Altcoin-Saison nicht in Sicht – Bitcoin-Dominanz erreicht 65%

Altcoin-Saison nicht in Sicht – Bitcoin-Dominanz erreicht 65%

​Die Dominanz von Bitcoin hat mit 64,98% ein Dreijahreshoch erreicht, eine Altcoin-Saison ist damit noch nicht in Sicht.

In Kürze

  • Bitcoin-Dominanz auf Rekordhoch: Altcoin-Saison lässt weiter auf sich warten

  • Gemischte Signale für die Altcoin-Saison.

  • Die Altcoin Rallye erfordert mehr als nur Dominanzniveaus

Bitcoin-Dominanz auf Rekordhoch: Altcoin-Saison lässt weiter auf sich warten

Die Dominanz von Bitcoin (BTC.D) erreichte in der ersten Maiwoche 64,98%, den höchsten Stand seit 2021, und löste Gerüchte über eine verspätete Altcoin-Saison aus.

Der unabhängige Analyst Markus Thielen erklärte in den sozialen Medien, dass die konsistenten Trends, die darauf hindeuteten, wann Händler Kapital in Altcoins umschichten könnten, nicht mehr gültig seien. Die schwache Performance von Ethereum und das Fehlen einer starken Alternative verzögern weiterhin die Altcoin-Saison.

Gemischte Signale für die Altcoin-Saison.

Der Chart von Matrixport vom 5. Mai zeigt eine Dominanz von Bitcoin und Signale für eine Outperformance von Altcoins. Laut ihrem Modell ist der Markt noch nicht in der Lage, sich zu drehen. Ethereum bleibt unterdurchschnittlich und die meisten Altcoins zeigen keine Anzeichen einer Führungsrolle. Die Grafik liest sich eher wie eine Warnung als wie ein grünes Licht.

Aber um einen anderen Analysten zu zitieren: Darky glaubt, dass wir kurz vor dem Höhepunkt der Dominanz stehen. Sollte dies der Fall sein, könnte dies ein Signal für einen Rückzug der BTC.D und einen Aufschwung für Altcoins sein. Andere Marktbeobachter wie Milk Road sind davon jedoch nicht überzeugt.

Auf der anderen Seite zeigen Daten von Capriole Investments, dass nur 24% der Altcoins in den letzten 90 Tagen eine bessere Performance als Bitcoin erzielt haben. Dies liegt weit unter den Werten früherer Altcoins und zeigt, dass Bitcoin Liquidität absorbiert, anstatt sie zu verteilen.

Altcoin-Saison

Die Altcoin Rallye erfordert mehr als nur Dominanzniveaus

Andere glauben, dass strukturelle Veränderungen in diesem Zyklus die Vorhersage von Altcoin-Saisons erschweren. Thomas Fahrer von Apollo sagt, dass Institutionen wie BlackRock und Microstrategy jetzt Bitcoin kaufen und wahrscheinlich nicht in Altcoins umschichten werden. Sie halten ihre Positionen aus langfristiger Überzeugung und nicht um spekulative Rotationen nachzujagen.

Michael Saylor hat gestern angedeutet, dass MicroStrategy sich auf einen weiteren großen Kauf vorbereitet, um den wachsenden Einfluss von Bitcoin auf den Markt zu verstärken. Sollte dieser Deal zustande kommen, könnte die Gesamtposition des Unternehmens auf fast 600.000 BTC ansteigen.

Donald Trumps Krypto-Bilanz nach 100 Tagen im Amt

Donald Trumps Krypto-Bilanz nach 100 Tagen im Amt

Die ersten 100 Tage von Donald Trumps zweiter Amtszeit als US-Präsident sind vorbei – Zeit für eine erste Zwischenbilanz. Welche Auswirkungen hatte seine Rückkehr ins Weiße Haus auf die Welt der Kryptowährungen?

In Kürze

  • Strategische Reserven: Bitcoin in staatlicher Hand

  • Ulbricht-Begnadigung und leere Versprechen

  • Kursentwicklung: Donald Trump enttäuscht Bitcoin-Fans

  • Trump-Token & neue Krypto-Projekte

Strategische Reserven: Bitcoin in staatlicher Hand

Ein Teil von Trumps Krypto-Kurs ist die Integration digitaler Vermögenswerte in den Staatsapparat. Durch eine präsidiale Anordnung wurde eine „Strategische Bitcoin-Reserve“ eingerichtet, die Teile der bereits beschlagnahmten BTC-Bestände der US-Regierung verwaltet. Allerdings stammen viele dieser Bitcoin aus Straf- und Zivilverfahren – sie gehören also streng genommen nicht dem Staat.

Ulbricht-Begnadigung und leere Versprechen

Donald Trump hat einige seiner Wahlversprechen gegenüber der Krypto-Community eingelöst – darunter die umstrittene Begnadigung von Ross Ulbricht, dem Gründer des Darknet-Marktplatzes Silk Road.

Andere Ankündigungen hingegen waren von Anfang an unrealistisch – wie das Versprechen, dass künftig alle Bitcoins „in Amerika“ entstehen sollen.
Sein verbundenes Projekt „World Liberty Finance“ kündigte zudem an, die US-Staatsverschuldung neu strukturieren zu wollen – konkrete Details oder Fortschritte fehlen jedoch bislang.

Donald Trumps Krypto-Bilanz nach 100 Tagen im Amt

Kursentwicklung: Donald Trump enttäuscht Bitcoin-Fans

Trotz seiner klaren Unterstützung für Bitcoin hat sich der Kurs der Kryptowährung unter Trump bisher rückläufig entwickelt – rund 6 % Wertverlust seit seiner Amtseinführung.
Zum Vergleich: Unter Joe Biden war BTC im gleichen Zeitraum um über 50 % gestiegen, obwohl viele in der Branche seine Regierung als krypto-feindlich wahrgenommen hatten.
Auch Trumps erste Amtszeit – als er Bitcoin noch als „Betrug“ bezeichnete – schnitt besser ab: In den ersten 100 Tagen stieg BTC damals ebenfalls um fast 50 %.

Trump-Token & neue Krypto-Projekte

Auch als Präsident bleibt Trump ein aktiver Name in der Krypto-Szene. Das mit ihm verbundene Projekt World Liberty Financial plant die Einführung einer AAVE-Instanz – ein Start steht aber noch aus. Zudem wurden ohne Abstimmung mehrere Neuerungen angekündigt, darunter die Einführung eines Stablecoins und der Kauf verschiedener Token.

Sein persönlicher Memecoin, $TRUMP, eröffnet zudem ungewöhnliche Zugänge: Wer zu den größten Investoren gehört, soll persönliche Treffen mit dem Präsidenten erhalten – eine Chance, die selbst große Krypto-Börsen wie HTX nicht ungenutzt lassen.

El Salvador setzt auf Nvidia für nationale KI-Infrastruktur

El Salvador setzt auf Nvidia für nationale KI-Infrastruktur

El Salvador hat eine neue Partnerschaft mit dem Chip-Hersteller Nvidia angekündigt, um mithilfe künstlicher Intelligenz Fortschritte in den Bereichen Gesundheitswesen, Bildung und Infrastruktur zu erzielen.

In Kürze

  • El Salvador: Souveräne KI für nationale Entwicklung

  • KI-Ausbildung für die Zukunft

  • Bildungsoffensive und internationale Reaktionen

El Salvador: Souveräne KI für nationale Entwicklung

El Salvador – bekannt als erstes Land, das Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel eingeführt hat – geht nun einen weiteren technologischen Schritt: Gemeinsam mit dem Chip-Giganten Nvidia will das Land künstliche Intelligenz gezielt für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung einsetzen.

Wie das nationale Bitcoin-Büro (ONBTC) am 21. April auf X mitteilte, wurde eine Absichtserklärung unterzeichnet, um gemeinsam eine souveräne KI-Infrastruktur aufzubauen. Dabei wird El Salvador Zugang zu Nvidias Ressourcen, Technologien und Fachwissen erhalten, insbesondere in Bereichen wie Kultur, Sprache, Umwelt und Wirtschaft.

KI-Ausbildung für die Zukunft

Die Zusammenarbeit mit Nvidia unterstreicht El Salvadors Engagement, künstliche Intelligenz in staatlichen und gesellschaftlichen Strukturen gezielt zu nutzen. Im Fokus steht der Aufbau von Schulungs- und Ausbildungsprogrammen für Entwickler, Wissenschaftler und Regierungsmitarbeiter. Ziel ist es, langfristig lokales Fachwissen zu fördern und sicherzustellen, dass das Land über die nötigen Talente verfügt, um seine KI-Visionen eigenständig umzusetzen.

El Salvador setzt auf Nvidia für nationale KI-Infrastruktur

Bildungsoffensive und internationale Reaktionen

Die Partnerschaft mit Nvidia ergänzt eine Reihe weiterer KI-Initiativen in El Salvador. Bereits im März 2025 stellte das ONBTC das Projekt CUBO_ai vor – ein universitäres Bildungsprogramm, das führende Experten der Branche einbindet. Unterstützung kommt dabei auch von Cathie Wood, einer prominenten Befürworterin von Bitcoin, die die erste Vorlesung im Rahmen des Programms halten soll.

Trotz des Vorstoßes in Sachen KI bleibt die Bitcoin-Strategie des Landes nicht ohne Gegenwind: Der Internationale Währungsfonds setzte Anfang März eine Begrenzung für weitere Bitcoin-Käufe durch, als Bedingung für ein erweitertes Hilfspaket in Höhe von 1,4 Milliarden US-Dollar. Ungeachtet dessen verfolgt die Regierung weiterhin ihren Kurs und kauft täglich eine Bitcoin – was neue Fragen hinsichtlich des IWF-Deals aufwirft.

Jerome Powell: Mehr Spielraum für Krypto, wenn der Sektor reift

Jerome Powell: Mehr Spielraum für Krypto, wenn der Sektor reift

Jerome Powell erkennt an, dass sich der Kryptomarkt deutlich weiterentwickelt und stärker im Finanzsystem verankert hat – ein Grund, warum differenziertere und angepasste Regulierungen notwendig seien.

In Kürze

  • Jerome Powell: Klarere Regeln und mehr Freiraum für Banken im Kryptobereich

  • Stabilere Rahmenbedingungen durch Gesetzesinitiativen

  • Fed öffnet Tür für institutionelle Krypto-Infrastruktur

Jerome Powell: Klarere Regeln und mehr Freiraum für Banken im Kryptobereich

Bei einem Auftritt vor dem Economic Club of Chicago betonte Powell, dass Kryptowährungen zunehmend Teil des etablierten Finanzmarktes seien. Um mit dieser Entwicklung Schritt zu halten, sei ein transparenter und eindeutiger regulatorischer Rahmen – vor allem im Hinblick auf Stablecoins – notwendig.

„Es wird zu gewissen Lockerungen bei den bisherigen Vorgaben für Banken im Umgang mit Krypto kommen“, erklärte Powell. Gleichzeitig unterstrich er, dass Innovationen nur dann unterstützt werden sollten, wenn dabei die Stabilität und Sicherheit des Finanzsystems gewährleistet bleiben.

Stabilere Rahmenbedingungen durch Gesetzesinitiativen

Powell erinnerte an frühere Krisen und Skandale im Krypto-Sektor, die das vorsichtige Verhalten der Fed in der Vergangenheit erklärten. Doch mit der wachsenden Akzeptanz von Stablecoins und einer zunehmenden politischen Auseinandersetzung mit dem Thema – sowohl im Senat als auch im Repräsentantenhaus – zeichne sich nun ein Wandel ab. „Der Kongress arbeitet erneut an einem gesetzlichen Rahmenwerk für Stablecoins – das ist der richtige Schritt“, betonte Powell.

Jerome Powell: Mehr Spielraum für Krypto, wenn der Sektor reift

Fed öffnet Tür für institutionelle Krypto-Infrastruktur

Powells Aussagen fallen in eine Zeit, in der die Finanzaufsicht und geldpolitische Werkzeuge wie quantitative Lockerung grundsätzlich überdacht werden. Seine Äußerungen zum Umgang mit digitalen Vermögenswerten zählen zu den deutlichsten Signalen bisher, dass die US-Notenbank ihre Zurückhaltung gegenüber Krypto aufweichen könnte – insbesondere, da der Sektor zunehmend institutionelle Strukturen annimmt.

Eine Lockerung der Regeln könnte es US-Banken künftig ermöglichen, Kryptowährungen zu verwahren oder Zahlungen mit Stablecoins abzuwickeln – ein Schritt, auf den viele Marktteilnehmer lange gewartet haben.

Krypto und Börse im Aufwind: Donald Trump pausiert Zölle für 90 Tage (außer für China)

Krypto und Börse im Aufwind: Donald Trump pausiert Zölle für 90 Tage (außer für China)

Krypto- und Aktienmärkte erleben derzeit einen deutlichen Aufschwung, nachdem Präsident Donald Trump bestätigt hat, dass er die Einführung der meisten Handelszölle für 90 Tage aussetzt.

In Kürze

  • Donald Trump reagiert: Märkte reagieren sofort

  • China bleibt von der Zollpause ausgeschlossen

  • Handelspolitik sorgt für Unruhe an den Märkten

Donald Trump reagiert: Märkte reagieren sofort

US-Präsident Donald Trump kündigte am Mittwoch an, dass er eine 90-tägige Aussetzung sogenannter „reziproker“ Zölle für die meisten Länder genehmigt habe. Diese Entscheidung ließ sowohl Kryptowährungen als auch Aktienmärkte unmittelbar in die Höhe schnellen.

Bitcoin legte in weniger als einer Stunde um 4,6 % zu und erreichte $81.300. Auch Ethereum profitierte mit einem Anstieg von 6,1 % auf $1.600, während XRP um satte 10 % auf $2,03 zulegte.

China bleibt von der Zollpause ausgeschlossen

Auf der Plattform Truth Social erklärte Trump, dass er eine sofortige und auf 90 Tage befristete Zollpause genehmigt habe – mit einem stark reduzierten Satz von 10 %. Diese Ausnahmeregelung gelte jedoch nicht für China.

Im Gegenteil: Für chinesische Produkte treten ab sofort Zölle in Höhe von 125 % in Kraft. Damit verschärft sich der wirtschaftspolitische Schlagabtausch zwischen den USA und China weiter. Die chinesische Regierung reagierte am selben Tag mit einer Erhöhung der Importabgaben auf US-Waren um 84 %.

Krypto und Börse im Aufwind: Donald Trump pausiert Zölle für 90 Tage (außer für China)

Handelspolitik sorgt für Unruhe an den Märkten

Die Handelspolitik der Trump-Regierung hatte in den vergangenen Wochen wiederholt für Turbulenzen an den Märkten gesorgt. Die Sorge vor steigenden Kosten für US-Verbraucher und negativen Auswirkungen auf das globale Wachstum ließ risikobehaftete Anlagen unter Druck geraten.

Laut Trumps Berater Bessent war die Entscheidung zur temporären Zollpause jedoch nicht eine Reaktion auf sinkende Börsenkurse. Vielmehr habe der Präsident auf das konstruktive Verhalten befreundeter Nationen reagiert, die sich in der Zollfrage kooperativ gezeigt hätten.

Mastercard & Kraken bringen Krypto-Zahlungen nach UK und EU

Mastercard & Kraken bringen Krypto-Zahlungen nach UK und EU

Krypto-Zahlungen: Die Krypto-Plattform Kraken hat eine neue Partnerschaft mit Mastercard bekanntgegeben, um den Einsatz von Kryptowährungen im Alltag zu erleichtern.

In Kürze

  • Krypto-Zahlungen als Teil des Alltags

  • Digitale und physische Krypto-Karten geplant

  • Politischer Wandel bringt neue Dynamik

Krypto-Zahlungen als Teil des Alltags

Kraken-Co-CEO David Ripley betont, dass Kryptowährungen den Zahlungsverkehr grundlegend verändern und zunehmend im Alltag eingesetzt werden sollen. Kunden wünschen sich einfache Möglichkeiten, mit digitalen Währungen oder Stablecoins reale Produkte und Dienstleistungen zu bezahlen. Die Zusammenarbeit mit Mastercard sei daher ein bedeutender Schritt in Richtung dieser Vision. Ziel sei es, das volle Potenzial von Krypto für alltägliche Zahlungen nutzbar zu machen und ihre Relevanz langfristig zu sichern.

Bereits im Januar hatte Kraken mit Kraken Pay einen neuen Service eingeführt, der grenzüberschreitende Sofortzahlungen mit über 300 verschiedenen Krypto- und Fiatwährungen ermöglicht. Mehr als 200.000 Nutzer haben diesen Dienst bereits in Anspruch genommen.

Digitale und physische Krypto-Karten geplant

Durch die Kooperation mit Mastercard will Kraken sein Zahlungsangebot in naher Zukunft weiter ausbauen. Geplant ist die Einführung von digitalen sowie physischen Debitkarten, die eine Brücke zwischen Krypto-Welt und alltäglichen Ausgaben schlagen sollen.

Die Nachricht kommt kurz nachdem die US-Börsenaufsicht SEC ihre Klage gegen Kraken fallen ließ. Im Jahr 2023 hatte die Behörde dem Unternehmen vorgeworfen, eine nicht registrierte Börse sowie weitere Finanzdienstleistungen ohne Genehmigung betrieben zu haben und Investoren wichtige Schutzmechanismen vorenthalten zu haben.

Mastercard & Kraken bringen Krypto-Zahlungen nach UK und EU

Politischer Wandel bringt neue Dynamik

Kraken führt den Rückzug der Klage auf Veränderungen in der Führung der US-Regierung und der SEC zurück. Das Unternehmen kritisierte, dass frühere Verantwortliche in der SEC auf eine Strategie gesetzt hätten, die Innovation durch regulatorische Maßnahmen im Nachhinein ausgebremst habe.

Anstatt transparente und faire Rahmenbedingungen für digitale Assets zu schaffen, habe man Fortschritt blockiert und die USA gegenüber innovationsfreundlicheren Ländern ins Hintertreffen gebracht, so Kraken am 3. März.