Euro-Stablecoin 2026: ING, UniCredit und sieben weitere Banken starten Großprojekt

Euro-Stablecoin 2026: ING, UniCredit und sieben weitere Banken starten Großprojekt

Euro-Stablecoin 2026: Neun Banken um ING, UniCredit und CaixaBank planen regulierten Stablecoin als europäische Antwort auf US-Dominanz.

In Kürze

  • Euro-Stablecoin 2026: Banken-Allianz formiert sich

  • Neun Banken starten gemeinsames Projekt

  • Europas Antwort auf den US-Stablecoin-Markt

Euro-Stablecoin 2026: Banken-Allianz formiert sich

Die Ausgabe von Stablecoins erreicht die große Finanzwelt: Neun führende europäische Banken haben sich zusammengeschlossen, um im kommenden Jahr einen Euro-Stablecoin 2026 auf den Markt zu bringen. Dieser soll vollständig mit der MiCA-Verordnung konform sein und eine sichere, regulierte Brücke zwischen traditionellem Finanzsystem und digitaler Wirtschaft schlagen. Zum Konsortium gehören Schwergewichte wie ING, UniCredit und CaixaBank, die jeweils über eine gewaltige Nutzerbasis verfügen und mehr als 600 Milliarden US-Dollar an Vermögenswerten verwalten. Mit diesem Schritt rückt die Tokenisierung von Euro-Guthaben in den Mainstream und setzt ein starkes Signal für die Zukunft des europäischen Finanzmarktes.

Neun Banken starten gemeinsames Projekt

Neun europäische Finanzinstitute – ING, Banca Sella, KBC, Danske Bank, DekaBank, UniCredit, SEB, CaixaBank und Raiffeisen Bank International – haben offiziell eine neue Gesellschaft gegründet, um den Euro-Stablecoin 2026 auf den Markt zu bringen. Laut der Ankündigung vom 25. September soll der Euro-Stablecoin 2026 vollständig MiCAR-konform sein und sich als verlässlicher europäischer Zahlungsstandard im digitalen Ökosystem etablieren.

Das Bankenkonsortium hat bereits eine E-Geld-Lizenz bei der niederländischen Zentralbank beantragt und rechnet mit einem Marktstart in der zweiten Jahreshälfte 2026. „Mit dem Beitritt zu diesem Konsortium führender europäischer Banken tragen wir dazu bei, den Bedarf nach einer vertrauenswürdigen, regulierten Lösung für On-Chain-Zahlungen und Abwicklungen zu decken“, erklärte Fiona Melrose, Head of Group Strategy and ESG bei UniCredit. Dies sei ein entscheidender Schritt, um Europas Wachstum und finanzielle Souveränität zu unterstützen – mit dem Euro-Stablecoin 2026 als zentralem Baustein.

Darüber hinaus betonten die beteiligten Banken, dass das Konsortium offen für weitere Mitglieder sei. Ein CEO soll nach der regulatorischen Genehmigung benannt werden. Parallel dazu sorgt auch Ripple für Schlagzeilen, das Luxemburg als Einstiegspunkt für den europäischen Rollout seines RLUSD unter den neuen MiCA-Regeln ausgewählt hat – was den Wettbewerb um stabile digitale Euro-Lösungen zusätzlich verschärft.

Euro-Stablecoin 2026

Europas Antwort auf den US-Stablecoin-Markt

Mit dem Euro-Stablecoin 2026 will das Bankenkonsortium den von den USA dominierten Stablecoin-Markt herausfordern und gleichzeitig Europas strategische Autonomie im Zahlungsverkehr sichern. In den vergangenen Monaten erlebten USD-Stablecoins in Europa ein Rekordwachstum und übernahmen zunehmend Zahlungen und Abwicklungen – eine Entwicklung, der die Banken-Allianz mit dem Euro-Stablecoin 2026 aktiv entgegenwirken will.

Darüber hinaus sollen alle beteiligten Institute künftig Mehrwertdienste wie eigene Stablecoin-Wallets oder Custody-Lösungen anbieten. Die Nachfrage nach regulierten Stablecoins ist seit dem Inkrafttreten der MiCA-Verordnung im Dezember letzten Jahres deutlich gestiegen.

Der Euro-Stablecoin 2026 verspricht nahezu sofortige, kostengünstige Zahlungen und Abwicklungen, die rund um die Uhr möglich sind. Damit öffnet er die Tür für Anwendungsfelder wie programmierbare Zahlungen, grenzüberschreitende Transaktionen, Supply-Chain-Management oder digitale Vermögensabwicklungen. Beispiele wie BBVA, Deutsche Bank und ING Group, die bereits Interesse an Stablecoin-Lösungen gezeigt haben, unterstreichen das Potenzial.

Ripple-Paukenschlag: XRPL wird smarter – BlackRock im BUIDL-Fokus!

Ripple-Paukenschlag: XRPL wird smarter – BlackRock im BUIDL-Fokus!

In Kürze

  • Ripple-Paukenschlag

  • Smart Escrow Update auf dem XRPL

  • XRP-Kurs stabil bei rund 2,85 USD

Ripple-Paukenschlag

In einem echten Ripple-Paukenschlag erlebt der XRP Ledger (XRPL) derzeit entscheidende Fortschritte in seiner Weiterentwicklung. Ziel ist es, die Programmierbarkeit der Blockchain deutlich auszubauen und Entwicklern neue Möglichkeiten zu eröffnen. Ein Meilenstein dabei war das erfolgreiche Update des Smart Escrow Devnet, das den Weg für flexiblere Anwendungen ebnet. Gleichzeitig sorgt die Aufregung rund um den Start eines neuen Smart Contracts für BlackRocks BUIDL sowie VanEcks VBill Swaps zu RLUSD für erhöhte Aufmerksamkeit – und rückt Ripple wie auch den XRPL erneut ins Rampenlicht.

Smart Escrow Update auf dem XRPL

Im Rahmen des jüngsten Ripple-Paukenschlags gaben die Entwickler des XRP Ledger am 24. September bekannt, dass das Smart Escrow Devnet erfolgreich in die sechste monatliche Version überführt wurde. Damit gilt die Smart-Escrow-Funktionalität nun als vollständig und tritt in die Phase von Review und Testing ein – ein entscheidender Schritt, um neue Anwendungsfälle im Bereich DeFi und Tokenisierung auf der Blockchain zu ermöglichen.

Neben Anpassungen bei Gebühren und Reserven stellten die Entwickler auch Änderungen bei Funktionssignaturen, der Ausgabe von Multi-Purpose Tokens (MPToken) sowie diverse Bugfixes und Code-Bereinigungen vor. Zudem wurde die Struktur des Repositories überarbeitet, um die Developer Experience zu verbessern.

Besonders hervorzuheben ist der XLS-101d-Vorschlag, der das Ziel verfolgt, vollständige Smart-Contract-Funktionalitäten direkt auf den XRPL zu bringen. Dieses Update fällt in eine Phase, in der Ripple gemeinsam mit Securitize einen Smart Contract ankündigte, um tokenisierte Anteile von BlackRocks BUIDL sowie VanEcks VBill in den RLUSD-Stablecoin umtauschen zu können.

Ripple-Paukenschlag

XRP-Kurs stabil bei rund 2,85 USD

Ein weiterer Ripple-Paukenschlag zeigt sich am Markt: Der XRP-Kurs behauptet sich trotz leichten Rückgangs weitgehend stabil. In den letzten 24 Stunden sank der Preis um 0,60 % auf aktuell 2,84 USD, nachdem er zwischen 2,80 USD und 2,89 USD gehandelt wurde. Parallel dazu verringerte sich das Handelsvolumen um 40 %, was auf ein nachlassendes Interesse unter kurzfristigen Tradern hindeutet.

Im Tageschart notiert XRP unter dem 50-MA, liegt jedoch knapp über dem 100-MA. Gleichzeitig steigt der Relative Strength Index (RSI) auf 42, was auf Kaufaktivitäten bei Rücksetzern und damit auf eine mögliche Aufwärtsbewegung hinweist.

Auch die Daten von CoinGlass untermauern diese Tendenz: Das offene Interesse an XRP-Futures stieg zuletzt um 1 % auf 7,57 Milliarden USD. Auf den Plattformen CME und Binance erhöhte sich das offene Interesse um 0,10 % bzw. 1 %, was zusätzliches Vertrauen in die Marktstabilität signalisiert.

OranjeBTC verbindet Bitcoin-Treasury mit traditionellem Kapitalmarkt

OranjeBTC verbindet Bitcoin-Treasury mit traditionellem Kapitalmarkt

OranjeBTC, Brasiliens größter Bitcoin-Treasury-Halter, bereitet für Oktober den Börsengang über ein Reverse Merger an der B3 vor – mit einer Reserve von 3.650 BTC im Gegenwert von rund 410 Millionen US-Dollar.

In Kürze

  • Bitcoin-Schwergewicht betritt die B3

  • Sechsfach größere Bitcoin-Reserven als der nächste Wettbewerber

  • Prominente Investoren stärken OranjeBTC

Bitcoin-Schwergewicht betritt die B3

Das auf Bitcoin spezialisierte Unternehmen OranjeBTC bringt seine Reserven in den brasilianischen Kapitalmarkt ein: Anfang Oktober wird die Firma über die Börse B3 notiert. Mit 3.650 BTC – aktuell bewertet auf rund 410 Millionen US-Dollar – steigt OranjeBTC zur größten börsennotierten Bitcoin-Treasury-Gesellschaft des Landes auf und zählt zugleich zu den 25 größten weltweit. Die Börsennotierung erfolgt über die Fusion mit Intergraus, einer bereits börsennotierten Bildungsgesellschaft.

Auf diese Weise übernimmt OranjeBTC deren Listing und platziert 85 % seiner Aktien im freien Handel. Laut Berichten des Brazil Journal und Präsentationen auf der Mercado-Bitcoin-Konferenz DAC 2025 ist OranjeBTC damit das erste Unternehmen in Lateinamerika, das sich ausschließlich der Bitcoin-Strategie verschreibt.

Sechsfach größere Bitcoin-Reserven als der nächste Wettbewerber

Mit seiner BTC-Reserve setzt sich das lateinamerikanische Unternehmen klar von regionalen Mitbewerbern ab. Während Méliuz – bislang das einzige andere börsennotierte Unternehmen in Brasilien mit Bitcoin-Reserven – etwa 650 BTC hält, verfügt OranjeBTC mit 3.650 BTC über das Sechsfache. CEO Guilherme Gomes, der zuvor bei Bridgewater Associates tätig war, kündigte an, die Bestände noch deutlich auszubauen.

Das Vorgehen orientiert sich an der Strategie von MicroStrategy, die als Pionier im Bereich Corporate Bitcoin Treasury gilt, und spiegelt zugleich das wachsende institutionelle Interesse an digitalen Vermögenswerten in Brasilien wider. Zusätzlich will OranjeBTC über die Infrastruktur von Intergraus Bildungsangebote im Bereich Kryptowährungen etablieren – sowohl für private Anleger als auch für institutionelle Investoren.

OranjeBTC verbindet Bitcoin-Treasury mit traditionellem Kapitalmarkt

Prominente Investoren stärken OranjeBTC

Das Unternehmen kann auf ein Netzwerk hochkarätiger Unterstützer verweisen. Unter den Investoren finden sich die Winklevoss-Zwillinge, Bitcoin-Veteran Adam Back, die Handelsplattform FalconX sowie der mexikanische Milliardär Ricardo Salinas Pliego. Institutionelle Kapitalgeber wie Off the Chain Capital und ParaFi Capital beteiligten sich ebenfalls an der ersten Finanzierungsrunde.

Diese Partnerschaften sollen dem lateinamerikanischen Unternehmen zusätzliche Glaubwürdigkeit verleihen und die Skalierung beschleunigen. CEO Gomes betonte, dass Transparenz und eine langfristige Strategie entscheidend seien, um Kapital von institutionellen und privaten Investoren anzuziehen. Parallel dazu passt sich auch die B3-Börse zunehmend den Bedürfnissen des Kryptomarkts an: Bereits seit 2022 bietet sie Bitcoin-Futures an und prüft Lösungen für Verwahrdienstleistungen.

Strive kündigt Akquisition von Semler Scientific an – Fokus auf Bitcoin-Strategie

Strive kündigt Akquisition von Semler Scientific an – Fokus auf Bitcoin-Strategie

Strive hat den Zusammenschluss mit Semler Scientific vereinbart und wird das Unternehmen im Rahmen einer reinen Aktientransaktion übernehmen.

In Kürze

  • Strive: Vereinbarung der Übernahme

  • Strategische Ausrichtung und Bitcoin-Zukäufe

  • Neue Position im Bitcoin-Markt

Strive: Vereinbarung der Übernahme

Strive, ein auf Bitcoin-Treasury spezialisiertes Unternehmen, gab am Montag bekannt, eine endgültige Vereinbarung zur Übernahme von Semler Scientific unterzeichnet zu haben. Die Transaktion erfolgt ausschließlich in Aktien und wurde bereits von den Verwaltungsräten beider Firmen genehmigt.

Der Abschluss hängt noch von den üblichen Bedingungen ab. Nach den Konditionen der Vereinbarung sollen die Semler-Aktien in 21,05 Strive-Class-A-Aktien umgetauscht werden – was einem Aufschlag von 210 % auf den Kurs vor Bekanntgabe entspricht.

Strategische Ausrichtung und Bitcoin-Zukäufe

Strive-CEO und Chairman Matt Cole erklärt:

Diese Fusion bringt zwei Vorreiter im Bereich Bitcoin-Treasury zusammen und schafft eine innovative Plattform für den Ausbau von Bitcoin-Investments.

Nach dem Zusammenschluss wird Eric Semler, Executive Chairman von Semler Scientific, einen Sitz im Vorstand des vereinten Unternehmens einnehmen, während das Management von Strive bestehen bleibt.

Parallel zur Übernahme hat das Unternehmen zudem 5.816 Bitcoin im Wert von etwa 675 Millionen US-Dollar erworben und damit seine Gesamtbestände auf 5.886 BTC ausgebaut. Über die Akquisition von Semler Scientific will das Unternehmen seine Bitcoin-Käufe künftig noch schneller vorantreiben.

Strive kündigt Akquisition von Semler Scientific an – Fokus auf Bitcoin-Strategie

Neue Position im Bitcoin-Markt

Gemeinsam werden das Unternehmen und Semler Scientific künftig mehr als 10.900 BTC halten und sich damit laut BitcoinTreasuries auf Platz 12 der größten börsennotierten Bitcoin-Besitzer positionieren – vor Unternehmen wie Hut 8 Mining und Galaxy Digital.

Eric Semler betont:

Mit dieser Fusion schaffen wir erheblichen Mehrwert für unsere Aktionäre, die nicht nur von einer hohen Prämie profitieren, sondern auch direkt an einer der innovativsten Bitcoin-Strategien am Markt teilhaben.

Am Tag der Ankündigung schlossen die Aktien von dem unternehmen mit einem Minus von 4,6 %, während die Titel von Semler Scientific um 9,8 % zulegen konnten.

Ripple (XRP) Trendbruch!?

Ripple (XRP) Trendbruch!?

Der gesamte Kryptomarkt hat am Montag einen Flashcrash gesehen. Dieser hat auch die Altcoins und Ripple (XRP) deutlich erwischt. Hier haben wir massive Kursverluste zu verzeichnen und unser Aufwärtstrend wurde kurzfristig gebrochen. Ist dies nun das Ende für XRP? Welche Optionen haben wir in den nächsten Wochen?

In Kürze

  • XRP Chartanalyse
  • XRP Ausblick

XRP Chartanalyse

Quelle: Tradingview*

Am gestrigen Montag hat der gesamte Kryptomarkt eine Korrekur hingelegt. Auch Ripple (XRP) wurde hiervon nicht verschont. Insgeamt haben wir eine Korrektur von über 10% gesehen, welcher mittlerweile wieder in Teilen aufgekauft wurde.

Momentan traden wir bei ca. 2,86 USD und konnten uns von den Tiefständen bei ca. 2,70 USD wieder erholen. Der RSI hat ebenfalls korrigiert und befindet sich nun leicht über dem überverkauften Bereich.

Wie jede Korrektur bei XRP, haben wir auch diesesmal wieder einen starken Wick/Docht hinterlassen. Diesen müssen wir im Auge behalten, da diese meist früher oder später wieder gefüllt werden.

Trotzdem hat unsere rote Supportbox erst einmal gehalten und wir könnten in den nächsten Stunden/Tagen erst einmal die Ineffizienz nach obenhin füllen. Dies würde einen Retest der 200-SMA Linie auf dem 4H-Chart bedeuten. Diese liegt derzeit bei ca. 2,95 USD.

XRP Ausblick

Quelle: Tradingview*

Im Tageschart konnten wir unseren Support gerade so halten. Nach Wochen mit sehr schwachen Handelsvolumen, kam dieser Move nicht wirklich überraschend und wurde in den letzten Wochen auch hin und wieder erwähnt.

Nachdem unsere erste Sell-Zone erreicht wurde, hat der Kurs es nicht mehr geschafft ein höheres Hoch zu bilden und dann kam es zu diesem starken Abverkauf. Kritisch würde es jedoch erst unter der Marke von 2,70 USD werden.

Sollten wir diesen Bereich verlieren, würde unser nächster Support erst zwischen 2,30 – 2,40 USD liegen. Dies würde dazu führen, dass die gesamte Bullenphase möglicherweise am schwanken wäre.

Nun kommt es kurzfristig darauf an, dass wir die Marke von 3 USD zurückerobern können und diese ebenfalls sichern. Erst dann haben wir erneut die Möglichkeit Kurse in Richtung eines Allzeithochs zu bekommen.

Klicke hier für die letzte Aptos (APT) Chartanalyse.

Für eine technische Analyse von Bitcoin, Ethereum, Gold, anderen Altcoins und aktuellen Nachrichten/Ereignissen hat der Autor dieses Video erstellt

Trading Campus

Unser Programm, um das Trading von Grund auf zu erlernen. Eine Videoreihe, Handouts und wöchentliche Live Calls gepaart mit einer Telegram Gruppe machen dich zu einem profitablen Trader. Schließe dich 70+ Teilnehmern an.

Uptober im Fokus: Kursfeuerwerk trotz aktueller Marktkorrektur

Uptober im Fokus: Kursfeuerwerk trotz aktueller Marktkorrektur

Krypto-Analysten bleiben optimistisch: Im Oktober – dem sogenannten Uptober – rechnen sie mit weiter steigenden Kursen am Markt.

In Kürze

  • Bullishe Prognose zu Uptober-Start

  • Skepsis statt Euphorie: Ein bullishes Signal

  • Stabilisierung vor Uptober

Bullishe Prognose zu Uptober-Start

Krypto-Analyst Colin Talks Crypto zeigte sich am Montag auf X ausgesprochen optimistisch. Er betonte, dass Bitcoin an einem entscheidenden Punkt stehe und schon bald massiv steigen werde. Seine Einschätzung fällt zu Beginn des sogenannten Uptober, während BTC am Montag zunächst rund 4.000 US-Dollar verlor und von 116.000 auf gut 112.000 Dollar zurückfiel.

Colin bewertet die kurzfristigen Rückgänge jedoch gelassen. Er verweist auf mehrere verschachtelte Chartmuster – darunter inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formationen innerhalb eines breiteren Keils. Aus seiner Sicht könnten diese Strukturen zusammenspielen und den Weg für einen großen Ausbruch ebnen. Sein Kursziel: 140.000 US-Dollar noch vor Jahresende.

Skepsis statt Euphorie: Ein bullishes Signal

Auch diesmal waren übermäßige Hebelpositionen einer der Hauptgründe für den Rücksetzer am Markt. Viele Anleger fragen sich nun, ob die Rallye bereits vorbei ist – doch gerade diese Skepsis gilt Analysten als gesundes Zeichen. Euphorie wäre ein klassisches Top-Signal, während Zweifel eher Raum für weitere Anstiege lassen.

Im größeren Kontext sprechen zudem mehrere Faktoren gegen ein endgültiges Hoch: Die Zyklen werden länger, ein typischer Blow-off-Top fehlt noch und keine relevanten Indikatoren deuten derzeit auf ein Ende des Bullenmarktes hin. Trotz des Rückgangs von 3,5 % in dieser Woche liegt Bitcoin im September weiterhin rund 4 % im Plus – bemerkenswert für einen Monat, der traditionell eher schwach ausfällt.

Mit Blick auf den Oktober blicken viele Experten optimistisch nach vorn. Historisch ist der sogenannte Uptober einer der stärksten Monate für Bitcoin, mit durchschnittlichen Renditen von fast 22 %. Schon ein geringerer Anstieg könnte für kräftige Bewegungen bei Altcoins sorgen. Kein Wunder also, dass in der Szene Geduld gegenüber Panik als die bessere Strategie gilt.

Uptober

Stabilisierung vor Uptober

Nach dem Abverkauf von rund 150 Milliarden US-Dollar zu Wochenbeginn scheint sich der Kryptomarkt inzwischen zu stabilisieren. Die gesamte Marktkapitalisierung liegt aktuell bei rund 3,96 Billionen Dollar und damit etwa 2 % im Minus. Bitcoin hält sich knapp über der Marke von 112.000 Dollar und liegt damit nur 9,5 % unter seinem Allzeithoch – weniger stark als der Rückgang von 13 % Anfang des Monats.

Ethereum musste dagegen kräftiger Federn lassen und fiel um 4 % auf unter 4.200 Dollar, den tiefsten Stand seit zwei Wochen. Besonders stark traf es die Altcoins, bei denen zahlreiche gehebelte Positionen aufgelöst wurden. Viele von ihnen verzeichneten zweistellige Verluste in wenigen Tagen. Mit Blick auf den bevorstehenden Uptober bleibt jedoch die Hoffnung bestehen, dass sich der Markt von den jüngsten Rückschlägen erholt und wieder in Richtung Aufwärtstrend bewegt.