Neues IOTA-Projekt IOTAOrigin performt auf dem Tangle

Neues IOTA-Projekt IOTAOrigin performt auf dem Tangle

In dieser Woche wurde von IOTA ein neuer Blog-Eintrag veröffentlicht. Auf diesem wird das neue Projekt IOTAOrigin, basierend auf dem IOTA Tangle, breitflächig vorgestellt. Auf die wichtigsten Details dieser brandneuen News und worum es sich bei diesem Projekt genau handelt, darauf möchte ich im heutigen Artikel näher eingehen.

In Kürze

  • Das ist IOTAOrigin
  • App-Anwendung für den Bergbau
  • Eine durchdachte Warenlieferkette

Das ist IOTAOrigin

IOTA Origin wurde an der technischen Hochschule in Aachen gegründet und arbeitet seitdem stets in einem innovativen Umfeld. Das Team ist mittlerweile auf vier verschiedenen Kontinenten vertreten, der Hauptsitz ist in Nordrhein-Westfalen notiert. IOTAOrigin möchte durch die Digitalisierung des dort ansässigen Bergbausektors in NRW zu einer Modellregion in Form einer ökologischen und ökonomischen Rohstoffhandelsplattform beitragen. Der Bergbau ist aktuell zumeist noch von alter langer Tradition geprägt.

Das Ziel wird seitens der Unternehmens-UG als Unterstützung zu einer ethischen und nachhaltigen Energiewende des handwerklichen Kleinbergbaus angegeben.

App-Anwendung für den Bergbau

IOTA Origin hat eine Anwendung programmiert, um Lieferketten und Handel in Zukunft transparenter darstellen zu können. Über den IOTA-Tangle wird jetzt ein digitaler Zwilling der Rohware erstellt, mit dem eine digitale Rückerverfolgung ermöglicht wird.

Mit dem bereits in einem anderen Artikel beschrieben IOTA-Streams kann sich dann jeder Teilnehmer dieser Lieferkette über die Herkunft von Rohstoffen und deren Abbaubedingungen austauschen, ohne eigene Geheimnisse preisgeben zu müssen.

Dies ist das herausragende Merkmal für die Etablierung eines freien Marktes. EU-Importeure können dann diese Anwendung nutzen, um zu prüfen, ob die europäischen Vorschriften und Regularien eingehalten werden.

Ebenso wird durch das Projekt eine kostenlose Rückverfolgbarkeit für alle Teilnehmer über das gebührenlose Netzwerk von IOTA sichergestellt. Dies ist speziell für den Kleinbergbau von enormer Bedeutung, da diese Möglichkeit bisher noch nicht zur Verfügung stand.

Nachstehend seht ihr einen Screenshot von der bereits bestehenden App-Anwendung:

Eine durchdachte Warenlieferkette

Der Fokus des Unternehmens wird mit einigen Regionen in und um Zentralafrika beschrieben, in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz sowie vielen weiteren Institutionen, zahlreichen nationalen und internationalen Partnern.

Die genannte Gegend spielt dabei speziell bei der Beschaffung der zahlreichen Rohstoffe wie z.B. Kobalt und Kupfer eine tragende Rolle. Zukünftig möchte man dort an der Vereinheitlichung und Standardisierung von internationalen Verträgen, Vorfinanzierungen und Versicherungen im Rohstoffhandel arbeiten.

Kleine Minen erhalten Zugang zu globalen großen Märkten, lokale Regierungen können ihre Bergbauumstände und Steuereinnahmen kontrollieren, Importeure können sicher sein, dass sie die richtigen Rohstoffe bekommen.

Darüber hinaus plant IOTAOrigin, das auch im Jahr 2021 eine Geheimhaltungsvereinbarung mit IOTA unterzeichnete, das IOTA-Streams Framework verstärkt zu nutzen und Smart Contracts in ihre künftigen Erweiterungen zu integrieren, um die eigene Firma auch stetig mit IOTA weiterentwickeln zu können.

IOTA breitet Zusammenarbeit mit der EU weiter aus

IOTA breitet Zusammenarbeit mit der EU weiter aus

In dieser Woche wurde von IOTA bekannt gegeben, wie der Stand der aktuell laufenden Projekte ist und welche Veränderungen in der eigenen Organisation und Struktur in der Foundation in diesem Zusammenhang 2021 neu adaptiert worden sind. Auf die wichtigsten News möchte ich im heutigen Artikel näher eingehen.

In Kürze

  • Neue Projekte mit der EU sind in der Pipeline
  • IOTA-Identity soll bald vollständig integriert werden
  • Eine neue Art der Zusammenarbeit
  • IOTA for Business

Neue Projekte mit der europäischen Kommission

In den letzten vier Wochen ist es ziemlich still um IOTA geworden, lange Zeit wurden keine weiteren News mehr veröffentlicht, was im Vergleich zu früheren Jahren durchaus positiv zu bewerten ist und dem neuen Kommunikationsstil der Foundation, keine endgültigen hoffnungsvollen Zeitschienen mehr zu veröffentlichen, mit einhergeht.

Im neuen Blogpost wurde nun bestätigt, dass IOTA weiterhin an neuen Projektvorschlägen zusammen mit der Europäischen Kommission arbeitet. Aus diesen erhofft man sich auch weitere finanzielle Mittel, um die Entwicklung von Tools und Diensten weiter erfolgreich gestalten zu können, ohne dass dadurch finanzielle Risiken für die Foundation entstehen. Zusammen mit externen Partnern wurden daraufhin im Oktober 2021 sechs neue Forschungsstudien eingereicht, wovon mindestens ein neues Projekt in diesem Jahr noch starten wird. Weitere Projekte sind in der Pipeline. Weitere Informationen werden dazu alsbald veröffentlicht.

Wie bereits in einem Post Anfang 2022 beschrieben, arbeitet das Team weiterhin an folgenden neuen Projekten:

IOTA-Identity soll in ENSURESEC integriert werden

Neben der Arbeit an den genannten Projekten, soll auch bald die Integration von ENSURESEC -Stakeholdern mit IOTA-Identity durch eigene E-Commerce-Dienste stattfinden. Dabei beschreibt die Foundation, dass sie sich in der Endphase der Vorbereitung befinden und aktuell Pilotprojekte mit externen Partnern planen, um dort weitere Fortschritte erzielen zu können.

Ziel ist es dabei zu zeigen, dass digitale Identitäten zur Sicherung von Transaktionen verwendet werden können. Dabei sollen über IOTA Streams auch kritische Informationen sicher ausgetauscht werden können, ohne dass sie durch eine Bedrohung von außen angreifbar sind.

Eine neue Art der Zusammenarbeit

IOTA hat aufgrund der immer höheren Komplexität und der großen Anzahl an Projekten für eine Veränderung in der eigenen Organisation vorgesorgt. Dabei heißt es seitens der Foundation folgendermaßen:

Um dem gestiegenen Bedarf an technischer Innovation gerecht zu werden, den die einzelnen Projekte erfordern, haben wir begonnen, die Art und Weise unserer Zusammenarbeit neu zu strukturieren.

Anstatt einen isolierten Ansatz zu verfolgen, bei dem jedes Projekt separat mit seinen eigenen Anforderungen, Codebasis und Team behandelt wird, haben wir uns entschieden, zu einer horizontalen Art der Zusammenarbeit überzugehen. Als Teil dieser Umstellung haben wir die Entwicklungsbemühungen und die Anforderungserfassung zusammengeführt, um eine ausgereifte modulare Softwarearchitektur aufzubauen, die wir Integration Services genannt haben. 

Mit einfachen Worten bedeutet dies, dass künftig das IOTA Netzwerk mit dem Tangle das sogenannte „Core Protocol“,  also die unterste Stufe bilden wird, mit dem alle „Pakete“ in der darüber liegenden Schicht verbunden sind. Diese Pakete sind z.B.  wie vorhin erwähnt IOTA-Identity, IOTA Access, Smart-Contracts und viele mehr. Diese verbinden die jeweilige Anwendung mit dem Tangle. Wer mehr über die Einzelteile und deren Bedeutung wissen möchte, darüber haben wir bereits einen Artikel mit der folgenden Verlinkung veröffentlicht.

Über diese Stufe sind dann die sogenannten Service-Integrationen für den Bereich E-Commerce oder auch Telekommunikationsstrukturen angesiedelt. Auf die wiederum fließen Standards und Industriespezifikationen ein, an deren oberster Front dann die Stakeholders (Interessenten) an IOTA wie bspw. die Banken, Logistikunternehmen oder aber auch Vertriebsunternehmen und viele weitere angesiedelt sind und ihre Projektideen mit IOTA verwirklichen wollen.

Das ganze System wird nun von einem parallelen Ansatz (man muss sich bildhaft vorstellen, dass jedes Projekt nebeneinander gelaufen ist) durch diesen einheitlichen standardisierten horizontalen Ansatz abgebildet. Jedes Projekt durchläuft von oben nach unten die einzelnen Stufen.

IOTA veröffentlicht neue Marketing-Broschüre

Kurz vor Veröffentlichung dieses Artikels wurde heimlich still und leise auch ein neues Dokument von der Foundation veröffentlicht. Viele der genannten Projekte werden in dieser PDF-Datei niedergeschrieben und bilden auch eine gute Übersicht für alle Interessierten, die sich nicht permanent mit IOTA beschäftigen, aber an unserer technologischen Zukunft interessiert sind. Jeder, der bisher nicht verstanden hat, welche Vorzüge IOTA für die einzelnen Anwender bietet, der wird dort einige Antworten finden können.

Nach unseren Informationen soll diese englische Variante auch demnächst in der deutschen Sprache erscheinen. Für alle, die dennoch vorab bereits einen Blick in das Dokument werfen möchten, über den folgenden Link könnt ihr sofort kostenlos einen Blick rein werfen:

https://files.iota.org/comms/IOTA_for_Business.pdf

P.S. Das Smart-Contract Netzwerk Assembly wird definitiv noch dieses Jahr 2022 live geschalten werden. Das bestätigte Founder Dominik Schiener offiziell auf Twitter. Es bleibt auch bei IOTA (vor allem im Europäischen Raum) weiter spannend.

Dezentrale Finanzierung bald mit IOTA’s ASMB möglich

Dezentrale Finanzierung bald mit IOTA’s ASMB möglich

In dieser Woche wurde von IOTA’s intensiver Partnerschaft „LENDEXE“ bekannt gegeben, dass zukünftig DEFI auf einer neuen Plattform mit jedem IOTA- und ASMB-Token eine tragende Rolle spielen wird. Was der DEFI-Sektor überhaupt beinhaltet und welche Rolle dabei LendeXe spielen wird, darauf möchte ich im heutigen Artikel näher eingehen.

In Kürze

  • LendeXe und Assembly
  • DEFI – ein absoluter Wachstumsmarkt
  • Darum wird IOTA gewählt

LendeXe und Assembly (ASMB)

LendeXe beschreibt sich selbst als die erste algorithmische dezentrale Liquiditätslösung, die auf dem IOTA Smart Contract Protocol basieren wird. Dabei geht es für Nutzer darum, mit Hilfe des Assembly-Tokens problemlos Zinsen zu verdienen. Weiter beschreiben sie sich als vollständig dezentralisierte, autonome Kredivergabelösung, die frei von einer Verwaltung durch dritte Personen agiert.

Dabei werden auf der Internetseite von LendeXe folgende Leitprinzipien beschrieben, die als vorteilhaft gegenüber der herkömmlichen zentralen Finanzierung gelten sollen:

  1. Ehrliche Abwicklung: Alle Einnahmen über die Plattform werden jederzeit veröffentlicht und verteilt
  2. Schnelle Abwicklung: Schnelle Transaktionen dank der Kombination mit IOTA und dem Tangle
  3. Transparente Abwicklung: Jede Transaktion, jeder Zinssatz und jede Berechnung ist vollständig öffentlich zugänglich und kann von jedem jederzeit eingesehen werden

Mit dezentraler Finanzierung betritt IOTA einen absoluten zukunftsfähigen Wachstumsmarkt. Doch was bedeutet dezentrale Finanzierung überhaupt?

IOTA ASMB

DEFI = Dezentrale Finanzierung (engl. Decentralized Finance)

Bei dezentraler Finanzierung spielen hauptsächlich eine autonome Organisation sowie Smart Contracts eine Hauptrolle. Smart Contracts setzen dabei ganz einfach ausgedrückt Verträge als Softwareprogramm um und verfügen über selbstausführbare und durchsetzbare Vertragsbedingungen. Der Tangle als Beispiel von IOTA bildet dabei die Basis für die Smart Contracts mit dem hauseigenen Token ASMB (Assembly).

Die Steuerung hinter diesen Verträgen, aus denen sich dann auch der Zins bildet, erfolgt komplett dezentral. Im Ursprungsmodell übernehmen das hauptsächlich Banken oder Wertpapierhändler, die bei diesem Modell komplett entfallen.

Damit man sich mehr darunter vorstellen kann, können folgende Anwendungen beispielhaft genannt werden:

  • Kreditaufnahme: Einfache transparente Abwicklung mit Verzicht der Bonitätsprüfung
  • Kryptohandel: Die Trading-Gebühren fallen dabei geringer aus, Vermittler werden komplett eliminiert
  • Weitere Dienstleistungen: Ausgabe von Stablecoins (z.B. ein Hauseigener LendeXe Coin?)

Darum wird IOTA gewählt

Als Hauptargumente für die Wahl des Tangles werden seitens des Anbieters folgende Gründe aufgeführt:

  • Geringer CO2 Verbrauch mit IOTA
  • Gebührenfreie Transaktionen
  • Vertrauen durch Nachvollziehbarkeit
  • IOTA Stiftung als Partner
  • Schnelle einfache Transaktionen.

Außerdem wird auch der niedrige Stromverbrauch genannt, dort heißt es seitens LendeXe folgendermaßen:

IOTA hat heute einen der niedrigsten Stromverbräuche pro Transaktion von allen DLT-Netzwerken der Welt, Gerüchten zufolge und unbestätigt liegt dieser bei etwa 0,0000016 kWh. Als Vergleich kommt Bitcoin unserer Meinung nach, aber nicht bestätigt, auf etwa 980 kWh und Ethereum irgendwo in der Größenordnung von 77 kWh (**).

IOTA wurde von Grund auf entwickelt, um die hohe Frequenz und das hohe Volumen von Transaktionen zu bewältigen, die für das Funktionieren des Internets der Dinge (IOT) erforderlich sind. Damit kleine Transaktionen durchführen können, darf das Protokoll, auf dem sie basieren, nicht energieintensiv und teuer im Betrieb sein. Indem IOTA diese Grundanforderung löst, haben sie ein extrem energieeffizientes Protokoll mit einem der kleinstmöglichen Energie-Fußabdrücke geschaffen.

 

Kommentar – Fazit:

Abschließend ist zu sagen, dass IOTA hiermit absolutes Neuland betritt. Die Projekte und Anwendungsfälle wachsen derzeit wie Pilze aus dem Boden. Der DEFI-Sektor steht noch komplett zu Beginn seines Lebenszyklus, könnte sich aber dauerhaft in unserer Welt etablieren. In wie weit der Assembly Token bei diesem Projekt eine entscheidende Rolle spielt, bleibt abzuwarten. Weitere Details zu dieser Anwendung und Plattform sollen zeitnah folgen.. es tut sich was 😉.

Darum wird der IOTA-Coin sehr wertvoll werden!

Darum wird der IOTA-Coin sehr wertvoll werden!

Immer wieder werde ich mit der selben Frage konfrontiert, warum sollte der IOTA Coin in einem gebührenlosen System jemals an Wert gewinnen?  Wie sich diese Frage beantworten lässt, und warum das für alle IOTA Hodler extrem wichtig werden wird, darauf möchte ich im heutigen Artikel mit der Aufklärung über ein technisches Update näher eingehen. Ein Kommentar zur langfristigen Wertentwicklung des IOTA Coins.

In Kürze

  • Die zukünftigen Updates bei IOTA
  • Das bedeutet die „Dust Protection“ für IOTA
  • Die Lösung: Tokenomics und Dust Protection kombiniert
  • Darum wird der IOTA Preis steigen
  • Fazit der Weiterentwicklung von IOTA



Tokenization Framework und Dust Protection

Die Hoffnung vieler Anleger war bisher immer, dass sich durch Adaptionen von Regierungen oder Industrieunternehmen und der dazugehörigen Nachfrage (natürlich auch von vielen Spekulanten an den Börsen) der Preis für den IOTA-Coin auch relativ zeitig in steigenden Preisen niederschlagen wird.

Tatsächlich ist bis zum heutigen Tage und den vielen verbundenen Projekten, Partnerschaften und Ausblicken, Potentialen im Bereich Smart Contracts (Assembly) oder durch das Testnetzwerk Shimmer relativ wenig in Bewegung gebracht worden. Schon bald kommen jedoch zwei neue technische Updates ins Spiel, die den Preis von IOTA auf ein für viele noch nicht absehbares Level heben werden. Das sind die beiden konkreten technischen Entwicklungen:

  1. Das Tokenization Framework (wir berichteten bereits in einem anderen Artikel)
  2. Die Dust-Protection (dt. Staubschutz)

Und speziell im zweiten Punkt kombiniert mit der ersten Entwicklung steckt das langfristige Potential und die Wertentwicklung des IOTA Coins. Einige technische Entwicklungen hinter der Verbesserung des Netzwerks sind Begriffe wie SimpleOutputs, ExtendedOutputs, Token-Foundries, Aliase oder auch die derzeit in aller Munde liegenden NFT’s. Um das ganze jedoch greifbarer zu machen, müssen wir etwas in die technische Tiefe einsteigen.

Das bedeutet die „DustProtection“ für IOTA

Wir wissen alle, dass das IOTA Netzwerk komplett gebührenfrei abläuft, was neben vielen Vorteilen auch zu einem großen Problem in der Zukunft führen wird. Auch bei IOTA werden alle Adressen, die im System vorhanden sind, im Netzwerk abgespeichert werden müssen, was dazu führen wird, dass vor allem durch viele kleine Transaktionen es zu physischen Speicherplatzproblemen bzw. Belegungen kommen wird.

Bei Bitcoin oder Ethereum wird im Beispiel dazu für die Belegung des Speicherplatzes eine hohe Gebühr für jede Überweisung veranschlagt (wir kennen sie alle, wer hat sich darüber noch nicht aufgeregt? 😉). Das bedeutet rückschließend für das IOTA System, je mehr Adressen vorzufinden sind, desto mehr Speicherplatz wird belegt werden. Stellt euch vor ihr habt 1 MIOTA (MI) zur Verfügung und wollt nun je 1 IOTA (I)  an insgesamt 1 Million Adressen versenden?

Die Folge wäre eine völlig überladene Datenbank, welche vom IOTA Tangle nicht mehr bewältigt werden könnte. Damit das nicht passiert, spricht man bei IOTA von der DustProtection, also dem Schutz vor Staub, eine Art Pfand um dem entgegenzuwirken.

Die Lösung des Problems: Tokenomics und Dust-Protection

Jede Datenbank ist zum Grundverständnis in ihrer Größe begrenzt. Jede Transaktion die durchgeführt wird, benötigt Speicher auf der Datenbank. Dabei steckt die große Idee von IOTA dahinter, dass das Recht auf Nutzung dieses Speicherplatzes an den Besitz von IOTA-Token gekoppelt wird (=Tokenomics und Dust Protection). Dieser kann entweder beim Empfänger liegen oder zum Teil auch in der Transaktion des Versenders hinterlegt werden.

Im zweiten Fall kann der Versender ihn entweder an den Empfänger verschenken oder ihn später wieder zurückfordern, z.B. über die Anwendung von Smart Contracts, um nach einer bestimmten Zeitspanne das „Pfand“ wieder automatisch zurückzuerlangen. Wichtig zum Verständnis: Keine aktive Zahlung oder Gebühr findet statt, sondern nur eine Hinterlegungspflicht mit MIOTA.

Nach aktueller Schätzung könnte für eine normale Transaktion etwa ein Pfand von 1 MIOTA gefordert werden. Bei speziellen Anwendungen wie Smart-Contracts natürlich auch deutlich höher.

Darum wird der IOTA-Preis nun langfristig steigen

Denken wir nochmals zurück an die beiden technischen Neuerungen zu Beginn des Artikels. Aus diesen beiden Neuerungen sind folgende zwei Schlussfolgerungen zu ziehen:

  1. Mithilfe des Tokenization Frameworks wird sich die Zahl der Anwendungsfälle auf dem Tangle enorm erhöhen
  2. Mithilfe der Dust Protection wird jeder Anwendungsfall mit dem IOTA-Coin verknüpft werden

Durch die hohe komplett freie Nutzung von Anwendungsfällen (natürlich auch der Erstellung von Meme Coins, man denke bspw. an den aktuellen Wert von Shiba Inu oder Dogecoin), wird die Dust Protection parallel sicherstellen, dass jeder einzelne Anwendungsfall die Nachfrage nach dem IOTA Token erhöhen wird.

Jetzt könnten wir von Krypto-Guru beispielsweise einen neuen NFT erstellen, aber wer sie erhalten möchte, muss ein Minimum an IOTA-Token im Besitz haben. Jede Art der Nutzung wird somit die Nachfrage an IOTA-Token erhöhen.

Da gilt der Grundsatz: Angebot und Nachfrage regeln den Preis. Durch die höhere Nachfrage nach IOTA aufgrund der beschriebenen Schlussfolgerungen wird der einzelne IOTA-Coin Preis somit langfristig ebenfalls an Wert steigen MÜSSEN!

Fazit zur Weiterentwicklung von IOTA

Aktuell sprechen wir von rund 2,8 Milliarden verfügbaren MIOTA im gesamten Öko-System. Wenn jede Maschine und jeder Mensch die angesprochenen rund 1 MIOTA als Staubschutz oder Pfand vorhalten müsste, gäbe es nicht annähernd für alle Ressourcen unseres Planeten genug Datenbankplatz auf dem Tangle.

Das bedeutet, dass IOTA Datenraum für die derzeitigen Holder mit hohen IOTA-Beständen eine sehr lukrative Angelegenheit sein wird, da der Datenraum von Monat zu Monat immer kleiner werden wird und somit der Preis steigt. Klar ist auch, derzeit müssen wir darüber noch nicht sprechen, da noch einiges an Zeit bis zur endgültigen Verabschiedung des Coordinators und der vollumfänglichen technischen Integration und der vollen Akzeptanz vergehen wird.

Bei IOTA werden derzeit noch die Mechanismen für die Mikrotransaktionen stark geprüft und der Prozess soll, wie er im heutigen Artikel beschrieben wurde, noch deutlich vereinfacht werden. Klar ist somit jedoch auch, dass man bei IOTA nicht komplett ohne Staubschutz auskommen wird, womit für Anleger und Hodler die Eingangsfrage nach der Preissteigerung des IOTA-Coins beantwortet sein sollte und diese potentiell sehr entspannt in die Zukunft blicken lässt.

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Google.org stellt IOTA 1 Mio USD zur Verfügung!

Google.org stellt IOTA 1 Mio USD zur Verfügung!

Die IOTA Foundation hat diese Woche bekannt gegeben, dass ein Projekt zur Einhaltung von Klimazielen zukünftig von Google.org unterstützt wird. Welche Unternehmen sich dabei beteiligten und um welche Inhalte es in diesem Projekt genau geht, darauf möchte ich im heutigen Artikel näher eingehen.

In Kürze

  • Das Open-Collaboration Projekt mit Climate Check
  • Finanzielle Unterstützung durch Google.Org
  • Unterstützung auch durch Dell Technologies

Das Open-Collaboration Projekt

Das Projekt wurde letztes Jahr von den drei Mitgliedern Climate Check, Gold Standard und der IOTA Foundation mit der Mission gegründet, eine umfassende Entwicklungsarbeit zu starten, um zukünftig digitale Innovationen im Bereich des Klimaschutzes zu entwickeln und diese mit Maßnahmen belegen zu können. Dabei ist das Ziel, die Inhalte des Pariser Klimaabkommens künftig messbar zu machen und damit für eine nachhaltigere Entwicklung in unserer Gesellschaft sorgen zu können.

Dabei dreht es sich hauptsächlich auch um die Rolle von politischen Instanzen (Governance) die mit den digitalen Innovationen kombiniert eingesetzt werden müssen, um einen langfristigen Erfolg im Bereich des Klimawandels weltweit erzielen zu können.

Im Zentrum des Projekts wird immer wieder der Begriff MRV genannt. Dieser steht als Abkürzung im englischen für measurement, reporting und verification for climate, also für digitale Messungen, Berichterstattungen und der Verifizierung dieser Punkte im Hinblick auf das Klima.

Finanzielle Unterstützung durch Google.org

Bekannt wurde das ganze Projekt jetzt durch die finanzielle Unterstützung durch Google.org. Diese offiziell gegründete Stiftung von Google unterstützt Projekte mit Spenden in den Bereichen von wirtschaftlichen Unterstützungen, Technologie und Innovationen sowie im Bildungsbereich. Dieses Projekt fällt dabei in den Bereich der Technologie und Innovationen. Das Engagement von Google wurde dabei an folgende Leitplanken gekoppelt (Auszug), die aktuell ausschließlich über den Tangle abbildbar sind:

  • Kostengünstige Lösungen (keine Transaktionsgebühren auf dem Tangle)
  • Technologien, die künftig einen geringen Energieverbrauch haben werden
  • Transparenter Informationsfluss, auch über Regierungen hinweg
  • Fähigkeit, mit digitalen Lösungen und vielen Schnittstellen möglichst nahtlos zusammenzuarbeiten

Im Blog-Eintrag heißt es seitens der IOTA-Foundation dazu ergänzend:

Der Zuschuss von Google.org bestätigt auch den Multi-Stakeholder-Ansatz der Open Collaboration: ClimateCHECK und die IOTA Foundation haben einen Stammbaum mit Multi-Stakeholder-Prozessen aufgebaut, die mit der Open Collaboration genutzt werden, einschließlich der langjährigen Beteiligung an großen Netzwerken wie der Climate Chain Coalition. Folgende Teilnehmer sind am Start: INATBA, Weltbank, ITU, ISO, Hyperledger, LFEdge Project Alvarium, European Blockchain Services Infrastructure, Imperial College London for Circular Economy, TMForum, CityxChange und CODES.

Unterstützung durch Dell Technologies

Das Projekt wird dieses Jahr durch die Integration der DCF (Data Confidence Fabric) aus dem Projekt Alvarium mit Dell Technologies einen weiteren wichtigen Meilenstein erreichen. Dabei bildet das Modul genau die Zielsetzung des Projekts ab und unterstützt in der weiteren Zielerreichung. Mit dem DCF-Modul gibt es nämlich künftig die Möglichkeit, Daten messbar zu machen, das Vertrauen dieser Daten zu bewerten, bevor sie von einer Anwendung verwendet werden. Damit wird eine komplette Transparenz dieser Daten erreicht, welche die IOTA Foundation zu einem späteren Zeitpunkt auch nochmals genauer beschreiben möchte.

Die Arbeit von IOTA trägt immer mehr Früchte. Auch wenn der Zuschuss von Google im Gesamtkontext nur einen kleinen finanziellen Beitrag zum Gesamtprojekt darstellt, so ist die IOTA Foundation mittlerweile auf dem Radar der größten Unternehmen unseres Jahrzehnts angekommen.

Im Preis von IOTA spiegelt sich das derzeit nicht wieder, aber Anleger sollten diese durchaus positiven Nachrichten nicht komplett ignorieren. Und wenn die Adaption in der Geschwindigkeit der letzten zwei Monate so weiter geht, so könnten aus der 1 Million USD doch in Zukunft deutlich größere Finanzspritzen und Adaptionen entstehen 😉.

P.S. die IOTA Foundation hat diese Woche schon bald die Veröffentlichung ihres eigenen gebührenfreien NFT-Marktplatzes bekannt gegeben. Dieser wird sich zum 1. März 2022 für Entwickler öffnen und ab Mitte Mai sollen die ersten Verkäufe darüber hinaus stattfinden können. Wir werden darüber berichten, sobald es dazu Neuigkeiten seitens der IOTA Foundation zu verkünden gibt.