Spot-Krypto-ETFs: Hongkonger Aufsichtsbehörden erwägen Beteiligung von Privatkunden

Spot-Krypto-ETFs: Hongkonger Aufsichtsbehörden erwägen Beteiligung von Privatkunden

Der Chef der Hongkonger SFC sagte, dass die Aufsichtsbehörde bereit ist, die Teilnahme von Privatanlegern an Spot-Krypto-ETFs zu testen, sofern die regulatorischen Bedingungen und Prüfungen erfüllt sind.

In Kürze

  • Spot-Krypto-ETFs für Privatanleger

  • Hongkong steigt in den Zug der Spot-Krypto-ETFs mit ein

  • Regulatorischer Rahmen

Spot-Krypto-ETFs für Privatanleger

Im Rahmen ihres ehrgeizigen Plans, sich zu einer Drehscheibe für digitale Vermögenswerte im asiatisch-pazifischen Raum zu entwickeln, erwägen die Regulierungsbehörden in Hongkong nun, Privatanlegern die Möglichkeit zu geben, in Spot-Krypto-ETFs zu investieren.

Wir können also feststellen, dass der Markt für Kryptowährungen einer immer größeren Zahl von Menschen vorgestellt wird und für sie zugänglich ist.

Spot-Krypto-ETFs

Hongkong steigt in den Zug der Spot-Krypto-ETFs mit ein

Die Nachfrage nach ETFs auf Kryptowährungen ist in letzter Zeit stark angestiegen und Giganten wie BlackRock sind eingestiegen. Der erste Bitcoin-ETF in den USA steht kurz bevor und ist nur noch eine Frage der Zeit.

Julia Leung, Chief Executive Officer der Securities and Futures Commission in Hongkong, sagte, dass sie eine Beteiligung von Kleinanlegern an Krypto-Spot-ETFs in Erwägung zögen, sofern die Aufsichtsbehörden dies genehmigten.

Sie sagte:

Wir begrüßen Vorschläge, die innovative Technologien nutzen, um die Effizienz und das Kundenerlebnis zu verbessern. Wir sind bereit, einen Versuch zu wagen, solange neue Risiken adressiert werden. Unser Ansatz ist einheitlich, unabhängig von der Art des Vermögenswerts.

Obwohl börsengehandelte Kryptowährungsfonds (ETFs), die auf Futures basieren, sowohl in den USA als auch in Hongkong zugelassen sind, ist ihre Akzeptanz im Vergleich zur breiteren Fondsindustrie relativ bescheiden. In Hongkong sind derzeit ETFs wie der Samsung Bitcoin Futures Active, der CSOP Bitcoin Futures und der CSOP Ether Futures mit einem Gesamtvermögen von rund 65 Millionen US-Dollar notiert.

Regulatorischer Rahmen

Hongkong hat im Juni einen speziellen Regulierungsrahmen für virtuelle Vermögenswerte eingeführt, der Teil seiner Strategie ist, seine Anerkennung als wichtiger Finanzplatz wiederzuerlangen. Diese Vorschriften sollen Unternehmen anziehen und gleichzeitig den Anlegerschutz in den Vordergrund stellen, eine Notwendigkeit, die durch den jüngsten mutmaßlichen Betrug in Höhe von 1,6 Milliarden HK$ (204 Millionen USD) an der nicht lizenzierten Kryptowährungsbörse JPEX in der Stadt unterstrichen wurde.

Angesichts dieser Situation betonte Leung die Notwendigkeit einer starken und umfassenden Regulierungsstruktur. Die Securities and Futures Commission (SFC) hat Schritte unternommen, um die Transparenz bei der Bearbeitung von Anträgen auf Lizenzen für den Betrieb von Börsen für virtuelle Vermögenswerte zu verbessern.

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Wirtschaftskrise im Anmarsch – US-Arbeitsmarkt im Abschwung

Wirtschaftskrise im Anmarsch – US-Arbeitsmarkt im Abschwung

Der US-Arbeitsmarktbericht für Oktober zeigt einen Zuwachs von 150.000 Stellen, die Arbeitslosenquote steigt auf 3,9 %, eine Wirtschaftskrise wird immer realer.

In Kürze

  • US-Arbeitsmarkt schwächelt

  • Stellenzuwachs in einigen Sektoren

  • Wirtschaftskrise wird immer realer

US-Arbeitsmarkt schwächelt

Der US-Arbeitsmarkt hat sich im Oktober verlangsamt. Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft stieg nur noch um 150.000, eine deutliche Abkehr vom robusten Wachstum zu Jahresbeginn. Der jüngste Bericht des Arbeitsministeriums zeigt einen Rückgang gegenüber dem revidierten Wert von 297.000 im September. Zudem stieg die Arbeitslosenquote von 3,8% auf 3,9%.

Die Ökonomen, die mit einem Zuwachs von 170.000 Arbeitsplätzen gerechnet hatten, sind dabei, die Auswirkungen dieser Verlangsamung zu verdauen. Trotz des schwächer als erwarteten Wachstums gehen einige Analysten davon aus, dass keine Wirtschaftskrise ansteht.

Selma Hepp, Chefvolkswirtin von CoreLogic, betont die anhaltende Stärke der Wirtschaft trotz der sich verschlechternden finanziellen Bedingungen. Hepp prognostiziert eine weitere Verlangsamung des Beschäftigungswachstums, erwartet aber aufgrund des Ungleichgewichts zwischen Arbeitskräfteangebot und -nachfrage ein anhaltendes Lohnwachstum.

Wirtschaftskrise

Stellenzuwachs in einigen Sektoren

Die jüngsten Arbeitsmarktdaten geben auch Aufschluss über die Veränderungen in den einzelnen Sektoren. Das Gesundheitswesen, die Regierung und die Sozialhilfe verzeichneten einen Stellenzuwachs, der die Gesamtbeschäftigung in die Höhe trieb. Das verarbeitende Gewerbe hingegen musste einen Rückschlag hinnehmen und verlor 35.000 Arbeitsplätze, was vor allem auf den inzwischen beendeten Streik der United Auto Workers zurückzuführen ist.

Darüber hinaus spiegelt die jüngste Entscheidung der Federal Reserve, den Leitzins beizubehalten, ihre Absicht wider, die Inflation ohne weitere Zinserhöhungen in den Griff zu bekommen. Rubeela Farooqi von High-Frequency Economics weist auf die zu erwartende Abschwächung des Arbeitsmarktes und die allgemeine Verlangsamung der Wirtschaft aufgrund der restriktiven Politik der Fed hin.

Wirtschaftskrise wird immer realer

Auch wenn Powell bei der letzten Zinsentscheidung wieder einmal um den heißen Brei herumgeredet hat, so hat er doch deutlich gemacht, dass auch die Fed mit einer deutlichen Abschwächung der Konjunktur rechnet.

Viele Faktoren, die in der Vergangenheit auf eine Rezession hingedeutet haben, stehen auch diesmal auf Rot. Sollte es zu einer Wirtschaftskrise in den USA kommen, werden alle Finanzmärkte in Mitleidenschaft gezogen. Gerade der hochspekulative Kryptomarkt würde dies stark zu spüren bekommen.

Auch die Zulassung eines Bitcoin Spot ETFs hätte dann meiner Meinung nach mittelfristig keine großen Auswirkungen. Sollte die Inflation in den USA weiter steigen, ist eine Wirtschaftskrise vermutlich unausweichlich, da die FED die Zinsen weiter anheben müsste.

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Visa-Debitkarte von Binance in Europa vor dem Aus

Visa-Debitkarte von Binance in Europa vor dem Aus

Binance stellt die Visa-Debitkarte im EWR für Nutzer und spezielle Programme ein und bietet Alternativen an.

In Kürze

  • Binance stellt Visa-Debitkarte ein

  • Binance stellt Alternative vor

  • Operative Änderungen bei Binance weltweit

Binance stellt Visa-Debitkarte ein

Binance, die führende Kryptowährungsbörse, gab am 20. Oktober eine wichtige Änderung in ihrem Betrieb bekannt. Die Plattform stellt ihre Visa-Debitkartendienste im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) ein. Ab dem 20. Dezember werden die Karten der Nutzer in rund 40 europäischen Ländern inaktiv sein. Dieser Schritt erfolgt drei Jahre nach der ursprünglichen Produkteinführung im September 2020.

Visa-Debitkarte

Binance stellt Alternative vor

Die Änderung der Richtlinie hat direkte Auswirkungen auf mehrere Nutzer und einige humanitäre Programme. Zum Beispiel steht das ukrainische Refugee Crypto Cards Programm, das im April 2022 gestartet wurde, vor dem Aus. Diese Initiative stellte verifizierten Flüchtlingen eine kostenlose Karte und ein monatliches Guthaben von 75 US-Dollar zur Verfügung. Darüber hinaus wird die Entscheidung rund 1 Prozent der Kunden von Binance betreffen, wie aktuelle Daten von Bloomberg zeigen. Binance behauptet jedoch, dass die breiteren Kontofunktionen für europäische Kunden intakt bleiben.

Trotz der Einstellung der Visa-Debitkarte, bietet Binance alternative Transaktionsmöglichkeiten an. Die Binance Pay App wird zwar weniger akzeptiert als Visa-Karten, ist aber nach wie vor eine Option. Diese App erleichtert Kryptowährungstransaktionen mit kompatiblen Händlern, eine Funktion, die von vielen in der Kryptogemeinschaft geschätzt wird. Darüber hinaus hat das Unternehmen bestätigt, dass es weiterhin Cashback-Belohnungen für Transaktionen geben wird, was eine gewisse Kontinuität bei den Vorteilen für die Nutzer gewährleistet.

Operative Änderungen bei Binance weltweit

Die Strategie von Binance befindet sich im Wandel und ist durch den Rückzug aus verschiedenen Diensten weltweit gekennzeichnet. Kartendienste wurden in Regionen wie Lateinamerika und dem Nahen Osten eingestellt. Darüber hinaus wurde im Juni 2023 bekannt, dass Paysafe, ein Banküberweisungsdienst, die Zusammenarbeit mit Binance einstellt, was die Liste der eingestellten Dienste verlängert. In jüngster Zeit hat sich das Unternehmen auch aus Ländern wie Österreich, den Niederlanden und Zypern zurückgezogen und seine Lizenzanträge in Deutschland zurückgezogen.

Auch im Vereinigten Königreich gab es Veränderungen, wenn auch aus anderen Gründen. Neue Werbevorschriften haben Binance dazu veranlasst, die Aufnahme von Nutzern aus dem Vereinigten Königreich zu stoppen und damit seinen Aktionsradius weiter einzuschränken.

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Euro Ein-und Auszahlungen auf Binance kehren zurück

Euro Ein-und Auszahlungen auf Binance kehren zurück

In einem wichtigen Schritt zur Wiederherstellung des Vertrauens seiner europäischen Kundenbasis hat Binance neue Allianzen mit Fiat-Partnern geschlossen. Ziel ist die Wiederaufnahme von Euro Ein-und Auszahlungen.

In Kürze

  • Binance ermöglicht wieder Euro Ein-und Auszahlungen
  • Anhaltende Turbulenzen bei Binance
  • FUD verkauft sich besser

Binance ermöglicht wieder Euro Ein-und Auszahlungen

Diese Entwicklung erfolgt einen Monat nach der Beendigung der Zusammenarbeit zwischen Binance und Paysafe, dem bisherigen Partner für Euro-Transaktionen.

Die neuen Partnerschaften versprechen die Einführung einer Reihe von Fiat-Dienstleistungen, darunter Euro Ein-und Auszahlungen über Open Banking, SEPA, SEPA Direct Transfer und Krypto-Transaktionen über Bankkarten und Fiat-Guthaben. SEPA steht für den einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum, der 36 Länder umfasst und den nahtlosen Euro-Zahlungsverkehr innerhalb der Europäischen Union fördert.

Binance sagte in einer Pressemitteilung:

Wir haben Vereinbarungen mit einer Reihe neuer regulierter und autorisierter Fiat-Partner unterzeichnet, um unserer Community eine breite Palette von Fiat-Dienstleistungen anbieten zu können wie Euro Ein-und Auszahlungen… Ohne eine einfache Möglichkeit, Kryptowährungen zu kaufen oder zu verkaufen, können Nutzer, die neu in diesem Bereich sind, den Prozess des Kaufs oder Verkaufs von Kryptowährungen als unintuitiv und einschüchternd empfinden.

Der Schwerpunkt dieser Partnerschaften liegt darauf, die Barrieren zu beseitigen, mit denen neue Krypto-Enthusiasten oft konfrontiert sind, und den Kauf und Verkauf von digitalen Vermögenswerten weniger entmutigend zu gestalten. Dazu gehört auch einfache Euro Ein-und Auszahlungen. Binance hat versichert, dass ein müheloser Übergang von Fiat zu Krypto und umgekehrt für die weltweite Akzeptanz digitaler Vermögenswerte entscheidend ist.

Euro Ein- und Auszahlungen

Anhaltende Turbulenzen bei Binance

Doch nicht nur die fehlenden Euro-Ein-und Auszahlungen waren ein Problem für Binance, die anhaltenden Turbulenzen waren damit nicht beendet. Eine Reihe von Abgängen von Führungskräften kennzeichnete die Reise der Börse in Europa. Der jüngste Abgang war der von Stéphanie Cabossioras, die als Generaldirektorin der französischen Niederlassung von Binance zurücktrat. Ihr Abgang folgte auf eine Reihe hochkarätiger Abgänge, die ein Muster der Unordnung in den Führungsetagen inmitten rechtlicher Bedenken offenbarten.

Darüber hinaus schlug Binance ein neues Kapitel in seiner Auseinandersetzung mit der Einhaltung von Vorschriften im Vereinigten Königreich auf. Im Einklang mit den neuen Richtlinien der Financial Conduct Authority (FCA) hat Binance die Registrierung neuer Nutzer eingeschränkt, um sich an die lokalen regulatorischen Rahmenbedingungen anzupassen.

Auf der anderen Seite des Atlantiks hat das amerikanische Pendant von Binance, Binance.US, mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Nach der Enthüllung von Einlagen, die nicht durch die FDIC versichert waren, stoppte es die Auszahlungen in US-Dollar, was einen Schatten auf seinen Marktanteil wirft.

FUD verkauft sich besser

Auch wenn Binance in letzter Zeit viele Rückschläge einstecken musste und einige Ungereimtheiten nicht von der Hand zu weisen sind, ist sie nach wie vor die mit Abstand größte Kryptobörse der Welt. Das Medieninteresse an dieser Börse ist daher besonders groß und Angst, Unsicherheit und Zweifel (FUD) lassen sich immer besser verkaufen als eine positive Schlagzeile, erst recht im tiefsten Bärenmarkt.

Hinzu kommt, dass viele Staaten versuchen, den Kryptomarkt zu attackieren. Bestes Beispiel sind die USA mit der SEC, die völlig kopflos agiert. Es wird nicht gewollt, dass sich neben der FIAT-Welt ein Paralleluniversum entwickelt, das nicht unter der Kontrolle der Regierung steht.

Ich empfehle generell keine Börse als Aufbewahrungsort für längere Zeit zu wählen, weder für Kryptos noch für Fiatgeld.

Digitaler Euro: Vorbereitungsphase für die CBDC

Digitaler Euro: Vorbereitungsphase für die CBDC

Digitaler Euro: Die Europäische Zentralbank hat angekündigt, dass sie bei der Entwicklung einer digitalen Euro-Zentralbankwährung (CBDC) einen großen Schritt vorangekommen ist.

In Kürze

  • Digitaler Euro macht Fortschritte

  • Risiken ausloten

  • Digitaler Euro ermöglicht die komplette Kontrolle

Digitaler Euro macht Fortschritte

Die EZB stellt sich eine allgemein zugängliche digitale Währung vor, die über beaufsichtigte Intermediäre wie Banken vertrieben wird und ein Höchstmaß an Datenschutz sowie eine sofortige Zahlungsabwicklung bietet.

Laut einem von der EZB veröffentlichten Bericht soll der digitale Euro als eine digitale Form von Bargeld konzipiert werden, die für alle Arten von digitalen Transaktionen verwendet werden kann und damit eine Lücke im digitalen Zahlungsverkehr schließt.

EZB-Präsidentin Christine Lagarde sagte:

Wir müssen unsere Währung fit für die Zukunft machen.

Sie fügte hinzu:

Wir stellen uns den digitalen Euro als eine digitale Form von Bargeld vor, das für alle digitalen Zahlungen gebührenfrei verwendet werden kann und die höchsten Datenschutzstandards erfüllt.

Die nächste Phase des Digital-Euro-Projekts, die Vorbereitungsphase, soll am 1. November 2023 beginnen und zunächst zwei Jahre dauern. Sie umfasst die Fertigstellung des Regelwerks für den digitalen Euro und die Auswahl von Anbietern, die eine Plattform und Infrastruktur für den digitalen Euro entwickeln könnten.

Digitaler Euro

Risiken ausloten

Die EU-Kommissarin für Finanzdienstleistungen, Mairead McGuinness, forderte jedoch eine gründliche Prüfung des Vorschlags für einen digitalen Euro.

Auf einer Konferenz im September betonte McGuinness, dass eine Entscheidung vor den Wahlen im Juni 2024 nicht überstürzt werden sollte.

Das Projekt digitaler Euro spiegelt den allgemeinen Trend zur Einführung von CBDC weltweit wider. Länder wie Irland, Spanien, Frankreich und Italien arbeiten ebenfalls aktiv an Prototypen des digitalen Euro.

Die EZB und die EU-Institutionen wollen weiterhin eng zusammenarbeiten, um die optimale Gestaltung des digitalen Euro zu finden und sicherzustellen, dass er den Bedürfnissen und Präferenzen der Bürger entspricht.

Digitaler Euro ermöglicht die komplette Kontrolle

Die wahren Probleme gehen viel tiefer, denn digitales Zentralbankgeld unterliegt staatlicher Kontrolle. Transaktionen per CBDC werden überwacht und können somit auch unterbunden werden.

Es ist möglich, Zahlungsdaten der Bürger zu sammeln und entsprechende Zahlungsströme zu überwachen – ein digitaler Euro erlaubt die komplette Kontrolle. Die zentral gesteuerten Digitalwährungen ebnen den Weg in den Überwachungsstaat.

Regierungen könnten nicht nur Kriminellen, sondern auch unbescholtenen Bürgern förmlich den Geldhahn abdrehen und sie vom Zahlungsverkehr abschneiden. Weitaus dystopischer ist auch die Vorstellung, dass Staaten die Bürger auf diese Weise erziehen und gefügig machen könnten. So ließen sich Ungeimpfte oder „Klimaleugner“ von der Teilnahme am öffentlichen Leben ausschließen.

Der Whistleblower Edward Snowden warnte:

Die Regierung ist in der Lage, uns auf Knopfdruck unser Geld aus der Brieftasche zu nehmen. Das sollte uns alarmieren.

und nennt Kanada als Beispiel. Um die maßnahmenkritischen Trucker zu demoralisieren, ließ die Regierung Trudeau Spenden konfiszieren und Bankkonten einfrieren.

Snowden gab zu bedenken:

 Dass ausgerechnet Kanada als demokratische und aufgeklärte Regierung das tut, ist ein eindrückliches Beispiel dafür, warum wir über diese Entwicklung besorgt sein sollten.