850 neue Bitcoin: Strategy setzt weiter auf Bitcoin trotz Börsen-Druck

850 neue Bitcoin: Strategy setzt weiter auf Bitcoin trotz Börsen-Druck

Strategy hat am Sonntag den Zukauf von 850 weiteren Bitcoin im Wert von rund 99,7 Millionen US-Dollar gemeldet – ein Signal, dass die Firma ihre Krypto-Strategie unbeirrt fortsetzt.

In Kürze

  • Strategy: Weitere BTC trotz Aktienrückgang

  • Offenlegung durch SEC-Meldung

  • Abkehr von Anleihefinanzierung sorgt für Kritik

Strategy: Weitere BTC trotz Aktienrückgang

Trotz des schwächelnden Aktienkurses setzt Michael Saylor weiterhin konsequent auf Bitcoin. Am 21. September verkündete sein Unternehmen den Erwerb von 850 Bitcoin im Gegenwert von knapp 100 Millionen US-Dollar. Die Nachricht konnte Anleger allerdings kaum beruhigen: Während die Aktie im vergangenen Monat rund 5 % an Wert einbüßte, verlor Bitcoin im selben Zeitraum lediglich 1,45 %.

Offenlegung durch SEC-Meldung

In einem am 22. September eingereichten SEC-Formular legte Strategy die neuen Käufe sowie seine Gesamtbestände offen. Damit hält das Unternehmen nun 639.835 BTC im Wert von etwa 73,9 Milliarden US-Dollar. Finanziert wurde der Zukauf vor allem über Aktienverkäufe im Rahmen eines „at-the-market“-Programms.

Diese Vorgehensweise vermeidet zwar eine höhere Verschuldung, führt aber zur Verwässerung bestehender Aktionäre – ein Umstand, der bei Investoren wenig Anklang findet. Zudem fehlt dieser Methode der Hebeleffekt, der der Firma in der Vergangenheit dabei half, Bitcoin in der Wertentwicklung zu übertreffen.

850 neue Bitcoin: Strategy setzt weiter auf Bitcoin trotz Börsen-Druck

Abkehr von Anleihefinanzierung sorgt für Kritik

Der geringere Einsatz von Fremdkapital deutet darauf hin, dass die Nachfrage nach den wandelbaren Anleihen des Unternehmens nachgelassen hat. Mit einer Marktkapitalisierung von derzeit 97,4 Milliarden US-Dollar und Bitcoin-Beständen im Wert von 73,9 Milliarden US-Dollar fragen sich viele Marktteilnehmer, ob die Bewertung von Strategy gerechtfertigt ist.

Bisher konnte das Unternehmen höhere Bewertungen durch den Einsatz von Fremdfinanzierungen rechtfertigen. Sollte sich der Zugang zu günstigen Finanzierungsquellen verschlechtern, könnte dies jedoch zu einer deutlichen Neubewertung und Belastung der Liquidität führen.

Deutsche Bank erwartet Bitcoin als Reservewert in Zentralbanken bis 2030

Deutsche Bank erwartet Bitcoin als Reservewert in Zentralbanken bis 2030

Die Deutsche Bank prognostiziert, dass Bitcoin innerhalb der kommenden Jahre als strategische Reserve in die Bestände von Zentralbanken aufgenommen wird – und zwar nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung zu Gold.

In Kürze

  • Deutsche Bank: Bitcoin und Gold als Partner

  • Knappheit als Schlüsselfaktor

  • Parallelen zur Entwicklung von Gold

Deutsche Bank: Bitcoin und Gold als Partner

Laut einer aktuellen Analyse, die unter anderem von VanEck-Analyst Matthew Sigel hervorgehoben wurde, könnte Bitcoin bis 2030 einen festen Platz in den Beständen internationaler Zentralbanken finden.

Die Deutsche Bank betont, dass die Kryptowährung dabei nicht in Konkurrenz zu Gold tritt, sondern vielmehr als zusätzliche Absicherung betrachtet wird. Beide Werte gelten als „sichere Häfen“ jenseits traditioneller Anlageklassen und dürften schrittweise stärker in die Portfolios von Notenbanken einfließen.

Knappheit als Schlüsselfaktor

Ein zentraler Grund für das wachsende Interesse von Staaten an Bitcoin liegt in seiner begrenzten Verfügbarkeit. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 2,2 Billionen US-Dollar sind derzeit knapp 19,92 Millionen Bitcoin im Umlauf – das entspricht etwa 95 % des maximalen Angebots von 21 Millionen.

Die restlichen 5 % werden erst über die nächsten gut 100 Jahre freigegeben. Diese eingebaute Knappheit, kombiniert mit der Rolle als Inflationsschutz, könnte Bitcoin zu einem besonders attraktiven Wert für nationale Reservebestände machen.

Deutsche Bank erwartet Bitcoin als Reservewert in Zentralbanken bis 2030

Parallelen zur Entwicklung von Gold

Die Studie zieht einen Vergleich zwischen Bitcoin und den frühen Tagen des Goldes. Auch Gold musste zunächst eine Phase mit Schwankungen und Skepsis überstehen, bevor es sich als globales Wertaufbewahrungsmittel etablieren konnte – heute mit einem Marktwert von über 20 Billionen US-Dollar.

Ähnlich sieht die Deutsche Bank den Weg von Bitcoin: Angetrieben durch makroökonomische Faktoren und eine zunehmende regulatorische Klarheit erwartet die Bank eine breitere Akzeptanz der Kryptowährung. Mit wachsender Reife und Verbreitung dürfte zudem die Volatilität von Bitcoin langfristig abnehmen.

Krypto-Markt unter Druck: Gründe für den aktuellen Absturz

Krypto-Markt unter Druck: Gründe für den aktuellen Absturz

Krypto-Markt unter Druck: Makrodaten, Optionen und massive Liquidationen belasten Bitcoin, Ethereum & Altcoins mit deutlichen Kursverlusten.

In Kürze

  • Krypto-Markt unter Druck: Angst breitet sich aus

  • Makrofaktoren belasten die Kurse

  • Optionen und Liquidationen verstärken den Druck

Krypto-Markt unter Druck: Angst breitet sich aus

Der Krypto-Markt gerät zunehmend ins Wanken, da die Marktkapitalisierung von ihrem jüngsten Hoch bei 4,10 Billionen US-Dollar heute auf 3,89 Billionen US-Dollar gefallen ist. Das der Krypto-Markt unter Druck steht, zeigt sich auch im Fear & Greed Index, der innerhalb einer Woche von 53 (neutral) auf 45 (Angst) zurückgegangen ist.

Bitcoin (BTC) verlor über 3 % und fiel unter die Marke von 113.000 US-Dollar, während Ethereum (ETH) um 7 % auf 4.150 US-Dollar abrutschte. Besonders bei ETH kam es in den letzten 24 Stunden zu deutlich höheren Liquidationen als bei BTC.

Auch die führenden Altcoins wie XRP, BNB, Solana (SOL), Cardano (ADA) und Hyperliquid (HYPE) gaben in den vergangenen 24 Stunden zwischen 6 und 10 % nach. Meme-Coins wie Dogecoin (DOGE), Shiba Inu (SHIB) und Pepe Coin (PEPE) verzeichneten sogar Verluste von über 10 %. DOGE liegt inzwischen mehr als 14 % im Wochenminus – trotz des Starts des REX-Osprey Dogecoin ETF.

Makrofaktoren belasten die Kurse

Bitcoin und der gesamte Markt reagieren stark auf makroökonomische Entwicklungen in den USA, Japan, der EU und weiteren Schlüsselregionen. Der erste Zinsschnitt der US-Notenbank in diesem Jahr zeigt bereits Wirkung – steigende Treasury-Renditen und eine Gold-Rallye belegen die angespannte Lage. Damit gerät auch der Krypto-Markt unter Druck.

Laut Bloomberg steuert der US-Treasury-Markt auf seine größten Jahresgewinne seit der COVID-Pandemie zu. Die Rendite der 10-jährigen Staatsanleihen kletterte fünf Tage in Folge auf rund 4,15 %, während sich Investoren auf neue Kommentare von Fed-Chef Jerome Powell und frische PCE-Inflationsdaten vorbereiten. Parallel stieg der US-Dollar-Index (DXY) heute über 97,80 Punkte.

Auch in Japan sorgt die Aussicht auf weitere Zinserhöhungen der Bank of Japan für Bewegung. Der Anwärter auf das Amt des Premierministers, Yoshimasa Hayashi, unterstützt den Kurs, während die Renditen der 10-jährigen und 2-jährigen Staatsanleihen den höchsten Stand seit 2008 erreichten.

Analysten und Fondsmanager rechnen damit, dass die geldpolitischen Weichenstellungen der Fed und der BOJ eine massive Anleihenrallye in den kommenden Jahren auslösen könnten. Bloomberg-Stratege Mike McGlone warnte, dass Bitcoin und Krypto-Assets inzwischen ein noch größeres Risiko einer Blasenbildung darstellen könnten als die Internetaktien im Jahr 1999.

Krypto-Markt unter Druck

Optionen und Liquidationen verstärken den Druck

On-Chain-Daten deuten auf ein sogenanntes „Triple Witching“ bei Krypto-Optionen hin – der gleichzeitige Ablauf wöchentlicher, monatlicher und quartalsweiser Kontrakte. Marktbeobachter fürchten, dass dies den Bitcoin-Kurs kurzfristig bis auf 105.500 US-Dollar drücken könnte. Damit bleibt der Krypto-Markt unter Druck, zumal laut Glassnode rund 95 % der Halter aktuell im Gewinn sind und Gewinnmitnahmen wahrscheinlicher werden.

Allein am Freitag laufen auf Deribit BTC-Optionen im Wert von über 17,5 Milliarden US-Dollar und ETH-Optionen im Wert von 5,5 Milliarden US-Dollar aus. Der sogenannte „Max Pain“-Preis liegt bei 110.000 US-Dollar für Bitcoin und 3.700 US-Dollar für Ethereum.

Gleichzeitig kam es in den letzten 24 Stunden zu Liquidationen im Gesamtwert von 1,7 Milliarden US-Dollar – überwiegend Long-Positionen. Laut Coinglass war dies einer der größten Liquidationsschübe überhaupt: Über 400.000 Trader wurden in nur einem Tag aus dem Markt gedrängt, mit einzelnen Orders im zweistelligen Millionenbereich.

Aptos (APT) – Steht ein Breakout bevor?

Aptos (APT) – Steht ein Breakout bevor?

Während viele Altcoins in den letzten Wochen bereits aus Ihrem Downtrend ausgebrochen sind, warten wir bei Aptos (APT) weiterhin vergebens darauf. Der markt scheint sich jedoch vorzubereiten und bildet keine neuen Tiefs. Könnte möglicherweise eine impulsives Breakout kurz bevorstehen? Welche Preisziele haben wir im Blick?

In Kürze

  • APT Chartanalyse
  • APT Ausblick

APT Chartanalyse

Quelle: Tradingview*

In den letzten Wochen sind viele der großen Altcoins bereits aus ihrem bearishen Abwärtstrend ausgebrochen. Bei Aptos (APT) warten wir jedoch nun seit geraumer Zeit vergebens auf ein Breakout.

Derzeit traden wir bei ca. 4,64 USD und haben kein neues tieferes Tief mehr gebildet. Dies ist ein positives Zeichen, dass uns etwas Hoffnung für die nächsten Wochen geben könnte. Den auch unsere Supportzonen halten.

Zuletzt konnten wir den 200-SMA auf dem 4H-Chart (lila Linie) zurückerobern und impulsiv nach obenhin ausbrechen. Leider haben wir es noch nicht geschafft, ein höheres Hoch zu bilden, weshalb wir noch nicht ganz bullish sein können.

Das Handelsvolumen lässt an dieser Stelle ebenfalls noch zu wünschen übrig. Für ein Breakout ist dies noch zu wenig. Dennoch könnte sich nach monatelanger Konsolidierung langsam etwas tun.

APT Ausblick

Quelle: Tradingview*

Im Tageschart haben wir weiterhin eine große Konsolidierung vor uns, welche nur darauf wartet endlich ein Breakout nach obenhin zu starten. Hier sehen wir jedoch ebenfalls kein signifikates Handelsvolumen.

Zwar steigt dieses langsam an, ist jedoch noch weit entfernt von den letzten Höchstständen. Auch der 200-SMA hält uns hier noch etwas zurück und befindet sich direkt an unserer großen Widerstandslinie.

Sollten wir jedoch den Bereich zwischen 4,80 – 5 USD impulsiv durchbrechen, könnte dies der Startschuss für eine starke Rallye werden. Unsere ersten Preisziele liegen zwischen 6,78 – 7,81 USD. 

Dort erwarten uns dann größere Widerstände und ein Rücksetzer bzw. Retest unseres ehemaligen Widerstands wäre sinnvoll, bevor wir dann weiter nach oben steigen können. Verlieren wir unseren Support von 4 USD, ist jedoch der bullishe Fall vom Tisch.

Klicke hier für die letzte Hyperliquid (HYPE) Chartanalyse.

Für eine technische Analyse von Bitcoin, Ethereum, Gold, anderen Altcoins und aktuellen Nachrichten/Ereignissen hat der Autor dieses Video erstellt

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Solana Treasuries: Mitgründer sieht SOL bei 1.000 USD

Solana Treasuries: Mitgründer sieht SOL bei 1.000 USD

Solana Treasuries steigen auf über 4 Mrd. USD – Mitgründer sieht SOL bei 1.000 USD, institutionelle Nachfrage treibt den Kursoptimismus.

In Kürze

  • Solana Treasuries knacken 4 Milliardenmarke

  • Analysten sehen Chancen für vierstelligen Kurs

  • Konzerne stocken Solana-Bestände deutlich auf

Solana Treasuries knacken 4 Milliardenmarke

Ein Mitgründer hat kürzlich eine Kursprognose von 1.000 US-Dollar für Solana (SOL) abgegeben und stützt sich dabei auf die starke Dynamik der vergangenen Monate. Besonders das wachsende institutionelle Interesse habe entscheidend dazu beigetragen, dass Solana Treasuries inzwischen einen Wert von über 4 Milliarden US-Dollar erreicht haben. Dieser Anstieg unterstreicht die zunehmende Rolle von Solana als strategisches Reserve-Asset für Unternehmen und könnte laut Experten ein wesentlicher Treiber für die weitere Kursentwicklung sein.

Analysten sehen Chancen für vierstelligen Kurs

In einem aktuellen Beitrag prognostizierte Mitgründer und Krypto-Analyst Kaleo, dass der Solana-Kurs langfristig die Marke von 1.000 US-Dollar erreichen könnte. Ein vierstelliger Preis sei mittlerweile kein „Meme“ mehr, sondern ein realistisches Szenario.

Ein weiterer Analyst verglich die aktuelle Chartstruktur mit dem Allzeithoch-Lauf von BNB und sieht bei Solana ein klassisches Cup-and-Handle-Muster mit Widerstand bei rund 295 US-Dollar. Ein Ausbruch darüber könnte kurzfristig den Weg in Richtung 500 US-Dollar öffnen und mittelfristig sogar vierstellige Kursregionen ermöglichen.

Getragen wird dieser Optimismus auch von der wachsenden Akzeptanz unter Unternehmensrücklagen: Solana Treasuries gewinnen rasant an Bedeutung. So kündigte Brera Holdings PLC kürzlich eine strategische Neuausrichtung an und will künftig als „Solmate“ ein SOL-basiertes Treasury- und Infrastrukturunternehmen aufbauen – unterstützt von der Solana Foundation, Pulsar Group und ARK Invest.

Solana Treasuries

Konzerne stocken Solana-Bestände deutlich auf

Neue Daten des Strategic Solana Reserve Trackers zeigen, dass die Bestände der Solana Treasuries auf über 4,3 Milliarden US-Dollar gestiegen sind. Insgesamt halten Unternehmen rund 17 Millionen SOL, was etwa 3 % des gesamten Angebots entspricht.

Der größte Einzelakteur ist Forward Industries mit mehr als 6,8 Millionen SOL im Wert von 1,61 Milliarden US-Dollar. Weitere Player wie Sharps Technology, DeFi Dev Corp. und Solmate verfügen jeweils über Bestände von mindestens 300 Millionen US-Dollar. Forward Industries kündigte zudem ein neues Finanzierungsprogramm in Höhe von 4 Milliarden US-Dollar an. Damit kann das Unternehmen flexibel Anteile ausgeben und verkaufen, um Kapital für Betriebsmittel, ertragsgenerierende Assets und vor allem zur Erweiterung seiner Solana-Bestände zu nutzen.

Auch Classover Holdings plant eine deutliche Aufstockung. Das Unternehmen will nach einem Deal mit Solana Growth Ventures LLC zusätzliche SOL im Wert von 550 Millionen US-Dollar erwerben.

Michael Saylor positioniert Bitcoin als neues Kapital bei NYC-Unconference

Michael Saylor positioniert Bitcoin als neues Kapital bei NYC-Unconference

Bei der Bitcoin Treasuries Unconference in New York stellte Michael Saylor Bitcoin einmal mehr als zentrales Kapitalinstrument der Zukunft dar – mit klaren Botschaften an Unternehmen und Investoren.

In Kürze

  • Michael Saylor: Metaphern und historische Vergleiche

  • Bitcoin, Konsols und STRC

  • Seitenhiebe und Zukunftsbilder

Michael Saylor: Metaphern und historische Vergleiche

Auf einem runden Podium in einem prunkvollen Saal eröffnete MicroStrategy-Chairman Michael Saylor die Bitcoin Treasuries Unconference. Mit einem Scherz über die allgegenwärtigen orangenen Accessoires lockerte er zunächst die Stimmung, bevor er in sein gewohnt bildreiches Redetempo überging.

Saylor verglich die aktuelle Phase von Bitcoin-Treasuries mit den frühen Tagen von Rockefellers Standard Oil: Das Potenzial sei erkannt, doch die wirklich bahnbrechenden Anwendungen – vergleichbar mit Autos oder Flugzeugen – stünden noch bevor. Unternehmen, die sich heute aus Angst vor Risiken von digitalen Assets fernhalten, seien in seinen Augen so rückständig wie Konzerne, die sich aus Sicherheitsgründen von künstlicher Intelligenz abwenden.

Bitcoin, Konsols und STRC

Im weiteren Verlauf griff Saylor historische Parallelen auf. Er erinnerte an die britischen „Consols“, eine Form von Staatsanleihen mit unbegrenzter Laufzeit, die im 18. Jahrhundert eingeführt wurden.

Auch wenn er Details wie Zeitrahmen und Aussprache nicht ganz korrekt wiedergab, war seine Botschaft deutlich: Bitcoins Rolle als langfristiges Kapitalinstrument ähnelt diesen Konsols, nur dass das Rückgrat nicht mehr der britische Staat ist, sondern Unternehmen wie MicroStrategy. Mit seinem STRC-Produkt sieht Saylor eine moderne Variante ewiger Schuldpapiere – nur eben auf Basis von Bitcoin, ausgegeben von einem privatwirtschaftlichen Akteur.

Michael Saylor positioniert Bitcoin als neues Kapital bei NYC-Unconference

Seitenhiebe und Zukunftsbilder

Zum Abschluss sparte Saylor nicht mit Kritik an Wettbewerbern. Manche Treasury-Unternehmen würden sich zu leicht verführen lassen, kurzfristiges Kapital aufzunehmen, das langfristig nur den Wert der eigenen Aktionäre verwässere. Wirklich nachhaltige Unternehmenswerte entstünden nicht durch leichtes Geld, sondern durch strategisches Handeln.

Mit einem nostalgischen Rückblick erinnerte er daran, wie groß einst die Vision war, Geld aus dem starren Papiergeldsystem des 20. Jahrhunderts zu befreien – und deutete an, dass Bitcoin diesen Traum wiederbeleben könne.