Bitcoin-Prognose: 3 Gründe für ein baldiges Allzeithoch

Bitcoin-Prognose: 3 Gründe für ein baldiges Allzeithoch

Bitcoin-Prognose: Der bekannte Analyst Arthur Hayes prognostiziert unter der Voraussetzung von drei Gegebenheiten neue Allzeithochs des Bitcoins.

In Kürze

  • Warum ist Arthur Hayes Bitcoin-Prognose so bullish?
  • Das US-Finanzministerium kündigt bald eine SLR-Ausnahme an
  • GENIUS-Stablecoin-Gesetz wird den US-Banken helfen
  • Der Blick über den Iran-Israel-Konflikt hinaus

Warum ist Arthur Hayes Bitcoin-Prognose so bullish?

Der bekannte Analyst Arthur Hayes gibt eine Bitcoin-Prognose ab und glaubt, dass das Allzeithoch von Bitcoin eher früher als später erreicht wird. Er nennt drei Hauptgründe, warum dies unvermeidlich ist. Er verweist auf mehrere liquiditätssteigernde Maßnahmen, die genau zu dem Zeitpunkt angekündigt wurden, an dem US-Präsident Donald Trump nach einer Alternative zum Fed-Vorsitzenden Jerome Powell sucht. Powell hält mit Verweis auf die hartnäckige Inflation an höheren Zinssätzen fest.

Das US-Finanzministerium kündigt bald eine SLR-Ausnahme an

Hayes zitiert, dass das US-Finanzministerium eine Aufstockung der Leverage Ratio (SLR) um bis zu 1,5 % für einige der größten Kreditgeber des Landes in Betracht zieht. Diese Maßnahmen hatte das Finanzministerium erstmals während der Corona-Pandemie eingeführt und damit eine massive Liquiditätsbeschaffung auf dem globalen Markt eingeleitet.

Einige Regulierungsbehörden drängen auf eine dauerhafte Ausnahmeregelung, während andere vorschlagen, alternative Möglichkeiten zur Entlastung zu prüfen. Eine Lockerung der SLR würde dazu führen, dass mehr Liquidität in den Markt gepumpt wird, was die Risikobereitschaft anheizen würde. Hayes glaubt, dass diese Maßnahmen die nächste große Krypto-Hausse auslösen könnten, bei der seine Bitcoin-Prognose neue Allzeithochs erreicht.

Bitcoin-Prognose

GENIUS-Stablecoin-Gesetz wird den US-Banken helfen

Da das Gesetz nun zur endgültigen Verabschiedung im Repräsentantenhaus ist, ist Hayes der Ansicht, dass es für die US-Banken ein wichtiges positives Ereignis darstellen würde. Es würde den Banken ermöglichen, ihre USD-Bargeldreserven in Stablecoin-Vermögenswerte umzuwandeln, was zu einer höheren Liquidität führen würde.

Das GENIUS-Gesetz schafft einen Rahmen, der es sowohl Banken als auch Nichtbanken ermöglicht, Stablecoins zu emittieren, während die Emission durch öffentliche Unternehmen außerhalb des Finanzsektors eingeschränkt wird. Die Banken erhoffen sich davon schnellere und kostengünstigere Zahlungslösungen.

Der Senat hat das GENIUS-Gesetz letzte Woche mit überwältigender parteiübergreifender Unterstützung in einer 68:30-Abstimmung angenommen. Da die Schlussabstimmung im Repräsentantenhaus noch aussteht, hat sich US-Präsident Donald Trump persönlich dafür eingesetzt, dass das Gesetz so schnell wie möglich auf seinem Schreibtisch landet.

Wall-Street-Banken haben bereits damit begonnen, ein gemeinsames Stablecoin-Projekt zu prüfen. Hayes glaubt, dass dies das Angebot an Stablecoins auf dem Kryptomarkt weiter ankurbeln und zu einer großen Hausse führen könnte.

Der Blick über den Iran-Israel-Konflikt hinaus

Der Waffenstillstand zwischen dem Iran und Israel führte Anfang dieser Woche zu einer starken Rallye am Kryptomarkt, von der Bitcoin und Altcoins profitierten. Arthur Hayes glaubt, dass sich die geopolitischen Spannungen endlich gelegt haben, was eine Aufwärtsrallye für BTC unterstützen würde.

Er schrieb:

Ignorieren Sie die Realität, Trump, Bibi und Chamenei tun alle so, als sei der Konflikt beendet, also sollten die Investoren das auch tun.

Darüber hinaus wartet der Markt auf einige positive Entwicklungen, wie die Genehmigung von Bitcoin-gesicherten Hypotheken durch die US-amerikanische Federal Housing Finance Agency (FHFA). Branchenakteure haben ihre BTC-Akquisitionspläne bereits beschleunigt. MicroStrategy, Metaplanet, Semler Scientific und Anthony Pomplians ProCap haben in dieser Woche bereits große BTC-Käufe angekündigt. Diese Anhäufung könnte sich als Katalysator für eine neue Bitcoin-Prognose erweisen.

Cardano (ADA) jetzt oder nie?

Cardano (ADA) jetzt oder nie?

Der Altcoin-Markt ist seit Monaten eine Katastrophe. Jede Woche wird die Altcoin-Season ausgerufen und die Bitcoin-Dominance wächst durch die ETFs immer weiter nach oben. Auch bei Cardano (ADA) haben wir schwere Wochen hinter uns. Mittlerweile kämpfen wir um den Support. Steht ein Breakout bevor?

In Kürze

  • ADA Chartanalyse
  • ADA Ausblick

ADA Chartanalyse

Quelle: Tradingview*

Die letzten Monate sind für alle Altcoin-Investoren sehr schmerzhaft gewesen. Teilweise wöchentlich wird die Altcoin-Season ausgerufen und die Märkte kennen trotzdem nur den Weg nach unten.

Auch bei Cardano (ADA) war dies immer wieder der Fall. Seit dem starken Anstieg letztes Jahr im November, kennt der Kurs nur die Richtung nach unten und zeigt kaum Stärke.

Derzeit traden wir, mal wieder, in unserem Bereich um 0,57 USD und somit nicht weit von unserem unteren Support, welchen wir bereits mehrmals in den letzten Monaten getestet haben.

Für ADA wäre es zumindest einmal etwas bullish, wenn wir den alten Widerstand bei ca. 0,60 USD nach obenhin durchbrechen könnten, um von hier aus eine nachhaltige Erholung zu starten.

ADA Ausblick

Quelle: Tradingview*

Im Tageschart haben wir mittlerweile eine bullish-divergence gebildet, die den Markt in den letzten Tagen deutlich nach oben gezogen hat. Diese Impulsivität hat jedoch wieder nachgelassen.

Trotzdem könnte dies weiterhin der Startschuss zu einer richtigen Rallye sein, wenn etwas mehr Volumen in den Markt endlich kommt. Vorerst sieht dies nur nach einer korrektiven Gegenbewegung aus.

Ein weiterer negativer Aspekt sind weiterhin die zwei großen Wicks im Bild. Einer Ende Januar und der Andere Anfang April. Beide Tiefs haben wir nicht mehr angerührt und bieten noch eine Menge Liqiudität.

Somit wäre ein erneuter Abverkauf in den Bereich zwischen 0,45 – 0,50 USD zwar noch einmal schmerzhaft, könnte jedoch nachhaltig einen Impuls für Cardano bedeuten, der uns zumindest in den Bereich um 0,70 USD bringt.

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Chainlink und Mastercard kooperieren: 3 Milliarden Karteninhaber können nun Kryptowährungen kaufen

Chainlink und Mastercard kooperieren: 3 Milliarden Karteninhaber können nun Kryptowährungen kaufen

Durch die Kooperation wollen Chainlink und Mastercard die Einführung von Kryptowährungen beschleunigen.

In Kürze

  • Chainlink und Mastercard machen’s möglich
  • Krypto für die Massen
  • LINK-Preisreaktion

Chainlink und Mastercard machen’s möglich

Chainlink und Mastercard haben sich zusammengeschlossen, um den rund drei Milliarden Karteninhabern weltweit die Möglichkeit zu geben, Kryptowährungen direkt auf der Blockchain durch eine sichere Konvertierung von Fiat-Währungen in Kryptowährungen zu erwerben.

Diese Zusammenarbeit wird durch die sichere Interoperabilitätsinfrastruktur von Chainlink und das vertrauenswürdige globale Zahlungsnetzwerk von Mastercard ermöglicht. Laut einer Ankündigung der Unternehmen vom 24. Juni beseitigt sie lange bestehende Barrieren, die Mainstream-Nutzer vom Zugang zur On-Chain-Wirtschaft abgehalten haben.

Chainlink verifiziert und synchronisiert wichtige Transaktionsdetails, um Mastercard-Inhabern den direkten Zugang zu Kryptowährungen zu ermöglichen, fügte das Chainlink-Team auf X hinzu.

Krypto für die Massen

Neben den Hauptakteuren Chainlink und Mastercard werden mehrere andere Partner bei der Operation eine Rolle spielen. Zerohash wird On-Chain-Dienste, Liquidität, Compliance, Verwahrung und Transaktionsinfrastruktur bereitstellen, während Shift4 Payments eine nahtlose Kartenverarbeitung ermöglicht.

Das System schafft eine einheitliche Erfahrung, bei der Benutzer Fiat-Währung durch die Ausführung von Smart Contracts auf regulierte Weise in Kryptowährung umwandeln können, heißt es in der Ankündigung. XSwap bezieht Liquidität von dezentralen Börsen wie Uniswap und ermöglicht so die endgültige Swap-Ausführung auf der Blockchain, ohne die Compliance zu beeinträchtigen. Es wurde nicht angegeben, ob der Zugang zu Kryptowährungen eingeschränkt oder nur in bestimmten Ländern verfügbar sein wird.

Sergey Nazarov fügte hinzu:

Ich bin begeistert. Chainlinks Fähigkeit, diese kritische Verbindung zwischen der traditionellen Zahlungswelt und den über drei Milliarden Karteninhabern in der Mastercard-Nutzerbasis zu ermöglichen, direkt in die Handelsumgebungen der nächsten Generation von dezentralen On-Chain-Börsen.

Raj Dhamodharan, Executive Vice President of Blockchain and Digital Assets bei Mastercard, sagte, es bestehe kein Zweifel, dass die Menschen sich einfach mit dem Ökosystem der digitalen Vermögenswerte verbinden wollen und umgekehrt.

Chainlink und Mastercard

LINK-Preisreaktion

Selbst eine so monumentale Partnerschaft wie diese hat die LINK-Preise nicht sehr bewegt, da Altcoins in der Flaute bleiben. LINK hat im Laufe des Tages lediglich um 3,8 % zugelegt, was im Einklang mit einem breiteren Marktaufschwung im Zuge des Waffenstillstands im Nahen Osten steht.

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels wurde der Vermögenswert bei etwa 13,40 $ gehandelt, was einem Rückgang von 55 % gegenüber dem jüngsten Höchststand von fast 30 $ vor sechs Monaten und von 75 % gegenüber dem Allzeithoch von 2021 entspricht.

Bitcoin & Ethereum am Widerstand!

Bitcoin & Ethereum am Widerstand!

Die Erholung an den Krypto- und Aktienmärkten setzt sich weiter fort. Der Nasdaq hat im Futures Bereich ein neues Allzeithoch erreicht und auch Bitcoin setzt die Erholung weiter fort. Stehen wir hier womöglich auch vor einem neuen Allzeithoch oder wird es hier nur eine kurze Erholung bleiben?

In Kürze

  • Bitcoin Chartanalyse
  • Bitcoin Ausblick
  • Bitcoin Chartanalyse

Bitcoin Chartanalyse

Quelle: Tradingview*

Der Markt hat seine Erholung fortgesetzt und befindet sich nun wieder dort, wo wir letzte Woche aufgehört haben. Die Bewegung nach den Kriegs-News ist somit wieder vollständig rückgängig gemacht worden.

Derzeit traden wir bei ca. 106.100 USD und somit direkt unter unserem Widerstand bei ca. 107.000 USD. Dies ist auch das Golden-Pocket (0.618 – 0.65 Fib. Level) der letzten Abwärtsbewegung.

Diesen Widerstand müssen wir unbedingt für ein neues Allzeithoch durchbrechen. Gleichzeitig sollte jedoch auch das Handelsvolumen ansteigen, damit wir von einem validen Breakout sprechen können.

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Bitcoin Ausblick

Quelle: Tradingview*

Im Tageschart haben wir es noch nicht geschafft ein höheres Hoch zu bilden und auch im 4H-Chart konsolidieren wir derzeit unter unserem Widerstand. Der 200-SMA (lila Linie) wird derzeit stark umkämpft.

Dies könnte für einen ersten kleinen Dämpfer im Markt sorgen und somit auch für eine kleine Korrektur. Solange diese uns nur in den Bereich zwischen 101.000 – 102.000 USD führt ist die Struktur jedoch weiterhin bullish.

Schaffen wir es den Widerstand direkt herauszunehmen, liegt die entscheidende Zone auch nach Heatmap bei ca. 109.000 USD. Dort haben wir noch einige Liquidierungen und die Funding-Rates würden ebenfalls dafür sprechen. Diese sind bei den meisten Börsen noch negativ!

Ethereum Chartanalyse

Quelle: Tradingview*

Auch bei Ethereum (ETH) sollten wir langsam aber sicher eine Entscheidung sehen, nachdem es hier in den letzten Stunden ebenfalls etwas mehr Widerstand auf uns zugekommen ist, der nun erst einmal gebrochen werden muss.

Derzeit traden wir bei ca. 2.430 USD und somit über unseren Monatspivot und über den Downtrend. Dies ist ein positives Zeichen, jedoch steht ein Retest noch aus. Sollten die 2.350 USD halten ist dies positiv!

Das Handelsvolumen ist jedoch weiterhin sehr gering und das Interesse scheint nachzulassen. Trotzdem haben wir noch die Chance einen Move auf ca. 2.550 USD zu bekommen, da dort noch eine Ineffizienz und der 200-SMA auf dem 4H-Chart liegt.

Sollten diese Widerstände ohne Probleme rausgenommen werden, haben wir eine große Chance in Richtung 3.000 USD zu steigen. Sollten wir hingegen scheitern, ist das Risiko für einen Dump zwischen 1.800 – 1.900 USD deutlich erhöht.

Klicke hier für die letzte Ripple (XRP) Chartanalyse.

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Jim Cramer ruft Bullenmarkt aus – Ölpreisverfall als Signal

Jim Cramer ruft Bullenmarkt aus – Ölpreisverfall als Signal

TV-Moderator Jim Cramer zeigt sich aktuell deutlich optimistischer in Bezug auf die Marktlage – gestützt auf die Schwäche am Ölmarkt und historische Parallelen zur Politik Ronald Reagans.

In Kürze

  • Jim Cramer: Optimismus durch Ölpreis und politische Parallelen

  • Fehleinschätzung bei Bitcoin – und neue Töne

  • Bitcoin als Absicherung gegen staatliche Eingriffe

Jim Cramer: Optimismus durch Ölpreis und politische Parallelen

Jim Cramer, der bekannte Gastgeber der CNBC-Sendung Mad Money, äußert sich in letzter Zeit zunehmend positiv zur aktuellen Marktlage. Dabei verweist er auf die jüngste Schwäche am Ölmarkt sowie auf Ähnlichkeiten mit Ronald Reagans „Peace Through Strength“-Strategie, die damals geopolitische Auswirkungen hatte – darunter auch der Druck auf die Sowjetunion.

Für Cramer sind solche makroökonomischen Muster ein Zeichen dafür, dass wirtschaftliche Stärke und klare Positionierung auch heute wieder in eine positive Marktbewegung münden könnten. Seine neue Zuversicht steht im Kontrast zu früheren Fehleinschätzungen, wie etwa seiner viel diskutierten Bitcoin-Warnung im Jahr 2023, als die Kryptowährung rund 22.500 US-Dollar kostete.

Fehleinschätzung bei Bitcoin – und neue Töne

Cramers Warnung vor Bitcoin im Jahr 2023 erwies sich als unglücklich – denn seitdem hat sich der Kurs der Kryptowährung stark erholt. Viele Anleger, die seinem Rat damals nicht folgten, konnten beachtliche Gewinne einfahren.

In seiner Sendung hatte Cramer erklärt: „Ich war früher ein Fan von Bitcoin, aber nicht jetzt. Es ist ein merkwürdiges Instrument – ich glaube, es wird künstlich nach oben getrieben.“ Trotz dieser kritischen Aussage vertrat er langfristig einen differenzierteren Blick und erkannte die Rolle von Kryptowährungen als Schutz vor wirtschaftlicher Instabilität durchaus an.

Jim Cramer ruft Bullenmarkt aus – Ölpreisverfall als Signal

Bitcoin als Absicherung gegen staatliche Eingriffe

In seinen späteren Aussagen verglich Cramer Kryptowährungen mit Gold – als Wertaufbewahrungsmittel, das sich staatlicher Kontrolle entzieht. Er gab an, selbst langfristige Positionen in Krypto zu halten, um sich gegen unvorhersehbare Entscheidungen von Regierungsstellen oder der US-Finanzverwaltung abzusichern.

Zudem riet er Anlegern, ihre Angst vor den Märkten abzulegen und Bitcoin gezielt als Absicherung gegen ausufernde Staatsverschuldung zu nutzen – ein Gedanke, der zunehmend auch bei institutionellen Investoren Anklang findet.

Zinssenkungen: Jerome Powell spricht vor dem Kapitol

Zinssenkungen: Jerome Powell spricht vor dem Kapitol

In seiner Rede auf dem Capitol Hill hat er erneut betont, dass der FOMC lieber abwartet, statt sich mit Zinssenkungen zu beeilen.

In Kürze

  • Powell warnt vor Inflation durch Zölle

  • Keine voreiligen Zinssenkungen

  • US-Wirtschaft befindet sich in einer guten Position

Powell warnt vor Inflation durch Zölle

Der Vorsitzende der US-Notenbank Fed, Jerome Powell, hat heute vor dem Kongress ausgesagt. Dabei bekräftigte er die abwartende Haltung des Ausschusses in Bezug auf Zinssenkungen. Powell wies dabei auch auf die von Trump verhängten Zölle hin und warnte, dass diese die Wirtschaft dem Risiko einer steigenden Inflation aussetze.

Keine voreiligen Zinssenkungen

Die geplante Aussage des Fed-Vorsitzenden vor dem Kongress zeigt, dass er weiterhin abwarten will, wie sich der Inflationsdruck, beispielsweise durch die Trump-Zölle, entwickelt, bevor er eine Zinssenkung vornimmt. In der vorbereiteten Rede erklärte Jerome Powell, dass sich die politischen Veränderungen weiterentwickeln und ihre Auswirkungen auf die Wirtschaft ungewiss bleiben.

Der Fed-Vorsitzende merkte außerdem an, dass die Auswirkungen der Trump-Zölle unter anderem von ihrer endgültigen Höhe abhängen werden. Die Erwartungen hinsichtlich dieser Höhe und der damit verbundenen wirtschaftlichen Auswirkungen erreichten im April einen Höhepunkt und sind seitdem zurückgegangen. Dennoch werden die Zollerhöhungen in diesem Jahr wahrscheinlich die Preise in die Höhe treiben und die Wirtschaftstätigkeit beeinträchtigen.

Fed-Gouverneur Christopher Waller hatte erklärt, dass eine Zinssenkung der Fed bereits im Juli erfolgen könnte. Die Aussage von Powell zeigt jedoch, dass dies unwahrscheinlich ist, auch wenn die Händler weiterhin zwei Zinssenkungen in der zweiten Hälfte dieses Jahres einpreisen.

Powell erklärte, die FED werde auch weiterhin den angemessenen geldpolitischen Kurs auf der Grundlage der eingehenden Daten, der sich entwickelnden Aussichten und des Gleichgewichts der Risiken bestimmen. In seiner Rede wies er außerdem darauf hin, dass die Auswirkungen der Trump-Zölle ungewiss sind, weshalb man abwarten müsse, was passiert.

Zinssenkungen

US-Wirtschaft befindet sich in einer guten Position

In seiner Rede erklärte Jerome Powell, dass die eingehenden Daten darauf hindeuten, dass die Wirtschaft weiterhin solide ist. Der Ausschuss könne daher bei Zinssenkungen abwartend agieren. Der Fed-Vorsitzende spielte auf den Arbeitsmarkt an, dessen Bedingungen nach seinen Worten weiterhin solide sind.

Er wies darauf hin, dass die Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze in den ersten fünf Monaten des Jahres durchschnittlich bei 124.000 pro Monat lag. Zudem betonte er, dass die Arbeitslosenquote mit 4,2 % im Mai nach wie vor niedrig ist und sich seit einem Jahr in einem engen Bereich bewegt. Dementsprechend ist die Fed bereit, die weitere Entwicklung abzuwarten, da sie keine Eile für eine quantitative Lockerung (QE) sieht.

US-Präsident Donald Trump hatte Powell und die Fed aufgefordert, die Zinssätze stark zu senken und anschließend langfristige Maßnahmen zu ergreifen. Der Fed-Vorsitzende hat jedoch angedeutet, dass der Ausschuss nicht auf diese Weise arbeitet.