Changpeng Zhao: Milliardenplus in Rekordtempo nach Gefängnisstrafe

Changpeng Zhao: Milliardenplus in Rekordtempo nach Gefängnisstrafe

Seit seiner Entlassung aus der Haft vor gut einem Jahr hat Binance-Gründer Changpeng Zhao sein geschätztes Vermögen um rund 20 Milliarden US-Dollar steigern können.

In Kürze

  • Changpeng Zhao: Unterschiedliche Schätzungen von Forbes und Bloomberg

  • Reichtumszuwachs selbst während der Haftzeit

  • Investitionen und neue Projekte nach der Haft

Changpeng Zhao: Unterschiedliche Schätzungen von Forbes und Bloomberg

Laut Archivaufzeichnungen von Forbes lag Zhaos Vermögen zum Zeitpunkt seiner Entlassung bei etwa 61 Milliarden Dollar. Heute führt dasselbe Magazin ihn bereits mit 80,6 Milliarden Dollar – ein Plus von fast 20 Milliarden.

Auch Bloomberg bestätigt den starken Anstieg: Dort wurde sein Reichtum nach dem Haftende zunächst auf 30,8 Milliarden Dollar geschätzt, mittlerweile sind es rund 52,1 Milliarden.

Reichtumszuwachs selbst während der Haftzeit

Bemerkenswert ist, dass Zhao laut früheren Forbes-Berechnungen sogar während seiner vier Monate im Gefängnis reicher wurde. Am 7. Mai 2023 listete ihn das Magazin noch mit 33 Milliarden Dollar, zwei Monate später bereits mit 57,8 Milliarden.

Selbst wenn man die höhere Zahl als Ausgangspunkt nimmt, hätte er zwischen seinem Haftantritt Anfang Juni und seiner Entlassung dennoch rund 3 Milliarden Dollar hinzugewonnen.

Changpeng Zhao: Milliardenplus in Rekordtempo nach Gefängnisstrafe

Investitionen und neue Projekte nach der Haft

Forbes weist außerdem darauf hin, dass Zhao weiterhin etwa 90 Prozent von Binance sowie einen beträchtlichen Bestand an BNB-Token besitzt. Seit seiner Freilassung hat sich der Kurs von BNB um mehr als 80 Prozent verteuert.

Parallel dazu mischt sich Zhao wieder stärker ins Krypto-Geschäft ein: So unterstützt er nun die Perpetuals-Börse Aster, die aus YZi Labs (früher Binance Labs) hervorgegangen ist. Neben Investments engagiert er sich auch in seinem Bildungsprojekt „Giggle Academy“, einer kostenlosen Online-Lernplattform für Kinder weltweit.

Solana ETF Update: Genehmigung in zwei Wochen erwartet

Solana ETF Update: Genehmigung in zwei Wochen erwartet

Solana ETF Update: Neue S-1-Anträge mit Staking sorgen für Aufsehen. Analysten erwarten eine schnelle SEC-Genehmigung in den kommenden Wochen.

In Kürze

  • Große Player setzen auf Solana ETF

  • Neue S-1-Filings sorgen für Bewegung

  • Institutionelles Interesse nimmt weiter zu

Große Player setzen auf Solana ETF

Mehrere namhafte Emittenten, darunter Grayscale, Fidelity und Bitwise, haben neue Änderungen an ihren Solana ETF-Anträgen eingereicht. Die Anpassungen beinhalten erstmals Regelungen zum Staking, was das Interesse institutioneller Investoren zusätzlich stärken dürfte. Ein ETF-Analyst geht davon aus, dass die Genehmigung bereits in zwei Wochen erfolgen könnte.

Neue S-1-Filings sorgen für Bewegung

Mehrere geänderte S-1-Anträge wurden bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht. Zu den Einreichern zählen Franklin, Fidelity, CoinShares, Bitwise, Grayscale, VanEck und Canary. Bloomberg-Analyst James Seyffart betonte die Bedeutung dieses Schrittes. Alle Anträge beinhalten nun auch Staking – eine Funktion, die es den Solana ETF-Fonds ermöglichen würde, durch das On-Chain-Einsetzen ihrer Bestände zusätzliche Renditen zu erzielen. ETF-Analyst Nate Geraci geht davon aus, dass die Genehmigung dieser Anträge innerhalb von zwei Wochen erfolgen könnte, da die SEC zunehmend effizienter im Umgang mit digitalen Anlageprodukten vorgeht.

Die Anpassungen bauen auf den bisherigen Anträgen der Solana-ETF-Emittenten auf. Grayscale, Bitwise und Canary haben bereits angekündigt, dass ihre Trusts Solana in spezielle „Staking Accounts“ einbringen werden. Auf diese Weise können Fonds Belohnungen aus dem Proof-of-Stake-Mechanismus von Solana entweder in bar oder in SOL-Token erhalten.

Solche Ausschüttungen, die als Einkommen des Fonds behandelt werden, erhöhen den Nettoinventarwert (NAV) und bieten den Anteilseignern zusätzliche Vorteile. Neben der Preisentwicklung von Solana eröffnet sich Anlegern damit auch eine potenzielle Einkommensquelle.

Der Zeitpunkt dieser Einreichungen könnte mit neuen regulatorischen Entwicklungen zusammenhängen. Anfang September genehmigte die SEC die Umstellung von Grayscales ETH-Produkten von speziellen auf standardisierte Zulassungsregeln. Damit können ähnliche Produkte künftig ohne wiederholte Einzelgenehmigungen gehandelt werden.

Solana ETF

Institutionelles Interesse nimmt weiter zu

Die neuen Einreichungen erfolgen vor dem Hintergrund einer stark steigenden Nachfrage nach Solana ETF-Produkten weltweit. So verzeichnete das europäische Solana Staking ETP von Bitwise kürzlich Zuflüsse in Höhe von 60 Millionen US-Dollar innerhalb nur einer Woche – ein beeindruckendes Marktdebüt.

Auch in den USA zieht der REX-Osprey SOL + Staking ETF (SSK) stetig Kapital an. An einem einzigen Tag flossen 10,6 Millionen US-Dollar netto zu, womit der Fonds nur zwei Monate nach seiner Einführung bereits die Schwelle von 250 Millionen US-Dollar an verwaltetem Vermögen überschritt.

Um die Attraktivität für Investoren weiter zu steigern, wandelte REX-Osprey seinen Solana ETF Anfang des Monats von einer C-Corporation in eine regulierte Investmentgesellschaft um. Diese Struktur könnte zu höherer Steuereffizienz führen, da dadurch keine Bundes- und Staatssteuern mehr auf Fondsebene anfallen.

Vor dem Hintergrund der jüngsten regulatorischen Lockerungen der SEC könnten erste Genehmigungen für die Solana ETFs bereits in der ersten oder zweiten Oktoberwoche erfolgen.

Bitcoin Bullrun: Galaxy Digital CEO sieht neuen Fed-Chef als Katalysator – 200.000 USD Ziel

Bitcoin Bullrun: Galaxy Digital CEO sieht neuen Fed-Chef als Katalysator – 200.000 USD Ziel

Bitcoin Bullrun trotz Marktschwäche? Galaxy Digital CEO prognostiziert Kursziel von 200.000 USD bei dovisher Fed-Politik.

In Kürze

  • Bitcoin Bullrun: Galaxy Digital CEO mit kühner Prognose

  • Neuer Fed-Chef als möglicher Kurstreiber

  • Märkte unter Druck, dennoch ambitioniertes Kursziel

Bitcoin Bullrun: Galaxy Digital CEO mit kühner Prognose

Der CEO von Galaxy Digital ist überzeugt, dass die Ernennung des nächsten Fed-Chefs als entscheidender Auslöser für den kommenden Bitcoin Bullrun wirken könnte. Seiner Einschätzung nach würde ein solcher Wechsel nicht nur frisches Vertrauen in die Märkte bringen, sondern auch Bitcoin zu neuen Höchstständen treiben. In diesem Zusammenhang wagte er eine kühne Prognose: Der BTC-Kurs könnte im laufenden Zyklus die Marke von 200.000 US-Dollar erreichen.

Neuer Fed-Chef als möglicher Kurstreiber

Laut Galaxy Digital CEO Mike Novogratz könnte die Ernennung des nächsten Fed-Chefs nach Jerome Powell zum wichtigsten Auslöser für den kommenden Bitcoin Bullrun werden. Sollte der neue Vorsitzende eine klar dovishe Geldpolitik verfolgen, hätte dies das Potenzial, eine parabolische Rallye über die Finanzmärkte hinweg anzustoßen und sowohl Gold als auch Kryptowährungen deutlich nach oben zu treiben.

In seiner Analyse geht Novogratz davon aus, dass Bitcoin in einem solchen Szenario die Marke von 200.000 US-Dollar erreichen könnte, was die Wahrnehmung der Kryptowährung grundlegend verändern würde. Gleichzeitig weist er darauf hin, dass damit erhebliche wirtschaftliche Risiken verbunden wären.

Zu den derzeit im Gespräch befindlichen Kandidaten zählen unter anderem Kevin Hassett, der ehemalige Fed-Gouverneur Kevin Warsh sowie der aktuelle Fed-Gouverneur Chris Waller. Auch Finanzminister Scott Bessent wurde genannt, wobei er selbst bislang kein Interesse an dem Posten signalisiert hat. Novogratz machte deutlich, dass die Märkte zwar auf eine dovishe Entscheidung hoffen, endgültige Klarheit jedoch erst mit der offiziellen Ernennung zu erwarten ist.

Bitcoin Bullrun

Märkte unter Druck, dennoch ambitioniertes Kursziel

Der Bitcoin-Kurs steht aktuell unter erheblichem Druck und bewegt sich nach einem Rückgang von 6 % in der vergangenen Woche bei rund 109.000 US-Dollar. Belastend wirkten vor allem die jüngsten Aussagen von Jerome Powell, der die Erwartungen an weitere Zinssenkungen für dieses Jahr deutlich zurückschraubte und betonte, dass geldpolitische Entscheidungen weiterhin streng datenabhängig bleiben.

Auch die Marktbedingungen haben sich verschärft: Allein in dieser Woche summierten sich die Liquidationen am Kryptomarkt auf mehr als 1,1 Milliarden US-Dollar. Ethereum führte den Abverkauf mit 409 Millionen US-Dollar an, gefolgt von Bitcoin mit 272 Millionen US-Dollar. Hinzu kommt ein anstehender Bitcoin-Optionsverfall im Volumen von 17 Milliarden US-Dollar. Das aktuelle Put-Call-Verhältnis von 0,75 signalisiert eine verhaltene Marktstimmung: Obwohl Kaufpositionen überwiegen, bleiben viele Anleger vorsichtig, was die Erholungstendenzen zunächst begrenzt.

Trotz dieser Rahmenbedingungen hält der CEO von Galaxy Digital an seiner ambitionierten Prognose fest, dass ein Wechsel an der Spitze der US-Notenbank der entscheidende Auslöser für den nächsten Bitcoin Bullrun sein könnte. Selbst in einem Umfeld kurzfristiger Schwäche sieht er in einer dovishen geldpolitischen Wende das Potenzial, die Marktstimmung schlagartig zu drehen und Bitcoin langfristig auf ein Kursziel von 200.000 US-Dollar zu führen.

Ethereum Boom: Whale-Adressen verzeichnen 400.000 ETH Zufluss an einem Tag

Ethereum Boom: Whale-Adressen verzeichnen 400.000 ETH Zufluss an einem Tag

Ethereum Boom: Whale-Adressen akkumulieren 400.000 ETH an einem Tag – Experten sehen neue Rally und langfristiges Potenzial.

In Kürze

  • Ethereum Boom trotz Marktunsicherheit

  • Langfristige ETH-Investoren bauen Positionen aus

  • Experten bleiben optimistisch

Ethereum Boom trotz Marktunsicherheit

Trotz eines deutlichen Abverkaufs am Kryptomarkt, ausgelöst durch makroökonomische Sorgen, rutschte Ethereum (ETH) kurzfristig unter die Marke von 3.900 US-Dollar, bevor es sich knapp darüber wieder stabilisierte. Auch wenn der Kurs innerhalb von 24 Stunden noch immer mehr als 2 % im Minus liegt, zeigt eine aktuelle Analyse von CryptoQuant, dass gleichzeitig ein historischer Ethereum Boom in der Akkumulation einsetzt – ein klarer Hinweis auf starkes Vertrauen langfristiger Investoren.

Langfristige ETH-Investoren bauen Positionen aus

On-Chain-Daten zeigen, dass sogenannte Sammler-Wallets, die mindestens zwei Käufe ohne Verkäufe getätigt haben, derzeit Ethereum in großem Stil aufnehmen. Allein am 24. September flossen fast 400.000 ETH in diese Adressen – nur wenige Tage nach einem Rekordzufluss von 1,2 Millionen ETH. Diese Entwicklung markiert einen historischen Moment und unterstreicht den aktuellen Ethereum Boom, der von langfristigen Haltern getragen wird.

Laut CryptoQuant könnten einige dieser Wallets institutionellen Investoren oder Akteuren im Umfeld von ETH-ETFs gehören, deren Nachfrage zuletzt spürbar zugenommen hat. Während der Crypto Fear & Greed Index aktuell „Fear“ signalisiert, sehen Analysten wie Ted Pillows die jüngste Korrektur eher als vorhersehbaren Test des 3.800-Dollar-Liquiditätslevels. Der anschließende Bounce zeigt, dass der Ethereum Boom trotz kurzfristiger Schwäche fortbesteht – entscheidend bleibt jedoch die Rückeroberung der 4.060-Dollar-Marke, die frisches bullisches Momentum auslösen könnte.

Sollte ETH diesen Widerstand nicht halten, droht hingegen ein Rückgang in Richtung 3.600 USD. Arthur Azizov, Gründer von B2 Ventures, sprach in diesem Zusammenhang von einem klassischen „Risk-off Squeeze“: sinkende Liquidität, schrumpfende Leverage und vorsichtige Kurzfrist-Trader. Dennoch seien die Fundamentaldaten – von Staking über DeFi bis Layer-2-Wachstum – intakt, sodass mittelfristig entweder ein Anstieg in die Zone von 4.500–5.000 USD oder eine Konsolidierung zwischen 3.500–4.500 USD am wahrscheinlichsten erscheint.

Ethereum Boom

Experten bleiben optimistisch

Trotz der jüngsten Rückschläge zeigen sich zahlreiche Marktbeobachter weiterhin optimistisch. So betonte Trader Tardigrade, dass Ethereum derzeit Momentum für einen bevorstehenden massiven Anstieg sammelt. Auch der bekannte Analyst und MN-Fund-Gründer Michaël van de Poppe sieht Ethereum in einer „idealen Zone“ für Akkumulation. Diese Region markiere einen wichtigen Test einer längerfristigen Unterstützungszone – ein klarer Hinweis auf anhaltendes Vertrauen langfristiger Käufer und ein weiteres Signal für den aktuellen Ethereum Boom.

Darüber hinaus nähert sich Ethereum seiner 20-Wochen-Trendlinie, die in früheren Marktzyklen oft als verlässlicher Unterstützungsbereich fungierte. Sollte sich dieses Muster erneut bestätigen, könnte der Ethereum Boom eine neue Aufwärtswelle auslösen und den Altcoin in die nächste Phase seines Zyklus katapultieren.

Bitcoin & Ethereum! Korrektur vorrüber?

Bitcoin & Ethereum! Korrektur vorrüber?

Nachdem wir in der letzten Woche noch alle sehr bullish waren, hat sich die Korrektur noch einmal verstärkt und setzt Ihren Trend weiter fort. Bitcoin notiert unter 110.000 USD und Ethereum unter 4.000 USD. Setzt sich dieser Trend nun fort oder können wir auf eine Erholung in den nächsten Tagen hoffen?

In Kürze

  • Bitcoin Chartanalyse
  • Bitcoin Ausblick
  • Ethereum Chartanalyse

Bitcoin Chartanalyse

Quelle: Tradingview*

Seit unseren bearishen Retest des Golden-Pocket (0.618 – 0.65 Fib. Level) bei ca. 117.700 USD kennt Bitcoin nur noch eine Richtung und zwar nach unten. Mittlerweile notieren wir sogar unter der 110.000 USD Marke.

Gestern Abend haben wir dann unsere erste Supportzone erreichen können, in welcher der Markt erst einmal positiv reagieren konnte. Seitdem konsolidieren wir an dieser Zone ohne richtige Impulse nach oben.

Der RSI hat eine massive bullish-divergence gebildet und befindet sich noch im überverkauften Bereich. Ein gutes Zeichen dafür, dass wir zumindest kurzfristig eine Erholung im Markt sehen könnten.

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Bitcoin Ausblick

Quelle: Tradingview*

Im Tageschart könnte die Korrektur jedoch noch nicht abgeschlossen sein. Hier sehen wir weiterhin ein großes Korrekturpotenzial in Form einer A,B,C Bewegung. Die B Bewegung war das tiefere Hoch im Golden-Pocket.

Die derzeitige Unterstützung könnte somit nur vorübergehend sein und für einen kleinen Impuls nach obenhin sorgen. Das finale Korrekturziel liegt derzeit zwischen 102.000 – 99.000 USD und ist weiterhin das primär Szenario.

Der RSI hat noch etwas Platz im Tageschart und könnte somit ebenfalls weiterhin korrigieren. Sollte die Reaktion aus der C Bewegung nicht erfolgen, müssten wir uns dringend sorgen um den Bullenmarkt machen.

Ethereum Chartanalyse

Quelle: Tradingview*

Auch Ethereum (ETH) hat es in den letzten Tagen sehr drastisch erwischt. Der Markt hat hier jedoch unsere Ziellevel nun erreicht. Ziele die wir bereits vor einigen Wochen angesprochen haben, wurden nun erreicht.

Derzeit traden wir bei ca. 3.940 USD und somit inmitten unserer großen Kauf- & Supportzone. Hier hat die A,B,C Korrektur bisher mustergültig ausgespielt. Seit unserem tiefere Hoch bei ca. 4.700 USD haben wir über 20% verloren.

Der RSI befindet sich in einem deutlich überverkauften Bereich, eine bullish-divergence ist jedoch noch nicht vorhanden. Eine erste wichtige Widerstandszone befindet sich bei ca. 4.200 USD direkt über uns.

Hier sollte sich dann auch entscheiden, ob diese Korrektur vorüber ist oder wir nur eine kurze Zwischenerholung sehen und uns dann noch einmal deutlich tiefer in den Bereich von ca. 3.500 USD graben.

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Euro-Stablecoin 2026: ING, UniCredit und sieben weitere Banken starten Großprojekt

Euro-Stablecoin 2026: ING, UniCredit und sieben weitere Banken starten Großprojekt

Euro-Stablecoin 2026: Neun Banken um ING, UniCredit und CaixaBank planen regulierten Stablecoin als europäische Antwort auf US-Dominanz.

In Kürze

  • Euro-Stablecoin 2026: Banken-Allianz formiert sich

  • Neun Banken starten gemeinsames Projekt

  • Europas Antwort auf den US-Stablecoin-Markt

Euro-Stablecoin 2026: Banken-Allianz formiert sich

Die Ausgabe von Stablecoins erreicht die große Finanzwelt: Neun führende europäische Banken haben sich zusammengeschlossen, um im kommenden Jahr einen Euro-Stablecoin 2026 auf den Markt zu bringen. Dieser soll vollständig mit der MiCA-Verordnung konform sein und eine sichere, regulierte Brücke zwischen traditionellem Finanzsystem und digitaler Wirtschaft schlagen. Zum Konsortium gehören Schwergewichte wie ING, UniCredit und CaixaBank, die jeweils über eine gewaltige Nutzerbasis verfügen und mehr als 600 Milliarden US-Dollar an Vermögenswerten verwalten. Mit diesem Schritt rückt die Tokenisierung von Euro-Guthaben in den Mainstream und setzt ein starkes Signal für die Zukunft des europäischen Finanzmarktes.

Neun Banken starten gemeinsames Projekt

Neun europäische Finanzinstitute – ING, Banca Sella, KBC, Danske Bank, DekaBank, UniCredit, SEB, CaixaBank und Raiffeisen Bank International – haben offiziell eine neue Gesellschaft gegründet, um den Euro-Stablecoin 2026 auf den Markt zu bringen. Laut der Ankündigung vom 25. September soll der Euro-Stablecoin 2026 vollständig MiCAR-konform sein und sich als verlässlicher europäischer Zahlungsstandard im digitalen Ökosystem etablieren.

Das Bankenkonsortium hat bereits eine E-Geld-Lizenz bei der niederländischen Zentralbank beantragt und rechnet mit einem Marktstart in der zweiten Jahreshälfte 2026. „Mit dem Beitritt zu diesem Konsortium führender europäischer Banken tragen wir dazu bei, den Bedarf nach einer vertrauenswürdigen, regulierten Lösung für On-Chain-Zahlungen und Abwicklungen zu decken“, erklärte Fiona Melrose, Head of Group Strategy and ESG bei UniCredit. Dies sei ein entscheidender Schritt, um Europas Wachstum und finanzielle Souveränität zu unterstützen – mit dem Euro-Stablecoin 2026 als zentralem Baustein.

Darüber hinaus betonten die beteiligten Banken, dass das Konsortium offen für weitere Mitglieder sei. Ein CEO soll nach der regulatorischen Genehmigung benannt werden. Parallel dazu sorgt auch Ripple für Schlagzeilen, das Luxemburg als Einstiegspunkt für den europäischen Rollout seines RLUSD unter den neuen MiCA-Regeln ausgewählt hat – was den Wettbewerb um stabile digitale Euro-Lösungen zusätzlich verschärft.

Euro-Stablecoin 2026

Europas Antwort auf den US-Stablecoin-Markt

Mit dem Euro-Stablecoin 2026 will das Bankenkonsortium den von den USA dominierten Stablecoin-Markt herausfordern und gleichzeitig Europas strategische Autonomie im Zahlungsverkehr sichern. In den vergangenen Monaten erlebten USD-Stablecoins in Europa ein Rekordwachstum und übernahmen zunehmend Zahlungen und Abwicklungen – eine Entwicklung, der die Banken-Allianz mit dem Euro-Stablecoin 2026 aktiv entgegenwirken will.

Darüber hinaus sollen alle beteiligten Institute künftig Mehrwertdienste wie eigene Stablecoin-Wallets oder Custody-Lösungen anbieten. Die Nachfrage nach regulierten Stablecoins ist seit dem Inkrafttreten der MiCA-Verordnung im Dezember letzten Jahres deutlich gestiegen.

Der Euro-Stablecoin 2026 verspricht nahezu sofortige, kostengünstige Zahlungen und Abwicklungen, die rund um die Uhr möglich sind. Damit öffnet er die Tür für Anwendungsfelder wie programmierbare Zahlungen, grenzüberschreitende Transaktionen, Supply-Chain-Management oder digitale Vermögensabwicklungen. Beispiele wie BBVA, Deutsche Bank und ING Group, die bereits Interesse an Stablecoin-Lösungen gezeigt haben, unterstreichen das Potenzial.