Bitcoin als strategische Reserve? Samson Mow rät Deutschland zum Kauf

Bitcoin als strategische Reserve? Samson Mow rät Deutschland zum Kauf

Samson Mow, der CEO des Bitcoin-Technologieunternehmens Jan3, plädierte öffentlich dafür, dass Deutschland Bitcoin in seine nationalen strategischen Reserven aufnehmen sollte.

In Kürze

  • Samson Mow fordert Deutschland zum Bitcoin-Kauf auf

  • Mow: Verfechter von Bitcoin als nationale Reserve

  • MicroStrategy: Vom Kleinunternehmen zum Bitcoin-Giganten

Samson Mow fordert Deutschland zum Bitcoin-Kauf auf

Bei einem jüngsten Auftritt im Deutschen Bundestag sprach Samson Mow über Bitcoin-Strategien für Nationalstaaten und betonte seine Überzeugung, dass Deutschland 281.267 Bitcoin für seine strategische Reserve erwerben sollte.

Er schrieb das Folgende auf der Plattform X:

Ich hoffe, dass es Deutschland gelingt, 281.267 BTC für seine zukünftigen Reserven zu sichern.

Die Initiative brachte Berichten zufolge Bundestagsabgeordnete und Bitcoin-Befürworter zusammen, um das Potenzial von Bitcoin als finanzielles Instrument für Deutschland zu diskutieren.

Mow: Verfechter von Bitcoin als nationale Reserve

Samson Mow ist eine einflussreiche Persönlichkeit in der Bitcoin-Community und bekannt als CEO von Jan3, einem Unternehmen, das die weltweite Einführung von Bitcoin fördert. Bevor er diese Position übernahm, war Mow Berater für El Salvador, dem ersten Land, das Bitcoin 2021 als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannte. In dieser Rolle unterstützte er die Ausarbeitung der Bitcoin-Strategie des Landes, die Bitcoin als nationale Reserve zur Stabilisierung und zum wirtschaftlichen Wachstum vorsieht.

Mow setzt sich dafür ein, dass Nationalstaaten Bitcoin als Reservewährung ähnlich wie Gold nutzen. Er ist überzeugt, dass Länder durch den Besitz von Bitcoin ihre Finanzsysteme diversifizieren und ihre Abhängigkeit von traditionellen Währungen verringern können.

Bitcoin als strategische Reserve? Samson Mow rät Deutschland zum Kauf

MicroStrategy: Vom Kleinunternehmen zum Bitcoin-Giganten

MicroStrategy, der weltweit größte Unternehmensinhaber von Bitcoin (BTC), steigerte seine Marktkapitalisierung in nur vier Jahren von 1,5 Milliarden auf über 40 Milliarden Dollar. Mitbegründer und Vorsitzender Michael Saylor führt dieses rasante Wachstum auf die Strategie des Unternehmens zurück, Bitcoin in die traditionellen Finanzmärkte zu integrieren.

„MicroStrategy betritt einen neuen Markt und emittiert Wertpapiere, die durch digitales Kapital gedeckt sind,“ sagte Saylor kürzlich in einem Interview mit The New Zealand Herald. Er fügte hinzu, dass „die Investoren des Unternehmens Bitcoin-Befürworter sind“ und dass „Bitcoiner daran glauben, dass der Wert von Bitcoin langfristig mit Schwankungen immer weiter steigen wird. Deshalb möchten sie mehr Bitcoin pro Aktie besitzen.“

BITCOIN PUMP GEHT WEITER!

BITCOIN PUMP GEHT WEITER!

Die letzten Tage waren für den Kryptomarkt sehr bullish. Zumindest für die großen beiden Bitcoin & Ethereum. Der restliche Altcoin-Markt liegt weiterhin brach und kann nicht mithalten. Sehen wir nun die 70.000 USD bei Bitcoin auf uns zukommen? Ist das der Start für den Bullrun?

In Kürze

  • Bitcoin Chartanalyse
  • Bitcoin Ausblick
  • Ethereum Chartanalyse

Bitcoin Chartanalyse

Quelle: Tradingview*

Die letzten Tage konnte Bitcoin (BTC) enorm gut performen. Jeglicher Widerstand konnte durchgebrochen werden. Interessant daran ist, dass das größte Volumen durch Spot-Käufe entstanden ist.

Vor allem die ETFs haben in dieser Woche einen enormen Zufluss erfahren und sorgten für Euphorie. Derzeit traden wir bei ca. 68.000 USD und nähern uns somit, langsam aber sicher, den Höchstständen von Ende Juli.

Die ersten negativen Anzeichen bilden sich jedoch langsam. Das Wochenende kommt auf uns zu, der Markt ist leichter zu manipulieren und wir haben bereits eine bearish-divergence in mehreren Zeiteinheiten gebildet.

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Bitcoin Ausblick

Quelle: Tradingview*

Trotzdem haben wir Nach obenhin noch eine Menge Liquidität abzuholen. Vor allem die psychologisch wichtige Marke von 70.000 USD könnte in den nächsten Stunden bzw Tagen noch angelaufen werden.

Dort haben wir noch eine Ineffizienz aus Juli zu füllen und ein paar Wicks, welche ebenfalls genug Liquidität bieten sollten. Des Weiteren haben wir bei 69.000 USD noch den Monatspivot P1 als Widerstand liegen. 

In diesem Bereich könnte Bitcoin am Wochenende das erste mal richtige Probleme bekommen und somit auch einen Dump. Sollte dieser eintreten, könnte es ziemlich schnell nach unten gehen, da der Pump seit 63.000 USD sehr exzessiv und ohne Pause stattgefunden hat.

Ethereum Chartanalyse

Quelle: Tradingview*

Bei Ethereum (ETH) sehen wir einen ähnlichen Verlauf, jedoch muss man hierzu sagen, dass wir dort bereits eine leichte Konsolidierung sehen, welche nicht wirklich bullish für die nächsten Stunden ist. 

Derzeit traden wir bei ca. 2.620 USD und somit nahe unserer Höchststände. Nach obenhin haben wir jedoch noch genug Liquidität zum abholen. Vor allem unser letztes Hoch bei 2.680 USD hat einen langen Wick hinterlassen.

Diesen könnte sich der Markt noch holen inklusive der Ineffizienz bei 2.720 USD, bevor wir dann eine erste kleine Abkühlung im Markt sehen. Darüber haben wir auch kaum noch signifikantes Volumen liegen, welches es abzuholen gilt.

Mittelfristig bleibt ein Korrekturpotenzial zwischen 1.800 – 2.200 USD absolut realistisch, bevor wir hier wirklich in den endgültigen Bullenmarkt starten können.

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Wie Donald Trump den „regulatorischen Schwitzkasten“ der Kryptowirtschaft beenden will

Wie Donald Trump den „regulatorischen Schwitzkasten“ der Kryptowirtschaft beenden will

Mit der zunehmenden Wahrscheinlichkeit eines Wahlsiegs von Donald Trump hat der Kongressabgeordnete Byron Donalds Pläne für eine umfassende regulatorische Umstrukturierung der Kryptowirtschaft vorgestellt.

In Kürze

  • Trump plant Kryptoreform bei Wahlsieg

  • Donald Trump will Gary Gensler feuern und das Haus säubern

  • Arbeit an der Krypto-Regulierung

Trump plant Kryptoreform bei Wahlsieg

Während die Chancen auf einen Sieg von Donald Trump bei den nächsten US-Präsidentschaftswahlen steigen, bereitet sich der ehemalige US-Präsident auf eine umfassende Überarbeitung der regulatorischen Infrastruktur für Kryptowährungen vor. Der republikanische Kongressabgeordnete Byron Donalds aus Florida sagte am Mittwoch, dass er mit Trump darüber gesprochen habe, wie der regulatorische „Schwitzkasten“, der den 2 Billionen Dollar schweren Kryptowährungsmarkt betrifft, angesichts der feindseligen Haltung von Präsident Biden und Vizepräsidentin Kamala Harris aufgelöst werden könnte.

Donald Trump will Gary Gensler feuern und das Haus säubern

Der Abgeordnete Byron Donalds aus Florida, der auch ein prominentes Mitglied des Ausschusses für Finanzdienstleistungen des Repräsentantenhauses ist, hat den Vorsitzenden der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC, Gary Gensler, kritisiert, der eine wichtige Rolle bei der massiven Bekämpfung von Krypto-Vermögenswerten gespielt hat. Bereits im Juli sagte Donald Trump, dass er Gary Gensler „am ersten Tag“ seiner Amtszeit entlassen würde.

Byron Donalds sagte:

Kurz gesagt, Präsident Trump ist bereit, das Haus zu säubern. Und es ist nicht einfach ein Hausputz, bei dem man nicht weiß, was man tun wird – es gibt tatsächlich einen systematischen Prozess, um Leute zu finden, die qualifiziert sind und in unseren Industrien in den Vereinigten Staaten gearbeitet haben.

In Bezug auf Gensler fügte der Abgeordnete Donalds hinzu:

Der Mann glaubt, er sei klüger als alle anderen in diesem Raum zusammen. Das ist meiner Meinung nach ein Höchstmaß an Arroganz, das man von einem obersten Regulator nicht erwarten kann.

Donald Trump hat in letzter Zeit massiv an Boden gewonnen, während seine Gewinnchancen am Mittwoch, den 18. Oktober auf Polymarket auf über 60% gestiegen sind. Gleichzeitig sind die Chancen von Kamala Harris auf unter 40% gesunken.

Donald Trump

Arbeit an der Krypto-Regulierung

Repräsentant Byron Donalds, selbst ein ehemaliger Banker, sagte, er würde sich für eine „Krypto-Regulierung“ einsetzen, die einen klaren Rahmen für Start-ups und Unternehmen in aufstrebenden, unregulierten Sektoren bieten würde, um ihre Produkte und Dienstleistungen in einer kontrollierten Umgebung mit minimalen regulatorischen Eingriffen zu testen.

Die kommenden fünf Jahre werden eine Phase der rasanten Veränderung in dieser Industrie sein. Die Regulierungsbehörden in Washington sind jedoch nicht in der Lage, mit dieser Geschwindigkeit Schritt zu halten. Sie verfügen nicht über die nötige Erfahrung und das Wissen, um die Entwicklungen dieser Branche adäquat zu regulieren. Die Einbindung der Branchenakteure ist daher unerlässlich, um sicherzustellen, dass die Regeln klar und umsetzbar sind.

Auf der anderen Seite macht Kamala Harris einige Aussagen, um Krypto-Wähler mit ihrem Crypto-Reset-Ansatz zu umwerben, während sie eine andere Position als die Biden-Administration einnimmt. Im Gegensatz dazu sagte der Kongressabgeordnete Byron Donalds, dass man den Demokraten mit ihrer Umarmung der Kryptowährung nicht trauen könne.

Italien erhöht Bitcoin-Kapitalertragssteuer um 62%

Italien erhöht Bitcoin-Kapitalertragssteuer um 62%

Die italienische Regierung hat vorgeschlagen, die Kapitalertragssteuer auf Bitcoin und andere Kryptowährungen von 26 % auf 42 % anzuheben.

In Kürze

  • Italien plant Kapitalertragssteuer  auf Kryptowährungsgewinne

  • Italien verstärkt Regulierungen für Kryptowährungen und digitale Dienstleistungen

  • Italiens Schritt könnte zum Eigentor werden

Italien plant Kapitalertragssteuer  auf Kryptowährungsgewinne

Die italienische Regierung hat angekündigt, den Steuersatz (Kapitalertragssteuer) auf Kapitalgewinne aus Bitcoin und anderen Kryptowährungen von 26 % auf 42 % zu erhöhen. Dies entspricht einem Anstieg von fast 62 % gegenüber dem derzeitigen Satz. Wie die Finanznachrichtenagentur Il Sole 24 Ore berichtet, wurde dieser Schritt von Maurizio Leo, dem stellvertretenden Wirtschaftsminister, während einer Pressekonferenz zum Haushalt 2025 bekannt gegeben. Ziel der Maßnahme ist es, zusätzliche Einnahmen zur Unterstützung von Familien, Jugendlichen und Unternehmen zu generieren.

Italienische Steuerzahler sind verpflichtet, ihre Krypto-Vermögenswerte im Formular „Redditi Persone Fisiche“ sowie die daraus resultierenden Kapitalgewinne, z. B. aus Verkäufen oder möglicherweise aus Staking, zu deklarieren. Zusätzlich müssen Krypto-Bestände auch im Formular 730 im Abschnitt für ausländische Finanzaktivitäten angegeben werden.

Italien verstärkt Regulierungen für Kryptowährungen und digitale Dienstleistungen

In einer aktuellen Entwicklung hat Italien seine Strategie im Umgang mit Kryptowährungen weiter verfeinert. 2023 unterstützte ein Konsortium von Unternehmen, das von einem Forschungszentrum unter der Schirmherrschaft der italienischen Zentralbank gefördert wurde, die Entwicklung eines Systems auf Basis des Ethereum-Skalierungsnetzwerks Polygon. Dieses Projekt zielt darauf ab, das Ökosystem für „Institutional DeFi for Security Token“ weiter auszubauen.

Seit dem Steuerjahr 2023 erhebt Italien eine Kapitalertragssteuer von 26 % auf alle Krypto-Kapitalgewinne, die 2.000 Euro (etwa 2.175 US-Dollar) überschreiten. Diese Regelung wurde mit den Steuererklärungen für 2024 eingeführt. Der nun vorgeschlagene Anstieg auf 42 % markiert einen drastischen Wandel in der Steuerpolitik des Landes, der insbesondere Kryptowährungshändler und Investoren treffen wird.

Neben den Änderungen bei der Krypto-Besteuerung plant die Regierung auch Reformen bei der sogenannten Internetsteuer. Stellvertretender Minister Maurizio Leo kündigte an, die bestehenden Schwellenwerte – darunter die Obergrenze von 750.000 Euro (815.000 US-Dollar) sowie die Grenze von 5 Millionen Euro (5,43 Millionen US-Dollar) für in Italien erzielte Einnahmen – abzuschaffen. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Besteuerung digitaler Dienstleistungen innerhalb Italiens effizienter und einheitlicher zu gestalten.

Italien erhöht Bitcoin-Kapitalertragssteuer um 62%

Italiens Schritt könnte zum Eigentor werden

Meiner Meinung nach schadet sich Italien mit diesem Schritt selbst. Die Menschen werden entweder gar keine Bitcoins im Land verkaufen oder ihre Verkäufe ins Ausland verlagern. Dies zeigt, wie früh wir uns in der Entwicklung von Kryptowährungen noch befinden und wie wenig selbst Regierungen Bitcoin bislang verstanden haben. Länder wie Italien könnten dadurch in der Zukunft ins Hintertreffen geraten.

Während in den USA und anderen Ländern auf höchster Ebene über Bitcoin diskutiert wird und versucht wird, es in das Wirtschaftssystem zu integrieren, werden in Italien die Türen verschlossen, und die Bevölkerung wird einmal mehr benachteiligt.

Adam Back: Die Anonymität des Bitcoin-Gründers macht den wahren Wert aus

Adam Back: Die Anonymität des Bitcoin-Gründers macht den wahren Wert aus

In einem exklusiven Gespräch mit Cointelegraph erklärt Adam Back, dass der Wert von Bitcoin auf seiner doppelten Rolle als „Hartgeld“ und digitales Gold basiert.

In Kürze

  • Adam Back: Warum Satoshi Nakamotos Anonymität Bitcoin stärkt

  • Wer ist Adam Back?

  • Blockstream sichert sich 210 Millionen Dollar für Layer-2-Technologie

Adam Back: Warum Satoshi Nakamotos Anonymität Bitcoin stärkt

Adam Back, Mitbegründer und CEO von Blockstream, ist fest davon überzeugt, dass die Identität des Bitcoin-Gründers, Satoshi Nakamoto, für immer ein Rätsel bleiben wird – und das sei von Vorteil für Bitcoin. In einem Interview mit Cointelegraphs Chefredakteur Gareth Jenkinson erläuterte Back, dass zahlreiche Versuche, Nakamotos Identität anhand digitaler Spuren herauszufinden, bislang gescheitert seien.

Back, der selbst E-Mails mit Satoshi austauschte, ist der Ansicht, dass Bitcoin durch das Fehlen einer zentralen Figur, wie sie Ethereum mit Vitalik Buterin hat, gestärkt wird. Dadurch werde Bitcoin als Ware wahrgenommen, was es von anderen Kryptowährungen unterscheide, die eher als Wertpapiere gelten könnten. Dies verleihe Bitcoin ein Gefühl der Entdeckung statt einer herkömmlichen Erfindung oder eines Startups.

Darüber hinaus betonte Back, dass Bitcoins doppelte Rolle sowohl als digitales Gold als auch als Form von Geld entscheidend für dessen langfristigen Erfolg sei.

Wer ist Adam Back?

Adam Back ist ein britischer Informatiker, Kryptograph und einer der Pioniere der modernen Blockchain-Technologie. Er ist vor allem als Mitbegründer und CEO von Blockstream bekannt, einem führenden Unternehmen im Bereich Blockchain-Infrastruktur. Vor seiner Arbeit bei Blockstream entwickelte Back das Hashcash-Protokoll, eine Proof-of-Work-Methode, die später eine entscheidende Rolle in der Funktionsweise von Bitcoin spielte. Dieses System war ursprünglich zur Bekämpfung von Spam-E-Mails gedacht, wurde aber von Satoshi Nakamoto in das Bitcoin-Whitepaper integriert und ist bis heute eine zentrale Komponente der Bitcoin-Mining-Mechanik.

Adam Back gilt als eine der ersten Personen, die von Nakamoto kontaktiert wurden, um über Bitcoin zu diskutieren. Aufgrund seiner tiefen Kenntnisse in den Bereichen Kryptographie und Peer-to-Peer-Netzwerke ist er zu einer Schlüsselfigur in der Bitcoin-Gemeinschaft geworden. Seine Sichtweisen und Technologien haben die Grundsteine für das gelegt, was heute als dezentrale Kryptowährungen bekannt ist.

Viele spekulieren sogar, ob er selbst der mysteriöse Nakamoto sein könnte, eine Theorie, die Back jedoch immer wieder verneint hat. Seine Rolle als früher Innovator und fortwährender Bitcoin-Befürworter hat ihm in der Krypto-Welt große Anerkennung eingebracht.

Adam Back: Die Anonymität des Bitcoin-Gründers macht den wahren Wert aus

Blockstream sichert sich 210 Millionen Dollar für Layer-2-Technologie

Blockstream Corp Inc. hat eine neue Finanzierungsrunde in Höhe von 210 Millionen Dollar unter der Leitung von Fulgur Ventures abgeschlossen. Das Unternehmen plant, die Mittel zur Weiterentwicklung seiner Bitcoin Layer-2-Technologie einzusetzen, die darauf abzielt, Blockchain-Transaktionen, Mining-Operationen und Finanzproduktentwicklungen zu skalieren.

Das Liquid Network, Blockstreams Layer-2-Lösung, wurde von Mitbegründer und CEO Dr. Adam Back konzipiert. Diese Sidechain-Technologie baut auf der Bitcoin-Blockchain auf und bietet eine sichere und skalierbare Plattform für Bitcoin-basierte Finanzprodukte, um die wachsende Nachfrage zu decken.

Bitcoin-ETFs: Zuflüsse steigen jetzt auf 4-Monatshoch

Bitcoin-ETFs: Zuflüsse steigen jetzt auf 4-Monatshoch

Das verwaltete Vermögen der in den USA ansässigen Spot-Bitcoin-ETFs hat 60 Milliarden US-Dollar erreicht.

In Kürze

  • Starke ETF Zuflüsse

  • Bitcoin-ETFs auf dem Vormarsch

  • Vertraute ETH-ETF-Landschaft

Starke ETF Zuflüsse

Der jüngste Kursanstieg von Bitcoin kann größtenteils auf steigende Zuflüsse in BTC-ETFs in den USA zurückgeführt werden, da diese Produkte die beste Drei-Tages-Performance seit Juni verzeichneten.

Gleichzeitig hat sich die Landschaft der Ethereum-ETFs erneut stark verändert.

Bitcoin-ETFs auf dem Vormarsch

Ob es nun an den steigenden Chancen des selbsternannten Krypto-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump liegt, die bevorstehende Wahl zu gewinnen, oder ob es einen anderen Grund gibt – Investoren haben in den letzten Tagen ihre allgemeine Einstellung zu Bitcoin-ETFs geändert.

Daten von FarSide zeigen massive Zuflüsse, die am Freitag begannen. Nach drei Tagen mit Nettoabflüssen von Dienstag bis Donnerstag flossen den Finanzvehikeln am Freitag 253,6 Millionen Dollar zu, am Montag waren es satte 555,9 Millionen Dollar und gestern 371 Millionen Dollar.

Die Gesamtsumme für diesen Zeitraum beläuft sich damit auf 1.180,5 Mrd. $, was die beste Drei-Tages-Performance seit Juni darstellt. FBTC von Fidelity und BITB von Bitwise führten die Rangliste am Montag mit 239,3 Mio. $ bzw. 100,2 Mio. $ an. BlackRocks IBIT setzte sich gestern mit Nettozuflüssen von 288,8 Millionen Dollar an die Spitze.

Infolgedessen hat CryptoQuant festgestellt, dass das Gesamtvermögen aller US-amerikanischen BTC-ETFs bei den heutigen Kursen einen massiven Meilenstein von rund 60 Milliarden US-Dollar erreicht hat.

Diese beeindruckenden ETF-Zahlen sind vielleicht der wahrscheinlichste Grund für den jüngsten Kursanstieg von BTC. Immerhin war der Wert am vergangenen Donnerstag unter 59.000 Dollar gefallen und liegt aktuell 13,5 Prozent höher bei 67.000 Dollar.

Bitcoin-ETFs

Vertraute ETH-ETF-Landschaft

Während sich die Bitcoin-Spot-ETFs weiterhin einer massiven Nachfrage erfreuen, kann dies von den Ethereum-Pendants nicht behauptet werden. Die Spot-ETH-ETFs kämpfen nach wie vor um Aufmerksamkeit und sind seit ihrer Auflegung Ende Juli aufgrund der hohen Abflüsse aus dem Grayscale-Fonds im Minus.

In der vergangenen Woche gab es zwei Tage ohne nennenswerte Handelsaktivität und einige Tage mit vernachlässigbaren Zuflüssen. Die aktuelle Handelswoche begann etwas positiver mit einem Nettozufluss von $17 Millionen am Montag, aber am Dienstag gab es einen Nettoabfluss von $12,7 Millionen.

Nichtsdestotrotz ist der ETH-Kurs seit dem Einbruch am vergangenen Donnerstag wieder gestiegen und liegt im Wochenvergleich um 7% höher. Derzeit liegt die zweitgrößte Kryptowährung bei über 2.600 Dollar, nachdem sie im letzten Monat um 14 Prozent gestiegen ist.