IOTA veröffentlicht Beta-Version von Smart Contracts!

IOTA veröffentlicht Beta-Version von Smart Contracts!

Im heutigen Artikel möchte ich auf eine brandneue Veröffentlichung von IOTA eingehen. IOTA hat bekannt gegeben, dass sie nun Smart Contracts für das 2.0 DevNet fertig gestellt haben. 

In Kürze

  • IOTA’s neue Produkterweiterung
  • Niedrige Gebühren bei SMART CONTRACTs
  • Wie geht es jetzt damit weiter?

Start mit den Worten „A new Level“

Die Entwicklung bei IOTA geht weiter vorwärts. Im letzten Artikel bin ich bereits darauf eingestiegen, welche Produkte in Zukunft verfügbar sein sollen, nun wurde die Beta-Version von Smart Contracts veröffentlicht. Damit hievt sich IOTA auf ein neues Level. Ziel des Produkts war es, einige Nachteile der bestehenden Lösungen wie z.B. hohe Gebühren, fehlende Skalierbarkeit oder auch eingeschränkte Zusammensetzbarkeit zu eliminieren und ein Ökosystem mit völlig neuen Möglichkeiten zu schaffen.

IOTA unterstützt mit seinem System die Benutzerfreundlichkeit mit einer einheitlichen Struktur nach dem Vorbild der Ethereum Virtual Machine (abgekürzt EVM). Somit wird das derzeit größte Ökosystem mit der Basis von IOTA verbunden. Dortige geschlossene Verträge können ganz easy auf die Lösung über IOTA transportiert werden.

IOTA

Quelle: https://blog.iota.org

IOTA‘s Argument – niedrige Gebühren

 Ohne künftige zusätzliche Kosten oder Verzögerungspunkte können solche Verträge immer geschlossen werden. Die Gebühren dafür werden von den Besitzern festgelegt. Da immer mehrere Besitzer gegenseitig um den günstigsten Vertrag konkurrieren werden, wird die Ausführung eines Vertrags immer zu sehr niedrigen Kosten führen. Angebot und Nachfrage regeln den Preis.

Die Entwickler eines Smart Contracts haben über die Ausgestaltung ihres Vertrages bezüglich Details, wie Flexibiliät, Länge und Art immer die volle Freiheit vorliegen.

IOTA selbst beschreibt den Vorteil mit folgenden Worten:

Darüber hinaus wurde damit begonnen, eine vollständige Interoperabilität von tokenisierten Assets auf der Basisschicht von IOTA anzubieten, die übertragen und in intelligenten Vertragsketten verwendet werden können. Dies wird die Möglichkeit bieten, Assets zwischen verschiedenen Smart-Contract-Ketten ohne zusätzliche Kosten, völlig vertrauenswürdig und ohne Transaktionsgebühren zu übertragen, dank der gefühllosen IOTA-Basisschicht, die als vertrauenswürdige Brücke fungiert. Wir glauben, dass allein diese besondere Funktion einen beispiellosen Nutzen für NFT-Marktplätze und Entwickler in den Bereichen dezentrale Finanzen (DeFi) und dezentrale Börsen (DEX) schaffen wird.

Neben dem genannten Argument der vollständigen Kompabilität mit der EVM und niedrigen Gebühren gibt es noch einige weitere Highlights bei IOTA:

  • Vollständige operative Eingriffe künftig zwischen allen Smart Contracts möglich
  • Flexible Entwicklungsumgebung zum Erstellen von Apps
  • Hohe Skalierbarkeit mit den richtigen Anreizen für Entwickler

Smart Contract

Was sind jetzt die nächsten Schritte?

Das Team von IOTA wird sich jetzt auf die nächsten Releases (Meilensteine) konzentrieren. Dabei fehlt noch ein kleiner Schritt um es künftig benutzerfreundlich und robust in das aktuelle Mainnet „Chrysalis“ zu übertragen.

IOTA selbst äußert sich dazu folgend:

Das aktuelle IOTA-Mainnet und das vollständig dezentralisierte zukünftige IOTA 2.0-Protokoll weisen einige grundlegende Unterschiede auf, die es schwierig machen, beide gleichzeitig zu unterstützen. Unser Hauptaugenmerk liegt daher darauf, ab sofort Smart Contracts auf dem aktuellen IOTA Mainnet mit der Hornet Node Software zu unterstützen.

Das Team wirbt damit, dass soviel wie möglich getestet wird, um mögliche Bug’s rechtzeitig entfernen zu können und das Produkt möglichst fix vollständig zu implementieren zu können.

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Mit diesen Produkten möchte IOTA künftig überzeugen!

Mit diesen Produkten möchte IOTA künftig überzeugen!

In den letzten zwei Wochen ist es etwas ruhig um die Kryptowährung IOTA geworden. Im heutigen Artikel möchte ich euch das IOTA Baukastensystem näher vorstellen und einen kurzen Überblick mit Praxisbeispielen über die einzelnen Produkte am Markt geben.

In Kürze

  • Das Baukastensystem in der Übersicht
  • Die einzelnen Bausteine von IOTA – kurz und bündig

Das sind die derzeit entwickelten IOTA-Produkte für die Zukunft

Die IOTA-Stiftung arbeitet derzeit an vielen verschiedenen Märkten und mit vielen verschiedenen Partnern aus den Bereichen der Wissenschaft, Regierung und Wirtschaft zusammen. In aller erster Linie ist vielen der im Vergleich zur Blockchain vorherrschende „Tangle“ in diesem Zusammenhang ein Begriff.

Dieser soll auch die Kerntechnologie des künftigen Öko-Systems bilden. Darüber hinaus, um das System zu erweitern, hat die Stiftung eine Reihe von weiteren Funktionalitäten in der Pipeline, die flexibel, je nach Anwendungsfall für alle Interessierten herangezogen und eingesetzt werden können. In der Kurzübersicht handelt es sich dabei um folgende sogenannte „Frameworks“: 

IOTA Produktübersicht

Das steckt hinter den Produkten – der Überblick:

IOTA Access:

Access bedeutet aus dem Englischen übersetzt so viel wie „Zugriff/Zutritt“. Damit können User künftig Zugriffskontrollen in definierten Leitplanken ausführen und somit bestimmen, welche Aktion in einem bestimmten Rahmen ausgeführt werden soll. Als Praxisbeispiel kann man sich die Vermietung eines Autos zu bestimmten Regeln oder den Zugang zu einem Gebäude unter festgelegten Bedingungen vorstellen.

IOTA Stronghold:

Mit Stronghold möchte IOTA das wichtige Thema „Sicherheit“ unserer Daten angehen. Im letzten Artikel habe ich ebenfalls darüber berichtet. Es geht konkret um den Schutz vor Datenlecks und Hackern. Anwendungsfälle können z.B. die sichere Verwaltung von Passwörtern, Zugangscodes und vielen weiteren Möglichkeiten sein. Jeder der die Firefly-Wallet besitzt, hat Stronghold bereits integriert. Zukünftig soll dieser Teil auch in weitere Produktbereiche als einer der wichtigsten Bausteine eingefügt werden.

IOTA Smart Contracts:

Mit Smart Contract (intelligenter Vertrag) handelt es sich um eine Vereinbarung zwischen Käufer und Verkäufer, die verkapselt in einer Software (z.B. mit IOTA Smart Contract) verankert ist. Mit Hilfe diesem soll der Vertrag möglichst automatisiert ablaufen und unnötige Streitigkeiten aufgrund z.B. unterschiedlicher Länderstrukturen eliminiert werden. Anwendungsfälle könnten im Austausch von Eigentumsrechten an Aktien oder in der Verfolgung von Warenketten künftig liegen.

IOTA Streams:

Diese Ströme sorgen für eine Strukturierung und Navigation von sicheren Daten im Tangle. Damit werden die Daten in einer bestimmten Struktur sicher angeordnet. Damit erfüllt es die Anforderung des Datenschutzes und der Unveränderlichkeit. Ein Abbonementdienst kann damit bspw. durchgängig die Aufzeichnung der Abbonementdaten überprüfen.

IOTA Digital Assets:

Hier steckt vor allem der Anwendungsfall von NFT`s (=Non-fungibtle Tokens) dahinter, um Eigentumsrechte an digitalen Werten sicher zu verwalten. Dabei können die Vermögenswerte jederzeit gekauft oder verkauft werden. Im bereits erfassten verlinkten Artikel könnt ihr mehr darüber erfahren.

IOTA Identity:

Digitale Identitäten ist hier das Stichwort. Damit möchte IOTA Vertrauen zwischen Organisationen, Geräten und Personen künftig ermöglichen. Beispielweise ein digitaler Ausweis oder auch der aktuell fast notwendige digitale Impfausweis sind einige Praxismöglichkeiten dieses Produkts.

Fazit

Mit allen aufgezählten Teilprodukten hat IOTA eine starke Produktpalette zu bieten. Darüber hinaus können sie flexibel miteinander kombiniert werden und bilden in Summe ein ganz starkes „Gerüst“ auf das IOTA in der Zukunft setzen kann. Damit werden künftig viele konkrete Geschäftsprobleme einfacher und schneller als heute gelöst werden können. Und das ganze fast komplett kostenfrei. Wer mehr über das komplette Ecosystem erfahren möchte, dem kann ich den folgenden Link wärmstens empfehlen.

Wir halten euch weiter an dieser spannenden Technologie auf dem Laufenden!

IOTA Update: Wie Dell und IOTA gemeinsam gegen den Klimawandel kämpfen

IOTA Update: Wie Dell und IOTA gemeinsam gegen den Klimawandel kämpfen

In den letzten zwei Wochen sind wieder einige Neuigkeiten rund um IOTA veröffentlicht worden. Auf eine „etwas andere“ Schlagzeile möchte ich im heutigen Artikel näher einsteigen und zum Abschluss einen kleinen Blick auf die aktuelle Preisentwicklung von IOTA am Markt geben

In Kürze

  • IOTA und Dell arbeiten an den Klimazielen
  • IOTA im aktuellen Preischart

Mat Yarger berichtet in einem Interview über Hintergründe und Klimaziele in der Zusammenarbeit mit Dell 

Auch wenn erste Wahlprognosen aktuell bereits Indizien für unsere Zukunft mit unseren Stimmen bei der Bundestagswahl aufzeigen, in welche Richtung es im Klimawandel gehen könnte, so arbeiten Firmen am Markt bereits an unserer Welt von morgen. Eines dieser Projekte ist die Zusammenarbeit von IOTA mit der Firma Dell, u.a. am Projekt Alvarium.

Mat Yarger (Leiter für intelligente Mobilität) bei der IOTA Foundation sprach mit Dell über die aktuelle Entwicklung. Speziell zum Thema „Vertrauenswürdigkeit von Daten“, sagte er folgendes:

Wir haben einen wichtigen Übergang untersucht, bei dem die Cloud zum Edge kommt – „the Edge“ ist das, womit wir als Benutzer interagieren, sei es mit unseren Telefonen oder den Netzwerken, mit denen sie sich verbinden. Hier ist die Datentransparenz besonders kritisch. Es gibt so viele verschiedene Punkte, die miteinander verbunden sind, sei es ein Fahrzeug, das sich mit der Telekommunikationsinfrastruktur, oder mit der Cloud verbindet.

Er sagte in einem weiteren Absatz, dass Unternehmen derzeit viel „Greenwashing“ betreiben. Das bedeutet, dass einige Firmen mit großen Reduzierungen von Emissionen werben, aber sobald man diese tatsächlich prüft und untersucht, stimmen diese Angaben nur selten mit den tatsächlichen Werten, die propagiert werden, überein.

Der letzte Absatz hat dann auch mich stark zum Nachdenken angeregt und zeigt, weshalb IOTA ein absolutes Alleinstellungsmerkmal am Markt besitzt:

Wo Daten messbar und verständlich werden, werden sie umsetzbar. Was mich bei IOTA am meisten begeistert, ist, dass die Transparenz und die Einblicke, die es ermöglicht, wirklich eine Schlüsselrichtung sind. Es gibt uns etwas Konkretes, um tatsächlich bei der Lösung dieser riesigen Probleme und der Emissionssenkung zu helfen.

IOTA beschäftigt sich seit geraumer Zeit mit deutlich anderen Zielen, als wir sie von den anderen Coins kennen. In diesem kurzen Abschnitt wird deutlich, dass man neben dem Profit-Geschäft, sich auch dauerhaft mit weiteren Themen wie dem Klimaschutz auseinandersetzen muss. In diesem Beispiel wurde recht transparent der Zusammenhang zwischen Daten und Emissionen dargelegt.


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Aktuelle Preisentwicklung rund um IOTA

Leider konnte das bearishe Preisziel aus unserem letzten Artikel über IOTA nicht erreicht werden. Der gesamte Kryptomarkt muss sich derzeit mit vielen negativen Schlagzeilen u.a. aus China auseinandersetzen. Vor allem deshalb befindet sich IOTA in den letzten zwei Wochen auf einem echten Wellengang.

Nach aktueller Marktkapitalisierung liegt IOTA auf Platz 47 der wertvollsten Kryptowährungen bei einem Wert von rund 1,20 USD. Die Kopplung zum Bitcoin ist aktuell noch stärker wahrzunehmen. Aktuell fehlt mir für ein nachhaltiges starkes Wachstum immer noch das Volumen, um weiter nach oben steigen zu können. Dazu sagte Dominik Schiener diese Woche jedoch auch, dass man an einer Listung von Coinbase arbeitet, was etwas Schwung in das Handelsvolumen bringen könnte.

Neue Listung bei zwei weiteren Börsen

Damit das Volumen weiter steigt, wurde IOTA bei den zwei Börsen „Coinhako“ und „Mandala“ gelistet.

Coinhako ist eine kleinere Börse aus dem Raum Singapur und Vietnam. Bei Mandala handelt es sich um eine kleinere Börse die an der Binance Cloud angehängt ist und einen eigenen Token verwaltet. Sie beschreiben sich selbst mit:

Das 2020 gegründete Mandala-Team bringt Branchenerfahrung aus den Anfängen des Kryptowährungs- und Blockchain-Raums mit, um eine erstklassige Handelsplattform bereitzustellen.

Schnelle und einfache Listungen an Börsen sollten mit IOTA 1.5 möglich werden. Das dies tatsächlich geklappt hat, zeigt dieses Beispiel. Das Volumen wird dadurch vorerst wenig beeinflusst werden ist aber wieder ein Fingerzeig in die richtige Richtung.

IOTA explodiert – 5 $ noch in diesem Monat?

IOTA explodiert – 5 $ noch in diesem Monat?

Neue News von IOTA. Welche Hintergründe hinter der neuen Preisexplosion stehen und zugleich wie die Foundation die Lage einschätzt, das möchten wir euch im heutigen Artikel näherbringen.

In Kürze

  • Aktuelle Preisentwicklung bei IOTA
  • Was bedeutet eigentlich „Short Squeeze“?
  • Was sagt Hans Moog (IOTA) dazu?

Aktuelle Preisentwicklung bei IOTA

Seit mittlerweile rund einer Woche pumpt der IOTA Kurs, der Mitte des Jahres im Juni noch bei einem Jahrestief von ca. 70 Cent gelegen hatte, regelrecht nach oben. Der Kurs datierte am 01. September bei 97 Cent und steht aktuell am 06. September bei über 1,90 USD, was mehr als eine Verdoppelung des Tokenpreises bedeutet und in der folgenden Grafik besser nachzuvollziehen ist.

IOTA Tradingview

Quelle: Tradingview

Auf Coinmarketcap war IOTA Ende August mittlerweile schon aus den TOP 50 der Kryptowährungen gefallen und drohte unter dem Radar zu verschwinden. Durch diesen Zwischenspurt konnte sich der Coin inzwischen wieder auf Platz 38 vorarbeiten.

 


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Welche Hintergründe sorgen für diese Performance?

Einige Händler haben anscheinend über verschiedene Börsen wie Bitfinex und Binance mehrere Millionen IOTA leer verkauft. Auf reddit.com wurden Summen von über 13 Millionen USD genannt.

Diese so genannten Short Seller wetteten auf einen weiteren Preisverfall bei IOTA. Fällt der Kurs, so kann sie der Händler anschließend deutlich billiger einkaufen. Steigt der Preis dann unerwartet, kann dies zu deutlichen Einbußen führen.

Irgendwann wird der Händler jedoch quasi dazu gezwungen, seine Positionen wieder zu decken und die Coins teuer zurückzukaufen, was wiederum zu einer Preiserhöhung führt. In diesem Fall spricht man dann von einem Short-Squeeze. Ob der Preis von IOTA damit sogar das ATH erreichen kann, ist zum heutigen Zeitpunkt noch nicht abzusehen.

Wenn man sich die aktuellen Charts anschaut, sind derzeit knapp 40 % der Short Positionen zurückgekauft worden. Und der Preis hat sich bisher „nur“ etwas mehr als verdoppelt. Das spricht im Normalfall in der Theorie für eine noch weitere anhaltende Preissteigerung.

Wie äußert sich die Foundation dazu?

Auf Twitter konnten einige aufmerksame Leser bei ihrem Hoffnungsträger Hans Moog (Chef-Entwickler) die folgenden Zeilen lesen:

Die Kursbewegungen machen absolut keinen Sinn – es gibt keine Neuigkeiten oder so…Was ist passiert? Ein Wal hat plötzlich gemerkt, dass IOTA es tatsächlich schaffen wird?

Daran interpretiere ich, dass IOTA selbst sich nicht diese Performance erklären kann. Einige hätten mit dieser Entwicklung erst nach der Abschaltung des Koordinators gerechnet.

Wenig später wurde noch in einem weiteren Kommentar eine Vermutung zu den oberen Fragen seitens Hans Moog abgegeben:

Für mich sieht es eher so aus, als ob jemand kontinuierlich alle IOTA-Token auf mehreren Märkten mit sehr tiefen Kursen aufkauft und die steigenden Shorts nur die Reaktion des Marktes sind, um mit dieser überschüssigen Nachfrage fertig zu werden, aber ich bin genauso verwirrt wie ihr.

Damit dürfen wir alle sehr gespannt sein, wie sich die nächsten Tage und Wochen bei IOTA entwickeln werden und ob der Kurs sogar das ATH von über 5$ erreichen kann. Das IOTA auch endlich wieder breit in den Medien vertreten ist, dürfte für alle Anleger nicht das schlechteste Zeichen für die Zukunft sein.

Du interessierst Dich für IOTA? Dann klick hier und finde alle IOTA News auf einem Blick!

Neue Entwicklung! IOTA-Ledger jetzt verfügbar, aber Coordicide verschiebt sich

Neue Entwicklung! IOTA-Ledger jetzt verfügbar, aber Coordicide verschiebt sich

Neue News von IOTA. Welche Hintergründe hinter den neuesten Entwicklungen stehen und wie die Verzögerung einzuschätzen ist, darauf möchte ich im heutigen Artikel näher eingehen.

In Kürze

  • IOTA-Ledger Integration
  • Verbesserungen am Coordicide

IOTA-Ledger Integration

Anfang der Woche hat IOTA bekannt gegeben, dass der lang erwartete Schritt zu IOTA 2.0 im Jahr 2021 nicht mehr realisiert werden kann. Fast im gleichen Atemzug wurde die schon lang anstehende Ledger Nano-Unterstützung für die neue Firefly-Wallet bekannt gegeben. Im letzten Artikel noch von uns kritisiert, wurde nun die Funktion der Integration nach einem längeren Testzeitraum für alle Nutzer freigeschalten.

Wie die genaue Migration der Token in euer Ledger funktionieren kann, dem wird der folgende Link der offiziellen IOTA Website weiterhelfen können:

https://blog.iota.org/firefly-token-migration-guide-for-ledger-users/

Sobald ihr dem Link folgt, könnt ihr dem offiziellen YouTube-Video von IOTA folgen oder aber habt auch die Möglichkeit, unterhalb des Videos, eine Schritt-für-Schritt-Anleitung durchzugehen.

Zusammengefasst liegt der Token-Migration immer folgender Prozess zu Grunde:

  1. Erstelle ein neues Firefly-Profil und lege einen PIN-Code fest
  2. Schließe Dein Ledger-Gerät an
  3. Installiere sowohl ältere als auch neue IOTA-Apps auf Deinem Gerät über Ledger Live
  4. Schließe Ledger Live, öffne die neue IOTA-App auf Deinem Gerät und generiere eine Chrysalis-Adresse
  5. Wechsle zur alten Ledger-App und prüfe, ob Dein Kontostand korrekt ist
  6. Starte den automatisierten Migrationsprozess
  7. Beginne mit der Erkundung von Firefly

Verbesserungen am Coordicide sorgen für Verzögerung in der Entwicklung

Eines der heiß diskutierten Themen unter den Krypto-Usern in dieser Woche sind die neuen technischen Entwicklungen rund um den Coordicide, der dieses Jahr unbedingt kommen sollte.

Nun wurde bekannt, dass IOTA 2.0 (auch Coordicide-Umstellung) sich auf unbestimmte Zeit verzögern wird, was einige User u.a. auf Twitter als Anlass genommen haben, ihren Frust zu IOTA zum Ausdruck zu bringen. Was aber aufgrund der Historie von IOTA und dem damit einhergehenden Versprechen, dieses Jahr noch zu liefern, absolut nachvollziehbar ist.

IOTA

Quelle: Twitter

Was ist tatsächlich passiert und warum kommt die Verzögerung?

Das Dev-Net 2.0 ist das aktuelle Testnet auf IOTA, welches bereits ohne den Coordicide seit ein paar Monaten läuft und in dem fleißig programmiert und getestet wird. Es sollte die Vorstufe zur endgültigen Abschaffung des Koordinators sein. Dort hat man nun laut IOTA folgende zwei Änderungen herausgefunden und beschlossen:

  1. Zuerst wechseln wir von FPC zu dem, was wir On Tangle FPC (OTFPC) nennen. Die Like-Transaktionen bestimmen, welche Nachrichten für die Tipp-Auswahl in Frage kommen, und so erhalten nur Liked-Transaktionen Genehmigungsgewicht. Mit OTFPC benötigen wir keinen Mechanismus zur direkten Abfrage, sondern verwenden das Tangle selbst als einziges Kommunikationsmedium.

  2. Zweitens, anstatt für jede Nachricht eine binäre Wahl von „Ja“ oder „Nein“ zu wählen, verwenden wir das, was wir FPC on a set (FPCOS) nennen. Im Gegensatz zu FCoB verwendet OTFPC keine Quarantänezeiten, die zu längeren Bestätigungszeiten führen könnten.

Was bringen die zwei Änderungen? Kurz gesagt: Schnelligkeit und Effizienz!

IOTA möchte mit diesen Punkten weiterhin an ihrem Ziel festhalten, das beste DLT aller Zeiten zu bauen. Würden sie die genannten zwei Änderungen einfach außer Acht lassen, würde die Möglichkeit bestehen, dass Wettbewerber ein besseres System bauen könnten.

Da die Änderungen immer viele Schritte einer agilen Projektmethode durchlaufen müssen und viel Zeit kosten, dazu nicht vorhersehbar waren, wird der Coordicide auf unbestimmte Zeit verschoben.

Warum sollte man tatsächlich an einem System festhalten, wenn man heute schon weiß, dass es technische Verbesserungen geben kann, diese aber nicht weiter in Betrachtung zieht?

Diese Frage kann und muss jeder für sich selbst beantworten.

Fakt ist: So müssen sich nun alle Anleger weiterhin gedulden und hoffen, dass die „verlorene Zeit“ für alle ein goldenes Ende hat.

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