Binance Smart Chain macht 14% aller Ethereum Transaktionen aus

Binance Smart Chain macht 14% aller Ethereum Transaktionen aus

Der CEO der Krypto-Börse Binance, Changpeng Zhao, gab in einem Tweet bekannt, dass die Binance Smart Chain über 14% aller Transaktionen auf dem Ethereum-Netzwerk ausmacht. Dies drückt die enorme Vormachtstellung der nach Handelsvolumen größten Börse in der Krypto-Welt aus.

Binance Smart Chain, das Google der Krypto-Welt?

In den vergangenen Monaten hat die in Malta ansässige Börse verschiedenste Produkte im Bereich DeFi auf der eigenen Smart Chain veröffentlicht. Im aktuellen DeFi-Hype, der seit einigen Monaten den Preis einiger Kryptowährungen explodieren lässt, möchte der Binance CEO CZ beweisen, wie groß das Netzwerk von Binance doch ist und wie sehr die dezentrale Blockchain von Ethereum darunter leidet.

Dabei erklärt er:

 

Das Binance Smart Chain (BSC) Transaktionsvolumen beträgt nun 14% des Ethereum Netzwerkes.

Die Marktkapitalisierung von Binance beträgt nun 10% von Ethereum.

Dazu kommt noch BSC, BNB hat eine native schnelle DEX Blockchain, Token Burns, Rabattgebühren auf Binance und vieles mehr …

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Die Zahlen lassen sich fast exakt mit der aktuellen Situation widerspiegeln. Letzte Woche kam die Anzahl der Transaktionen der Binance Smart Chain auf fast 140.000. Dabei liegt die hohe Reichweite von Binance auf der Hand.

Die gestiegenen Transaktionen der Smart Chain sind hier visualisiert dargestellt:

https://bscscan.com/chart/tx

https://bscscan.com/chart/tx

Die Projekte der Binance Smart Chain

Im April diesen Jahres hat die Binance Smart Chain sogenannte Smart Contracts eingeführt. Damit wurden digitale Verträge möglich und ein Markt für neue, vollautomatische Produkte auf der Binance Smart Chain ermöglicht.

Einen Monat später wurde das Testnet namens Rialto gestartet. Dort sollen die Entwickler von dApps unterstützt werden. Zudem ist es möglich BNB über Staking und Delegation für Abstimmung im Binance Netzwerk verwendet werden.

Welt mit Netzwerk Binanc Smart Chain BlockchainDas Team erklärt auf der eigenen Website:

Binance Smart Chain hat viel Aufmerksamkeit von der Krypto-Community erhalten und es sind mehr als 20 Integrationen in verschiedenen Kategorien in Arbeit.


Große Chancen bergen hohe Risiken

Obwohl die Binance Smart Chain sich sehr schnell entwickelt und als Innovationstreiber der ganzen Krypto-Branche auftritt, wird mit der hohen Verbreitung auch eine Zentralisierung der dezentralen Blockchain-Industrie gefördert. Die Blockchain soll durch einen dezentralen Aufbau unabhängige Systeme für jeden Menschen auf der Welt ermöglichen. Durch das Wachstum bekommt Binance immer mehr Macht im Blockchain-Ökosystem.

Zudem steigen durch die hohe Nachfrage im Ethereum-Netzwerk auch die Transaktionskosten für jeden Nutzer an. Sobald ein Nutzer nur wenig Geld zur Verfügung hat, werden die Transaktionskosten prozentual bei weitem mehr ausmachen, als bei einem großen Player wie Binance.

Binance-Coin (BNB)

Hier findest du unsere ausführliche Analyse zum Binance-Coin (BNB).

EU fordert strengere Regulierung von Kryptowährungen

EU fordert strengere Regulierung von Kryptowährungen

In einem neuen Gesetzesentwurf der Europäischen Union wird ersichtlich, dass einheitliche und strenge Regulierungen innerhalb der EU geschaffen werden müssen.

Die Vorgeschichte

Aus einem Bericht der Europäischen Kommission, der euractiv vorliegt, geht hervor, dass ein neues Gremium zur Überwachung von Kryptowährungen zusammengestellt wird. Ein besonderes Augenmerk soll hierbei bei „bedeutenden“ digitalen Währungen liegen. Unter bedeutenden digitalen Währungen versteht man Stable Coins, die das Potential dazu haben, eine enorme Reichweite zu erlangen.

Die berechtigte Angst des EU Rats besteht darin, dass Stable Coins, die an Fiat-Währungen gebunden sind, die Weltwirtschaft destabilisieren können. Dadurch dass spezielle Stable Coins das Potential haben, von sehr vielen Usern genutzt zu werden, kann die finanzielle Stabilität gefährdet werden. Zu diesen Stable Coins zählt z.B. Libra.

Erfahre hier mehr über Libra.

Regulierung

Das von Facebook zwischenzeitlich auf Eis gelegte Projekt Libra startet nach einigen Überarbeitungen einen neuen Anlauf. Sollte die Einführung von Libra gelingen, so hat das Projekt direkt mehr als 2,7 Milliarden potenzielle Kunden. Dies könnte den Weltmarkt stark beeinflussen. Deshalb gab der französische Finanzminister Brune Le Maire bereits im Juli letztes Jahres bekannt:

Wir werden nicht akzeptieren, dass Libra in eine Staatswährung umgewandelt wird, die die finanzielle Stabilität gefährden kann.

Doch genau diesem Projekt ist es zu verdanken, dass der EU die Augen gegenüber Kryptowährungen, insbesondere gegenüber Stable Coins geöffnet wurden. Einige EU-Beamte räumten ein, dass

Libra ein Weckruf war, um digitale Token ernst zu nehmen.

Die Regulierungen

Der 167-seitige Textentwurf teilt die verschiedenen Kryptos in unterschiedliche Risikogruppen ein. So sollen „bedeutende“ Kryptowährungen strenger reguliert werden als nicht so bedeutende. Kryptos, die in einer hohen Risikogruppe eingestuft werden, haben strengere Regeln in den Bereichen Aufsicht, Verpflichtungen und Sanktionen.

Eine weitere Vorschrift wird es sein, ein Whitepaper mit allen relevanten Informationen für jede Kryptowährung zu erstellen. Dies wird in dem Entwurf folgendermaßen begründet:

[…] damit potenzielle Käufer eine fundierte Kaufentscheidung treffen und die mit dem Angebot verbundenen Risiken verstehen können.


Neues Gremium

Bisweilen lag die Verantwortung der Stable Coins in den Händen der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde. Um eine strengere Regulierung durchsetzen zu können soll ein zusätzliches Gremium für Kryptowährungen hinzugefügt werden. Weitere nationale und europäische Aufsichtsbehörden sollen diese Instanzen bei der Einhaltung der Regulierungen unterstützen.

Strafen

Beim Verstoß gegen die neuen Regulierungen sieht der Textentwurf verschiedene Strafmaße vor. So kann die EBA Bußgelder in Höhe von 5% des Jahresumsatzes vergeben. Ein weiteres Strafmaß sieht vor, das Doppelte des Gewinnes oder Verlustes zu bezahlen, der durch den Betrug erzielt oder vermieden wurde.

Fake ICO: Rapper T.I. bekommt 75.000 Dollar Klage der SEC

Fake ICO: Rapper T.I. bekommt 75.000 Dollar Klage der SEC

In einer Pressemitteilung vom 11. September 2020 erhebt die SEC Klage gegen den Rapper T.I., einen Filmproduzenten und zwei weitere Beteiligte wegen einem Fake ICO von FLiK.

Der FLiK ICO

Der damalige FLiK ICO soll die Unterhaltungsindustrie durch Verwendung der Blockchain-Technologie revolutionieren. Das Projekt war unter der Domain TheFlik.io erreichbar. Eine Handelsplattform für digitale Vermögenswerte sollte durch CoinSpark realisiert werden. Die SEC kam in der Pressemitteilung zu dem Entschluss, dass die in den Fake ICO gesammelten Gelder veruntreut wurden.

Dabei soll der Felton FLiK-Token heimlich an die Drahtzieher ausgeschüttet worden sein. Die Drahtzieher wiederum verkauften die Token auf dem Markt und erwirtschafteten so Gewinne in Höhe von 2,2 Millionen Dollar. Zudem soll der Markt manipuliert worden sein, um den Preis künstlich in die Höhe zu treiben.

Lese auch: Warum ein Führungskräftewechsel beim Sushi Swap Projekt von der Community fast als Scam deklariert wurde.

SEC vs. Fake ICO

Gegen fünf in Atlanta ansässige Personen wurde Anklage eingereicht. Darunter befindet sich der Filmproduzent Ryan Felton, der Rapper und Schauspieler Clifford Harris (T.I. oder Tip) und drei weitere Personen, die ebenfalls über die betrügerischen Machenschaften in Social Media Kanälen geworben haben.

Zudem wurde eine Klage gegen FLiK und CoinSpark, die beiden von Felton kontrollierten Unternehmen, eingereicht. Abgesehen von Felton haben sich alle Personen den Vorwürfen gestellt und damit einen Vergleich der Anklagepunkte ermöglicht.

Die Beteiligten machten über ihre sozialen Medienkanäle Werbung. Der Rapper T.I soll über seinen Social-Media-Manager FLiK-Token auf den Social-Media-Konten angeboten und verkauft haben. Zwei andere Personen aus Atlanta, Chance White und Owen Smith, sollen für den SPARK-Token geworben haben. Im Gegenzug wurde ihnen dafür eine Entschädigung versprochen, was nicht in der Community kommuniziert wurde.

Carolyn Welshhans, stellvertretende Direktorin der Vollstreckungsabteilung der SEC erklärte:

Die Bundeswertpapiergesetze bieten Anlegern in Wertpapieren mit digitalen Vermögenswerten den gleichen Schutz wie Anlegern in traditionelleren Wertpapierformen. Wie in der SEC-Beschwerde behauptet, schikanierte Felton die Investoren durch wesentliche Falschdarstellungen, Veruntreuung ihrer Gelder und manipulativen Handel.

SEC greift bei Krypto-Projekten durch

Roter Scam StempelIn 2017 war es noch sehr einfach einen ICO ohne staatliche Kontrolle durchzuführen. Dementsprechend war der Ethereum Hype von 2017 und damit die einfache Erstellung eines neuen Tokens auf der Ethereum-Blockchain als ERC20-Token so einfach wie nie. Daher gab es in dieser Zeit auch die meisten Fake ICO’s. Hunderte Millionen Dollar an Kundengeldern wurden in diesem Zeitraum durch betrügerische Projekte den Nutzern abgenommen.



Trotz alledem bleiben auch betrügerische Blockchain-Projekte wie ein Fake ICO in der Ethereum-Blockchain aufgrund ihrer dezentralen Eigenschaften für immer gespeichert. Einen Einblick in das Blockchain-Netzwerk von FLik bekommst du bei ETH-Scan,

Jetzt greift die SEC durch. Ein guter Vorteil einer staatlichen Regulierung von Kryptowährungen ist, dass Betrüger nicht wie vor einigen Jahren freie Hand haben und mit den Einlagen tun und lassen können, was sie wollen. Falls ein Verstoß gegen das Wertpapiergesetz vorliegt, können Nutzer erfolgreich Klage einreichen, welcher dann auch nachgegangen wird. Wir haben genau aus diesen Gründen einen Steckbrief erstellt, wie du dich vor Scams schützen kannst, indem du diese vorher analysierst.

Monero Tracking: Steuerbehörde stellt 625.000 Dollar zur Verfügung

Monero Tracking: Steuerbehörde stellt 625.000 Dollar zur Verfügung

Der Internal Revenue Service (IRS) bzw. die amerikanische Steuerbehörde stellt 625.000 US-Dollar zur Verfügung, um die Verschlüsselung der Transaktionen von Monero zu knacken. Durch den Einsatz von Ring-Signaturen als Verschlüsselung ist es nahezu unmöglich ein Monero Tracking zu gewährleisten.

Monero Tracking durch Ring-Signaturen verschlüsselt

Bei herkömmlichen Transaktionen im Bitcoin-Netzwerk kann durch die komplett transparente Blockchain jede jemals getätigte Transaktion nachvollzogen werden. Dabei ist das Tracking von Coins in der Bitcoin-Blockchain sehr einfach. Monero möchte diesen Nachteil der Privatsphäre durch Ring-Signaturen lösen. Hierbei werden mehrere getätigte Transaktionen vermischt und am Ende wieder auf mehrere Empfängeradressen aufgeteilt.

Monero Tracking Monero Logo mit Gold umrandet Für Außenstehende ist es unmöglich den genauen Ursprung eines Monero-Coins nachzuvollziehen. Für den externen Betrachter werden die einzelnen Inputs mehrerer Wallets als gemeinsame Transaktion signiert. Daher spricht man von einem Ring, denn die Versendungsadressen lassen sich als Ring visualisieren. Die gemeinsame Signatur mehrerer Transaktionen bildet letztendlich die Signatur in der Blockchain. Zudem liegt bei den Monero-Coins keine genaue Kennung vor. Es ist nicht nachvollziehbar, wann ein einzelner Monero gemint wurde.

Lese auch: Erst vor einigen Monaten wurde illegales Monero-Mining an Computer der europäischen Union durchgeführt.

IRS bietet 625.000 US-Dollar für Monero Tracking

Der IRS hat zur Aufgabe verschiedenste illegale Aktivitäten wie Drogenhandel oder digitaler Geldwäsche zu entlarven. Bei der vermehrten Ermittlung gegen DarkNet-Handelsplätze ist aufgefallen, dass neben der ursprünglich am meisten verwendeten Kryptowährung, dem Bitcoin, ein Trend zu privaten Währungen wie Monero zu verzeichnen ist. Daher kam es zu einem „Kopfgeld“ von 625.000 US-Dollar für das Monero-Tracking.

Aufgrund der schon langen Geschichte und Seriosität, die Monero in der Krypto-Welt genießen darf und wegen der Vorteile in Sachen Datenschutz gegenüber dem Bitcoin wird Monero langfristig die meist genutzte Währung im DarkNet. Auch der amerikanischen Steuerbehörde ist dies ein Dorn im Auge. Beim Bitcoin war das Tracking von Coins sehr einfach über die Blockchain zu analysieren, bei Monero ist dies unmöglich.

IRS vs. Monero


Neben den Geschäften mit Drogen gehört Identitätsdiebstahl, Menschenhandel, Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung, Sexhandel und Kinderprostitution zu den illegalen Aktivitäten auf solchen Plattformen. Daher wird klar, wie wichtig eine Aufklärung von Krypto-Kriminalität von anonymen Coins für die Steuerbehörde ist. Und es wird noch wichtiger, denn der Trend geht vom Bargeldgeschäft weiter hin zu digitalen Zahlungsmitteln. Die Website der IRS findest du hier.

Ein Kampf zwischen dem Staat und anonymer Kryptowährungen ist entstanden. Auf lange Sicht könnte ein Verbot von privaten Kryptwährungen ein Ergebnis der Debatte sein. Wir gehen nicht davon aus, dass jemand ein Monero Tracking der Ring-Signaturen trotz der Belohnung von 625.000 US-Dollar schafft. Kryptographie lässt sich eben nicht bestechen.

Monero-Coin (XMR)

Hier findest du unsere ausführliche Analyse zum Monero-Coin (XMR).

Der Aufstieg von Polkadot (DOT) in die Top 10

Der Aufstieg von Polkadot (DOT) in die Top 10

Polkadots Kryptowährung DOT ist aus dem Nichts gekommen und hat sich einen Platz ganz oben in der Rangliste gesichert. Was ist der Grund?

Der rasante Aufstieg von Polkadot (DOT)

Das Blockchain-Projekt Polkadot (DOT) war vor drei Wochen noch nicht einmal in der Top-100 der Kryptowährungen zu finden; jetzt liegt es mit einer Marktkapitalisierung von über 3,7 Milliarden Dollar auf Platz sieben. Es ist ein kometenhafter Aufstieg und er ist zumindest teilweise auf etwas zurückzuführen, das „Redenominierung“ genannt wird.

Polkadot (DOT)

Der Split von Polkadot (DOT)

Am 21. August nach einer Community-Abstimmung, wurde beschlossen, dass der im Umlauf befindliche Vorrat um das Zehnfache erhöht wird. Das Verfahren ähnelt einem Aktiensplit, bei dem der Wert einer Aktie im Nachhinein erheblich steigen kann, da Kleinanleger dies als erschwinglicher empfinden.

Im Bereich der Krypto-Währung ist dies jedoch relativ unbekannt. Im Wesentlichen wurde bei der Neudenominierung von Polkadot ein altes DOT in 100 neue aufgeteilt. Infolgedessen erhöhte sich das Gesamtangebot von 10 Millionen Tokens auf 1 Milliarde.

Die Teilung ändert nichts am Wert des Gesamtbestandes der Investoren an dem Token. Sie hat jedoch zu Spekulationen geführt, dass dieses Ereignis zumindest teilweise für den Vermögenszuwachs verantwortlich war.

Tokensplits sind die neuen Aktiensplits

Das Hauptmotiv eines Aktiensplits besteht darin, Aktien für Kleinanleger erschwinglicher erscheinen zu lassen und die Liquidität in der Aktie zu erhöhen. Die Argumentation der Polkadot-Gemeinschaft für eine Neudenominierung folgt ähnlichen Linien.

Der Prozess erforderte eine Community-Anstimmung, die im Juli stattfand und bei dem 86% dieser zustimmten. (siehe Bild)

Polkadot Split

Tesla splitet Aktien an gleichem Tag

Das Team wählte ein vielversprechendes Datum, um seine Marke neu zu bestimmen. Der Elektrofahrzeughersteller Tesla führte am selben Tag einen Aktiensplit durch und sah seinen Aktienkurs um 12% steigen.

Polkadot verzeichnete noch dramatischere Gewinne. Der Wert stieg von 2,92 $ vor der Abwertung auf ein neues Hoch von 6,84 $ am 1. September. Derzeit liegt DOT bei 4,37 $.

Thomas Kuhn, ein Makroanalyst bei der Forschungsberatungsfirma Quantum Economics, nannte drei Gründe:

  • Das Projekt verfügt zu Beginn über ordentliche Kassenbestände, sodass es ein starkes Team finanzieren konnte
  • Polkadot ist ein relativ neues Projekt – im Vergleich beispielsweise zu Ethereum, das vor der Aufrüstung einer veralteten Plattform steht
  • DOT ist ein relativ neuer Vermögenswert

Die Inhaber haben nicht jahrelang darauf gewartet, bei der ersten Preiserhöhung das Schiff aufzugeben.

Die dreijährige Reise Polkadots

DOT ist allerdings nicht gerade ein neuer Coin. Das Projekt startete 2017 und befindet sich seit über drei Jahren in der Entwicklung. In den letzten Monaten gab es neben der Umbenennung auch einige größere Veränderungen, nicht zuletzt die Einführung des Polkadot-Mainnets im Mai.

Tatsächlich war das wohl wichtigste Ereignis in der Geschichte des Projekts eine weitere Abstimmung der Gemeinschaft, die es den Inhabern erlaubte, ihre Tokens zu übertragen. Zuvor war die Übertragung der Token sehr schwierig gewesen und war nur über sogenannte „Over-the-Counter“-Börsen und IOUs möglich.

Die Abstimmung über die Übertragbarkeit ermöglichte es den Börsen schließlich DOT zu listen. Binance und Kraken taten dies rasch, d.h. sie handelten ein wenig zu schnell und wurden von der Polkadot-Gemeinschaft beschuldigt, voreilig gehandelt zu haben, indem sie die Token am 18. August, drei Tage vor der vereinbarten Neunominierung, auf die Liste setzten.

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Da die Übertragbarkeit möglich war, sprang die Marktkapitalisierung sprunghaft an und katapultierte es noch vor der Neudenominierung in die Top Ten der Kryptowährungen. Nach der Neudenominierung erreichte es die ersten fünf, bevor es auf seine derzeitige Position auf dem siebten Platz zurückfiel.

Bemerkenswert ist, dass das Handelsvolumen von DOT in den letzten Wochen ebenfalls sprunghaft angestiegen ist und am 27. August 1,4 Milliarden Dollar erreichte.

Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass Wandlungsfähigkeit und Neudenominierung für ziemliche Verwirrung gesorgt haben. Aber am wichtigsten ist, dass dies die Begeisterung für das Projekt nicht gedämpft hat.


Corey Miller sagte:

Es ist ein Spiegelbild der hervorragenden Arbeit, die die Stiftung beim Aufbau der Community rund um den Globus geleistet hat.

Das Bestreben der Polkadot-Gemeinschaft, ein Ökosystem aufzubauen, das mit Ethereum konkurrieren kann, ist nun fest im Rahmen.

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DeFi Projekt Sushi Swap: Führungswechsel fast als Scam deklariert

DeFi Projekt Sushi Swap: Führungswechsel fast als Scam deklariert

Bei dem Krypto-Projekt Sushi Swap kam es zu einem Führungskräftewechsel. Die Kommunikation darüber war sehr schlecht, daher hat es fast wie ein Exit Scam ausgesehen. Nun hat der ehemalige Chef“-Koch“ bestätigt, dass er aus der Führungsebene von Sushi Swap ausgetreten ist und seine Funktion an einen anderen, kompetenten Nutzer abtritt.

DeFi-Protokoll Sushi Swap und der Führungswechsel

Der anonyme Gründer Nomi des Uniswap-Forks Sushi Swap hat einen Tag nach dem Bekanntwerden des umstrittenen Ausstiegs die komplette Kontrolle an FTX-CEO Sam Bankman-Fried übertragen.

Dabei erklärt er:

Ich hoffe, Sushi Swap kommt ohne mich gut zurecht. Auch hier hatte ich nicht die Absicht, Schaden anzurichten. Es tut mir leid, wenn meine Entscheidung nicht ihren Erwartungen entsprochen hat.

Bei vielen Krypto-Projekten, wie auch bei der bekanntesten aller Kryptowährungen, sind anonyme Gründer oftmals elementar. Dabei werden verschiedenste Vorteile der Anonymität der dezentralen Blockchain-Welt genutzt, um vor allem die Unabhängigkeit zu gewährleisten. Wir erklären dir in unserer Scam-Anleitung, wie wichtig der Führungsstaab für Blockchain-Projekte ist.

Durch Anonymität fällt der Zwang zur Professionalität

Shushi auf Palette - Sushi SwapLeider ist hier oftmals die Professionalität von Neuigkeiten nicht gegeben. Daher dachten viele an einen Exit-Scam bei Sushi Swap, nachdem der Gründer sein Ausstieg aus dem Projekt erklärte. Nachdem der Ausstieg erklärt wurde, wurden SUSHI-Token im Wert von mehr als 10 Millionen Dollar gegen Ethereum verkauft. Dabei wurde das komplette Order-Buch aufgekauft und der Token viel sehr stark ab.

Nun wurde das (wenn auch etwas verzögert) richtig gestellt. Das Projekt läuft jetzt weiter und die geplanten Entwicklungen werden ebenfalls realisiert. Einziger Unterschied ist die veränderten Köpfe in der Chef-Ebene. Dabei wird klar: Wer anonym ist, muss auch weniger Moral bzw. Karma durch schlechte Entscheidungen befürchten. Allerdings scheint das Projekt jetzt in sicheren Händen zu sein.

Denn der neue „Chef-Koch“ des Projektes erklärte:

Um das klar zu stellen, wenn mir die volle Verantwortung übertragen wird, werde ich auch dafür sorgen, dass die Migration wie geplant abläuft.

Sushi Swap als Innovation in der Krypto-Industrie

Sushi Swap ist aus dem ursprünglichen Uniswap-Projekt entstanden. Dabei werden vollautomatisiert auf der Ethereum-Blockchain intelligente Verträge (Smart Contracts) ausgeführt. Dabei handelt es sich vereinfacht gesagt um eine dezentrale Börse. Durch die Möglichkeit, verschiedenste Vermögenswerte zu aktivieren, können direkt mit anderen Nutzern und ohne Zugriff der Börse auf diese Vermögenswerte, ein Tausch zweier Kryptowährungen erfolgen.


Sushi Swap ist nun die innovative Erweiterung von Uniswap. Bei Uniswap können Nutzer durch Bereitstellung von Vermögenswerten (Liquidität) die Produktivität im Netzwerk erhöhen. Zudem bekommen diese für die Menge an bereitgestellten Coins einen Betrag ausgezahlt.

Allerdings ist bei Uniswap der Betrag nur auf die ausgewählten Coins bezogen. Dabei könnten langfristig verzerrte Auszahlungen entstehen, indem sich große Player einen großen Auszahlungsbetrag sichern. Bei Sushi Swap ist jeder ohne vorherige Aktivierung der Coins bereits bei den Einzahlungen mit eingerechnet. Dadurch ist eine langfristig höhere Dezentralität gegeben.

Lese auch: John McAffee verlässt das von ihm initiierte Ghost-Projekt.