Darum wird der IOTA-Coin sehr wertvoll werden!

von Thomas Sommer-Barber | 17 Feb 2022

Immer wieder werde ich mit der selben Frage konfrontiert, warum sollte der IOTA Coin in einem gebĂŒhrenlosen System jemals an Wert gewinnen?  Wie sich diese Frage beantworten lĂ€sst, und warum das fĂŒr alle IOTA Hodler extrem wichtig werden wird, darauf möchte ich im heutigen Artikel mit der AufklĂ€rung ĂŒber ein technisches Update nĂ€her eingehen. Ein Kommentar zur langfristigen Wertentwicklung des IOTA Coins.

In KĂŒrze

  • Die zukĂŒnftigen Updates bei IOTA
  • Das bedeutet die „Dust Protection“ fĂŒr IOTA
  • Die Lösung: Tokenomics und Dust Protection kombiniert
  • Darum wird der IOTA Preis steigen
  • Fazit der Weiterentwicklung von IOTA


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Tokenization Framework und Dust Protection

Die Hoffnung vieler Anleger war bisher immer, dass sich durch Adaptionen von Regierungen oder Industrieunternehmen und der dazugehörigen Nachfrage (natĂŒrlich auch von vielen Spekulanten an den Börsen) der Preis fĂŒr den IOTA-Coin auch relativ zeitig in steigenden Preisen niederschlagen wird.

TatsĂ€chlich ist bis zum heutigen Tage und den vielen verbundenen Projekten, Partnerschaften und Ausblicken, Potentialen im Bereich Smart Contracts (Assembly) oder durch das Testnetzwerk Shimmer relativ wenig in Bewegung gebracht worden. Schon bald kommen jedoch zwei neue technische Updates ins Spiel, die den Preis von IOTA auf ein fĂŒr viele noch nicht absehbares Level heben werden. Das sind die beiden konkreten technischen Entwicklungen:

  1. Das Tokenization Framework (wir berichteten bereits in einem anderen Artikel)
  2. Die Dust-Protection (dt. Staubschutz)

Und speziell im zweiten Punkt kombiniert mit der ersten Entwicklung steckt das langfristige Potential und die Wertentwicklung des IOTA Coins. Einige technische Entwicklungen hinter der Verbesserung des Netzwerks sind Begriffe wie SimpleOutputs, ExtendedOutputs, Token-Foundries, Aliase oder auch die derzeit in aller Munde liegenden NFT’s. Um das ganze jedoch greifbarer zu machen, mĂŒssen wir etwas in die technische Tiefe einsteigen.

Das bedeutet die „DustProtection“ fĂŒr IOTA

Wir wissen alle, dass das IOTA Netzwerk komplett gebĂŒhrenfrei ablĂ€uft, was neben vielen Vorteilen auch zu einem großen Problem in der Zukunft fĂŒhren wird. Auch bei IOTA werden alle Adressen, die im System vorhanden sind, im Netzwerk abgespeichert werden mĂŒssen, was dazu fĂŒhren wird, dass vor allem durch viele kleine Transaktionen es zu physischen Speicherplatzproblemen bzw. Belegungen kommen wird.

Bei Bitcoin oder Ethereum wird im Beispiel dazu fĂŒr die Belegung des Speicherplatzes eine hohe GebĂŒhr fĂŒr jede Überweisung veranschlagt (wir kennen sie alle, wer hat sich darĂŒber noch nicht aufgeregt? 😉). Das bedeutet rĂŒckschließend fĂŒr das IOTA System, je mehr Adressen vorzufinden sind, desto mehr Speicherplatz wird belegt werden. Stellt euch vor ihr habt 1 MIOTA (MI) zur VerfĂŒgung und wollt nun je 1 IOTA (I)  an insgesamt 1 Million Adressen versenden?

Die Folge wĂ€re eine völlig ĂŒberladene Datenbank, welche vom IOTA Tangle nicht mehr bewĂ€ltigt werden könnte. Damit das nicht passiert, spricht man bei IOTA von der DustProtection, also dem Schutz vor Staub, eine Art Pfand um dem entgegenzuwirken.

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Die Lösung des Problems: Tokenomics und Dust-Protection

Jede Datenbank ist zum GrundverstĂ€ndnis in ihrer GrĂ¶ĂŸe begrenzt. Jede Transaktion die durchgefĂŒhrt wird, benötigt Speicher auf der Datenbank. Dabei steckt die große Idee von IOTA dahinter, dass das Recht auf Nutzung dieses Speicherplatzes an den Besitz von IOTA-Token gekoppelt wird (=Tokenomics und Dust Protection). Dieser kann entweder beim EmpfĂ€nger liegen oder zum Teil auch in der Transaktion des Versenders hinterlegt werden.

Im zweiten Fall kann der Versender ihn entweder an den EmpfĂ€nger verschenken oder ihn spĂ€ter wieder zurĂŒckfordern, z.B. ĂŒber die Anwendung von Smart Contracts, um nach einer bestimmten Zeitspanne das „Pfand“ wieder automatisch zurĂŒckzuerlangen. Wichtig zum VerstĂ€ndnis: Keine aktive Zahlung oder GebĂŒhr findet statt, sondern nur eine Hinterlegungspflicht mit MIOTA.

Nach aktueller SchĂ€tzung könnte fĂŒr eine normale Transaktion etwa ein Pfand von 1 MIOTA gefordert werden. Bei speziellen Anwendungen wie Smart-Contracts natĂŒrlich auch deutlich höher.

Darum wird der IOTA-Preis nun langfristig steigen

Denken wir nochmals zurĂŒck an die beiden technischen Neuerungen zu Beginn des Artikels. Aus diesen beiden Neuerungen sind folgende zwei Schlussfolgerungen zu ziehen:

  1. Mithilfe des Tokenization Frameworks wird sich die Zahl der AnwendungsfÀlle auf dem Tangle enorm erhöhen
  2. Mithilfe der Dust Protection wird jeder Anwendungsfall mit dem IOTA-Coin verknĂŒpft werden

Durch die hohe komplett freie Nutzung von AnwendungsfĂ€llen (natĂŒrlich auch der Erstellung von Meme Coins, man denke bspw. an den aktuellen Wert von Shiba Inu oder Dogecoin), wird die Dust Protection parallel sicherstellen, dass jeder einzelne Anwendungsfall die Nachfrage nach dem IOTA Token erhöhen wird.

Jetzt könnten wir von Krypto-Guru beispielsweise einen neuen NFT erstellen, aber wer sie erhalten möchte, muss ein Minimum an IOTA-Token im Besitz haben. Jede Art der Nutzung wird somit die Nachfrage an IOTA-Token erhöhen.

Da gilt der Grundsatz: Angebot und Nachfrage regeln den Preis. Durch die höhere Nachfrage nach IOTA aufgrund der beschriebenen Schlussfolgerungen wird der einzelne IOTA-Coin Preis somit langfristig ebenfalls an Wert steigen MÜSSEN!

Fazit zur Weiterentwicklung von IOTA

Aktuell sprechen wir von rund 2,8 Milliarden verfĂŒgbaren MIOTA im gesamten Öko-System. Wenn jede Maschine und jeder Mensch die angesprochenen rund 1 MIOTA als Staubschutz oder Pfand vorhalten mĂŒsste, gĂ€be es nicht annĂ€hernd fĂŒr alle Ressourcen unseres Planeten genug Datenbankplatz auf dem Tangle.

Das bedeutet, dass IOTA Datenraum fĂŒr die derzeitigen Holder mit hohen IOTA-BestĂ€nden eine sehr lukrative Angelegenheit sein wird, da der Datenraum von Monat zu Monat immer kleiner werden wird und somit der Preis steigt. Klar ist auch, derzeit mĂŒssen wir darĂŒber noch nicht sprechen, da noch einiges an Zeit bis zur endgĂŒltigen Verabschiedung des Coordinators und der vollumfĂ€nglichen technischen Integration und der vollen Akzeptanz vergehen wird.

Bei IOTA werden derzeit noch die Mechanismen fĂŒr die Mikrotransaktionen stark geprĂŒft und der Prozess soll, wie er im heutigen Artikel beschrieben wurde, noch deutlich vereinfacht werden. Klar ist somit jedoch auch, dass man bei IOTA nicht komplett ohne Staubschutz auskommen wird, womit fĂŒr Anleger und Hodler die Eingangsfrage nach der Preissteigerung des IOTA-Coins beantwortet sein sollte und diese potentiell sehr entspannt in die Zukunft blicken lĂ€sst.

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Thomas ist gelernter Betriebswirt und beschĂ€ftigt sich seit 2013 mit dem Finanzbereich der KryptowĂ€hrungen. Er ist unser Spezialist fĂŒr IOTA, denn u.a. die Einzigartigkeit des "Tangles" der Stiftung mit Sitz in Berlin und Abu Dhabi hat es ihm angetan. IOTA ist fĂŒr ihn viel mehr als nur eine reine "WĂ€hrung".

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