen. Diese Positionen werden wahrscheinlich die Kryptowährungspolitik in den Vereinigten Staaten beeinflussen.

Obwohl Armstrong nicht für Trumps Präsidentschaftskampagne 2024 gespendet oder politische Aktionskomitees unterstützt hat, hat er zuvor erklärt, dass Coinbase bereit wäre, mit einer Trump-Regierung zusammenzuarbeiten.

Das Treffen findet zu einer Zeit statt, in der Trump aktiv sein Kabinett und seine Regierung zusammenstellt. Die Teilnahme von Brian Armstrong steht im Einklang mit Trumps angeblicher Absicht, innerhalb seiner ersten 100 Tage im Amt einen „Präsidentenrat für Bitcoin und Krypto“ einzurichten. Dieser vorgeschlagene Rat würde darauf abzielen, regulatorische Klarheit für die Industrie der digitalen Vermögenswerte zu schaffen, einschließlich einer möglichen Bitcoin-Reserve, wie Senatorin Cynthia Lummis berichtet.

Krypto-Befürworter für Krypto-Superstaat

Neben Brian Armstrong, dem CEO von Coinbase, hat Trump bereits mehrere Personen, die Kryptowährungen positiv gegenüberstehen, für Schlüsselpositionen nominiert. Dazu gehören Robert F. Kennedy Jr. als Gesundheitsminister, Elon Musk und Vivek Ramaswamy, der ein vorgeschlagenes „Department of Government Efficiency“ leiten soll. Alle drei Persönlichkeiten haben ihre Unterstützung für Blockchain- und Kryptowährungstechnologien zum Ausdruck gebracht. Berichten zufolge wird Howard Lutnick, CEO von Cantor Fitzgerald und bekannter Bitcoin-Befürworter, für den Posten des Finanzministers gehandelt.

Lutnicks Unternehmen stellt Tether, dem weltweit größten Stablecoin, Custody-Dienste zur Verfügung, und er hat öffentlich über seine Reserven in US-Staatsanleihen, Bitcoin und Gold gesprochen. Vieles deutet darauf hin, dass wir es derzeit mit einer Regierungsbildung zu tun haben, die einen Krypto-Superstaat schafft.

Krypto-Superstaat

Mögliche Auswirkungen auf die Leitung der SEC

Die Führung der Securities and Exchange Commission (SEC) ist ebenfalls ein Thema. Trump hat versprochen, den derzeitigen SEC-Vorsitzenden Gary Gensler an seinem ersten Tag im Amt zu ersetzen. Gensler wurde von der Krypto-Community für seinen durchsetzungsorientierten Regulierungsansatz kritisiert.

Coinbase hat sich nachdrücklich für klare und faire Richtlinien für digitale Vermögenswerte ausgesprochen, was das Treffen mit Brian Armstrong besonders relevant macht.

Der CEO von Ripple, Brad Garlinghouse, und der CEO von Cardano, Charles Hoskinson, sollen sich ebenfalls mit Trumps Übergangsteam in Verbindung gesetzt haben, um Ernennungen im Zusammenhang mit Kryptowährungen zu diskutieren. Diese Gespräche deuten darauf hin, dass die neue Regierung aktiv mit Branchenführern in Kontakt tritt, um einen Krypto-Superstaat zu gestalten.

Bitcoin-Kaufrausch geht weiter: MicroStrategy erwirbt 51.780 Bitcoins

Bitcoin-Kaufrausch geht weiter: MicroStrategy erwirbt 51.780 Bitcoins

MicroStrategy ist weiterhin im Bitcoin-Kaufrausch und hat den Kauf von 51.780 BTC bekannt gegeben und damit seine Bitcoin-Bestände auf 331.200 BTC erhöht.

In Kürze

  • Bitcoin-Kaufrausch bei MicroStrategy

  • MicroStrategy kauft 51.780 Bitcoins

  • Nahezu uneinholbar

Bitcoin-Kaufrausch bei MicroStrategy

MicroStrategy hat nur eine Woche nach dem Kauf von 27.200 BTC einen weiteren Bitcoin-Kauf bekannt gegeben und befindet sich weiterhin im Bitcoin-Kaufrausch. Der jüngste Kauf erhöht die Bitcoin-Bestände des Unternehmens auf 331.200 und festigt seine Position als einer der größten Bitcoin-Besitzer.

MicroStrategy kauft 51.780 Bitcoins

In einer Pressemitteilung gab das Unternehmen bekannt, dass es 51.780 BTC für 4,6 Milliarden Dollar zu einem Durchschnittspreis von 88.627 Dollar pro BTC erworben hat. Das Unternehmen hat außerdem eine BTC-Rendite von 20,4% für das laufende Quartal und 41,8% für das laufende Jahr erzielt. Das Unternehmen besitzt nun 331.200 BTC, die es für 16,5 Milliarden Dollar zu einem Durchschnittspreis von 49.875 Dollar pro Bitcoin erworben hat.

MicroStrategy ist derzeit der fünftgrößte Bitcoin-Besitzer nach Satoshi Nakamoto, Binance, BlackRock und Grayscale. Das Unternehmen hält etwa 1,2 Prozent des gesamten Bitcoin-Angebots.

Der jüngste Kauf erfolgte nur eine Woche nach dem Kauf von 27.200 BTC für 2 Milliarden Dollar. Das Softwareunternehmen kündigte außerdem an weiterhin im Bitcoin-Kaufrausch zu sein und in den nächsten drei Jahren 42 Milliarden Dollar aufzubringen und weitere BTC kaufen zu wollen.

Dieser jüngste Kauf ist ein weiterer positiver Ausblick für den Bitcoin-Kurs, da das Softwareunternehmen gemäß seiner „Bitcoin-Strategie“ weiterhin auf das Flaggschiff unter den Kryptowährungen setzt. Diese Entwicklung ist auch positiv für die MSTR-Aktie, die weiterhin von MicroStrategys Bitcoin-Einführung profitiert.

Bitcoin-Kaufrausch

Nahezu uneinholbar

Der Marktexperte Punter Jeff hat kürzlich darauf hingewiesen, dass es für andere börsennotierte Unternehmen fast unmöglich ist, MicroStrategy einzuholen. Daten von CoinGecko zeigen, dass das börsennotierte Unternehmen mit den zweitgrößten Bitcoin-Beständen der Bitcoin-Miner MARA ist, der nur etwa 26.000 BTC besitzt, was weit unter den 331.200 BTC des Softwareunternehmens liegt.

Jeff merkte auch an, dass die Bitcoin-Bestände von MicroStrategy mehr als doppelt so groß sind wie die des gesamten Aktienmarktes zusammen.

Er merkte an, dass jedes andere börsennotierte Unternehmen, das MicroStrategy zu diesem Zeitpunkt einholen wollte, eine beträchtliche Menge Geld ausgeben müsste. Jeff sagte, dass jedes Unternehmen, das dies von Grund auf versuchen würde, bis zu 60 Milliarden Dollar ausgeben müsste. Interessanterweise stellte der Experte fest, dass nur etwa acht Unternehmen über genügend Bargeld verfügen, um Bitcoins in dieser Höhe kaufen zu können.

MARA scheint jedoch mit MicroStrategy mithalten zu wollen. Der Bitcoin-Miner kündigte kürzlich an, 700 Millionen Dollar aufbringen zu wollen, wovon ein beträchtlicher Teil für den Kauf weiterer BTC verwendet werden soll.

Strategische Bitcoin-Reserve in Europa? Forderung aus Polen

Strategische Bitcoin-Reserve in Europa? Forderung aus Polen

Nach dem Wahl-Erfolg von Trump in den USA kommt dort immer wieder die Idee zur Integration von Bitcoin als Reserve-Währung auf, um dem US-Dollar zu stützen. Die politische Sichtweise auf Bitcoin konnte sich daher in den letzten Woche immer weiter verändern. Nun kommt die Forderung einer staatlichen Bitcoin-Reserve in Europa tatsächlich vom deutschen Nachbarn Polen. 

In Kürze

  • Polen fordert staatliche Bitcoin-Reserve
  • Alles Wahlkampf?
  • Sichtweise weltweit im Wandel

Polen fordert staatliche Bitcoin-Reserve

Am gestrigen Sonntag Abend hat der Präsidentschaftskandidat Sławomir Mentzen einen Beitrag zu einer staatlichen Bitcoin-Reserve von Polen veröffentlicht.

In dem Post schreibt er (frei übersetzt):

Polen sollte eine strategische Bitcoin-Reserve erschaffen.

Wenn ich Präsident von Polen werde, wird unser Land ein Kryptowährungsparadies werden, mit sehr freundlichen Vorschriften, niedrigen Steuern und einer unterstützenden Haltung von Banken und Regulierungsbehörden.

BTC zum Mond!

Dabei wird klar, dass Mentzen eine offene Haltung gegenüber Bitcoin und Kryptowährungen aufweist. Sollte er im Mai 2025 in Polen zum Präsidenten gewählt werden, dann sollte sich die Gesetzeslage zu den digitalen Währungen deutlich verbessern. Durch niedrige Steuern könnte Polen also nicht nur die Einwohner dazu drängen, Bitcoin zu erwerben, auch eine strategische Bitcoin-Reserve ist möglich.

Alles Wahlkampf?

Nicht nur Hierzulande ist der Wahlkampf ausgebrochen. Auch in Polen wird Mitte nächsten Jahres gewählt. Handelt es sich bei der Aussage also nur um Wählerfang? Wir glauben nicht. Denn eine so offene Haltung gegenüber Bitcoin und Kryptowährungen ist ein klares Signal und sollte daher auch Glaubhaft nach der Wahl wesentliche Neuerungen schaffen.

Strategische Bitcoin-Reserve

Dabei bleibt allerdings abzuwarten, ob Mentzen überhaupt gewählt wird, und falls ja, wie viele Gesetze er zu digitalen Währungen erlässt. Auch eine strategische Bitcoin-Reserve wäre möglich, doch als erstes Land in Europa, das diesen Schritt gehen würde, stünde die Frage nach der Umsetzung erstmal im Raum. Auch die europäische Zentralbank hat ein Mitspracherecht, falls Polen Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel einführen würde. Da wäre die Struktur der Bitcoin-Reserve als strategisches Investment des Staates wohl eine einfacher umsetzbare Lösung.

Sichtweise weltweit im Wandel

Weltweit scheint sich die Sichtweise auf Bitcoin und Kryptowährungen seit Anfang vom Jahr schlagartig zu ändern. So haben vor einigen Jahren die meisten Institutionen Bitcoin kritisiert und als Objekt zur Spekulation abgetan, so kaufen diese Institutionen heute mehr denn je. Durch das Veröffentlichen der Bitcoin-ETFs, allen voran von BlackRock, ist die Akzeptanz bei den großen Institutionen überall auf der Welt gegeben.

Wenn Finanzinstitutionen den Zug nicht verpassen wollen, kann es sein, dass auch Staaten bald mit aufspringen könnten? In El Salvador ist dies bereits Realität. Dort wurde die strategische Bitcoin-Reserve in das staatliche Modell integriert. Tatsächlich konnten dort schon vor Jahren durch die Gewinne Krankenhäuser und Schulen gebaut werden. Andere Länder könnten sich bald ein Beispiel daran nehmen. Wir berichteten darüber, dass eine Senatorin in den USA eine Bitcoin-Reserve von 1 Millionen BTC vorsieht.

Bison Ausfall: Not your keys, not your coins!

Bison Ausfall: Not your keys, not your coins!

Die Krypto-App BISON der Börse Stuttgart hatte ein schwerwiegendes Problem: Die Nutzerinnen und Nutzer konnten sich über einen Tag lang nicht in die App einloggen.

In Kürze

  • Login Probleme bei Bison

  • Nutzer der Kryptobörse verärgert

  • Das alte spiel: Not your keys, not your coins!

Login Probleme bei Bison

Grund dafür ist eine größere Störung bei einem externen Dienstleister, von dem die Anwendung abhängt. Dieser Vorfall erfordere umfangreiche technische Tests, die derzeit von einem Team durchgeführt würden, teilt BISON mit.

Das technische Team der BISON-Anwendung arbeitet nach eigenen Angaben intensiv daran, die Störung zu beheben und die Anwendung wieder funktionsfähig zu machen. Die unerwartete Komplexität des Problems trägt dazu bei, dass die Behebung mehr Zeit in Anspruch nimmt als ursprünglich angenommen.

Inzwischen hat Bison jedoch mitgeteilt, dass die Login-Probleme behoben sind, es aber immer noch zu Darstellungsfehlern kommen kann.

Nutzer der Kryptobörse verärgert

Bison ist die erste Krypto-Handelsplattform, hinter der mit der Börse Stuttgart eine traditionelle Wertpapierbörse steht. Die Börse hat rund 700.000 Nutzer. Diese sind nun verärgert, weil sie keinen Zugang zu ihren Assets haben.

Eine Person schreibt zum Beispiel:

Wegen Eurem Ausfall können wir keine Käufe zu günstigeren Kursen tätigen!!!

Andere fordern mehr Transparenz. Ein anderer X-Nutzer wundert sich über den externen Dienstleister als Ursache und fragt sich, wie gut das Unternehmen von der BaFin beaufsichtigt wird.

Bison

Das alte spiel: Not your keys, not your coins!

Es ist das alte Spiel, immer und immer wieder sind Menschen verärgert, wenn sie plötzlich keinen Zugriff mehr auf ihr Vermögen haben, sich aber vorher auf einen Dritten verlassen. Eines sollte jedem Kryptoanleger von Anfang an klar sein: Not your keys, not your coins! Das heißt, wenn du nicht auf deine eigenen Schlüssel aufpasst, dann sind es auch nicht wirklich deine Coins.

Wie wichtig die Selbstverwahrung ist, hat die Vergangenheit immer wieder gezeigt, zum Beispiel beim Zusammenbruch der damals zweitgrößten Kryptobörse der Welt FTX im Jahr 2022. Die Leute, die ihre Assets auf der Börse hatten, haben alles verloren. Die Rückzahlungen stehen bis heute aus und ziehen sich erfahrungsgemäß wie im Fall Mt. Gox über Jahre hin.

Es ist also ratsam, keine Gelder oder Coins auf den Börsen zu lassen, es kann immer zu einem Ausfall oder einer plötzlichen Pleite kommen. Kaufe deine Kryptos und schicke sie dann am besten auf eine Hardware Wallet.

Zusammenfassend ist es wichtig, dass du die Kontrolle über deine Coins hast, indem du deine Private Keys selbst sicherst. Dies erfordert zwar etwas mehr Verantwortung, bietet aber auch ein höheres Maß an Sicherheit und Unabhängigkeit. Denke daran: „Not Your Keys Not Your Coins“ – es liegt an dir, die Kontrolle über deine Coins zu behalten, damit du nicht zu einer verärgerten Person wirst, wie es derzeit einige Bison-Nutzer sind.

Warum sind Bitcoin Automaten (ATM) ab sofort in Deutschland verboten?

Warum sind Bitcoin Automaten (ATM) ab sofort in Deutschland verboten?

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat die unautorisierten Bitcoin-Geldautomaten in Deutschland stillgelegt. Da Kryptowährungen nun durch das deutsche Kreditwesengesetz geregelt sind, müssen Betreiber von Bitcoin-Geldautomaten von der BaFin zugelassen werden. Die Aufsichtsbehörde hat im März 2020 geklärt, was Krypto-Dienstleister tun müssen, um ihre Dienste weiterhin anbieten zu können.

In Kürze

  • Bitcoin Automaten Deutschland
  • Warum sind Bitcoin Automaten in Deutschland verboten?
  • Einzelne Hoffnungsträger

Bitcoin Automaten (ATM) in Deutschland auf dem Prüfstand

Bitcoin Automaten (ATM) hatten einen unsicheren Stand in Deutschland. Bis Januar 2020 waren hier die Zuständigkeiten nicht gänzlich geklärt. Das Kammergericht Berlin hatte 2019 lediglich entschieden, dass die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ihre Kompetenzen bei einem damaligen Verbot überschritten hatte.

Die deutsche Finanzbehörde führte aus, dass es sich bei den Kryptowährungen um Finanzinstrumente im Sinne des Kreditwesengesetzes (KWG) handelt. Ohne die erforderliche Genehmigung wird ein Eigenhandel auf kommerzieller Basis betrieben.

Die Aufsichtsbehörde behauptet:

Es handelt sich also um ein nicht autorisiertes Geschäft

BaFin verbietet Bitcoin Automaten (ATM)

Aus Berichten vom März 2020, die von Bloomberg und der BaFin veröffentlicht wurden, wurde gegen ein Unternehmen, das Bitcoin Automaten (ATM) betreibt, vorgegangen. Das Unternehmen ist die KKT UG aus Berlin, der Geschäftsführer ist Adam Gramowski. Er leitet ebenfalls seit Jahren die Krypto-Seite shitcoins.club. Der Gesetzgeber in Deutschland fordert die sofortige Einstellung des grenzüberschreitenden Eigenhandels an, weil Herr Gramowski nicht über die Erlaubnis der BaFin verfügt.

Die BaFin schreibt hierzu:

Damit betreibt Herr Gramowski als Mitglied des Organs der KKT UG gewerbsmäßig den Eigenhandel nach § 1 Absatz 1a Satz 1 Nr. 4 lit. Kreditwesengesetz (KWG), ohne über die nach § 32 Absatz 1 KWG erforderliche Erlaubnis der BaFin zu verfügen. Er handelt daher unerlaubt.

Die Krypto-Geldautomaten des Shitcoins Clubs

Shitcoins Club Kryptogeld-Geldautomaten sind in Einkaufszentren, Selbstbedienungsläden und bei anderen Orten in ganz Europa zu finden. Die Geldautomaten des polnischen Unternehmens weisen ein kahles und aufregendes Design auf, das den wahren Geist der Kryptowährung repräsentiert. Ihre Geldautomaten sind nicht leicht zu übersehen, beschreibt die Website Coinatmradar, die ATM’s verfolgt, und fügt hinzu, dass das Unternehmen zwei Arten von Geldautomaten betreibt.

Die Webseite des Unternehmens erklärt:

Alle unsere Geldautomaten werden von unserem Unternehmen entworfen und gebaut. Wir bieten Transaktionen in den folgenden Kryptowährungen an: Bitcoin, Ethereum, Litecoin und Dash. Sie können Kryptos für EUR, USD, GBP, CHF in den meisten unserer Geldautomaten kaufen. Sie können auch unsere Webseite shitcoins.club nutzen, um Kryptos zu verkaufen und an einem unserer Geldautomaten mit einlösbarem Code Geld auszuzahlen.

Laut seiner Website betreibt das Unternehmen Geldautomaten in Großbritannien, Polen, Italien, Rumänien, Frankreich, Spanien und den Niederlanden. Es bietet auch den persönlichen Kauf und Verkauf von Kryptowährungen an.

Auf Anordnung der BaFin wird auf Coinatmradar eine Warnung angezeigt, die auf den kryptografischen Geldautomaten des Unternehmens für Deutschland erscheint:

Dieser Bitcoin-Geldautomat funktioniert vorübergehend nicht (seit dem 4. März 2020). Aufgrund der Entscheidung der BaFin sind wir gezwungen, unsere Geldautomaten bis auf weiteres zu schließen. Wir werden so schnell wie möglich wieder unsere Dienste anbieten.

Das Unternehmen hielt, was es versprach. Allerdings hatte der Shitcoins Club die Absicht, die gesetzlichen Regeln der BaFin zu umgehen, anstatt ihnen Folge zu leisten.

Die Leitung des Unternehmens unterstand jetzt nicht mehr der KKT UG, sondern der in Estland ansässigen Firma Virtual Plantet OÜ. Da dort die entsprechende Genehmigung für Finanzdienstleistungen vorliegt, konnten die Automaten vom Shitcoins Club wieder genutzt werden. Die BaFin untersagte dies jedoch wiederum, weshalb jetzt die ersten Schließungen der BTC-Automaten vom Shitcoins Club wieder vollzogen werden.

Wo gibt es Bitcoin Automaten in Deutschland?

Laut Coinatmradar gibt es derzeit 51 Bitcoin Automaten (ATM) in Deutschland, davon 12 in der Nähe von Hamburg, elf bei Berlin und 18 bei Frankfurt. Darüber hinaus gibt es im Süden Bayerns sowie im Westen bei Köln noch einige Bitcoin Automaten.

Bitcoin Automaten in der Schweiz und in Österreich

Unsere deutschsprachigen Nachbarländer sind uns beim Ausbau von BTC-ATM`s jedoch schon einen Schritt voraus. Während die Schweiz mit 70 Automaten nur 19 Stück mehr hat, hat Österreich bereits 170 Bitcoin Automaten aufgestellt.

Weitere Bitcoin Automaten

Weltweit gibt es aktuell 8987 Geldautomaten in 71 Ländern (Stand: 08/2020), bei denen Bitcoins und andere digitale Währungen gekauft werden können. Allein 6926 davon Sthen in den Vereinigten Staaten. Kanada hat mit 823 BTC-ATM`s die zweit meisten aufgestellt. Auf der Website coinatmradar.com können die Benutzer auch nach einem Geldautomaten mit Bitcoin in ihrer Nähe suchen.

Wie geht es mit den BTC-ATM’s weiter?

Alle Besitzer eines BTC-ATM’s müssen einen Antrag bei der BaFin stellen, dann wird eine Schonfrist bis Oktober erteilt. Sollte die BaFin diesen Antrag anschließend ablehnen, so muss der ATM außer Betrieb genommen werden. Wir vermuten jedoch, dass die BaFin nach dem Rechten sehen möchte, die Automaten aber nicht gänzlich verboten werden.

Wie funktioniert ein Bitcoin-Automat?

Der Nutzen eines Bitcoin-Automats ist klar: Kryptowährungen am Automaten kaufen. Allerdings gibt es von Automat zu Automat Unterschiede, die man als Verbraucher wissen sollte.

Bei den allermeisten Automaten ist es notwendig, eine Verifizierung durchzuführen. Hierbei ist es teilweise erforderlich, über ein am Automaten angebrachtes Lesegerät seinen Personalausweis, Führerschein, Reisepass oder einen anderen gleichwertigen Identitätsnachweis scannen zu lassen. Lediglich ein geringer Teil der BTC-ATM`s lassen sich ohne Identitätsnachweis bedienen.

Zudem ist der Handel am BTC-ATM von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. Zum einen sind nicht an jedem Bitcoin Automat dieselben Kryptowährungen erschwinglich. Zum anderen vaiiert es, ob der Nutzer lediglich Fiat-zu-Krypto-Zahlungen oder zudem auch Krypto-zu-Fiat-Zahlungen machen kann. Das bedeutet, dass es zwar an jedem Automaten möglich ist, Kryptowährungen zu kaufen, allerdings kann nur bei einigen Kryptowährungen wieder in Fiat-Geld (Euro) zurücktransferiert werden.

Bitcoin Automaten nicht für immer verboten

Bereits einige Monate später gab es eine Kehrtwende bei der BaFin. Verschiedenste Anbieter bekamen nach mehrfacher Prüfung endlich grünes Licht für Bitcoin Automaten 2021 in Deutschland aufzustellen.

Einer der ersten Anbieter war das Berliner StartUp Spot9, welches bereits am 17. Oktober 2020 mit der Firma Crypto Payment International GmbH im unterfränkischen Schweinfurt aufstellte. Die Umsetzung des Projektes benötigte trotz aller Lizenzen eine Zusammearbeit mit der Hamburger Sutor Bank.

Eine Übersicht der Bitcoin Automaten Deutschland aber auch welche wo auf der Welt stehen, findest du auf krypto-monitor.com. Dort ist eine visuelle Karte, um Bitcoin Automaten in Deutschland zu finden. Aktuell sind die meisten in Berlin und in Frankfurt vertreten. Auf der Website sind über 20 Bitcoin Automaten in Deutschland gelistet. Auch wenn die Bitcoin ATM in der Vergangenheit verboten wurden, lässt sich die Innovation von keiner Behörde ausbremsen.

Verbote schädigen der freien Wirtschaft

Das hin und her bei Bitcoin ATM in vielen Ländern zeigt ein großes Problem von Regierungen bei neuen Innovationen auf. Denn würden diese Innovationen komplett ohne Eingriff sich entfalten, würde so das maximale Nutzen für die Gesellschaft erreicht werden. Auch bei Bitcoin Automaten in Deutschland würde ein freier Markt vielen Anbietern ermöglichen das noch junge Geschäftsfeld auszuprobieren. Auf Dauer würde sich so ganz nach den Regeln eines freien Marktes der erfolgreichste Bitcoin ATM durchsetzen.

Durch die Eingriffe von staatlicher Seite in die Geschäftsstruktur von Bitcoin ATM Anbietern, werden für viele Unternehmen Hemmnisse in den Weg gelegt. So können auf Dauer Innovationen einfach nicht erkannt werden und vorteilhafte Strukturen überhaupt nicht ausprobiert werden. Tatsächlich ist daher in der Praxis die Entwicklung von Bitcoin ATM in Ländern, die weniger staatlichen Eingriffe erlauben, deutlich besser. In Zukunft werden sich auf der anderen Seite in Ländern, die starke Eingriffe in die Geschäftstaktiken eines Unternehmens, das Bitcoin Automaten aufbaut, Monopole entstehen, die den kompletten Markt kontrollieren werden, allerdings weniger Innovation erlauben. Daher kommt die Entwicklung der Bitcoin ATMs nur schleppend voran.

Update zum Bitcoin Automaten Verbot

Bitcoin ATMs in Deutschland befinden sich aktuell wohl in einer rechtlichen Grauzone und sind nicht generell verboten. Die deutsche Finanzaufsichtsbehörde BaFin hat jedoch in der Vergangenheit unautorisierte Bitcoin-ATMs geschlossen. Es gibt also Bitcoin-ATMs in Deutschland, aber die Betreiber müssen sicherstellen, dass sie alle rechtlichen Anforderungen erfüllen und die entsprechenden Genehmigungen der BaFin besitzen.