22.048 BTC mehr: Strategy lässt’s krachen

22.048 BTC mehr: Strategy lässt’s krachen

Das führende Business-Intelligence-Unternehmen Strategy hat fast 2 Milliarden US-Dollar investiert, um seine Bitcoin-Reserven um weitere 22.048 BTC zu erweitern.

In Kürze

  • Strategy: 22.048 BTC für fast $2 Milliarden

  • Marktführer mit riesigem Vorsprung

  • Einkaufstour geht weiter – keine Pause in Sicht

Strategy: 22.048 BTC für fast $2 Milliarden

Strategy gab bekannt, dass es zwischen dem 24. und 30. März 2025 insgesamt 22.048 Bitcoin für rund 1,92 Milliarden US-Dollar erworben hat. Der durchschnittliche Kaufpreis lag inklusive aller Gebühren bei etwa $86.969 pro BTC.

Finanziert wurde der Einkauf durch Erlöse aus dem Verkauf verschiedener Aktienklassen, darunter die Class A Common Stock (MSTR), Perpetual Strike Preferred Stock (STRK) sowie Strife Preferred Stock (STRF).

Marktführer mit riesigem Vorsprung

Mit dem jüngsten Kauf beläuft sich der gesamte Bitcoin-Bestand des Unternehmens auf beeindruckende 528.185 BTC – damit bleibt das Unternehmen der weltweit größte börsennotierte Bitcoin-Halter.

Insgesamt hat das Unternehmen rund 35,63 Milliarden US-Dollar für seine Bitcoin-Investitionen ausgegeben, was einem Durchschnittspreis von ca. $67.458 pro Coin entspricht.
Angesichts des aktuellen Bitcoin-Kurses von $82.655 liegt der aktuelle Marktwert bei etwa 43,66 Milliarden Dollar – ein unrealisierter Gewinn von rund 8,03 Milliarden Dollar.

22.048 BTC mehr: Strategy lässt’s krachen

Einkaufstour geht weiter – keine Pause in Sicht

Erst eine Woche zuvor hatte Strategy bereits 6.911 BTC für 584,1 Millionen Dollar erworben und damit die 500.000er-Marke überschritten. Doch das Unternehmen denkt nicht daran, langsamer zu machen.

Um weitere Käufe zu finanzieren, ist Strategy bereit, erneut Aktien auszugeben. So wurde am 25. März 2025 der Verkauf von 8,5 Millionen STRF-Aktien gestartet – mit dem Ziel, 722,5 Millionen Dollar einzunehmen, wovon ein Teil erneut in Bitcoin fließen soll.

Bitcoin & Ethereum! Crash in dieser Woche?

Bitcoin & Ethereum! Crash in dieser Woche?

Der Kryptomarkt hat am Wochenende weitere Verluste eingefahren. Nachdem wir letzte Woche noch kurzzeitig bei 88.700 USD getradet haben, ging es am Wochenende noch einmal eine Etage tiefer und kurzfristig unter die Marke von 82.000 USD. Droht uns diese Woche nun ein weiterer Absturz oder sogar der Beginn des Bärenmarktes?

In Kürze

  • Bitcoin Chartanalyse
  • Bitcoin Ausblick
  • Ethereum Chartanalyse

Bitcoin Chartanalyse

Quelle: Tradingview*

Letzte Woche gab es noch zu Wochenbeginn die Hoffnung, dass wir im gesamten Markt noch einmal eine Aufwärtsbewegung sehen werden. Diese Hoffnung ist dann doch wieder sehr schnell verfolgen.

Am Wochenende gab es den nächsten Abverkaufsdruck und der Markt ist kurzzeitig unter die Marke von 82.000 USD gefallen. Derzeit traden wir genau an dieser Marke und wirklich Kaufdruck kommt nicht auf.

Die Funding-Rates sind sogar vom negativen, in den normalen Bereich angestiegen. Dies bedeutet für uns, dass wieder deutlich mehr Longs in den Markt gekommen sind und weiterhin eine ‚Buy-The-Dip‘ Mentalität herrscht.

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Bitcoin Ausblick

Quelle: Tradingview*

Normalerweise sind Abverkäufe am Wochenende nicht wirklich nachhaltig. Das heißt für uns, dass wir immer noch die Chance haben, dass wir noch einmal einen Anstieg am heutigen Montag bekommen könnten.

Diese Chance ist jedoch begrenzt. Der Markt hat nun Potenzial noch einmal einen Anstieg in die Region um 85.000 – 87.000 USD hinzulegen. Dort wartet eine Ineffizienz auf uns & dort hat der Abverkauf begonnen.

Danach kommt es darauf an, ob wir uns hier stabilisieren können, ansonsten könnte dieser Punkt für einen weiteren, größeren Abverkauf führen, welcher uns dann in die Region zwischen 70.000 – 74.000 USD führt.

Ethereum Chartanalyse

Quelle: Tradingview*

Während Bitcoin in der letzten Woche zwischen 6 – 8% verloren hat, ging es bei Ethereum noch einmal deutlich tiefer. Hier haben wir in der Spitze sogar 17% Verlust eingefahren und sehen erst jetzt eine Stabilisierung.

Derzeit traden wir bei ca 1.800 USD und haben somit fast unser Tief von 11.03.2025 erreicht. Dort haben wir auch noch einen Wick liegen, welcher in den nächsten Stunden noch einmal geholt werden könnte.

Dies ist auch erst einmal die letzte Chance, hier eine Trendwende einzuleiten. Wir hätten einen gigantischen doppelten Boden, welcher uns aus dem Abverkauf befreien könnte. Trotzdem müssen wir eines beachten.

Nach obenhin haben wir zwar Luft, die Ineffizienz liegt jedoch bei ca. 1.980 USD. Dort liegt auch das Golden-Pocket (0.618 – 0.65 Fib. Level) der letzten Abwärtsbewegung. Somit könnte hier die Entscheidung entstehen, ob wir uns befreien können oder ein weiterer Dump bis unter 1.500 USD droht.

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Ethereum als Investment tot? Analyst mit hartem Urteil

Ethereum als Investment tot? Analyst mit hartem Urteil

Marktanalysten sagen, dass die endlose Schaffung von Token und Layer-2-Netzwerken auf Ethereum dazu beigetragen hat, dass Ethereum als Investment unterdurchschnittlich abschneidet.

In Kürze

  • Ethereum als Investment nun völlig tot

  • Experten sehen massive Schwächen bei Ethereum

  • Analysten sehen Layer-2-Lösungen, VCs und Bitcoin-Maximalisten als Hauptverantwortliche

Ethereum als Investment nun völlig tot

Die schwache Performance von Ether (ETH) hat weiterhin Kritik und Spekulationen in der Krypto-Community ausgelöst, wobei viele ihre Unzufriedenheit mit der aktuellen Entwicklung des Ethereum-Netzwerks zum Ausdruck brachten.

Quinn Thompson, Gründer des diskretionären Makro-Hedgefonds Lekker Capital, behauptet, dass Ethereum als Investment nun völlig tot sei. Während einige Analysten und Marktteilnehmer ihm widersprechen, stimmen andere ihm zu und begründen ihre Meinung.

Experten sehen massive Schwächen bei Ethereum

Um seine Position zu untermauern, erwähnte Thompson, dass ETH, ein Vermögenswert mit einer Marktkapitalisierung von 225 Milliarden US-Dollar, einen Rückgang der Transaktionsaktivität, des Nutzerwachstums, der Gebühren und der Einnahmen verzeichnet. Obwohl das Ethereum-Netzwerk immer noch nützlich ist, ist seiner Meinung nach Ethereum als Investment tot.

Nic Carter, Mitbegründer des Blockchain-Datenaggregators Coinmetrics und Partner bei der Blockchain-Venture-Capital-Firma Castle Island Ventures, stimmte Thompson zu und erklärte, warum ETH als Investment tot ist.

Laut Carter liegt der Hauptgrund darin, dass gierige Ethereum-Layer-2-Netzwerke den Wert der Blockchain abschöpfen und es einen sozialen Konsens darüber gibt, dass die Schaffung überschüssiger Token im Ethereum-Ökosystem in Ordnung ist. Der Analyst sagte, ETH sei durch seine eigene Hand gestorben, weil es „unter einer Lawine seiner eigenen Token begraben wurde“.

Ethereum als Investment

Analysten sehen Layer-2-Lösungen, VCs und Bitcoin-Maximalisten als Hauptverantwortliche

In einer Reaktion auf Nic Carters Tweet erklärte der Analyst Thompson, dass der gesellschaftliche Konsens zur übermäßigen Token-Erzeugung auf Ethereum vor allem deshalb entstanden sei, weil zahlreiche Layer-2-Projekte, Staking- und Restaking-Protokolle zunächst vor allem den Entwicklern und Teams finanzielle Vorteile brachten. Diese Projekte hätten massive Profite generiert – auf Kosten der Nachhaltigkeit. Nun, da sich die Situation zunehmend als problematisch herausstellt, wolle niemand öffentlich eingestehen, dass das zugrunde liegende Konzept möglicherweise ein Fehler war – obwohl der Markt mittlerweile genau das signalisiert.

Ein weiterer, anonymer Analyst machte darüber hinaus auch „Solana-Betrüger“ und Bitcoin-Maximalisten mitverantwortlich. Seiner Meinung nach hätten sie die inflationäre Tokenpolitik auf Ethereum bewusst gefeiert. Hintergrund sei unter anderem, dass Risikokapitalgeber ETH nicht mehr aktiv bewerben („shillen“) konnten und stattdessen begannen, die Entwicklung immer neuer Layer-1-Netzwerke zu finanzieren – mit dem Ziel, neue Anleger zu gewinnen.

Krypto-Gelder in Hamas-Verbindung: FBI greift durch

Krypto-Gelder in Hamas-Verbindung: FBI greift durch

Die US-Bundespolizei FBI hat Kryptowährungen im Wert von über 200.000 US-Dollar aus mehreren digitalen Wallets beschlagnahmt, die in Verbindung mit der militanten palästinensischen Organisation Hamas stehen sollen.

In Kürze

  • FBI: Internationale Spenden in Kryptoform flossen über Hamas-nahe Konten

  • US-Justiz zeigt Nulltoleranz gegenüber Terrorfinanzierung

  • Palästinensische Kontoinhaber in der Türkei im Fokus

FBI: Internationale Spenden in Kryptoform flossen über Hamas-nahe Konten

Seit dem vergangenen Herbst sind laut FBI mehr als 1,5 Millionen US-Dollar in Form von Kryptowährungen über die betroffenen Wallets geflossen. Diese Gelder stammten überwiegend von Unterstützern der Hamas aus aller Welt.

Die Wallet-Adressen wurden in einem Online-Chat verbreitet, der vorgab, mit der Hamas in Verbindung zu stehen. Um die Herkunft der Spenden zu verschleiern, wurden die Beträge durch verschiedene Krypto-Börsen und virtuelle Transaktionen geschleust.

US-Justiz zeigt Nulltoleranz gegenüber Terrorfinanzierung

„Diese Maßnahmen zeigen, dass wir jede Quelle und jeden Cent aufspüren werden, der zur Unterstützung der Hamas dient – unabhängig von der Währung oder dem Ort“, erklärte US-Staatsanwalt Edward R. Martin Jr. in einer offiziellen Mitteilung. „Die Hamas trägt die Verantwortung für zahlreiche Todesopfer unter US-amerikanischen und israelischen Bürgern. Wir werden alles daran setzen, ihre gewalttätige Kampagne zu beenden.“

Krypto-Gelder in Hamas-Verbindung: FBI greift durch

Palästinensische Kontoinhaber in der Türkei im Fokus

Etwa 90.000 US-Dollar in Kryptowährungen wurden laut FBI aus einer nicht näher genannten Anzahl von Wallets beschlagnahmt, weitere 112.000 US-Dollar stammten aus drei Konten bei Krypto-Börsen. Die meisten dieser Konten seien palästinensischen Bürgern mit Wohnsitz in der Türkei zugeordnet worden. Bereits zuvor hatten das US-Finanzministerium und andere Regierungen Maßnahmen gegen Hamas-nahe Finanznetzwerke ergriffen.

So hatte Israels Verteidigungsministerium im April 2023 fast 200 Krypto-Konten eingefroren, die verschiedenen palästinensischen Gruppen zugerechnet wurden. Den US-Behörden zufolge nutzt die Hamas seit 2020 verstärkt Kryptowährungen, um Geldflüsse abseits traditioneller Finanzsysteme zu verschleiern.

Krypto-Steuer: Gefahr einer deutlichen Verschärfung in Deutschland

Krypto-Steuer: Gefahr einer deutlichen Verschärfung in Deutschland

Droht in Deutschland eine deutliche Verschärfung der Krypto-Steuer? Erfahren Sie mehr über die Pläne von SPD und Co.

In Kürze

  • Krypto-Steuer: SPD plant mögliche Verschärfung

  • Droht das Ende der Steuerfreiheit für Kryptogewinne?

  • Kommt Widerstand aus der Union?

  • Persönliche Meinung

Krypto-Steuer: SPD plant mögliche Verschärfung

Nach der Bundestagswahl haben SPD und CDU/CSU ihre Koalitionsverhandlungen aufgenommen. Für die Kryptobranche beginnt diese Phase jedoch mit einem deutlichen Dämpfer. Denn während die neue Regierung bereits darüber nachdenkt, die Staatsverschuldung erheblich auszuweiten, mehren sich nun auch die Anzeichen, dass die SPD eine Verschärfung der steuerlichen Rahmenbedingungen anstrebt. Besonders im Fokus scheint dabei die Krypto-Steuer zu stehen – ein Schritt, der für viele Investoren und Unternehmen aus dem Blockchain-Umfeld zusätzliche Unsicherheit schafft und den Innovationsstandort Deutschland weiter unter Druck setzen könnte.

Droht das Ende der Steuerfreiheit für Kryptogewinne?

Aktuell profitieren Krypto-Anleger in Deutschland von einer besonderen steuerlichen Regelung. Wer Bitcoin & Co. als Privatperson mindestens ein Jahr lang hält, kann Gewinne beim Verkauf vollständig steuerfrei einstreichen. Diese sogenannte Haltefrist unterscheidet sich deutlich von der Behandlung anderer Anlageklassen – und macht Kryptowährungen steuerlich besonders attraktiv.

Doch genau das steht nun offenbar auf der Kippe. Nach Informationen aus der Arbeitsgruppe „Haushalt, Steuern, Finanzen“ im Rahmen der laufenden Koalitionsverhandlungen plant die SPD, diese Haltefrist abzuschaffen. Gewinne aus Kryptowährungen sollen demnach künftig unabhängig von der Haltedauer direkt versteuert werden. Damit nicht genug: Zusätzlich steht eine deutliche Erhöhung des Steuersatzes im Raum – auf bis zu 30 Prozent. Diese Forderung kommt überraschend, da sie im Wahlkampf keine Rolle spielte. Sollte sich die SPD mit diesen Plänen durchsetzen, hätte das weitreichende Folgen auf die Krypto-Steuer. Nicht nur etablierte Kryptowährungen wie Bitcoin wären betroffen, sondern auch sämtliche Altcoins.

Für die Krypto-Community bedeutet das einen potenziell massiven Einschnitt – und für Deutschland möglicherweise einen Rückschritt als innovationsfreundlicher Standort im Bereich digitaler Vermögenswerte.

Krypto-Steuer

Kommt Widerstand aus der Union?

Noch ist nichts in Stein gemeißelt – denn die Union stellt sich klar gegen die von der SPD angestrebte Steuerreform für Kryptowährungen. Vertreter der CDU/CSU-Fraktion sprechen sich deutlich gegen eine Abschaffung der einjährigen Haltefrist aus und plädieren für die Beibehaltung des Status quo. Ob sich die Sozialdemokraten mit ihrer Forderung letztlich durchsetzen können, bleibt daher offen.

Spätestens in den finalen Koalitionsverhandlungen dürfte das Thema Krypto-Steuer erneut auf den Tisch kommen. Dann geht es darum, Kompromisse bei den offenen Streitpunkten zu finden – und der Umgang mit Krypto-Gewinnen wird voraussichtlich einer der zentralen Diskussionspunkte sein.

Interessant ist, dass der SPD-Vorschlag in wesentlichen Zügen dem österreichischen Modell ähnelt: Dort wurde die Haltefrist bereits abgeschafft, stattdessen fällt auf alle Krypto-Gewinne eine pauschale Kapitalertragssteuer von 25 Prozent an. Vorteil für Anleger und Behörden, die aufwendige Dokumentation der Haltedauer entfällt, denn die Kryptoplattformen führen die Steuer automatisch an den Staat ab.

Der Zeitpunkt und die Stoßrichtung der SPD-Initiative erscheinen jedoch ausgesprochen begrenzt. Während Länder wie die USA mit gezielten Maßnahmen und regulatorischer Klarheit versuchen, die Krypto-Industrie zu fördern und Innovationen anzuziehen, scheint Deutschland – zumindest aus Sicht der SPD – eher auf eine restriktive Linie zu setzen. Für viele Marktbeobachter ein bedenkliches Signal für den Standort Deutschland.

Persönliche Meinung

Es ist wieder einmal bemerkenswert, wie die Wähler in diesem Land komplett hinters Licht geführt werden, erst die Zustimmung der CDU zum größten Schuldenpaket aller Zeiten, von dem sie vor der Wahl nicht viel wissen wollten. Jetzt der Ruf nach noch höheren Steuern seitens der „Sozial“demokraten. Es ist ganz offensichtlich, Wohlstand ist in diesem Land nicht erwünscht, jedenfalls nicht für diejenigen, die in diesem Land tatsächlich arbeiten und Leistung erbringen, denn Leistung wird hier schon lange bestraft.

Das ist absurd und traurig zugleich.

GameStop: Zahlreiche Shops vor dem Aus

GameStop: Zahlreiche Shops vor dem Aus

GameStop plant, im laufenden Geschäftsjahr eine erhebliche Anzahl weiterer Filialen zu schließen. Gleichzeitig hat das Unternehmen seine Anlagestrategie überarbeitet, was nun Investitionen in Bitcoin ermöglicht.

In Kürze

  • GameStop: Neuausrichtung der Finanzstrategie

  • Umsatz, Bitcoin-Kurs und Schrumpfkurs

  • Bitcoin-Markt: Noch nicht überhitzt?

GameStop: Neuausrichtung der Finanzstrategie

GameStop hat am Dienstag mitgeteilt, dass das Unternehmen seine Investmentrichtlinien geändert hat – und künftig Bitcoin als Teil der Finanzreserve betrachtet. Wie aus einem Bericht an die US-Börsenaufsicht SEC hervorgeht, will der Konzern künftig einen Teil seiner liquiden Mittel oder mögliche zukünftige Finanzierungen in Bitcoin anlegen. Ein festes Limit für den Bitcoin-Bestand gebe es nicht. Ebenso könne man sich jederzeit dazu entscheiden, die Kryptowährung ganz oder teilweise wieder zu verkaufen.

Umsatz, Bitcoin-Kurs und Schrumpfkurs

Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte GameStop einen Umsatz von 3,82 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 131,3 Millionen US-Dollar. Zeitgleich lag der Bitcoin-Kurs am Mittwochmorgen bei über 87.000 Dollar. Die geänderte Investitionspolitik folgt auf Berichte vom Vormonat, wonach das Unternehmen einen Einstieg in den Kryptomarkt prüfe.

Währenddessen arbeitet GameStop weiterhin an der Rentabilität seines Kerngeschäfts: Ende des vierten Quartals betrieb der Einzelhändler weltweit rund 3.200 Filialen – fast 970 weniger als noch ein Jahr zuvor.

GameStop: Zahlreiche Shops vor dem Aus

Bitcoin-Markt: Noch nicht überhitzt?

Die Kryptoanalyse-Plattform CryptoQuant sieht die aktuelle Marktlage anders. In einem aktuellen Bericht weist das Unternehmen darauf hin, dass sich der Bitcoin-Markt laut dem sogenannten „Combined Market Index“ (BCMI) an einem entscheidenden Punkt im Zyklus befinde.

Dieser Index vereint mehrere Kennzahlen wie Marktstimmung, Bewertung und Gewinnwahrscheinlichkeit. Aktuell liegt der Wert unter 0,5 – deutlich unter der kritischen Grenze von 0,75, die als „überhitzt“ gilt.