Steht Portugal die Besteuerung von Kryptowährungen bevor?

Steht Portugal die Besteuerung von Kryptowährungen bevor?

Portugal war bei der Krypto Community vor allem für eines bekannt: Die sehr niedrige bis gar keine Besteuerung für Krypto-Gewinnen. Doch das soll nun sein Ende gefunden haben.

In Kürze

  • Finanzminister macht ernst
  • Portugal hinkt steuerlich hinterher
  • Pläne zur Besteuerung
  • Fazit zu Portugal besteuert Kryptowährungen
  •  

Finanzminister macht ernst

Aus und vorbei mit der Steueroase Portugal. Zumindest soll es laut dem Finanzminister Fernando Medina bald nicht mehr so einfach laufen. Dieser hat vergangenen Freitag in der Parlamentssitzung bekannt gegeben, dass auch Portugal nun die Besteuerung von Kryptowährungen startet.

Bisher war Portugal vor allem als sehr Krypto-freundliches Land bekannt. Dies führte auch dazu, dass immer mehr Investoren ihre Heimat verließen, um sich in Portugal ein neues Standbein aufbauen zu können. Doch viele wissen nicht, dass die steuerfreundliche Handhabung nicht von der Einstellung des Landes zu Kryptowährung kommt. Vielmehr liegt es an der langsamen Regierung.

Portugal besteuert Kryptowährungen

Portugal hinkt steuerlich hinterher

Bisher hat Portugal keine Besteuerung von Kryptowährungen. Dies liegt an der Einstufung als Zahlungsmittel und nicht als direkten Vermögenswert. Die Abgeordnete der Versammlung der Portugiesischen Republik, Mariana Mortágua, veranlasste nun eine Studie, wie andere Länder mit der Besteuerung von Kryptowährungen umgehen. Damit möchte sie den Weg für neue Regeln bezüglich Kryptowährungsversteuerung einleiten.

In einer Rede am vergangenen Freitag äußerte sich die Abgeordnete mit folgenden Worten an das Gremium:

Viele Länder haben bereits Systeme, viele Länder bauen ihre Modelle in Bezug auf dieses Thema auf, und wir werden unser eigenes aufbauen. Es ist unglaublich, wie die sozialistische Partei sich weigert, Vermögen zu besteuern, die innerhalb von Sekunden im Internet geschaffen werden, während sie die Mehrwertsteuer auf Strom beibehält und den Mindestlohn im Zusammenhang mit der Inflation nicht erhöht.

Pläne zur Besteuerung

Aktuell gibt es noch keinen konkreten Entwurf zur Besteuerungsregelung. Dies erklärt auch die Tatsache, dass Portugal nicht Krypto-freundlich, sondern eher gesetzgeberisch hinterher ist. Jedoch wird aktuell das Thema Krypto-Vermögenswerte in den Fokus genommen. So hat es sich auch der Staatssekretär für Steuerfragen, Mendonça Mendes, zur Aufgabe gemacht, Klarheit in dem bislang noch unerfahrenen Kryptosektor zu verschaffen:

Wir evaluieren im internationalen Vergleich, wie die Definition von Krypto-Vermögenswerten lautet, was Kryptowährungen einschließt. Wir evaluieren die Regelungen in diesem Bereich, sei es im Kampf gegen Geldwäsche oder bei der Regulierung der Märkte, um eine Gesetzesinitiative vorzulegen, die einem Land wirklich in allen Aspekten dient, und nicht eine Gesetzesinitiative, die es auf die Titelseite eines Papiers schafft.

Fazit zu Portugal besteuert Kryptowährungen

Allem Anschein nach soll die Krypto-Oase schon bald der Vergangenheit angehören. Die Führungsebene des Landes ist sehr interessiert im Kryptosektor steuerliche Klarheit zu schaffen. Doch welche Auswirkung hat es auf die Investoren, die aus diesem einen Grund das Land als Heimat ausgewählt haben?

Krypto-Investoren sind bekanntlich sehr mobil. So kann es sein, dass bei einer steuerlichen Regelung für Kryptowährungen in Portugal die Einwanderer wieder freiwillig das Land verlassen könnten. Doch bisher ist noch keine schnell Entscheidung in Sicht.

IOTA Update zur Zusammenarbeit mit Zebra Technologies

IOTA Update zur Zusammenarbeit mit Zebra Technologies

Im Laufe der letzten Woche hat die IOTA Foundation ein Update zur Softwareentwicklung mit dem US-Giganten Zebra Technologies veröffentlicht. Auf die wichtigsten Inhalte dieser brandneuen News möchte ich im heutigen Artikel näher eingehen.

In Kürze

  • Die Neuigkeiten in der Entwicklung
  • Wo werden Identitäten genutzt?
  • Mögliche Anwendungsfälle
  • Die nächsten Schritte

Die Neuigkeiten in der Entwicklung

Nachdem die letzten Tage für den IOTA Kurs sehr schwankend gelaufen sind, konnte sich der IOTA-Coin mittlerweile wieder bei runde 0,34€ stabilisieren. Ein Grund für den aktuell kleinen Anstieg könnte dabei die News rund um das neue Zentra Edge SDK Produkt spielen.

Bereits zu Beginn des Jahres haben wir bei Krypto-Guru über diese spannende Entwicklung in einem Artikel Bezug genommen.

IOTA bietet dabei für dieses Produkt mit seinem IOTA-Framework „IOTA Identity“ Datenschutz, eine hohe Skalierbarkeit und reduzierten Zeit- und Kostenaufwand beim Umgang mit digitalen Identitäten. Nun ist die erste Entwicklungsstufe für den „Identity Enabler“ abgeschlossen und er steht für öffentliches Feedback bereit.

Wo werden Identitäten genutzt?

Heute werden bereits viele Geschäftsprozesse z.B. Lieferketten mit digitalen Identitäten eingesetzt. Meist hängt an dieser Identität ein bestimmtes Attribut, das an einer bestimmten Person hängt und durch ein bestimmtes System erkannt wird.

Diese sind jedoch z.B. beim Übergang in ein anderes Land nicht mehr übertragbar und sorgen somit für einen hohen Aufwand für die beteiligten Akteure. Dabei löst das neue Produkt auch das Problem im Zusammenhang der Überbrückung von Barcode-Schnittstellen und einer Webanwendung.

Zebra Scanner

Mögliche Anwendungsfälle

 Folgende Anwendungsfälle könnten mit dem neuen Produkt erstellt werden:

 

  • Persönliche Informationsverwaltung, Einzelpersonen können ihre Identitäten ohne Eingreifen einer Behörde verwalten und darstellen, z.B. kann der Gesundheitsnachweis in einem Restaurant direkt überprüft werden, ohne mit jemanden dazu interagieren zu müssen
  • Handelszertifikate, dabei können verschiedene Arten von Zertifikaten im Zusammenhang mit Artikeln digital dargestellt werden, bspw. Garantie- oder Konformitätszertifikate (für den Zoll), die von externen Prüfern ausgestellt werden
  • Dezentrale Identitäten für Organisationen, ein Händler von Kenia erhält seine angeforderten Anmeldeinformationen von einer inländischen Behörde. Einige dieser Nachweise werden dabei auch von der EU-Behöre bei dem Einfuhr von Waren akzeptiert. Heute wird dieses Beispiel bereits beim TLIP-Projekt angewendet, im verlinkten Video ist das Projekt recht gut beschrieben, falls ihr mehr dazu wissen möchtet
  • Zugangsdaten für Lieferketten, ein LKW-Fahrer belädt seine Paletten und hat nur ein Dokument für seine gesamte Fahrt, welches er im Laufe der Fahrt vorzeigen muss

Die nächsten Schritte

Das neue Produkt „der Identity Enabler“ ermöglicht eine völlig neue Welt von Anwendungen und Geschäftsmöglichkeiten. Auch in Zukunft möchten IOTA und Zebra Technologies weiter an dieser Entwicklung und Verbesserung arbeiten, die unserer gesamten Wirtschaftskette gut zu Gesicht steht und vieles erleichtern wird.

In diesem Jahr wird auch noch ein sogenannter „EPCIS Enabler“ veröffentlicht werden, welcher es ermöglicht, gewisse Ereignisse direkt von einem Gerät aufzuzeichnen. Diese Ereignisse können dann auf Datenspeicher über den IOTA Tangle unverändert abgespeichert werden.

Unabhängig von den schwierigen Ereignissen in den letzten Tagen, arbeitet die IOTA-Foundation weiterhin erfolgsversprechend an unserer Zukunft von morgen.

IOTA und Cardano – Blutbad am Altcoinmarkt

IOTA und Cardano – Blutbad am Altcoinmarkt

IOTA und Cardano haben stark unter den Abverkäufen der letzten Tage gelitten. Auch hier stellt sich nun die Frage: Wie tief kann es noch gehen? Haben wir bereits einen potenziellen Boden? Falls nicht, wie geht es weiter?

In Kürze

  • Cardano Chartanalyse
  • Cardano Tageschart
  • IOTA Chartanalyse

Cardano Chartanalyse

Quelle: Tradingview*

Der Kryptomarkt ist weiterhin am ausbluten. Nachdem sich Bitcoin den Umständen entsprechend noch sehr gut hält, verlieren die Altcoins teilweise über 30% innerhalb weniger Stunden.

Auch Cardano ist hiervon nicht verschont geblieben und tradet unter der 0,50 USD Marke. Momentan befinden wir uns bei ca. 0,43 USD kurz vor dem Monatssupport S2, welcher unseren letzten Support darstellt.

Des Weiteren befinden wir uns in einem klaren Downtrend, dieser ist auf den kleineren Zeiteinheiten ersichtlich. Wir bilden weiterhin tiefere Tiefs und das Handelsvolumen nimmt weiterhin deutlich zu.

Cardano Tageschart

Quelle: Tradingview*

Auch auf dem Tageschart können wir deutlich den Downtrend erkennen. Zwar hatten wir ein kurzes Breakout, dieses war jedoch ohne wirkliches Volumen und fällt somit unter die Kategorie Fakeout.

Somit müssen wir hoffen, dass unser Support bei ca. 0,40 USD hält. Ansonsten hat Cardano kaum noch relevante Supportzonen für den weiteren Verlauf und wir könnten uns auf weiter fallende Kurse einstellen.

Hoffnung gibt uns nicht einmal der Tageschart. Dieser bildet keinerlei Divergenzen oder sonstiges. Somit müssen wir die nächsten Tage abwarten, ob sich der Kurs stabilisiert und dann mit neuen Überblick neue Chancen nutzen.

IOTA Chartanalyse

Quelle: Tradingview*

Im Gegensatz zu Cardano hat es IOTA noch schlimmer erwischt. Der Kurs hat sich innerhalb kürzester Zeit fast halbiert und wir sind mittlerweile an einem Stand von Dezember 2020 angekommen. Somit können wir hier von einem Bärenmarkt sprechen.

Momentan traden wir bei ca. 0,26 USD an einem absoluten Tiefpunkt. Unser letzter wichtiger Support, der Monatssupport S2, befindet sich bei ca. 0,24 USD. Diesen werden wir höchstwahrscheinlich erreichen.

Hier sollte jedoch ein Bounce folgen bzw. eine Reaktion, dass dieser Support auch anerkannt wird und wir uns in diesem Bereich stabilisieren können. Das Handelsvolumen nimmt deutlich zu. Momentan gilt es einfach Ruhe bewahren und nicht überstürzt in den Markt zu rennen. Die Augen sind auf Bitcoin gerichtet.

Klicke hier für die letzte Bitcoin und Ethereum Chartanalyse.

Für eine technische Analyse von Bitcoin, Ethereum, LUNA, XRP, weiteren Altcoins und aktuellen News/Ereignissen hat der Autor dieses Video erstellt:

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IOTA Update: Zukunft unserer Mobilität mit GAIA-X

IOTA Update: Zukunft unserer Mobilität mit GAIA-X

Im Laufe der ersten Mai-Woche hat die IOTA Foundation die nächsten Schritte mit dem Gaia-X Projekt veröffentlicht. Auf die wichtigsten inhaltlichen Strukturen dieses Projektes und welche Rolle dabei IOTA einnimmt, darauf möchte ich im heutigen Artikel näher eingehen.

In Kürze

  • Um das geht es beim Gaia-X Projekt mit IOTA
  • Die Projektlandschaft von Gaia-X
  • Die verschiedenen Projekte von Gaia-X
  • Die Teilprojekte von Gaia-X 4 ROMS 
  • Die nächsten Schritte von Gaia-X 4 ROMS

Gaia-X und IOTA

Bereits zu Beginn des Jahres haben wir bei Krypto-Guru im Gesamtüberblick über die Projektlandschaft bei IOTA Bezug auf das aktuell spannende Gaia-X Projekt genommen.

Nun wurden weitere Details bekannt. Nach der reinen Definition von Gaia-X wurde dieses Projekt initiiert, um eine sichere und offene Nutzung von Daten zu ermöglichen. Es können innerhalb dieses Projektes Entscheidungen getroffen werden, auf welcher Ebene und in welchem Bereich einzelne Daten innerhalb einer festgelegten Infrastruktur gespeichert, verarbeitet und genutzt werden können. Dabei wurden folgende Rahmenbedingungen vereinbart:

  • Es soll die nächste Generation von Dateninfrastrukturen innerhalb von Europa abbilden, und das sowohl für Staaten, Unternehmen aber auch dem einzelnen Bürger
  • Diese Daten müssen innerhalb einer vertrauensvollen Umgebung bereitgestellt werden
  • Im Mittelpunkt des Konzepts stehen die Bedürfnisse der Anwender (entsprechend Staaten, Unternehmen, Bürger)
  • Gaia-X geht diesen Weg mit verschiedenen europäischen Partnern und stets in Kooperation mit der Europäischen Kommission

Innerhalb dieses Projekts haben 80 Partner aus industriellen und der wissenschaftlichen Welt begonnen, zusammenzuarbeiten. Dabei werden Grundlagen für die intelligente Mobilität, fahrzeugtechnische Konzepte und industrielle Anwendungen entwickelt.

IOTA stellt dabei seine Technologie (den Tangle) zur Verfügung, um die auf Vertrauensbasis aufgebauten Dienste für die Mobilität der Zukunft zu ermöglichen.

Auf der folgenden Abbildung ist die doch recht komplexe Struktur des kompletten Gaia-X Ökosystems abgebildet.

Die Projektlandschaft von Gaia-X

Gaia-X selbst besteht aus insgesamt fünf verschiedenen Teilprojekten, die um ein gemeinsames Thema herum vereint sind. Diese sind auf der zeitlichen Schiene alle im Dezember 2021 gestartet und für eine Zeitdauer von aktuell rund drei Jahren angedacht, also bis Ende 2024, spätestens dann dürften wir auch erste Ergebnisse aus diesen Projekten in Europa sehen.

Koordiniert werden diese fünf Teilprojekte jeweils vom Institut für KI-Sicherheit des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Schwerpunktthemen sind für diese Projekte die Bereiche Digitalisierung, Verkehr, Smarte Mobilität, Datenstrukturen und die künstliche Intelligenz.

Die fünf Projekte von Gaia-X

  • GAIA-X 4 KI -> Künstliche Intelligenz als Schlüsseltechnologie bei der Entwicklung komplexer technischer Systeme
  • GAIA-X 4 AMS – Advanced Mobility Services -> Entwicklung eines offenen, transparenten digitalen Ökosystems für Anwendungen des Verkehrs
  • GAIA-X 4 ROMS Support und Remote Operation -> Grundlage für die Integration innovativer Fahrzeuge in das Gesamtsystem (fahrzeugbasierte Mobilitätskonzepte) (Bei diesem Gaia-X Projekten ist IOTA mit dabei)

  • GAIA-X 4 PLC-AAD – Product Life Cycle -> Entwicklung eines Ökosystems für die Produktentwicklung, Fertigung, sowie Austausch über das System auf Basis Digitaler Zwillinge
  • GAIA-X 4 moveID – Dezentralisierte Digitale Identität und Datenteilung -> Informationsaustausch zwischen Anbietern und Kunden

GAIA-X 4 ROMS mit IOTA

Die IOTA-Foundation selbst ist Teil vom oben genannten Projekt Nummer 3. Dieses spezielle Projekt sorgt für eine enge Zusammenarbeit und einen regelmäßigen Austausch mit den anderen Projekten. Die anderen Projekt-Umgebungen können dann stark von der Technologie von IOTA profitieren, da jede Art von Daten- und Werteaustausch mit dem vertrauensvollen Tangle vollzogen werden kann.

Neue Lösungen sollen dabei den öffentlichen Personen- und Güterverkehr unter der Berücksichtigung von Klimaschutzaspekten und einer neuen Gesetzgebung zum autonomen Fahren verbessern. Zukünftige Fahrzeugkonzepte des ÖPNV und des Güterverkehrs werden dabei laut Projektpartnern überwiegend elektrisch angetrieben sein und einen sehr hohen Automatisierungsgrad aufweisen. Dieses Projekt schafft durch die Entwicklung von technologischen Bausteinen die Grundlage für die Integration solcher fortgeschrittenen Fahrzeuge in ein europäisches Gesamtsystem.

Aus dieser Entwicklung heraus sollen dann möglichst große Fahrzeugflotten und deren Betrieb in Städten als auch ländlicheren Gebieten ermöglichen. Beispielhaft könnte man sich an dieser Stelle ein bedarfsorientiertes Mobilitätsangebot seitens der ÖPNV vorstellen. Der Einsatz eines Bus ist mit Hilfe von KI-Lösungen genau berechnet und kann entsprechend zur richtigen Zeit am richtigen Ort eingesetzt werden.

Geleitet wird dieses Projekt von der Arvato System GmbH.

Die Teilprojekte von Gaia-X 4 ROMS

Wie alle fünf Projekte von Gaia-X ist das Gaia-X 4 ROMS Projekt (man könnte es auch Oberprojekt nennen) in sechs weitere Teilprojekte oder Unterprojekte gegliedert.

In allen sechs Teilprojekten stellt und bietet IOTA seinen Beitrag zur Zielerreichung.

  • Teilprojekt Nummer 1: Gaia-X
  • Teilprojekt Nummer 2: Infrastruktur-Ökosystem
  • Teilprojekt Nummer 3: Daten- und Dienste-Ökosystem
  • Teilprojekt Nummer 4: Anwendungsfall ÖPNV-Flotte
  • Teilprojekt Nummer 5: Anwendungsfall Frachtflotte
  • Teilprojekt Nummer 6: Kommunikationsaustausch mit allen Oberprojekten

Im folgenden Abschnitt möchte ich an dieser Stelle noch kurz auf die einzelnen Teilprojekte eingehen, und dabei stets die Berührungspunkte von IOTA kurz und bündig hervorheben.

Teilprojekt Nummer 1: Gaia-X

Im ersten Teilprojekt geht es um den Grundaufbau des kompletten Ökosystems von Gaia-X. Dabei werden eine Reihe von Diensten definiert, die zur Erfüllung erforderlich sind u.a. identitäts- und Vertrauensdienste, Datensouveränität oder aber auch Konformität (also die Überprüfung von gemeinsam genutzten Daten). Hier kommt IOTA Identity zum Einsatz. Diese Lösung von IOTA erfüllt dabei die bereits heute grundlegenden Anforderungen seitens Gaia-X.

Teilprojekt Nummer 2: Infrastruktur-Ökosystem

Im zweiten Teilprojekt geht es um die verschiedenen Schichten von Informations- und Kommunikationstechnologien. U.a. die Bereiche Datenverarbeitung und Analyse. IOTA identifiziert dazu die möglichen Anforderungen eines bestimmten Anwendungsfalls und stellt dann daraufhin benutzerfreundliche Tools für den Betrieb der IOTA-Knoten innerhalb des Ökosystem bereit.

Teilprojekt Nummer 3: Daten- und Dienste-Ökosystem

Im dritten Teilprojekt wird ein dezentraler Datenraum für den Mobilitätssektor aufgebaut. Dabei sollen in diesem Teilprojekt erste Prototypen für die weiteren Teilprojekte vier und fünf erstellt werden, um deren Anwendungsfälle möglichst abzudecken. IOTA plant hier speziell mehrere Bausteine zu entwickeln, die einem bestimmten Zweck dienen, in dem sinngemäß unter diesem Anwendungsfall ein IOTA-Framework bereitgestellt wird, welches für die gesamte Gaia-X Community leicht zugänglich sein wird. Das folgende Schaubild soll dabei das Teilprojekt Nummer 3 und den möglichen Einsatz von IOTA-Produkten verdeutlichen:

Teilprojekt Nummer 4: Anwendungsfall ÖPNV-Flotte

Teilprojekt Nummer 4 zielt darauf ab, neue Methoden und Technologien zur optimalen Unterstützung autonomer Fahrzeuge im öffentlichen Personennahverkehr zu entwickeln. Schwerpunkte sind dabei u.a. die Fernbedienung oder aber auch die Integration von Fahrzeugflotten in ein städtisches Verkehrsmanagement. IOTA sammelt dabei Anforderungen aus der Praxis für die Weiterentwicklung ihrer Frameworks und Dienstleistungen. Andererseits unterstützen sie Partner bei der Implementierung ihrer Technologiekomponenten in ihre Dienste.

Teilprojekt Nummer 5: Anwendungsfall Frachtflotte

Teilprojekt Nummer 5 widmet sich dem Thema des ganzheitlichen Warenflusses innerhalb einer Transportkette. Ausgehend von den Prozessen sollen Methoden und Technologien entwickelt werden, die durch die Nutzung von Daten ein automatisiertes Prozedere erfüllen. IOTA leistet hier den selben Beitrag wie im Teilprojekt 5 beschrieben.

Teilprojekt Nummer 6: Kommunikationsaustausch mit allen Oberprojekten

Teilprojekt Nummer 6 umfasst das Projektmanagement (Koordination, Marketing, Controlling etc.) für die einzelnen Projekte. Insbesondere zur Erarbeitung und Darstellung von Ergebnissen. IOTA wird dabei zur Vorbereitung von Gruppentreffen eine zentrale Rolle spielen, um die Transparenz von Ergebnissen innerhalb der Projektlandschaft zu teilen.

Die nächsten Schritte in Gaia-X 4 ROMS

 

Wie oben bereits erwähnt, ist dieses Projekt auf eine Gesamtdauer von drei Jahren ausgelegt. Vorgesehen für dieses Jahr ist bis zum vierten Quartal 22 eine erste Einrichtungsphase. Dabei passt IOTA seine Technologie an die Anforderungen der Anwendungsfälle entsprechend an, um eine gesamte Übereinstimmung von allen Projekten innerhalb der Gaia-X Umgebung bereitzustellen. Ab dem zweiten Quartal 2023 soll dann die Entwicklung der Schnittstelle zu Prototypen beginnen, die bis zum vierten Quartal 2024 verlängert werden kann. Weitere Informationen könnt ihr diesem Projekt gerne unter gaia-x.eu entnehmen.

Zum Abschluss bleibt noch zu sagen, dass IOTA hier wieder einen wertvollen Beitrag für unsere europäische Gesellschaft leistet. Dies bildet dabei für mich eine weitere Säule, auf der man erkennen kann, dass IOTA mehr als nur eine reine Gewinngesellschaft ist. Auch wenn Anleger aktuell viel Geduld mitbringen müssen, so ist IOTA nicht ohne Grund in europäischen Strukturen bereits stark vertreten. Wir können uns sicher sein, dass sich das auch irgendwann bezahlt macht.

IOTA und Cardano – Altcoin Chartanalyse

IOTA und Cardano – Altcoin Chartanalyse

Heute sehen wir uns wieder IOTA und Cardano genauer an. Haben wir bei beiden Altcoins den Boden möglicherweise nun gesehen? Cardano hat einen interessanten Bereich getroffen und könnte nun bouncen.

In Kürze

  • Cardano Chartanalyse
  • Cardano Tageschart
  • IOTA Chartanalyse

Cardano Chartanalyse

Quelle: Tradingview*

Cardano (ADA) hat es gestern nicht geschafft, das Golden-Pocket (0.618 – 0.65 Fib. Retracement-Level) zu halten und ist durchbrochen. Sogar das 0.786er konnte kurzzeitig durchbrochen werden.

Momentan traden wir bei ca. 0,89 USD. Das Handelsvolumen hat zuletzt wieder deutlich zugenommen, nachdem wir eine Ineffizienz von Mitte März herausgenommen haben und somit nun wieder überall Liquidität vorhanden ist.

Dies könnte ein erstes Indiz für einen möglichen Boden bei ADA sein. Wichtig ist es nun, dass wir die 4H-EMA Ribbons nach obenhin durchbrechen und das Golden-Pocket zurückerobern können.

Cardano Tageschart

Quelle: Tradingview*

Auf dem Tageschart sehen wir eine schön aufgekaufte Dailycandle. Das Volumen ist auf Tagessicht deutlich angestiegen. Auch haben wir einen schönen langen Docht gebildet, was für Stärke im Markt spricht.

Der RSI ist weiterhin nahe am überverkauften Bereich und bildet keine bullishen Divergenzen, welche uns weiteren Auftrieb geben könnten. Wichtig wäre nun, dass wir weiterhin starkes Kaufvolumen in den Markt bekommen.

Ohne dieses besteht die Chance, dass wir noch einmal in den Bereich von ca. 0,83 USD zurückfallen und versuchen noch einmal neue Liquidität aus diesem Bereich zu holen. Jedoch umso öfters wir dies tun, desto schwächer wird die Zone.


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IOTA Chartanalyse

Quelle: Tradingview*

IOTA verhält sich relativ stabil in den letzten Tagen. Auf dem Tageschart können wir ganz klar eine Range erkennen, welche immer wieder oben und unten getestet wird. Jedoch haben wir noch kein Breakout sehen können.

Momentan traden wir bei ca. 0,65 USD und somit weiterhin knapp über unserer Tagessupportzone. Diese wurde nun bereits drei mal getestet. Handelsvolumen ist bisher nicht in den Markt gekommen.

Bei IOTA müssen wir wirklich auf Tagessicht die Daily-EMA Ribbons durchbrechen und zwar mit deutlich mehr Volumen. Schaffen wir dies nicht, steht wohl weiterhin eine Seitwärtsphase an, bis das Volumen zunimmt.

Klicke hier für die letzte Bitcoin und Ethereum Chartanalyse.

Für eine technische Analyse von Bitcoin, Ethereum, LUNA, XRP, weiteren Altcoins und aktuellen News/Ereignissen hat der Autor dieses Video erstellt:

Do Your Own Research!

Diese Analyse ist nur eine Beschreibung verschiedener Indikatoren und stellt die eigene Meinung des Autors dar.

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Ein Senator aus NewYork erklärt übertriebenen DeFi-Projekte den Krieg!

Ein Senator aus NewYork erklärt übertriebenen DeFi-Projekte den Krieg!

Senator Thomas erklärt vor allem DeFi-Projekten den Krieg. Mit einem neuen Gesetzesentwurf sollen vor allem Projekte mit Gründern, die eine hohe, unrealistische Entnahme aus der Kasse haben, als illegal deklariert werden. Zwar ist dies ein starker Eingriff in den freien Markt und zeigt, dass die Regierung immer stärker mitmischen möchte, allerdings können so verstärkt Neulinge vor den Gefahren von Altcoin-Projekten geschützt werden.

In Kürze

  • Der Gesetzesentwurf
  • DeFi-Projekte als Scams getarnt?
  • Anlaufstelle bei Scams sinnvoll

Der Gesetzesentwurf gegen DeFi-Projekte

Senator Thomas möchte eine klare und strenge Regulierung von DeFi-Projekte, die sich speziell auf den Altcoin-Bereich fokussieren. Dabei bezieht sich der neue Gesetzesentwurf vor allem auf Projekte, die Nutzer täuschen. Um dieses Problem entgegenzuwirken, soll sogar die Ausschüttung von Token im Verhältnis zum gesamt verfügbaren Token-Supply stark reduziert werden.

DeFi Projekte Betrüger

Durch die dezentrale Art der Krypto-Ökonomie können vor allem Betrüger schnell eine neue Blockchain entwickeln. Seit 2017 und dem damaligen ICO-Hype um Ethereum, ist es auch für Menschen, die noch nie programmiert haben, nicht schwer, so ein Projekt aufzubauen. Oft werden verschiedene Versprechungen zum Marketing und anderen technischen Entwicklungen getätigt, ohne dass in den darauffolgenden Jahren die vorher angepriesene Roadmap eingehalten wird.

DeFi-Projekte als Scam getarnt?

Daher soll die Handlung von Gründern, mehr als 10% der gesamten Coins eines jeweiligen Projektes innerhalb von 5 Jahren auszuzahlen, als illegal deklariert werden. Damit wird vor allem auf das Problem des Wert eines Objektes und seiner Inflation angegangen. Denn jetzt können die Gründer von DeFi-Projekten nicht mehr als 2% pro Jahr auszahlen. Ironisch ist, dass ausgerechnet in den USA prozentual deutlich mehr Geld gedruckt wurde, als der Gesetzesentwurf vorsieht – ist der Dollar auch ein DeFi-Scam? 😉


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Anlaufstelle bei Scams sinnvoll

Vor allem im ICO-Hype 2017 kamen eine exponentiell steigende Anzahl an Kryptowährungen auf den Markt. Die Produktvielfalt hat dabei das gesamte Marktsegment auf den Kopf gestellt. Auch Betrüger konnten so Fuß fassen und teilweise Milliarden-Beträge in global ablaufenden Scams erbeuten. Dabei konnten diese betrügerischen Projekte vor allem durch das starke Wachstum von Bitcoin auch gute Gewinne einfahren.

Nachdem der Markt zu Weihnachten 2017 einbrach, konnten sich auch die meisten dieser Scam-Projekte nicht halten. Millionen Menschen überall auf der Welt verloren so ihr eigenes Kapital an Betrüger, die einen großen Teil an Coins innehielten und diese früher oder später auf dem Markt verkauften. Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass Bitcoin keinen öffentlich bekannten Gründer gibt. Zwar hält Satoshi Nakamoto über eine Millionen Bitcoin, was auch etwas mehr als 5% des Marktes ausmacht, trotzdem hat er diese noch nie bewegt, weshalb die Community sich sicher ist, dass der Zugriff auf die Adresse mit dieser hohen Anzahl an Coins nicht verfügbar ist.

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