Bitcoin Preis bald bei $45.000 – Ein unvermeidliches Szenario?

Bitcoin Preis bald bei $45.000 – Ein unvermeidliches Szenario?

Das Unternehmen 10x Research hat eine Erklärung abgegeben, weshalb der Bitcoin Preis gesunken ist und warum er möglicherweise auf 45.000 Dollar fallen könnte.

In Kürze

  • Bitcoin Preist: Korrektur auf unter 55.000 $ aufgrund veränderter Markttrends und Adressenaktivität

  • Bitcoin-Kurs im Test: Mögliche Rückgänge bis auf 45.000 $ bei Verlust der 50.000 $-Marke

  • Langfristiger Bitcoin-Sparplan als wertvolle Strategie

Bitcoin Preist: Korrektur auf unter 55.000 $ aufgrund veränderter Markttrends und Adressenaktivität

Der Bitcoin Preis liegt aktuell unter 55.000 $, obwohl er im März ein Rekordhoch von 73.750 $ erreicht hatte. Nach einer Analyse von 10x Research wurde diese deutliche Korrektur erwartet und ist auf Veränderungen bei aktiven Bitcoin-Adressen sowie auf allgemeine Markttrends zurückzuführen.

Das Forschungsunternehmen erklärt:

Die Bitcoin-Adressen erreichten im November 2023 ihren Höhepunkt und gingen nach dem ersten Quartal 2024 stark zurück. Als die Menge an Bitcoin, die von kurzfristigen Inhabern gehalten wurde, im April zu sinken begann, während langfristige Inhaber die hohen Preise nutzten, um auszusteigen, deutete dies darauf hin, dass ein Zyklustop erreicht worden war.

Eine Analyse der aktiven Bitcoin-Adressen hat gezeigt, dass die Einschätzung korrekt ist. Im November 2023 gab es etwa 1,20 Millionen aktive Adressen, und im März blieb die Zahl weiterhin über 1 Million, was auf ein weiterhin hohes Maß an Aktivität im Netzwerk hinweist.

Bitcoin-Kurs im Test: Mögliche Rückgänge bis auf 45.000 $ bei Verlust der 50.000 $-Marke

Der wöchentliche BTC/USD-Chart zeigt eine parallele Entwicklung zu November 2021, kurz vor der Baisse 2022. Damals fiel Bitcoin nach einem Rückgang im Januar 2022 auf 36.500 $, nachdem die Unterstützung bei 50.000 $ verloren ging.

Derzeit deutet eine ähnliche Situation darauf hin, dass Bitcoin möglicherweise erneut die 50.000 $-Marke testen könnte, wobei ein Kursrückgang auf 48.338 $ und sogar bis zu 45.000 $ nicht ausgeschlossen ist.

Bitcoin Preis bald bei $45.000 – Ein unvermeidliches Szenario?

Langfristiger Bitcoin-Sparplan als wertvolle Strategie

Unabhängig davon, wie weit der Bitcoin Preis noch sinken könnte, ändert sich nichts an den grundlegenden Eigenschaften von Bitcoin. Für mich persönlich käme es nie infrage, Bitcoin in diesen Zeiten zu verkaufen, da es nach meiner Einschätzung neben meiner Gesundheit und Lebenszeit zu den wertvollsten Dingen gehört, die ich besitze.

Wer sich intensiv mit Bitcoin auseinandergesetzt hat, versteht, was man wirklich in den Händen hält. Gerade in unsicheren Zeiten ist Bitcoin extrem wertvoll. Deshalb kann ich nur empfehlen, einen monatlichen, langfristigen Sparplan einzurichten und konsequent daran festzuhalten.

Hinweis: Dies stellt keine Anlageberatung dar.

Zürcher Kantonalbank erweitert Angebot: Krypto-Dienstleistungen für Bitcoin und Ether verfügbar

Zürcher Kantonalbank erweitert Angebot: Krypto-Dienstleistungen für Bitcoin und Ether verfügbar

Die Zürcher Kantonalbank (ZKB), die als zweit sicherste Bank weltweit bekannt ist, hat vor Kurzem einen neuen Service für Kryptowährungen eingeführt.

In Kürze

  • Zürcher Kantonalbank startet Kryptowährungsservice für Privatkunden und Drittbanken

  • Schweizer Banken setzen verstärkt auf Kryptowährungsdienstleistungen für Privatkunden

  • Zürcher Kantonalbank prägt das Retail Banking mit neuem Kryptowährungsangebot

Zürcher Kantonalbank startet Kryptowährungsservice für Privatkunden und Drittbanken

Die Zürcher Kantonalbank (ZKB), eine der führenden Banken der Schweiz, hat mit der Einführung eines neuen Kryptowährungsservices für Privatkunden und Drittbanken Aufmerksamkeit erregt. In Zusammenarbeit mit Crypto Finance, einem Unternehmen, das von der Schweizer FINMA und der deutschen BaFin lizenziert ist, ermöglicht die ZKB nun den sicheren Kauf und Handel von Bitcoin und Ether.

Diese Initiative markiert einen bedeutenden Schritt in der Weiterentwicklung der Finanzdienstleistungen der Bank und verdeutlicht die zunehmende Akzeptanz digitaler Währungen in traditionellen Bankstrukturen.

Schweizer Banken setzen verstärkt auf Kryptowährungsdienstleistungen für Privatkunden

Die Schweiz hat sich als eine der führenden Jurisdiktionen für Kryptowährungen etabliert, was zahlreiche Finanzinstitute dazu veranlasst hat, digitale Vermögensdienstleistungen zu entwickeln. Während Vermögensverwalter bereits seit Jahren Krypto-Lösungen anbieten, gehört das neue Angebot der ZKB zu den ersten, die speziell auf Privatkunden abzielen.

Anfang dieses Jahres ging PostFinance eine Partnerschaft mit der Sygnum Bank ein, um eigene Krypto-Dienstleistungen zu entwickeln, was die wachsende Akzeptanz digitaler Vermögenswerte bei Schweizer Finanzinstituten unterstreicht.

Zürcher Kantonalbank erweitert Angebot: Krypto-Dienstleistungen für Bitcoin und Ether verfügbar

Zürcher Kantonalbank prägt das Retail Banking mit neuem Kryptowährungsangebot

Der Einstieg der Zürcher Kantonalbank in den Bereich der Kryptowährungsdienstleistungen markiert einen bedeutenden Wendepunkt im Schweizer Retail Banking. Durch ihren starken Fokus auf Sicherheit und strategische Partnerschaften ist die ZKB gut gerüstet, eine führende Rolle bei der Integration von Kryptowährungen in den Finanzsektor zu übernehmen.

Mit der fortschreitenden Marktentwicklung können Kunden auf verbesserte Dienstleistungen und innovative Lösungen zählen, die der steigenden globalen Nachfrage nach digitalen Vermögenswerten gerecht werden.

Diese Daten sprechen für einen Bitcoin Bullenmarkt im 4. Quartal

Diese Daten sprechen für einen Bitcoin Bullenmarkt im 4. Quartal

Könnte sich zum Ende vom Jahr noch ein Bitcoin Bullenmarkt anbahnen? In den vergangenen Jahren gab es vor allem im letzten Quartal des Halving-Jahres sehr hohe Renditen der größten Kryptowährung aller Zeiten. Wiederholt sich das ganze dieses Jahr? Wir prüfen die vergangenen Daten und geben eine Prognose für einen möglichen Bitcoin Bullenmarkt noch dieses Jahr ab. 

In Kürze

  • Bitcoin Bullenmarkt im letzten Quartal 2024
  • Durchschnittliche Dauer ab Halving bis Bitcoin Bullenmarkt
  • Bitcoin Bullenmarkt: Nur heiße Luft?

Bitcoin Bullenmarkt im letzten Quartal 2024

Alle vier Jahre gibt es eine Halbierung der Block-Belohnung bei Bitcoin, weshalb deutlich weniger Bitcoin auf den Markt kommen, als vorher. Dieses Ereignis erzeugt Knappheit, welche sich im Laufe der Zeit immer stärker im Netzwerk manifestiert. Vor allem bei Betrachtung der Vier-Jahres-Rendite fällt auf, dass immer im letzten Quartal des Jahres nach der Bitcoin Block-Halbierung sich ein Bullenmarkt anzeichnet.

Im letzten Bullenmarkt 2020 konnte der damalige Beginn vom Bitcoin Bullenmarkt so einen Kursgewinn von 168% im letzten Quartal erzielen. Im Bullenmarkt vier Jahre zuvor, gab es einen Kursgewinn von 58%.

Durchschnittliche Dauer ab Halving bis Bitcoin Bullenmarkt

Man könnte meinen, die Block-Halbierung und der Anstieg zum Ende vom Jahr sind die Grundlage für einen Bitcoin Bullenmarkt. Tatsächlich fällt bei der aktuellen Analyse nur auf, dass das letzte Quartal in diesem Halving-Jahr einen Hype erzeugt. Denn die Rendite von Bitcoin ist in den vergangenen Bullenmärkten deutlich höher, als der hohe Anstieg im letzten Quartal des Jahres des Halvings.

Bitcoin Bullenmarkt 4. Quartal

Betrachten wir uns hierzu lediglich die Preisanstiege nach der Bitcoin-Halbierung weit über das letzte Quartal hinaus. Dort lässt sich erkennen, dass der Bitcoin im Schnitt 8-15 Monate braucht, bis er tatsächlich den Peak vom Bitcoin Bullenmarkt erreicht. Die Vier-Jahres-Anstiege im letzen Quartal sind also nur ein kleiner Anstieg.

Bitcoin Bullenmarkt: Nur heiße Luft?

Langfristige Investoren sollten sich zum Ende des Jahres auf teurere Kaufkurse einstellen. Im nächsten Jahr könnten wir – wenn wir als Grundlage die vergangenen Anstiege nehmen – einen Bitcoin Bullenmarkt erleben. Wer sich überlegt, einen Teil seiner Gewinne zu verkaufen, der kann auch bis zum Ende vom Jahr warten und sollte sich nicht verrückt machen.

Das Sommerloch zeigt sich auch hier, denn die Interesse nach Bitcoin und Kryptowährungen ist zu der aktuellen Zeit eher niedrig. Die heißen Temperaturen lassen viele Investoren an den Strand reisen oder weniger vor dem PC sitzen.

Wie immer ist dieser Artikel keine Anlageberatung. Eine Entscheidung für einen Kauf oder Verkauf muss jeder Investor für sich selbst treffen.

Krypto-Hauptstadt der Welt: Donald Trump will jetzt Veränderungen

Krypto-Hauptstadt der Welt: Donald Trump will jetzt Veränderungen

Donald Trump wird Pläne vorstellen, die USA zur Krypto-Hauptstadt der Welt zu machen, mit möglicher Beteiligung von World Liberty Financial.

In Kürze

  • USA soll Krypto-Hauptstadt der Welt werden

  • Mögliche Rolle von World Liberty Financial

  • Familie Trump ist pro Krypto

USA soll Krypto-Hauptstadt der Welt werden

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump kündigte am 29. August seine Absicht an, einen umfassenden Plan vorzulegen, um die Vereinigten Staaten zur „Krypto-Hauptstadt der Welt“ zu machen.

In der Ankündigung die USA zur Krypto-Hauptstadt der Welt zu machen, die über einen Beitrag auf seinem offiziellen X-Account erfolgte, teilte Trump ein 17 Sekunden langes Video, in dem er die Strategie ankündigte, die er zu enthüllen beabsichtigte. In dem Post bezieht sich Trump auf World Liberty Financial, ein DeFi-Projekt, das von seinen Söhnen aktiv gefördert wird.

Das Video endete mit dem Logo von World Liberty Financial, was auf die mögliche Beteiligung des Projekts an Trumps breiterer Agenda hindeutet.

Mögliche Rolle von World Liberty Financial

Die Beteiligung von World Liberty Financial deutet darauf hin, dass das DeFi-Projekt eine wichtige Rolle in der von ihm vorgeschlagenen Strategie spielen könnte. Die Söhne von Donald Trump hatten ursprünglich angekündigt, gemeinsam mit World Liberty Financial eine neue Kryptowährungsplattform zu gründen, um die Ungleichheit beim Zugang zu Bankgeschäften zu bekämpfen.

Die Plattform, die sie „The Defiant Ones“ nannten, sollte die Vorteile von DeFi nutzen, um das traditionelle Bankensystem herauszufordern – obwohl genaue Details noch nicht bekannt gegeben wurden. Auch Donald Trump hat das Projekt „The Defiant Ones“ als Teil seiner breiteren Agenda unterstützt.

Etwa eine Stunde vor Donald Trumps Post veröffentlichte World Liberty Financial auf seinem Telegram-Kanal eine Warnung, in der die Nutzer aufgefordert wurden, sich vor Betrug in Acht zu nehmen.

Auf dem Telegram Account hieß es:

Wir wurden auf einige Anzeigen aufmerksam gemacht, die auf Telegram kursieren und vorgeben, von uns zu sein und gefälschte Airdrops oder Tokenverkäufe anbieten. Wir führen derzeit keine Airdrops durch und verkaufen keine Token.

Krypto-Hauptstadt

Familie Trump ist pro Krypto

Das neue familiäre Interesse an Kryptowährungen fällt mit Donald Trumps jüngstem Wandel in dieser Frage zusammen. Während er Bitcoin früher als „Betrug“ bezeichnete, hat sich seine Haltung inzwischen geändert.

Am 14. Juni erklärte er, dass er im Falle seiner Wahl zum Präsidenten den „Krieg gegen Kryptowährungen“ der Regierung Biden beenden werde. Trump hatte zuvor auch Biden für seine harte Haltung gegenüber Kryptowährungen kritisiert und betont, dass die USA eine führende Rolle in der Kryptowährungsindustrie anstreben sollten.

Unterdessen hat sich die aufstrebende Kandidatin der Demokraten, Kamala Harris, in Bezug auf ihre Haltung zu digitalen Finanzen zurückgehalten. Kritiker vermuten, dass ihre Zugehörigkeit zur Biden-Administration angesichts der Haltung von Präsident Biden zur Regulierung digitaler Vermögenswerte ihre Beziehung zur Krypto-Community beeinträchtigen könnte.

Da digitale Vermögenswerte für fast 20% der Wähler in den Swing States ein zentrales Thema sind, könnte die Haltung von Donald Trump und Kamala Harris zu diesem Thema den Ausgang der Wahl beeinflussen.

Die aktuellen Wettquoten auf Polymarket zeigen, dass Kamala Harris mit 48 Prozent und Donald Trump mit 50 Prozent fast gleichauf liegen, was die Unsicherheit über den nächsten US-Präsidenten widerspiegelt.

Oktober 2024: Was den Bitcoin-Preis zum Ausbruch bringen könnte

Oktober 2024: Was den Bitcoin-Preis zum Ausbruch bringen könnte

Trotz des jüngsten Anstiegs des Bitcoin-Preises hat das offene Interesse, anders als in der Vergangenheit, keinen starken Anstieg verzeichnet, was auf ein geringeres Risiko eines deutlichen Rückgangs hinweist.

In Kürze

  • Bitcoin in längster Konsolidierungsphase seit sechs Monaten

  • Institutionelle Nachfrage nach Bitcoin-ETFs steigt nach Powells Zinssenkungsankündigungen

  • Wie entsteht der Bitcoin-Preis?

Bitcoin in längster Konsolidierungsphase seit sechs Monaten

Der Bitcoin-Preis befindet sich derzeit in einer nahezu sechsmonatigen Konsolidierungsphase, die die längste Zeit darstellt, die der Kurs benötigt hat, um ein früheres Allzeithoch zu überwinden. Dennoch war der Anstieg von BTC auf sein Allzeithoch vor der Bitcoin-Halbierung im April einer der schnellsten, was darauf hinweist, dass die aktuelle Phase der Konsolidierung den vorherigen schnellen Preisanstieg ausgleicht.

Der bekannte Kryptoanalyst Rekt Capital betonte die Bedeutung dieser Reakkumulationsphase und stellte fest, dass sie im Vergleich zu früheren Zyklen noch nicht die längste ist. Im Jahr 2023 dauerte eine ähnliche Phase der Reakkumulation während der Bildung des Ausbruchs etwa 224 Tage an.

Institutionelle Nachfrage nach Bitcoin-ETFs steigt nach Powells Zinssenkungsankündigungen

Die Zuflüsse in Spot-Bitcoin-ETFs haben nach den Ankündigungen von Powell über mögliche Zinssenkungen deutlich zugenommen, was darauf hindeutet, dass das institutionelle Interesse an Bitcoin wieder wächst. Analysten von QCP Capital erwarten, dass sich der BTC-Kurs weiterhin in einer Spanne von 61.000 bis 70.000 US-Dollar bewegen wird, während die Märkte gespannt auf wichtige Indikatoren wie die US-PCE-Inflationsdaten und die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung warten.

Der Markt hat zudem eine Erholung erlebt, da die Erwartungen an eine Zinssenkung das Vertrauen der Anleger gestärkt haben. Dies zeigt sich auch in den sinkenden impliziten Volatilitäten (IVs) bei allen wichtigen Terminkontrakten.

Oktober 2024: Was den Bitcoin-Preis zum Ausbruch bringen könnte

Wie entsteht der Bitcoin-Preis?

Der Preis von Bitcoin wird durch Angebot und Nachfrage auf offenen Märkten bestimmt. Wenn mehr Menschen Bitcoin kaufen möchten als verkaufen, steigt der Preis. Umgekehrt sinkt der Preis, wenn das Angebot das Interesse der Käufer übersteigt. Weitere Faktoren wie Nachrichten, Marktstimmungen, regulatorische Entwicklungen und das Verhalten großer Investoren können ebenfalls den Preis beeinflussen. Anders als traditionelle Währungen ist Bitcoin dezentralisiert und nicht durch eine zentrale Behörde gesteuert, was seinen Wert stärker von Marktkräften abhängig macht.

Ein entscheidender Unterschied zu traditionellen Währungen ist, dass Bitcoin limitiert ist – es wird niemals mehr als 21 Millionen Bitcoins geben. Im Gegensatz zu Fiatwährungen, die von Regierungen unbegrenzt neu gedruckt werden können, kann Bitcoin nicht einfach aus dem Nichts erschaffen werden. Diese begrenzte Verfügbarkeit trägt zusätzlich zur Wertentwicklung bei und macht Bitcoin zu einem einzigartigen digitalen Vermögenswert.

Krypto-Verbot: Hebt China das Verbot jetzt wirklich auf?

Krypto-Verbot: Hebt China das Verbot jetzt wirklich auf?

Der Tweet von Justin Sun gibt Anlass zu Spekulationen über eine Aufhebung des Krypto-Verbots in China.

In Kürze

  • Gerüchte um Chinas Krypto-Wende

  • Debatte über Chinas Krypto-Verbot flammt inmitten von Mining-Bedenken wieder auf

  • Zweifel an Aufhebung des Krypto-Verbots in China

Gerüchte um Chinas Krypto-Wende

Dieser Tweet löste schnell Gerüchte aus, dass China seine Haltung gegenüber Kryptowährungen überdenken könnte. Allerdings gibt es weder eine offizielle Bestätigung noch stichhaltige Beweise für diese Gerüchte.

Sun schrieb auf X:

China hebt Verbot von Kryptowährungen auf. Was ist das beste Meme dafür?

Es ist nicht das erste Mal, dass ähnliche Gerüchte auftauchen. Am 14. Juli 2024 twitterte der CEO von Galaxy Digital, Mike Novogratz, dass er Berichte gehört habe, die darauf hindeuten, dass China Bitcoin bis Ende 2024 freigeben könnte.

Novogratz sagte:

Wenn das wahr ist, und das ist das zweite Mal innerhalb weniger Wochen, dass ich das höre, dann ist das eine große Sache.

Sein Tweet wurde inzwischen gelöscht und er räumte ein, dass mehr Informationen benötigt würden.

Diese Tweets haben viel Aufmerksamkeit erregt, aber das Fehlen einer offiziellen Stellungnahme der chinesischen Behörden hält die Situation unklar. Die Krypto-Community bleibt angesichts der Geschichte Chinas mit der Kryptowährungspolitik vorsichtig.

Debatte über Chinas Krypto-Verbot flammt inmitten von Mining-Bedenken wieder auf

Der Beitrag von Novogratz löste eine Online-Debatte aus, in der ein Twitter-Nutzer auf die wiederholten Versuche Chinas hinwies, Bitcoin und andere Kryptowährungen einzuschränken. Der Nutzer bezog sich auf das Verbot von Kryptowährungsbörsen im Jahr 2017 und die behördenübergreifende Razzia im Jahr 2021 und erklärte, dass China Krypto wiederholt verboten habe und sich nichts geändert habe.

Trotz der strengen Regulierung bleibt China weltweit führend im Bitcoin-Mining und anderen Kryptowährungsaktivitäten.

Ende Juni stellte Wang Yang, Professor an der Hong Kong University of Science and Technology, die Logik hinter Chinas „Krypto-Verbot“ in Frage. Er forderte die Regierung auf, ihre Position zu überdenken, insbesondere angesichts der geopolitischen Risiken. Yang argumentierte, dass das Verbot des Krypto-Minings „sehr unklug“ sei, da es dazu führe, dass Unternehmen, die in diesem Bereich tätig seien, in die USA abwanderten, wodurch die Steuereinnahmen der USA stiegen.

Krypto-Verbot

Zweifel an Aufhebung des Krypto-Verbots in China

Branchenexperten bleiben skeptisch, ob China sein Bitcoin-Verbot aufheben wird. Yifan, CEO von Red Date Technology, wies die Idee zurück und merkte an, dass die Zulassung solcher Transaktionen dem Grundgedanken des ursprünglichen Verbots widerspreche. Er wies darauf hin, dass in Hongkong ansässige Börsen wie HashKey aufgrund strenger gesetzlicher Beschränkungen keine Nutzer vom chinesischen Festland akzeptieren. Ähnlich argumentierte Mikko Ohtamaa, Mitbegründer von Trading Strategy, dass eine Aufhebung des Verbots die politischen Ziele Chinas untergraben würde, da Kryptowährungen Kapitalflucht ermöglichen und somit die finanzielle Stabilität gefährden.

Diese Bedenken kamen inmitten von Spekulationen nach der Einführung von Bitcoin- und Ether-Spot-ETFs in Hongkong im April 2024. Einige glaubten, dass dies ein Zeichen für einen Wandel in Chinas Ansatz sein könnte und die Tür für Investitionen vom Festland öffnen könnte. Lokale Experten wiesen jedoch darauf hin, dass strenge Vorschriften ETF-Emittenten daran hindern, ein solches Engagement anzubieten. Analysten sind sich einig, dass Chinas strenge Gesetze und politische Prioritäten eine signifikante Marktregulierung von Bitcoin wahrscheinlich weiterhin verhindern werden, unabhängig von den Entwicklungen in Hongkong.