IOTA News: Bedeutende Fortschritte um den Tangle zu dezentralisieren!

IOTA News: Bedeutende Fortschritte um den Tangle zu dezentralisieren!

Nach langer Wartezeit gab es am Freitag, dem 26. Februar 2021, wieder bedeutende IOTA News. Dabei wurden entscheidende Fortschritte auf dem Weg, die Tangle-Technologie von IOTA zu dezentralisieren, erreicht. Die Foundation hat nun erklärt, dass Mana bald eingeführt wird und damit der Entwicklungsabschnitt Nectar vor der Tür steht.

In Kürze

  • IOTA News 
  • Mana Update steht bevor
  • Nectar in greifbarer Reichweite

IOTA News: Mana soll implementiert werden

Vor zwei Tagen erklärte die Foundation in einem Blog-Beitrag, dass ein entscheidendes Update bevorsteht. Dafür wurde speziell eine neue Pollen Wallet Version veröffentlicht. Dieses Update und die neuen Schnittstellen sind essentiell für die Implementierung von Nectar, was die Tangle-Technologie dezentral aufbauen soll. Dies sind sehr wichtige IOTA News.

IOTA News Gold Münze BarrenTatsächlich handelt es sich um eine Möglichkeit, den Datenfluss innerhalb des Tangles zu vereinfachen, wodurch die komplette Kommunikation über die gesamte Coordicide-Lösung hinweg effizienter abgeschlossen werden kann. Auf technischer Ebene wurde der Value Tangle entfernt und dieselbe Logik direkt in den Message Tangle integriert.

Mana Integration in Prototyp

Durch die verschiedenen Anpassungen in das System ist es möglich, eine Integration von Mana in einen Prototyp zu erlauben. Durch die Testumgebung lässt sich eine genaue Überprüfung von Mana anstellen. Die IOTA News ist für die dezentrale Entwicklung von IOTA also sehr ausschlaggebend.

Die IOTA Entwicklungsstufen – Pollen, Nektar und Honey

Um den technologischen Fortschritt von IOTA für die Community gut abzubilden, wurden unterschiedliche Entwicklungsstufen symbolisiert. Diese bauen alle aufeinander auf und ergänzen sich somit gegenseitig.

Als erste Entwicklungsstufe auf den Weg von IOTA hin zur Dezentralisierung, ist Pollen. Dabei handelt es sich um das erste offizielle Testnet des IOTA 2.0 Netzwerks, was den Grundstein für das erste Netzwerk, welches vollkommen ohne Koordinator funktioniert.

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Als nächste Entwicklungsstufe kommt Nektar, worauf sich auch die aktuelle IOTA News bezieht. Dabei wird die Implementierung des Coordicide-Moduls auf dem Testnet angesteuert. Das Ziel ist das Prüfen des Netzwerks auf mögliche Fehler oder Probleme. Diese sollen bis zu einer endgültigen Veröffentlichung des Mainnets behoben werden.

Die IOTA Foundation hat den Fortschritt auch auf Twitter gepostet:

IOTA News

Quelle: Twitter

Die letzte Entwicklungsstufe, Honey, ist die endgültige Veröffentlichung von IOTA 2.0. Dort sollen alle Module, welche vorher der Coordicide beinhaltet hat, vollständig im Testnet implementiert sein. Danach sollen hunderte Teststunden mit verschiedensten Audits der Kontenpunkte erfolgen. Danach ist die erste Version von IOTA 2.0 fertig – das Mainnet kann vollständig dezentralisiert werden.

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Chainlink (LINK)

Hier findest du unsere ausführliche Analyse zu Chainlink (LINK). Dieses Projekt möchte verschiedenste Anwendungsbereiche für Oracles in Zukunft gestalten!

Schweizer Privatbank Bordier integriert Bitcoin und Kryptowährungen!

Schweizer Privatbank Bordier integriert Bitcoin und Kryptowährungen!

Am Mittwoch, dem 24. Februar 2021, erklärte die Schweizer Privatbank Bordier, welche bereits 1844 gegründet wurde, dass ihr bestehendes Angebot um das von Bitcoin und Kryptowährungen erweitert wird. Dies wird durch die Integration der B2B-Banking-Plattform von Sygnum ermöglicht!

In Kürze

  • Schweizer Privatbank integriert Kryptowährungen
  • Historie von Bordier
  • B2B-Banking-Plattform von Sygnum

Schweizer Privatbank Bordier

Die Schweizer Privatbank Bordier hat bereits eine lange Geschichte, welche sich über 177 Jahre erstreckt. Der Fokus der Privatbank – hat im Vergleich zu den Zentralbanken – ein hohes Maß an Sicherheit. Daher gilt für Bordier die Philosophie der Stabilität, Flexibilität, der finanziellen Gesundheit und der Unabhängigkeit.

Bitcoin Gold Münze Schweizer Privatbank

Hier lässt sich schell der Bezug zu Kryptowährungen schlagen, denn die meisten Coins, welche eine dezentrale Blockchain-Plattform besitzen, haben durch die Blockchain-Technologie immer eine 100 prozentige Deckung. Dieses Problem, welches Zentralbanken nicht aufweisen können, möchten Privatbanken durch weniger Quantität, allerdings mit mehr Qualität abfangen.

Die Schweizer Privatbank beschreibt sich auf der eigenen Website wie folgt:

Wir sind der Überzeugung, dass sich die Geschäftstätigkeit einer Privatbank weniger auf den Verkauf von Produkten, sondern vielmehr auf die Haftung bezieht.

Krypto-Integration durch Sygnum

Den Grundstein für die Integration der digitalen Vermögenswerte in die Schweizer Privatbank, bietet die Technologie von Sygnum. Durch diese ist es bereits heute möglich, auf ein breites Angebot an digitalen Assets zuzugreifen.

Ein wesentlicher Grund für die Krypto-Integration bei Bordier ist, dass sich die komplette Ökonomie der Kryptowährungen im Jahr 2020 vervierfacht hat. Dies macht die Anlageklasse zu eine der stärksten überhaupt, weshalb die Schweizer Privatbank nun das Angebot der Kryptowährungen in ihr Portfolio mit aufnimmt.

Integration von Sygnum bei der Schweizer Privatbank

Dabei wurden die Pläne für eine Integration bereits Anfang des Jahres festgelegt. In weniger als 60 Tagen wurde dann die komplette B2B-Banking-Plattform von Sygnum bei der Schweizer Privatbank Bordier integriert. Dabei handelt es sich um eine All-in-One-Lösung, welche nahtlos in die bestehende Infrastruktur von Bordier integriert werden konnte.

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Zu den Kryptowährungen, welche aktuell auf der Plattform gehandelt werden können, zählen neben den größten wie Bitcoin, Ethereum auch Bitcoin Cash und Tezos. Im Hintergrund wird der Handel mit den höchsten Sicherheitsstandards der Schweizer Banken-Qualität getätigt.

Ecrard Bordier erklärte dazu:

Wir haben eine steigende Nachfrage unserer Kunden nach einer Diversifizierung in alternative Anlageklassen wie digitale Assets festgestellt. Durch die Partnerschaft mit der Sygnum Bank bieten wir unseren Kunden eine integrierte Lösung aus einer Hand und ermöglichen es ihnen, vertrauensvoll in diese neue, wachstumsstarke Anlageklasse zu investieren.

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Chainlink (LINK)

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Diese Altcoins werden bald als Grayscale Investment Trusts gehandelt!

Diese Altcoins werden bald als Grayscale Investment Trusts gehandelt!

Die Grayscale Investment Trusts sollen um mehrere Altcoins erweitert werden. Das teilte das Unternehmen am 26. Februar 2021 auf ihrer offiziellen Homepage mit. Auf einer Liste stehen insgesamt 23 Altcoins zur Auswahl.

In Kürze

  • Grayscale Investment Trusts
  • Performance des GBTC
  • Erweiterung der Grayscale Investment Trusts

Grayscale Investment Trusts

Das Unternehmen Grayscale dürfte wohl jedem bekannt sein, der sich mit Kryptowährungen beschäftigt. Der Finanzdienstleister betreibt die Grayscale Investment Trusts. Diese Fonds sind ausschließlich mit Kryptowährungen bestückt. Bislang haben sich die Trusts auf 8 einzelne sowie einem kombinierten Fonds zusammengesetzt. Dies soll jedoch in naher Zukunft geändert werden.

Mit der Firmenphilosophie, das Finanzsystem zu revolutionieren, ist Grayscale Investments zu einem Giganten der Kryptowelt aufgestiegen. Insgesamt verwaltet das Unternehmen laut einem Tweet über 36 Milliarden US-Dollar in 9 verschiedenen Fonds und ist somit der weltweit größte Anbieter von Fonds für Kryptowährungen. Wir berichteten bereits Anfang des Jahres über einen enormen Zuwachs der Investitionen in die Grayscale Trusts. Zum Jahresabschluss waren 22,6 Milliarden Dollar in die Fonds investiert.

Bitcoin Trust

Grayscale Investment Trust

Der Grayscale Investment Trust, der mit Abstand am besten finanziert ist, ist der GBTC – der Grayscale Bitcoin Trust. Dieser macht mehr als 80 % des Kapitals der Grayscale Investment Trusts aus. Der GBTC ist auch der Fonds von Grayscale, der mit Abstand am längsten besteht. Bereits im September 2013 wurde dieser Fond eröffnet.

Damals lag der Kurs laut coinmarketcap noch bei 130 Dollar. Bis heute hat sich der Kurs also mehr als 36.000 % erhöht! Derzeit steht der Kurs nach dem All-Time-High von über 58.000 Dollar bei knapp 47.000 Dollar. In unserer Chartanalyse erklären wir, warum diese Bitcoin Korrektur eingetreten ist.

 

Erweiterung der Grayscale Investment Trusts

Nach der Erschaffung des GBTC erfolgte erst einmal lange Zeit keine Neueröffnung. Dies sollte sich im Jahr 2017 ändern. In diesem und im darauffolgenden Jahr 2018 wurden insgesamt 8 neue Fonds geschaffen. Sieben davon bilden einen einzigen Coin nach, während einer die Performance von mehreren Coins abbildet.

Wieder 4 Jahre später macht sich Grayscale Gedanken darüber, neue Coins in ihre Fonds-Liste aufzunehmen. In einem offiziellen Blogbeitrag gibt der Finanzdienstleister bekannt, dass 23 Altcoins zur Auswahl stehen, um als neue Grayscale Investment Trusts aufgenommen zu werden.

Zu den unter Beobachtung stehenden Coins zählen:

Aave (AAVE), Basic Attention Token (BAT), Cardano (ADA), Chainlink (LINK), Compund (COMP), Cosmos (ATOM), Decentraland (MANA), EOS (EOS), Filtecoin (FIL), Flow (Dapper Labs) (FLOW), Livepeer (LPT), MakerDao (MKR), Monero (XMR), Numeraire (NMR), Polkadot (DOT), Reserve Rights (RSR), Stacks (STX), Sushiswap (SUSHI), Synthetix (SNX), Tezos (XTZ), The Graph (GRT), Uniswap (UNI), Yearn Finance (YFI)

Der CEO von Grayscale, Michael Sonnenshein, gibt breitwillig zu, das sich die Anzahl, wie auch die Funktionen von Kryptowährungen ständig erweitern. Deshalb versucht er seinen Investoren gerecht zu werden und einige der gut performenden Coins in seinen Grayscale Investment Trusts abzubilden. Allerdings betont er von Anfang an, dass es wohl nicht jeder dieser Coins schaffen wird, letztendlich als Fonds bei Grayscale aufgenommen zu werden.

Wir werden möglicherweise nicht jedes dieser Vermögenswerte zu einem unserer wegweisenden Anlageprodukte machen.

Alle der oben genannten Anlageklassen werden von Experten von Grayscale vorher genauestens überprüft. Des Weiteren wird jeder einzelne Altcoin, der in die Grayscale Investment Trusts aufgenommen wird, separat angekündigt werden.

Chainlink (LINK)

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Nigeria: Wie eine Bitcoin Regulierung nicht aussehen sollte

Nigeria: Wie eine Bitcoin Regulierung nicht aussehen sollte

Nigeria ist eines der Länder, in welchen die Adaption der Kryptowährung Bitcoin am weitesten vorangeschritten ist. Die Hauptgründe dafür sind die wirtschaftlichen Umstände des Landes, welche dafür sorgten, dass die heimische Währung Naira (NGN), extrem unter Inflation litt und auch immer noch leidet. Junge technikaffine Nigerianer haben dafür den Bitcoin als Lösung für sich entdeckt. Die Zentralbank von Nigeria (CBN) konterte am 05. Februar mit einem sofortigen Bitcoin Verbot. Ist eine solche Bitcoin Regulierung sinnvoll und umsetzbar? 

In Kürze

  • Deshalb ist Bitcoin in Nigeria beliebt
  • Eine unbegründete Entscheidung der Zentralbank von Nigeria
  • Fazit: Bitcoin Regulierung geglückt? 

Wie kam es zu dieser drastischen Bitcoin Regulierung und weshalb ist Bitcoin in Nigeria so beliebt?  

Bitcoin Regulierung

Um zu verstehen, weshalb die Zentralbank von Nigeria (CBN) zu dieser extremen Maßnahme gegriffen hat, sollte man sich bewusst machen, was genau dazu geführt hat, dass die Nigerianer vermehrt bevorzugt den Bitcoin als Zahlungsmethode und auch als Wertaufbewahrungsmittel verwenden.  

Der nigerianische Außenhandel basiert zu 90% auf dem Export von Rohöl. Fällt der Ölpreis, wirkt sich das sehr stark auf das Bruttoinlandsprodukt von Nigeria aus. Um die Staatseinnahmen zu erhöhen, beziehungsweise während der Corona-Krise im Ansatz aufrecht zu erhalten, hat Nigeria sich im März 2020 dazu entschieden den Naira erneut abzuwerten. Für einen US-Dollar erhielt man nun nicht mehr 307 Naira, sondern 360 Naira. Durch die Abwertung der heimischen Währung unterliegen importierte Güter allerdings einer hohen Inflation. Die Inflationsrate des Naira liegt aktuell bei ca. 16,7%. 

Doch nicht nur aufgrund der hohen Inflation musste eine alternative Währung gefunden werden. Auch aufgrund der Knappheit an US-Dollar in Nigeria, welche von Importeuren gebraucht werden, um Waren in das Inland zu importieren, mussten Alternativen gefunden werden. Diese Alternative ist Bitcoin. Durch Bitcoin konnten Nigerianer ihre Kaufkraft aufrechterhalten und weiterhin im Ausland Waren einkaufen.  

Eine unbegründete Entscheidung der Zentralbank von Nigeria

Banken sind, durch das Schreiben der CBN vom 05. Februar, angewiesen keine Transaktionen durchzuführen, welche in einer Verbindung mit Kryptowährungen stehen. Wird dieser Bitcoin Regulierung nicht nachgegangen, droht der Entzug der Banklizenz. 

Als offiziellen Grund für die Bitcoin Regulierung, in Form eines Verbotes, gab die CBN an, dass Kryptowährungen sehr spekulativ und anonym wären, sowie häufig von Kriminellen für Geldwäsche und Betrügereien verwendet würden. Dass vor der Ära der Kryptowährungen auch Zentralbankgeld für Betrügereien und Geldwäsche verwendet wurden, wird hier außer Acht gelassen. Mittels KYC Verfahren (know your customer) wurde die Geldwäsche und die Verwendung von Kryptowährungen für kriminelle Zwecke bereits weitestgehend eingeschränkt. Wie sinnvoll dieses Verbot für Nigeria ist, bleibt daher äußerst fragwürdig. 

Der Bevölkerung eines Entwicklungslandes die Grundlage zu nehmen, um unbeschränkt Waren zu importieren und Ersparnisse vor Inflation zu schützen, sollte nicht in Kauf genommen werden, nur aufgrund der Tatsache, dass der Staat wenig bis keine Kontrolle über Bitcoin und andere Kryptowährungen hat. Sehr wahrscheinlich ist, dass ein weiterer immenser Geldfluss von Naira in Bitcoin erwartet wurde. Dieser sollte verhindert werden, um die Abwertung der eigenen Währung zu verlangsamen.  

Fazit: Bitcoin Regulierung geglückt? 

Bitcoin und andere Kryptowährungen basieren auf dezentralen Buchungssystemen, welche nicht direkt von einer dritten Partei kontrolliert und beeinflusst werden können.  

Nigerianer haben Wege gefunden, eine solche Bitcoin Regulierung zu umgehen. Ausgewichen wird auf Plattformen, bei welchen Käufer und Verkäufer direkt Bitcoin miteinander austauschen. Die Überweisung, sowie die Bitcoin Transaktion finden von Person zu Person statt und können daher nicht vom Staat als illegal erkannt werden.  

Eine andere Möglichkeit ist die Nutzung von Bankkonten, welche ausländische Währungen halten. Der Handel mit Bitcoin wurde diesbezüglich nicht erfolgreich verboten, sondern nur erschwert. 

Aufgrund des erhöhten Risikos mit dem Handel von Kryptowährungen, wurde Bitcoin teilweise mit einem extrem hohen Aufpreis gehandelt. Zwischenzeitlich kostete der Bitcoin in Nigeria über 80.000$. Das versuchte Bitcoin Verbot hat nur bestätigt, woher Bitcoin seinen Wert gewinnt: Durch seine Dezentralität. 

Es wird sich zeigen, wie lange es dauert bis die Zentralbank von Nigeria merkt, dass die Bitcoin Regulierung nicht geglückt ist und dass es Zeit wird den Nutzen von Bitcoin anzuerkennen. 

Chainlink (LINK)

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MicroStrategy Bitcoin Investments: CEO Michael Saylor legt nach!

MicroStrategy Bitcoin Investments: CEO Michael Saylor legt nach!

MicroStrategy besitzt nach heutigem Stand über 4 Milliarden US-Dollar in Bitcoin. Für CEO Michael Saylor ist dies erst der Anfang. Weitere Bitcoin Käufe sind geplant.

In Kürze

  • MicroStrategy kauft 19.452 Bitcoins nach
  • CEO Michael Saylor betreibt Krypto Aufklärung
  • Die negativen Seiten des Bitcoin Investments für das Unternehmen

MicroStrategy kauft 19.452 Bitcoin nach

MicroStrategy gab am Mittwoch bekannt, dass es zusätzliche Bitcoin im Wert von etwas mehr als 1 Milliarde Dollar gekauft hat, nur wenige Tage nachdem es einen weiteren Verkauf von Wandelschuldverschreibungen abgeschlossen hatte.

Das in Virginia ansässige Unternehmen für Unternehmenssoftware sagte, dass es einen durchschnittlichen Preis von 52.765 Dollar pro Bitcoin gezahlt hat, einschließlich Gebühren und anderer Ausgaben. Der Erwerb von ca. 19.452 Bitcoins bringt MicroStrategy’s Gesamtbestand an digitalen Token auf 90.531. Erst im Dezember letzten Jahres berichteten wir darüber, dass die Bitcoin Bestände von MicroStrategy auf 41.000 angestiegen sind. Seitdem haben sich diese mehr als verdoppelt.

MicroStrategy Bitcoin Käufe starteten im August

MicroStrategy Bitcoin

MicroStrategy hat seinen ersten Bitcoin-Kauf im August bekannt gegeben, indem es vorhandene Barmittel in seiner Bilanz zum Erwerb der Kryptowährung verwendete.

Seitdem hat das Unternehmen zwei Wandelschuldverschreibungen abgeschlossen, um Kapital zur Finanzierung weiterer Käufe zu beschaffen. Die jüngste Emission wurde letzte Woche abgeschlossen und brachte einen Nettoerlös von etwa 1,03 Milliarden Dollar ein; die Anleihen haben einen Kupon von 0 Prozent.

Der durchschnittliche Kaufpreis der Bitcoins

MicroStrategy sagte am Mittwoch, dass der durchschnittliche Kaufpreis aller seiner Bitcoin-Käufe bei 23.985 US-Dollar pro digitalem Token liegt.

Ist das erst der Anfang der Bitcoin Käufe von MicroStrategy?

Als Gast auf einem Panel beim Bloomberg Crypto Summit an diesem Donnerstag versicherte Saylor, dass die Unternehmensstrategie seiner Firma auch auf Bitcoin beruht und sie alle legalen Wege verfolgen werden, um so viel wie möglich zu erwerben.

Es macht Sinn, so viel von dieser Anlageklasse zu kaufen, wie wir können.

Eine langfristig ausgelegte Strategie

Zu sehen, wie Bitcoin auf unter 50.000 US-Dollar korrigiert, hatte wenig bis keine Auswirkungen auf Saylor, der auf lange Sicht setzt. Er behauptet, dass die Knappheit von Bitcoin, sowie seine Dezentralisierung und wachsende Akzeptanz es zur perfekten Investition für jedes Unternehmen macht, das den Wert seines Vermögens erhalten will.

Wenn man den Shareholder Value erhalten will, muss man knappe Assets halten. Bitcoin ist das liquideste, knappste, unkorrelierte Asset, das man kaufen kann.

Saylor sagte auch gegenüber CNBC, dass er einen exponentiellen Anstieg der Zahl der Bitcoin-Nutzer erwartet, von Millionen von aktiven Nutzern auf über 7 Milliarden Hodler, um genau zu sein.

Wir werden den Tag erleben, an dem 7-8 Milliarden Menschen einen Teil des digitalen Goldes auf ihrem Handy haben, und sie nutzen es, um ihre Ersparnisse zu speichern.

Michael Saylor betreibt Bitcoin Aufklärung

Der CEO von MicroStrategy wurde in der Kryptowelt nicht nur durch seine hektischen Bitcoin-Käufe bekannt, sondern auch durch seine Arbeit als Bitcoin-Evangelist, der den Bitcoin als die beste Investition des digitalen Zeitalters anpreist.

Sein Unternehmen hat kostenlose Kurse organisiert, die darauf abzielen, Zweifel zu beseitigen und Mythen im Zusammenhang mit Bitcoin zu entlarven. Seine Lehren richten sich an alle Arten von Publikum, von großen Unternehmen und institutionellen Investoren bis hin zum Durchschnittsbürger, der etwas Neues im Internet lernen möchte. Der letzte Bitcoin Call erreichte über 6.900 Unternehmen.

Wenn große Spieler wie Elon Musk um Rat fragen, hält Saylor sich nicht zurück und teilt sein Krypto-Playbook hinter den Kulissen.

Die negativen Seiten für das Unternehmen durch Bitcoin Investments

Kürzlich wurde MicroStrategy von den Risikomanagement-Analysten der Citi Bank von „Neutral“ auf „Sell“ herabgestuft. Nach Ansicht der Experten ist Michael Saylor nun der Volatilität von Bitcoin übermäßig ausgesetzt. Dies – so argumentiert Citi – könnte MicroStrategy potenziell schaden, da es von externen Kräften angetrieben würde, die nichts mit dem Unternehmen zu tun haben.

Nachdem MicroStrategy seine Investitionen ankündigte, stieg der Preis seiner Aktien und nun ist Michael Saylor dank seiner Aktionen eine einflussreiche Person in der Bitcoin-Szene.

Chainlink (LINK)

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Der erste Bitcoin ETF hält nun mehr als 10.000 BTC!

Der erste Bitcoin ETF hält nun mehr als 10.000 BTC!

Der erste Bitcoin ETF überhaupt beinhaltet nun mehr als 10.000 Bitcoins! Damit ist ein Meilenstein erreicht und es hat sich eine hohe Akzeptanz gleich zu Beginn herauskristallisiert. In diesem Beitrag gehen wir auf den Bitcoin ETF ein und welche Besonderheiten das Unternehmen ausweist.

In Kürze

  • Bitcoin ETF mit mehr als 10.000 BTC
  • Purpose Invest erklärt
  • Entscheidender Meilenstein für das ganze Ökosystem?

Erster Bitcoin ETF hält mehr als 10.000 BTC

Der ETF ist seit dem 19. Februar aktiv. Seither werden fleißig Bitcoins eingezahlt. Interessant zu erkennen ist hierbei, dass der Preis der ältesten Kryptowährung zwar fällt, allerdings die Anzahl der Bitcoins, die hinterlegt werden, signifikant steigt.

Vom 21.-24. Februar kam es dann zu einem enormen Anstieg des Bitcoin-Volumens. Von anfangs 6.036 BTC stieg die gesamte Einlagesumme des ETF’s auf 9.320 BTC. Am gestrigen Donnerstag, dem 26. Februar 2021, war es dann soweit: Das erst mal wurde die 10.000 BTC Marke durchbrochen.

Glassnode Bitcoin ETF Volumen

Quelle: Glassnode

Da dieser ETF der erste jemals herausgegebene ist, handelt es sich hierbei um eine entscheidende Marktentwicklung. Viele Krypto-Besitzer kennen das leidige Thema der Ablehnung von ETF’s, welche sich speziell auf Kryptowährungen fokussieren. Denn für neue und innovative Technologien braucht es oft einige Jahre, bis ein passender rechtlicher Rahmen steht.

Dies wurde nun endlich beim Purpose Bitcoin ETF geschafft. Daher ist der Meilenstein der mehr als 10.000 BTC entscheidend für die gesamte Krypto-Ökonomie. Denn da wo ein erfolgreiches Produkt einmal an den Start geht, folgen früher oder später dutzende weitere.

Der Purpose Bitcoin ETF

Bitcoin ETF Pfeil hoch

Werfen wir einen genaueren Blick auf die Firma hinter dem Bitcoin ETF und welches System sie im Detail nutzen. Wenn Investoren kaufen möchten, müssen sie dies am Handelsplatz Toronto Stock Exchange (TSX) tun. Dort können Investoren dann Anteile am ETF, genauso wie eine Aktie kaufen. Die Einzahlung wird von Purpose Investments dazu verwendet, um Bitcoin von institutionellen Anbietern zu kaufen.

Nach dem Kauf werden die Bitcoins dann in ein sicheres Offline-Wallet bzw. Cold-Wallet gelegt. Diese Wallets unterscheiden sich von Hot-Wallets in der Art und Weise, dass Cold-Wallets nicht mit dem Internet verbunden sind. Die Bitcoins sind also ohne eine Internetverbindung, vergleichbar mit einem Zettel und den zugehörigen Codes, gespeichert.

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Purpose Bitcoin ETF und Gemini Trust

Gemini Trust ist ein sehr bekannter Player in der Krypto-Welt. Dieser kümmert sich tatsächlich um die Verwahrung der Bitcoins für den Purpose Bitcoin ETF. Als lizenzierte Treuhandelsgesellschaft des Staates New York werden regelmäßige Bankprüfungen und verschiedene Cybersicherheitsaudits durchgeführt.

Damit beinhaltet die Nutzung eines Bitcoin ETF’s zwar ein gewisses Gegenparteirisiko – ähnlich wie bei Aktien – hat aber den neusten Stand der sicherheitstechnischen Möglichkeiten und auch die höchste Form an staatlicher Kontrolle. Wohl einer der Gründe, weshalb der Bitcoin ETF so schnell die fünfstellige Marke überschritten hat.

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