Tether meldet Rekordgewinn von 2,5 Milliarden Dollar im 3. Quartal

Tether meldet Rekordgewinn von 2,5 Milliarden Dollar im 3. Quartal

Tether meldet Rekordgewinn von 2,5 Mrd. USD im 3. Quartal und damit insgesamt 7,7 Mrd. USD in den ersten neun Monaten.

In Kürze

  • Tether meldet Rekordgewinn

  • Tether-Zertifikat für Q3 2024

  • Behauptungen über fehlerhafte Studien

Tether meldet Rekordgewinn

Tether meldet Rekordgewinn im dritten Quartal des Jahres von 2,5 Milliarden US-Dollar, der zu einem Neunmonatsgewinn von insgesamt 7,7 Milliarden US-Dollar beiträgt – ein Rekord.

Zum 30. September 2024 wies das Unternehmen konsolidierte Vermögenswerte in Höhe von 134,4 Milliarden US-Dollar und ein konsolidiertes Eigenkapital in Höhe von 14,2 Milliarden US-Dollar aus, wie aus der von der unabhängigen globalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO erstellten Bilanz für das dritte Quartal 2024 hervorgeht.

Die Marktkapitalisierung von USDT erreichte in diesem Zeitraum 120 Milliarden, was auf ein Wachstum von 30 Prozent im Jahr 2024 hindeutet und die steigende globale Nachfrage nach dem Stablecoin von Tether widerspiegelt.

Tether-Zertifikat für Q3 2024

Tether gab bekannt, dass seine Reserven mehr als 105 Mrd. USD an Barmitteln und Barmitteläquivalenten umfassen, wovon 102,5 Mrd. USD auf US-Staatsanleihen entfallen. Mit diesem Bestand an US-Staatsanleihen würde Tether zu den 18 größten Inhabern weltweit gehören, wenn es als Land eingestuft würde, und damit noch vor bekannten Volkswirtschaften wie Deutschland und Australien liegen, so das Unternehmen in seinem jüngsten Blog-Eintrag.

Darüber hinaus hat Tether seine Reserven auf über 6 Milliarden Dollar erhöht. Das Quartal war auch von starken Gewinnen aus Goldbeständen geprägt, die rund 1,1 Milliarden Dollar an nicht realisierten Gewinnen einbrachten.

Unterdessen hat Tether Investments, der Venture-Arm des Unternehmens, 7,7 Milliarden Dollar an strategischen Investitionen in verschiedenen Sektoren wie erneuerbare Energien, künstliche Intelligenz und Bitcoin-Mining erreicht. Dieser Zweig verfügt derzeit über ein zusätzliches Portfolio von 7.100 BTC.

Tether meldet Rekordgewinn und Paolo Ardoino, CEO von Tether, kommentierte die Quartalsergebnisse:

Die Leistung von Tether im dritten Quartal 2024 zeigt unser unermüdliches Engagement für Transparenz, Liquidität und verantwortungsvolles Risikomanagement. Das Erreichen des Meilensteins von 120 Milliarden USDT und die Ankündigung von 102,5 Milliarden USD in US-Staatsanleihen unterstreichen die beispiellose Finanzkraft des Unternehmens. Durch die Erhöhung unseres Reservepuffers auf über 6 Mrd. USD und die Beibehaltung unseres Fokus auf strategische Investitionen setzt Tether erneut den Standard für Stabilität in der Finanzbranche.

Tether meldet Rekordgewinn

Behauptungen über fehlerhafte Studien

Die heutige Veröffentlichung des Zertifikats folgt auf Ardoinos Präsentation bei der PlanB-Veranstaltung in Lugano, bei der er Tether’s Reserven als Reaktion auf einen Bericht des Wall Street Journal von letzter Woche erläuterte, in dem von einer strafrechtlichen Untersuchung in den USA wegen möglicher Sanktionen und Verstößen gegen das Geldwäschegesetz die Rede war – Behauptungen, die das Unternehmen dementierte.

Der CEO bezeichnete die Behauptungen des Wall Street Journal als „altes Gerücht“ und fügte hinzu, dass Tether eine kooperative Beziehung mit den Strafverfolgungsbehörden unterhalte, um gegen kriminelle Aktivitäten vorzugehen. Wie in einer Erklärung vom August erwähnt, hat der Stablecoin-Emittent seit 2014 dabei geholfen, mehr als 109 Millionen Dollar an Vermögenswerten im Zusammenhang mit Straftaten wie Betrug und Umgehung von Sanktionen wiederzuerlangen.

Cardano Exit Scam? Was du wissen solltest, aber worüber keiner spricht …

Cardano Exit Scam? Was du wissen solltest, aber worüber keiner spricht …

Viele Krypto-Investoren sprechen gerade von einem Cardano Exit Scam, obwohl es ein planmäßiges Upgrade gab. Warum das so ist und weshalb die Implementierung des ADA-Netzwerks auf der Bitcoin-Blockchain tatsächlich die Investoren hinters Licht geführt hat, erfährst du in diesem Artikel.

In Kürze

  • Cardano Exit Scam
  • Kryptowährungen: Zentral oder Dezentral?
  • War Cardano jemals dezentral?
  • Folgen weitere Kryptowährungen?

Cardano Exit Scam?

Cardano möchte mit einem neuen Upgrade Smart-Contracts auf Bitcoin implementieren. Durch ein ähnliches Transaktionsmodell ist eine Kompatibilität zwischen den beiden Netzwerken möglich. Dies ermöglicht einige neue Funktionen für die Nutzer von Cardano, aber auch für die Nutzer von Bitcoin. Denn jetzt können Bitcoin-Nutzer die Vorteile von Cardano verwenden – Cardano-Nutzer können ihre ADA auf der Bitcoin-Blockchain lagern.

Doch die Einführung ist lediglich wegen der Implementierung von BitcoinOS auf der größten Blockchain aller Zeiten möglich. Das Update im Bitcoin-Netzwerk hat bereits vor über einem Jahr Smart-Contracts zugelassen. Wieso wird also jetzt Cardano in BitcoinOS implementiert, wenn Smart-Contracts bereits möglich sind? Viele Nutzer sehen einen Cardano Exit Scam, obwohl Cardano noch läuft. Doch warum?

Kryptowährungen: Zentral oder dezentral?

Bei der Frage, ob Kryptowährungen dezentral sind, stellt sich die Frage, was überhaupt dezentral ist. Kann etwas wirklich komplette Dezentralität aufweisen? Die Antwort lautet nein. Denn alles was maximal dezentral ist, kann sich wieder weiter aufteilen und so stärker dezentral werden.

Betrachten wir diese Begriffserklärung im Zusammenhang mit dezentralen Kryptowährungen, dann fällt auf, dass tatsächlich nur die Kryptowährung, welche am stärksten verteilt bzw. am die größte Markt-Dominanz aufweist, wirklich dezentrale Eigenschaften hat. Bei allen Kryptowährungen, die nicht so dezentral sind, wie Bitcoin, gibt es daher offensichtlich eine Tendenz zur Zentralisierung. Bereits mit der Einführung von Bitcoin hat Satoshi Nakamoto genau vor diesem theoretischen Gedankenspiel gewarnt und auch viele Bitcoin-Entwickler haben sich in den letzten Jahren deshalb zerstritten. Den Höhepunkt des Streits, was wirklich dezentral ist, haben die sogenannten Block-Size-Wars 2017 erreicht.

Damals haben sich einige Bitcoin-Nutzer gestritten, was Bitcoin können soll. Da ein dezentrales Blockchain-Projekt nur durch Mehrheitsabstimmung und Findung eines Konsens Upgrades umsetzen kann, haben einige Bitcoin-Entwickler prompt durch die selbstständige Umsetzung ihrer Protokoll-Änderungen neue Bitcoin mit einer neuen Technologie geschaffen. Das Ergebnis war, dass es plötzlich mehrere Bitcoin-Protokolle auf dem Markt gab. Dazu gehört neben Bitcoin Cash auch Bitcoin Satoshis Version oder Bitcoin Dark – die Liste hat bis heute über mehrere 100 verschiedene Kryptowährungen eingeschlossen.

Cardano Exit Scam

Alle dieser Währungen haben eins gemeinsam: Ein zentrales Gründungsteam sowie eine zentrale Philosophie – welche in keinem Fall mit dezentralen Projekten einhergeht. Der Beweis, warum Bitcoin den Kampf um die dezentralste Struktur gewonnen hat, ist die Nutzeranzahl. Denn diese ist bei den alternativen Bitcoin-Protokollen stark gesunken, während sie bei der ursprünglichen Chain weiter gestiegen ist. Dies bestätigt auch die Tatsache, dass nicht die Miner über ein Blockchain-Netzwerk regieren, sondern die Herrschaft bei den Nutzern liegt.

Dies ist ein Beweis, dass nur die Kryptowährung wirklich erfolgreich ist, die wirklich dezentral ist. Wirklich dezentral ist allerdings nur das Netzwerk, welches die größte Verteilung aufweist, also nur Bitcoin.

War Cardano jemals dezentral?

Die Cardano-Blockchain ist – was viele neue Marktteilnehmer nicht wissen – ebenfalls ein solches Projekt. Die Gründer haben versucht die Vorteile von Bitcoin zu kopieren und ein dezentraleres Netzwerk zu schaffen – und sind kläglich gescheitert. Doch wie können wir das feststellen?

Cardano hat über die letzten Jahre und vor allem kurz nach dem Altcoin-Hype 2017 ein starkes Wachstum verzeichnet. Seither sinkt der Kurs im Steilflug immer weiter und kann nicht wachsen. Die Größe des Protokolls nimmt also ab – es wird also immer zentraler. Davon abgesehen stellt sich die Frage, ob es überhaupt dezentral war, wenn es diese Entwicklung aufweist. An dieser Stelle landen wir wieder bei der Frage vom Anfang: Wie verteilt muss ein Projekt denn sein, damit es dezentral ist?

Die einzige Rettung für das Cardano-Team in dieser Abwärtsspirale ist tatsächlich nur eine Möglichkeit: Die Akzeptanz, dass Bitcoin ungeschlagen das dezentralste Netzwerk ist und die Unterstützung dieses. Das ist der einzige Grund, weshalb Cardano das Upgrade nicht selbst durchführt, sondern eine Implementierung auf Bitcoin anstrebt. Durch den Hype des Upgrades sollen also Bitcoin-Nutzer überzeugt werden, doch das Cardano-Ökosystem mitzubenutzen. Die Nutzerbasis von Bitcoin soll für ein weiteres Wachstum von Cardano verwendet werden.

Diese Änderung ist nicht über die Cardano-Community gelaufen, sondern wurde von den Gründern entschieden. Ein klares Indiz dafür, dass in der Blockchain-Sprache bei Cardano nicht von zentral gesprochen werden kann. Viele Nutzer erkennen nicht, dass dieser Hype für die Cardano-Gründer eine Möglichkeit ist, ihre Bestände in Bitcoin zu tauschen.

An dieser Stelle wagt der Autor und Gründer von Krypto Guru eine waghalsige Aussage:

Das Upgrade wurde auf Bitcoin implementiert, damit die Cardano-Gründer ihre ADA-Bestände gegen BTC tauschen können. Die Investoren von Cardano wurden also betrogen und durch ein falsches Versprechen hingehalten.

Sollte der Kurs von Cardano weiter fallen, dann bestätigt sich dieser Gedanke. Bereits vor einigen Jahren war uns als Gründungsteam klar, dass die meisten Blockchain-Projekte nur dezentral überleben können, wenn sie das größte Protokoll nutzen. Leider (!) bestätigt sich nun diese Aussage, die damals in Folge der Block-Size-Wars lediglich eine Feststellung war. Durch das Aufgeben des Glaubens an die eigene Blockchain, zerstört sich die Blockchain selbst und verstärkt die Nutzung des größeren Netzwerks.

Folgen weitere Kryptowährungen?

Dabei besteht die Möglichkeit, dass weitere Gründungsteams diese Manipulation nutzen, um nochmal Geld aus dem Markt zu ziehen oder ihre durch Verlust getränkten Bestände in eine größere Kryptowährung umwandeln. Die Wahrscheinlichkeit, dass weitere Kryptowährungen folgen, besteht.

Oft wurde in der Vergangenheit eine Änderung zu einem Staking-Protokoll genutzt, um Liquidität in die Tasche der Gründer zu scheffeln. Vor allem bei der Einführung von Staking bei Ethereum konnte sich das Gründungsteam, welches prozentual die meisten ETH-Bestände hält, auch die größte Rendite einfahren. Dies war geplant – also absehbar!

Viele Personen sind leider zu kurz im Markt und erkennen nicht das Problem der dezentralen Philosophie, welches durch den Wirtschaftsökonom Mises 1942 aufgestellt wurde, weshalb sein Schüler Hayek dafür 1973 einen Wirtschaftsnobelpreis bekommen und weshalb die Entwicklung der Cypherpunks im Zuge der Verbreitung des Internets letztendlich Bitcoin erschaffen hatte. Viele dieser Personen leben heute nicht mehr, einige Cypherpunks haben sich zurückgezogen und der aktuelle Krypto-Markt ist getränkt von Menschen, die nicht verstehen, warum Bitcoin existiert und sich nur bereichern wollen. Eine Tragödie. Peter McCormack, einer von wenigen Bitcoin-Entwicklern, äußern sich dazu auf X.

Wir glauben trotzdem an dem Markt. Denn keiner kann Bitcoin stoppen, solange es das größte Protokoll ist. Daher gibt es von uns auch nur eine Garantie für Bitcoin, welches jetzt das Cardano-Netzwerk geschluckt hat.

Lasst euch nicht verarschen!

Tether Fiasko: Über 400 Millionen Dollar an Liquidationen

Tether Fiasko: Über 400 Millionen Dollar an Liquidationen

Tether Fiasko: Tether hat die Behauptungen in dem WSJ-Bericht schnell dementiert.

In Kürze

  • US-Justizministerium ermittelt angeblich gegen Tether

  • Das Tether Fiasko in Zahlen

  • Kryptomarkt stürzt ab: BTC fällt und Liquidationen steigen

US-Justizministerium ermittelt angeblich gegen Tether

Laut einem Bericht des Wall Street Journal (WSJ) ermittelt die US-Regierung angeblich gegen Tether wegen möglicher Verstöße gegen Sanktions- und Geldwäschegesetze. Bei den strafrechtlichen Ermittlungen geht es auch um die Frage, ob Dritte USDT zur Finanzierung illegaler Aktivitäten wie Drogenhandel, Terrorismus, Hackerangriffe und Geldwäsche genutzt haben.

Unterdessen berichtete das WSJ, dass das US-Finanzministerium auch mögliche Sanktionen und Strafen gegen den Stablecoin-Emittenten erwägt, weil dieser mit Personen und Gruppen Geschäfte macht, die auf der US-Sanktionsliste stehen. Solche Sanktionen des US-Finanzministeriums könnten es US-Bürgern möglicherweise verbieten, Transaktionen mit USDT durchzuführen.

Paolo Ardoino, CEO von Tether, kommentierte den WSJ-Bericht in einem X-Posting und sagte, dass dem Wall Street Journal gesagt wurde, dass es keine Anzeichen dafür gebe, dass gegen das Kryptounternehmen ermittelt werde.

Er fügte hinzu:

Das WSJ kaut alte Gerüchte wieder auf. Stopp.

Das Tether Fiasko ist jedoch zweifellos besorgniserregend, wenn man bedenkt, welche Auswirkungen sie nicht nur auf den Stablecoin-Emittenten, sondern auch auf den breiteren Kryptomarkt haben könnte. USDT ist der größte Stablecoin nach Marktkapitalisierung und auf dem Kryptomarkt weit verbreitet, sodass dies einen Dominoeffekt auf dem Markt auslösen könnte.

Darüber hinaus könnte eine solche Entwicklung eine Panik auf dem Kryptomarkt auslösen, ähnlich der Situation, als die US-Regierung die führende Kryptobörse Binance und ihren ehemaligen CEO Changpeng „CZ“ Zhao wegen Verstößen gegen Geldwäschegesetze anklagte.

Das Tether Fiasko in Zahlen

Bitcoin und Altcoins erlebten in der Nacht von Freitag auf Samstag eine massive Volatilität nach einem umstrittenen Bericht des Wall Street Journal, der zum Tether Fiasko führte und vom CEO von Tether umgehend dementiert wurde.

Später fügte er hinzu, dass der Stablecoin-Emittent, der seine Präsenz inzwischen auf viele andere Branchen, einschließlich BTC-Mining, ausgeweitet hat, regelmäßig und direkt mit Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeitet, um zu verhindern, dass Schurkenstaaten, Terroristen und Kriminelle USDT missbrauchen.

Dennoch ist der Schaden für die übermäßig fremdfinanzierten Händler entstanden, da die Liquidationen auf über 400 Millionen Dollar pro Tag angestiegen sind.

Tether Fiasko

Kryptomarkt stürzt ab: BTC fällt und Liquidationen steigen

Solche Nachrichten haben in der Regel einen unmittelbaren Einfluss auf die Preise auf dem Kryptowährungsmarkt, und diesmal war es keine Ausnahme. BTC stand kurz vor der Marke von 69.000 Dollar, fiel aber sofort um mehr als 3.000 Dollar auf 65.500 Dollar. Er erholte sich wieder etwas und wird nun bei fast 67.000 Dollar gehandelt.

Da die meisten Altcoins diesem Beispiel folgten, schossen die Gesamtliquidationen auf 405 Millionen Dollar pro Tag in die Höhe. Interessanterweise machten die Altcoins mit über 100 Millionen Dollar den Löwenanteil aus, gefolgt von BTC und ETH mit 68 bzw. 65 Millionen Dollar.

Laut CoinGlass wurden in den letzten Tagen fast 150.000 übermäßig fremdfinanzierte Händler ruiniert.

Solana überholt Ethereum bei den täglichen Gebühren

Solana überholt Ethereum bei den täglichen Gebühren

Solana überholt Ethereum bei den täglichen Gebühren und hat die Marke von 4,1 Millionen Dollar überschritten, da der von GOAT ausgelöste Hype um Meme Coins die Aktivität im Netzwerk ankurbelt.

In Kürze

  • Solana – die bevorzugte Plattform für KI-Meme-Coins

  • Solana überholt Ethereum bei den täglichen Gebühren

  • SOL-Kurs auf Kurs

Solana – die bevorzugte Plattform für KI-Meme-Coins

Der Ethereum-Layer-1-Konkurrent Solana (SOL) macht mit einem rapiden Anstieg der täglichen Einnahmen auf der Plattform von sich reden. Solana überholt Ethereum damit bei den täglichen Transaktionsgebühren. Infolgedessen stieg der Kurs von SOL um 5,62 % auf 174 US-Dollar, was einer Marktkapitalisierung von 82 Milliarden US-Dollar entspricht. Darüber hinaus entwickelt sich die SOL-Blockchain zu einem bevorzugten Ziel für die Einführung von KI-Meme Coins.

Solana überholt Ethereum bei den täglichen Gebühren

Laut den neuesten Daten von IntoTheBlock haben die täglichen Gebühren im Solana-Netzwerk 4,1 Millionen Dollar überschritten. Solana überholt Ethereum bei den täglichen Gebühren der jeweiligen Netzwerke. Der Hauptgrund für diesen massiven Anstieg der Netzwerkgebühren ist der Hype um die KI-Meme-Token auf der Solana-Blockchain. Einer der größten Beitragszahler ist derzeit der Token Goatseus Maximus (GOAT), der um mehr als 40 Prozent auf ein Allzeithoch von 0,7009 Dollar gestiegen ist und eine Marktkapitalisierung von über 700 Millionen Dollar erreicht hat.

Der GOAT-Token erreichte diesen Meilenstein innerhalb von nur zwei Wochen nach seiner Einführung, nachdem er von dem KI-Bot „Truth Terminals“ beworben worden war. Ein anonymer Entwickler schuf den GOAT-Token am 10. Oktober auf der Plattform Pump.Fun.

In einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht schrieb David Zimmerman, DeFi-Analyst bei K33 Research:

Ein ganzes Narrativ ist aus der Überschneidung von AI, Memecoins und Krypto entstanden. KI-Memecoins haben in den letzten zwei Wochen massiv an Aufmerksamkeit gewonnen, wobei viele Token eine Marktkapitalisierung von über 100 Millionen Dollar erreicht haben.

Solana überholt Ethereum

SOL-Kurs auf Kurs

Der SOL-Kurs hat in letzter Zeit eine gute Dynamik entwickelt und einige der Top-Kryptowährungen wie BTC, ETH und andere in der Performance übertroffen. Auf dem Monatschart ist der SOL-Preis um erstaunliche 18 % gestiegen und die Bullen erwarten einen weiteren Anstieg auf ein Allzeithoch. Einige Marktanalysten glauben, dass der SOL-Kurs auf dem Weg zu einer parabolischen Rallye in Richtung 2.000 Dollar sein könnte.

Laut Daten von Coinglass ist das offene Interesse an Solana um 13,7% auf über 3,4 Mrd. $ gestiegen. Auch das Handelsvolumen der Derivate stieg in den letzten 24 Stunden um 25% auf 9,54 Mrd. Dollar.

Das Open Interest bezieht sich auf nicht abgewickelte Terminkontrakte auf den digitalen Vermögenswert. Er hilft zu beurteilen, ob neues Geld in den Markt fließt. Da die Metriken des Netzwerks eine positive Entwicklung zeigen, könnte sich der Anstieg des SOL-Kurses fortsetzen.

Krypto-Marktzyklus: Wachsende Geldmenge signalisiert ausgedehnten Bullrun

Krypto-Marktzyklus: Wachsende Geldmenge signalisiert ausgedehnten Bullrun

Der Krypto-Marktzyklus könnte sich verlängern, wenn das globale Geldmengenwachstum bis 2026 anhält, sagen Analysten.

In Kürze

  • Krypto-Marktzyklus und die Verbindung zur Geldmenge
  • Auswirkungen der Geldmenge
  • Wohin auf kurze Sicht?

Krypto-Marktzyklus und die Verbindung zur Geldmenge

Der Historische Krypto-Marktzyklus waren eng mit der Geldmenge M2 und der steigenden Liquidität verbunden.

Am 22. Oktober untersuchte der Marktanalyst Michaël van de Poppe Datenpunkte und Korrelationen mit Zyklusspitzen und der Geldmenge. Er stellte fest, dass die Geldmenge M2 im Jahr 2017 weiter stark anstieg und der Zyklus bis Ende des Jahres anhielt, wobei BTC einen Höchststand von 20.000 US-Dollar erreichte.

Während der Hausse im Jahr 2021 stieg die Geldmenge M2 sprunghaft an, und die Kryptomärkte folgten diesem Trend und erreichten im November desselben Jahres ihren Höchststand. Die Geldmenge wuchs auch 2022 weiter, aber die Märkte blieben in diesem Jahr aufgrund von Zinserhöhungen und dem Zusammenbruch mehrerer führender Kryptowährungsunternehmen unter Druck.

Auswirkungen der Geldmenge

Der Analyst prognostizierte, dass sich der Krypto-Marktzyklus verlängern würde, wenn die Geldmenge M2 um weitere eineinhalb Jahre ausgeweitet würde. Die allgemeine These lautet: Wenn die M2-Geldmenge bis Mitte 2026 ausgeweitet wird, werden die Liquiditätsausweitungen den Zyklus wahrscheinlich verlängern.

Die Geldmenge M2 ist ein Maß für die im Umlauf befindliche Geldmenge. Sie umfasst die Geldmenge M1, d. h. physisches Bargeld und Einlagen, sowie „weniger liquide“ Bargeldarten. Sie wächst derzeit mit einer Rate von 2,56% und liegt damit knapp über der US-Inflationsrate von 2,44%. Zudem ist sie seit Jahresbeginn gestiegen und liegt nach Angaben der Fed in St. Louis derzeit bei 21,2 Billionen Dollar.

Marktstratege Charlie Bilello kommentierte die Wachstumsrate mit den Worten:

Nach einer kurzen Unterbrechung ist das Gelddrucken wieder da.

Am 23. Oktober teilte der Mitbegründer von WeRate, Quinten Francois, ebenfalls das M2-Wachstumsdiagramm und sagte:

Ein Tsunami von gedrucktem Geld wird kommen und BTC in den sechsstelligen Bereich treiben.

Krypto-Marktzyklus

Wohin auf kurze Sicht?

BTC ist seit seinem Mehrmonatshoch von 69.500 Dollar am 21. Oktober um etwa 3% gefallen und handelt nun um die Marke von 67.000 Dollar, wo die Unterstützung im asiatischen Handel am Mittwochmorgen anhielt.

Der Mitbegründer von Reflexivity Research, Will Clemente, bemerkte, dass Bitcoin die Höchststände des letzten Monats in Nachfrage umwandelt, was darauf hindeutet, dass es eine neue Unterstützungsbasis bilden könnte, um höher zu steigen. Unterdessen teilte „Daan Crypto Trades“ seinen 389.000 X-Followern mit, dass er bezweifle, dass es vor den US-Wahlen am 5. November ein neues Allzeithoch geben werde, es sei denn, Trumps Chancen verbessern sich drastisch und die ETF-Zuflüsse halten an.

Michael Saylor: Kritik an „paranoiden Krypto-Anarchisten“

Michael Saylor: Kritik an „paranoiden Krypto-Anarchisten“

Michael Saylor, Gründer von MicroStrategy und einer der prominentesten Bitcoin-Befürworter, hat kürzlich mit einer Aussage über Bitcoin-Nutzer, die Selbstverwahrung bevorzugen und der US-Regierung misstrauen, eine Kontroverse in der Krypto-Community entfacht. In einem neuen Interview äußerte er sich kritisch gegenüber diesen Personen und stellte dabei Fragen zur Sicherheit und den Risiken der Selbstverwahrung in den Vordergrund.

In Kürze

  • Selbstverwahrung und staatliches Misstrauen: Michael Saylors umstrittene Meinung
  • Der Vergleich zur Goldkonfiszierung in den 1930er Jahren
  • Reaktionen der Krypto-Community

Selbstverwahrung und staatliches Misstrauen: Michael Saylors umstrittene Meinung

In einem Interview mit der YouTuberin Madison Reidy, in dem es um häufige Mythen und Risiken ging, die die Bitcoin-Adoption behindern, machte Michael Saylor eine bemerkenswerte Aussage. Auf die Frage, ob es für Bitcoin-Besitzer Risiken gäbe, die ihre Coins selbst verwahren anstatt sie Institutionen wie Hedgefonds zu überlassen, verwies Saylor auf die „paranoiden Krypto-Anarchisten“.

Er kritisierte diejenigen, die der Regierung und regulierten Instanzen misstrauen und aus diesem Grund ihre Bitcoin selbst halten. Seiner Meinung nach erhöht dies das Risiko, dass ihre Bitcoin eines Tages beschlagnahmt werden könnten.

Der Vergleich zur Goldkonfiszierung in den 1930er Jahren

Ein besonders heiß diskutierter Punkt im Interview war Saylors Vergleich der Bitcoin-Selbstverwahrung mit der Beschlagnahmung von Gold während der Großen Depression in den USA. Damals wurden Bürger aufgefordert, ihr Gold der Regierung zu übergeben. Reidy stellte die Frage, ob sich dieses Szenario bei Bitcoin wiederholen könnte.

Michael Saylor verneinte dies und meinte, dass es kein Risiko gäbe, solange die USA nicht auf den Bitcoin-Standard wechseln. Er fügte hinzu, dass das Gold damals nicht beschlagnahmt wurde, sondern freiwillig von den Bürgern abgegeben wurde, und wies diejenigen als „paranoid“ ab, die sich vor ähnlichen Maßnahmen bei Bitcoin fürchten.

Michael Saylor: Kritik an

Reaktionen der Krypto-Community

Saylors Aussagen lösten eine Welle von Reaktionen in der Bitcoin-Community aus. Viele fühlten sich durch seine Kritik an der Selbstverwahrung angegriffen, da diese für viele Bitcoin-Besitzer ein essenzieller Bestandteil ihrer Freiheit und Unabhängigkeit ist.

Die Idee, dass die Verwahrung bei institutionellen Akteuren wie Hedgefonds sicherer sei, stößt bei vielen Bitcoinern, die Wert auf Dezentralisierung und Eigenverantwortung legen, auf Widerstand. Die Kontroverse verdeutlicht einmal mehr die unterschiedlichen Sichtweisen innerhalb der Krypto-Community, wenn es um die Frage der sicheren Verwahrung von Bitcoin geht.