SEI ETF: 21Shares beantragt erste Zulassung bei der SEC

SEI ETF: 21Shares beantragt erste Zulassung bei der SEC

SEI ETF: 21Shares hat bei der SEC den ersten Antrag eingereicht. Mit Coinbase Custody als Verwahrer und möglicher Teilnahme an Staking Rewards könnte das Produkt neue Maßstäbe setzen.

In Kürze

  • 21Shares reicht Antrag für SEI ETF bei der SEC ein

  • Passives Anlagevehikel mit möglicher Staking-Option

  • Coinbase Custody als Verwahrer

21Shares reicht Antrag für SEI ETF bei der SEC ein

Ein neuer SEI Exchange Traded Fund (ETF) von 21Shares ist in einer S-1-Registrierungserklärung bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht worden. Die Einreichung erfolgte am 28. August 2025 und markiert den jüngsten Schritt des Schweizer Krypto-Asset-Managers, sein Angebot an digitalen Anlageprodukten weiter zu diversifizieren. Mit dem geplanten SEI ETF möchte 21Shares seine Position als einer der führenden Anbieter von Krypto-Investmentlösungen festigen und institutionellen Investoren Zugang zu einem weiteren aufstrebenden Blockchain-Ökosystem ermöglichen.

Passives Anlagevehikel mit möglicher Staking-Option

Der geplante Fonds soll Investoren direkten Zugang zu SEI, dem nativen Token des Sei Networks, ermöglichen und trägt den Namen 21Shares SEI ETF. Laut dem bei der SEC eingereichten Dokument handelt es sich um ein passives Investmentvehikel, das ausschließlich die Kursentwicklung von SEI widerspiegelt. Hebelprodukte, Derivate oder spekulative Handelsstrategien sind ausdrücklich nicht vorgesehen.

Das erklärte Ziel des Fonds ist es, die tägliche Preisentwicklung von SEI direkt abzubilden. Grundlage hierfür ist die CF SEI-Dollar Reference Rate – New York Variant, ein von CF Benchmarks Ltd. berechneter Spot-Index. Damit handelt es sich klar um einen Spot-ETF, der Anlegern die Kursentwicklung des SEI-Tokens eins zu eins nachzeichnen soll. Der Wert der Anteile wird entsprechend täglich anhand dieses Index berechnet.

Obwohl 21Shares auf eine zeitnahe Entscheidung der SEC hofft, bleibt abzuwarten, ob die Behörde schnell handelt. Schon beim Polkadot-ETF des Unternehmens hatte die SEC ihre Entscheidung mehrfach hinausgezögert – ein Zeichen für die anhaltende Vorsicht der Aufsichtsbehörde bei neuen Krypto-Produkten.

Ein weiteres Detail des Antrags ist die Möglichkeit, Staking in den Fonds einzubeziehen – sofern es regulatorisch genehmigt wird. Damit könnten zusätzliche SEI-Rewards erzielt werden. Etwaige Staking-Aktivitäten würden jedoch über Drittanbieter abgewickelt und müssten den rechtlichen sowie steuerlichen Rahmenbedingungen entsprechen, wie im Antrag betont wird.

SEI ETF

Coinbase Custody als Verwahrer

Der Verwahrer des geplanten Fonds wird die Coinbase Custody Trust Company sein, die sämtliche SEI-Token im Auftrag der Investoren in Cold-Storage-Einrichtungen verwahrt. Private Keys sollen dabei ausschließlich offline gespeichert werden, um Diebstahl oder Verlust auszuschließen.

Der Trust wird SEI nicht aktiv handeln, außer im Zusammenhang mit der Ausgabe oder Rücknahme von ETF-Anteilen. Autorisierte Teilnehmer – in der Regel große Finanzinstitute – können SEI gegen ETF-Anteile tauschen oder umgekehrt. Alternativ sind auch Bartransaktionen möglich, wobei das Trust-Vehikel über Partner SEI nachkauft.

Für Anleger bedeutet das: Sie können über herkömmliche Broker in den Fonds investieren, ohne selbst SEI-Token halten oder transferieren zu müssen. Damit wird der Zugang zu möglichen Kursgewinnen des SEI-Netzwerks erleichtert und gleichzeitig das Risiko reduziert.

BlackRock kauft 150.000 ETH – ETF-Zuflüsse erreichen Rekord von 1 Milliarde USD

BlackRock kauft 150.000 ETH – ETF-Zuflüsse erreichen Rekord von 1 Milliarde USD

BlackRock kauft 150.000 ETH: Spot-Ether-ETFs in den USA verzeichnen Rekordzuflüsse von 1 Milliarde USD, was den Kurs auf den höchsten Stand seit Auflegung treibt.

In Kürze

  • Rekordzuflüsse bei Spot-Ether-ETFs

  • BlackRock kauft 150.000 ETH

  • Bitcoin-ETFs kühlen leicht ab

Rekordzuflüsse bei Spot-Ether-ETFs

Am Montag erzielten die neun in den USA gehandelten Spot-Ether-ETFs mit 1,02 Milliarden US-Dollar den höchsten Tageszufluss seit ihrer Einführung Mitte 2024. BlackRock kauft 150.000 ETH und macht damit einen Großteil der insgesamt rund 240.000 von institutionellen Anlegern erworbenen Ether aus.

Dieser Rekordtag reiht sich in eine Serie von fünf aufeinanderfolgenden Handelstagen mit Zuflüssen in Höhe von insgesamt 1,8 Milliarden US-Dollar ein. Die Gesamtzuflüsse in Ether-ETFs belaufen sich nun auf 10,8 Milliarden US-Dollar, wobei der Großteil innerhalb des vergangenen Monats erzielt wurde.

Branchenexperte Nate Geraci berichtete zudem von neuen Tageshöchstwerten bei den Zuflüssen für die Fonds von BlackRock und Fidelity.

BlackRock kauft 150.000 ETH

Der ETH-Fonds von BlackRock verzeichnete am Montag einen Rekordzufluss von 640 Millionen US-Dollar. BlackRock kauft 150.000 ETH und sichert sich damit den größten Anteil der insgesamt mehr als 240.000 Ether, die an diesem Tag von institutionellen Anlegern erworben wurden. Insgesamt hat der Fonds nun über 10 Milliarden US-Dollar an Zuflüssen erreicht, wobei der Großteil laut CoinGlass im letzten Monat eingegangen ist.

Auch andere Anbieter konnten Bestmarken aufstellen: Der FETH-Fonds von Fidelity meldete 277 Millionen US-Dollar Zuflüsse und nahm dabei über 65.000 ETH ein. Selbst der Mini-Ethereum-Trust von Grayscale verzeichnete an diesem Tag 66 Millionen US-Dollar Zufluss.

Branchenexperte Nate Geraci erklärte:

Es scheint, als wären Spot-ETH-ETFs stark unterschätzt worden, einfach weil TradFi-Investoren Ethereum nicht verstanden haben. Während Bitcoin als digitales Gold eine „klare Geschichte“ erzählt habe, habe Ethereum mehr Zeit gebraucht, um Anleger zu überzeugen.

Der massive Zustrom in die ETFs fiel mit der Meldung von Tom Lees Ethereum-Treasury-Firma Bitmine zusammen, die die Marke von 1 Million ETH erreicht hat. Am selben Tag stieg der ETH-Preis auf 4.350 US-Dollar – das höchste Niveau seit fast vier Jahren.

 BlackRock kauft 150.000 ETH

Bitcoin-ETFs kühlen leicht ab

Bitcoin-Spot-ETFs sind derzeit nicht so beliebt. Am Montag flossen nur 178 Millionen US-Dollar in sie, weniger als in den Ether-Fonds von Fidelity. Der IBIT-Fonds von BlackRock machte mit Zuflüssen in Höhe von 138 Millionen US-Dollar den größten Teil davon aus.

Bitcoin-Fonds verzeichneten vier Tage in Folge Zuflüsse in Höhe von insgesamt 950 Millionen US-Dollar, da der Vermögenswert am Montag wieder auf 122.000 US-Dollar stieg. Dennoch ist BTC seitdem wieder auf 118.600 US-Dollar zurückgefallen, sodass der heutige Tag zu einem Tag mit Abflüssen für Spot-ETFs werden könnte.

Harvard setzt auf Bitcoin: 116 Millionen $ in BlackRocks Spot‑ETF

Harvard setzt auf Bitcoin: 116 Millionen $ in BlackRocks Spot‑ETF

Harvard setzt auf Bitcoin und investiert über 100 Millionen US-Dollar in BlackRocks Spot-ETF. Was bedeutet dieser Schritt für den Kryptomarkt und institutionelle Anleger?

In Kürze

  • Harvard setzt auf Bitcoin: Millionen-Investment in BlackRock-ETF

  • Frühere Überlegungen und institutionelle Vorreiter

  • Vom SEC-Entscheid zum universitären Investment

Harvard setzt auf Bitcoin: Millionen-Investment in BlackRock-ETF

Die Harvard Management Company, die den 53,2 Milliarden US-Dollar schweren Stiftungsfonds der renommierten Universität verwaltet, hat ein deutliches Signal in Richtung Krypto gesendet. In einer aktuellen Meldung an die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC gab Harvard bekannt, zum Stichtag 30. Juni 2024 rund 1,9 Millionen Anteile des „iShares Bitcoin“ von BlackRock zu halten – bewertet mit über 116 Millionen US-Dollar.

Damit zählt das Bitcoin-Engagement zu den größten Einzelpositionen des Fonds und rangiert direkt hinter Investitionen in Microsoft, Amazon, das Reisetechnologieunternehmen Booking Holdings und Meta. Der Harvard-Fonds gilt als der größte Universitätsstiftungsfonds der USA und liegt damit noch vor Yale, Stanford und Princeton.

Frühere Überlegungen und institutionelle Vorreiter

Obwohl sich der Stiftungsfonds im Jahr 2025 vor allem auf Beteiligungen an führenden Technologieunternehmen konzentrierte, zeichnete sich der Schritt bereits Jahre zuvor ab. Schon 2018 prüfte Harvard den Kauf von Anteilen an Kryptofonds – ein Hinweis auf ein langfristiges Interesse an digitalen Vermögenswerten. Mit dem aktuellen Investment gilt: Harvard setzt auf Bitcoin und nutzt dafür den BlackRock-ETF, um diese Strategie umzusetzen. Auch andere renommierte Einrichtungen wie die Emory University traten in diesem Bereich auf, als sie 2024 2,7 Millionen Anteile des Grayscale Bitcoin Mini Trust im Wert von über 15 Millionen US-Dollar erwarb.

Harvard setzt auf Bitcoin

Vom SEC-Entscheid zum universitären Investment

Der Weg zu diesem Engagement war von wichtigen regulatorischen Meilensteinen geprägt. Im Januar 2024 genehmigte die US-Börsenaufsicht SEC die Notierung und den Handel des BlackRock Bitcoin ETF sowie zehn weiterer Fonds. Seitdem ist das Nettovermögen des Fonds laut BlackRock auf über 86 Milliarden US-Dollar angewachsen. Vor wenigen Tagen erhöhte die SEC zudem die zulässige Anzahl an Optionskontrakten für alle ETFs mit Optionen – darunter auch den iShares Bitcoin ETF – von 25.000 auf 250.000. Diese Entwicklung macht deutlich: Harvard setzt auf Bitcoin und positioniert sich damit gezielt, um von der steigenden institutionellen Nachfrage nach digitalen Vermögenswerten zu profitieren.

Rekordzuflüsse – Ethereum-ETFs im Juli übertreffen 11 Monate zuvor

Rekordzuflüsse – Ethereum-ETFs im Juli übertreffen 11 Monate zuvor

Rekordzuflüsse – Ethereum-ETFs: 5,41 Mrd. USD im Juli treiben ETH auf 4.000 USD – ein klares Zeichen für das wachsende Interesse institutioneller Anleger.

In Kürze

  • Rekordzuflüsse – Ethereum-ETFs
  • Institutionelle Investitionen bringen ETH in eine neue Phase
  • Preisdynamik nimmt Fahrt auf

Rekordzuflüsse – Ethereum-ETFs

Das zehnjährige Jubiläum von Ethereum ist mehr als nur symbolisch. Während das Netzwerk am 30. Juli den Genesis-Block feiert, zeigen die Daten Rekordzuflüsse – Ethereum-ETFs und eine stark gestiegene institutionelle Nachfrage.

Allein im Juli verzeichneten Spot-Ethereum-ETFs Nettozuflüsse in Höhe von 5,41 Milliarden US-Dollar und übertrafen damit die gesamten Kapitalzuflüsse der letzten elf Monate, die sich bis Juni 2025 auf 4,21 Milliarden US-Dollar beliefen.

Institutionelle Investitionen bringen ETH in eine neue Phase

Nach einem holprigen Start mit Abflüssen von 483 Millionen US-Dollar im ersten Monat erlebten die Fonds stetiges Wachstum. Im November 2024 wurden erstmals über 1 Milliarde US-Dollar an Zuflüssen registriert, im Dezember sogar 2,08 Milliarden. Das erste Quartal 2025 fiel vergleichsweise schwach aus: Im Januar und Februar flossen 161,23 Millionen US-Dollar an neuem Kapital zu, im März hingegen kam es zu Abflüssen von über 403 Millionen.

Seitdem ist eine klare Trendwende zu beobachten: Die Rekordzuflüsse – Ethereum-ETFs im Juli 2025 mit 5,41 Milliarden US-Dollar markieren eine Phase aggressiver Akkumulation und ein Ende institutioneller Zurückhaltung. ETH profitiert sichtbar von dieser Entwicklung.

SoSoValue meldet zudem, dass BlackRocks ETHA derzeit Vermögenswerte von 11,39 Milliarden US-Dollar verwaltet. Grayscales ETHE erholt sich nach Abflüssen von 4,31 Milliarden. Insgesamt summieren sich die Bestände aller Ethereum-ETFs auf 21,61 Milliarden US-Dollar – rund 4,75 % der gesamten ETH-Marktkapitalisierung.

Rekordzuflüsse - Ethereum-ETFs

Preisdynamik nimmt Fahrt auf

Auch der ETH-Kurs hat zuletzt deutlich zugelegt. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung lag er bei 3.870 US-Dollar – ein Wochenplus von 3,1 % und ein Zuwachs von 19,6 % innerhalb von 14 Tagen, trotz leichter Gewinnmitnahmen (-2,4 %) in den letzten 24 Stunden.

Auf Monatssicht ergibt sich ein bemerkenswerter Anstieg von 53,3 %: Von rund 2.470 USD stieg Ethereum auf knapp 3.900 USD und erreichte zwischenzeitlich sogar 3.933 USD.

QCP Capital warnt vor kurzfristigem Gegenwind durch hohe Derivate-Positionen und überzogene Finanzierungsraten, sieht aber mittelfristig weiterhin Aufwärtspotenzial. Vor allem die Rekordzuflüsse – Ethereum-ETFs gelten als entscheidender Treiber für den nachhaltigen Kursaufschwung.

SEC erlaubt Sachabwicklung bei Krypto-ETFs

SEC erlaubt Sachabwicklung bei Krypto-ETFs

SEC erlaubt Sachabwicklung bei Krypto-ETFs – ein wichtiger Schritt für effizientere Strukturen bei der Erstellung und Rückgabe von ETF-Anteilen.

In Kürze

  • Was die Entscheidung bedeutet

  • SEC erlaubt Sachabwicklung bei Krypto-ETFs: Effizienzvorteile bei Rücknahmen

  • Weitere Produkte zugelassen

Was die Entscheidung bedeutet

Am Dienstag genehmigte die US-Börsenaufsicht (SEC) Anordnungen, die autorisierten Teilnehmern die Ausgabe und Rücknahme von Krypto-ETFs in Form von Sachwerten erlauben. Das bedeutet, ETF-Anteile können künftig nicht nur gegen Bargeld, sondern auch direkt gegen Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum getauscht werden. Dieses Verfahren ist unter dem Begriff „In-Kind-Abwicklung“ bekannt. Dabei erfolgt die Erstellung („Creation“) oder Rückgabe („Redemption“) von ETF-Anteilen nicht in Geld, sondern über den physischen Vermögenswert selbst – also etwa durch direkte Lieferung von BTC oder ETH.

Ein autorisierter Teilnehmer kann somit Bitcoin direkt an den ETF übertragen und im Gegenzug ETF-Anteile erhalten – oder umgekehrt: ETF-Anteile zurückgeben und dafür BTC ausgezahlt bekommen, ohne dass der Fonds selbst an der Börse aktiv werden muss.

Die neue Struktur macht den gesamten Prozess effizienter und kostengünstiger. Handelsgebühren entfallen, da keine Krypto-Transaktionen über Börsen nötig sind. Zudem bleibt der ETF-Preis näher am tatsächlichen Marktpreis, da die gelieferten oder empfangenen Kryptowährungen exakt dem inneren Wert entsprechen.

SEC erlaubt Sachabwicklung bei Krypto-ETFs: Effizienzvorteile bei Rücknahmen

Die Möglichkeit zur Rückgabe von ETF-Anteilen über Sachleistungen – also direkt mit BTC oder ETH – bringt handfeste Vorteile. Keine Börsentransaktionen mehr, keine Handelsgebühren, geringere Spreads. Das erhöht nicht nur die Effizienz, sondern verbessert auch die Preisnähe zum zugrunde liegenden Vermögenswert.

SEC-Kommissar Paul Atkins begrüßte die Entscheidung. Anleger würden von günstigeren und präziseren Strukturen profitieren. Auch Jamie Selway betonte, dass die Sachabwicklung für Emittenten und Investoren mehr Flexibilität und niedrigere Kosten bedeute.

ETF-Analyst Eric Balchunas ordnete die Änderung nüchtern ein:

Das betrifft weniger den Einzelhandel – es ist eher eine technische Verbesserung im Hintergrund.

SEC erlaubt Sachabwicklung bei Krypto-ETFs

Weitere Produkte zugelassen

Neben der Sachabwicklung bei Krypto-ETFs genehmigte die SEC auch eine Reihe weiterer kryptobezogener Produkte. Dazu zählen ETFs mit kombinierten Bitcoin- und Ether-Beständen, Optionen auf Spot-Bitcoin-ETFs sowie FLEX-Optionen auf Anteile von Bitcoin-ETPs.

Die Zulassungen unterstreichen den regulatorischen Fortschritt im Bereich digitaler Vermögenswerte. Gleichzeitig verzeichneten Spot-Ether-ETFs laut ETF-Experte Nate Geraci am Mittwoch den 18. Tag in Folge Kapitalzuflüsse – mit einem Gesamtvolumen von 5,4 Milliarden US-Dollar.

Zulassungswahrscheinlichkeit eines XRP-ETFs

Zulassungswahrscheinlichkeit eines XRP-ETFs

Bloomberg-Analysten erhöhen die Zulassungswahrscheinlichkeit eines XRP-ETFs  bis 2025 auf 95 Prozent und berufen sich dabei auf das starke Engagement der SEC und die bestehenden CFTC-Futures.

In Kürze

  • Zulassungswahrscheinlichkeit eines XRP-ETFs

  • Zustimmungsquoten der Analysten sind auf starke regulatorische Signale zurückzuführen

  • SUI und Tron mit Hürden konfrontiert

Zulassungswahrscheinlichkeit eines XRP-ETFs

Die Bloomberg-Analysten James Seyffart und Eric Balchunas haben ihre Zulassungsquoten für die meisten Krypto-ETFs erhöht so auch die Zulassungswahrscheinlichkeit eines XRP-ETFs. XRP gehört nun zu den Besten. Laut der aktualisierten Prognose hat XRP eine 95-prozentige Chance, bis zum Ende des Jahres eine ETF-Zulassung zu erhalten. Dies ist ein Sprung gegenüber früheren Erwartungen, die bei 75 Prozent oder darunter lagen.

Zustimmungsquoten der Analysten sind auf starke regulatorische Signale zurückzuführen

Hauptgrund für die Verschiebung ist das verstärkte Engagement der SEC bei den Einreichungen. Nach Ansicht der Analysten signalisiert dieses Niveau der Kommunikation eindeutig grünes Licht. Auf der Liste der Vermögenswerte, die an Aufmerksamkeit gewinnen, stehen Solana, Litecoin und Cardano. Jeder dieser Token hat nun eine Zulassungsprognose von 90–95 %.

Für XRP erfolgte die Einreichung am 30. Januar 2025, wobei große Unternehmen wie Grayscale, Bitwise und Franklin die Bemühungen unterstützen. Die SEC hat die Einreichung bestätigt, die endgültige Frist für eine Entscheidung ist der 17. Oktober 2025. XRP wird derzeit von den Aufsichtsbehörden als Ware betrachtet. Das ist ein weiterer starker Faktor, der seine Chancen erhöht.

Analysten wiesen außerdem darauf hin, dass für XRP bereits von der CFTC regulierte Futures gehandelt werden. Dies zeigt, dass bereits eine Regulierungsstruktur besteht, die für ETF-Anwendungen hilfreich ist. Daher ist die  Zulassungswahrscheinlichkeit eines XRP-ETFs hoch.

Auch für Solana, Litecoin und einige andere Coins stehen die Chancen für eine Genehmigung bei 95 %. Diese Vermögenswerte haben mehrere Geldgeber und es gab bereits frühzeitige Einreichungen. Die endgültige SEC-Frist für Solana ist der 10. Oktober 2025.

Zulassungswahrscheinlichkeit eines XRP-ETFs

SUI und Tron mit Hürden konfrontiert

Einige Vermögenswerte hinken jedoch noch hinterher. SUI und Tron sind Beispiele mit niedrigeren Zulassungswahrscheinlichkeiten oder Fristen nach 2025: SUI hat nur eine 60-prozentige Chance auf eine Genehmigung und es gibt keinen aktuellen Futures-Markt. Der Antrag von Tron ist erst 2026 fällig.

James Seyffart hat den Zeitplan in einem Folgeposting ebenfalls präzisiert. Die Genehmigung kann bereits in diesem Sommer erfolgen, aber auch erst im Oktober oder sogar noch später. Er sagte, es sei jetzt eher eine Frage des Wann als des Ob.

Diese Nachricht signalisiert ein wachsendes institutionelles Interesse an einer breiteren Palette digitaler Vermögenswerte. Besonders bemerkenswert ist der Aufstieg von XRP an die Spitze der Zulassungsquoten. Einst galt er aufgrund früherer Rechtsstreitigkeiten als riskante Wette, jetzt führt er die Liste an. Diese Veränderung spiegelt wider, wie schnell sich die Stimmung der Regulierungsbehörden geändert hat.

Nate Geraci hat der ETF-Diskussion neuen Schwung verliehen und ist der Meinung, dass Genehmigungen im Jahr 2025 sehr wahrscheinlich sind. Vor allem glaubt Geraci, dass BlackRock in das Rennen um Solana- und XRP-ETFs einsteigen wird. Seiner Meinung nach könnte ein Einstieg von BlackRock die Glaubwürdigkeit und Geschwindigkeit erheblich steigern. Eine solche institutionelle Unterstützung könnte die gesamte Phase der ETF-Einführung prägen.