Solana (SOL) – Geht es noch tiefer?

Solana (SOL) – Geht es noch tiefer?

Der Altcoin-Markt steht weiterhin massiv unter Druck. Die Liquidität ist erschöpft und die Altcoins kämpfen ums überleben. Auch Solana (SOL) hat deutlich zu kämpfen und kann sich bisher nicht nach oben arbeiten. Wird sich der Abverkauf weiter fortsetzen oder sogar noch einmal verstärken? 

In Kürze

  • Solana Chartanalyse
  • Solana Ausblick

Solana Chartanalyse

Quelle: Tradingview*

In den letzten Wochen ist das Handelsvolumen immer weiter zurückgegangen und somit auch die Hoffnung, dass eine Altcoin-Season den Solana Kurs mal deutlich nach oben drücken kann. Dies ist immer unwahrscheinlicher.

Zwar haben wir nun zu Wochenbeginn zum ersten mal seit langem wieder steigende Kurse, doch die Orderbücher sind weiterhin leer und die Kurse lassen sich mit wenig Volumen nach oben und unten manipulieren.

Derzeit traden wir bei ca. 127 USD und somit weiterhin ohne nachhaltiges höheres Hoch. In den letzten Wochen hatten wir immer wieder Probleme an der Marke von 145 USD. Erst wenn diese Marke bricht, können wir uns berechtigte Hoffnung machen.

Derzeit sieht es eher nach einer größeren Akkumulationsphase auf den kleinen Zeiteinheiten aus, da das Volumen weiterhin rückläufig ist und wir keine neue Richtung einschlagen. Trotzdem besteht das Risiko, dass es bald deutlich tiefer geht.

Solana Ausblick

Quelle: Tradingview*

Auf Wochenansicht verhalten wir uns weiterhin mustergültig. Nachdem wir unser Allzeithoch Anfang 2025 gebildet haben und eine Welle B im September 2025, die kein höheres Hoch gebildet hat, könnte bald der nächste Verkaufsdruck folgen.

Die derzeit laufende Welle C hat das grundsätzliche Ziel zwischen 50 – 30 USD. Dies sind langfristige Kursziele. Zwischenzeitliche Rallyes können natürlich vorkommen und sind nicht unwahrscheinlich.

Hierfür fehlt jedoch derzeit einiges an Liquidität. Dies sehen wir derzeit nicht. Wir befinden uns in einer Risk-Off Season, was wir vor allem an Gold & Silber sehen. Solange das Kapital dort liegt, wird es keine Altcoin-Season geben.

Somit sind wir auf Wochensicht weiterhin bearish. Erst ab einen Bruch der Marke von 145 USD könnte es spannender werden. Dann haben wir den kurzfristigen Abwärtstrend gebrochen und könnten eine Relief-Rallye starten.

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Ripple (XRP) – Schwacher Wochenclose!

Ripple (XRP) – Schwacher Wochenclose!

Der Altcoin-Markt steht weiterhin massiv unter Druck. Auch bei Ripple (XRP) haben wir nun sehr große Probleme in Sicht. Es fehlt derzeit weiterhin an Liquidität im gesamten Markt, welcher die Risiko-Assets nach obenhin pusht. Dies sehen wir derzeit nur im Rohstoff Sektor. Droht nun ein weiterer Dump bei XRP?

In Kürze

  • XRP Chartanalyse
  • XRP Ausblick

XRP Chartanalyse

Quelle: Tradingview*

Ripple (XRP) befindet sich weiterhin in einem Abwärtstrend. Das Handelsvolumen wird von Tag zu Tag schwächer, was nicht nur an den kommenden Weihnachtsfeiertagen liegt, sondern auch an der Liquidität im Markt.

Seit Monaten spüren wir, dass vor allem der Altcoin-Markt an Liquidität mangelt und wir keine großen Bewegungen in Risk-On Assets sehen. Dies ist ein großes Problem, auch für Altcoins von der größe XRP!

Der Markt hat es in den letzten Woche nicht geschafft, ein höheres Hoch zu bilden oder einmal den 200-SMA auf dem 4H-Chart (lila Linie) nach obenhin nachhaltig zu durchbrechen. Dies zeigt die Schwäche im Markt.

Dieser Trend könnte sich nun noch einmal deutlich verschärfen, da die globalen Unsicherheiten immer weiter wachsen und wir damit das Risiko eines kurzfristigen Crashs immer weiter steigen wird.

XRP Ausblick

Quelle: Tradingview*

Im Wochenchart haben wir in der letzten Woche schon darüber berichtet, welcher Support unbedingt halten. Dieser Support ist nun gebrochen worden bzw unterschritten. Somit haben wir ein Lower Low gebildet.

Der Schlusskurs war unter dem Von April 2025 und somit ist auch unsere Aufwärtsbewegung, vorerst, hinüber. Nun gilt es einen Boden zu bilden. Dieser könnte sich jedoch noch etwas Zeit lassen.

Bisher sieht es nicht nach einer Bodenbildung aus und ein letzter großer Shakeout könnte noch einmal stattfinden. Derzeit könnte sich dieser in Bereich 1,50 – 1,70 USD. Sollte dies geschehen, könnten wir eine Gegenbewegung in Form einer welle B bekommen.

Diese könnte uns dann noch einmal in Bereiche zwischen 2,20 – 2,50 USD bringen. Dafür ist es jedoch noch zu früh. Derzeit gibt es nichts bullishes im Ripple (XRP) Chart zu zeigen, da der Abwärtstrend sich sogar noch einmal verschärft hat.

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Krypto-Markt im Fokus: US-Notenbank pumpt 6,8 Milliarden Dollar Liquidität ins System

Krypto-Markt im Fokus: US-Notenbank pumpt 6,8 Milliarden Dollar Liquidität ins System

Die Federal Reserve pumpt 6,8 Mrd. USD Liquidität in die Märkte. Anleger sehen darin ein bullisches Signal für Bitcoin und den Kryptomarkt.

In Kürze

  • Federal Reserve greift zum Jahresende ein

  • Bullisches Signal für Bitcoin und den Kryptomarkt

  • QT beendet, Repos als kurzfristiges Instrument

Federal Reserve greift zum Jahresende ein

Die Federal Reserve hat angekündigt, zum Jahresende 6,8 Milliarden US-Dollar über sogenannte Repurchase Agreements (Repos) in die Finanzmärkte zu geben. Ziel dieser Maßnahme ist es, temporäre Liquiditätsengpässe im Bankensystem abzufedern. Bemerkenswert ist, dass es sich um die erste größere Repo-Injection dieser Art seit dem Jahr 2020 handelt. In den vergangenen zehn Tagen summierten sich die Liquiditätszuflüsse der US-Notenbank bereits auf rund 38 Milliarden US-Dollar, was auf erhöhte Spannungen im Geldmarkt hindeutet.

Bullisches Signal für Bitcoin und den Kryptomarkt

Am Kryptomarkt wird dieser Schritt überwiegend als positiver Impuls interpretiert. Marktbeobachter weisen darauf hin, dass zusätzliche Liquidität häufig risikoreichen Anlageklassen zugutekommt – darunter auch Kryptowährungen wie Bitcoin. Analysten wie Money Ape betonen, dass mehr Liquidität im System zu geringeren Finanzierungsrisiken und entspannteren Marktbedingungen führt. Auch der bekannte Marktkommentator Rekt Fencer ordnet die Entwicklung zyklisch ein und verweist darauf, dass Marktzyklen historisch nicht in Phasen steigender Liquidität enden, sondern oft genau dort beginnen.

US-Notenbank

QT beendet, Repos als kurzfristiges Instrument

Zusätzliche Aufmerksamkeit erhält die Maßnahme vor dem Hintergrund, dass die Federal Reserve ihr Quantitative Tightening (QT) Anfang Dezember offiziell beendet hat. Die aktuellen Repo-Operationen sind jedoch klar davon zu unterscheiden: Während QT und QE strukturelle Veränderungen der Notenbankbilanz bewirken, handelt es sich bei Repos um kurzfristige Liquiditätshilfen, die rasch zurückgezahlt werden. Analyst ImNotTheWolf hebt hervor, dass dies kein klassisches „Gelddrucken“ darstellt, jedoch ein klares Signal dafür ist, dass die Liquiditätslage weiterhin angespannt bleibt. In Kombination mit der jüngsten Zinssenkung um 25 Basispunkte auf 3,5–3,75 Prozent sehen viele Marktteilnehmer die Voraussetzungen für eine weitere Erholung – insbesondere im Kryptosektor – als gegeben an.

Bitcoin & Ethereum – Rallye?!

Bitcoin & Ethereum haben sich über das Wochenende kaum von der Stelle bewegt. Die Liquidität verlässt den Markt und geht immer mehr in sichere Häfen wie Gold & Silber. Heißt das nun für uns, dass die Rallye abgesagt ist? Wie wird es diese Woche weitergehen? Besteht noch die Chance auf einen Pump?

In Kürze

  • Bitcoin Chartanalyse
  • Bitcoin Ausblick
  • Ethereum Chartanalyse

Bitcoin Chartanalyse

Quelle: Tradingview*

Das Wochenende hat uns gezeigt, dass wir uns langsam aber sicher in Richtung Weihnachten begeben. Kurzfristig gab es eine Preis-Range von ca. 500 USD und das über mehr als 24 Stunden. Der Markt ist tot.

Es fehlt derzeit einfach massiv an Liquidität. Es wird weiterhin deutlich mehr Spot verkauft und Futures gelongt. Dies führt auch zu dieser Volatilität, welche wir letzte Woche erlebt haben, als die Kurse innerhalb kürzester Zeit wieder einbrachen.

Dies ist ein großes Risiko. Auch wenn das Japan Thema (vorerst) beendet ist, scheint es bisher noch keine Auflösung des Carry-Trades zu geben. Jedoch sehen wir beängstigende Zahlen der Japanischen Staatsanleihen. Somit gilt es weiterhin ein Auge auf dieses Thema zu haben.

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Bitcoin Ausblick

Quelle: Tradingview*

Kurzfristig haben wir weiterhin über uns eine große Menge an Liquidität liegen. Dieser Bereich geht von ca. 91.000 – 92.000 USD. Dies sehen wir auch sehr gut auf der Heatmap. Somit könnte dies der nächste Zug von Bitcoin sein.

Darüber ist die Liquidität jedoch sehr dünn, weshalb wir uns weiterhin eher nach unten orientieren müssen. Das Kapital fließt weiterhin eher in Risk-Off Assets wie Gold & Silber und das spüren wir extrem am Markt.

Somit ist die Gefahr immer noch sehr groß, dass wir unter die Marke von 80.000 USD in den nächsten Wochen fallen und somit den Schmerzbereich von Michael Saylors Microstrategy treffen und zumindest seinen Einstiegspreis einmal besuchen.

Ethereum Chartanalyse

Quelle: Tradingview*

Bei Ethereum (ETH) gab es zumindest über das Wochenende einmal etwas mehr Bewegung als bei Bitcoin. Der Kurs ist leicht angestiegen und befindet sich nun wieder über der psychologisch wichtigen Marke von 3.000 USD.

Unser nächster Widerstand liegt bei ca. 3.100 – 3.240 USD. Dort haben wir weiterhin eine Ineffizienz und einen Vektor liegen. Somit könnten wir kurzfristig diesen Bereich noch einmal anlaufen, bevor wir eine finale Entscheidung sehen.

Auch hier sehen wir weiterhin sehr geringes Volumen, was die Volatilität ansteigen lassen kann, da die Kurse mit weniger Volumen deutlich leichter zu manipulieren sind. Mittelfristig besteht weiterhin ein Risiko, dass wir noch einmal unter die Marke von 2.600 USD fallen.

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Vom Genesis Block zur Wall Street: Wie Bitcoin in 16 Jahren vom Außenseiter zur globalen Geldidee wurde

Vom Genesis Block zur Wall Street: Wie Bitcoin in 16 Jahren vom Außenseiter zur globalen Geldidee wurde

Vom Genesis Block zur Wall Street: Wie Bitcoin in 15 Jahren Krisen, Hypes und den Weg vom Experiment zum globalen Finanzasset gemeistert hat.

In Kürze

  • Vom Open-Source-Experiment zur ideologischen Bewegung

  • Krisen, Zyklen und schmerzhafte Reifeprozesse

  • Ankunft im Mainstream und neue Abhängigkeiten

Vom Open-Source-Experiment zur ideologischen Bewegung

Als Bitcoin am 3. Januar 2009 mit dem Genesis Block von Satoshi Nakamoto gestartet wurde, war es nicht mehr als ein technisches Experiment: ein dezentrales Zahlungssystem ohne Banken und ohne zentrale Kontrolle. In den Anfangsjahren blieb Bitcoin eine Nische für Entwickler und Technikbegeisterte – sinnbildlich dafür steht der berühmte Pizzakauf von 2010, bei dem 10.000 BTC für zwei Pizzen ausgegeben wurden. Erst die globale Finanzkrise verlieh dem Projekt eine politische und gesellschaftliche Dimension. Misstrauen gegenüber Banken, die feste Obergrenze von 21 Millionen Coins und die Möglichkeit zur Selbstverwahrung machten Bitcoin für viele zu einer Alternative zum bestehenden Finanzsystem.

Krisen, Zyklen und schmerzhafte Reifeprozesse

Der weitere Weg war geprägt von extremen Schwankungen und einschneidenden Ereignissen. Der Zusammenbruch der Börse Mt. Gox im Jahr 2014, bei dem rund 850.000 BTC verloren gingen, erschütterte das Vertrauen vieler Nutzer. Er zeigte deutlich, dass ein dezentrales Protokoll allein nicht ausreicht, wenn zentrale Dienstleister Sicherheitslücken aufweisen. Es folgten wiederkehrende Marktzyklen: Der Boom von 2017 brachte Bitcoin endgültig in den Mainstream, der anschließende Crash lenkte den Fokus zurück auf Infrastruktur und langfristigen Nutzen. Spätere Insolvenzen großer Krypto-Unternehmen zwischen 2021 und 2023 unterstrichen erneut die Bedeutung von Transparenz, Regulierung und Risikobewusstsein. Laut Analysen von Santiment waren es gerade diese Krisen, die Bitcoin langfristig widerstandsfähiger gemacht haben.

Vom Genesis Block zur Wall Street

Ankunft im Mainstream und neue Abhängigkeiten

Heute ist Bitcoin eng mit traditionellen Finanzmärkten und politischen Entwicklungen verflochten. Institutionelle Investoren, Verwahrstellen und börsengehandelte Produkte haben die Kryptowährung in den Fokus der Wall Street gerückt. Auch politische Akteure wie Donald Trump haben ihre Haltung zu digitalen Vermögenswerten öffentlich verändert und damit den Einfluss politischer Narrative auf den Markt verstärkt. Gleichzeitig reagiert Bitcoin zunehmend auf makroökonomische Faktoren wie Zinsentscheidungen der Federal Reserve oder geopolitische Spannungen und bewegt sich teils im Gleichklang mit klassischen Aktienindizes. Trotz dieser Annäherung bleibt der ursprüngliche Kern bestehen: In Regionen mit instabilen Währungen oder Kapitalverkehrskontrollen dient Bitcoin weiterhin als Instrument finanzieller Selbstbestimmung. Fast Siebzehn Jahre nach dem Genesis Block zeigt sich damit, dass Bitcoin sich dem Mainstream geöffnet hat, ohne seine grundlegende Idee aufzugeben.

BlackRock Bitcoin ETF zählt 2025 trotz Marktschwäche zu den Top-ETFs

BlackRock Bitcoin ETF zählt 2025 trotz Marktschwäche zu den Top-ETFs

​BlackRock Bitcoin ETF zieht 2025 trotz schwachem Kryptomarkt Milliarden an. Investoren setzen verstärkt auf langfristige BTC-Positionen.

In Kürze

  • Starke Zuflüsse trotz negativer Performance

  • Langfristiger Blick ersetzt kurzfristiges Trading

  • Neue Investoren verändern die Bitcoin-Kostenbasis

Starke Zuflüsse trotz negativer Performance

Der Bitcoin-ETF von BlackRock gehört 2025 zu den erfolgreichsten börsengehandelten Fonds, obwohl Bitcoin in diesem Jahr eine schwache Kursentwicklung verzeichnete. Der iShares Bitcoin Trust (IBIT) konnte dennoch Nettomittelzuflüsse von über 25 Milliarden US-Dollar anziehen. Das deutet darauf hin, dass viele Investoren kurzfristige Preisschwankungen ausblenden und Bitcoin zunehmend als langfristige Position betrachten.

Langfristiger Blick ersetzt kurzfristiges Trading

Laut Daten, auf die der Bloomberg-ETF-Analyst Eric Balchunas verweist, rangierte IBIT auf Platz sechs der ETFs mit den höchsten Zuflüssen im Jahr – und war dabei der einzige Fonds in den Top-Rängen mit negativer Jahresrendite. Diese Diskrepanz zwischen Kapitalzuflüssen und Kursentwicklung zeigt einen Stimmungswandel: Anleger fokussieren sich weniger auf kurzfristige Performance. Ähnliche Akkumulationen sind auch bei Strategy zu beobachten, das erneut Bitcoin zugekauft hat. Bemerkenswert ist zudem, dass IBIT mehr Kapital anzog als goldgedeckte ETFs wie GLD, obwohl Gold deutlich besser performte.

 BlackRock Bitcoin ETF

Neue Investoren verändern die Bitcoin-Kostenbasis

Die Robustheit der Bitcoin-ETFs fällt mit strukturellen Veränderungen im Markt zusammen. On-Chain-Daten von CryptoQuant zeigen, dass sogenannte „neue Wale“ inzwischen fast 50 % des realisierten Kapitals bei Bitcoin ausmachen. Damit prägen frische Großinvestoren zunehmend die Kostenbasis – selbst während Kursrücksetzern. Das spricht weniger für Panikverkäufe als für eine Re-Ankerung des Marktes. Trotz Skepsis einzelner traditioneller Anbieter wie Vanguard deuten die anhaltenden Zuflüsse darauf hin, dass Bitcoin-ETFs in eine neue Phase eintreten, in der Nachfrage weniger von kurzfristiger Marktstimmung abhängt​.