Adam Back: Die Anonymität des Bitcoin-Gründers macht den wahren Wert aus

Adam Back: Die Anonymität des Bitcoin-Gründers macht den wahren Wert aus

In einem exklusiven Gespräch mit Cointelegraph erklärt Adam Back, dass der Wert von Bitcoin auf seiner doppelten Rolle als „Hartgeld“ und digitales Gold basiert.

In Kürze

  • Adam Back: Warum Satoshi Nakamotos Anonymität Bitcoin stärkt

  • Wer ist Adam Back?

  • Blockstream sichert sich 210 Millionen Dollar für Layer-2-Technologie

Adam Back: Warum Satoshi Nakamotos Anonymität Bitcoin stärkt

Adam Back, Mitbegründer und CEO von Blockstream, ist fest davon überzeugt, dass die Identität des Bitcoin-Gründers, Satoshi Nakamoto, für immer ein Rätsel bleiben wird – und das sei von Vorteil für Bitcoin. In einem Interview mit Cointelegraphs Chefredakteur Gareth Jenkinson erläuterte Back, dass zahlreiche Versuche, Nakamotos Identität anhand digitaler Spuren herauszufinden, bislang gescheitert seien.

Back, der selbst E-Mails mit Satoshi austauschte, ist der Ansicht, dass Bitcoin durch das Fehlen einer zentralen Figur, wie sie Ethereum mit Vitalik Buterin hat, gestärkt wird. Dadurch werde Bitcoin als Ware wahrgenommen, was es von anderen Kryptowährungen unterscheide, die eher als Wertpapiere gelten könnten. Dies verleihe Bitcoin ein Gefühl der Entdeckung statt einer herkömmlichen Erfindung oder eines Startups.

Darüber hinaus betonte Back, dass Bitcoins doppelte Rolle sowohl als digitales Gold als auch als Form von Geld entscheidend für dessen langfristigen Erfolg sei.

Wer ist Adam Back?

Adam Back ist ein britischer Informatiker, Kryptograph und einer der Pioniere der modernen Blockchain-Technologie. Er ist vor allem als Mitbegründer und CEO von Blockstream bekannt, einem führenden Unternehmen im Bereich Blockchain-Infrastruktur. Vor seiner Arbeit bei Blockstream entwickelte Back das Hashcash-Protokoll, eine Proof-of-Work-Methode, die später eine entscheidende Rolle in der Funktionsweise von Bitcoin spielte. Dieses System war ursprünglich zur Bekämpfung von Spam-E-Mails gedacht, wurde aber von Satoshi Nakamoto in das Bitcoin-Whitepaper integriert und ist bis heute eine zentrale Komponente der Bitcoin-Mining-Mechanik.

Adam Back gilt als eine der ersten Personen, die von Nakamoto kontaktiert wurden, um über Bitcoin zu diskutieren. Aufgrund seiner tiefen Kenntnisse in den Bereichen Kryptographie und Peer-to-Peer-Netzwerke ist er zu einer Schlüsselfigur in der Bitcoin-Gemeinschaft geworden. Seine Sichtweisen und Technologien haben die Grundsteine für das gelegt, was heute als dezentrale Kryptowährungen bekannt ist.

Viele spekulieren sogar, ob er selbst der mysteriöse Nakamoto sein könnte, eine Theorie, die Back jedoch immer wieder verneint hat. Seine Rolle als früher Innovator und fortwährender Bitcoin-Befürworter hat ihm in der Krypto-Welt große Anerkennung eingebracht.

Adam Back: Die Anonymität des Bitcoin-Gründers macht den wahren Wert aus

Blockstream sichert sich 210 Millionen Dollar für Layer-2-Technologie

Blockstream Corp Inc. hat eine neue Finanzierungsrunde in Höhe von 210 Millionen Dollar unter der Leitung von Fulgur Ventures abgeschlossen. Das Unternehmen plant, die Mittel zur Weiterentwicklung seiner Bitcoin Layer-2-Technologie einzusetzen, die darauf abzielt, Blockchain-Transaktionen, Mining-Operationen und Finanzproduktentwicklungen zu skalieren.

Das Liquid Network, Blockstreams Layer-2-Lösung, wurde von Mitbegründer und CEO Dr. Adam Back konzipiert. Diese Sidechain-Technologie baut auf der Bitcoin-Blockchain auf und bietet eine sichere und skalierbare Plattform für Bitcoin-basierte Finanzprodukte, um die wachsende Nachfrage zu decken.

Bitcoin-ETFs: Zuflüsse steigen jetzt auf 4-Monatshoch

Bitcoin-ETFs: Zuflüsse steigen jetzt auf 4-Monatshoch

Das verwaltete Vermögen der in den USA ansässigen Spot-Bitcoin-ETFs hat 60 Milliarden US-Dollar erreicht.

In Kürze

  • Starke ETF Zuflüsse

  • Bitcoin-ETFs auf dem Vormarsch

  • Vertraute ETH-ETF-Landschaft

Starke ETF Zuflüsse

Der jüngste Kursanstieg von Bitcoin kann größtenteils auf steigende Zuflüsse in BTC-ETFs in den USA zurückgeführt werden, da diese Produkte die beste Drei-Tages-Performance seit Juni verzeichneten.

Gleichzeitig hat sich die Landschaft der Ethereum-ETFs erneut stark verändert.

Bitcoin-ETFs auf dem Vormarsch

Ob es nun an den steigenden Chancen des selbsternannten Krypto-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump liegt, die bevorstehende Wahl zu gewinnen, oder ob es einen anderen Grund gibt – Investoren haben in den letzten Tagen ihre allgemeine Einstellung zu Bitcoin-ETFs geändert.

Daten von FarSide zeigen massive Zuflüsse, die am Freitag begannen. Nach drei Tagen mit Nettoabflüssen von Dienstag bis Donnerstag flossen den Finanzvehikeln am Freitag 253,6 Millionen Dollar zu, am Montag waren es satte 555,9 Millionen Dollar und gestern 371 Millionen Dollar.

Die Gesamtsumme für diesen Zeitraum beläuft sich damit auf 1.180,5 Mrd. $, was die beste Drei-Tages-Performance seit Juni darstellt. FBTC von Fidelity und BITB von Bitwise führten die Rangliste am Montag mit 239,3 Mio. $ bzw. 100,2 Mio. $ an. BlackRocks IBIT setzte sich gestern mit Nettozuflüssen von 288,8 Millionen Dollar an die Spitze.

Infolgedessen hat CryptoQuant festgestellt, dass das Gesamtvermögen aller US-amerikanischen BTC-ETFs bei den heutigen Kursen einen massiven Meilenstein von rund 60 Milliarden US-Dollar erreicht hat.

Diese beeindruckenden ETF-Zahlen sind vielleicht der wahrscheinlichste Grund für den jüngsten Kursanstieg von BTC. Immerhin war der Wert am vergangenen Donnerstag unter 59.000 Dollar gefallen und liegt aktuell 13,5 Prozent höher bei 67.000 Dollar.

Bitcoin-ETFs

Vertraute ETH-ETF-Landschaft

Während sich die Bitcoin-Spot-ETFs weiterhin einer massiven Nachfrage erfreuen, kann dies von den Ethereum-Pendants nicht behauptet werden. Die Spot-ETH-ETFs kämpfen nach wie vor um Aufmerksamkeit und sind seit ihrer Auflegung Ende Juli aufgrund der hohen Abflüsse aus dem Grayscale-Fonds im Minus.

In der vergangenen Woche gab es zwei Tage ohne nennenswerte Handelsaktivität und einige Tage mit vernachlässigbaren Zuflüssen. Die aktuelle Handelswoche begann etwas positiver mit einem Nettozufluss von $17 Millionen am Montag, aber am Dienstag gab es einen Nettoabfluss von $12,7 Millionen.

Nichtsdestotrotz ist der ETH-Kurs seit dem Einbruch am vergangenen Donnerstag wieder gestiegen und liegt im Wochenvergleich um 7% höher. Derzeit liegt die zweitgrößte Kryptowährung bei über 2.600 Dollar, nachdem sie im letzten Monat um 14 Prozent gestiegen ist.

Bitcoin als Anlageklasse: Larry Fink sieht Bitcoin als ernsthaften Rivalen zu Gold

Bitcoin als Anlageklasse: Larry Fink sieht Bitcoin als ernsthaften Rivalen zu Gold

Der CEO Larry Fink von Blackrock, dem weltweit größten Vermögensverwalter, hat kürzlich Bitcoin offiziell als eine eigene Anlageklasse anerkannt und damit eine lange anhaltende Diskussion um den Status der Kryptowährung beendet.

In Kürze

  • Larry Fink: BlackRock setzt auf Bitcoin- und Ethereum-ETFs

  • Fink: Breitere Akzeptanz, nicht Regulierung, wird das Wachstum von Kryptowährungen vorantreiben

  • Fink und der institutionelle Einfluss von BlackRock auf Kryptowährungen

Larry Fink: BlackRock setzt auf Bitcoin- und Ethereum-ETFs

Während des Q3 2024 Earnings Calls von BlackRock betonte CEO Larry Fink die kontinuierlichen Innovationen des Unternehmens im Bereich Kryptowährungen, insbesondere Bitcoin. Er spielte regulatorische Veränderungen herunter und hob hervor, dass die breitere Akzeptanz und Liquidität den Markt für Bitcoin weiter ankurbeln werden.

Fink stellte zudem die beiden neuen ETFs von BlackRock vor: den iShares Bitcoin Fund und den iShares Ethereum Fund. Diese Produkte, die im Einklang mit BlackRocks Mission stehen, Investitionen für alle zugänglich zu machen, haben bereits große Handelsvolumina erreicht—23 Milliarden Dollar für Bitcoin und 1 Milliarde Dollar für Ethereum in kurzer Zeit.

Fink: Breitere Akzeptanz, nicht Regulierung, wird das Wachstum von Kryptowährungen vorantreiben

Während einer Telefonkonferenz über die Quartalszahlen von BlackRock wurde CEO Larry Fink nach den möglichen Auswirkungen einer kryptofreundlichen Regierung auf die Ziele des Unternehmens gefragt. Analyst Ben Budish wollte wissen, wie politische Veränderungen in Washington, die der Kryptowirtschaft zugutekommen könnten, BlackRocks Strategie beeinflussen würden.

Fink spielte jedoch die Rolle von Regulierungen herunter und argumentierte, dass das Wachstum von Krypto-Assets vielmehr durch deren breitere Akzeptanz bestimmt werde. Er hob die Bedeutung von Liquidität, Transparenz und Analysen hervor und verwies auf die Entwicklung anderer Finanzmärkte als Beispiel:

Ich denke nicht, dass es eine Frage der Regulierung ist – es geht um Liquidität und Transparenz… ähnlich wie beim Hypotheken- oder Hochzinsmarkt vor Jahren.

Bitcoin als Anlageklasse Larry Fink sieht Bitcoin als ernsthaften Rivalen zu Gold

Fink und der institutionelle Einfluss von BlackRock auf Kryptowährungen

Larry Fink, der CEO der weltgrößten Vermögensverwaltung BlackRock, leitet ein Unternehmen, das bedeutende Beteiligungen an einigen der größten globalen Marken hält.

Der Einstieg traditioneller Finanzgiganten wie BlackRock in den Kryptomarkt hat maßgeblich zur Legitimierung von Bitcoin und Ethereum als alternative Wertaufbewahrungsmittel beigetragen. BlackRocks ETFs für Bitcoin und Ethereum haben bereits Milliarden von institutionellen Investoren angezogen. Ein abschließendes Urteil über den langfristigen Erfolg dieser Produkte wird jedoch erst in den kommenden Jahren möglich sein.

Bitcoin auf 2 Wochen hoch! Trump ist wohl schuld …

Bitcoin auf 2 Wochen hoch! Trump ist wohl schuld …

Bitcoin klettert auf über 66.000 USD und markiert dadurch den höchsten Preis der letzten 2 Wochen. Warum Donald Trump und die US-Wahlen den Markt positiv stimulieren, erfährst du in diesem Artikel!

In Kürze

  • Bitcoin klettert auf 2 Wochen hoch
  • Haben die US-Wahlen Schuld?
  • Kaum merklicher Anstieg im Oktober

Bitcoin klettert auf 2 Wochen hoch

Kurz vor der Redaktion des Artikels, stieg der Bitcoin-Preis an diesem Montag um 17 Uhr auf über 66.000 USD. Dies ist der höchste Stand der letzten 2 Wochen. Für viele Spekulanten ein positives Ergebnis und eventuell die erste Bewegung, von vielen weiteren, die den Kurs auf ein neues Allzeithoch steigen lassen könnten.

Haben die US-Wahlen Schuld?

Aufgrund der neusten Berichterstattungen, konnte sich Donald Trump in den US-Wahlen klar vor Kamala Harris stellen und führt mit den Umfragewerten. Aufgrund der Offenheit der republikanischen Partei gegenüber Bitcoin und Kryptowährungen, ist der positive Einfluss des Wahlkampfs kaum zu übersehen.

Benjamin Celermajer, Co-Chief Investment Officer bei Magnet Capital erklärte dazu (frei übersetzt):

Die letzte Verbesserung der Umfragewerte von Trump wird die Aufnahmebereitschaft des Marktes und die positiven Auswirkungen der guten Nachrichten auf den Preis verstärken.

Darüber hinaus wurde die geplante Auszahlung von Mt.Gox auf nächstes Jahr verschoben. Dies ist ebenfalls ein klares Zeichen, welches in den nächsten Tagen weniger Verkaufsdruck auf den Bitcoin-Preis aufzeigen sollte. Durch die positive Zukunftsaussicht in den USA und die verschobene Auszahlung von Bitcoin in Wert von über 2,9 Milliarden USD, scheint der Markt positiv gestimmt zu sein und steigt.

Kaum merklicher Anstieg im Oktober

Der Bitcoin-Preis konnte zwar in den letzten beiden Wochen gut zulegen, trotzdem hat sich der Preis im Oktober kaum verändert. In den vergangenen Jahren war der Oktober – vor allem wegen dem vorherigen Sommerloch – ein sehr beliebter Monat, für Investitionen in Bitcoin. Betrachten wir diese Tendenz genauer, fällt auf, dass der Bitcoin-Preis im Durchschnitt im Monat Oktober um 20% steigt.

In diesem Monat ist also noch – verglichen mit den vorherigen Monaten – Potential für einen Anstieg vorhanden. Dies ist natürlich keine Anlageberatung, jeder Investor sollte subjektiv selbst entscheiden, ob er wirklich investieren möchte und nicht auf andere Investoren hören, sondern diese nur als zusätzliche Meinung ansehen.

Samara AG will 30 Millionen Euro in Bitcoin investieren

Samara AG will 30 Millionen Euro in Bitcoin investieren

Die Samara AG plant, 30 Millionen Euro in Bitcoin zu investieren, um das Geschäft von MicroStrategy nachzuahmen.

In Kürze

  • Über die Samara AG

  • Samara AG will Bitcoin-Bestand erhöhen

  • Immer mehr Firmen setzen auf Bitcoin

Über die Samara AG

Die Samara AG ist ein börsennotiertes Unternehmen, dessen Kernkompetenz in alternativen Investments und disruptiven Technologien liegt. Ursprünglich als Finanzdienstleister gegründet, hat die Samara AG ihren Fokus zunehmend auf digitale Vermögenswerte verlagert, wobei ein besonderes Augenmerk auf Kryptowährungen, insbesondere Bitcoin, gelegt wird. Das Unternehmen verwaltet ein diversifiziertes Portfolio, welches sowohl traditionelle als auch innovative Anlageklassen umfasst.

Unterstützung erhält die Samara AG von Mike Novogratz, einem renommierten Investor im Bereich Kryptowährungen, der früher Teil des Gründerteams war. Mike Novogratz, Gründer von Galaxy Digital, einer auf digitale Vermögenswerte spezialisierten Investmentfirma, verfügt über ein tiefgehendes Fachwissen sowie ein weitreichendes Netzwerk in den Bereichen Bitcoin, Kryptowährungen und Blockchain-Technologien, welches er in das Unternehmen einbringt.

Samara AG will Bitcoin-Bestand erhöhen

Ein kürzlich veröffentlichter Bericht hat die Aufmerksamkeit von Investoren auf sich gezogen und zeigt die Pläne des Unternehmens, seinen Bitcoin-Bestand zu erhöhen. Das Unternehmen konzentriert sich darauf, seine Position als wichtiger Akteur im Kryptowährungssektor zu festigen, indem es Anleihen im Wert von 30 Millionen Euro ausgibt, um seinen Bitcoin-Erwerb zu finanzieren.

Dieser mutige Schritt macht das Unternehmen zu einem Favoriten für Krypto-Enthusiasten und positioniert es unter den Unternehmen, die stark in BTC investiert haben. Es spiegelt auch die Strategie von Michael Saylors MicroStrategy wieder, die in letzter Zeit bemerkenswert an Zugkraft gewonnen hat.

In einem Interview verriet Michael Saylor kürzlich seinen Plan, MicroStrategy zur größten Bitcoin-Bank zu machen. Die MSTR-Aktie ist daraufhin deutlich gestiegen und hat die Aufmerksamkeit der Investoren auf sich gezogen.

Auf der anderen Seite lobte der CEO Patrick Lowry die jüngste Entwicklung des Unternehmens und bekräftigte gleichzeitig das langfristige Engagement des Unternehmens für BTC. Er sagte, das Unternehmen plane, Bitcoin zu halten und seine Reserven deutlich zu erhöhen.

Samara AG

Immer mehr Firmen setzen auf Bitcoin

Die Entscheidung der Samara AG, ihre Bitcoin-Bestände durch die Ausgabe von Anleihen aufzustocken, spiegelt einen wachsenden Trend wieder: Immer mehr Unternehmen integrieren Bitcoin in ihre langfristige Strategie. MicroStrategy war eines der ersten Unternehmen, das diesen Weg eingeschlagen hat, und hat damit viele andere Unternehmen inspiriert, diesem Beispiel zu folgen. Zu den namhaften Unternehmen, die Bitcoin inzwischen in ihre Geschäftspläne aufgenommen haben, zählen unter anderem Semler Scientific und Metaplanet. Es bleibt abzuwarten, welche weiteren Unternehmen diesen Trend aufgreifen und sich in Zukunft anschließen werden.​

Michael Saylor: MicroStrategy plant, eine Bitcoin-Bank zu werden

Michael Saylor: MicroStrategy plant, eine Bitcoin-Bank zu werden

Michael Saylor, Gründer von MicroStrategy, hat offengelegt, was das Unternehmen mit seinen ständigen Bitcoin-Investitionen erreichen möchte

In Kürze

  • MicroStrategy plant langfristig, zur Bitcoin-Bank zu werden

  • Bitcoin-Käufe durch Schuldtitel zu finanzieren

  • Bitcoin-Wachstum statt Kreditvergabe

MicroStrategy plant langfristig, zur Bitcoin-Bank zu werden

In einer aktuellen Mitteilung von Bernstein stellte Gautam Chhugani, Leiter für digitale Vermögenswerte, fest, dass MicroStrategy das Ziel verfolgt, sich zu einer Bitcoin-Bank zu entwickeln. Dies basiert auf einem Interview mit dem Gründer Michael Saylor, der weiterhin betont, dass Bitcoin der überlegenste Vermögenswert des 21. Jahrhunderts sei.

Seit 2020 hat das Unternehmen den Kurs verfolgt, Bitcoin als primäre Finanzreserve zu nutzen, und bis jetzt 252.220 BTC angehäuft. Saylors Vision und die Strategie von MicroStrategy haben inzwischen viele andere Unternehmen inspiriert.

Bitcoin-Käufe durch Schuldtitel zu finanzieren

In einem Interview erklärte Michael Saylor, dass das Unternehmen das Ziel verfolgt, zu einer Art Bitcoin-Bank oder Finanzinstitution zu werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Banken wird MicroStrategy keine Kredite vergeben, sondern Kapital von Einzelpersonen und Unternehmen aufnehmen, um weiterhin Bitcoin zu kaufen.

Diese Investoren würden im Gegenzug Schuldverschreibungen, Aktien und andere Finanzinstrumente mit geringen, aber stabilen Renditen erhalten. Saylor schätzt, dass das Unternehmen mit dieser Strategie Bitcoin im Wert von bis zu 150 Milliarden Dollar erwerben könnte.

Michael Saylor: MicroStrategy plant, eine Bitcoin-Bank zu werden

Bitcoin-Wachstum statt Kreditvergabe

Michael Saylor betonte, dass das Unternehmen sich darauf konzentrieren würde, Bitcoin zu leihen, statt an Privatpersonen oder Unternehmen zu verleihen. Er argumentierte, dass Bitcoin eine höhere Rendite als andere Anlageklassen biete, weshalb es für das unternehmen vorteilhafter sei, den eigenen Bestand zu vermehren.

Saylor prognostizierte, dass Bitcoin in den nächsten zehn Jahren eine jährliche Rendite von 22 % bieten werde, was den Ansatz erklärt, Bitcoin zu akkumulieren, anstatt es durch Kreditvergabe zu verringern.