Cardano Exit Scam? Was du wissen solltest, aber worüber keiner spricht …

Cardano Exit Scam? Was du wissen solltest, aber worüber keiner spricht …

Viele Krypto-Investoren sprechen gerade von einem Cardano Exit Scam, obwohl es ein planmäßiges Upgrade gab. Warum das so ist und weshalb die Implementierung des ADA-Netzwerks auf der Bitcoin-Blockchain tatsächlich die Investoren hinters Licht geführt hat, erfährst du in diesem Artikel.

In Kürze

  • Cardano Exit Scam
  • Kryptowährungen: Zentral oder Dezentral?
  • War Cardano jemals dezentral?
  • Folgen weitere Kryptowährungen?

Cardano Exit Scam?

Cardano möchte mit einem neuen Upgrade Smart-Contracts auf Bitcoin implementieren. Durch ein ähnliches Transaktionsmodell ist eine Kompatibilität zwischen den beiden Netzwerken möglich. Dies ermöglicht einige neue Funktionen für die Nutzer von Cardano, aber auch für die Nutzer von Bitcoin. Denn jetzt können Bitcoin-Nutzer die Vorteile von Cardano verwenden – Cardano-Nutzer können ihre ADA auf der Bitcoin-Blockchain lagern.

Doch die Einführung ist lediglich wegen der Implementierung von BitcoinOS auf der größten Blockchain aller Zeiten möglich. Das Update im Bitcoin-Netzwerk hat bereits vor über einem Jahr Smart-Contracts zugelassen. Wieso wird also jetzt Cardano in BitcoinOS implementiert, wenn Smart-Contracts bereits möglich sind? Viele Nutzer sehen einen Cardano Exit Scam, obwohl Cardano noch läuft. Doch warum?

Kryptowährungen: Zentral oder dezentral?

Bei der Frage, ob Kryptowährungen dezentral sind, stellt sich die Frage, was überhaupt dezentral ist. Kann etwas wirklich komplette Dezentralität aufweisen? Die Antwort lautet nein. Denn alles was maximal dezentral ist, kann sich wieder weiter aufteilen und so stärker dezentral werden.

Betrachten wir diese Begriffserklärung im Zusammenhang mit dezentralen Kryptowährungen, dann fällt auf, dass tatsächlich nur die Kryptowährung, welche am stärksten verteilt bzw. am die größte Markt-Dominanz aufweist, wirklich dezentrale Eigenschaften hat. Bei allen Kryptowährungen, die nicht so dezentral sind, wie Bitcoin, gibt es daher offensichtlich eine Tendenz zur Zentralisierung. Bereits mit der Einführung von Bitcoin hat Satoshi Nakamoto genau vor diesem theoretischen Gedankenspiel gewarnt und auch viele Bitcoin-Entwickler haben sich in den letzten Jahren deshalb zerstritten. Den Höhepunkt des Streits, was wirklich dezentral ist, haben die sogenannten Block-Size-Wars 2017 erreicht.

Damals haben sich einige Bitcoin-Nutzer gestritten, was Bitcoin können soll. Da ein dezentrales Blockchain-Projekt nur durch Mehrheitsabstimmung und Findung eines Konsens Upgrades umsetzen kann, haben einige Bitcoin-Entwickler prompt durch die selbstständige Umsetzung ihrer Protokoll-Änderungen neue Bitcoin mit einer neuen Technologie geschaffen. Das Ergebnis war, dass es plötzlich mehrere Bitcoin-Protokolle auf dem Markt gab. Dazu gehört neben Bitcoin Cash auch Bitcoin Satoshis Version oder Bitcoin Dark – die Liste hat bis heute über mehrere 100 verschiedene Kryptowährungen eingeschlossen.

Cardano Exit Scam

Alle dieser Währungen haben eins gemeinsam: Ein zentrales Gründungsteam sowie eine zentrale Philosophie – welche in keinem Fall mit dezentralen Projekten einhergeht. Der Beweis, warum Bitcoin den Kampf um die dezentralste Struktur gewonnen hat, ist die Nutzeranzahl. Denn diese ist bei den alternativen Bitcoin-Protokollen stark gesunken, während sie bei der ursprünglichen Chain weiter gestiegen ist. Dies bestätigt auch die Tatsache, dass nicht die Miner über ein Blockchain-Netzwerk regieren, sondern die Herrschaft bei den Nutzern liegt.

Dies ist ein Beweis, dass nur die Kryptowährung wirklich erfolgreich ist, die wirklich dezentral ist. Wirklich dezentral ist allerdings nur das Netzwerk, welches die größte Verteilung aufweist, also nur Bitcoin.

War Cardano jemals dezentral?

Die Cardano-Blockchain ist – was viele neue Marktteilnehmer nicht wissen – ebenfalls ein solches Projekt. Die Gründer haben versucht die Vorteile von Bitcoin zu kopieren und ein dezentraleres Netzwerk zu schaffen – und sind kläglich gescheitert. Doch wie können wir das feststellen?

Cardano hat über die letzten Jahre und vor allem kurz nach dem Altcoin-Hype 2017 ein starkes Wachstum verzeichnet. Seither sinkt der Kurs im Steilflug immer weiter und kann nicht wachsen. Die Größe des Protokolls nimmt also ab – es wird also immer zentraler. Davon abgesehen stellt sich die Frage, ob es überhaupt dezentral war, wenn es diese Entwicklung aufweist. An dieser Stelle landen wir wieder bei der Frage vom Anfang: Wie verteilt muss ein Projekt denn sein, damit es dezentral ist?

Die einzige Rettung für das Cardano-Team in dieser Abwärtsspirale ist tatsächlich nur eine Möglichkeit: Die Akzeptanz, dass Bitcoin ungeschlagen das dezentralste Netzwerk ist und die Unterstützung dieses. Das ist der einzige Grund, weshalb Cardano das Upgrade nicht selbst durchführt, sondern eine Implementierung auf Bitcoin anstrebt. Durch den Hype des Upgrades sollen also Bitcoin-Nutzer überzeugt werden, doch das Cardano-Ökosystem mitzubenutzen. Die Nutzerbasis von Bitcoin soll für ein weiteres Wachstum von Cardano verwendet werden.

Diese Änderung ist nicht über die Cardano-Community gelaufen, sondern wurde von den Gründern entschieden. Ein klares Indiz dafür, dass in der Blockchain-Sprache bei Cardano nicht von zentral gesprochen werden kann. Viele Nutzer erkennen nicht, dass dieser Hype für die Cardano-Gründer eine Möglichkeit ist, ihre Bestände in Bitcoin zu tauschen.

An dieser Stelle wagt der Autor und Gründer von Krypto Guru eine waghalsige Aussage:

Das Upgrade wurde auf Bitcoin implementiert, damit die Cardano-Gründer ihre ADA-Bestände gegen BTC tauschen können. Die Investoren von Cardano wurden also betrogen und durch ein falsches Versprechen hingehalten.

Sollte der Kurs von Cardano weiter fallen, dann bestätigt sich dieser Gedanke. Bereits vor einigen Jahren war uns als Gründungsteam klar, dass die meisten Blockchain-Projekte nur dezentral überleben können, wenn sie das größte Protokoll nutzen. Leider (!) bestätigt sich nun diese Aussage, die damals in Folge der Block-Size-Wars lediglich eine Feststellung war. Durch das Aufgeben des Glaubens an die eigene Blockchain, zerstört sich die Blockchain selbst und verstärkt die Nutzung des größeren Netzwerks.

Folgen weitere Kryptowährungen?

Dabei besteht die Möglichkeit, dass weitere Gründungsteams diese Manipulation nutzen, um nochmal Geld aus dem Markt zu ziehen oder ihre durch Verlust getränkten Bestände in eine größere Kryptowährung umwandeln. Die Wahrscheinlichkeit, dass weitere Kryptowährungen folgen, besteht.

Oft wurde in der Vergangenheit eine Änderung zu einem Staking-Protokoll genutzt, um Liquidität in die Tasche der Gründer zu scheffeln. Vor allem bei der Einführung von Staking bei Ethereum konnte sich das Gründungsteam, welches prozentual die meisten ETH-Bestände hält, auch die größte Rendite einfahren. Dies war geplant – also absehbar!

Viele Personen sind leider zu kurz im Markt und erkennen nicht das Problem der dezentralen Philosophie, welches durch den Wirtschaftsökonom Mises 1942 aufgestellt wurde, weshalb sein Schüler Hayek dafür 1973 einen Wirtschaftsnobelpreis bekommen und weshalb die Entwicklung der Cypherpunks im Zuge der Verbreitung des Internets letztendlich Bitcoin erschaffen hatte. Viele dieser Personen leben heute nicht mehr, einige Cypherpunks haben sich zurückgezogen und der aktuelle Krypto-Markt ist getränkt von Menschen, die nicht verstehen, warum Bitcoin existiert und sich nur bereichern wollen. Eine Tragödie. Peter McCormack, einer von wenigen Bitcoin-Entwicklern, äußern sich dazu auf X.

Wir glauben trotzdem an dem Markt. Denn keiner kann Bitcoin stoppen, solange es das größte Protokoll ist. Daher gibt es von uns auch nur eine Garantie für Bitcoin, welches jetzt das Cardano-Netzwerk geschluckt hat.

Lasst euch nicht verarschen!

Kursziel 100.000 Dollar? Wie BlackRocks Bitcoin ETF den Markt anheizt

Kursziel 100.000 Dollar? Wie BlackRocks Bitcoin ETF den Markt anheizt

Der Bitcoin ETF-Markt in den USA erlebt derzeit eine neue Dynamik, angeführt vom Bitcoin-ETF (IBIT) des Finanzriesen BlackRock, der am Dienstag, den 29. Oktober, ein beeindruckendes Handelsvolumen verzeichnete. 

In Kürze

  • FOMO unter institutionellen Anlegern treibt Handelsvolumen in die Höhe

  • Kursziel von 100.000 US-Dollar – Forscher sehen starkes Wachstumspotenzial

  • Bitcoin ETFs kurz vor Meilenstein – Bald über 1 Million BTC im Bestand

FOMO unter institutionellen Anlegern treibt Handelsvolumen in die Höhe

Bloombergs ETF-Experte Eric Balchunas hebt hervor, dass die ungewöhnlich hohe Handelsaktivität des Bitcoin-ETF auf ein institutionelles FOMO zurückzuführen sein könnte. Während ETF-Handelsvolumen normalerweise in Baisse-Phasen ansteigen, zeigt sich in diesem Fall das Gegenteil. Die Bitcoin-Rally der vergangenen Woche mit einer Steigerung von 8 % hat viele Großanleger zur aktiven Beteiligung bewegt, um nichts zu verpassen.

Der aktuelle Bitcoin-Kurs liegt bei 72.267 US-Dollar, was nah an seinem bisherigen Höchststand liegt, und seine Marktkapitalisierung beträgt beeindruckende 1,429 Billionen Dollar. Trotz des zunehmenden institutionellen Interesses zeigt sich der Einzelhandel zurückhaltend, obwohl Analyst Miles Deutscher betont, dass es gerade diese Kleinanleger waren, die frühere Höhenflüge der Kryptowährung maßgeblich befeuert haben. Sollte Bitcoin weiter ansteigen, könnten schon bald auch private Anleger verstärkt in den Markt eintreten.

Kursziel von 100.000 US-Dollar – Forscher sehen starkes Wachstumspotenzial

Das Krypto-Forschungsunternehmen 10x Research geht davon aus, dass aktuelle Markttrends und bevorstehende globale Ereignisse den Bitcoin-Kurs bis Januar 2025 auf 100.000 US-Dollar treiben könnten. Diese Prognose wird von einem stark wachsenden institutionellen Interesse getragen, das sich durch die neuen Bitcoin-ETFs verstärkt.

Der Kursanstieg, so die Forscher, könnte durch eine mögliche Welle an Einzelhandelsaktivität noch weiter beflügelt werden und den Preis in Richtung eines neuen Allzeithochs bringen.

Kursziel 100.000 Dollar? Wie BlackRocks Bitcoin ETF den Markt anheizt

Bitcoin ETFs kurz vor Meilenstein – Bald über 1 Million BTC im Bestand

Ein Meilenstein könnte in den nächsten 24 Stunden erreicht werden, da Bitcoin ETFs weltweit kurz davor stehen, insgesamt über eine Million BTC zu halten, die derzeit über 71,7 Milliarden US-Dollar wert wären. Eric Balchunas betont, dass sich die ETF-Bestände momentan auf rund 996.000 BTC belaufen und die magische Grenze von einer Million BTC bald durchbrochen werden könnte. Sollte dies eintreten, wären die Bitcoin-ETFs auf einem Weg, die größten BTC-Inhaber der Welt zu werden – möglicherweise schon im November, was selbst das Wallet von Satoshi Nakamoto, das über 1,1 Millionen BTC besitzt, übertreffen könnte.

Dieser neue Schwung im Bitcoin-ETF-Markt zeigt nicht nur das wachsende Interesse institutioneller Anleger, sondern könnte, durch eine erhöhte Präsenz und das Vertrauen der Anleger, langfristig auch die Einzelhandelsbeteiligung wieder ankurbeln.

Zentralbanken und Bitcoin: Ein Blick auf das Potenzial als Reserve-Asset

Zentralbanken und Bitcoin: Ein Blick auf das Potenzial als Reserve-Asset

In einem aktuellen Bericht mit dem Titel „Der Fall für Bitcoin als Reserve-Asset“ vom Bitcoin Policy Institute (BPI) untersucht Dr. Matthew Ferranti die Gründe, warum Zentralbanken überlegen könnten, Bitcoin als Reserve-Asset zu halten.

In Kürze

  • Die Parallelen zu Gold und die Rolle von El Salvador

  • Die langfristige Performance und die Reaktion auf Inflationsdruck

  • Zentralbanken: Skepsis und das strategische Potenzial von Bitcoin

Die Parallelen zu Gold und die Rolle von El Salvador

Ferranti beginnt seinen Bericht mit dem Hinweis darauf, dass Zentralbanken weltweit ihre Goldbestände kontinuierlich ausbauen. Dies könnte darauf hindeuten, dass auch Bitcoin als digitales Gold eine ähnliche Attraktivität bietet. Das auffälligste Beispiel einer Zentralbank, die diesen Schritt bereits vollzogen hat, ist El Salvador: Hier macht Bitcoin knapp 10 % der Reserven der Zentralbank aus.

Ferranti merkt an, dass ein idealer Anteil für Bitcoin zwischen 2 % und 5 % der gesamten Reserven liegen könnte, was eine ausgewogene Ergänzung zu traditionellen Assets darstelle. Durch den Vergleich mit Gold unterstreicht Ferranti, dass Bitcoin in vielerlei Hinsicht als digitales Pendant fungieren könnte – beide Assets sind begrenzt und dezentral und bieten Schutz in wirtschaftlich unsicheren Zeiten.

Die langfristige Performance und die Reaktion auf Inflationsdruck

Ferranti weist darauf hin, dass die Volatilität von Bitcoin zwar kurzfristig zu Abwärtstendenzen führen kann, es jedoch langfristig viele andere Anlageformen übertrifft – unter anderem dank des Halvings, das etwa alle vier Jahre das Angebot an neuen Bitcoins reduziert. Zwar könnten sowohl Gold als auch Bitcoin in einigen Phasen unterdurchschnittlich abschneiden, doch in inflationären Zeiten zeigen sie ihre Stärken und gewinnen an Wert.

Interessanterweise weisen Ferrantis Studien darauf hin, dass Preisanstiege bei Bitcoin häufig zukünftige Inflationsschübe anzeigen. Diese Eigenschaft macht Bitcoin für Zentralbanken potenziell wertvoll, da es ein Frühindikator für wirtschaftliche Entwicklungen sein kann und als strategischer Vermögenswert gegen Inflationsrisiken dient.

Zentralbanken und Bitcoin: Ein Blick auf das Potenzial als Reserve-Asset

Zentralbanken: Skepsis und das strategische Potenzial von Bitcoin

Obwohl Ferrantis Argumente überzeugend sind, bleiben viele Zentralbanken Bitcoin gegenüber skeptisch. Dennoch scheint das Interesse an Bitcoin weiter zu steigen, besonders in Ländern wie Bhutan und Äthiopien, die mittlerweile selbst Bitcoin minen. Eine spannende Frage bleibt offen: Werden Gewinne aus dem staatlichen Bitcoin-Mining in die Reserven dieser Länder fließen?

Während einige Länder möglicherweise bereits Bitcoin diskret akkumulieren, könnten andere bald offiziell erwägen, diesen Schritt öffentlich zu machen – besonders wenn der Druck durch „Game Theory“-Effekte zunimmt. Einmal angenommen, ein oder zwei Zentralbanken folgen El Salvadors Beispiel, könnte dies eine Kettenreaktion auslösen, insbesondere wenn die USA diesen Schritt unternehmen. In den Vereinigten Staaten gibt es bereits Gesetzesvorlagen, die die Schaffung einer strategischen Bitcoin-Reserve vorschlagen, was die Relevanz des Themas weiter unterstreicht.

Erneut starke Woche für Bitcoin-Fonds, Nachfrage nach Ethereum bleibt aus

Erneut starke Woche für Bitcoin-Fonds, Nachfrage nach Ethereum bleibt aus

Erneut starke Woche für Bitcoin, aber trotz massiver Zuflüsse konnte der BTC-Kurs diesmal keine neuen lokalen Höchststände erreichen.

In Kürze

  • Starke Woche für Bitcoin-Fonds

  • Wöchentliche Zuflüsse von 1 Milliarde Dollar in BTC-ETFs

  • Wenig Interesse an ETH-ETFs

Starke Woche für Bitcoin-Fonds

Die börsengehandelten Bitcoin-Spot-Fonds konnten sich in dieser Woche erneut über hohe Zuflüsse freuen. In den vergangenen fünf Handelstagen flossen den Fonds fast eine Milliarde US-Dollar zu. Das kann man von ihren Ethereum-Pendants nicht behaupten, die die Woche sogar mit leichten Verlusten beendeten.

Wöchentliche Zuflüsse von 1 Milliarde Dollar in BTC-ETFs

Letzte Woche berichteten wir, dass die 11 Spot-Bitcoin-ETFs die beste Wochenperformance seit Mitte März verzeichneten, mit Nettozuflüssen von über 2 Milliarden Dollar. Dies war der Auslöser für eine beeindruckende BTC-Rallye, die den Vermögenswert von 62.500 $ am Montag auf 69.000 $ am Ende der Handelswoche (Freitag) trieb.

Diese starke Woche für Bitcoin setzte sich am vergangenen Montag (21. Oktober) mit Zuflüssen in Höhe von 294,3 Mio. $ fort. Sie wurde jedoch am Dienstag unterbrochen, als Nettoabflüsse in Höhe von 79,1 Mio. $ verzeichnet wurden, was den ersten negativen Tag seit dem 10. Oktober darstellte. Am Mittwoch, Donnerstag und Freitag ging es wieder aufwärts mit Nettozuflüssen von 192,4 Mio. $, 188 Mio. $ bzw. 402 Mio. $. Damit summierten sich die Zuflüsse in dieser Woche auf 997,6 Mio. USD.

Der BlackRock IBIT führte mit 329 Millionen Dollar am Montag, 43 Millionen Dollar am Dienstag, 317,5 Millionen Dollar am Mittwoch, 165,5 Millionen Dollar am Donnerstag und 292 Millionen Dollar am Freitag. Der größte hiesige Bitcoin-ETF verzeichnete insgesamt Nettozuflüsse in Höhe von 1,147 Milliarden Dollar. Das bedeutet, dass der Rest der Fonds die Woche im Minus beendete. starke Woche für Bitcoin-Fonds spiegelte sich jedoch nicht im Kurs wieder.

Die starke Woche für Bitcoin-Fonds spiegelte sich jedoch nicht im Kurs wieder. Der Vermögenswert erreichte am Montag einen Höchststand von 69.500 Dollar, fiel dann aber am Mittwoch auf 65.000 Dollar zurück. Nichtsdestotrotz wird er derzeit bei 67.000 $ gehandelt, was einem Wochenrückgang von 1,7 % entspricht.

Starke Woche für Bitcoin

Wenig Interesse an ETH-ETFs

Während BTC-Spot-ETFs weiterhin die Aufmerksamkeit der Anleger auf sich ziehen, werden Ethereum-Fonds noch nicht als echtes Anlageziel angesehen. Die vergangene Handelswoche verlief ähnlich wie die meisten vorherigen, mit Nettoabflüssen von 20,8 Millionen US-Dollar am Montag und 19,2 Millionen US-Dollar am Freitag.

Die geringen Nettozuflüsse von 11,9 Mio. USD am Dienstag, 1,2 Mio. USD am Mittwoch und 2,3 Mio. USD am Donnerstag konnten die Verluste zu Beginn und am Ende der Handelswoche nicht ausgleichen. Somit beendeten die Ethereum-ETFs die Woche mit Nettoabflüssen in Höhe von 24,6 Millionen Dollar im Minus.

Der Preis von ETH ist in den letzten sieben Tagen gefallen. Er fiel in diesem Zeitraum um mehr als 6 Prozent und kämpft nun mit einem Wert von unter 2.500 Dollar.

Tether Fiasko: Über 400 Millionen Dollar an Liquidationen

Tether Fiasko: Über 400 Millionen Dollar an Liquidationen

Tether Fiasko: Tether hat die Behauptungen in dem WSJ-Bericht schnell dementiert.

In Kürze

  • US-Justizministerium ermittelt angeblich gegen Tether

  • Das Tether Fiasko in Zahlen

  • Kryptomarkt stürzt ab: BTC fällt und Liquidationen steigen

US-Justizministerium ermittelt angeblich gegen Tether

Laut einem Bericht des Wall Street Journal (WSJ) ermittelt die US-Regierung angeblich gegen Tether wegen möglicher Verstöße gegen Sanktions- und Geldwäschegesetze. Bei den strafrechtlichen Ermittlungen geht es auch um die Frage, ob Dritte USDT zur Finanzierung illegaler Aktivitäten wie Drogenhandel, Terrorismus, Hackerangriffe und Geldwäsche genutzt haben.

Unterdessen berichtete das WSJ, dass das US-Finanzministerium auch mögliche Sanktionen und Strafen gegen den Stablecoin-Emittenten erwägt, weil dieser mit Personen und Gruppen Geschäfte macht, die auf der US-Sanktionsliste stehen. Solche Sanktionen des US-Finanzministeriums könnten es US-Bürgern möglicherweise verbieten, Transaktionen mit USDT durchzuführen.

Paolo Ardoino, CEO von Tether, kommentierte den WSJ-Bericht in einem X-Posting und sagte, dass dem Wall Street Journal gesagt wurde, dass es keine Anzeichen dafür gebe, dass gegen das Kryptounternehmen ermittelt werde.

Er fügte hinzu:

Das WSJ kaut alte Gerüchte wieder auf. Stopp.

Das Tether Fiasko ist jedoch zweifellos besorgniserregend, wenn man bedenkt, welche Auswirkungen sie nicht nur auf den Stablecoin-Emittenten, sondern auch auf den breiteren Kryptomarkt haben könnte. USDT ist der größte Stablecoin nach Marktkapitalisierung und auf dem Kryptomarkt weit verbreitet, sodass dies einen Dominoeffekt auf dem Markt auslösen könnte.

Darüber hinaus könnte eine solche Entwicklung eine Panik auf dem Kryptomarkt auslösen, ähnlich der Situation, als die US-Regierung die führende Kryptobörse Binance und ihren ehemaligen CEO Changpeng „CZ“ Zhao wegen Verstößen gegen Geldwäschegesetze anklagte.

Das Tether Fiasko in Zahlen

Bitcoin und Altcoins erlebten in der Nacht von Freitag auf Samstag eine massive Volatilität nach einem umstrittenen Bericht des Wall Street Journal, der zum Tether Fiasko führte und vom CEO von Tether umgehend dementiert wurde.

Später fügte er hinzu, dass der Stablecoin-Emittent, der seine Präsenz inzwischen auf viele andere Branchen, einschließlich BTC-Mining, ausgeweitet hat, regelmäßig und direkt mit Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeitet, um zu verhindern, dass Schurkenstaaten, Terroristen und Kriminelle USDT missbrauchen.

Dennoch ist der Schaden für die übermäßig fremdfinanzierten Händler entstanden, da die Liquidationen auf über 400 Millionen Dollar pro Tag angestiegen sind.

Tether Fiasko

Kryptomarkt stürzt ab: BTC fällt und Liquidationen steigen

Solche Nachrichten haben in der Regel einen unmittelbaren Einfluss auf die Preise auf dem Kryptowährungsmarkt, und diesmal war es keine Ausnahme. BTC stand kurz vor der Marke von 69.000 Dollar, fiel aber sofort um mehr als 3.000 Dollar auf 65.500 Dollar. Er erholte sich wieder etwas und wird nun bei fast 67.000 Dollar gehandelt.

Da die meisten Altcoins diesem Beispiel folgten, schossen die Gesamtliquidationen auf 405 Millionen Dollar pro Tag in die Höhe. Interessanterweise machten die Altcoins mit über 100 Millionen Dollar den Löwenanteil aus, gefolgt von BTC und ETH mit 68 bzw. 65 Millionen Dollar.

Laut CoinGlass wurden in den letzten Tagen fast 150.000 übermäßig fremdfinanzierte Händler ruiniert.

Microsoft auf dem Weg zur Krypto Adoption? Aktionäre stimmen über Bitcoin-Integration ab

Microsoft auf dem Weg zur Krypto Adoption? Aktionäre stimmen über Bitcoin-Integration ab

Krypto Adoption – im Dezember wird Microsofts Aktionärschaft über einen richtungsweisenden Schritt abstimmen: Soll das Unternehmen Bitcoin in seine Bilanz aufnehmen? Diese Entscheidung könnte tiefgreifende Auswirkungen auf die Haltung von Big Tech gegenüber Kryptowährungen haben.

In Kürze

  • Krypto Adoption: Aktionärsabstimmung über Bitcoin in der Bilanz

  • Haltung der Geschäftsführung zur Bitcoin-Investition

  • Microsoft und Bitcoin – eine wechselhafte Geschichte

Krypto Adoption: Aktionärsabstimmung über Bitcoin in der Bilanz

Microsoft steht vor einer bedeutenden Aktionärsentscheidung: Am 10. Dezember sollen die Anteilseigner darüber abstimmen, ob Bitcoin in die Bilanz des Unternehmens aufgenommen werden soll. Der Antrag, der am 24. Oktober bei der US-Börsenaufsicht (SEC) eingereicht wurde, trägt den Titel „Prüfung einer Investition in Bitcoin“.

Damit liegt die Frage nach einer möglichen Krypto Adoption direkt in den Händen der Aktionäre – ein Schritt, der das Potenzial hat, Microsoft in Richtung Kryptowährungen zu bewegen. Doch die Unternehmensleitung selbst zeigt sich zögerlich und könnte gegen den Vorschlag stimmen, was Fragen zu Big Techs Zukunft im Krypto-Bereich aufwirft.

Haltung der Geschäftsführung zur Bitcoin-Investition

Microsofts Vorstand betont, dass das Management bereits die notwendigen Kompetenzen besitzt, um solide finanzielle Entscheidungen zu treffen, die das Unternehmen stärken. Aus Sicht der Geschäftsführung ist eine Bitcoin-Investition aus Aktionärsmandat daher nicht erforderlich.

Der Fokus des Global Treasury and Investment Services-Teams liegt auf Risikomanagement und Portfolio-Diversifizierung – Faktoren, die das Unternehmen besser absichern sollen. Damit macht der Vorstand klar, dass eine direkte Bitcoin-Investition aktuell nicht im strategischen Interesse Microsofts liegt.

Microsoft auf dem Weg zur Krypto Adoption? Aktionäre stimmen über Bitcoin-Integration ab

Microsoft und Bitcoin – eine wechselhafte Geschichte

Microsoft hat bereits einige Erfahrungen mit Kryptowährungen und der Blockchain-Technologie gesammelt, ohne sie jedoch fest in die Unternehmensstrategie zu integrieren. Als eines der ersten großen Unternehmen akzeptierte Microsoft 2014 Bitcoin als Zahlungsmittel für digitale Güter in den Windows- und Xbox-Stores. Doch 2018 stellte es diese Option wieder ein. Auch die auf Blockchain basierende Azure Blockchain Service-Plattform, die Unternehmen beim Aufbau eigener Blockchain-Netzwerke unterstützen sollte, wurde 2021 aufgrund geringer Nachfrage eingestellt.

Trotz dieser Schritte in Richtung Krypto hat sich Microsoft bislang nicht entschieden, Bitcoin in die Unternehmensbilanz aufzunehmen – anders als beispielsweise Tesla, das mit direkter Krypto-Investition für Schlagzeilen sorgte. Die bevorstehende Abstimmung könnte nun zeigen, ob sich an dieser Haltung etwas ändern wird.

Abschließend bleibt abzuwarten, wie Microsofts Aktionäre entscheiden und ob sich die Big-Tech-Landschaft durch eine potenzielle Bitcoin-Integration bei einem der größten Technologieunternehmen weltweit in Richtung Krypto Adoption bzw. Kryptowährungen öffnen wird.