Bitcoin & Ethereum Chartanalyse – Pump?

Bitcoin & Ethereum Chartanalyse – Pump?

Bitcoin & Ethereum haben sich über das Wochenende sehr ruhig verhalten, dennoch keine Ausreißer nach oben zeigen können. Der Markt ist weiterhin in einem Abwärtstrend gefangen, welcher sich im Laufe des Tages sogar noch einmal verschärfen könnte. Sehen wir einen neuen Dump auf uns zukommen?

In Kürze

  • BTC Chartanalyse
  • BTC Ausblick
  • ETH Chartanalyse

BTC Chartanalyse

Quelle: Tradingview*

Nachdem Bitcoin am Freitag noch einmal einen neuen Anlauf in Richtung 97.000 USD versucht hat, ist dieser gnadenlos gescheitert und es ging innerhalb weniger Stunden unter unser letztes Tief zurück.

In der Spitze sind wir auf 97.500 USD gestiegen und zu Wochenbeginn stehen wir bei 93.800 USD. Derzeit hält unser letztes Tief noch, der Abverkaufsdruck ist zuletzt jedoch weiter gestiegen.

Das Handelsvolumen ist weiterhin sehr gering, was natürlich auch am Wochenende und den Feiertagen liegt, trotzdem fehlt uns derzeit der Kaufdruck um uns wieder deutlich nach oben zu pushen.

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BTC Ausblick

Quelle: Tradingview*

Im laufe des Tages könnten wir trotzdem noch einmal einen Impuls nach oben bekommen. Sobald die traditionellen Märkte, vor allem in den USA öffnen, könnte dies für einen kleinen Pump sorgen.

vorerst könnte dies bis ca. 96.500 USD anhalten, da wir hier eine neue Widerstandszone gebildet haben. Der RSI ist ebenfalls sehr niedrig und somit haben wir das Potenzial, zumindest kurzfristig, zu steigen.

Die meiste Liquidität liegt jedoch weiterhin unter uns. Die Range zwischen 91.000 – 89.000 USD ist einerseits eine große Box, andererseits haben wir hier noch den Wick vom 05.12.2024 liegen, welcher noch gefüllt werden sollte.

ETH Chartanalyse

Quelle: Tradingview*

Ethereum (ETH) scheint derzeit etwas eigenständig zu handeln. Zwar haben wir auch hier ein ruhiges Wochenende hinter uns, dennoch konnten wir uns stabilisieren und steigen in den letzten Stunden sogar leicht an.

Derzeit traden wir bei ca. 3.430 US und somit weiterhin am 0.5er Fib. Level der letzten Aufwärtsbewegung. Das Golden-Pocket (0.618 – 0.65 Fib. Level) haben wir bereits in der letzten Woche erfolgreich getestet.

Nun wird es wichtig sein, die Marke von 3.500 USD nachhaltig nach obenhin durchbrechen zu können. Erst dann haben wir die Chance in Richtung 3.750 USD zu steigen und die nächsten Widerstände zu testen.

Die Gefahr für einen Dump besteht dennoch. Hier wären die nächsten Szenarien eine Korrektur in den Bereich zwischen 3.000 – 3.100 USD. Dies könnte bei einem Bitcoin-Dump sehr schnell der Fall sein.

Klicke hier für die letzte Zcash (ZEC) Chartanalyse.

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ZCASH (ZEC) Startet jetzt die große Rallye?

ZCASH (ZEC) Startet jetzt die große Rallye?

Zcash (ZEC) haben wohl die wenigstens auf dem Schirm gehabt, dafür war die Performance in den letzten Wochen unglaublich stark. Von unserem Bärenmarkttief sind wir über 200% gestiegen. Zwar ging es mittlerweile wieder etwas bergab, dennoch halten wir uns stark im Markt. Geht die Reise weiter nach oben?

In Kürze

  • ZEC Chartanalyse
  • ZEC Ausblick

ZEC Chartanalyse

Quelle: Tradingview*

Die letzten Wochen waren für alle Zcash (ZEC) Holder sehr stark. In der spitze sind wir über 200% gestiegen und haben als einer der wenigstens Altcoins und auch von der Korrektur schlagartig erholen können.

Zwar gab es hier auch einen 30%igen Dump, davon konnten wir uns jedoch erholen und traden derzeit wieder bei ca. 62,50 USD. Durch den Dump haben wir jegliche Ineffizienzen erst einmal gefüllt.

Trotzdem haben wir zuletzt etwas negatives feststellen können. Das Handelsvolumen ist deutlich rückläufig und scheint weiter etwas Schwäche zu zeigen. Der 200-SMA auf dem 4H-Chart gibt uns jedoch noch Support.

Dieser könnte jedoch bald drehen und für einen erneuten Rücksetzer sorgen. Deshalb sollte man hier in den kleinen Zeiteinheiten deutlich vorsichtiger agieren, da ein erneuter Dump nicht ausgeschlossen werden kann.

ZEC Ausblick

Quelle: Tradingview*

Im Tageschart haben wir positives, aber auch negatives zu berichten. Fangen wir mit dem positiven an. Wir haben die große Range bei 44 – 48 USD nahhaltige nach obenhin durchbrechen können.

Somit sollten wir erst einmal den Boden gesehen haben. Das negative überwieget jedoch derzeit. Dort haben wir ein Doppeltop bei 78 USD gebildet. Dies spricht für weiter sinkende Kurse in nächster Zeit.

Durch die starke Reaktion bei ca. 42 USD, haben wir dort eine Menge Liquidität liegen. des Weiteren befindet sich direkt darunter das Golden-Pocket (0.618 – 0.65 Fib Level) der letzten Aufwärtsbewegung.

Dieses könnte noch einmal getestet werden. Außerdem verläuft der 200-SMA auf dem Tageschart dort ebenfalls. Somit könnte dies der endgültige Boden sein, für eine neue Rallye und neuen Hochs in Richtung 140 USD.

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Die größten Bitcoin-Hodler 2024

Die größten Bitcoin-Hodler 2024

Am 27. Dezember veröffentlichte Michael Saylor auf X eine Übersicht über die Unternehmen, welche die größten Bitcoin-Hodler sind und dadurch am meisten Bitcoin halten. Unternehmen aus Deutschland sind dort nur zwei zu finden. Die Liste wird angeführt von Unternehmen aus den USA und Kanada, was eine klare offene Haltung gegenüber Investitionen von Unternehmen in Bitcoin im nordamerikanischen Raum darstellt.

In Kürze

  • Die größten Bitcoin-Hodler 2024
  • Deutsche Unternehmen mit viel BTC
  • Länder mit den meisten Bitcoin-Beständen 2024

Die größten Bitcoin-Hodler 2024

Am Freitag, dem 27. Dezember veröffentlichte der Gründer von Microstrategy, Michael Saylor, auf X eine Liste mit Unternehmen, die am meisten Bitcoin halten. Dabei führt sein eigenes Unternehmen mit 444.262 BTC die Liste an.

Weit hinterher hinkt das Unternehmen Marathon Digital mit 44.394 BTC auf Platz 2. Dieses beschäftigt sich im Kern mit Bitcoin Mining und verschiedene Technologien rund um die Blockchain-Technologie.

Größte Bitcoin-Hodler 2024

Mit Riot Plattforms findet sich ein weiteres Bitcoin-Mining-Unternehmen auf Platz 3 mit 17.429 BTC. Dabei wird klar, dass Microstrategy deutlich mehr Bitcoin aufweist, als alle Unternehmen zusammen. Trotzdem finden sich auf Platz 2 und 3 speziell Unternehmen, die ihr Geschäftsfeld auf Bitcoin aufgebaut haben.

Aber auch auf dem 4. Platz der größten Bitcoin-Hodler findet sich ein kanadisches Mining-Unternehmen, das 2017 gegründet wurde. Hut 8 hat mit einem Bestand von 10.096 BTC ebenfalls eine fünfstellige Bitcoin-Anzahl. Auf nächster Stelle kommt ein wohl bekanntes Unternehmen: Tesla. Das Unternehmen von Elon Musk besitzt 9.720 BTC.

Deutsche Unternehmen mit viel BTC

Zwei deutsche Unternehmen reihen sich in die Liste der größten Bitcoin-Hodler weltweit mit ein. Als erstes die Bitcoin Group SE, die 2008 gegründet wurde und sich auf verschiedene Investitionen in Bitcoin-Unternehmen fokussiert. Dieses Unternehmen hält 3.114 BTC und findet sich auf Platz 11.

Das zweite deutsche Unternehmen, was in der Liste auftaucht, ist Advanced Bitcoin Tech mit 254 BTC. Dieses hat den Sitz in Frankfurt am Main und ihr Geschäftsfeld in Fiat-, Krypto- und Bitcoin-Integration in verschiedenen Finanzprodukten. Es findet sich auf Platz 37.

Länder mit den meisten Bitcoin-Beständen 2024

Die USA sind mit 212.847 BTC das Land mit den größten Bitcoin-Beständen. China weist 194.000 BTC auf. Dabei wurden die meisten Bitcoin durch Beschlagnahmungen durch Behörden aufgrund krimineller Machenschaften eingenommen.

61.245 BTC hat das Vereinigte Königreich vorzuweisen. Anschließend kommt Bhutan mit circa 13.000 BTC.

Deutschland hatte vor einigen Monaten noch über 49.000 BTC. Durch eine große Verkaufsaktion wurden diese allerdings kurz vor dem Hype auf die 100.000 US-Dollar verkauft. In 4 Monaten hat die deutsche Regierung so über 1,8 Milliarden Euro Gewinn verzockt.

Wird XRP bald flächendeckend von japanischen Banken eingesetzt?

Wird XRP bald flächendeckend von japanischen Banken eingesetzt?

In den letzten Tagen sind vermehrt Gerüchte im Umlauf, dass XRP und die Technologie von Ripple in den nächsten Wochen bei japanischen Banken flächendeckend eingesetzt werden. Doch was ist an dem Gerücht dran?

In Kürze

  • XRP Ingetration bei japanischen Banken?
  • Aktuelle Gerüchte
  • Hintergrund zu SBI Holding

XRP Integration bei japanischen Banken?

Vor allem SBI Holdings, ein japanischen Finanzdienstleistungsunternehmen, hat in den letzten Jahren immer wieder auf eine flächendeckende Integration von XRP bei den Banken in Japan hingedeutet. Dazu äußerte sich Yoshitaka Kitao, CEO von SBI Holdings, der seit Jahren XRP unterstützt.

2018 erklärte er dazu, was die Grundlage des Gerüchtes darstellt:

Every bank in Japan will use Ripple’s XRP by 2025.

Aktuelle Gerüchte Integration von Ripple

In wenigen Tagen steht 2025 vor der Türe. Laut den Aussagen von SBI Holdings sollte XRP also nächstes Jahr integriert werden. Auf diese Aussagen stützen sich aktuell viele Personen aus der Ripple-Community auf Social Media Plattformen.

XRP Banken

Verschiedene Nutzer auf X haben dabei die Präsentation aus 2017 genutzt, um einen Hype zu erzeugen. Tatsächlich gibt es weder von Seiten japanischer Banken klare Neuigkeiten darüber, noch von SBI Holdings aktuelle Berichte.

Die aktuellen Gerüchte über die Integration von XRP bei japanischen Banken, sind also durch die alten Aussagen wiederbelebt worden. Es ist also unwahrscheinlich, dass es in den nächsten Tagen tatsächlich zu einer öffentlichen Bekanntgabe kommt.

Hintergrund zu SBI Holdings

SBI Holdings wäre bei einem solchen Szenario wohl einer der wichtigsten Ansprechpartner. Denn schon seit mehreren Jahren wird mit dem Joint Venture mit dem Namen SBI Ripple Asia aktiv auf eine Einführung von Kryptowährungen bei traditionellen Banken in Japan hingearbeitet.

Technologien wie RippleNet wurden durch SBI Holdings bereits japanischen Banken vorgestellt. Das Thema liegt also auf alle Fälle auf dem Tisch. Schon vor einigen Wochen wurde von einem Bloomberg Analyst eine Prognose abgegeben, wann ein XRP ETF kommen könnte.

Russische Unternehmen nutzen Bitcoin für globalen Handel inmitten westlicher Sanktionen

Russische Unternehmen nutzen Bitcoin für globalen Handel inmitten westlicher Sanktionen

Russische Unternehmen nutzen Bitcoin und digitale Währungen für den internationalen Handel inmitten der Sanktionen.

In Kürze

  • Russische Unternehmen nutzen Bitcoin

  • Putin sieht Bitcoin als Alternative

  • Ausweitung, Repression und verlängerte Winterverbote

Russische Unternehmen nutzen Bitcoin

Der russische Finanzminister Anton Siluanov kündigte am Mittwoch an, dass russische Unternehmen nun Bitcoin und andere digitale Vermögenswerte für internationale Zahlungen nutzen, was durch die jüngsten Gesetzesänderungen ermöglicht wird, die die Sanktionen des Westens ausgleichen sollen.

Es ist wichtig anzumerken, dass diese Sanktionen den Handel Russlands mit wichtigen Partnern wie China und der Türkei beeinträchtigt haben, da lokale Banken einen vorsichtigen Ansatz gewählt haben, um regulatorische Gegenmaßnahmen des Westens zu vermeiden. Russische Unternehmen nutzen Bitcoin nun um diese Sanktionen zu umgehen.

In einer Stellungnahme gegenüber dem Fernsehsender Russia 24 sagte Siluanov:

Im Rahmen der experimentellen Regulierung ist es möglich, Bitcoins, die wir hier in Russland geschürft haben, für Außenhandelstransaktionen zu nutzen. Solche Geschäfte finden bereits statt. Wir sind der Meinung, dass sie ausgeweitet und weiterentwickelt werden sollten. Ich bin zuversichtlich, dass dies im nächsten Jahr geschehen wird.

Putin sieht Bitcoin als Alternative

Präsident Wladimir Putin sagte Anfang des Monats, dass die Verwendung des Dollars als politisches Druckmittel durch die US-Regierung die Rolle des Dollars als Weltreservewährung schwäche. Dies wiederum habe viele Länder dazu veranlasst, nach alternativen Investitionen zu suchen. Als Paradebeispiel nannte er den Bitcoin, der sich einer Regulierung auf globaler Ebene widersetze. Diese Äußerungen deuten im Wesentlichen darauf hin, dass Putin die zunehmende Nutzung von Kryptowährungen befürwortet.

Der Anstieg des Bitcoin-Preises auf über 100.000 Dollar hat in diesem Monat weltweit für Aufregung gesorgt, und in Russland ist der Internetverkehr auf Kryptobörsen um 8 Prozent gestiegen, wie MegaFon kürzlich berichtete. Regulatorische Änderungen und globale Trends haben ebenfalls zu diesem Wachstum beigetragen. Die Untersuchung von MegaFon ergab auch einen monatlichen Anstieg der Besuche auf den 20 größten Börsen der Welt um 8-10%, wobei russische Nutzer 27-30% des Gesamtverkehrs ausmachten.

Russische Unternehmen nutzen Bitcoin

Ausweitung, Repression und verlängerte Winterverbote

Russische Unternehmen nutzen Bitcoin und Russland hat die Verwendung von Kryptowährungen im Außenhandel zugelassen und seine Bemühungen zur Legalisierung von Mining-Aktivitäten verstärkt, um seine Position als eines der weltweit führenden Bitcoin-Mining-Länder zu festigen.

Auch die russischen Behörden haben ihr Vorgehen gegen illegales Krypto-Mining intensiviert, wobei sich die jüngsten Maßnahmen auf die Region Irkutsk konzentrieren. Die Irkutsk Electric Grid Company hat in Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden einen nicht registrierten Betrieb mit über 200 ASIC-Rigs, die monatlich 600.000 kWh verbrauchten – das entspricht dem Stromverbrauch von 80-100 Haushalten – geschlossen. Der Betrieb war zwar als Unternehmen registriert, erfüllte aber Berichten zufolge nicht die Anforderungen des Krypto-Mining-Registers.

Dies geschieht, nachdem Russland sein Winterverbot für Krypto-Mining bis 2031 verlängert hat, das Regionen wie Dagestan, Tschetschenien und Sibirien betreffen würde. Das Verbot, das im Januar 2025 in Kraft tritt, betrifft das Mining während der Hauptenergiesaison. Das Krypto-Mining, das 1,5 % des nationalen Stromverbrauchs ausmacht, hat zu Ungleichgewichten bei der Stromversorgung und zu Netzüberlastungen geführt. 

IOTA Rebased: Einführung von neuem Testnet und DevNet

IOTA Rebased: Einführung von neuem Testnet und DevNet

Die IOTA Foundation hat zwei neue technische Umgebungen veröffentlicht, die es Entwicklern helfen sollen, das IOTA Rebased-Netzwerk besser testen zu können. Dazu zählen ein öffentliches Testnet und ein zentral kontrolliertes DevNet. Neben Stabilität und Sicherheit wird dabei auch die Funktionsweise von IOTA Rebased überwacht und verschiedene Anwendungen getestet. In diesem Beitrag wird die Funktionsweise der beiden Netzwerke untersucht.

In Kürze

  • IOTA Rebase: Testnet 
  • DevNet von IOTA Rebase
  • Kritik an der disruptiven Entwicklung des Tangles

IOTA Rebase: Das Public Testnet 

Das öffentliche Testnet von IOTA Rebase soll vor allem Entwicklern die Möglichkeit geben, verschiedene Anwendungen auf dem neuen IOTA Netzwerk zu testen. Ebenfalls können potenzielle zukünftige Upgrades des Protokolls dort durchgeführt werden. Dabei erklärte die IOTA Foundation, dass sie, anders wie beim alten Netzwerk, darauf achten, die Daten nicht zurücksetzen zu müssen und den Datenverlust so zu vermeiden.

IOTA Rebased Testnet DevNet

Ebenfalls wird das öffentliche Testnetz eine anfängliche Liquidität von 4,6 Mrd. IOTA aufweisen. Dieser Teil wird durch die IOTA Foundation kontrolliert. Um die Interaktion mit dem öffentlichen Testnet zu starten, muss das IOTA-Wallet als Erweiterung im Browser aus dem Chrome Store heruntergeladen werden. So können Token angefordert und über den IOTA Explorer die Netzwerkaktivität im Public Testnet überwacht werden.

DevNet von IOTA Rebase

Das DevNet von IOTA Rebase wird anders wie das öffentliche Testnet immer wieder zurückgesetzt. Dies ist notwendig für das Testen von Protokolländerungen oder von neuen Funktionen. Die Daten des IOTA-Haupt-Ledgers sollen ebenfalls enthalten sein.

IOTA sieht beim DevNet keinen Grund für eine dezentrale Verwaltung. Hier wird die komplette Kontrolle bei der IOTA Foundation bleiben.

Kritik an der disruptiven Entwicklung des Tangles

Dabei hat IOTA in den letzten Jahren immer wieder Kritik erfahren. Anfänglich mit einer beschränken Anzahl an neuer Token, gibt es bis heute eine Inflation von über 6%. Diese Entwicklung wurde von viele IOTA-Anhängern in den letzten Jahren kritisiert. Die Behauptung, durch Staking die Bereicherung der IOTA-Foundation gegenüber kleineren Investoren zu erzielen, steht im Raum.

IOTA stand für ein gebührenfreies Netzwerk, das für Mikrotransaktionen in der Industrie konzipiert war. Dabei sollten Maschinen untereinander Zahlvorgänge abwickeln können. Das Internet der Dinge und der Tangle von IOTA war also ganz anders konzipiert, als Bitcoin oder eine klassische Kryptowährung mit einer Blockchain.

Fluch oder Segen, das wird die Zukunft zeigen. Die Fakten stellen allerdings ein alarmierendes Signal für Investoren dar.

Zu IOTA Rebase schrieb die IOTA Foundation am 23. Dezember auf X (frei übersetzt):

IOTA Rebased würde ein nachhaltiges Tokenomics-Modell einführen:  

  • 6 % jährliche Inflation (767.000 IOTA)
  • Staking-Belohnungen für Validierer/Delegierer
  • niedrige Transaktionsgebühren (~0,005 IOTA)
  • deflationärer Druck durch Gebührenverbrennung
  • Gesponserte Transaktionen erhöhen die Flexibilität des Benutzers

Dabei wird klar: Die ursprüngliche Fiktion des Tangles ohne Transaktionsgebühren Transaktionen in Echtzeit abzuwickeln ist dahin. Die Zukunft wird zeigen, ob sich IOTA durch die relativ zentrale Ausrichtung zum Staking und damit zu einer klaren Ausrichtung zu einer klassischen Staking-Blockchain-Plattform dauerhaft Erfolge verzeichnen kann. Durch das Staking großer Anteilseigner kann sich so in den nächsten Jahren eine Zentralisierung immer weiter verstärken.