Kostenloses NFT-Testnet von IOTA jetzt Live

Kostenloses NFT-Testnet von IOTA jetzt Live

In einer der neuesten Veröffentlichung von IOTA hat die Stiftung bekannt gegeben, dass die neu entwickelte NFT Testplattform ab sofort genutzt werden kann. Auf die genauen Hintergründe und der zukünftigen Bedeutung von NFT’s möchte ich im heutigen Artikel eingehen.

In Kürze

  • Was steckt hinter dem Begriff „NFT“?
  • Die NFT Testplattform von IOTA
  • Bleibende Kritikpunkte

Was ist überhaupt ein NFT?

NFT-Testnet von IOTA

NFT ist eine Abkürzung für Non-Fungible Token, also einem nicht austauschbaren Token.

Mit dieser Kurzübersetzung werden viele unter euch noch wenig anfangen können.

Ein Token (Übersetzt Wertmarke) ist eine abgebildete digitalisierte Form eines Vermögenswertes. Demnach besitzt ein solcher Token immer eine bestimmte Funktion oder aber auch einen gewissen inneren Wert. Außerdem können aber auch echte Vermögenswerte wie Spiele, Videoclips, Musik-Artikel, Kunstwerke oder aber auch Immobilien sog. tokenisiert werden. Das bedeutet, dass Rechte und Pflichten in Zusammenhang mit diesem Token digital abgebildet und handelbar gemacht werden.

Ein Token an sich kann sowohl nur fungible (austauschbar) als auch Non-fungible sein. Der Coin IOTA ist an sich ein reiner fungible Token, da dieser immer mit dem gleichen Wert austauschbar sein wird. Bedeutet 1 MIOTA von Person A ist immer gleich viel Wert wie 1 MIOTA von Person B, auch wenn man diesen an Person C weitergibt.

Ein NFT hingegen besitzt einen individuellen Wert und man erhält in der Regel nicht den gleichen Wert, sobald man es weiter veräußert. Beispiel: Ein Fußballtrikot mit orginal Unterschrift von Neymar wird digital abgebildet ist nun handelbar. Sobald man es weiterverkauft erhält man einen Wert, der wiederum beim nächsten Verkauf in ein paar Jahren in der Regel deutlich abweichen wird.

IOthemoonA

Quelle: IOTA

Beispiel des Nutzers 4chill3s mit seinem erstellte Kunstwerk „IOthemoonA“ und dem aktuellen Mindestgebot von 13,37 GI (Giga-IOTA).

Die neue NFT Plattform von IOTA

Diese Woche hat IOTA den Start des NFT Marktplatzes angekündigt. Dort können aktuell im Testnet bereits fleißig Gemälde gehandelt werden.

Wer das ganze mit Testtoken nutzen möchte, sich anschauen möchte, wie ein sog. eigener NFT tatsächlich aussehen könnte, kann die Plattform mit einer vorherigen kostenlosen Anmeldung über den folgenden Link erreichen: https://nftiota.org/

IOTA preist ihre Plattform aktuell mit den Argumenten eines energiearmen und sehr günstigen Netzwerks an. Damit werden einige der bestehenden Einschränkungen bereits existierender Lösungen von weiteren Wettbewerbern gelöst. Tatsächlich rechnet IOTA mit einer Gebühr beim Mitbewerber Ethereum (ETH) von aktuell 200 US-Dollar. Diese Summe wird für den Nutzer fällig, sobald ein solcher NFT verkauft wird. Bei IOTA hingegen fallen nach aktuellem Stand keinerlei Gebühren an, was den Marktplatz für Anwender deutlich attraktiver macht.

Die Stiftung teilt auf Twitter folgende Erkenntnisse:

Der vom IOTA-Team unabhängig aufgebaute IOTA NFT-Marktplatz zeigt, wie einfach es sein wird, digitale Assets auf IOTA 2.0 zu handeln. Prägen Sie Ihre NFT und handeln Sie die NFTs, die Sie lieben – alles in unserem vollständig dezentralisierten IOTA 2.0 DevNet. Gefühllos und grün!

Weiterhin bestehende Kritikpunkte zu IOTA

Die immer noch offene versprochene Anbindung des Ledger Hardware Wallets lässt immer noch auf sich warten. Auch ein Fertigstellungsdatum und der Übergang in die Live-Adaption steht noch in den Sternen. Mit IOTA 2.0 strebt die Foundation weiterhin an, endlich ein dezentrales Netzwerk zu schaffen.

Ich denke, dass eine endgültige Umsetzung der NFT-Plattform nicht vor der Abschaffung des Koordinators geschehen wird und es sich hierbei vorerst nur um eine Test-Anwendung von IOTA handelt, die mit attraktiven Vorteilen im Vergleich zu anderen Lösungen gespickt ist, allerdings für den Wert des IOTA-Token und den dahinterstehenden Anliegern aktuell immer noch ohne Wert bleiben wird. Dennoch befindet sich IOTA mit ihrer Entwicklung aus meiner Sicht auf dem richtigen Weg und Anleger sollten weiterhin Geduld mitbringen. Möglicherweise wird sich das in der Zukunft mehr als lohnen.

Folge uns auf Twitter!

Um immer die wichtigsten Neuigkeiten über Bitcoin, Blockchain und Kryptowährungen zu erhalten, folge uns auf Twitter!

IOTA könnte künftig Millionen Brücken bauen

IOTA könnte künftig Millionen Brücken bauen

In einer der neuesten Veröffentlichungen von IOTA wird die Stiftung künftig in einem europaweiten Projekt der Baubranche vertreten sein. Auf die genauen Hintergründe und Vorteile der Partnerschaft möchte ich im heutigen Artikel näher einsteigen.

In Kürze

  • EU-Projekt „GAIA-X“
  • IOTA und die aktuelle Entwicklung

EU-Projekt „GAIA-X“

Die IOTA-Stiftung hat diese Woche auf Twitter bekannt gegeben, dass sie den Zuschlag in einem Teilprojekt des Konsortiums von GAIA-X erhalten hat. Das Projekt an sich stellt sich mit folgenden Sätzen so vor:

Mit GAIA-X erstellen Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik auf europäischer Ebene einen Vorschlag für die nächste Generation einer europäischen Dateninfrastruktur: ein sicheres, föderiertes System, das höchste Ansprüche an digitale Souveränität erfüllt und gleichzeitig Innovationen fördert. Dieses Projekt ist die Wiege eines offenen, transparenten digitalen Ökosystems, in dem Daten und Dienste in einer vertrauensvollen Umgebung verfügbar gemacht, gesammelt und geteilt werden können.

GAIA-X ist ein von Europa initiiertes Projekt für Europa und darüber hinaus. Ziel ist es, gemeinsame Anforderungen an eine europäische Dateninfrastruktur zu entwickeln. Daher sind Offenheit, Transparenz und die Fähigkeit, sich mit anderen europäischen Ländern zu verbinden, von zentraler Bedeutung für GAIA-X.

An dem Projekt sind derzeit Vertreter aus mehreren europäischen Ländern sowie weitere internationale Partner beteiligt. Wir möchten andere europäische und internationale Partner einladen, sich dem Projekt anzuschließen und zu seiner Entwicklung beizutragen. Viele Dialoge sind bereits im Gange und werden weiter intensiviert. Darüber hinaus steht GAIA-X im ständigen Austausch mit der Europäischen Kommission.

Im gesamten Projekt sind darüber hinaus auch Gründungsmitglieder wie BOSCH, BMW oder auch SAP vertreten. Dabei könnte sich nach dieser positiven Meldung auch langfristig die Chance ergeben, dass die Technologie von IOTA über weitere Bereiche als dem Bau von z.B. Brücken vertreten ist.

IOTA wird sich dabei speziell im iECO-Teilprojekt (intelligent Empowerment of Construction Industry) mit 8 weiteren Partnern beteiligen. U.a. sind dabei auch bekannte Institutionen wie das Fraunhofer-Institut & die technische Universität aus Dresden vertreten. Das geht aus einer Mitteilung der Bundesnetzagentur hervor.

Dabei ist das oberste Ziel, einen gemeinsamen Datenraum für die Bauwirtschaft als eine der Schlüsselindustrien der deutschen Wirtschaft zu schaffen. Dabei sollen Datensilos aufgebrochen werden, damit Fehler und Ineffizienzen möglichst eliminiert werden können und sich der Bauprozess in Zukunft noch deutlich weiter optimiert.

Die aktuelle Entwicklung von IOTA

IOTA konnte sich somit in dieser Woche mit einer weiteren positiven Nachricht am Kryptomarkt in Szene setzen. Auf Twitter sorgte Softwareentwickler Hans Moog zusätzlich mit der Forderung nach einem Olympischen Wettkampf zwischen den Kryptowährungen und der Verlinkung von Ethereum-Erfinder Vitalik Buterin für zusätzlich Zündstoff. An Selbstbewusstsein scheint es der Foundation im Moment nicht zu fehlen.

IOTA

Aber es ist nicht alles Gold was glänzt. Leider müssen die Anleger immer noch auf die im letzten Artikel erwähnte Ledger Integration warten. Auch wenn IOTA es zurzeit vermehrt schafft Kontakte in die Industriewirtschaft zu knüpfen, wirkt es sich leider weiterhin nicht auf dem Preis aus. Dieser liegt weiterhin laut Coinmarketcap bei stabilen 80 Cent. Somit heißt es für alle Anleger weiterhin geduldig bleiben und auf die nächste goldene Brücke zu warten.

Die nächste Autofahrt mit IOTA

Die nächste Autofahrt mit IOTA

In den letzten zwei Wochen sind viele neue News mit IOTA veröffentlicht worden. Auf die interessantesten Punkte möchte ich im heutigen Artikel näher einsteigen und zum Abschluss auf den aktuellen Stand zur Ledger Integration eingehen.

In Kürze

  • Was steckt hinter der dem Projekt Alfried mit IOTA
  • EU-Projekt „Orchestra“ und IOTA
  • Ledger Wallet Integration

Autonomes Fahren mit dem Kern IOTA

Iota Bild

Eines der größten digitalen Verkehrsinfrastrukturprojekte in Deutschland, in dem es konkret um die Vision vom autonomen Fahren geht und von der Bundesregierung unterstützt wird, hat in den letzten Tagen angekündigt, dass sie IOTA als Kerntechnologie implementieren werden. Auf der Website des Unternehmens ETO heißt es konkret:

Um das System mit der größtmöglichen Resilienz und Sicherheit auszustatten, wird die ETO GRUPPE die verteilte IT-Infrastruktur IOTA verwenden, eine open-source Distributed-Ledger-Technologie. IOTA ist eine sichere, gebührenfreie, schlanke und leicht anpassbare, dezentrale Infrastruktur für die Übertragung von Daten und mikroskopischen Werten, ohne sich dabei auf Mittelsmänner zu stützen. Wir als ETO GRUPPE planen, hierzu diverse IOTA-Bibliotheken wie Stronghold, Streams und Identity an die relevanten Knotenpunkten der ALFRIED-Architektur einzusetzen und so Sicherheit, Vertraulichkeit und die Traceability von Daten und Geräten sicherzustellen.

Aus meiner Sicht sehen wir aktuell wieder ein sehr gutes Beispiel, warum die Zukunft im Kryptomarkt, auch in der jetzigen schweren Situation, nicht ohne IOTA ablaufen kann. Die Technologie von IOTA kann für jeden Industrieschwerpunkt frei, flexibel und einfach angepasst werden und bietet das optimale „Spielfeld“ auf dem sich die Unternehmen beliebig austoben und nach ihren Bedürfnissen programmieren können.

ORCHESTRA – die Zukunft des Verkehrs

Die Projektbezeichnung kann Eingangs leicht mit dem „Orchester in einer Oper“ verwechselt werden, dabei steckt nach einem genaueren Blick doch ebenfalls wieder der Verkehrssektor dahinter. IOTA hat in ihrem Blog am 23. Juni die Teilnahme an einem weiteren Projekt unter EU-Fördervereinbarung bekannt gegeben. Das Projekt ist eine geförderte Initiative zur Mobilität der Zukunft. Das Projekt wird über drei Jahre mit einem Gesamtbudget von 4,9 Mio. Euro ausgestattet, wovon die IOTA Foundation einen Anteil von 250.000 Euro erhalten hat, um dies ihrer Technologie und ihrem Team bereitzustellen.

In der Zielstellung heißt es u.a.:

ORCHESTRA hat sich auch zum Ziel gesetzt, Transportsilos aufzubrechen. Aus diesem Grund werden bestehende technische Beschränkungen und Vorschriften nicht nur innerhalb eines einzigen Verkehrsbereichs – sei es Straße, Schiene, See oder Luft -, sondern auch an der Schnittstelle all dieser Bereiche untersucht. Krisen wie die COVID-19-Pandemie haben verstärkt, dass konventionelle Transportsysteme beim Arbeiten in Silos nicht zuverlässig sind.

Welche genaue Rolle spielt dabei IOTA?

ORCHESTRA wird verschiedene Teilbereiche von IOTA in Zukunft nutzen.

Zum Einen vor allem den Teilbereich der digitalen Identitäten, damit Daten nahtlos über mehrere Domänen ausgetauscht werden können. Also beispielsweise Daten die über See, auf die Straße und zum Abschluss noch zum Flug benötigt werden.

Die IOTA Foundation wird Standardisierungsaktivitäten kommunizieren und daran arbeiten, um das IOTA-Protokoll zum De-facto-Standard für das multimodale Transportmanagementsystem und die Orchestrierung von Gütern und Personen zu machen.

Wenn man sich die Anzahl der großen, übergeordneten Projekte mit IOTA in letzter Zeit anschaut, siehe auch unseren letzten Artikel, wird einigen vermutlich klar, welches riesen Potential in dieser Technologie stecken könnte.

Ledger Wallet Integration

Die IOTA Foundation hat sich in dieser Woche für die mangelhafte Kommunikation im Bereich der Ledger Integration für das neue Chrysalis Netzwerk in die Firefly Wallet entschuldigt. Chef-Entwickler Charlie Varley bestätigte, dass die Kommunikation seitens IOTA nicht optimal war. Verschiedene Aspekte (u.a. eine erschwerte Personalsituation) haben dafür gesorgt, dass der ursprünglich genannte Termin, siehe auch diesen Artikel, nicht gehalten werden konnte. Er kündigte außerdem an, dass IOTA aus den Fehlern lernen und in Zukunft keine festen Termine mehr nennen wird, da viele Softwarepunkte nicht immer vorhersehbar sind.

Im Moment befindet sich die Ledger Integration in den letzten Zügen mit einer geschlossenen Testgruppe. Es wird also nicht mehr lange bis zur Veröffentlichung dauern. Für alle weiteren Nutzer, die ihre Tokens auf einer „Online (Handy)-Wallet“ liegen haben, die Entwicklung dieser App wird noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Im Anschluss an die Ledger Integration wird sich das Team mit dieser Lösung befassen.

 

Folge uns auf Twitter!

Um immer die wichtigsten Neuigkeiten über Bitcoin, Blockchain und Kryptowährungen zu erhalten, folge uns auf Twitter!

IOTA Update: Partnerschaften wie Sand am Meer

IOTA Update: Partnerschaften wie Sand am Meer

In den letzten zwei Wochen sind viele neue IOTA Partnerschaften seit der Veröffentlichung des neuen IOTA Devnet 2.0 (Ursprünglich Nectar) bekannt geworden. Auf die interessanteste möchte ich im heutigen Artikel näher einsteigen und zum Abschluss auf die aktuelle Preissituation von IOTA eingehen.

In Kürze

  • Was steckt hinter der IOTA Partnerschaft mit Fetch.Al
  • IOTA im aktuellen Preischart

Bosch und Fetch.AI arbeiten mit IOTA zusammen

Die IOTA Foundation hat im Laufe der Woche eine weitere spannende Partnerschaft mit Fetch.Ai bekannt gegeben. Dieses Unternehmen wurde vielen Personen erst in diesem Jahr nach einer eigenen Partnerschaft wiederum mit der Firma Bosch ein Begriff. Fetch.Ai beschreibt sich selbst als Unternehmen, dass sich auf die Fahne geschrieben hat, Künstliche Intelligenz (KI) auch in Blockchains zu integrieren.

Im Artikel auf der Website des Unternehmens heißt es zur IOTA Partnerschaft:

Das Hauptmerkmal dieser Partnerschaft ist das Angebot einer ernsthaften KI-Anwendung für die Geräte, aus denen die Maschinenwirtschaft in den IOTA- und Fetch-Netzwerken besteht.

 sagte Holger Koether, Director of Partner Management bei der IOTA Foundation. 

Wir ermöglichen es Datenproduzenten, die Kontrolle darüber zu übernehmen, wer auf die von ihnen erzeugten Daten zugreifen kann, sei es von einem mobilen Gerät, einem Umgebungs-IoT-Sensor, einem vernetzten Fahrzeug, einer industriellen IoT-Lösung und einer Vielzahl von IOT-fokussierten Anwendungsfällen. Mit dieser Partnerschaft hoffen wir, dass sowohl die Fetch- als auch die IOTA-Community die Funktionalität dessen erweitern, was Geräte in verteilten Netzwerken autonom leisten können.

Vernetzte Geräte mit einer entsprechenden Sicherheit vollständig zu verknüpfen, ist in dieser Zusammenarbeit aus meiner Sicht absolut sinnhaft. Technisch gesehen geht es einfach gesprochen darum, den Produzenten/Lieferanten mit den Konsumenten/Kunden von Datenmengen über IOTA „Streams“ zusammenzubringen. Auch das spricht aus meiner Sicht wieder für ein Beispiel, wie im letzten Artikel erwähnt, indem IOTA nicht nur als Token gesehen werden darf, sondern die Technologie hinter der Währung gesehen werden muss.

Ein klassisches Beispiel aus dem Alltag:

Die KI bucht für euch ein Restaurantbesuch, ohne dass ihr etwas dafür tun musst. Oder sie sucht automatisch für euch den nächsten Zug heraus, nachdem der ursprünglich geplante Zug nicht mehr erreicht werden kann. Die Übertragung der Daten läuft dann im Hintergrund über IOTA.

Auf dem folgenden Bild ist eine Gesamtübersicht mit allen Partnerschaften zu sehen. Wenn sich da nicht mal zeitnah eine reale praxisnahe Adaption anbahnen sollte 😉.

Bosch

Ganz klar, von reinen Partnerschaften allein kann kein Unternehmen der Welt überleben. Allerdings bewegt sich IOTA immer noch in der Startphase und bildet damit wichtige Grundlagen, um mit der zukünftigen Dezentralisierung im Industriemarkt nach oben auszubrechen.

Die aktuelle Preissituation

IOTA befindet sich nach aktueller Marktkapitalisierung auf Platz 37 der wertvollsten Kryptowährungen. Nach einem bearishen Ausbruch innerhalb der letzten 7 Tage und einem kurzzeitigen Vorstoß in die TOP30 nach Bekanntgabe des neuen Devnet gab es in den letzten Tagen eine Rücksetzung auf aktuell rund 1,01 US Dollar. Nachdem in der letzten Woche auch schon Werte um die 1,20 USD gesehen wurden, bin ich nach aktueller Lage eher auf eine Preiskonsolidierung in den nächsten Tagen gestimmt. Aktuell erkenne ich eine sehr starke Abhängigkeit von der Performance vom Bitcoin. IOTA bewegt sich dort seit einigen Wochen auf einem konstanten Niveau von ca. 0,00003 Bitcoin und schafft es nicht nach oben auszubrechen.

Quelle: Tradingview

Auch wenn sich in der aktuellen Performance wenig von den guten neuen News rund um IOTA im Preis widerspiegelt, bin ich zu der Zukunft der Foundation weiter positiv überzeugt. Sobald der Koordinator mit Honey abgeschafft ist, kann aus meiner Sicht eine richtige Preisexplosion erfolgen. Bis dahin müssen sich Anleger noch etwas gedulden.

Folge uns auf Twitter!

Um immer die wichtigsten Neuigkeiten über Bitcoin, Blockchain und Kryptowährungen zu erhalten, folge uns auf Twitter!

Durchbruch? Arbeitet die Bundesregierung an einer Lösung mit IOTA?

Durchbruch? Arbeitet die Bundesregierung an einer Lösung mit IOTA?

Viele Menschen unter uns verbinden mit IOTA lediglich eine Währung, dass aber hinter dieser Lösung viel mehr als das steckt, darauf möchte ich im heutigen Artikel mit den neuesten News & Beschlüssen der Bundesregierung eingehen. Außerdem gibt es auch noch ein neues Update vom Partner „Dell“.

In Kürze

  • Die Digitale Identität beim Praxisbeispiel Hotel Check-In der Bundesregierung
  • Das Projekt „Alvarium“ von Dell

Strategiepapier der Bundesregierung

Bereits seit mehreren Monaten hat die Bundesregierung ein neues Strategiepapier zur „Deutschen Blockchain-Strategie“ auf dem Weg gebracht, welches vom Bundesministerium bereits genehmigt und verabschiedet wurde. Dabei ist die Zielsetzung, die Bürokratie in unserem Land zu senken und den digitalen Fortschritt einzuleiten. Bei einem der neuesten Strategieprojekte aus dem März 2021 handelte es sich beispielsweise um die „Digitale Identität“.

In einer Mitteilung aktuell vom 17. Mai 2021 zum Projekt „Digitaler Hotel-Check-In“ wurde erst vor kurzem bekannt gegeben, dass die Bundesregierung und einige Partnerunternehmen gemeinsam an einer praxisnahen Lösung in Kombination mit der Digitalen Identität arbeiten. Dabei kann über eine digitale Wallet der Hotelgast in wenigen Schritten unkompliziert und schnell einchecken. Damit wird der Kontakt zur Rezeption vermieden und die Check-In Zeit deutlich reduziert. Viele bekannte Unternehmen befinden sich darunter: Beispielsweise die Deutsche Bahn AG, die Lufthansa AG, die Robert Bosch GmbH (Partner von IOTA) und die Hotelketten Steigenberger, Motel One und Lindner Hotels.

QR Code IOTA

Mehr Informationen zu diesem Projekt findet ihr unter bundesregierung.de.

Wo besteht der Zusammenhang zu IOTA?

Viele Punkte sprechen tatsächlich für den Tangle. U.a. wurde auf LinkedIn vom Lead Expert Zoran Kikic (Mitarbeiter des Bundesministeriums) eine Stellenausschreibung veröffentlicht, in der das zuvor genannte Projekt konkret genannt wurde. Als Anforderung für den Job wurde dabei als Anwendungsbeispiel der Tangle von IOTA genannt.

Außerdem gibt es bei IOTA bereits eine Arbeitsgruppe „IOTA Identity“, die sich mit der digitalen Identität auf Basis des Tangles seit längerem beschäftigt. Es wäre also eine WIN-WIN Situation. Warum das ein wichtiger Schritt für die IOTA Foundation wäre, habe ich auf einem meiner letzten Artikel bereits beschrieben.

Das Projekt Alvarium von Dell nimmt Formen an

Dell hat in dieser Woche mit einem neuen Tweet auf Twitter angekündigt, dass das Projekt Alvarium in den Startlöchern und vor der Veröffentlichung steht. Dabei geht es im groben um die Vertrauenswürdigkeit von Daten. Nähere Informationen wurden bereits im folgendem Artikel beschrieben. Ein großer Part in der Zusammenarbeit mit IOTA war in der Vergangenheit ein Webinar, in dem das vorhandene Konzept weiterentwickelt wurde.

Tweet Dell IOTA

Die Vertrauenswürdigkeit von Datenentscheidungen am Rande war der Dreh- und Angelpunkt der Codierungszusammenarbeit zwischen der IOTA Foundation und Dell Technologies. Die Tangle-Technologie wurde als „Beiwagen“ für die Daten verwendet, um Vertrauensbewertungen zu sammeln und diese für den Live-Verbrauch durch jede Anwendung zu berechnen und zu generieren. Die Streams-Technologie von IOTA wurde dabei als „Klebstoff“ verwendet, die Vertrauenswerte mit den entsprechenden Daten verknüpft.

Fazit

Zugegeben, die beiden genannten Lösung befinden sich aktuell noch in der Spekulationsphase. Allerdings erscheint mir die Vielzahl an positiven Meldungen durchaus ein deutliches Signal an der gesteigerten Reife und Akzeptanz in der Wirtschaft von IOTA zu sein, die nicht zufällig erschienen sind. Und ja, IOTA zeigt für den Anleger seinen Wert durch den IOTA-Token, allerdings steckt hinter den Kulissen deutlich mehr Anwendungsmöglichkeiten, als wir sie uns heute bereits vorstellen können.