WEF erkennt IOTA TWIN Adoption als kommerzielle Handelsinfrastruktur an

WEF erkennt IOTA TWIN Adoption als kommerzielle Handelsinfrastruktur an

Die IOTA TWIN Adoption rückt laut Weltwirtschaftsforum näher an den kommerziellen Einsatz: In einem LinkedIn-Beitrag lobte das WEF Ende vergangener Woche die Fortschritte der Handelsinfrastruktur, die bereits in mehr als acht Ländern aktiv ist.

IOTA TWIN erreicht kommerzielle Einsatzfähigkeit

Die IOTA TWIN Adoption hat laut Weltwirtschaftsforum (WEF) einen weiteren Schritt in Richtung kommerziellem Einsatz gemacht. In einem LinkedIn-Beitrag hob das WEF Ende vergangener Woche die Fortschritte der von IOTA unterstützten Handelsinfrastruktur TWIN hervor und lobte deren Entwicklung ausdrücklich.

TWIN steht für Trade Worldwide Information Network und digitalisiert Handelsdokumente wie Ursprungszeugnisse, Rechnungen und Frachtpapiere. Inzwischen ist das System in mehr als acht Ländern aktiv, nachdem es als Pilotprojekt in Ostafrika gestartet war. Zollbehörden, Exporteure und Logistikunternehmen tauschen darüber Handelsdaten in Echtzeit aus.

Dezentralisierte Handelsinfrastruktur im Aufbau

Hinter TWIN steht mit der Twin Foundation eine breite institutionelle Unterstützung der Infrastruktur. Die gemeinnützige Organisation wird von fünf Institutionen getragen, darunter das WEF, das Tony Blair Institute und die African Continental Free Trade Area. Laut IOTA Foundation baut das Netzwerk auf einem verteilten Ledger auf und nutzt offene Standards wie Gaia-X und IDSA.

Bis 2030 soll die IOTA TWIN Adoption auf über 30 Länder ausgeweitet werden und dabei nationale Handelssysteme, Häfen, Logistikplattformen und Finanzinstitute verbinden. Das WEF schätzt, dass digitale Handelssysteme wie TWIN die Kosten im globalen Handel um bis zu 25 Prozent senken und einen zusätzlichen Handelswert von rund 10 Bio. US-Dollar erschließen könnten. In Kenia zeigte sich der Effekt bereits konkret: kürzere Zollabfertigungszeiten und geringere Kosten im Vergleich zu papierbasierten Prozessen.

Infrastruktur ohne zentralisierte Kontrolle

Anders als klassische Handelsplattformen kommt TWIN ohne eine zentrale Kontrollinstanz aus. Jeder Teilnehmer entscheidet selbst, welche Daten er mit welchem Partner teilt, statt sie einem einzelnen Betreiber zu überlassen. Von dieser offenen Datenstruktur profitieren vor allem kleinere Exporteure und Zollbehörden in Entwicklungsländern, die sich bislang keine eigene zentrale Handelsplattform leisten konnten.

Genau dieser Verzicht auf eine zentrale Stelle, die Zugriff auf alle Daten hätte, unterscheidet TWIN von staatlich kontrollierten Handelsregistern. Wer Handelsdaten dezentral statt über eine einzelne Behörde oder Plattform verwaltet, reduziert das Risiko, dass eine einzelne Instanz den Datenfluss kontrolliert oder abschalten kann.

Ob die IOTA TWIN Adoption das Tempo bis 2030 tatsächlich hält, bleibt offen, da die bisherige Ausweitung von acht auf über 30 Länder noch bevorsteht. Fest steht bislang nur der Status in den aktuell aktiven Pilotländern.

Wir berichteten über das Wachstum der IOTA-Handelsinfrastruktur TWIN.

IOTA Handelsinfrastruktur TWIN wächst: Netzwerk aktiv in über acht Ländern

IOTA Handelsinfrastruktur TWIN wächst: Netzwerk aktiv in über acht Ländern

Die IOTA Handelsinfrastruktur TWIN verbindet mittlerweile Zollbehörden, Exporteure und Logistikfirmen in mehr als acht Ländern. Der IOTA TWIN Ausbau zeigt, wie dezentrale Systeme papierbasierte Handelsprozesse ersetzen können.

IOTA Handelsinfrastruktur TWIN wird von der IOTA Foundation ausgebaut. Das Netzwerk verbindet mittlerweile Zollbehörden, Exporteure und Logistikunternehmen in mehr als acht Ländern.

IOTA Handelsinfrastruktur wächst: Über acht Länder nutzen TWIN bereits

Ursprünglich als Pilotprojekt in Ostafrika gestartet, digitalisiert TWIN heute Handelsdokumente wie Ursprungszeugnisse, Rechnungen und Frachtpapiere. Laut dem offiziellen Blogbeitrag der IOTA Foundation ist die Entwickleraktivität seit Jahresbeginn spürbar gestiegen.

Auch die Zahl der beteiligten Institutionen wächst. Neben dem World Economic Forum und dem Tony Blair Institute gehören TradeMark Africa und die African Continental Free Trade Area zu den Trägern. Der IOTA TWIN Ausbau markiert damit einen weiteren Schritt in Richtung produktiver Nutzung.

In Kenia hat die IOTA Handelsinfrastruktur bereits messbare Effekte gezeigt: kürzere Zollabfertigungszeiten und geringere Kosten im Vergleich zu papierbasierten Prozessen.

Datenhoheit statt Zentralisierung: Das Prinzip hinter TWIN

Anders als klassische Handelsplattformen verzichtet TWIN auf eine zentrale Kontrollinstanz. Jeder Teilnehmer entscheidet selbst, welche Daten er teilt.

Diese Struktur baut auf IOTAs verteiltem Hauptbuch auf und nutzt offene Standards wie Gaia-X und IDSA. Bestehende Behördensysteme lassen sich anbinden, ohne dass ein zentraler Anbieter Zugriff auf alle Daten erhält.

In Großbritannien testeten Behörden diesen Ansatz im Rahmen der Ecosystem of Trust Trials. Mehrere hundert Warensendungen wurden digital nachverfolgt, darunter Kaffee, Tee und Frischwaren.

Open Source als Strategie: TWIN ohne zentrale Kontrollinstanz

Die Offenheit des Quellcodes ist bewusst gewählt. Sie soll verhindern, dass ein einzelner Anbieter die Infrastruktur monopolisiert.

Wichtig bleibt die Einschränkung: TWIN befindet sich in vielen Regionen noch in der Pilotphase, nicht im flächendeckenden Einsatz. Eine Ankündigung neuer Kooperationen ist nicht gleichzusetzen mit vollständiger Implementierung.

Strukturell zeigt das Beispiel, wohin sich digitale Systeme entwickeln können, wenn Anreizsysteme nicht auf zentrale Kontrolle setzen. Wer Daten und Zugriffsrechte bei den Akteuren belässt, verringert die Angriffsfläche für Machtverschiebung zugunsten einzelner Plattformbetreiber.

Für Handelspartner in Entwicklungsländern bedeutet das mehr Verhandlungsmacht gegenüber großen Intermediären. Diese Verschiebung, weg von zentralisierten Gatekeepern hin zu selbstbestimmten Dateninhabern, unterscheidet dezentrale Systeme von klassischen Handelsplattformen.

Wir berichteten bereits über die Zusammenarbeit von IOTA mit Zebra Technologies bei digitalen Identitäten im Handel.

IOTA Rebased: Einführung von neuem Testnet und DevNet

IOTA Rebased: Einführung von neuem Testnet und DevNet

Die IOTA Foundation hat zwei neue technische Umgebungen veröffentlicht, die es Entwicklern helfen sollen, das IOTA Rebased-Netzwerk besser testen zu können. Dazu zählen ein öffentliches Testnet und ein zentral kontrolliertes DevNet. Neben Stabilität und Sicherheit wird dabei auch die Funktionsweise von IOTA Rebased überwacht und verschiedene Anwendungen getestet. In diesem Beitrag wird die Funktionsweise der beiden Netzwerke untersucht.

In Kürze

  • IOTA Rebase: Testnet 
  • DevNet von IOTA Rebase
  • Kritik an der disruptiven Entwicklung des Tangles

IOTA Rebase: Das Public Testnet 

Das öffentliche Testnet von IOTA Rebase soll vor allem Entwicklern die Möglichkeit geben, verschiedene Anwendungen auf dem neuen IOTA Netzwerk zu testen. Ebenfalls können potenzielle zukünftige Upgrades des Protokolls dort durchgeführt werden. Dabei erklärte die IOTA Foundation, dass sie, anders wie beim alten Netzwerk, darauf achten, die Daten nicht zurücksetzen zu müssen und den Datenverlust so zu vermeiden.

IOTA Rebased Testnet DevNet

Ebenfalls wird das öffentliche Testnetz eine anfängliche Liquidität von 4,6 Mrd. IOTA aufweisen. Dieser Teil wird durch die IOTA Foundation kontrolliert. Um die Interaktion mit dem öffentlichen Testnet zu starten, muss das IOTA-Wallet als Erweiterung im Browser aus dem Chrome Store heruntergeladen werden. So können Token angefordert und über den IOTA Explorer die Netzwerkaktivität im Public Testnet überwacht werden.

DevNet von IOTA Rebase

Das DevNet von IOTA Rebase wird anders wie das öffentliche Testnet immer wieder zurückgesetzt. Dies ist notwendig für das Testen von Protokolländerungen oder von neuen Funktionen. Die Daten des IOTA-Haupt-Ledgers sollen ebenfalls enthalten sein.

IOTA sieht beim DevNet keinen Grund für eine dezentrale Verwaltung. Hier wird die komplette Kontrolle bei der IOTA Foundation bleiben.

Kritik an der disruptiven Entwicklung des Tangles

Dabei hat IOTA in den letzten Jahren immer wieder Kritik erfahren. Anfänglich mit einer beschränken Anzahl an neuer Token, gibt es bis heute eine Inflation von über 6%. Diese Entwicklung wurde von viele IOTA-Anhängern in den letzten Jahren kritisiert. Die Behauptung, durch Staking die Bereicherung der IOTA-Foundation gegenüber kleineren Investoren zu erzielen, steht im Raum.

IOTA stand für ein gebührenfreies Netzwerk, das für Mikrotransaktionen in der Industrie konzipiert war. Dabei sollten Maschinen untereinander Zahlvorgänge abwickeln können. Das Internet der Dinge und der Tangle von IOTA war also ganz anders konzipiert, als Bitcoin oder eine klassische Kryptowährung mit einer Blockchain.

Fluch oder Segen, das wird die Zukunft zeigen. Die Fakten stellen allerdings ein alarmierendes Signal für Investoren dar.

Zu IOTA Rebase schrieb die IOTA Foundation am 23. Dezember auf X (frei übersetzt):

IOTA Rebased würde ein nachhaltiges Tokenomics-Modell einführen:  

  • 6 % jährliche Inflation (767.000 IOTA)
  • Staking-Belohnungen für Validierer/Delegierer
  • niedrige Transaktionsgebühren (~0,005 IOTA)
  • deflationärer Druck durch Gebührenverbrennung
  • Gesponserte Transaktionen erhöhen die Flexibilität des Benutzers

Dabei wird klar: Die ursprüngliche Fiktion des Tangles ohne Transaktionsgebühren Transaktionen in Echtzeit abzuwickeln ist dahin. Die Zukunft wird zeigen, ob sich IOTA durch die relativ zentrale Ausrichtung zum Staking und damit zu einer klaren Ausrichtung zu einer klassischen Staking-Blockchain-Plattform dauerhaft Erfolge verzeichnen kann. Durch das Staking großer Anteilseigner kann sich so in den nächsten Jahren eine Zentralisierung immer weiter verstärken.

IOTA: Künftig blüht die Bloom-Wallet neben Firefly für das Web3 Ökosystem

IOTA: Künftig blüht die Bloom-Wallet neben Firefly für das Web3 Ökosystem

Spannende News rund um IOTA. In der letzten Woche hat die IOTA Foundation ihr neues Wallet „Bloom“ angekündigt. Auf die wichtigsten Inhalte der News und wie es mit der aktuellen Wallet Firefly weiter geht, darauf möchte ich im heutigen Artikel näher eingehen.

In Kürze

  • Zielsetzung der Bloom Wallet von IOTA
  • So geht es mit der alten Wallet Firefly weiter

Zielsetzung der Bloom Wallet von IOTA

Nachdem wir in der letzten Woche in unserem letzten Newsbeitrag über den Start der ShimmerEVM berichtet hatten, wurde nun eine neue innovative Wallet mit dem Namen „Bloom“ von IOTA veröffentlicht.

Bloom soll eine schön gestaltete, benutzerorientierte Desktop-Wallet mit den bekannten Sicherheitsmechanismen werden. Dabei werden dort auch eine Reihe von neuen Funktionen implementiert werden, darunter u.a. die vollständige EVM-Unterstützung aber auch spätere App-Verbindungen sowie Verbindungsmöglichkeiten zu weiteren Wallets. In dieser Wallet können dann sowohl Shimmer als auch die ShimmerEVM in derselben Anwendung gestartet werden.

Damit können User künftig Assets zwischen Shimmer und der ShimmerEVM nahtlos komplett ohne externe Tools übertragen. In der nächsten Zielsetzung möchte Bloom dann auch das gesamte IOTA-Ökosystem unterstützen, also neben Shimmer auch die IOTA-Netzwerke integrieren.

In der jüngsten Vergangenheit hatte Founder Dominik Schiener dass Firefly-Team aus der Stiftungsorganisation ausgelagert, die Arbeiten des Teams gingen jedoch weiter. An der Spitze des Teams steht u.a. der bekannte Firefly-Veteran Charlie Varley.

blog.iota.org

So geht es mit IOTA-Firefly weiter

Firefly wird aktuell unter eine Apache 2.0 Lizenz (die Nutzung des Quellcodes von Firefly ist somit nur unter einer Übereinstimmung mit der Lizenz erlaubt) vom Bloom-Team weiterentwickelt. In Abgrenzung zu Firefly wird sich Bloom auf die benutzerorientierte Funktionen und innovative Weiterentwicklungen konzentrieren, die dem gesamten Web3-Ökosystem zugute kommen können.

Firefly hingegen legt den Schwerpunkt auf die ausschließliche Unterstützung des Kernprotokolls von IOTA, und wird dort ein Testgelände für neue Protokoll-Updates bieten. Einfach erklärt bleibt Firefly für IOTA die erste Adresse und die Bloom Wallet für die Entwicklungen rund um Shimmer.

IOTA Foundation in VAE: Hoffnung auf einen Top 10 Platz?

IOTA Foundation in VAE: Hoffnung auf einen Top 10 Platz?

Zum Abschluss des Jahres hat sich die IOTA Foundation seit langer Zeit mal wieder mit einer positiven Nachricht in die News-Schlagzeilen befördert.

Im heutigen Artikel möchte ich auf die neueste Newsmitteilung von letzter Woche Bezug nehmen und die Details der neuen Stiftung in VAE und was es in diesem Zusammenhang mit dem ADGM (Abu Dhabi Global Market) auf sich hat, berichten.

 

In Kürze

  • Darum wurde die neue IOTA-Stiftung gegründet
  • Finanzieller Geldregen für IOTA (100 Mio USD)
  • Schafft es IOTA zurück in die Top 10?

​Darum wurde die neue Stiftung gegründet 

Jetzt ist es also offiziell. Die IOTA Foundation hat die erste DLT-Stiftung in den Vereinigten Arabischen Emiraten gegründet. Diese wurde nach den Regularien des ADGM gegründet.

Der Abu Dhabi Global Market (ADGM) ist ein internationales Finanzzentrum und eine Freihandelszone der Hauptstadt Abu Dhabi in den Arabischen Emiraten. Der Markt wurde 2013 gegründet und nahm im Oktober 2015 seinen vollständigen Betrieb auf. Zudem verfügt er über drei Behörden, die Regulierungsbehörde für Finanzdienstleistungen (in dem Zusammenhang für IOTA sehr wichtig), das Registrierungsbüro und einigen Gerichten.

Die IOTA Foundation äußert sich zu dem großen Verhandlungserfolg und zur Zielsetzung wie folgt:

Wir freuen uns darauf, mit den ADGM-Behörden zusammenzuarbeiten, um die Regulierungslandschaft voranzutreiben und die Lücke zwischen der realen und der digitalen Welt zu schließen. ADGM verfügt über einen der fortschrittlichsten und reaktionsschnellsten Regulierungsrahmen, was unsere Zusammenarbeit zu einem wichtigen Schritt macht, um institutionelle Anleger und Vermögenswerte in das digitale Ökosystem zu bringen.

Lamborghini versteigert einzigartiges NFT

Finanzieller Geldregen für IOTA (100 Mio USD) 

Dem Bericht zufolge erhält die neu gegründete DLT Foundation von IOTA nun über 100 Millionen US-Dollar an IOTA-Tokens, die in den nächsten vier Jahren sukzessive übertragen werden sollen.

Diese Förderung soll nun für die Beschleunigung des Wachstums und der Entwicklung des IOTA-Protokolls verwendet werden. IOTA möchte dazu vor allem wertvolle Partnerschaften in der arabischen Region schließen, damit die Adaption im arabischen Raum sowohl für IOTA als auch für Shimmer nach vorne getrieben wird.

Dazu gehört die Zusammenarbeit mit institutionellen Anlegern, Regierungen und akademischen Einrichtungen zur Tokenisierung realer Vermögenswerte und deren Einbindung in die Kette, wodurch Milliarden von Dollar in den Bereich der virtuellen Vermögenswerte der VAE fließen.

Schafft es IOTA zurück in die Top 10? 

Nachdem es nun jahrelang für IOTA im Ranking der wertvollsten Kryptowährungen bergab ging und zuletzt sogar fast ein Abstieg aus den Top 100 drohte, konnte nun durch die positiven Schlagzeilen sogar wieder ein Platz um die 60 erreicht werden.

Innerhalb von wenigen Stunden konnte kurzfristig ein Preis von bis zu 36c auf den Kryptobörsen gesichtet werden. Vorher stand IOTA monatelang bei knapp 16c. Die Marktkapitalisierung ist insgesamt um rund 20% seit der letzten News gestiegen und konnte von 640.000 USD auf knapp 1.000.000 USD gesteigert werden. Am 02.12.2023 hat sich der Preis pro MIOTA nun bei knapp 25c eingependelt, am 03.12.2023 hat er die Marke von 33c durchgehend gehalten. Als nächste Marke könnte nun die 36c und langfristig die 50c Hürde angepeilt werden, durch finanzstarke Käufer könnte dies schon recht schnell erreicht werden und für ein tolles Weihnachtsfest bei der Foundation sorgen.

Gibt es nun ein Potential auf noch höhere Positionen für IOTA?

Langjährige IOTA-Kenner können sich noch an die alten Zeiten erinnern, als IOTA sich stets in den Top 20 präsentierte. Sollte IOTA nun alsbald im 1. Quartal 2023 seine EVM (Ethereum Virtual Machine) auf dem IOTA Mainnet veröffentlichen, und auf Shimmer schon alsbald die Smart-Contracts sowie die Abschaffung des Koordinators wirklich realisiert werden..

..so könnten die Träume der IOTA Hodler schon bald in Erfüllung gehen und IOTA in die Top 10 zurück befördern, wo, so würden es vermutlich alle Personen mit IOTA-Token derzeit auch sehen, IOTA mit seinen niedrigen Gebühren und der effizienten Technology auch langfristig hingehört.

IOTA 2.0 zündet mit Stardust die nächste Stufe!

IOTA 2.0 zündet mit Stardust die nächste Stufe!

Im heutigen Artikel möchte ich auf die brandneue Spezifikation im Hauptnetzwerk von IOTA näher eingehen. IOTA hat am 4. Oktober 2023 gegen ca. 8.00 Uhr MESZ das Stardust-Upgrade implementiert. Welche technischen Vorteile dort dahinter stecken und weshalb sich IOTA langsam aber sicher in ein sogenanntes Multi-Asset Ledger entwickelt, darüber möchte ich euch mit den heutigen Artikel informieren.

In Kürze

  • Was ist das „Stardust“ Upgrade von IOTA überhaupt?
  • Was hat es dabei mit der Teilung der Netzwerke auf sich?
  • Was können wir als Nächstes mit IOTA erwarten?

Was ist das „Stardust“ Upgrade von IOTA überhaupt?

Die Entwicklung und die beschworene Aufholjagd im Kryptomarkt lt. IOTA-Founder Dominik Schiener nimmt langsam aber sicher Fahrt auf. Im letzten Artikel hatte ich über die Entwicklung im Testnetzwerk Shimmer und der Veröffentlichung der EVM auf dem dortigen Netzwerk berichtet. Nun wurde ein weiteres Upgrade auf dem IOTA-Hauptnetzwerk veröffentlicht. User haben künftig die Möglichkeit, eigene Token zu erstellen, und diese künftig in Layer 2 Smart-Contract Ketten zu verankern.

Die Tokenisierung, die mit dem Stardust Upgrade einhergeht, ermöglicht künftig eine Reihe von zahlreichen Anwendungsfällen und Geschäftsmodellen auf dem Hauptnetzwerk von IOTA. In der Theorie lassen sich alle Assets mithilfe von Token darstellen. Dementsprechend können z.B. Lizenzrechte, Unternehmensanteile etc. mit Hilfe eines Tokens verbrieft werden.

Die Tokens regeln nun die Besitzverhältnisse an dem jeweiligen Objekt. Diese nativen Token und NFTs (quasi ein einmaliger Token) leben innerhalb des Tangles und können mit der Basiswährung, dem IOTA Coin, künftig gehandelt und getradet werden.

Die meisten Netzwerke sind heute lediglich als Single-Asset-Ledger verfügbar. Das bedeutet, dass sie lediglich in einer bestimmten Basiswährung gehandelt werden können. Mit dem Stardust-Upgrade ist IOTA nun in der Lage, mehrere native Tokens zu verwalten, ganz egal, welche Währung erstellt wurde.

Folgende Funktionen hat das Netzwerk jetzt zusammengefasst vorliegen:

  • Native Vermögenswerte können gebührenfrei übertragen werden
  • NFTs können gebührenfrei geprägt und übertragen werden
  • IOTA agiert als vertrauenswürdige Asset Brücken zwischen Layer 2-Netzwerken
IOTA native Tokens

Was hat es mit der Teilung der Netzwerke auf sich?

Das IOTA-Netzwerk wurde mit diesem Upgrade gespalten, wodurch das neue IOTA-Netzwerk auf Basis des Stardust-Upgrades mit einem erhöhten Token-Angebot (4.600.000.000 IOTA) entstanden ist. Das alte Netzwerk mit dem Namen „IOTA Stardust-Classic“ behält nahezu seine bisherige Anzahl an Coins (2.779.530.283 IOTA). Die Token-Freigabe der erhöhten Menge erfolgt über einen Zeitraum von vier Jahren und entspricht damit einer vorübergehenden Inflation von ca. 12% pro Jahr.

Im Zuge dessen wurde auch der Assembly-Token entfernt, IOTA Hodler werden deshalb mit einer Entschädigung in Form von IOTAs über die nächsten vier Jahre daran beteiligt. Ganz grob lässt sich sagen, dass man pro 100.000 Assembly in den nächsten vier Jahren rund 1.300 IOTAs erhält.

Das alte Netzwerk IOTA-Classic wird von der IOTA-Foundation ab sofort nicht mehr unterstützt. Ebenso hat sich bisher keine sonstige Person gefunden, die das Netzwerk künftig übernehmen wollen würde. Deshalb schaut es aktuell danach aus, dass dieses Netzwerk nutzlos sein wird.

Wer hingegen das neue Netzwerk nutzen möchte, der muss lediglich die neue Firefly-Version 2.0.0 herunterladen, das Netzwerk ist bereits betriebsbereit. Die bisherigen Summen an IOTAs und SMRs werden automatisch dort verankert.

Was können wir als nächstes mit IOTA erwarten?

Denken wir an dieser Stelle nochmals an das Upgrade mit Shimmer-EVM zu Beginn des Artikels zurück. Sobald diese Neuerung ebenfalls in das Hauptnetzwerk von IOTA eintritt, können wir folgende zwei Schlussfolgerungen ziehen:

  1. Mithilfe von Stardust wird sich die Zahl der Anwendungsfälle auf dem Hauptnetzwerk nun deutlich erhöhen
  2. Mithilfe der EVM-Lösung wird künftig jeder Anwendungsfall mit dem IOTA-Coin verknüpft werden und Datenraum/Blockspace benötigen

Bis es zur Veröffentlichung des Upgrades der EVM-Lösung auf dem Hauptnetzwerk kommt, wird leider noch einiges an Zeit vergehen.

Die IOTA-Foundation hat sich im Hinblick auf die künftige Zielsetzung dazu folgend geäußert:

Die Nachfrage nach Blockspace ist der Haupttreiber für die Wertsteigerung von IOTA. Je größer die Nachfrage nach Blockspace ist, desto größer ist die Nachfrage nach Mana und damit auch nach dem IOTA-Token. Mit der Einführung von L1-Smart-Verträgen gehen wir davon aus, dass die Nachfrage nach Mana deutlich steigen wird. Dies wird ein positiver Kreislauf sein, in dem eine stärkere Akzeptanz zu einer höheren Nachfrage nach IOTA-Token führen wird, die eingesetzt werden, um das Netzwerk zu sichern und Zugang zum Netzwerk zu erhalten. Gemeinsam mit unserem Ökosystem wollen wir uns darauf konzentrieren, den Nutzen und die wirtschaftliche Aktivität des IOTA L1 und des $IOTA-Tokens zu maximieren.

Somit skizziert sich ein sichtbares Bild, dass die Zukunft von IOTA prägen wird. Auch wenn noch einige Übergange und Entwicklungsstufen notwendig sind, können die Community und die Anleger erst einmal recht positiv gestimmt in die letzten Monate des Jahres 2023 gehen.