Vitalik Buterin ist gespannt auf kommende Ethereum-Projekte

Vitalik Buterin ist gespannt auf kommende Ethereum-Projekte

Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin sagte kürzlich in einem neuen Blog-Beitrag, dass DAO-verwaltete Stablecoins, die durch reale Vermögenswerte und dezentrale Identitäten mit Null-Wissen abgesichert sind, ein wichtiger Teil der Zukunft von Ethereum sein werden.

In Kürze

  • Buterin unterstützt die Interoperabilität von dezentralen Identitätselementen
  • Dezentrale Kreditscores eine Möglichkeit
  • Buterin nimmt Stellung zur nachhaltigen DAO-Governance

Buterin unterstützt die Interoperabilität von dezentralen Identitätselementen

Vitalik Buterin befürwortet zwar das Konzept der digitalen Identität, ist aber auch der Ansicht, dass es unbedingt vermieden werden sollte, verschiedene Formen der Blockchain-basierten Identität in einer einheitlichen Plattform zu vereinen. Stattdessen sollte der Schwerpunkt auf der Verbesserung der Interoperabilität der verschiedenen Projekte liegen, so der Ethereum-Mitbegründer.

Es gibt bereits mehrere laufende Projekte, die auf verschiedenen Ebenen des dezentralen Identitätsstapels angesiedelt sind.

Das wohl bekannteste Projekt ist der Ethereum Name Service (ENS), der einer Ethereum-Adresse einen für Menschen lesbaren Namen zuweist. Die Namen enden in der Regel auf .eth und erfordern von den Nutzern die Zahlung einer jährlichen Gebühr, um ihren Anspruch auf diesen Namen zu sichern.

Vitalik Buterin ist gespannt auf kommende Ethereum-Projekte

Dezentrale Kreditscores eine Möglichkeit

Atteste könnten auch verwendet werden, um das Kreditrisiko von Unternehmen ohne zentrale Torwächter zu bestimmen. Dieses Problem wurde erst kürzlich von Buterins Mitbegründer von Ethereum, Charles Hoskinson, hervorgehoben.

Das größte Hindernis für den Fortschritt dezentraler Identitäten sei die Wahrung der Privatsphäre der Nutzer auf der Kette, argumentierte Buterin, und die Entwicklung von ZK-SNARKs. ZK-SNARKS ist eine Art der Kryptographie, bei der eine Entität den Besitz von Daten gegenüber einem Verifizierer nachweisen kann, ohne die Daten aber selbst preisgeben zu müssen. Der Prüfer und der Verifizierer müssen dabei nicht miteinander sprechen.

Buterin nimmt Stellung zur nachhaltigen DAO-Governance

Beim Thema DAOs unterscheidet Buterin zwischen einer dezentralisierten Governance-Struktur und einer dezentralisierten Implementierung. Ersteres bezieht sich auf die Verwendung der Stimmen der Teilnehmer, um Entscheidungen zu treffen. Letzteres bezieht sich auf eine dezentralisierte Plattform wie eine Blockchain, die frei von den Beschränkungen eines „nationalstaatlichen Rechtssystems“ ist.

Zur Verbesserung der dezentralen Governance könnten unter anderem verschiedene Klassen von Token-Inhabern eingesetzt werden, nicht nur Inhaber von Governance-Tokens. Dies sei ungefähr vergleichbar mit der Art und Weise, wie Entscheidungen über die Gesetzgebung in einem Nationalstaat durch verschiedene Kammern des Parlaments gehen.

Andererseits verringert dies die Effizienz der DAO und behindert ihre Fähigkeit, den Kurs schnell zu ändern.

 

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Jim Cramer fordert Investoren auf, Krypto-Bestände zu verkaufen

Jim Cramer fordert Investoren auf, Krypto-Bestände zu verkaufen

Jim Cramer, der Moderator von Mad Money auf CNBC, forderte Krypto-Investoren nun dazu auf, ihre Bestände vor dem bevorstehenden Zusammenbruch im Jahr 2023 zu verkaufen.

Cramer glaubt unter anderem, dass XRP, Cardano, MATIC und Dogecoin für einen weiteren Rückgang bereit sind und sogar auf 0 Dollar fallen könnten.

In Kürze

  • Top-Kryptowährungen könnten auf 0 Dollar fallen

  • Jim Cramer warnt Krypto-Investoren

  • XRP, Cardano, MATIC und Dogecoin könnten laut Cramer auf 0 Dollar fallen

Top-Kryptowährungen könnten auf 0 Dollar fallen

Jim Cramer ist eine bekannte amerikanische Fernsehpersönlichkeit und Moderator der Sendung Mad Money auf CNBC. Cramer forderte die Anleger am 5. Dezember auf, ihre Krypto-Bestände zu verkaufen, bevor es zu spät sein könnte. Der Millionär glaubt nämlich daran, dass Top-Kryptowährungen wie Ripple (XRP), Cardano (ADA), Polygon (MATIC) und Dogecoin (DOGE) bald auf 0 Dollar fallen könnten.

Meiner persönlichen Meinung nach wird das anstehende Jahr 2023 ein äußerst schwieriges werden. Denn das Ausmaß der derzeitigen Umstände auf der Welt, ist vielen Menschen leider noch nicht bewusst.

Jim Cramer fordert Investoren auf, Krypto-Bestände zu verkaufen

Jim Cramer warnt Krypto-Investoren

Jim Cramer, eine amerikanische Fernsehpersönlichkeit mit einem außergewöhnlichem Nettovermögen von 150 Millionen Dollar, ist der Gastgeber der CNBC-Sendung Mad Money. Cramer riet allen Anlegern, ihre Kryptobestände zu verkaufen, solange noch Zeit ist, aus dem Markt auszusteigen. Der Millionär glaubt, dass die Märkte im Jahr 2023 einbrechen und die digitalen Vermögenswerte auf 0 Dollar fallen könnten.

Cramer wurde mit den folgende Worten zitiert:

Man kann sich nicht einfach selbst fertig machen und sagen: Hey, es ist zu spät zum Verkaufen. Die Wahrheit ist, dass es nie zu spät ist, eine schlechte Position zu verkaufen. Und das ist es, was Sie haben, wenn Sie diese sogenannten digitalen Vermögenswerte besitzen.

Cramer sagte den Anlegern, dass es nie zu spät ist, Kryptowährungen zu verkaufen und das Schiff zu verlassen, solange die Preise noch als hoch gelten. Cramer ist der Meinung, dass spekulative Vermögenswerte sinken könnten, wenn die US-Notenbank ihre Geldpolitik weiter strafft.

XRP, Cardano, MATIC und Dogecoin könnten laut Cramer auf 0 Dollar fallen

Cramer nannte Kryptowährungen wie XRP, Cardano, MATIC und Dogecoin und sagte, sie könnten in der bevorstehenden Rezession auf 0 Dollar fallen. Der Mad Money-Moderator warnte Investoren ausdrücklich davor, in spekulativen Anlagen zu bleiben, und sagte, dass sich Investoren nicht von der aufgeblähten Marktkapitalisierung einiger Münzen täuschen lassen sollten.

Cramer kritisierte Tether (USDT), einen Stablecoin mit einer Marktkapitalisierung von 65,57 Milliarden.

Die millionenschwere TV-Persönlichkeit sagte das Folgende:

Tether, ein sogenannter Stablecoin, der irgendwie an den Dollar gekoppelt sein soll, hat immer noch eine Marktkapitalisierung von 65 Milliarden Dollar. Es gibt immer noch eine ganze Industrie von Kryptoanbietern, die verzweifelt versuchen, all diese Dinge in der Luft zu halten. Das unterscheidet sich nicht allzu sehr von dem, was mit schlechten Aktien während des Dot-Com-Zusammenbruchs geschah.

 

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3 Fragen, die Du vor dem Kauf von Kryptowährungen im Jahr 2023 beachten solltest

3 Fragen, die Du vor dem Kauf von Kryptowährungen im Jahr 2023 beachten solltest

Investitionen in Kryptowährungen stiegen in den Jahren 2020 und 2021 sprunghaft an, und viele der Top-Kryptowährungen erreichten Allzeithochs. Der Großvater aller Kryptowährungen, der Bitcoin, kletterte von etwa 7.000$ im Januar 2020 auf über 68.000$ im November 2021. Das Jahr 2022 ist jedoch eine komplett andere Geschichte.

In Kürze

  • 1. Verfügst Du über einen Notfallfonds?

  • 2. Bist Du Long term dabei?

  • 3. Hast Du einen Plan?

1. Verfügst Du über einen Notfallfonds?

Egal, ob Du in Kryptowährungen oder Aktien investierst, stelle immer sicher, dass Du über einen gut gefüllten Notfallfonds verfügst, bevor Du startest. Wenn Du die Lebenshaltungskosten von drei bis sechs Monaten auf einem Sparkonto aufbewahren kannst, so bist Du auch in der Lage, dich gegen unerwartete Krisen, wie z. B. den Verlust des Arbeitsplatzes oder medizinische Probleme, abzusichern.

Die Kryptopreise sind in diesem Jahr drastisch gefallen. Viele Anleger hoffen, dass sich die Preise irgendwann erholen werden. Aber wenn Du gezwungen bist, einen Vermögenswert zu verkaufen, wenn er ganze 80% weniger wert ist, als Du dafür bezahlt hast, so wirst Du nicht von einer Erholung profitieren können. Wenn Du jedoch einen Notfallfonds aufbaust, kannst Du auf diesen Fonds zurückgreifen, anstatt Deine Anlagen zu verkaufen oder sogar Schulden aufzunehmen.

3 Fragen, die Du vor dem Kauf von Kryptowährungen im Jahr 2023 beachten solltest

2. Bist Du Long term dabei?

Es gibt natürlich keine Garantien, wenn es um Investitionen geht, insbesondere bei Kryptowährungen. Wenn Du jedoch mit einem Zeithorizont von 10 bis 20 Jahren investierst, so kannst Du selbst dramatische kurzfristige Einbrüche, wie wir sie in diesem Jahr erlebt haben, abwarten. Dazu musst Du natürlich an das langfristige Potenzial der Blockchain-Technologie und der einzelnen Projekte, die Du kaufst, glauben.

Geduld & Durchhaltevermögen sind einer der wichtigsten Tugenden im diesem Geschäft.

3. Hast Du einen Plan?

Sei immer ehrlich zu Dir selbst, mach Dir Gedanken warum Du Kryptowährungen kaufen möchtest und was Du vor hast damit zu erreichen. Viele Krypto-Investoren, die während des Krypto-Rausches von 2021 gekauft haben, taten dies, weil sie Angst hatten, etwas zu verpassen (FOMO) oder weil sie kurzfristige Gewinne erzielen wollten. Leider bedeutete dies im Umkehrschluss, dass die Leute in der Nähe der Höchststände kauften, ohne vollständig zu verstehen, was sie da überhaupt gekauft haben und warum.

Dein Plan sollte den Geldbetrag, den Du bereit bist zu investieren, die Arten von Kryptowährungen, die Du zu kaufen beabsichtigst, und die Dauer, die Du zu halten gedenkst, unbedingt umfassen. Es ist ebenso wichtig, dass Du dir darüber im Klaren bist, warum Du investierst. Dieses Wissen kann dabei helfen, sowohl Panikverkäufe als auch Panikkäufe zu bekämpfen, da es Dir für die Zukunft eine solide Entscheidungsgrundlage bieten wird.

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Bank of India startet CBDC-Pilotprojekt

Bank of India startet CBDC-Pilotprojekt

Die indische Zentralbank (Reserve Bank of India, RBI) hat das erste CBDC-Pilotprojekt für ihre digitale Zentralbankwährung, die e-Rupie, gestartet.

In Kürze

  • Digitaler Rupie wird im Einzelhandel getestet

  • e-Rupie wird über eine digitale Geldbörse interagieren

  • Indien hat lange darauf gewartet

Digitaler Rupie wird im Einzelhandel getestet

Der Pilotversuch begann am 1. Dezember 2022, so hieß es in einer Presseerklärung, die von Yogesh Dayal, dem Generaldirektor der RBI, unterzeichnet wurde. Bereits im Oktober hatte die Zentralbank angedeutet, dass das Experiment im Dezember starten wird, und die jüngste Mitteilung schafft nun absolute Klarheit für alle interessierten Parteien.

In einer Erklärung der RBI wird folgendes verkündet:

Das Pilotprojekt wird die Robustheit des gesamten Prozesses der Erstellung, Verteilung und Verwendung der digitalen Rupie im Einzelhandel in Echtzeit testen.

Neben Japan ist Indien nun ein weiteres Land, welches ein sogenanntes CBCD-Pilotprojekt ins Leben ruft.

Bank of India startet CBDC-Pilotprojekt

e-Rupie wird über eine digitale Geldbörse interagieren

Das Pilotprojekt beginnt mit einer ersten Gruppe von insgesamt vier Finanzinstituten, nämlich der State Bank of India, der ICICI Bank, der Yes Bank und der IDFC First Bank. Nach der ersten Versuchsrunde bestätigt die RBI, dass zukünftig vier weitere Banken an dem Pilotprojekt teilnehmen werden, darunter die Union Bank of India, die Bank of Baroda, die HDFC Bank und die Kotak Mahindra Bank.

Die indische Zentralbank erklärte ebenso, dass eine geschlossene Benutzergruppe (Closed User Group, CUG) eingesetzt wird, die aus einer ausgewählten Anzahl von Händlern und Kunden besteht. Sie hat unter anderem darauf hingewiesen, dass die e-Rupie für die Zwecke des Pilotprojekts die Form eines digitalen Tokens haben wird und in denselben Stückelungen ausgegeben wird, wie die im Umlauf befindliche Papierwährung.

D.h., ausgewählte Nutzer können mit der e-Rupie über eine digitale Geldbörse interagieren, die von den teilnehmenden Banken zur Verfügung gestellt wird und über mobile Geräte zugänglich ist.

Indien hat lange darauf gewartet

Indien denkt schon seit über einem Jahr über CBDCs nach, um die zunehmende „Kryptoisierung“ der indischen Wirtschaft abzumildern. Nach monatelangen Konsultationen & Gesprächen mit den relevanten Interessengruppen veröffentlichte die RBI ein 50-seitiges Konzeptpapier zu CBDC und startete am 1. November das Pilotprojekt für CBDC für Großkunden.

Die Regierung verteidigte den Start des Pilotprojekts mit der Begründung, dass es die Transaktionskosten in Zukunft senken würde, während es für die „Abwicklung von Sekundärmarkttransaktionen mit Staatspapieren“ eingesetzt wird.

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Bank of Japan testet digitalen Yen

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Die Bank of Japan wird nun gemeinsam mit den drei Großbanken des Landes und regionalen Finanzinstituten ab April 2023 ein Pilotprojekt zum „digitalen Yen“ durchführen.

Obwohl die BOJ noch keinen Zeitplan für die Einführung der digitalen Währung in der breiten Gesellschaft genannt hat, glauben jedoch viele Experten, dass der Pilotversuch ein Vorbote für den dramatischen Übergang zu einer bargeldlosen Wirtschaft in Japan sein wird.

In Kürze

  • Was ist der „digitale Yen“?

  • Wann werden die digitalen Yen verfügbar sein?

  • Wird Bargeld vollständig durch den digitalen Yen ersetzt werden?

Was ist der „digitale Yen“?

Beim digitalen Yen handelt es sich um eine Art digitale Zentralbankwährung (CBDC). Die BOJ sagt, dass CDBCs drei Kriterien erfüllen müssen: Sie müssen digitalisiert sein, sie müssen gesetzliches Zahlungsmittel im Land sein und sie müssen als Zentralbankverbindlichkeit ausgegeben werden. Der Name „Digitaler Yen“ soll vorerst nur ein vorläufiger Name sein.

Während der Zeitplan der BOJ weiterhin ungewiss ist, scheint die Zukunft jedoch klar zu sein. Die BOJ sieht sich mit einem sich rasch verändernden Umfeld konfrontiert, in dem Bargeld längst nicht mehr der König ist. Vor allem während und nach der Pandemie sind bargeldlose Transaktionen auf dem Vormarsch. Aus diesem Grund hat die BOJ ihre Forschung im Bereich CBDC intensiviert und Tests durchgeführt.

Bank of Japan testet digitalen Yen

Wann werden die digitalen Yen verfügbar sein?

Die BOJ hat in Vorbereitung auf die Einführung des digitalen Yen einen Test in insgesamt drei Phasen durchgeführt. Die BOJ führt bereits die erste Phase durch, in der grundlegende Funktionen wie Ausgabe und Verteilung getestet werden, und die zweite Phase, in der periphere Funktionen wie Sicherheitskontrollen getestet werden, läuft ebenfalls an. Diese Phasen sollen im kommenden März wohl abgeschlossen sein.

Quellen zufolge plant die BOJ, dann ab April 2023 ein Pilotprojekt gemeinsam mit Megabanken, Regionalbanken und privaten Fintech-Unternehmen zu starten. Der Pilotversuch wird in etwa zwei Jahre dauern, und einige Verbraucher könnten zur Teilnahme an dem Experiment herangezogen werden.

Wird Bargeld vollständig durch den digitalen Yen ersetzt werden?

Die BOJ hat angedeutet, dass sie weiterhin die Versorgung mit physischem Bargeld sicherstellen wird, solange es eine Nachfrage danach geben sollte. Bargeld wird weiterhin gehandelt werden, bis der digitale Yen in Japan zur zweiten Natur wird. Es wird daher erwartet, dass die neu gestalteten Banknoten, die in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2024 in Umlauf gebracht werden, weiterhin in Gebrauch bleiben.

Die BOJ testet ebenso, ob der digitale Yen im Falle eines Stromausfalls offline funktionieren könnte. Die BOJ könnte somit  beschließen, zunächst nur online verfügbare CBDC einzuführen, um die Gesellschaft vom Bargeld Stück für Stück zu entwöhnen.

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