Cardano Exit Scam? Was du wissen solltest, aber worüber keiner spricht …

Cardano Exit Scam? Was du wissen solltest, aber worüber keiner spricht …

Viele Krypto-Investoren sprechen gerade von einem Cardano Exit Scam, obwohl es ein planmäßiges Upgrade gab. Warum das so ist und weshalb die Implementierung des ADA-Netzwerks auf der Bitcoin-Blockchain tatsächlich die Investoren hinters Licht geführt hat, erfährst du in diesem Artikel.

In Kürze

  • Cardano Exit Scam
  • Kryptowährungen: Zentral oder Dezentral?
  • War Cardano jemals dezentral?
  • Folgen weitere Kryptowährungen?

Cardano Exit Scam?

Cardano möchte mit einem neuen Upgrade Smart-Contracts auf Bitcoin implementieren. Durch ein ähnliches Transaktionsmodell ist eine Kompatibilität zwischen den beiden Netzwerken möglich. Dies ermöglicht einige neue Funktionen für die Nutzer von Cardano, aber auch für die Nutzer von Bitcoin. Denn jetzt können Bitcoin-Nutzer die Vorteile von Cardano verwenden – Cardano-Nutzer können ihre ADA auf der Bitcoin-Blockchain lagern.

Doch die Einführung ist lediglich wegen der Implementierung von BitcoinOS auf der größten Blockchain aller Zeiten möglich. Das Update im Bitcoin-Netzwerk hat bereits vor über einem Jahr Smart-Contracts zugelassen. Wieso wird also jetzt Cardano in BitcoinOS implementiert, wenn Smart-Contracts bereits möglich sind? Viele Nutzer sehen einen Cardano Exit Scam, obwohl Cardano noch läuft. Doch warum?

Kryptowährungen: Zentral oder dezentral?

Bei der Frage, ob Kryptowährungen dezentral sind, stellt sich die Frage, was überhaupt dezentral ist. Kann etwas wirklich komplette Dezentralität aufweisen? Die Antwort lautet nein. Denn alles was maximal dezentral ist, kann sich wieder weiter aufteilen und so stärker dezentral werden.

Betrachten wir diese Begriffserklärung im Zusammenhang mit dezentralen Kryptowährungen, dann fällt auf, dass tatsächlich nur die Kryptowährung, welche am stärksten verteilt bzw. am die größte Markt-Dominanz aufweist, wirklich dezentrale Eigenschaften hat. Bei allen Kryptowährungen, die nicht so dezentral sind, wie Bitcoin, gibt es daher offensichtlich eine Tendenz zur Zentralisierung. Bereits mit der Einführung von Bitcoin hat Satoshi Nakamoto genau vor diesem theoretischen Gedankenspiel gewarnt und auch viele Bitcoin-Entwickler haben sich in den letzten Jahren deshalb zerstritten. Den Höhepunkt des Streits, was wirklich dezentral ist, haben die sogenannten Block-Size-Wars 2017 erreicht.

Damals haben sich einige Bitcoin-Nutzer gestritten, was Bitcoin können soll. Da ein dezentrales Blockchain-Projekt nur durch Mehrheitsabstimmung und Findung eines Konsens Upgrades umsetzen kann, haben einige Bitcoin-Entwickler prompt durch die selbstständige Umsetzung ihrer Protokoll-Änderungen neue Bitcoin mit einer neuen Technologie geschaffen. Das Ergebnis war, dass es plötzlich mehrere Bitcoin-Protokolle auf dem Markt gab. Dazu gehört neben Bitcoin Cash auch Bitcoin Satoshis Version oder Bitcoin Dark – die Liste hat bis heute über mehrere 100 verschiedene Kryptowährungen eingeschlossen.

Cardano Exit Scam

Alle dieser Währungen haben eins gemeinsam: Ein zentrales Gründungsteam sowie eine zentrale Philosophie – welche in keinem Fall mit dezentralen Projekten einhergeht. Der Beweis, warum Bitcoin den Kampf um die dezentralste Struktur gewonnen hat, ist die Nutzeranzahl. Denn diese ist bei den alternativen Bitcoin-Protokollen stark gesunken, während sie bei der ursprünglichen Chain weiter gestiegen ist. Dies bestätigt auch die Tatsache, dass nicht die Miner über ein Blockchain-Netzwerk regieren, sondern die Herrschaft bei den Nutzern liegt.

Dies ist ein Beweis, dass nur die Kryptowährung wirklich erfolgreich ist, die wirklich dezentral ist. Wirklich dezentral ist allerdings nur das Netzwerk, welches die größte Verteilung aufweist, also nur Bitcoin.

War Cardano jemals dezentral?

Die Cardano-Blockchain ist – was viele neue Marktteilnehmer nicht wissen – ebenfalls ein solches Projekt. Die Gründer haben versucht die Vorteile von Bitcoin zu kopieren und ein dezentraleres Netzwerk zu schaffen – und sind kläglich gescheitert. Doch wie können wir das feststellen?

Cardano hat über die letzten Jahre und vor allem kurz nach dem Altcoin-Hype 2017 ein starkes Wachstum verzeichnet. Seither sinkt der Kurs im Steilflug immer weiter und kann nicht wachsen. Die Größe des Protokolls nimmt also ab – es wird also immer zentraler. Davon abgesehen stellt sich die Frage, ob es überhaupt dezentral war, wenn es diese Entwicklung aufweist. An dieser Stelle landen wir wieder bei der Frage vom Anfang: Wie verteilt muss ein Projekt denn sein, damit es dezentral ist?

Die einzige Rettung für das Cardano-Team in dieser Abwärtsspirale ist tatsächlich nur eine Möglichkeit: Die Akzeptanz, dass Bitcoin ungeschlagen das dezentralste Netzwerk ist und die Unterstützung dieses. Das ist der einzige Grund, weshalb Cardano das Upgrade nicht selbst durchführt, sondern eine Implementierung auf Bitcoin anstrebt. Durch den Hype des Upgrades sollen also Bitcoin-Nutzer überzeugt werden, doch das Cardano-Ökosystem mitzubenutzen. Die Nutzerbasis von Bitcoin soll für ein weiteres Wachstum von Cardano verwendet werden.

Diese Änderung ist nicht über die Cardano-Community gelaufen, sondern wurde von den Gründern entschieden. Ein klares Indiz dafür, dass in der Blockchain-Sprache bei Cardano nicht von zentral gesprochen werden kann. Viele Nutzer erkennen nicht, dass dieser Hype für die Cardano-Gründer eine Möglichkeit ist, ihre Bestände in Bitcoin zu tauschen.

An dieser Stelle wagt der Autor und Gründer von Krypto Guru eine waghalsige Aussage:

Das Upgrade wurde auf Bitcoin implementiert, damit die Cardano-Gründer ihre ADA-Bestände gegen BTC tauschen können. Die Investoren von Cardano wurden also betrogen und durch ein falsches Versprechen hingehalten.

Sollte der Kurs von Cardano weiter fallen, dann bestätigt sich dieser Gedanke. Bereits vor einigen Jahren war uns als Gründungsteam klar, dass die meisten Blockchain-Projekte nur dezentral überleben können, wenn sie das größte Protokoll nutzen. Leider (!) bestätigt sich nun diese Aussage, die damals in Folge der Block-Size-Wars lediglich eine Feststellung war. Durch das Aufgeben des Glaubens an die eigene Blockchain, zerstört sich die Blockchain selbst und verstärkt die Nutzung des größeren Netzwerks.

Folgen weitere Kryptowährungen?

Dabei besteht die Möglichkeit, dass weitere Gründungsteams diese Manipulation nutzen, um nochmal Geld aus dem Markt zu ziehen oder ihre durch Verlust getränkten Bestände in eine größere Kryptowährung umwandeln. Die Wahrscheinlichkeit, dass weitere Kryptowährungen folgen, besteht.

Oft wurde in der Vergangenheit eine Änderung zu einem Staking-Protokoll genutzt, um Liquidität in die Tasche der Gründer zu scheffeln. Vor allem bei der Einführung von Staking bei Ethereum konnte sich das Gründungsteam, welches prozentual die meisten ETH-Bestände hält, auch die größte Rendite einfahren. Dies war geplant – also absehbar!

Viele Personen sind leider zu kurz im Markt und erkennen nicht das Problem der dezentralen Philosophie, welches durch den Wirtschaftsökonom Mises 1942 aufgestellt wurde, weshalb sein Schüler Hayek dafür 1973 einen Wirtschaftsnobelpreis bekommen und weshalb die Entwicklung der Cypherpunks im Zuge der Verbreitung des Internets letztendlich Bitcoin erschaffen hatte. Viele dieser Personen leben heute nicht mehr, einige Cypherpunks haben sich zurückgezogen und der aktuelle Krypto-Markt ist getränkt von Menschen, die nicht verstehen, warum Bitcoin existiert und sich nur bereichern wollen. Eine Tragödie. Peter McCormack, einer von wenigen Bitcoin-Entwicklern, äußern sich dazu auf X.

Wir glauben trotzdem an dem Markt. Denn keiner kann Bitcoin stoppen, solange es das größte Protokoll ist. Daher gibt es von uns auch nur eine Garantie für Bitcoin, welches jetzt das Cardano-Netzwerk geschluckt hat.

Lasst euch nicht verarschen!

Bitcoin-ETFs: Zuflüsse steigen jetzt auf 4-Monatshoch

Bitcoin-ETFs: Zuflüsse steigen jetzt auf 4-Monatshoch

Das verwaltete Vermögen der in den USA ansässigen Spot-Bitcoin-ETFs hat 60 Milliarden US-Dollar erreicht.

In Kürze

  • Starke ETF Zuflüsse

  • Bitcoin-ETFs auf dem Vormarsch

  • Vertraute ETH-ETF-Landschaft

Starke ETF Zuflüsse

Der jüngste Kursanstieg von Bitcoin kann größtenteils auf steigende Zuflüsse in BTC-ETFs in den USA zurückgeführt werden, da diese Produkte die beste Drei-Tages-Performance seit Juni verzeichneten.

Gleichzeitig hat sich die Landschaft der Ethereum-ETFs erneut stark verändert.

Bitcoin-ETFs auf dem Vormarsch

Ob es nun an den steigenden Chancen des selbsternannten Krypto-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump liegt, die bevorstehende Wahl zu gewinnen, oder ob es einen anderen Grund gibt – Investoren haben in den letzten Tagen ihre allgemeine Einstellung zu Bitcoin-ETFs geändert.

Daten von FarSide zeigen massive Zuflüsse, die am Freitag begannen. Nach drei Tagen mit Nettoabflüssen von Dienstag bis Donnerstag flossen den Finanzvehikeln am Freitag 253,6 Millionen Dollar zu, am Montag waren es satte 555,9 Millionen Dollar und gestern 371 Millionen Dollar.

Die Gesamtsumme für diesen Zeitraum beläuft sich damit auf 1.180,5 Mrd. $, was die beste Drei-Tages-Performance seit Juni darstellt. FBTC von Fidelity und BITB von Bitwise führten die Rangliste am Montag mit 239,3 Mio. $ bzw. 100,2 Mio. $ an. BlackRocks IBIT setzte sich gestern mit Nettozuflüssen von 288,8 Millionen Dollar an die Spitze.

Infolgedessen hat CryptoQuant festgestellt, dass das Gesamtvermögen aller US-amerikanischen BTC-ETFs bei den heutigen Kursen einen massiven Meilenstein von rund 60 Milliarden US-Dollar erreicht hat.

Diese beeindruckenden ETF-Zahlen sind vielleicht der wahrscheinlichste Grund für den jüngsten Kursanstieg von BTC. Immerhin war der Wert am vergangenen Donnerstag unter 59.000 Dollar gefallen und liegt aktuell 13,5 Prozent höher bei 67.000 Dollar.

Bitcoin-ETFs

Vertraute ETH-ETF-Landschaft

Während sich die Bitcoin-Spot-ETFs weiterhin einer massiven Nachfrage erfreuen, kann dies von den Ethereum-Pendants nicht behauptet werden. Die Spot-ETH-ETFs kämpfen nach wie vor um Aufmerksamkeit und sind seit ihrer Auflegung Ende Juli aufgrund der hohen Abflüsse aus dem Grayscale-Fonds im Minus.

In der vergangenen Woche gab es zwei Tage ohne nennenswerte Handelsaktivität und einige Tage mit vernachlässigbaren Zuflüssen. Die aktuelle Handelswoche begann etwas positiver mit einem Nettozufluss von $17 Millionen am Montag, aber am Dienstag gab es einen Nettoabfluss von $12,7 Millionen.

Nichtsdestotrotz ist der ETH-Kurs seit dem Einbruch am vergangenen Donnerstag wieder gestiegen und liegt im Wochenvergleich um 7% höher. Derzeit liegt die zweitgrößte Kryptowährung bei über 2.600 Dollar, nachdem sie im letzten Monat um 14 Prozent gestiegen ist.

Keyrock erweitert sein Geschäft durch Partnerschaft mit der Deutschen Bank

Keyrock erweitert sein Geschäft durch Partnerschaft mit der Deutschen Bank

Keyrock, ein in Brüssel ansässiger Anbieter von Dienstleistungen im Bereich Liquidität für digitale Vermögenswerte, erwartet eine Verdoppelung seiner globalen Dienstleistungen durch eine neue Partnerschaft mit der Deutschen Bank.

In Kürze

  • Keyrock erweitert globale Reichweite mit Deutscher Bank

  • Schnellere Abwicklung und mehr Effizienz

  • Ein Blick zurück

Keyrock erweitert globale Reichweite mit Deutscher Bank

Die Partnerschaft ermöglicht es Keyrock, seine Aktivitäten in Regionen wie EMEA, APAC und LATAM auszuweiten. Im Rahmen der Vereinbarung wird die Deutsche Bank dem Krypto-Liquiditätsanbieter Multiwährungskonten und Devisenlösungen zur Verfügung stellen und damit die Fähigkeit des Unternehmens erweitern, Liquidität in mehreren Märkten anzubieten.

Damit wird die Position des Unternehmens als führender Spezialist für Liquidität in digitalen Vermögenswerten in Europa weiter gefestigt, unterstützt durch das Engagement der Deutschen Bank, das Tempo von Technologie- und Fintech-Innovationen voranzutreiben.

Keyrock rationalisiert seine Finanzgeschäfte durch die Konsolidierung von Dienstleistungen in Partnerschaft mit der Deutschen Bank und die Eröffnung von Multi-Currency-Konten, die die Unterstützung von mehr als zehn verschiedenen Währungen ermöglichen. Dadurch werden die derzeitigen Kontrahenten- und Abwicklungsrisiken reduziert und gleichzeitig die betriebliche Effizienz verbessert.

Schnellere Abwicklung und mehr Effizienz

Seit Aufnahme seiner Geschäftstätigkeit im Jahr 2017 hat Keyrock Market-Making und OTC-Handelsdienstleistungen für mehr als 100 Währungspaare an rund 400 Märkten angeboten.

Durch die Integration der Deutschen Bank in diesen Prozess wird das Abwicklungsverfahren unter Nutzung der Infrastruktur der Deutschen Bank „nahezu sofort“ sein und die Prozesse im Zusammenhang mit Fiat-Währungen und deren Devisenbedarf weiter rationalisieren.

Das Unternehmen wurde von Kevin de Patoul, Jeremy de Groodt und Juan David Mendieta gegründet. Es arbeitet an der Optimierung seiner Finanzdienstleistungen, indem es mit der Deutschen Bank zusammenarbeitet, um seine Prozesse zu rationalisieren. Die Zusammenarbeit umfasst die Konsolidierung von Dienstleistungen durch Konten in mehreren Währungen.

Die hochentwickelten Algorithmen des Unternehmens tragen dazu bei, Marktplätzen und Emittenten von Vermögenswerten in zahlreichen Märkten anpassungsfähige Liquiditätslösungen anzubieten. Die Partnerschaft mit der Deutschen Bank wird die Geschwindigkeit und Effizienz der Finanztransaktionen des Unternehmens erhöhen. Dies wird durch die Unterstützung einer schnelleren Abwicklung und einer verbesserten Abwicklung des Devisenbedarfs erreicht.

Keyrock

Ein Blick zurück

Das von Ripple geführte Unternehmen Keyrock hat in seiner Serie-B-Finanzierungsrunde bereits 72 Millionen Dollar erhalten. Das Unternehmen, das noch immer auf der jüngsten Wachstumswelle reitet, hat die Zulassung der Swiss Financial Services Standards Association erhalten.

Auf jeden Fall ergänzt die Expansion der Deutschen Bank in digitale Vermögenswerte ihr bestehendes Engagement in diesem Sektor. Die Bank hat bereits in Unternehmen wie Taurus investiert, unterstützt die Krypto-Handelsplattform Bitpanda und ist an verschiedenen Blockchain-basierten Initiativen beteiligt, darunter die Tokenisierung von Vermögenswerten und Transaktionen zwischen Banken. Diese Zusammenarbeit unterstreicht das gemeinsame Ziel, den Wert und die Effizienz des globalen Marktes für digitale Vermögenswerte zu steigern.

Die Reise der Bank in die Krypto-Verwahrung begann bereits 2021, als ihr Prototyp in einem Bericht des Weltwirtschaftsforums vorgestellt wurde. Mit der Beantragung einer Lizenz für die Krypto-Verwahrung bei der BaFin im Juni 2023 hat die Bank ihre Ambitionen formalisiert.

Führende Krypto-Hubs 2024: Dubai vor Schweiz und Südkorea

Führende Krypto-Hubs 2024: Dubai vor Schweiz und Südkorea

Dubai, die Schweiz und Südkorea sind weltweit führende Krypto Hubs in der Kryptowährungsindustrie, da sie eine starke Mischung aus klarer Regulierung, wettbewerbsfähigen Steuerstrukturen und gut entwickelten Marktrahmenbedingungen bieten.

In Kürze

  • Top 3 Krypto-Hubs setzen Standards für digitale Vermögenswerte

  • Die führenden Krypto-Hubs im Überblick

  • Andere kryptowährungsfreundliche Länder

Top 3 Krypto-Hubs setzen Standards für digitale Vermögenswerte

Diese Kombination zieht nicht nur Kryptowährungsunternehmen an, sondern setzt auch Standards für die Zukunft digitaler Vermögenswerte. Laut einem kürzlich veröffentlichten Bericht von Social Capital Markets sind diese drei Länder die weltweit führenden Krypto-Hubs. Die Studie bewertete Faktoren wie rechtliche Transparenz, Steuerpolitik und Krypto-Akzeptanzrate sowie die Anzahl der registrierten Krypto-Unternehmen und die weit verbreitete Akzeptanz digitaler Währungen.

Die führenden Krypto-Hubs im Überblick

Dubai belegte mit 79 von 100 Punkten den ersten Platz dank seiner fortschrittlichen regulatorischen Haltung und seiner umfassenden Unterstützung für Blockchain-Projekte.

Das Dubai Multi Commodities Centre (DMCC) ist ein wichtiger Impulsgeber und bietet sowohl ein spezialisiertes Kryptozentrum als auch eine Anlaufstelle für Blockchain-Projekte. Weitere regulatorische Aufsicht bieten die Virtual Asset Regulatory Authority (VARA) und die Dubai Financial Services Authority (DFSA).

Die Schweiz liegt mit über 900 Kryptounternehmen und einem Wert von rund 75 knapp dahinter.

Die Steuerpolitik der Schweiz mit einer Kapitalgewinnsteuer von 7,8 % für langfristige Investoren und Unternehmenssteuersätzen zwischen 12 % und 21 % schafft ein wettbewerbsfähiges Umfeld sowohl für Start-ups als auch für etablierte Unternehmen. Darüber hinaus sorgt die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) für klare und konsistente regulatorische Rahmenbedingungen und fördert damit das Vertrauen der Unternehmen.

Zudem akzeptieren über 400 Schweizer Unternehmen Kryptowährungszahlungen, was die breite Akzeptanz digitaler Währungen in der Schweiz widerspiegelt.

Südkorea belegt dank seiner regulatorischen Weitsicht und seines Engagements für Finanzinnovationen den dritten Platz. Die Regierung des asiatischen Landes hat die Körperschaftssteuer für Kryptowährungsunternehmen bis 2025 aufgeschoben und auf die Kapitalertragssteuer auf Kryptowährungsgeschäfte verzichtet, was ein attraktives Geschäftsumfeld schafft.

Krypto-Hubs

Andere kryptowährungsfreundliche Länder

Neben den drei Spitzenreitern erhielten auch andere Länder Anerkennung für ihr kryptofreundliches Umfeld, darunter Singapur, die USA und Portugal.

Singapur belegt mit einem Wert von 72 den vierten Platz und hat ein Blockchain-Förderprogramm in Höhe von 8,9 Millionen US-Dollar zur Unterstützung von Kryptowährungsunternehmen aufgelegt. Die Vereinigten Staaten und Portugal gewinnen aufgrund der weit verbreiteten Nutzung von Kryptowährungen an Anziehungskraft.

In den USA akzeptieren mittlerweile fast 6.000 Unternehmen Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum, was auf eine breite Akzeptanz schließen lässt. Auch Portugal holt auf: Mehr als 100 Unternehmen akzeptieren digitale Währungen und profitieren von der kryptofreundlichen Politik des Landes.

Crypto Com vs SEC: Ehemaliger SEC-Beamter sagt 3 Trends voraus

Crypto Com vs SEC: Ehemaliger SEC-Beamter sagt 3 Trends voraus

Crypto Com vs SEC: Crypto.com hat am 8. Oktober Klage gegen die SEC eingereicht, ein Schritt, den John Reed Stark für unklug hält.

In Kürze

  • Crypto.com vs. SEC

  • Cryptocom wiederholt Consensys Klage gegen SEC

  • Kryptofirmen zahlen Millionen in Vergleichen mit der SEC

Crypto Com vs SEC

Vor zwei Tagen ging Crypto Com einen Schritt weiter und reichte eine Klage gegen die US-Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) ein.

Die neue Klage gegen die SEC wurde von Foris DAX Inc. eingereicht, einem Unternehmen mit Sitz in Delaware, das unter dem Namen Crypto Com firmiert. Foris DAX betreibt die US-Niederlassung von Crypto Com, und diese Klage ist Teil eines umfassenderen Vorgehens des Unternehmens gegen die seiner Ansicht nach zu weit gehenden Maßnahmen der SEC.

Die Klage Crypto Com vs SEC zielt darauf ab, die Zukunft der Kryptowährungsindustrie in den Vereinigten Staaten zu sichern, indem sie sich anderen Kryptowährungsunternehmen anschließt, die sich gegen den Missbrauch einer Bundesbehörde wehren, die außerhalb ihrer Befugnisse handelt.

Cryptocom wiederholt Consensys Klage gegen SEC

Im Fall Crypto Com vs SEC sagte Stark, Cryptocom zeige „Wahnsinn“, indem es den gleichen Fehler wie Consensys wiederhole. Er wies darauf hin, dass Consensys kurz nach Erhalt der Wells Notice versucht habe, die SEC von einer Klage abzuhalten. Normalerweise würde man erwarten, dass die Börse dann Klage einreicht.

Stattdessen reichte Consensys eine Klage gegen die Regulierungsbehörde vor einem texanischen Bundesgericht ein. Die Klage wurde jedoch zugunsten der Kommission abgewiesen. Leider sieht Stark nicht die Möglichkeit eines anderen Ergebnisses. Wie im Fall ConsenSys sagt Stark voraus, dass die Klage der Kryptobörse gegen die SEC wegen mangelnder „Reife“ abgewiesen wird.

Als nächsten Schritt prognostiziert er, dass die Behörde in den kommenden Wochen eine Vollstreckungsklage gegen die Börse einreichen wird. Sollte dies geschehen, könnte Cryptocom ein juristisches Debakel bevorstehen, das die Dienste mehrerer Anwälte erfordern würde. Stark glaubt nicht, dass diese Anwälte in der Lage sein werden, Cryptocom in dieser „juristischen Farce“ zum Sieg zu verhelfen.

Seine letzte Vorhersage ist, dass diese Anwälte, die die Börse vertreten, sich Strandhäuser von den Gebühren kaufen werden, die während des Prozesses anfallen. Die Vorhersage des ehemaligen SEC-Beamten legt Cryptocom und anderen Kryptobörsen nahe, dass eine Klage gegen die SEC niemals eine gute Idee ist.

Im Fall Crypto Com vs SEC könnte jedoch auch die Zeit eine Rolle spielen, am 5. November sind US-Wahlen, sollte Trump gewinnen, ist es nicht unwahrscheinlich, dass einige Sitze in der SEC ausgetauscht und Krypto-freundliche Personen installiert werden.

Crypto.com vs. SEC

Kryptofirmen zahlen Millionen in Vergleichen mit der SEC

Im Laufe der Jahre sind mehrere Kryptowährungsunternehmen ins Visier der SEC geraten und mussten sich mit der Aufsichtsbehörde einigen. Vor einigen Wochen entschied Richterin Analisa Torres, dass das Blockchain-Zahlungsunternehmen Ripple 125 Millionen Dollar als Strafe in seinem langwierigen Rechtsstreit mit der SEC zahlen muss.

In ähnlicher Weise wurde Mango DAO aufgefordert, 700.000 Dollar im Rahmen des Vergleichs zwischen Mango Market und der SEC für seine nicht registrierten Verkäufe von MNGO-Token zu zahlen. Mango DAO hat diesen Vorschlag kürzlich abgelehnt. Dieser Schritt und der von Cryptocom gegen die SEC spiegeln die sich verändernde Landschaft von Kryptounternehmen und Regulierungsbehörden wider.

Es bleibt also abzuwarten, wie der Fall Crypto Com vs SEC ausgeht, aber eines ist sicher: Die SEC wird nicht ewig wahllos handeln können. 

Trump führt vor Harris: Was bedeutet das für den Kryptomarkt?

Trump führt vor Harris: Was bedeutet das für den Kryptomarkt?

Donald Trump führt vor Kamala Harris bei Polymarket, ein Schritt, der das Kryptoökosystem mit einem wahrscheinlichen Wechsel an der Spitze der SEC begünstigen könnte.

In Kürze

  • Trump führt vor Harris

  • Donald Trump führt bei Polymarket mit 8% Vorsprung

  • Robinhood CLO soll Gary Gensler ersetzen

Trump führt vor Harris

Die Wahlen in den USA rücken näher, bereits am 5. November finden die Präsidentschaftswahlen statt. Lange Zeit sah es nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen aus.

Doch nun sprechen die Quoten für den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump. Viele Wettanbieter auf Polymarket sehen den 78-jährigen Politiker vor seiner demokratischen Herausforderin Kamala Harris.

Donald Trump führt bei Polymarket mit 8% Vorsprung

Nach den Daten von Polymarket liegt Trump mit 53,6 Prozent vor Harris mit 45,6 Prozent. Dies ist der Trend seit der bemerkenswerten Wende vor einigen Wochen, als Kamala Harris das Rennen anführte. Sie lag bis August vor Trump, als das Demokratische Nationalkomitee (DNC) sein Parteiprogramm veröffentlichte, obwohl es Kryptowährungen aussparte.

Nach diesem Coup übernahm Donald Trump sofort wieder die Führung auf den Wettmärkten. Stattdessen lag der republikanische Präsidentschaftskandidat nun bei Polymarket 7 Prozentpunkte vor ihr. Diese jüngste Entwicklung könnte auf die jüngsten Bemühungen von Elon Musk zurückgeführt werden.

Elon Musk erhöhte Trumps Siegchancen, indem er an der Kundgebung des ehemaligen Präsidenten in Butler, Pennsylvania, teilnahm. Dort drückte er seine Unterstützung für Donald Trump aus, indem er eine einzigartige „Make America Great Again“-Mütze trug und sich selbst als „Dark MAGA“ bezeichnete.

Trump führt

Robinhood CLO soll Gary Gensler ersetzen

Die gestiegenen Gewinnchancen von Donald Trump auf Polymarket könnten die Kryptoindustrie begünstigen. Sollten diese Quoten anhalten und zu einem tatsächlichen Sieg führen, könnte dies zu einem Wechsel an der Spitze der US-Börsenaufsicht SEC führen. In früheren Berichten hat Trump seine Pläne bekräftigt, den Vorsitzenden Gary Gensler zu entlassen.

Sollte sich dies bewahrheiten, gibt es Berichte, dass Donald Trump plant, ihn durch den CLO von Robinhood, Dan Gallagher, zu ersetzen. Mehrere wichtige Akteure der Kryptoindustrie glauben, dass dieser Wechsel einen potenziellen Wandel in der regulatorischen Landschaft bedeuten wird. Neben vielen anderen Faktoren machen Gallaghers frühere Erfahrungen als SEC-Beauftragter und seine derzeitige Rolle bei Robinhood ihn zu einem Favoriten unter vielen im Finanzsektor.

Seine juristischen Kenntnisse und sein politischer Hintergrund stärken ebenfalls seine Position für den Spitzenposten bei der SEC. Gallagher gehört zu denjenigen, die sich immer wieder gegen die Politik der SEC unter Gensler ausgesprochen haben.