94% der Bitcoin-Adressen im Plus – Kommt jetzt der Bitcoin-Boom?

94% der Bitcoin-Adressen im Plus – Kommt jetzt der Bitcoin-Boom?

In der Welt der Kryptowährungen gibt es kaum eine Kennzahl, die die finanzielle Gesundheit und das Vertrauen in ein Projekt besser widerspiegelt als der Prozentsatz der Adressen, die im Plus stehen. Aktuell berichten Daten, dass fast 94% aller Bitcoin-Adressen im Gewinn sind. Dies ist ein bemerkenswertes Zeichen der Stärke von Bitcoin und verdeutlicht seine anhaltende Relevanz als langfristiges Anlagegut. Doch was bedeutet das genau und welche Faktoren tragen zu diesem Erfolg bei?

In Kürze

  • Bedeutung des enormen Plus
  • Mögliche Gründe
  • Hodl Kultur
  • Bitcoin Halving
  • Fazit

Was bedeutet es, wenn Bitcoin-Adressen im Plus sind?

Jede Bitcoin-Adresse repräsentiert ein Wallet, das eine bestimmte Menge an Bitcoin enthält. Wenn eine Adresse „im Plus“ ist, bedeutet das, dass die Bitcoin in diesem Wallet zu einem niedrigeren Preis gekauft wurden, als sie heute wert sind. Diese Kennzahl gibt also einen guten Einblick in die allgemeine Marktstimmung und den Zustand des Marktes. Wenn fast 94% der Adressen im Gewinn sind, zeigt das, dass die überwiegende Mehrheit der Investoren entweder schon lange in Bitcoin investiert ist oder in Phasen niedriger Preise gekauft hat, was sich jetzt auszahlt.

Mögliche Gründe für den hohen Gewinnanteil

Es gibt mehrere Faktoren, die zu dieser bemerkenswerten Statistik geführt haben. Einer der offensichtlichsten ist die langfristige Preisentwicklung von Bitcoin. Seit seiner Einführung im Jahr 2009 hat Bitcoin zahlreiche Höhen und Tiefen durchlaufen, aber langfristig gesehen hat er deutlich an Wert gewonnen. Der Höhepunkt im Jahr 2021, als Bitcoin die Marke von 60.000 US-Dollar überschritt, trug erheblich dazu bei, dass viele Adressen in den Gewinnbereich kamen. Selbst nach Kurskorrekturen blieb Bitcoin im Vergleich zu traditionellen Märkten stabil und erholte sich kontinuierlich.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist das steigende institutionelle Interesse an Bitcoin. Große Unternehmen und institutionelle Investoren haben in den letzten Jahren begonnen, Bitcoin in ihre Portfolios aufzunehmen. Dies führte zu einer stabileren Preisentwicklung und verringerter Volatilität, was den Markt weniger anfällig für extreme Schwankungen machte. Wenn die Nachfrage durch solche Akteure steigt, beeinflusst das den Preis nachhaltig, was wiederum mehr Adressen in den Gewinnbereich bringt.

Hodl-Kultur und langfristiges Vertrauen

Ein wesentlicher Aspekt der Bitcoin-Community ist die sogenannte „Hodl“-Mentalität. Der Begriff „Hodl“ ist eine humorvolle Fehlinterpretation des Wortes „Hold“ und beschreibt die Tendenz von Bitcoin-Investoren, ihre Coins langfristig zu halten, unabhängig von kurzfristigen Preisschwankungen. Diese Kultur des Hodln hat dazu beigetragen, dass viele Investoren, die in früheren Jahren gekauft haben, heute im Gewinn stehen.

Bitcoin wird von seinen Befürwortern oft als „digitales Gold“ bezeichnet, ein Wertaufbewahrungsmittel, das langfristig gegenüber inflationären Fiat-Währungen an Wert gewinnt. Diese Überzeugung treibt viele dazu an, Bitcoin als eine langfristige Investition zu betrachten, was zu der jetzigen Situation führt, in der fast 94% der Adressen im Gewinn sind.

Das Bitcoin-Halving im April 2024

Ein weiterer bedeutender Faktor, der den Bitcoin-Preis in den kommenden Monaten stark beeinflussen könnte, ist das jüngste Bitcoin-Halving, das im April 2024 stattfand. Beim Halving wird die Menge an neuen Bitcoins, die in den Umlauf gebracht werden, etwa alle vier Jahre halbiert. Das bedeutet, dass die Belohnung, die Miner für das Bestätigen von Transaktionen erhalten, nun halb so hoch ist wie zuvor. Dadurch wird das Angebot an neuen Bitcoins verknappt.

Historisch gesehen führte das Halving oft zu einer Preissteigerung im Anschluss, da die Knappheit von Bitcoin bei steigender oder gleichbleibender Nachfrage zu einem Preisanstieg führte. Viele Investoren und Analysten erwarten auch nach dem Halving 2024 eine ähnliche Preisentwicklung. Jedoch ist der erhoffte Kursanstieg bislang noch nicht eingetreten. Es könnte einige Monate dauern, bis sich die Auswirkungen des geringeren Angebots auf den Markt vollständig entfalten.

Die Tatsache, dass die Mehrheit der Adressen bereits jetzt im Plus ist, deutet darauf hin, dass viele Investoren zu früheren Zeitpunkten eingestiegen sind, in Erwartung eines zukünftigen Preisbooms. Sollte der erwartete Kursanstieg durch das jüngste Halving eintreten, könnte der Anteil der Adressen im Gewinn sogar noch weiter steigen.

Fazit

Die Tatsache, dass fast 94% aller Bitcoin-Adressen im Plus sind, zeigt die robuste Natur der Kryptowährung und das Vertrauen, das Investoren in sie setzen. Die langfristige Wertsteigerung, das zunehmende institutionelle Interesse und die Hodl-Kultur haben Bitcoin in den letzten Jahren gestärkt. Mit dem Halving im April 2024 und den damit verbundenen Erwartungen könnte der Markt in naher Zukunft einen weiteren Aufschwung erleben. Trotzdem bleibt die Volatilität eine der größten Herausforderungen für den Bitcoin-Markt, und Anleger sollten sich der damit verbundenen Risiken bewusst sein.

Steuer-Sensation in Ohio: Bald kannst du mit Bitcoin zahlen!

Steuer-Sensation in Ohio: Bald kannst du mit Bitcoin zahlen!

Im US-Bundesstaat Ohio sorgt ein neuer Gesetzesentwurf für Aufsehen, der es den Bürgern ermöglichen soll, ihre Steuern künftig in Kryptowährungen zu bezahlen. Der Vorstoß kommt vom republikanischen Senator des Bundesstaates, der die Bedeutung von Blockchain-Technologie und digitalen Währungen für die Zukunft der Finanzwelt erkannt hat. Der Entwurf sieht vor, dass sowohl Einzelpersonen als auch Unternehmen ihre Steuerzahlungen in Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum abwickeln können, was Ohio zu einem Vorreiter in der Akzeptanz dieser digitalen Vermögenswerte machen könnte.

In Kürze

  • In Ohio Steuern mit Bitcoin zahlen
  • Ein Blick zurück
  • Die Herausforderung
  • Neuer Anlauf

Der Gesetzesentwurf im Detail

Das vorgeschlagene Gesetz würde laut Bitcoin Magazine den Steuerbehörden von Ohio erlauben, Zahlungen in verschiedenen Kryptowährungen zu akzeptieren. Ein spezieller Zahlungsanbieter, der Transaktionen auf der Blockchain-Technologie abwickelt, würde dabei als Vermittler agieren und die Kryptowährungen in US-Dollar umwandeln, bevor sie in die Staatskasse einfließen. Ziel ist es, den Steuerzahlern mehr Flexibilität zu bieten und gleichzeitig sicherzustellen, dass die Staatseinnahmen stabil bleiben.

Der Senator von Ohio sieht in Kryptowährungen eine zukunftsweisende Alternative zu traditionellen Zahlungsmethoden und hofft, dass dieser Vorstoß nicht nur die lokale Wirtschaft stärkt, sondern auch Start-ups und Blockchain-Unternehmen ermutigt, sich in Ohio niederzulassen. Dies könnte langfristig Arbeitsplätze schaffen und das technologische Profil des Bundesstaates schärfen.

Ein Blick zurück: Ohio und Kryptowährungen 2018

Interessanterweise ist Ohio nicht zum ersten Mal in den Schlagzeilen mit dem Versuch, Kryptowährungen als Zahlungsmittel für Steuern einzuführen. Bereits im Jahr 2018 führte Ohio unter dem damaligen Finanzminister Josh Mandel ein Programm ein, das Unternehmen ermöglichte, ihre Steuern in Bitcoin zu zahlen. Mandel war ein leidenschaftlicher Verfechter der Blockchain-Technologie und sah in ihr ein enormes Potenzial, die Verwaltung effizienter und die Steuerzahlung einfacher zu gestalten.

Das Programm war revolutionär und machte Ohio zum ersten US-Bundesstaat, der Kryptowährungen offiziell als Zahlungsmittel für Steuern akzeptierte. Unternehmen konnten sich über ein Online-Portal registrieren und ihre Steuerzahlungen in Bitcoin abwickeln. Der Bundesstaat Ohio arbeitete hierbei mit dem Zahlungsanbieter BitPay zusammen, der die Kryptowährungen in US-Dollar umwandelte.

Die Herausforderungen: Regulatorische Probleme und das Ende 2019

Trotz des vielversprechenden Starts endete das Programm bereits 2019 wieder. Der Grund lag in regulatorischen Hürden und einer fehlenden rechtlichen Klarstellung darüber, ob der Staat direkt Zahlungen in Kryptowährungen akzeptieren dürfe. Die neue Finanzministerin von Ohio, die nach Mandel ins Amt trat, setzte das Programm schließlich aus, da die rechtlichen Grundlagen unzureichend waren und Bedenken hinsichtlich der Stabilität und Transparenz der eingesetzten Technologie aufkamen. Ein weiterer Punkt war die geringe Beteiligung. Obwohl das Programm mediale Aufmerksamkeit erregte, nutzten nur sehr wenige Unternehmen die Möglichkeit, ihre Steuern in Bitcoin zu zahlen.

Neuer Anlauf: Hoffnung auf Fortschritte

Mit dem neuen Gesetzesentwurf hofft der Senator von Ohio, die Fehler der Vergangenheit zu vermeiden und auf den Fortschritten aufzubauen, die in den letzten Jahren im Bereich der Blockchain-Regulierung erzielt wurden. Die US-Regierung hat sich inzwischen stärker mit Kryptowährungen auseinandergesetzt, und auch Ohio ist bestrebt, seine rechtlichen Rahmenbedingungen für die Akzeptanz digitaler Währungen zu klären. Der Senator argumentiert, dass der technologische Fortschritt seit 2019 beträchtlich sei und es jetzt einen besseren rechtlichen und regulatorischen Rahmen gebe, um ein solches Programm erfolgreich zu gestalten.

Es bleibt abzuwarten, ob der Gesetzesentwurf die notwendige Unterstützung im Senat erhält und wie sich die Akzeptanz von Kryptowährungen in der breiten Bevölkerung entwickelt. Klar ist jedoch, dass Ohio mit diesem Vorstoß wieder im Fokus der Debatte um die Integration digitaler Währungen in den staatlichen Finanzapparat steht.

Wann das Bitcoin-Halving den Bitcoin-Bullrun beflügeln könnte …

Wann das Bitcoin-Halving den Bitcoin-Bullrun beflügeln könnte …

In den vergangenen Jahren konnte der Bitcoin-Bullrun immer kurz nach dem Halving entstehen. Doch es hat meistens eine gewisse Zeit gedauert, bis die Preissteigerung eintritt. Wir erklären dir heute, ab wann das Bitcoin-Halving wirklich eine Auswirkung auf das Angebot und die Nachfrage von Bitcoin nehmen kann.

In Kürze

  • Bitcoin-Bullrun durch fallende Inflation
  • Bitcoin-Inflation in Euro
  • Wann das Bitcoin-Halving sich auf den Bitcoin-Bullrun auswirkt

Bitcoin-Bullrun durch fallende Inflation

Durch das Bitcoin-Halving sinkt die Inflation von Bitcoin um 50%. Doch was heißt das genau? Das letzte Bitcoin-Halving war zum Anfang 2024, als die Ausschüttung alle 10 Minuten sich von 6,25 BTC auf 3,125 BTC halbierte.

Diese Halbierung ist als Inflation des Bitcoin-Netzwerkes bekannt. Eine Inflation bringt eine gewisse Anzahl von neuen Einheiten einer Währung auf den Markt. Durch die Inflation bei Bitcoin gibt es also einen entscheidenden Verkaufsdruck auf den Preis.

Bitcoin-Inflation in Euro

Betrachten wir diese Werte in Euro, so fällt uns auf, dass zum Beginn des Jahres alle 10 Minuten 350.000€ ausgeschüttet wurden, allerdings jetzt nur noch umgerechnet 175.000€. Die Werte sind zu einem Kurs von 57.000€ je Bitcoin berechnet.

Hier fällt die enorme Verringerung der Ausschüttung auf. Doch diese beeinflusst alle 10 Minuten den Markt. Das heißt, alle 10 Minuten, oder 6x pro Stunde oder 144x am Tag wird diese Belohnung ausgeschüttet.

Bitcoin-Bullrun nach Halving

So ist der Verkaufsdruck auf den Bitcoin-Kurs am ersten Tag 175.000€x144 gesunken. Dies ist ein Betrag von 25,2 Millionen Euro am Tag!

Jetzt wird die Bedeutung des Ereignisses deutlich. Denn der Markt hat einen geringeren Verkaufsdruck von 25,2 Millionen pro Tag.

Wann das Bitcoin-Halving sich auf den Bitcoin-Bullrun auswirkt

Bei einem aktuellen Handelsvolumen von über 10 Milliarden Euro pro Tag, könnte also nach über 400 Tagen der Verkaufsdruck auf Höhe des täglichen Handelsvolumen steigen. Ein signifikanter Einfluss ist also nie direkt nach dem Bitcoin-Halving vorhanden, sondern erst über ein Jahr nach dem Ereignis.

Wie immer ist dieser Artikel lediglich die persönliche Meinung des Autors und sollte nie als Anlageberatung gesehen werden.

Lese dazu: Robert Kiyosaki sieht Bitcoin schon bald bei über 300.000 US-Dollar!

Bitcoin-ETF-Zuflüsse: 1 Milliarde US-Dollar in einer Woche

Bitcoin-ETF-Zuflüsse: 1 Milliarde US-Dollar in einer Woche

Der US-Markt für Bitcoin-ETFs hat nach den Zinssenkungen der US-Notenbank extreme Bitcoin-ETF-Zuflüsse verzeichnet.

In Kürze

  • Bitcoin-ETF-Zuflüsse steigen massiv

  • Bitcoin: ein knappes Gut für Institutionen

  • BlackRock kauft IBIT

Bitcoin-ETF-Zuflüsse steigen massiv

Die Ankündigungen der Fed-Zinssenkungen führten zu einer signifikanten Zunahme der Volatilität am US-amerikanischen Spotmarkt für Bitcoin-ETFs. Institutionelle Investoren reagierten mit verstärkten Käufen, um sich einen Anteil am Bitcoin zu sichern. Am Freitag wurden Zuflüsse in Bitcoin-ETFs in Höhe von 495 Millionen US-Dollar verzeichnet, was einen Anstieg der wöchentlichen Zuflüsse auf über eine Milliarde US-Dollar darstellt. Zudem zeigt der jüngste Bericht, dass BlackRock die Bestände seines eigenen Bitcoin-ETFs, iShares Bitcoin Investment Trust (IBIT), weiter aufstockt.

Bitcoin: ein knappes Gut für Institutionen

Die jüngsten Zinssenkungen der US-Notenbank haben zu einer signifikanten Zunahme der Nachfrage nach Bitcoin-Spot-ETFs geführt. Dies demonstriert, dass inmitten der signifikanten Nachfrage regulierte ETF-Produkte allein in dieser Woche mehr als 17.000 BTC akkumuliert haben. Dies veranschaulicht das Engagement institutioneller Investoren in BTC-ETFs.

Am Freitag verzeichnete der ARKB von Ark Invest mit Bitcoin-ETF-Zuflüssen von mehr als 203 Millionen US-Dollar zum zweiten Mal in Folge den höchsten Wert innerhalb der Rangliste. Der FBTC von Fidelity verzeichnete Zuflüsse in Höhe von 123 Millionen US-Dollar und belegte damit den zweiten Rang. Der IBIT von BlackRock erreichte mit 111,7 Millionen US-Dollar an Zuflüssen den dritten Platz. Diese Angaben basieren auf Daten von Farside Investors. Allein diese drei Marktteilnehmer haben am Freitag 6.661 Bitcoins aus dem offenen Markt genommen.

In Relation zur täglichen Förderung von 450 Bitcoins ist die Nachfrage nach Bitcoin-ETFs als außerordentlich hoch zu bewerten. Des Weiteren wurden in dieser Woche 7.000 Bitcoins von MicroStrategy abgenommen, sodass sich die Gesamtmenge der von börsengehandelten Fonds erbeuteten Bitcoins auf 17.000 beläuft.

Bitcoin-ETF-Zuflüsse

BlackRock kauft IBIT

Der weltgrößte Vermögensverwalter BlackRock ist kürzlich auf Bitcoin-Kauftour gegangen und hat damit die Anlageklasse massiv unterstützt. BlackRock sieht Bitcoin wohl als langfristigen Vermögenswert und als Absicherung gegen den steigenden Inflationsdruck.

Wie aus dem jüngsten SEC-Filing hervorgeht, hat der Vermögensverwalter weitere Anteile seines Bitcoin-Spot-ETFs (IBIT) für seinen Global Allocation Fund gekauft. BlackRock baut seine Bitcoin-Bestände für die hauseigenen Fonds kontinuierlich aus. In einem am Freitag veröffentlichten Portfoliobericht für seinen Global Allocation Fund gab das Unternehmen bekannt, dass es zum 31. Juli 198.874 Anteile an IBIT hielt, ein deutlicher Anstieg gegenüber den 43.000 Anteilen im Juni.

Der BlackRock BTC ETF dominiert den Markt mit Zuflüssen von mehr als 21,3 Mrd. USD in den neun Monaten seit seiner Auflegung.

Krypto-König CZ: Zurück aus dem Knast – Was plant er als Nächstes?

Krypto-König CZ: Zurück aus dem Knast – Was plant er als Nächstes?

Changpeng Zhao, besser bekannt als CZ, ist eine der einflussreichsten Persönlichkeiten in der Welt der Kryptowährungen. Als Gründer und ehemaliger CEO von Binance hat er das größte Krypto-Handelsunternehmen der Welt aufgebaut. Doch im Jahr 2024 geriet CZ in rechtliche Schwierigkeiten, die zu seiner Verurteilung und einer Haftstrafe führten. Die Krypto-Community spekuliert seit seiner gestrigen Entlassung darüber, wie seine Zukunft aussehen könnte und ob er sich wieder aktiv in die Szene einbringen wird. Dieser Artikel beleuchtet die Gründe für seine Inhaftierung, seine Zeit im Gefängnis und die möglichen nächsten Schritte, die CZ unternehmen könnte.

In Kürze

  • CZ Haftstrafe
  • Changpeng Zhao`s Entlassung
  • Kommt CZ zurück in Krypto

Warum war Changpeng Zhao in Haft?

Changpeng Zhao wurde im April 2024 von einem US-Bundesgericht wegen Verstößen gegen die Anti-Geldwäsche-Vorschriften verurteilt. Binance, unter CZs Leitung, hatte zwischen 2017 und 2022 versäumt, ein wirksames Anti-Geldwäsche-Programm (AML) umzusetzen, was es Kriminellen ermöglichte, über die Plattform Gelder zu waschen​.

In einer Zeit, in der Kryptowährungen zunehmend ins Visier der Regulierungsbehörden geraten, waren diese Verstöße besonders gravierend. Als Teil der Einigung mit dem US-Justizministerium zahlte CZ eine persönliche Geldstrafe von 50 Millionen Dollar, während Binance eine Buße von 4,3 Milliarden Dollar akzeptierte.

Zusätzlich zu den Geldstrafen musste CZ von seinem Posten als CEO zurücktreten, was den Weg für Richard Teng, einen neuen CEO, ebnete. Trotz seiner Verurteilung und seines Rücktritts behält Zhao jedoch ein beträchtliches Vermögen und bleibt eine Schlüsselfigur in der Kryptoindustrie.

Was passierte nach seiner Entlassung?

Zhao wurde zum gestrigen 28.09.2024 vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen, nachdem er vier Monate abgesessen hatte​. Während seiner Abwesenheit konzentrierte sich Binance unter der Leitung von Richard Teng auf eine stärkere institutionelle Führung und erweiterte die globale Reichweite des Unternehmens. Dies beinhaltete auch eine strategische Neuausrichtung hin zu einer stärkeren Compliance mit regulatorischen Anforderungen, um ähnliche Probleme wie in der Vergangenheit zu vermeiden. Teng hat zudem Schritte unternommen, um Binance weniger privat geführt und stattdessen durch ein Gremium aus Direktoren kontrolliert zu machen​.

Zhao selbst hat während seiner Haftstrafe angekündigt, dass er sich künftig verstärkt auf Bildungsprojekte konzentrieren möchte. Vor seiner Verurteilung gründete er die „Giggle Academy“, eine gemeinnützige Bildungsplattform für Kinder. Darüber hinaus äußerte er den Wunsch, als Mentor für junge Unternehmer zu fungieren​. Dies könnte darauf hindeuten, dass er plant, in einer beratenden oder philanthropischen Rolle tätig zu werden, anstatt wieder aktiv in die operative Krypto-Welt einzutauchen.

Wird CZ in die Krypto-Szene zurückkehren?

Die große Frage, die sich die Krypto-Community stellt, ist, ob und wie Changpeng Zhao in die Branche zurückkehren wird. Trotz seines Rücktritts von Binance und seiner gesetzlichen Einschränkungen, eine leitende Rolle im Unternehmen zu übernehmen, bleibt CZ eine wichtige Figur im Kryptobereich. Sein Vermögen, das auf rund 60 Milliarden Dollar geschätzt wird, verschafft ihm weiterhin erheblichen Einfluss​.

Es wird spekuliert, dass CZ, obwohl er nicht mehr an der Spitze von Binance steht, möglicherweise in andere Bereiche des Krypto-Ökosystems investieren oder als Berater tätig werden könnte. Seine Erfahrung und sein Netzwerk könnten für viele aufstrebende Krypto-Projekte von unschätzbarem Wert sein. Allerdings ist unklar, ob er direkt in den Markt zurückkehren wird, insbesondere angesichts der steigenden regulatorischen Anforderungen und der intensiven Überwachung der Krypto-Branche​.

Fazit: CZs Zukunft bleibt ungewiss, aber spannend

Changpeng Zhaos Entlassung aus dem Gefängnis markiert das Ende eines turbulenten Kapitels in seiner Karriere, doch es bleibt abzuwarten, was als Nächstes kommt. Während er sich möglicherweise aus der direkten Führung von Binance zurückzieht, deutet vieles darauf hin, dass er weiterhin eine zentrale Rolle in der Krypto- und Tech-Industrie spielen könnte – sei es als Mentor, Berater oder Investor. Die nächsten Monate und Jahre werden zeigen, ob CZ einen neuen Weg einschlägt oder ob er irgendwann wieder eine aktivere Rolle in der Krypto-Szene übernimmt.

Krypto-Boom in Bolivien: Transaktionen verdoppelt!

Krypto-Boom in Bolivien: Transaktionen verdoppelt!

Bolivien hat in den letzten drei Monaten einen massiven Anstieg von Krypto-Transaktionen verzeichnet, nachdem neue Vorschriften die Nutzung digitaler Zahlungskanäle legalisiert haben.

In Kürze

  • Krypto-Verbot aufgehoben

  • Krypto-Boom in Bolivien

  • Nutzung digitaler Vermögenswerte zur Förderung der bolivianischen Wirtschaft

Krypto-Verbot aufgehoben

Bolivien hat das Verbot von Transaktionen mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen aufgehoben, wie die Bolivianische Zentralbank (BCB) am 26. Juni offiziell bekannt gab. Diese regulatorische Änderung widerruft den Beschluss des Ausschusses Nr. 144/2020, der seit Dezember 2020 in Kraft ist, und erlaubt somit die Nutzung elektronischer Mittel für den Handel mit digitalen Vermögenswerten, wie es auch das Nachbarland Argentinien tut.

Die Aktualisierung steht im Einklang mit den Empfehlungen der lateinamerikanischen Financial Action Task Force (GAFILAT), die Bolivien aufgefordert hat, sich an die Herausforderungen des Krypto-Finanzwesens und des digitalen Umfelds anzupassen.

Krypto-Boom in Bolivien

Die bolivianische Zentralbank führt dieses Wachstum auf die Umsetzung des Vorstandsbeschlusses 082/2024 zurück, der im Juni in Kraft trat und die Nutzung elektronischer Zahlungskanäle für virtuelle Vermögenswerte ermöglicht.

Auch die Zahl der Transaktionen mit virtuellen Vermögenswerten ist stark angestiegen: Von Juli bis September wurden mehr als 1,1 Millionen Transaktionen verzeichnet, gegenüber rund 932.000 in den sechs Monaten zuvor. Die meisten dieser Transaktionen wurden von Privatpersonen getätigt.

Darüber hinaus berichtete die Aufsichtsbehörde des Finanzsystems (ASFI), dass sechs Finanzinstitute begonnen haben, mit virtuellen Vermögenswerten zu arbeiten, wodurch diese digitalen Instrumente weiter in das bolivianische Finanzsystem integriert werden und der Krypto-Boom in Bolivien sich noch weiter verstärken könnte.

Aus dem Bericht geht hervor, dass die Transaktionen dieser Institute zwischen Juli und August um 40 Prozent gestiegen sind.

Krypto-Boom in Bolivien

Nutzung digitaler Vermögenswerte zur Förderung der bolivianischen Wirtschaft

Um den Krypto-Boom in Bolivien zu unterstützen, hat die Zentralbank eine Bildungsinitiative gestartet, um die Öffentlichkeit über die Eigenschaften und Risiken virtueller Vermögenswerte zu informieren. Bisher wurden landesweit 33 Workshops mit mehr als 3.000 Teilnehmern durchgeführt.

Der Präsident der Bank, Edwin Rojas Ulo, betonte, dass dieser Schritt Teil einer umfassenderen Strategie zur Modernisierung der Wirtschaft und zur Stärkung der internationalen Handels- und Finanzaktivitäten sei.

Der Rechtsrahmen ermöglicht es den Bolivianern, virtuelle Vermögenswerte für grenzüberschreitende Transaktionen und Zahlungen im E-Commerce zu nutzen.