Ripple (XRP) – Nächster Abverkauf!

Ripple (XRP) – Nächster Abverkauf!

Der gesamte Markt korrigiert immer weiter! Wir sehen derzeit keine Zeichen einer Erholung! Die Unsicherheit global wächst immer weiter. Auch Ripple (XRP) ist davon betroffen, hält sich erstaunlicherweise jedoch weiterhin sehr gut im Vergleich zu anderen. Auf was müssen wir uns nun einstellen?

In Kürze

  • XRP Chartanalyse
  • XRP Ausblick

XRP Chartanalyse

Quelle: Tradingview*

Wir sehen gerade einen weiteren Abverkauf am Markt! Bitcoin fällt unter die Marke von 90.000 USD und Ripple (XRP) kann sich auch kaum noch auf den Beinen halten. Wir sind inmitten den Dumps!

Derzeit traden wir bei ca. 2,13 USD und haben noch kein tieferes Tief gebildet. Dies ist jedoch auch das einzige positive was wir derzeit über XRP berichten können. Ansonsten sieht es nicht gut aus.

Jedoch ist wichtig zu verstehen, dass wir deutlich besser da stehen, als bei vielen anderen Altcoins. Wir haben kein tieferes Tief gebildet, somit gibt es noch Hoffnung, dass hieraus eine Aufwärtsbewegung entsteht.

Sollten wir jedoch den Wick bei ca. 2,07 USD unterbieten und auch darunter schließen, könnte XRP kurz vor einen massiven Crash stehen und uns direkt in den Bärenmarkt bringen.

XRP Ausblick

Quelle: Tradingview*

Im Tageschart sehen wir dies noch einmal deutlicher. Das Verkaufsvolumen hat in den letzten Stunden wieder deutlich zugenommen und wir sind nicht mehr weit von unserem o.g. wick entfernt.

Gleichzeitig haben wir noch ein anderes Problem, was derzeit vor allem im Markt auffällt. Es werden immer weiter hohe Leverage Positionen erstellt und diese auch sofort wieder liquidiert.

Die Funding-Rates bei XRP sind in den letzten Stunden immer weiter ins positive gestiegen und das obwohl wir immer weiter gesunken sind. Dies ist keine gesunde Entwicklung für den Chart.

Somit müssen wir uns wirklich Gedanken machen. Sollten wir unseren Support verlieren, könnten wir den großen Wick, welchen wir vor 4 Wochen gebildet haben, sehr bald füllen und jegliche bullishe Hoffnung vertreiben.

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Robert Kiyosaki kontra Warren Buffett: Streit über Bitcoin entflammt erneut

Robert Kiyosaki kontra Warren Buffett: Streit über Bitcoin entflammt erneut

Finance-Autor und Influencer Robert Kiyosaki geht erneut auf Konfrontationskurs und wehrt sich diesmal gegen die jüngste Bitcoin-Kritik von Starinvestor Warren Buffett, der für die Kryptowährung ein mögliches „blow-off top“ und damit ein drastisches Ende der Rally prognostiziert.

In Kürze

  • Robert Kiyosaki stellt Buffetts Kritik in Frage

  • Misstrauen gegenüber US-Institutionen prägt Kiyosakis Strategie

  • Buffetts Portfolio: Rekord-Cash und dominante Apple-Position

Robert Kiyosaki stellt Buffetts Kritik in Frage

Auf X räumte der „Rich Dad Poor Dad“-Autor ein, dass Buffett aus klassisch-börsianischer Sicht möglicherweise nicht falschliege. Dennoch betont Robert Kiyosaki, dass diese Haltung die erheblichen Risiken traditioneller Finanzmärkte gern ausblende.

Er sagt:

Warren Buffett zerreißt Bitcoin – aber merkt er nicht, dass auch Aktien einbrechen, Immobilienwerte fallen und selbst als extrem sicher geltende US-Staatsanleihen derzeit massenhaft abgestoßen werden?

Misstrauen gegenüber US-Institutionen prägt Kiyosakis Strategie

Kiyosaki machte zudem deutlich, dass sein Anlageansatz vor allem aus einem tiefen Misstrauen gegenüber zentralen US-Finanzinstitutionen wie der Federal Reserve, dem Finanzministerium und der Wall Street resultiert. Stattdessen setzt er auf Werte, die er als „authentische“ Vermögensformen betrachtet – darunter Gold, Silber und Bitcoin.

Gleichzeitig bekräftigte er erneut, dass er keine ETFs kauft, selbst wenn sie seine bevorzugten Anlageklassen abbilden. Solche Produkte bezeichnet er als künstlich aufgeblähte Konstrukte, ähnlich wie REITs, Fonds oder Anleihen, die seiner Meinung nach lediglich „künstliches Geld“ darstellen, das von der Wall Street geschaffen werde.

Robert Kiyosaki kontra Warren Buffett: Streit über Bitcoin entflammt erneut

Buffetts Portfolio: Rekord-Cash und dominante Apple-Position

Währenddessen legte Warren Buffetts Berkshire Hathaway (NYSE: BRK.B) am Wochenende seine neuen Quartalszahlen offen und meldete Aktienbestände im Wert von 308,9 Milliarden US-Dollar. Apple (NASDAQ: AAPL) bleibt mit rund 64,6 Milliarden Dollar der wichtigste Baustein im Portfolio und macht weiterhin über 20 % der gesamten Investments aus.

Dahinter folgen Bank of America mit knapp 29,9 Milliarden Dollar sowie langjährige Beteiligungen an American Express (NYSE: AXP) und Coca-Cola (NYSE: KO). Besonders ins Auge sticht jedoch der historische Rekord an verfügbaren Liquidmitteln: Zum 30. September hielt Berkshire 381,7 Milliarden Dollar in Cash – ein Plus von mehr als 10 % gegenüber dem Vorquartal.

Bitcoin & Ethereum Chartanalyse – Alles vorbei?

Bitcoin & Ethereum Chartanalyse – Alles vorbei?

Der Markt dumpt weiter und es verdichten sich die Anzeichen, dass wir uns immer mehr in Richtung Bärenmarkt bewegen. Diese Woche müssen wir auf einiges achten und vor allem auf die Zeichen im Markt! Setzt sich der Abverkauf weiter fort? Was machen die US-Aktienmärkte? Gibt es neue News? 

In Kürze

  • Bitcoin Chartanalyse
  • Bitcoin Ausblick
  • Ethereum Chartanalyse

Bitcoin Chartanalyse

Quelle: Tradingview*

Das Wochenende hat uns keine weitere Hoffnung gebracht! Ganz im Gegenteil, der Markt kennt nur eine Richtung und zwar nach unten. Wir bilden weiterhin tiefere Tiefs und tiefere Hochs.

In den letzten Stunden sehen wir zwar Zeichen von leichter Erholung, aber von Stärke brauchen wir hier überhaupt nicht sprechen. Auf Weekly-Sicht haben wir nicht gut geschlossen und das Volumen ist weiterhin sehr schlecht.

Unser größtes Problem sind derzeit die Leverage Positionen die bei jedem Dip hereinkommen. Allein gestern wurden wieder innerhalb 60 Minuten über 100 Millionen an Long-Positionen liquidiert. Dies ist kein gutes Zeichen bzw. Start für eine Erholung, vor allem nicht an einem Wochenende.

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Bitcoin Ausblick

Quelle: Tradingview*

Deshalb gehen wir nun einmal auf den Weekly-Chart ein. Wir haben unter dem 50-EMA geschlossen (blaue Linie in lila Bereich). Dies ist seit langer Zeit und vor allem im Bullrun kein gutes Zeichen.

Dann haben wir noch ein Death-Cross in den letzten Tagen bekommen. Viele sagen dies war bisher immer bullish, dass ist jedoch ein Lüge. Die letzten Male war es dies, aber dort haben wir auf Weekly-Sicht über dem 50-EMA geschlossen. DAS ist der große Unterschied.

Somit sehen wir derzeit nichts bullishes. Wir können wieder steigen auf 100.000 – 106.000 USD, solange wir jedoch kein nachhaltiges höheres Hoch bilden, sind dies Zwischenkorrekturen für einen weitaus größeren Dump und der Bärenmarkt ist immer wahrscheinlicher!

Ethereum Chartanalyse

Quelle: Tradingview*

Bei Ethereum (ETH) ist das Bild nicht gerade besser. Hier konnten wir wenigstens die Marke von 3.000 USD verteidigen und uns von hier aus bereits ein paar Prozentpunkte nach obenhin bewegen.

Derzeit traden wir bei ca. 3.200 USD und konnten zumindest einmal den Dump von gestern wieder Recovern. Trotzdem befinden wir uns weiterhin in einem Abwärtstrend und haben sinkendes Volumen.

Dies ist einfach die falsche Zeit dafür. Um wieder bullish zu werden, benötigen wir einen Pump über 3.600 USD und daraufhin ein höheres Tief. Erst dann ist die Bewegung vollständig auf bullish gestimmt. Derzeit ist das Risiko, dass wir eine A,B,C,D,E Bewegung ausbauen viel größer. Somit könnten wir abschließend in die Bereiche zwischen 2.500 – 2.800 USD vorstoßen.

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US-Börsenaufsicht veröffentlicht neue Hinweise zu ausstehenden Krypto-ETFs nach Ende des Government Shutdown

US-Börsenaufsicht veröffentlicht neue Hinweise zu ausstehenden Krypto-ETFs nach Ende des Government Shutdown

US-SEC veröffentlicht neue Leitlinien zu ausstehenden Krypto-ETFs nach dem Government Shutdown – automatische Wirksamkeit nach 20 Tagen sorgt für Klarheit.

In Kürze

  • SEC klärt Vorgehen für anstehende ETF-Zulassungen

  • Auto-Wirksamkeit einiger ETFs und Verzögerungen während des Shutdowns

  • Weitere Hinweise: Beschleunigtes Verfahren möglich

SEC klärt Vorgehen für anstehende ETF-Zulassungen

Die US-Börsenaufsicht SEC hat neue Leitlinien zu ausstehenden Krypto-ETFs und anderen Registrierungsanträgen veröffentlicht. Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Präsident Trump hat soeben ein Gesetz unterzeichnet, das den längsten Government Shutdown der US-Geschichte offiziell beendet. Während der Behördenstilllegung hatten sich über 900 Registrierungsanträge bei der SEC angesammelt – darunter zahlreiche ETF-Anträge aus dem Kryptosektor.

Um Emittenten mehr Transparenz zu bieten, veröffentlichte die SEC am 13. November neue Hinweise. Besonders wichtig: Anbieter müssen keinen „delaying amendment“ mehr einreichen. Wenn ein Antrag die vorgeschriebene Sprache gemäß Rule 473(b) enthält oder vollständig ohne Verzögerungsklausel eingereicht wurde, tritt die Zulassung automatisch 20 Tage nach Einreichung in Kraft – gemäß Section 8(a) des Securities Act und Rule 459.

Auto-Wirksamkeit einiger ETFs und Verzögerungen während des Shutdowns

Bereits vor Beginn des Shutdowns hatte die SEC Leitlinien veröffentlicht, die dazu führten, dass mehrere Krypto-ETFs – darunter Solana, Litecoin, HBAR und XRP – durch ein 8-A-Filing und eine entsprechende Börsenzertifizierung automatisch wirksam wurden.

Während der Stilllegung wurden jedoch einige ETF-Anträge durch die SEC verzögert, darunter der BlackRock Bitcoin Premium Income ETF, da diese eine intensivere Prüfung erforderten. Die Behörde betont zudem, dass Emittenten sicherstellen müssen, dass ihre Unterlagen keine wesentlichen Falschangaben enthalten oder Informationen verschweigen, die für Anleger relevant sind.

Inzwischen arbeitet die Behörde daran, den entstandenen Rückstau abzuarbeiten. Viele der offenen ETF-Anträge sollen in der Reihenfolge geprüft werden, in der sie eingegangen sind.

US-Börsenaufsicht

Beschleunigtes Verfahren möglich

Neben der automatischen 20-Tage-Regel räumt die SEC den Emittenten auch die Möglichkeit ein, eine beschleunigte Zulassung zu beantragen. Dafür muss ein entsprechender Antrag gemäß Rule 461 eingereicht werden. Eine Beschleunigung kann insbesondere dann genehmigt werden, wenn die SEC zuvor signalisiert hat, dass ein spezifischer Antrag nicht aktiv geprüft wird.

Falls ein ETF-Antrag vor dem Shutdown bereits in Prüfung war, wird die Behörde diese Prüfung nun fortsetzen. Marktbeobachter erwarten daher, dass eine größere Anzahl an Krypto-ETFs in den kommenden Wochen freigegeben wird – möglicherweise in schneller Folge, sobald die SEC die aufgestauten Dokumente abgearbeitet hat.

Tschechische Zentralbank wagt ersten Bitcoin-Erwerb für Digital-Asset-Experiment

Tschechische Zentralbank wagt ersten Bitcoin-Erwerb für Digital-Asset-Experiment

Die Tschechische Zentralbank hat erstmals 1 Million US-Dollar in Bitcoin und weitere digitale Vermögenswerte investiert und damit ein Pilotportfolio gestartet, das untersuchen soll, welche Rolle solche Assets künftig in ihrer Reservepolitik spielen könnten.

In Kürze

  • Tschechische Zentralbank: Symbolischer Einstieg in digitale Vermögenswerte

  • Keine Änderung der Reservepolitik

  • Erkundung zukünftiger Finanztechnologien

Tschechische Zentralbank: Symbolischer Einstieg in digitale Vermögenswerte

Die Tschechische Zentralbank (CNB) hat zum ersten Mal Bitcoin in ihre Bücher aufgenommen. Mit dem Kauf von rund 1 Million US-Dollar setzt die Notenbank einen vorsichtigen, aber bedeutenden Akzent im Umgang europäischer Zentralbanken mit Kryptowerten.

Dieses Testportfolio wird vollständig außerhalb der offiziellen Währungsreserven geführt und soll der Bank ermöglichen, praktische Erfahrungen mit blockchainbasierten Instrumenten zu sammeln. Neben Bitcoin umfasst das Paket auch einen US-Dollar-Stablecoin sowie eine tokenisierte Einlage. Gouverneur Aleš Michl betonte, dass es dabei nicht um Spekulation oder Reserverestrukturierung gehe, sondern ausschließlich um Wissensgewinn.

Keine Änderung der Reservepolitik

Die Tschechische Zentralban stellte klar, dass das Projekt keinerlei Einfluss auf ihre Reserveverwaltung hat. Das Experiment läuft strikt getrennt von den Devisenreserven und verändert nicht die Fähigkeit der Bank, in den Währungsmarkt einzugreifen oder ihre geldpolitischen Aufgaben wahrzunehmen.

„Die Krone bleibt unser gesetzliches Zahlungsmittel. Unsere Aufgabe bleibt es, die Inflation niedrig zu halten und die Krone stabil zu halten“, erklärte Michl. „Doch neue Zahlungs- und Anlagetechnologien werden sich schnell entwickeln – daher wollen wir als Zentralbank rechtzeitig verstehen, wohin sich dieser Bereich bewegt.“

Tschechische Zentralbank wagt ersten Bitcoin-Erwerb für Digital-Asset-Experiment

Erkundung zukünftiger Finanztechnologien

Das Projekt zeigt, dass immer mehr Staaten und Zentralbanken untersuchen, wie Blockchain die Finanzwelt verändern könnte. Während viele Initiativen sich bislang vor allem auf digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) konzentrieren, richtet die CNB ihren Blick bewusst auch auf öffentliche und private digitale Vermögenswerte – darunter Bitcoin – als potenzielle Investitionsobjekte.

Laut Mitteilung der Bank soll das Vorhaben praktische Einblicke in Technologien vermitteln, die das Finanz- und Zahlungssystem nachhaltig beeinflussen könnten. Im Kern testet die CNB damit im kleinen Maßstab, was es für eine traditionelle Finanzinstitution bedeutet, Vermögenswerte zu besitzen, zu verwahren und zu bilanzieren, die auf offenen Blockchains existieren.

EU zwingt Deutschland zur Kryptosteuer-Reform: Bundestag diskutiert Umsetzung von DAC8

EU zwingt Deutschland zur Kryptosteuer-Reform: Bundestag diskutiert Umsetzung von DAC8

Die Diskussion um DAC8 zeigt deutlich, wie stark die EU inzwischen in die nationale Kryptopolitik eingreift. Der Bundestag kann nur noch prüfen, wie die Vorgaben technisch umgesetzt werden. Für Anleger entsteht damit eine neue Realität, bei der steuerliche Details und Meldepflichten nicht mehr in Berlin entschieden werden. Genau diese Punkte standen gestern im Zentrum der Sitzung.

In Kürze

  • Im Zentrum steht die Pflicht EU Vorgaben ohne nationale Spielräume zu übernehmen
  • Ab 2026 müssen Kryptodienstleister Transaktionen automatisch an Behörden melden
  • Experten sehen ein mögliches Ende der bisherigen Haltefrist Vorteile

Im Zentrum steht die Pflicht EU Vorgaben ohne nationale Spielräume zu übernehmen

Die Abgeordneten stellten klar, dass Deutschland bei DAC8 nicht frei entscheiden kann. Die Richtlinie ist bindend und setzt alle Mitgliedstaaten unter Druck sie fristgerecht in nationales Recht zu übertragen.

Steuerfreiheit vor der Abschaffung

Im Bundestag ging es deshalb vor allem darum wie die Vorgaben konkret ausgestaltet werden und welche Systeme aufgebaut werden müssen, um die Meldungen korrekt weiterzuleiten. Der politische Spielraum ist gering, da die Grundsätze in Brüssel festgelegt wurden. Dadurch verschiebt sich der Fokus der Abgeordneten weg von einer inhaltlichen Debatte hin zu Fragen der technischen Umsetzung und möglichen Belastungen für Dienstleister. Die Sitzung zeigte, dass der Bundestag hier nur ausführt aber nicht gestaltet.

Ab 2026 müssen Kryptodienstleister Transaktionen automatisch an Behörden melden

Der Kernpunkt von DAC8 betrifft die verpflichtende Meldung nahezu aller relevanten Krypto Transaktionen durch Anbieter in Deutschland. Das bedeutet, dass Plattformen genaue Daten zu Kauf, Verkauf, Tausch und Übertragungen an die Finanzbehörden übermitteln müssen.

Die Abgeordneten diskutierten welche Datenfelder verpflichtend sind, wie der Datenschutz gewährleistet werden kann und ob kleinere Anbieter ausreichend Zeit für die Umstellung haben. Für Anleger bedeutet das eine deutlich engere steuerliche Erfassung, da Transaktionen künftig zentral dokumentiert und automatisch weitergegeben werden. In der Debatte wurde betont dass diese Vorgabe nicht aus Deutschland stammt, sondern ein fester Bestandteil der EU Richtlinie ist.

Experten sehen ein mögliches Ende der bisherigen Haltefrist Vorteile

Einige eingeladene Fachleute machten darauf aufmerksam, dass durch DAC8 der politische Druck steigt steuerliche Sonderregeln, wie die einjährige Haltefrist zu überdenken. Auch wenn die Richtlinie dies nicht direkt vorgibt, kann die neue Transparenz zu einer Neubewertung im deutschen Steuerrecht führen.

Im Bundestag wurde diskutiert, ob die Haltefrist noch zeitgemäß ist, wenn alle Transaktionen ohnehin vollumfänglich dokumentiert werden. Dabei zeigte sich, dass der Bundestag hier zwar noch eigenen Entscheidungsspielraum besitzt, die Richtung jedoch durch die EU-Vorgaben beeinflusst wird.

Die Diskussion machte klar, dass DAC8 langfristig die gesamte steuerliche Behandlung von Kryptowerten verändern kann und dass die bisherige deutsche Linie zunehmend unter europäischem Druck steht.