IOTA explodiert – 5 $ noch in diesem Monat?

IOTA explodiert – 5 $ noch in diesem Monat?

Neue News von IOTA. Welche Hintergründe hinter der neuen Preisexplosion stehen und zugleich wie die Foundation die Lage einschätzt, das möchten wir euch im heutigen Artikel näherbringen.

In Kürze

  • Aktuelle Preisentwicklung bei IOTA
  • Was bedeutet eigentlich „Short Squeeze“?
  • Was sagt Hans Moog (IOTA) dazu?

Aktuelle Preisentwicklung bei IOTA

Seit mittlerweile rund einer Woche pumpt der IOTA Kurs, der Mitte des Jahres im Juni noch bei einem Jahrestief von ca. 70 Cent gelegen hatte, regelrecht nach oben. Der Kurs datierte am 01. September bei 97 Cent und steht aktuell am 06. September bei über 1,90 USD, was mehr als eine Verdoppelung des Tokenpreises bedeutet und in der folgenden Grafik besser nachzuvollziehen ist.

IOTA Tradingview

Quelle: Tradingview

Auf Coinmarketcap war IOTA Ende August mittlerweile schon aus den TOP 50 der Kryptowährungen gefallen und drohte unter dem Radar zu verschwinden. Durch diesen Zwischenspurt konnte sich der Coin inzwischen wieder auf Platz 38 vorarbeiten.

 


Anzeige


Anzeige

Welche Hintergründe sorgen für diese Performance?

Einige Händler haben anscheinend über verschiedene Börsen wie Bitfinex und Binance mehrere Millionen IOTA leer verkauft. Auf reddit.com wurden Summen von über 13 Millionen USD genannt.

Diese so genannten Short Seller wetteten auf einen weiteren Preisverfall bei IOTA. Fällt der Kurs, so kann sie der Händler anschließend deutlich billiger einkaufen. Steigt der Preis dann unerwartet, kann dies zu deutlichen Einbußen führen.

Irgendwann wird der Händler jedoch quasi dazu gezwungen, seine Positionen wieder zu decken und die Coins teuer zurückzukaufen, was wiederum zu einer Preiserhöhung führt. In diesem Fall spricht man dann von einem Short-Squeeze. Ob der Preis von IOTA damit sogar das ATH erreichen kann, ist zum heutigen Zeitpunkt noch nicht abzusehen.

Wenn man sich die aktuellen Charts anschaut, sind derzeit knapp 40 % der Short Positionen zurückgekauft worden. Und der Preis hat sich bisher „nur“ etwas mehr als verdoppelt. Das spricht im Normalfall in der Theorie für eine noch weitere anhaltende Preissteigerung.

Wie äußert sich die Foundation dazu?

Auf Twitter konnten einige aufmerksame Leser bei ihrem Hoffnungsträger Hans Moog (Chef-Entwickler) die folgenden Zeilen lesen:

Die Kursbewegungen machen absolut keinen Sinn – es gibt keine Neuigkeiten oder so…Was ist passiert? Ein Wal hat plötzlich gemerkt, dass IOTA es tatsächlich schaffen wird?

Daran interpretiere ich, dass IOTA selbst sich nicht diese Performance erklären kann. Einige hätten mit dieser Entwicklung erst nach der Abschaltung des Koordinators gerechnet.

Wenig später wurde noch in einem weiteren Kommentar eine Vermutung zu den oberen Fragen seitens Hans Moog abgegeben:

Für mich sieht es eher so aus, als ob jemand kontinuierlich alle IOTA-Token auf mehreren Märkten mit sehr tiefen Kursen aufkauft und die steigenden Shorts nur die Reaktion des Marktes sind, um mit dieser überschüssigen Nachfrage fertig zu werden, aber ich bin genauso verwirrt wie ihr.

Damit dürfen wir alle sehr gespannt sein, wie sich die nächsten Tage und Wochen bei IOTA entwickeln werden und ob der Kurs sogar das ATH von über 5$ erreichen kann. Das IOTA auch endlich wieder breit in den Medien vertreten ist, dürfte für alle Anleger nicht das schlechteste Zeichen für die Zukunft sein.

Du interessierst Dich für IOTA? Dann klick hier und finde alle IOTA News auf einem Blick!

Neue Entwicklung! IOTA-Ledger jetzt verfügbar, aber Coordicide verschiebt sich

Neue Entwicklung! IOTA-Ledger jetzt verfügbar, aber Coordicide verschiebt sich

Neue News von IOTA. Welche Hintergründe hinter den neuesten Entwicklungen stehen und wie die Verzögerung einzuschätzen ist, darauf möchte ich im heutigen Artikel näher eingehen.

In Kürze

  • IOTA-Ledger Integration
  • Verbesserungen am Coordicide

IOTA-Ledger Integration

Anfang der Woche hat IOTA bekannt gegeben, dass der lang erwartete Schritt zu IOTA 2.0 im Jahr 2021 nicht mehr realisiert werden kann. Fast im gleichen Atemzug wurde die schon lang anstehende Ledger Nano-Unterstützung für die neue Firefly-Wallet bekannt gegeben. Im letzten Artikel noch von uns kritisiert, wurde nun die Funktion der Integration nach einem längeren Testzeitraum für alle Nutzer freigeschalten.

Wie die genaue Migration der Token in euer Ledger funktionieren kann, dem wird der folgende Link der offiziellen IOTA Website weiterhelfen können:

https://blog.iota.org/firefly-token-migration-guide-for-ledger-users/

Sobald ihr dem Link folgt, könnt ihr dem offiziellen YouTube-Video von IOTA folgen oder aber habt auch die Möglichkeit, unterhalb des Videos, eine Schritt-für-Schritt-Anleitung durchzugehen.

Zusammengefasst liegt der Token-Migration immer folgender Prozess zu Grunde:

  1. Erstelle ein neues Firefly-Profil und lege einen PIN-Code fest
  2. Schließe Dein Ledger-Gerät an
  3. Installiere sowohl ältere als auch neue IOTA-Apps auf Deinem Gerät über Ledger Live
  4. Schließe Ledger Live, öffne die neue IOTA-App auf Deinem Gerät und generiere eine Chrysalis-Adresse
  5. Wechsle zur alten Ledger-App und prüfe, ob Dein Kontostand korrekt ist
  6. Starte den automatisierten Migrationsprozess
  7. Beginne mit der Erkundung von Firefly

Verbesserungen am Coordicide sorgen für Verzögerung in der Entwicklung

Eines der heiß diskutierten Themen unter den Krypto-Usern in dieser Woche sind die neuen technischen Entwicklungen rund um den Coordicide, der dieses Jahr unbedingt kommen sollte.

Nun wurde bekannt, dass IOTA 2.0 (auch Coordicide-Umstellung) sich auf unbestimmte Zeit verzögern wird, was einige User u.a. auf Twitter als Anlass genommen haben, ihren Frust zu IOTA zum Ausdruck zu bringen. Was aber aufgrund der Historie von IOTA und dem damit einhergehenden Versprechen, dieses Jahr noch zu liefern, absolut nachvollziehbar ist.

IOTA

Quelle: Twitter

Was ist tatsächlich passiert und warum kommt die Verzögerung?

Das Dev-Net 2.0 ist das aktuelle Testnet auf IOTA, welches bereits ohne den Coordicide seit ein paar Monaten läuft und in dem fleißig programmiert und getestet wird. Es sollte die Vorstufe zur endgültigen Abschaffung des Koordinators sein. Dort hat man nun laut IOTA folgende zwei Änderungen herausgefunden und beschlossen:

  1. Zuerst wechseln wir von FPC zu dem, was wir On Tangle FPC (OTFPC) nennen. Die Like-Transaktionen bestimmen, welche Nachrichten für die Tipp-Auswahl in Frage kommen, und so erhalten nur Liked-Transaktionen Genehmigungsgewicht. Mit OTFPC benötigen wir keinen Mechanismus zur direkten Abfrage, sondern verwenden das Tangle selbst als einziges Kommunikationsmedium.

  2. Zweitens, anstatt für jede Nachricht eine binäre Wahl von „Ja“ oder „Nein“ zu wählen, verwenden wir das, was wir FPC on a set (FPCOS) nennen. Im Gegensatz zu FCoB verwendet OTFPC keine Quarantänezeiten, die zu längeren Bestätigungszeiten führen könnten.

Was bringen die zwei Änderungen? Kurz gesagt: Schnelligkeit und Effizienz!

IOTA möchte mit diesen Punkten weiterhin an ihrem Ziel festhalten, das beste DLT aller Zeiten zu bauen. Würden sie die genannten zwei Änderungen einfach außer Acht lassen, würde die Möglichkeit bestehen, dass Wettbewerber ein besseres System bauen könnten.

Da die Änderungen immer viele Schritte einer agilen Projektmethode durchlaufen müssen und viel Zeit kosten, dazu nicht vorhersehbar waren, wird der Coordicide auf unbestimmte Zeit verschoben.

Warum sollte man tatsächlich an einem System festhalten, wenn man heute schon weiß, dass es technische Verbesserungen geben kann, diese aber nicht weiter in Betrachtung zieht?

Diese Frage kann und muss jeder für sich selbst beantworten.

Fakt ist: So müssen sich nun alle Anleger weiterhin gedulden und hoffen, dass die „verlorene Zeit“ für alle ein goldenes Ende hat.

Folge uns auf Twitter!

Um immer die wichtigsten Neuigkeiten über Bitcoin, Blockchain und Kryptowährungen zu erhalten, folge uns auf Twitter!

Kostenloses NFT-Testnet von IOTA jetzt Live

Kostenloses NFT-Testnet von IOTA jetzt Live

In einer der neuesten Veröffentlichung von IOTA hat die Stiftung bekannt gegeben, dass die neu entwickelte NFT Testplattform ab sofort genutzt werden kann. Auf die genauen Hintergründe und der zukünftigen Bedeutung von NFT’s möchte ich im heutigen Artikel eingehen.

In Kürze

  • Was steckt hinter dem Begriff „NFT“?
  • Die NFT Testplattform von IOTA
  • Bleibende Kritikpunkte

Was ist überhaupt ein NFT?

NFT-Testnet von IOTA

NFT ist eine Abkürzung für Non-Fungible Token, also einem nicht austauschbaren Token.

Mit dieser Kurzübersetzung werden viele unter euch noch wenig anfangen können.

Ein Token (Übersetzt Wertmarke) ist eine abgebildete digitalisierte Form eines Vermögenswertes. Demnach besitzt ein solcher Token immer eine bestimmte Funktion oder aber auch einen gewissen inneren Wert. Außerdem können aber auch echte Vermögenswerte wie Spiele, Videoclips, Musik-Artikel, Kunstwerke oder aber auch Immobilien sog. tokenisiert werden. Das bedeutet, dass Rechte und Pflichten in Zusammenhang mit diesem Token digital abgebildet und handelbar gemacht werden.

Ein Token an sich kann sowohl nur fungible (austauschbar) als auch Non-fungible sein. Der Coin IOTA ist an sich ein reiner fungible Token, da dieser immer mit dem gleichen Wert austauschbar sein wird. Bedeutet 1 MIOTA von Person A ist immer gleich viel Wert wie 1 MIOTA von Person B, auch wenn man diesen an Person C weitergibt.

Ein NFT hingegen besitzt einen individuellen Wert und man erhält in der Regel nicht den gleichen Wert, sobald man es weiter veräußert. Beispiel: Ein Fußballtrikot mit orginal Unterschrift von Neymar wird digital abgebildet ist nun handelbar. Sobald man es weiterverkauft erhält man einen Wert, der wiederum beim nächsten Verkauf in ein paar Jahren in der Regel deutlich abweichen wird.

IOthemoonA

Quelle: IOTA

Beispiel des Nutzers 4chill3s mit seinem erstellte Kunstwerk „IOthemoonA“ und dem aktuellen Mindestgebot von 13,37 GI (Giga-IOTA).

Die neue NFT Plattform von IOTA

Diese Woche hat IOTA den Start des NFT Marktplatzes angekündigt. Dort können aktuell im Testnet bereits fleißig Gemälde gehandelt werden.

Wer das ganze mit Testtoken nutzen möchte, sich anschauen möchte, wie ein sog. eigener NFT tatsächlich aussehen könnte, kann die Plattform mit einer vorherigen kostenlosen Anmeldung über den folgenden Link erreichen: https://nftiota.org/

IOTA preist ihre Plattform aktuell mit den Argumenten eines energiearmen und sehr günstigen Netzwerks an. Damit werden einige der bestehenden Einschränkungen bereits existierender Lösungen von weiteren Wettbewerbern gelöst. Tatsächlich rechnet IOTA mit einer Gebühr beim Mitbewerber Ethereum (ETH) von aktuell 200 US-Dollar. Diese Summe wird für den Nutzer fällig, sobald ein solcher NFT verkauft wird. Bei IOTA hingegen fallen nach aktuellem Stand keinerlei Gebühren an, was den Marktplatz für Anwender deutlich attraktiver macht.

Die Stiftung teilt auf Twitter folgende Erkenntnisse:

Der vom IOTA-Team unabhängig aufgebaute IOTA NFT-Marktplatz zeigt, wie einfach es sein wird, digitale Assets auf IOTA 2.0 zu handeln. Prägen Sie Ihre NFT und handeln Sie die NFTs, die Sie lieben – alles in unserem vollständig dezentralisierten IOTA 2.0 DevNet. Gefühllos und grün!

Weiterhin bestehende Kritikpunkte zu IOTA

Die immer noch offene versprochene Anbindung des Ledger Hardware Wallets lässt immer noch auf sich warten. Auch ein Fertigstellungsdatum und der Übergang in die Live-Adaption steht noch in den Sternen. Mit IOTA 2.0 strebt die Foundation weiterhin an, endlich ein dezentrales Netzwerk zu schaffen.

Ich denke, dass eine endgültige Umsetzung der NFT-Plattform nicht vor der Abschaffung des Koordinators geschehen wird und es sich hierbei vorerst nur um eine Test-Anwendung von IOTA handelt, die mit attraktiven Vorteilen im Vergleich zu anderen Lösungen gespickt ist, allerdings für den Wert des IOTA-Token und den dahinterstehenden Anliegern aktuell immer noch ohne Wert bleiben wird. Dennoch befindet sich IOTA mit ihrer Entwicklung aus meiner Sicht auf dem richtigen Weg und Anleger sollten weiterhin Geduld mitbringen. Möglicherweise wird sich das in der Zukunft mehr als lohnen.

Folge uns auf Twitter!

Um immer die wichtigsten Neuigkeiten über Bitcoin, Blockchain und Kryptowährungen zu erhalten, folge uns auf Twitter!

IOTA könnte künftig Millionen Brücken bauen

IOTA könnte künftig Millionen Brücken bauen

In einer der neuesten Veröffentlichungen von IOTA wird die Stiftung künftig in einem europaweiten Projekt der Baubranche vertreten sein. Auf die genauen Hintergründe und Vorteile der Partnerschaft möchte ich im heutigen Artikel näher einsteigen.

In Kürze

  • EU-Projekt „GAIA-X“
  • IOTA und die aktuelle Entwicklung

EU-Projekt „GAIA-X“

Die IOTA-Stiftung hat diese Woche auf Twitter bekannt gegeben, dass sie den Zuschlag in einem Teilprojekt des Konsortiums von GAIA-X erhalten hat. Das Projekt an sich stellt sich mit folgenden Sätzen so vor:

Mit GAIA-X erstellen Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik auf europäischer Ebene einen Vorschlag für die nächste Generation einer europäischen Dateninfrastruktur: ein sicheres, föderiertes System, das höchste Ansprüche an digitale Souveränität erfüllt und gleichzeitig Innovationen fördert. Dieses Projekt ist die Wiege eines offenen, transparenten digitalen Ökosystems, in dem Daten und Dienste in einer vertrauensvollen Umgebung verfügbar gemacht, gesammelt und geteilt werden können.

GAIA-X ist ein von Europa initiiertes Projekt für Europa und darüber hinaus. Ziel ist es, gemeinsame Anforderungen an eine europäische Dateninfrastruktur zu entwickeln. Daher sind Offenheit, Transparenz und die Fähigkeit, sich mit anderen europäischen Ländern zu verbinden, von zentraler Bedeutung für GAIA-X.

An dem Projekt sind derzeit Vertreter aus mehreren europäischen Ländern sowie weitere internationale Partner beteiligt. Wir möchten andere europäische und internationale Partner einladen, sich dem Projekt anzuschließen und zu seiner Entwicklung beizutragen. Viele Dialoge sind bereits im Gange und werden weiter intensiviert. Darüber hinaus steht GAIA-X im ständigen Austausch mit der Europäischen Kommission.

Im gesamten Projekt sind darüber hinaus auch Gründungsmitglieder wie BOSCH, BMW oder auch SAP vertreten. Dabei könnte sich nach dieser positiven Meldung auch langfristig die Chance ergeben, dass die Technologie von IOTA über weitere Bereiche als dem Bau von z.B. Brücken vertreten ist.

IOTA wird sich dabei speziell im iECO-Teilprojekt (intelligent Empowerment of Construction Industry) mit 8 weiteren Partnern beteiligen. U.a. sind dabei auch bekannte Institutionen wie das Fraunhofer-Institut & die technische Universität aus Dresden vertreten. Das geht aus einer Mitteilung der Bundesnetzagentur hervor.

Dabei ist das oberste Ziel, einen gemeinsamen Datenraum für die Bauwirtschaft als eine der Schlüsselindustrien der deutschen Wirtschaft zu schaffen. Dabei sollen Datensilos aufgebrochen werden, damit Fehler und Ineffizienzen möglichst eliminiert werden können und sich der Bauprozess in Zukunft noch deutlich weiter optimiert.

Die aktuelle Entwicklung von IOTA

IOTA konnte sich somit in dieser Woche mit einer weiteren positiven Nachricht am Kryptomarkt in Szene setzen. Auf Twitter sorgte Softwareentwickler Hans Moog zusätzlich mit der Forderung nach einem Olympischen Wettkampf zwischen den Kryptowährungen und der Verlinkung von Ethereum-Erfinder Vitalik Buterin für zusätzlich Zündstoff. An Selbstbewusstsein scheint es der Foundation im Moment nicht zu fehlen.

IOTA

Aber es ist nicht alles Gold was glänzt. Leider müssen die Anleger immer noch auf die im letzten Artikel erwähnte Ledger Integration warten. Auch wenn IOTA es zurzeit vermehrt schafft Kontakte in die Industriewirtschaft zu knüpfen, wirkt es sich leider weiterhin nicht auf dem Preis aus. Dieser liegt weiterhin laut Coinmarketcap bei stabilen 80 Cent. Somit heißt es für alle Anleger weiterhin geduldig bleiben und auf die nächste goldene Brücke zu warten.

Die nächste Autofahrt mit IOTA

Die nächste Autofahrt mit IOTA

In den letzten zwei Wochen sind viele neue News mit IOTA veröffentlicht worden. Auf die interessantesten Punkte möchte ich im heutigen Artikel näher einsteigen und zum Abschluss auf den aktuellen Stand zur Ledger Integration eingehen.

In Kürze

  • Was steckt hinter der dem Projekt Alfried mit IOTA
  • EU-Projekt „Orchestra“ und IOTA
  • Ledger Wallet Integration

Autonomes Fahren mit dem Kern IOTA

Iota Bild

Eines der größten digitalen Verkehrsinfrastrukturprojekte in Deutschland, in dem es konkret um die Vision vom autonomen Fahren geht und von der Bundesregierung unterstützt wird, hat in den letzten Tagen angekündigt, dass sie IOTA als Kerntechnologie implementieren werden. Auf der Website des Unternehmens ETO heißt es konkret:

Um das System mit der größtmöglichen Resilienz und Sicherheit auszustatten, wird die ETO GRUPPE die verteilte IT-Infrastruktur IOTA verwenden, eine open-source Distributed-Ledger-Technologie. IOTA ist eine sichere, gebührenfreie, schlanke und leicht anpassbare, dezentrale Infrastruktur für die Übertragung von Daten und mikroskopischen Werten, ohne sich dabei auf Mittelsmänner zu stützen. Wir als ETO GRUPPE planen, hierzu diverse IOTA-Bibliotheken wie Stronghold, Streams und Identity an die relevanten Knotenpunkten der ALFRIED-Architektur einzusetzen und so Sicherheit, Vertraulichkeit und die Traceability von Daten und Geräten sicherzustellen.

Aus meiner Sicht sehen wir aktuell wieder ein sehr gutes Beispiel, warum die Zukunft im Kryptomarkt, auch in der jetzigen schweren Situation, nicht ohne IOTA ablaufen kann. Die Technologie von IOTA kann für jeden Industrieschwerpunkt frei, flexibel und einfach angepasst werden und bietet das optimale „Spielfeld“ auf dem sich die Unternehmen beliebig austoben und nach ihren Bedürfnissen programmieren können.

ORCHESTRA – die Zukunft des Verkehrs

Die Projektbezeichnung kann Eingangs leicht mit dem „Orchester in einer Oper“ verwechselt werden, dabei steckt nach einem genaueren Blick doch ebenfalls wieder der Verkehrssektor dahinter. IOTA hat in ihrem Blog am 23. Juni die Teilnahme an einem weiteren Projekt unter EU-Fördervereinbarung bekannt gegeben. Das Projekt ist eine geförderte Initiative zur Mobilität der Zukunft. Das Projekt wird über drei Jahre mit einem Gesamtbudget von 4,9 Mio. Euro ausgestattet, wovon die IOTA Foundation einen Anteil von 250.000 Euro erhalten hat, um dies ihrer Technologie und ihrem Team bereitzustellen.

In der Zielstellung heißt es u.a.:

ORCHESTRA hat sich auch zum Ziel gesetzt, Transportsilos aufzubrechen. Aus diesem Grund werden bestehende technische Beschränkungen und Vorschriften nicht nur innerhalb eines einzigen Verkehrsbereichs – sei es Straße, Schiene, See oder Luft -, sondern auch an der Schnittstelle all dieser Bereiche untersucht. Krisen wie die COVID-19-Pandemie haben verstärkt, dass konventionelle Transportsysteme beim Arbeiten in Silos nicht zuverlässig sind.

Welche genaue Rolle spielt dabei IOTA?

ORCHESTRA wird verschiedene Teilbereiche von IOTA in Zukunft nutzen.

Zum Einen vor allem den Teilbereich der digitalen Identitäten, damit Daten nahtlos über mehrere Domänen ausgetauscht werden können. Also beispielsweise Daten die über See, auf die Straße und zum Abschluss noch zum Flug benötigt werden.

Die IOTA Foundation wird Standardisierungsaktivitäten kommunizieren und daran arbeiten, um das IOTA-Protokoll zum De-facto-Standard für das multimodale Transportmanagementsystem und die Orchestrierung von Gütern und Personen zu machen.

Wenn man sich die Anzahl der großen, übergeordneten Projekte mit IOTA in letzter Zeit anschaut, siehe auch unseren letzten Artikel, wird einigen vermutlich klar, welches riesen Potential in dieser Technologie stecken könnte.

Ledger Wallet Integration

Die IOTA Foundation hat sich in dieser Woche für die mangelhafte Kommunikation im Bereich der Ledger Integration für das neue Chrysalis Netzwerk in die Firefly Wallet entschuldigt. Chef-Entwickler Charlie Varley bestätigte, dass die Kommunikation seitens IOTA nicht optimal war. Verschiedene Aspekte (u.a. eine erschwerte Personalsituation) haben dafür gesorgt, dass der ursprünglich genannte Termin, siehe auch diesen Artikel, nicht gehalten werden konnte. Er kündigte außerdem an, dass IOTA aus den Fehlern lernen und in Zukunft keine festen Termine mehr nennen wird, da viele Softwarepunkte nicht immer vorhersehbar sind.

Im Moment befindet sich die Ledger Integration in den letzten Zügen mit einer geschlossenen Testgruppe. Es wird also nicht mehr lange bis zur Veröffentlichung dauern. Für alle weiteren Nutzer, die ihre Tokens auf einer „Online (Handy)-Wallet“ liegen haben, die Entwicklung dieser App wird noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Im Anschluss an die Ledger Integration wird sich das Team mit dieser Lösung befassen.

 

Folge uns auf Twitter!

Um immer die wichtigsten Neuigkeiten über Bitcoin, Blockchain und Kryptowährungen zu erhalten, folge uns auf Twitter!

You have Successfully Subscribed!