Gericht bestätigt: Craig Wright ist nicht Satoshi Nakamoto!

Gericht bestätigt: Craig Wright ist nicht Satoshi Nakamoto!

Craig Wright behauptet bereits seit mehreren Jahren, dass er der pseudonyme Gründer von Bitcoin, Satoshi Nakamoto, sei. Jetzt hat das High Court in London nach einem Prozess, der mehrere Monate gedauert hat, dass er nicht der Erfinder von Bitcoin sei. Was viele Bitcoin-Befürworter schon vermutet hatten, hat sich jetzt bestätigt. 

In Kürze

  • Craig Wright ist nicht Satoshi Nakamoto
  • Gericht widerspricht Wichtigtuer
  • Wer ist Satoshi Nakamoto?

Craig Wright ist nicht Satoshi Nakamoto

Craig Wright behauptete in den letzten Jahren immer wieder, Satoshi Nakamoto zu sein. Ein Zusammenschluss mit dem Namen Crypto Open Patent Alliance (COPA) hat jetzt viele verschiedene Beweise zusammengetragen, nach denen Wright diese klar gefälscht hat. Zu der Allianz gehören bekannte Bitcoin Persönlichkeiten und Unternehmen, darunter Jack Dorsey’s (ehemals Twitter-Gründer) Bitcoin-Unternehmen Block und Michael Saylor mit Microstrategy (Firmen-Bilanz mehr als 200.000 BTC), sowie Coinbase.

Gericht bestätigt Beweisfälschung

Das Gericht unter Richter Mellor bestätigt die Beweisfälschung. Nach einem zweimonatigen Prozess ist es jetzt offiziell: Craig Wright ist nicht Satoshi Nakamoto. Das Urteil hat vor allem aus dem Grund klare Indizien aufgewiesen, da in den letzten Monaten viele verschiedene E-Mails aus der damaligen Zeit veröffentlicht wurden. Diese konnten die zusammengetragenen Beweise der COPA untermauern.

Wer ist Satoshi Nakamoto?

Satoshi Nakamoto hat in einem E-Mail-Verteiler 2008 die Idee von Bitcoin als dezentrale Währung ohne zentrale bzw. dritte Partei veröffentlicht. Nach einigen Jahren ist er untergetaucht. Seitdem besteht das dezentrale Netzwerk durch die verteilte Struktur vieler verschiedener Menschen untereinander weiter – und wächst immer stärker und größer an.

Craig Wright nicht Satoshi

Natürlich gibt es in dieser Entwicklung auch viele Personen, die Behaupten Satoshi Nakamoto zu sein. Was diese Personen nicht verstehen ist, dass Satoshi Nakamoto absichtlich untergetaucht ist. Denn nur wenn das Bitcoin-Netzwerk wirklich ohne Beeinflussung einer zentralen Partei auskommt, dann ist es wirklich dezentral und hat einen Sinn.

Falls ein dezentrales Modell nicht erforderlich ist, ist eine effizientere Programmierung auf einem zentralen Server deutlich logischer. Zwar könnte Satoshi Nakamoto technisch nur sehr wenig Einfluss auf das Netzwerk ausüben, trotzdem wäre seine öffentliche Meinung ein Einflussfaktor auf die anderen Akteure der dezentralen Bitcoin-Welt. Mit Zunahme der Zeit und Größe des Bitcoin-Netzwerkes würde der Einfluss von Satoshi, kommt er doch irgendwann ans Tageslicht, immer geringer werden. 

Ob es sich um eine Person oder eine Gruppe von Menschen gehandelt hat, diese Info wird wohl nie ans Tageslicht kommen. Trotzdem ist genau dieser Fakt, dass Satoshi Nakamoto unbekannt und nicht eine öffentliche Einzelperson, wie Craig Wright ist, sehr wichtig für die gesamte Entwicklung des Bitcoin-Ökosystems in der Vergangenheit, als auch in der Zukunft.

Lese dazu: Wer war Satoshi Nakamoto?

Der Bitcoin-Pass: El Salvador senkt die Steuer für Investoren auf 0%

Der Bitcoin-Pass: El Salvador senkt die Steuer für Investoren auf 0%

El Salvador senkt die Einkommenssteuer auf ausländische Investitionen mittels dem Bitcoin-Pass auf 0%. Dies wurde am gestrigen 13. März 2024 von Präsident Bukele auf X verkündet. Durch diese offene Haltung gegenüber Investitionen aus dem Ausland, möchte das südamerikanische Land vor allem die wirtschaftliche Infrastruktur weiter ausbauen und es stärker auf dem Weltmarkt wirken lassen.

In Kürze

  • Einkommenssteuer und Bitcoin-Pass
  • Bitcoin-Pass und ausländische Investitionen
  • Regierung als Risiko?

Einkommenssteuer und Bitcoin-Pass

El Salvador hat ein Gesetz verabschiedet, welches auf Kapital abzielt, das aus dem Ausland im Land investiert wird. Bis zu dieser Entscheidung gab es eine Besteuerung von 30% auf diese Gelder. Nun ist die Besteuerung quasi komplett abgeschafft worden und beträgt 0%.

El Salvador Bitcoin-Pass

Durch ein Visum ist es möglich, die Staatsbürgerschaft in El Salvador zu erhalten. Vor allem für Firmen soll diese niedrige Besteuerung attraktiv sein. Dazu erklärte der Präsident Nayib Bukele am gestrigen 13. März auf X (ehemals Twitter):

Der Kongress hat unser Einkommenssteuergesetz für internationale Investitionen und Geldtransfers reformiert und den Steuersatz von 30 % auf 0 % gesenkt.

Bitcoin-Pass und BTC Gewinne von El Salvador

Bukele investiert seit mehr als zwei Jahren in die größte Kryptowährung der Welt. Aufgrund steigender Staatsschulden in US-Dollar stieg der Druck auf dem Weltmarkt stark an. Auch der internationale Währungshof hat hier klaren Druck ausgeübt. Bukele fing damals prompt an, Bitcoin neben dem US-Dollar als staatliches Zahlungsmittel zu integrieren und akkumulierte immer mehr Bitcoin.

Lese dazu: Bukele könnte durch die Bitcoin Gewinne seine WEF-Schulden zurückzahlen.

Die Tatsache, dass die größten Volkswirtschaften der Welt, ebenfalls steigende Staatsschulden aufweisen, zeigt, dass sich Bukele durch die Integration von Bitcoin in der Wirtschaft von einem Schuldgeldsystem hin zu einem System auf Vermögenswerten entschied. Durch den Anstieg des Bitcoin-Preises auf über 70.000 US-Dollar zum Zeitpunkt der Gesetzesänderung, könnte Bukele plötzlich seine Schulden zahlen. Nicht wie viele andere Länder, die weiter mehr Schulden aufgebaut haben.

Regierung als Risiko?

Für einige gilt Bukele als Genie und Visionär, für andere ist er ein Diktator. Tatsächlich konnte der Präsident Bitcoin nur deswegen als Zahlungsmittel einführen, da er eine relativ große, uneingeschränkte Macht besitzt. Ebenfalls konnte er der Bandenkriminalität ein Ende bereiten. Dabei wurden viele Bandenmitglieder ohne richtigen Prozess inhaftiert. Dies ist einer der größten Kritik-Punkte an Bukele.

Trotzdem konnte er mit der Anlage von Staatsgeldern in Bitcoin tatsächlich im Land neuen Wohlstand hervorrufen. Wenn jetzt ausländische Investoren in El Salvador Fuß fassen, können auch arme Menschen eine Arbeit finden und ihren Lebensstandard verbessern. Der Bitcoin-Pass und die Abschaffung der Einkommenssteuer für ausländische Investoren ist ein wichtiges Vehikel, um die Entwicklung zu unterstützen. Wird Bukele seine Stellung ausnutzen, oder kann El Savlador tatsächlich wachsen?

Bitcoin jetzt größer als Silber und die Wahrscheinlichkeit eines Bitcoin Anstiegs

Bitcoin jetzt größer als Silber und die Wahrscheinlichkeit eines Bitcoin Anstiegs

Bitcoin erreicht ein neues Jahreshoch und ist jetzt größer als der traditionelle Silber-Markt. Gold gilt als sicheres Anlagemittel schlechthin – Silber neben Gold als das zweite mit den besten Eigenschaften eines natürlichen Geldes. Trotzdem konnte Bitcoin jetzt eine höhere Beliebtheit erfahren. Auch die letzten Bitcoin-Gegner müssen also akzeptieren, dass Bitcoin global gesehen beliebter ist, als Silber. Jetzt erfährst du den Grund, weshalb Bitcoin stärker ansteigen kann, als Silber. Dieses Konzept hatte bereits der pseudonyme Gründer von Bitcoin, Satoshi Nakamoto, vor der Veröffentlichung von Bitcoin entworfen. 

In Kürze

  • Gold- und Silberpreis und Inflation
  • Schwierigkeitsanpassung von Bitcoin
  • „Das bessere Geld“

Gold- und Silberpreis und Inflation

Gold- und Silber sind die klassischen Anlagemittel schlechthin. Das Gegenpartei-Risiko liegt anders als bei Aktien oder Fonds bei dem Rohstoff selbst und ist damit im Periodensystem begründet. Soweit so gut. Doch warum steigt Gold- und Silber weniger stark an, als Bitcoin?

Betrachten wir in einem Fall-Beispiel, was mit der Inflation von Silber geschieht, sobald der Preis steigt. Die Betreiber von Silber-Minen, welche ihre Profite durch den Verkauf von Rohstoffen erzielen, sind direkt von dem Preisanstieg betroffen. Diese haben deutlich mehr Gewinn, als vorher. Durch den gestiegenen Gewinn der Minen-Betreiber bleibt auch mehr Liquidität übrig. Da Fiat-Geld an Kaufkraft verliert, sind die Minen-Betreiber gezwungen, die höhere Liquidität in ihre gewinnträchtige Unternehmensstruktur zu investieren.

Bitcoin Anstiegs

Als Effekt wird mehr Silber abgebaut, als vorher. Der höhere Preis eines Rohstoffes erzeugt also auch eine höhere Liquidität im betroffenen Unternehmen und damit ein intensiveres Abbauen der Rohstoffe. Durch diesen Effekt steigt bei Gold und Silber die Anzahl von neuen Einheiten, die auf dem Markt kommen, deutlich an. Dies wird als Inflation bezeichnet. Da die Minen-Betreiber also nach dem Anstieg deutlich mehr Rohstoffe verkaufen können, als vorher, steigt der Preisdruck auf dem Markt und der Vermögenswert wird wieder abgewertet.

Schwierigkeitsanpassung von Bitcoin

Das Bitcoin Netzwerk hat ebenfalls eine Inflation. Alle 10 Minuten bzw. jeden neuen Block werden neue Bitcoin-Einheiten im Markt verteilt. Ein neuer Block entsteht durch Rechenleistung. Hier gilt: Umso höher die Rechenleistung im Bitcoin Netzwerk ist, umso schwerer ist es einen neuen Block zu finden. Auch gegenteilig – wenn die Rechenleistung enorm sinkt, wird auch die Schwierigkeit, einen neuen Block zu finden, weiter sinken.

Sollte der Preis von Bitcoin steigen, dann haben auch die Bitcoin-Miner einen größeren Fiat-Gewinn übrig. Diesen investieren sie ebenfalls, wie die Gold-Betreiber, meistens in neue Hardware, die wieder mehr Rechenleistung aufbringt.

Sobald also der Bitcoin Preis steigt, steigt auch früher oder später die Rechenleistung weiter an, da die Partei, welche für das Mining zuständig ist, schlichtweg eine höhere Produktivität aufweist, als vor dem Preisanstieg. Sobald die Rechenleistung ansteigt, wird also schneller ein Block gefunden, als jede 10 Minuten. Die Zeitdauer, bis ein neuer Block gefunden wird, sinkt also erstmal ab. Dadurch werden in der gleichen Zeiteinheit mehr Bitcoin Einheiten auf den Markt geschwemmt, als vorher. Eine stärkere Inflation ist also auch bei Bitcoin gegeben – zumindest kurzzeitig.

Die Schwierigkeitsanpassung von Bitcoin, welche im ersten Absatz dieses Kapitels bereits beschrieben ist, passt sich alle zwei Wochen von alleine an. Sobald die Rechenleistung also steigt, aktualisiert das Netzwerk die Stärke des Aufwandes, welches zu benötigen ist so, dass wieder in 10 Minuten ein neuer Block gefunden wird.

Bei Rohstoffen wird die Schwierigkeit nicht angepasst. Dadurch ist bei Rohstoffen in den ersten Monaten nach einem Preisanstieg eine höhere Inflation zu erkennen, als bei Bitcoin. Der Preisdruck bei Bitcoin ist also bei Silber und Gold deutlich geringer, wenn der Preis um die gleiche Prozentzahl ansteigt.

Bereits gestern haben wir im Krypto Guru Newsletter, der jedem Sonntag kostenlos in deinem E-Mail-Postfach landet, darüber gesprochen, warum Bitcoin Silber einholen wird. Wenn du solche heißen News als erster erhalten möchtest, dann klicke hier und sichere dir zusätzlich den gratis StarterGuide!

„Das bessere Geld“

Vor allem diese Konstante in der Inflation beschreibt die klassische Volkswirtschaftslehre. Gold und Silber haben wegen dieser Konstante das Vertrauen der Bevölkerung geschichtlich erarbeitet. Bitcoin stellt eine digitale Nachbildung von Gold und Silber dar, indem auch dort kein Gegenpartei-Risiko besteht. Durch die Schwierigkeitsanpassung alle zwei Wochen, kann Bitcoin allerdings einen geringeren Kaufkraft-Verlust, wie klassische Rohstoffe aufweisen.

Nun könnte man bei Bitcoin also vom besseren Gold bzw. Silber sprechen. In der Praxis ist Bitcoin verglichen mit der Lebensdauer von Gold und Silber noch in den Kinderschuhen. Die Schwierigkeitsanpassung ist ein Mechanismus, der die stärkere Steigerung von Bitcoin im Vergleich zu Gold und Silber unterstreicht. Wer also nicht in Bitcoin, sondern in Gold, spart, der hat Kosten aufgrund der nicht-Nutzung von Bitcoin als Sparanlage.

In der Volkswirtschaft wird dabei von Opportunitätskosten gesprochen, also versteckten Kosten. Wer in Gold und nicht in Bitcoin spart, der hat bei einem stärkeren Anstieg von Bitcoin im Vergleich zu Gold also Opportunitätskosten. Natürlich sollte jetzt nicht panisch alles Gold oder Silber verkauft werden. Die Rohstoffe bieten eine absolute Konstante ohne Gegenpartei-Risiko. Trotzdem stellt Bitcoin aus makroökonomischer und volkswirtschaftlicher Sicht aufgrund der Veränderung der Schwierigkeit ein „besseres Geld“ dar.

Dies ist wie immer keine Anlageberatung, sondern lediglich die eigene Meinung des Autors. Falls du dich trotzdem dazu entscheiden möchtest, Bitcoin zu kaufen, dann kannst du das durch Überweisung vom Bankkonto direkt ins eigene, sichere Wallet transferiert werden. Ich nutze dafür 21bitcoin. Mit unserem Link* sparst du nochmal 20% auf die Gebühren.*

Neue Satoshi Mails veröffentlicht: Bitcoin Gründer erwähnt Ripple

Neue Satoshi Mails veröffentlicht: Bitcoin Gründer erwähnt Ripple

Ein Bitcoin Entwickler hat gestern seine E-Mail-Verläufe mit Satoshi Nakamoto, dem Begründer von Bitcoin, veröffentlicht. Damit reiht er sich in einer Gruppe von Personen ein, die ihre Satoshi Mails bereits publiziert haben. Da Bitcoin als dezentrales Netzwerk durch eine anonyme Partei erschaffen wurde, tragen diese E-Mails maßgeblich zum Rekonstruieren der damaligen Entwicklungsgeschichte der bis heute größten dezentralen Digitalwährung bei.

In Kürze

  • Neue Satoshi Mails
  • Ripple als verteiltes Netzwerk
  • Einreihung in bestehende Satoshi Mails

Neue Satoshi Mails

Am gestrigen 24. Februar 2024 veröffentlichte Martti Malmi auf Github seine E-Mails mit Satoshi Nakamoto. Malmi ist ein finnischer Informatiker, der bereits im Entstehungsjahr von Bitcoin 2009 in den Markt zur Entwicklung von Bitcoin beigetragen hat. Neben verschiedenen technischen Dingen, wie die Anzahl der Einheiten im Netzwerk oder die Unterteilbarkeit einzelner Einheiten untereinander, wurde in den mehr als 250 E-Mails auch auf Ripple eingegangen.

Satoshi Mails

Ripple als verteiltes Netzwerk

Dabei ist wichtig zu verstehen, dass Ripple bereits eine – vergleichbar mit heutigen Kryptowährungen – lange Entwicklungsgeschichte hat. Bereits 2004 entwickelte Ryan Fugger das Konzept eines dezentralen Zahlungsnetzwerks mit dem Namen RipplePay. Erst 2012 wurde dieses dann als Unternehmen Ripple Labs offiziell gestartet.

Satoshi schrieb zu Ripple in den E-Mails (frei übersetzt):

Ripple ist insofern interessant, als es das einzige andere System ist, das etwas mit Vertrauen macht, außer es auf einen zentralen Server zu konzentrieren.

Die Entwicklung von Bitcoin und Ripple schien zu Beginn also relativ parallel abzulaufen. Im Laufe der Zeit und vor allem durch die Gründung des Unternehmens hinter Ripple, wurde die Ausrichtung von einer dezentralen Währung klar in Richtung einer zentralen umgeschwenkt. Diesen großen Unterschied konnte damals noch keiner wissen, weshalb auch Satoshi von der Lösung durch Ripple beeindruckt war.

Einreihung in bestehende Satoshi Mails

Bereits in der Vergangenheit haben Bitcoin Entwickler immer wieder ihre Satoshi Mails veröffentlicht. Da sich der pseudonyme Erfinder von Bitcoin bereits am 12. Dezember 2010 verabschiedete, gibt es nur begrenzte Informationen zu diesem. Am Ende erklärte er, dass er sich anderen Dingen zuwenden möchte und nicht länger das dezentrale Netzwerk als zentrale Gründungsperson in seiner Entwicklung gefährden.

Ohne ihm wäre die Wettbewerbsfähigkeit von Bitcoin gegenüber anderen dezentralen Systemen einfach besser. Die Satoshi Mails von Martti Malmi tragen also einen großen Beitrag dazu bei, das Pussel um die Entwicklung von Bitcoin zu vervollständigen.

Lese dazu: Wer war Satoshi Nakamoto?

Neues BRICS-Mitglied erlebt starkes Handelswachstum

Neues BRICS-Mitglied erlebt starkes Handelswachstum

Ein neues BRICS-Mitglied konnte bereits einige Wochen nach Anschluss zum Bündnis hohe Wachstumsraten verzeichnen. Ebenfalls haben sich zum Anfang des Jahres Äthiopien, der Iran und die Vereinigten Arabischen Emirate dort angeschlossen. Durch die tiefere Zusammenarbeit außerhalb der geldpolitischen Herrschaft der westlichen Welt ist so in Ägypten bereits jetzt ein starkes Wirschaftswachstum erreicht worden.

In Kürze

  • Neues BRICS-Mitglied steigert Handelswachstum
  • Was sind die BRICS-Staaten?
  • Machtstellung der westlichen Welt

Neues BRICS-Mitglied steigert Handelswachstum

Bereits 2021 konnte das Handelsvolumen zwischen Ägypten und Südafrika signifikant steigen. In diesem Zeitraum hat sich der Betrag von 217 Millionen Dollar im Vergleich zum Vorjahr um über 58 Millionen Dollar gesteigert. Das Handelswachstum betrug damals 37%. Seit Beitritt in das Bündnis konnte das neue BRICS-Mitglied das Handelsvolumen nochmal deutlich steigern.

Die von Ägypten am häufigsten exportierten Güter umfassen neben verschiedenen Varianten von Kunststoffen und deren Produkte auch der Export von Zuckerprodukten sowie verschiedene Waren zur Gemüsezubereitung. Auch Öle und elektronische Hardware taucht häufig auf.

Was sind die BRICS-Staaten?

Die Entwicklung der BRICS-Staaten geht bereits auf mehrere Jahrzehnte zurück. Denn der US-Dollar als Weltreserve-Währung wird bereits seit der Nachkriegszeit als globales Zahlungsmittel genutzt. Die Bepreisung der Waren und Dienstleistungen einzelner Länder auf dem Weltmarkt in US-Dollar ermöglicht der USA einen signifikanten Einfluss auf die Währungs- und Preisstabilität der einzelnen Landeswährungen und Produkte zu bewirken.

BRICS-Mitglied Staaten

Diese zentrale Ausrichtung von Seiten der USA wird von vielen Ländern als kritisch gesehen. Die BRICS-Staaten sind ein Zusammenschluss zwischen der größten Anzahl an Bevölkerungsgruppen weltweit. Neben Brasilien ist Russland, Indien, China und Südafrika das Herzstück der BRICS. Anders als bei der autoritär agierenden USA wird im BRICS-Bündnis eine faire Entscheidungsfindung über alle Beteiligte hinweg ermöglicht.

Machtstellung der USA

Dabei scheint die Machtstellung der USA aktuell zu schwinden. Immer mehr Länder wenden sich vom US-Dollar als Welthandelswährung ab. Durch diesen Effekt sinkt das Volumen am Weltmarkt, auf das die westliche Welt einen Einfluss nehmen kann. Durch die Implementierung eines fairen Systems, könnte sich die Weltwirtschaft zu einem kooperativeren Modell entwickeln. Auch Bitcoin und Kryptowährungen sehen durch ihre dezentrale Philosophie ein kooperatives System als ultimatives Endziel an. Wir können gespannt bleiben, wohin die Reise noch geht.

Lese dazu: Was die Expansion der BRICS-Staaten für die USA zu bedeuten hat.