Bank of Japan hebt Zinsen auf 30-Jahres-Hoch – Droht Bitcoin erneut ein 20–30 %-Rücksetzer?

Bank of Japan hebt Zinsen auf 30-Jahres-Hoch – Droht Bitcoin erneut ein 20–30 %-Rücksetzer?

Die Bank of Japan hebt die Zinsen auf ein 30-Jahres-Hoch. Historische Muster zeigen deutliche Bitcoin-Korrekturen – kurzfristige Risiken bleiben erhöht.

In Kürze

  • BOJ setzt zweiten Zinsschritt in diesem Jahr um

  • Yen-Schwäche begrenzt kurzfristig systemische Risiken

  • Historische Muster belasten Bitcoin – Fundamentaldaten bleiben intakt

BOJ setzt zweiten Zinsschritt in diesem Jahr um

Die Bank of Japan hat ihren Leitzins um 25 Basispunkte auf 0,75 Prozent angehoben und damit den höchsten Stand seit rund drei Jahrzehnten erreicht. Es handelt sich um die zweite Zinserhöhung in diesem Jahr, nachdem bereits im Januar ein vergleichbarer Schritt erfolgt war. Die Notenbank signalisiert zudem Bereitschaft für weitere Anpassungen im kommenden Jahr, da sich Inflation und Konjunkturaussichten stabiler zeigen. Trotz der Straffung bleiben die realen Zinsen deutlich negativ, womit die Geldpolitik weiterhin unterstützend wirken soll.

Yen-Schwäche begrenzt kurzfristig systemische Risiken

Am Devisenmarkt reagierte der Yen nur verhalten und notierte weiter schwach gegenüber dem US-Dollar. Damit gilt das Risiko eines abrupten Abbaus von Yen-Carry-Trades aktuell als begrenzt, solange keine nachhaltige Aufwertung der japanischen Währung einsetzt. Parallel legten US-Renditen und der Dollarindex zu, da Marktteilnehmer ihre Erwartungen an künftige Zinssenkungen der US-Notenbank neu bewerteten. Für Risikoanlagen sorgt dieses Umfeld kurzfristig für erhöhte Unsicherheit.

Bank of Japan

Historische Muster belasten Bitcoin – Fundamentaldaten bleiben intakt

In der Vergangenheit folgten auf Zinserhöhungen der BOJ teils deutliche Rückgänge bei Bitcoin. Seit 2024 kam es nach vergleichbaren Schritten zu Korrekturen von rund 23 bis 31 Prozent, ausgelöst durch Liquiditätsabflüsse und das Entflechten von Carry-Trades. Auch aktuell bewegt sich Bitcoin in einer volatilen Seitwärtsphase und steht unter Verkaufsdruck, insbesondere vor dem Hintergrund saisonal schwächerer Liquidität und auslaufender Derivatekontrakte. Kurzfristig bleiben damit Abwärtsrisiken bestehen, während viele Marktbeobachter für die kommenden Jahre weiterhin von einem konstruktiven langfristigen Trend ausgehen.

Bitwise prognostiziert neue Allzeithochs für Bitcoin, Ethereum und Solana im Jahr 2026

Bitwise prognostiziert neue Allzeithochs für Bitcoin, Ethereum und Solana im Jahr 2026

Bitwise prognostiziert neue Allzeithochs für Bitcoin, Ethereum und Solana im Jahr 2026 – gestützt durch ETFs, Regulierung und institutionelle Nachfrage.

In Kürze

  • Bitcoin soll den klassischen Vierjahreszyklus durchbrechen

  • Institutionelle Nachfrage und Regulierung als Kurstreiber

  • Ethereum und Solana profitieren von Stablecoins und Tokenisierung

Bitcoin soll den klassischen Vierjahreszyklus durchbrechen

Der Krypto-ETF-Anbieter Bitwise geht davon aus, dass Bitcoin im Jahr 2026 ein neues Allzeithoch erreichen wird. Als zentrale Treiber nennt das Unternehmen strukturelle Faktoren wie das jüngste Halving, den fortgeschrittenen Zinszyklus sowie deutlich abgeschwächte Boom-und-Bust-Phasen im Vergleich zu früheren Marktzyklen. Gleichzeitig wird erwartet, dass sich Bitcoin zunehmend vom klassischen Vierjahresmuster löst und stärker von langfristigen Kapitalströmen geprägt wird.

Institutionelle Nachfrage und Regulierung als Kurstreiber

Laut Bitwise verstärkt sich der institutionelle Einstieg weiter. Große Finanzhäuser wie Citibank, Morgan Stanley, Wells Fargo und Merrill Lynch bauen ihre Krypto-Exponierung aus, während die Zuflüsse in Spot-ETFs weiter steigen. Parallel dazu nimmt die On-Chain-Aktivität zu, was als Indikator für nachhaltiges Wachstum gewertet wird. Hinzu kommt ein zunehmend konstruktives regulatorisches Umfeld, das Unternehmen die Integration von Kryptowährungen erleichtert und Investitionshürden abbaut.

Bitwise prognostiziert neue Allzeithochs

Ethereum und Solana profitieren von Stablecoins und Tokenisierung

Neben Bitcoin sieht Bitwise auch bei Ethereum und Solana erhebliches Aufwärtspotenzial. Neue Höchststände gelten als realistisch, sofern der sogenannte CLARITY Act verabschiedet wird, dessen parlamentarische Beratung für das kommende Jahr geplant ist. Beide Netzwerke gelten als zentrale Infrastrukturen für die Megatrends Stablecoins und Tokenisierung. In diesem Kontext erwartet Bitwise zudem eine weiter sinkende Volatilität bei Bitcoin, die bereits zuletzt unter der von Technologiewerten wie NVIDIA lag, sowie eine anhaltend starke Nachfrage durch ETFs, die perspektivisch mehr als die neu emittierte Angebotsmenge von BTC, ETH und SOL aufnehmen könnten.

Chainlink – Nächster Absturz?

Chainlink – Nächster Absturz?

Der Altcoin Markt ist weiterhin eine riesige Katastrophe. Wir sehen ein Tief nach dem anderen und die Märkte werden weiter abverkauft. Auch bei einem starken Projekt wie Chainlink (LINK) stehen wir vor einem neuen Tief. Setzt sich dieser Trend nun weiter fort und wir sehen bald neue Bärenmarkt Tiefstände?

In Kürze

  • LINK Chartanalyse
  • LINK Ausblick

LINK Chartanalyse

Quelle: Tradingview*

Derzeit gibt es wirklich wenig positives zu berichten, denn auch die Altcoins fallen weiterhin ins bodenlose. Man merkt immer mehr, dass die Liquidität am Kryptomarkt fehlt und vor allem das Interesse an Risk-On Assets.

Dies sehen wir vor allem an den traditionellen Märkten, in denen Gold & Silber von hoch zu hoch klettern. Bei Chainlink (LINK) sehen wir genau das Gegenteil. Die Kurse fallen leider immer weiter ins bodenlose.

Zuletzt konnten wir es wieder nicht schaffen ein höheres Hoch zu erreichen. Der Markt wurde wieder abverkauft und steht nun vor einer entscheidenden Phase und das kurz vor den Inflationsdaten der USA.

Dies könnte bald zu einem weiteren Tief führen. Sollte dies der Fall sein, müssen wir uns damit abfinden, dass wir auch in den größeren Zeiteinheiten einen weiteren Crash sehen, da es derzeit keine Anzeichen für ein positive Erholung gibt.

LINK Ausblick

Quelle: Tradingview*

Im Tageschart haben wir ein ähnliches Bild. Hier fällt vor allem auf, dass das Handelsvolumen leider immer weiter am fallen ist. Dies bestätigt das große Desinteresse an Risk-On Assets im gesamten Markt.

Der Markt fällt bereits seit Monaten und ein Trend ist nicht erkennbar. Sollten wir nun unser Tief bei ca. 11,70 USD noch einmal brechen und darunter schließen, haben wir erneut ein tieferes Tief gebildet.

Dies könnte dann zu einem weiteren (massiven) Abverkauf führen, da wir immer noch den großen Wick vom 10.10.2025 haben, welcher noch nicht gefüllt ist. Dieser stellt keinerlei Unterstützung dar.

Somit könnten wir bis ca. 8 USD fallen und diesen füllen und dort neue Supportzonen bilden. Interessanterweise konnten wir im Bärenmarkt diese Marke nicht sofort brechen, somit könnten wir hier auf große Unterstützung hoffen und der Boden hier drin sein.

Klicke hier für die letzte Bitcoin & Ethereum Chartanalyse.

Für eine technische Analyse von Bitcoin, Ethereum, Gold, anderen Altcoins und aktuellen Nachrichten/Ereignissen hat der Autor dieses Video erstellt

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Bitcoin-Adoption erreicht neue Dimensionen: Bhutan investiert 1 Milliarde US-Dollar in BTC

Bitcoin-Adoption erreicht neue Dimensionen: Bhutan investiert 1 Milliarde US-Dollar in BTC

Bitcoin-Adoption erreicht neue Dimensionen: Bhutan investiert rund 1 Milliarde US-Dollar in BTC für die Gelephu Mindfulness City und neue Arbeitsplätze.

In Kürze

  • Bhutan setzt auf Bitcoin für wirtschaftliche Entwicklung

  • Strategische Reserve statt kurzfristiger Verkäufe

  • Gelephu Mindfulness City als Magnet für Talente und Investitionen

Bhutan setzt auf Bitcoin für wirtschaftliche Entwicklung

Die weltweite Bitcoin-Adoption nimmt weiter Fahrt auf. Bhutan hat angekündigt, bis zu 10.000 Bitcoin – mit einem Gegenwert von rund einer Milliarde US-Dollar – für den Aufbau der Gelephu Mindfulness City (GMC) bereitzustellen. Das Entwicklungsprojekt soll als wirtschaftliches Zentrum dienen und langfristig Wachstum, Stabilität und neue Perspektiven für das Land schaffen. Die Regierung sieht Bitcoin dabei nicht als Spekulationsobjekt, sondern als strategische Reserve und produktives Asset für reale Infrastrukturprojekte.

Strategische Reserve statt kurzfristiger Verkäufe

Im Fokus der Initiative steht ein nachhaltiger Umgang mit den Bitcoin-Beständen. Die Mittel sollen gezielt eingesetzt werden, um Erträge zu generieren, ohne den Bestand zu veräußern. Transparente Governance-Strukturen und einheitliche Regeln sollen sicherstellen, dass die Bevölkerung langfristig von dem Projekt profitiert. Insgesamt kontrolliert Bhutan inzwischen mehr als 11.000 BTC und zählt damit zu den größten staatlichen Bitcoin-Haltern weltweit. Frühere On-Chain-Bewegungen hatten zwar für Spekulationen gesorgt, doch die Behörden betonten erneut, dass kein Verkaufsdruck bestehe.

Bitcoin-Adoption erreicht neue Dimensionen

Gelephu Mindfulness City als Magnet für Talente und Investitionen

Die Gelephu Mindfulness City wurde ins Leben gerufen, um der Abwanderung junger Menschen entgegenzuwirken und hochwertige Arbeitsplätze im Land zu schaffen. Das Projekt umfasst rund zehn Prozent der Landesfläche und soll regulatorische Freiräume bieten, insbesondere für Fintech-, Blockchain- und Digital-Asset-Unternehmen. Ein zentrales Element ist ein neuartiges Land- und Beteiligungsmodell, bei dem die Bürger als Anteilseigner betrachtet werden. Neben Bitcoin baut Bhutan auch seine Blockchain-Aktivitäten aus und setzt Kryptowährungen bereits erfolgreich im Tourismussektor ein.

Bitcoin & Ethereum – Schwache Woche!

Bitcoin & Ethereum – Schwache Woche!

Die Märkte stehen unter enormer Anspannung! Die US-Arbeitsmarktdaten waren gestern miserabel und deutlich schlechter als die Prognose. Bitcoin & der gesamte Krypto-Markt sind daraufhin deutlich gefallen. Auch weltweit sehen wir ein abflachen der Wirtschaft. Gibt es überhaupt noch Hoffnung?

In Kürze

  • Bitcoin Chartanalyse
  • Bitcoin Ausblick
  • Ethereum Chartanalyse

Bitcoin Chartanalyse

Quelle: Tradingview*

Am gestrigen Tag haben wir die lang erwarteten US-Arbeitsmarktdaten bekommen und diese waren deutlich schlechter als erwartet. Auch die NFP Daten waren enttäuschend, dies hat dann zu dem nächsten Abverkauf geführt.

Heute Nacht konnte sich Bitcoin (BTC) dann nicht über die Marke von 88.000 USD Zurückkämpfen und der nächste Abverkauf begann. Wir sehen weltweit Spannungen an den Märkten und ein abschwächen der Wirtschaft. 

Auch das Handelsvolumen lässt weiter zu wünschen übrig. Ganz im Gegensatz zu den Funding-Rates (Finanzierungsraten). Diese sind weiter ins positive gestiegen und bestätigen, dass sich vermehrt wieder Longs-aufbauen.

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Bitcoin Ausblick

Quelle: Tradingview*

Gestern Abend haben wir es auch nicht über die Asia-Range (2 blaue Linien), welche das erste hoch und tief der Asia-Session anzeigen, geschafft. Ein weiterer negativer Retest in dieser Woche.

Gleichzeitig stehen morgen noch die Inflationsdaten an und am Freitag der Zinsentscheid der Bank of Japan (BOJ). 2 wichtige Events, welche den Trend für die nächsten Tagen weiter nach unten befeuern können.

Am heutigen Tag ist es erst einmal ruhig. Somit könnte der Markt in eine leichte Phase der Entspannung übergehen und die Kurse vielleicht noch einmal einen neuen Anlauf in die Region zwischen 88.000 – 90.000 USD starten. Dort haben wir derzeit auch einiges an Liquidität liegen.

Ethereum Chartanalyse

Quelle: Tradingview*

Bei Ethereum (ETH) sehen wir bereits seit Tagen keinerlei Erholung. Der Kurs befindet sich in einer Akkumulationsrange, währenddessen die Funding-Rates wieder ansteigen. Etwas, was wir in der derzeitigen Phase nicht sehen möchten.

Momentan traden wir bei ca. 2.930 USD und haben über uns noch eine große Ineffizienz liegen. Diese könnte sich der Kurs im Laufe der nächsten Tage noch holen, um dann auch eine Entscheidung zu sehen.

Sollten wir nämlich nur die Ineffizienz schließen und nicht höher steigen, könnten wir ein weiteres tieferes Hoch gebildet haben und den nächsten Abverkauf einleiten. Dieser würde jedoch dann unter unser letztes Tief fallen und somit die Marke von 2.500 USD brechen. Ein Ziel was in der derzeitigen Marktlage nicht unwahrscheinlich ist.

Klicke hier für die letzte Ripple (XRP) Chartanalyse.

Für eine technische Analyse von Bitcoin, Ethereum, Gold, anderen Altcoins und aktuellen Nachrichten/Ereignissen hat der Autor dieses Video erstellt

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US-Arbeitsmarktdaten über Erwartungen – Bitcoin im Fokus

US-Arbeitsmarktdaten über Erwartungen – Bitcoin im Fokus

US-Arbeitsmarktdaten überraschen positiv: Stärkerer Jobaufbau sorgt für Volatilität, während Bitcoin nach der Veröffentlichung bis in Richtung 88.000 US-Dollar steigt.

In Kürze

  • Stärkerer Jobaufbau sorgt für gemischte Signale

  • Bitcoin reagiert benommen und nimmt Kurs auf 88.000 US-Dollar

  • Zinserwartungen bleiben vorerst unverändert

Stärkerer Jobaufbau sorgt für gemischte Signale

Die aktuellen Arbeitsmarktdaten aus den USA sind besser ausgefallen als erwartet. Laut dem Bureau of Labor Statistics stieg die Zahl der neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft (Nonfarm Payrolls) im November auf 64.000 und lag damit über den Prognosen von 50.000. Gleichzeitig wurde der Oktober nach unten revidiert, nachdem zuvor noch von 105.000 verlorenen Stellen ausgegangen wurde. Die Daten senden damit widersprüchliche Signale: Einerseits deutet der stärkere Stellenaufbau auf eine Stabilisierung des Arbeitsmarktes hin, andererseits bleibt die Dynamik insgesamt verhalten.

Bitcoin reagiert benommen und nimmt Kurs auf 88.000 US-Dollar

Der Bitcoin-Kurs reagierte unmittelbar auf die Veröffentlichung der Daten mit erhöhter Volatilität. Zunächst stieg BTC über die Marke von 87.000 US-Dollar, gab kurzzeitig nach und stabilisierte sich anschließend erneut oberhalb dieses Niveaus. In der Folge konnte Bitcoin weiter zulegen und erreichte zeitweise Kurse nahe 88.000 US-Dollar. Auf Tagesbasis liegt die größte Kryptowährung damit rund zwei Prozent im Plus, was zeigt, dass Marktteilnehmer die Daten insgesamt als leicht unterstützend für Risikoanlagen interpretierten.

US-Arbeitsmarktdaten

Zinserwartungen bleiben vorerst unverändert

Parallel zu den Arbeitsmarktdaten stieg die US-Arbeitslosenquote auf 4,6 Prozent und erreichte damit den höchsten Stand seit September 2021. Diese Entwicklung spricht weiterhin für eine Abkühlung des Arbeitsmarktes. Trotz dieser gemischten Lage haben sich die Zinserwartungen kaum verändert. Laut CME FedWatch liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung um 25 Basispunkte bei der Januar-Sitzung der US-Notenbank bei 24 Prozent, während eine unveränderte Zinspolitik mit 76 Prozent als wahrscheinlicher gilt. Der Fokus der Märkte richtet sich nun auf die anstehenden Inflationsdaten, die im Vorfeld der nächsten Fed-Entscheidung weitere Klarheit bringen sollen.