Coil ermöglicht XRP-Zahlungen bei Wired

Coil ermöglicht XRP-Zahlungen bei Wired

Coil bietet für Medienunternehmen eine Möglichkeit, ihre Monetarisierung durch Kryptowährungen zu ermöglichen. Das Krypto-Unternehmen Ripple, welches hinter der Kryptowährung XRP steht, hat bereits letztes Jahr über 260 Millionen US-Dollar in das StartUp investiert.

Coil möchte Inhalte neu monetarisieren

Das Unternehmen hat sich dem Aufbau eines besseren Geschäftsmodells für das Internet verpflichtet. Am 19. Mai 2020 stellte Coil das Web-Monetarisierungsplugin vor. Damit können Ersteller von WordPress-Inhalten ihre Website monetarisieren. Dies soll eine alternative Möglichkeit sein, um kostenlose Inhalte zu bewerben.

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Dabei wird der Anbieter nicht bei Klicks auf die Banner bezahlt, sondern sofort, wenn der Nutzer auf die Website kommt. Die Dauer des Aufenthalts ist also ein entscheidender Faktor. Aktuell müssen Nutzer 5 US-Dollar im Monat zahlen. Die Publisher bekommen dafür 0,36 US-Dollar pro Stunde je Nutzer laut Angaben auf der offiziellen Website.

Männer mit Tablet und Handy mit XRP Logo und Chart - CoilDies geschieht in Zusammenarbeit mit dem neusten Wallet-Anbieter Uphold. Dieser ermöglicht Auszahlungen in mehr als 50 Währungen. Davon sind 28 Kryptowährungen. Die offizielle Website des Unternehmens findest du unter coil.com. Es möchte eine neue Form des Webs ermöglichen, indem Nutzer mehr Auswahlmöglichkeiten haben, als in der aktuellen Welt der Monetarisierung. Neben einer extrem hohen Form der Privatsphäre soll der Nutzer frei entscheiden dürfen, welche Kryptowährung er zum Bezahlen verwendet.

Der CEO von Coil, Stefan Thomas erklärte (frei übersetzt):

Mehr denn je suchen Verleger und individuelle Content-Schöpfer jetzt nach Einnahmequellen. Gleichzeitig leiden die Verbraucher unter den Problemen der Privatsphäre in Zusammenhang mit den Anzeigen. Mit der Einführung des Web-Monetarisierungsplugins und mehr Auszahlungsoptionen für Verleger und Kreative, ist unser gemeinsames Ziel, mehr Wahlfreiheit und weniger Reibungsverluste für alle zu schaffen.

Twitter Nutzer entdeckt bei Wired das Web Monetarisierungstool

In einem Tweet gab der Nutzer @EDadoun gestern Abend bekannt, dass er beim surfen auf Wired, einem extrem großen Medienunternehmen, bemerkte wie das Coil Web Monetarisierungstool das Zahlen startete. Dabei kam er zum Ergebnis: Wired unterstützt bereits jetzt Coil komplett.

Dies ist ein großer Meilenstein für Coil, aber auch für Ripple. Aufgrund der Akzepetanz des Medien-Giganten Wired ist dies bereits jetzt ein enorm großer Vertrauensbeweis in die Technik hinter dem Monetarisierungunternehmen. Auch das Krypto-Unternehmen Ripple, welches erst letztes Jahr mit 1 Milliarde XRP oder 260 Millionen US-Dollar in das StartUp eingestiegen ist, kann sich auf die Schulter klopfen.

Ripple hat darüber hinaus seit Anfang des Jahres ein enorm großes Wachstum erfahren. Weitere 50 neue Finanzinstitute haben sich dem Netzwerkt angeschlossen.


 

Microsoft ID startet Beta auf Bitcoin Blockchain!

Microsoft ID startet Beta auf Bitcoin Blockchain!

Microsoft arbeitet schon länger an einem dezentralen ID Netzwerk auf Bitcoin-Basis. Gestern wurde berichtet, dass das Microsoft ID Netzwerk nun in die Beta-Phase übergeht. 

Microsoft ID Netzwerk schon lange geplant

Bereits vor fast vier Jahren wurden die ersten Konzepte für ein blockchainbasiertes diagnostisches Sidetree-DID-Netzwerkprotokoll namens ION skizziert. In den Jahren 2017 und 2018 wurde das Projekt ausgereift. Während dieser höchst innovativen Phase wurde Microsoft klar, dass das Microsoft ID Netzwerk eine lohnenswerte Angelegenheit ist. Dies ist in einem Blog-Post aus dem letzten Jahr ersichtlich.

Dabei war das Projekt eine Open-Source-Entwicklung. Das heißt, dass jeder den Quellcode der Anwendung überprüfen, ausführen und auch jeder etwas dazu beitragen kann. Daher haben viele verschiedene Entwickler durch Netzwerke wie GitHub über viele Jahre hinweg zur Entwicklung beigetragen.

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Mitte 2020: Microsoft ID mit ION auf der Bitcoin Blockchain?

Hardware mit Windows Logo - Microsoft ID NetzwerkDer Sprung ins Bitcoin Mainnet wurde gestern offiziell in einem Blog-Post angekündigt. Dabei steht eine hohe Form der Dezentralisierung im Vordergrund. Das Microsoft ID Netzwerk wurde von Anfang an als dezentralisiertes Netzwerk entwickelt, welches unabhängig von zentralen Parteien und vertrauenswürdigen Dritten arbeiten kann. Dabei wird diese Philosophie durch den kryptographisch entwickelten Quellcode verwirklicht.

Dezentrale ID auf der Bitcoin Blockchain?

Bitcoin ist für seine Unabhängigkeit und hohe Form der Dezentralität bekannt. Die Hintergedanken des digitalen Goldes und seiner Anhänger lässt sich mit folgendem Spruch einfach erklären:

Be Your Own Bank (dt.: Sei deine eigene Bank).

Dabei stützt sich das Microsoft ID Projekt auf einen ähnlichen Gedanken. Durch eine dezentrale Software-Lösung kann jeder selbst entscheiden, wer Zugriff auf seine Identität bekommt. ION soll ein Beweis dafür sein, dass es auch dezentrale Systeme geben kann, die auf der Bitcoin Blockchain aufbauen.

Dabei bestätigt sich auch die Annahme vieler Menschen, dass Bitcoin gar keine weiteren Zusatz-Funktionen benötigt, um langfristig erfolgreich zu bleiben. Das Vertrauen als Wertespeicher reicht vollkommen aus, um die Zukunft zu überstehen. Zusätzliche Anwendungen, wie Smart Contracts, die mit dem Ethereum Netzwerk möglich sind, oder das Microsoft ID Netzwerk, können einfach implementiert werden.

Dabei gibt es keine Veränderung am Quellcode des Bitcoins, was zu einem Hard Fork und einem Vertrauensverlust bei der ältesten Blockchain führen könnte. Daher werden solche Möglichkeiten, die ohne eine Veränderung des Bitcoin Quellcodes weitere Nutzungsmöglichkeiten geben, in Zukunft immer häufiger aus dem Boden schießen und damit den zukünftigen Use Case des digitalen Goldes festigen.


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Analyseunternehmen Glassnode entdeckt Indikator für baldigen Bitcoin Bullrun?

Analyseunternehmen Glassnode entdeckt Indikator für baldigen Bitcoin Bullrun?

Laut einer Analyse des Marktforschungsunternehmens Glassnode, wurden über 60% aller Bitcoins über ein Jahr nicht bewegt. Dies war ebenfalls das letzte mal vor dem Bitcoin Bullrun 2017 der Fall. 

Hohe HODL-Adressen ein Indiz für einen baldigen Bitcoin Bullrun?

In einem Tweet erklärt das Datenanalyseunternehmen Glassnode, dass

60% des gesamten Bitcoin-Vorkommens wurde innerhalb eines Jahres nicht bewegt, die Grafik zeigt das Anwachsen der Bitcoin Bestände.

Das letzte mal waren wir auf diesem Level kurz vor dem Bitcoin Bullrun von 2017.

Eine Grafik, welche dem Tweet angehängt war, visualisiert das erklärte. Der schwarze Strich ist der Bitcoin Preis. Bei dem orangenen Feld handelt es sich um die Bitcoin Bestände in Prozent, welche seit länger als einem Jahr nicht bewegt wurden. Ein mögliches Indiz für einen Bitcoin Bullrun?

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HODLer verkaufen Bitcoin nicht?

Bitcoin Goldmünze mit Bildschirm und ChartDie Grafik sagt klar aus, dass die Bitcoin-Halter ihre Coins nicht abgeben. Dies ist ein gutes Indiz für einen wahrscheinlich baldigen steigenden Bitcoin-Preis. Zwar benötigt es für einen neuen Bitcoin Bullrun viel Geld aus den Fiat-Systemen, allerdings ist dies nicht das einzige Indiz für einen steigenden Preis.

Wenn die meisten der Bitcoin Besitzer ihre BTC nicht verkaufen möchten, dann wird das Vermögen auf Börsen und anderen Handelsanbietern weniger und auch die indirekte Inflation aus dem Umlaufvermögen sinkt. Dabei ist sogar bei einem gleichbleibenden Kauf-Volumen eine starke Preissteigerung möglich. Durch die Preissteigerung werden dann doch die Besitzer von Bitcoins dazu gedrängt zu verkaufen.

Glassnode ist ein Analyseunternehmen für unterschiedlichste Marktdaten. Es bietet verschiedenste Indikatoren und Charts im Zusammenhang mit Bitcoin an. Die offizielle Website findest du hier.

Die Statistik ist kein ausreichender Indikator für einen Bitcoin Bullrun

Auch wenn in der Geschichte des Bitcoins das enorm hohe Halten von Bitcoin-Beständen über einen längeren Zeitraum bereits einmal auf einen Bitcoin Bullrun hingewiesen hat, darf man dies nicht als eindeutiges Indiz sehen. Es gibt verschiedenste Parameter die man betrachten sollte. Interessant ist, dass seit dem Halving viele Großinvestoren Bitcoin kaufen.

Aber vielleicht ist das zunehmende Halten von Bitcoin ein erstes Indiz dafür, dass Bitcoin tatsächlich ein knappes Objekt ist und langfristig einen neuen Bullrun wie bereits 2017 erfahren könnte? Möglich ist es. Allerdings sollte jeder diese Grafik für sich selbst interpretieren und auf keinen Fall als alleinige Kaufentscheidung nutzen.

Cryptojacking: Monero Mining bei Corona-Forschungscomputern in der EU

Cryptojacking: Monero Mining bei Corona-Forschungscomputern in der EU

Die europäische Union wurde Opfer von verschiedenen Cryptojacking Attacken. Bei mehreren Hochleistungscomputern, welche für Forschungen rund um den Corona-Virus eingesetzt werden, wurde illegales Monero Mining durchgeführt. Dabei nutzt ein Hacker die Rechenleistung fremder Computer, um Kryptowährungen herzustellen.

Wer war von dem Monero Mining betroffen?

Viele verschiedene Computer wurden von einer Reihe von Maleware-Angriffen konfrontiert. Berichte von Cryptojacking an Rechnern der europäischen Union kamen aus Deutschland, Großbritannien, der Schweiz und Spanien. Dies geht aus einen englischsprachigen Bericht von CoinDesk hervor.

Der erste (erkannte) Vorfall ereignete sich am 11. Mai an der Universität von Edinburgh. Dort ist der Supercomputer „Archer“ vom Monero mining betroffen gewesen. Dabei wurde eine Sicherheitslücke im Archer-Anmeldeknoten entdeckt. Während der kompletten Untersuchung wurde der Zugang zu den Computern gesperrt. Es stehen noch immer ein System-Reset und eine Änderung der Passwörter aus.

Monero Logo mit Strichen und Tastatur - Cryptojacking Monero MiningIn Deutschland ereignete sich der erste Fall in Baden-Württemberg bei der Organisation bwHPC. Dabei wurden fünf der Computer aufgrund von ähnlichen Vorfällen abgeschaltet. Am 13. Mai wurde ein Hochleistungscomputer in Barcelona getroffen. Der Forscher Felix von Leitner erklärte, dass der Computer aufgrund eines Sicherheitsproblems abgeschaltet werden musste.

Einen Tag später, im Leibniz-Rechenzentrum, einem Institut der bayerischen Akademie der Wissenschaften, kam es zu weiteren Vorfällen. Nachdem die Sicherheitstruktur mehrerer Rechner gebrochen wurde, wurden diese vom Internet getrennt.

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Robert Helling, ein deutscher Wissenschaftler, veröffentlichte eine Analyse über eine Maleware, die einen Hochleistungscomputer an der Fakultät für Physik der Ludwig-Maximillian-Universität in München infizierte. Auch in der Schweiz hat das schweizerische Zentrum für wissenschaftliche Berechnungen aus Zürich einen Cyper-Zwischenfall gemeldet. Daraufhin wurde am Samstag der Zugriff auf die Infrakstruktur der Hochleistungscomputer abgeschaltet.

Aufgrund der extrem hohen Anzahl an Angriffen im gleichen Zeitraum kann man von dem gleichen Hacker oder der gleichen Gruppe von Hackern ausgehen. Bei allen Opfern wurde als erste Maßnahme das System vom Internet getrennt und ein Neustart durchgeführt.

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Weltweit verteilte Angriffe von Monero mining

Auch in der Vergangenheit gab es bereits oft Cryptojacking durch Monero mining. Die Kryptowährung Monero mit dem Kürzel XMR ist dafür sehr beliebt. Das liegt an den besonderen Verschlüsselungen hinter dem Blockchain-Projekt.

Anders als beim Bitcoin, können die Transaktionen von Konto zu Konto im Monero-Netzwerk nicht nachvollzogen werden. Daher gilt Monero als privacy Coin oder zu deutsch: privater Coin. Die sogenannten Ring-Signaturen sind das Geheimnis der Verschlüsselungstechnik bei Monero.

Daher ist in Zukunft mit weiteren Hacker-Angriffen zu rechnen. Möglich ist auch, dass in den nächsten Tagen andere Supercomputer betroffen sein könnten. Für welche Zwecke die Computer genau genutzt wurden, bleibt offen. Sicher ist nur, dass sie für verschiedenste Forschungen an den Virus COVID-19 verwendet werden.

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