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Bitcoin Halving Countdown: Hashrate und Interesse explodieren

Bitcoin Halving Countdown: Hashrate und Interesse explodieren

Am 3. Mai berichtete die Forschungs- und Analysefirma Glassnode, dass die Gesamt-Hash-Rate von Bitcoin ein weiteres Allzeithoch erreicht hat. Daher bleibt nur noch ca. eine Woche bis zum Bitcoin Halving. Der Countdown läuft!

Bitcoin Halving Countdown

Die Bitcoin Hash-Rate steigt auf über 140 Exa-Hash pro Sekunde

Bitcoin Hashrate Allzeithoch

https://www.blockchain.com/de/charts/hash-rate

In einer Woche, am 12. Mai 2020, wird die Bitcoin Blockchain das dritte Block-Halving erfahren, das sich seit der Gründung des Netzwerks im Jahr 2009 ereignet hat. Das bedeutet, dass Miner, nur noch 6,25 Bitcoin je Block erhalten. Vorher waren es noch 12,5 Bitcoin.

Mining-Power und Bitcoin-Preis steigen

Trotz der 50-prozentigen Kürzung der Einnahmen in sieben Tagen haben die Miner in den letzten Wochen die Rechenleistung ziemlich stark erhöht. Das Kryptoanalyse-Unternehmen Glassnode enthüllte am Sonntag, dass die Bitcoin-Blockchain weit über 140 Exa-Hash pro Sekunde (EH/s) betrug, was ein Allzeithoch (ATH) für das Netzwerk darstellte.

Die Marktpreise zeigen ebenfalls einen positiven Effekt. Am 30. April erreichten wir 9.300 $ pro Bitcoin und konnten diesen bis heute über 9.000$ behaupten.

Seit der Preis am 17. Dezember 2017 bei Bitstamp 19.600 $ erreichte, ist die Gesamthashrate bei Bitcoin um das 10fache gestiegen. Zu diesem Zeitpunkt betrug die Hash-Rate nur 14 EH/s und ist seitdem um 935% gestiegen. Ende Oktober 2019 lag die SHA256-Hash-Rate bei BTC bei über 100 EH/s. Der signifikante Sprung über die 140 EH/s Marke am Sonntag hielt nicht sehr lange an, und Statistiken zeigen, dass die Hashrate am Montag wieder 110 EH/s betrug.

Bereits Anfang April berichteten wir von einem großen Anstieg des Google-Suchvolumens nach Bitcoin und Bitcoin-Halving.

Zeigt sich jetzt die Stärke des Bitcoin gegenüber den FIAT-Währungen?

John Divine, Senior Investment Reporter des U.S. News & World Report, sagt, dass die Halbierung im krassen Gegensatz zu den jüngsten Konjunkturpaketen und der Schaffung von Fiat steht.

Divine erklärte in einer Notiz an die Investoren am 4. Mai:

Auf frühere Bitcoin Halvings in den Jahren 2012 bzw. 2016 folgten riesige Anstiege des Bitcoin-Preises; Halbierungen sind grundsätzlich bullish für die Krypto-Währung und eine weitere langfristige Rallye könnte nach der nächsten Halbierung folgen.

Weiter führte er aus:

Das Halving von Bitcoin veranschaulicht einfach einen Grund, warum sie so viele Investitionen verdient hat. Im krassen Gegensatz zu Fiat-Währungen wie dem US-Dollar – über 2 Billionen Dollar wurden allein im Jahr 2020 von der Federal Reserve geschaffen – steht der Bitcoin Supply fest, daher sind Verwässerungen unmöglich.

Sammelklage gegen Krypto Scam OneCoin wird fortgesetzt

Sammelklage gegen Krypto Scam OneCoin wird fortgesetzt

Nachdem die Sammelklage der OneCoin-Opfer schon über ein Jahr unterbrochen wurde, hat ein New Yorker Gericht den Fall wieder ins Rollen gebracht.  Die Sammelklagen gegen das Schneeballsystem wurde von Richterin Valerie Caproni wieder aufgenommen.

Wieso wurde das Verfahren unterbrochen?

Eine Verfahrensaussetzung ist eine Entscheidung des Gerichts in einem Zivil- und Strafverfahren, mit der ein weiteres Gerichtsverfahren in einem Prozess oder einem anderen Rechtsverfahren gestoppt wird. Das Gericht kann die Aussetzung anschließend aufheben und das Verfahren aufgrund von Ereignissen wieder aufnehmen, die nach der Anordnung der Aussetzung stattgefunden haben.

Drohungen rund um den Krypto Scam OneCoin

Krypto Scam OneCoinZuerst hat Richterin Caproni damit gedroht den Fall für nichtig zu erklären. Daraufhin gingen die Kläger vor Gericht und erklärten den Sachverhalt und argumentierten, dass die Klage pünktlich eingereicht wurde. 

Das Gericht sollte für Gerechtigkeit sorgen! 

Außerdem baten die Kläger darum, den Rechtsstreit so bald wie möglich vor Gericht zu bringen. Es wurde bereits viel Zeit und Ressourcen in den Fall investiert. 

Deadline von Gericht gesetzt

Das New Yorker Bezirksgericht beschloss, dass alle beteiligten Kläger die Anklagepunkte bis zum 8. Mai 2020 vorbringen müssen. Damit die Beklagten darauf reagieren können. 

In der Anordnung heißt es:

Spätestens bis zum 8. Mai 2020 müssen die Kläger gemeinsam ihre Anklagepunkte einreichen, damit die Beklagten auf diese reagieren können.

Wir haben den gesamten OneCoin Fall für dich zusammengefasst!

Wer sind die Beklagten?

Bei den Beklagten handelt es sich um David Pike und Mark Scott, die Einspruch dagegen erhoben haben, dass die Unterbrechung aufgehoben wird. 

Die beiden fordern:

Die Unterbrechung sollte aufrechterhalten werden, bis das parallel laufende Strafverfahren gegen jeden von ihnen abgeschlossen sei.

Was sind die Anklagepunkte?

Pike wird in seinem Strafverfahren Betrug vorgeworfen, während Scott knapp 400 Millionen Dollar für die noch flüchtige OneCoin Gründerin Ruja Ignatova gewaschen haben soll.

Sammelklage wird fortgesetzt

Die Sammelklage wurde nur unterbrochen, weil der Hauptkläger mehrmalig verpasste sich beim zuständigen Gericht zurückzumelden. Donald Berdeaux verpasste mehrmals die gesetzte Frist, um die Klage an die OneCoin Führung zu übermitteln. 

Erst im Februar wurde die Klage an OneCoin und Frau Ignatova’s letzte Mail-Adresse zugestellt. 

Richterin Caproni drohte dann am 12. April mit Einstellung der Klage, da der Hauptkläger keine Rückmeldung mehr gab.

Du interessierst dich für Krypto Scams und wie du dich davor schützen kannst? In unserer Scam-World haben wir die größten Scams und Hacks für dich zusammengefasst und erklären dir, wie du dich davor schützen kannst!

Gerechtigkeit für OneCoin-Opfer?

OnecoinDer OneCoin Fall wurde mehrmals verschoben und könnte eine Weile dauern. Alle Augen sind nun auf Richter Caproni gerichtet, um sicherzustellen, dass der Fall zu einem Abschluss gebracht wird und dass alle Gerechtigkeit erhalten.

Bei dem 4 Milliarden Dollar schweren Krypto-Betrug haben die Kläger im Namen der geschädigten Parteien gearbeitet, darunter auch diejenigen, die entweder direkt oder auf andere Weise Gelder an OneCoin überwiesen haben. 

Dazu gehören auch diejenigen, die zwischen April 2014 und März 2018 im Rahmen einer Investition in die Betrugsplattform digitale Vermögenswerte oder Fiat-Gelder überwiesen haben.

Globale Verschwörung zum Betrug der Opfer

Abgesehen von OneCoin berührt der Fall auch andere, die sich laut Hauptkläger wissentlich oder anderweitig verschworen haben, die Opfer zu betrügen. Sie argumentierten, dass dies im Einklang mit der ersten geänderten Sammelklage stehe.

Der Betrug von globalem Ausmaß schadete Millionen von Teilnehmern, die über die ganze Welt verteilt sind. Den Tätern gelang es, in einem komplexen, von Kryptographie unterstützten Betrugsfall mehr als 4 Milliarden Dollar einzutreiben. Um das Gerichtsverfahren zu beschleunigen, hat der Hauptkläger das Gericht jedoch angewiesen, den Prozess zu beschleunigen und sich an die gesetzten Fristen zu halten. 

Bitcoin E-Mail Betrug 2020: Erpresser fordern Bitcoin

Bitcoin E-Mail Betrug 2020: Erpresser fordern Bitcoin

Die Zahl der Bitcoin E-Mail Betrugsfälle hat im Jahr 2020 deutlich zugenommen. Die Behörden in mehreren Ländern haben vor neuen Erpressungstaktiken gewarnt. Dabei fordern die E-Mail Betrüger Bitcoin. Während die Welt mit der Coronavirus-Pandemie und einer immer wahrscheinlicher werdenden Wirtschaftskrise zu kämpfen hat, nutzen E-Mail-Betrüger macht einer ganz besonderen Taktik die Angst der Menschen aus, um Bitcoin zu erpressen.

Bitcoin E-Mail Betrug 2020

Die Coronavirus-Pandemie hat die Menschen in Panik versetzt. Betrüger nutzen diese Angst maßlos aus, um Bitcoin zu erpressen. In einigen Ländern wird von E-Mail Betrug mit Bitcoin berichtet.

Betrüger nutzen die zunehmende Angst und Unsicherheit während der Covid-19-Pandemie aus, um Geld zu erpressen und es durch das komplexe Krypto-Ökosystem zu waschen.

Dies sagte kürzlich ein Vertreter der Federal Bureau of Investigation (FBI).

Die Bundesbehörde hat eine steigende Zahl von E-Mail-Betrügereien beobachtet, bei denen Bitcoin Zahlungen verlangt werden. Das FBI stellte fest, dass diese E-Mail Betrüger versuchen, die Opfer mit verschiedenen alarmierenden Taktiken zu erpressen.

Das FBI beschrieb dies folgendermaßen:

Mit dem Aufkommen von Covid-19 gibt es eine Wende in diesen Betrugsfällen.

In der Korrespondenz wird behauptet, dass der Verfasser sowohl die Informationen herausgeben als auch die Familie mit dem Coronavirus infizieren wird, es sei denn, die Zahlung wird an ein Bitcoin-Wallet verschickt.

Lese auch: HYPERINFLATION IN VENEZUELA: APP MIT BITCOIN GEDECKTEN US-DOLLAR ALS RETTUNG?

E-Mail-Betrug durch Erpressung

Bitcoin E-Mail BetrugNeben dem Aufkommen von E-Mail-Betrügereien, die sich auf den Coronavirus spezialisiert haben, sind im Jahr 2020 auch E-Mail Betrüger unterwegs, die sich auf bewährte Taktiken spezialisieren.

Auf den Social-Media-Kanälen wie Facebook, Twitter und Reddit, berichten die Leute über den Erhalt von Bitcoin-Sextorsions-E-Mails. Großbritannien und Kanada gehören zu den jüngsten Ländern, in denen eine steigende Zahl von Beschwerden über betrügerische Sextorsions-E-Mails mit dem Bitcoin eingetrieben werden.

Bei Sextorsion drohen Betrüger damit, erotische Videos des Opfers online zu veröffentlichen. Sie behaupten, dass Malware auf einer vom Opfer besuchten Pornowebsite platziert wurde, die es ihnen ermöglicht hat, den Bildschirm des Opfers mit einer Webcam aufzunehmen.

Verbrecher fordern Bitcoin

In der Erpressungs-E-Mail wird dann Bitcoin verlangt, oder die erotischen Videos des Opfers werden auf den sozialen Medien veröffentlicht.

Das kanadische Zentrum für Betrugsbekämpfung erklärte kürzlich:

Eine übliche Erpressungs-E-Mail behauptet, Beweise dafür zu haben, dass Sie eine pornografische Website besucht haben, und fordert eine Bitcoin-Zahlung innerhalb von 24-48 Stunden, oder der Inhalt wird an Ihre Kontaktliste weitergeleitet.

Weitere Betrugsfälle mit Bezug zu Bitcoin

In Kanada warnte die Regionalpolizei Halton kürzlich vor betrügerischen E-Mails, die im Süden Ontarios kursieren und versuchen, Bitcoin von Einwohnern zu erpressen.

Die Ermittler sagten, dass sie mehr als 30 Beschwerden über dieselbe E-Mail erhalten haben, in der die aktuellen oder früheren Passwörter der Empfänger offengelegt werden.  Am Ende der Mail wird die Zahlung einer Bitcoin-Summe gefordert.

Bitcoin E-Mail Betrüger drohen, „schmutzige“ Geheimnisse auszuplaudern

Ein weiterer Erpressungsversuch behauptet, schmutzige Geheimnisse des Opfers zu kennen und diese zu veröffentlichen, wenn dieser nicht die Summe X in Bitcoin überweist.

Die U.S. Federal Trade Commission (FTC) hat diese E-Mail-Betrugstaktik bereits beschrieben:

Jemand sagt, er wisse von einer angeblichen Affäre oder von etwas anderem, das Ihnen peinlich ist, und verlangt Zahlungen mit Bitcoin oder einer anderen Kryptowährung als Gegenleistung für sein Schweigen.

E-Mail Betrug nichts neues

Das FBI beschreibt die Situation wie folgt:

Bedrohliche E-Mails oder Briefe, in denen Betrüger behaupten, Zugang zu Ihren persönlichen Informationen oder Kenntnis Ihrer „schmutzigen Geheimnisse“ zu haben, und Zahlungen in Bitcoin verlangen, um die Freigabe dieser Informationen zu verhindern, sind seit Jahren im Umlauf.

Es gibt mehrere andere bedrohliche Taktiken, die E-Mail-Betrüger oft anwenden, um Bitcoin von den Opfern zu erpressen. Lösegeld-Betrugs-E-Mails waren früher häufiger, aber Untersuchungen haben gezeigt, dass ihre Beliebtheit in letzter Zeit abgenommen hat.

Einige Betrüger versuchen, die Opfer zu erpressen und ihnen ein „Bitcoin-Passwort“ auszuhändigen, um ihnen Zugang zu den Münzen zu verschaffen.

Die Betrüger versuchen, das Opfer mit Drohungen und Hochdrucktaktiken einzuschüchtern, um eine sofortige Bezahlung zu erlangen.

Laut FTC handelt es sich bei dieser Aktion nicht nur um einen Betrug, sondern auch um einen kriminellen Erpressungsversuch. Die Behörde fordert jeden, der auf ein solches System stößt, dringend auf, dies den Behörden wie der örtlichen Polizei, dem FBI, der FTC oder ihren Pendants in anderen Ländern zu melden.

Das Aus für BitMEX? – Anleger ziehen Bitcoin ab

Das Aus für BitMEX? – Anleger ziehen Bitcoin ab

Dunkle Gewitterwolken ziehen bei der Krypto-Börse BitMEX seit den Serverausfällen aus dem vergangenen Monat auf. Es wurden anschließend ungefähr 40 Prozent der gelagerten Bitcoin abgezogen. Das Aus für BitMEX?

Vertrauensverlust

Aus für BitMEX

Das Vertrauen zur Krypto-Börse schwindet, viele Anleger entfernen ihre Bitcoins von der Plattform.

Im letzten Monat verwahrte BitMEX noch über 310.000 Bitcoins (BTC) für ihre Anleger. Einen Monat später sind davon noch lediglich 220.000 Bitcoin übrig geblieben. Knapp 1/3 aller Vermögenswerte wurde abgezogen und auf andere Plattformen und Wallets verteilt.

Gründe der Anleger

Einerseits gehen wohl viele Anleger mit der Masse und vertrauen den zentralen Börsen nicht mehr. Andererseits wäre das aufgezeigte Volumen an Abgängen zu hoch, um lediglich von einem allgemeinen Trend zu sprechen. Dafür kommt der Rückgang zu plötzlich und hat wohl andere Gründe.

Probleme der Server zur falschen Zeit

Wir alle haben noch den Donnerstag im Kopf, an dem unser Krypto-Vermögen in wenigen Stunden dahingeschmolzen ist, es ist erst einen knappen Monat her. An genau diesem Tag waren die Server von BitMEX für ca. 25 Minuten inaktiv. Es konnte kein Handel stattfinden. In so entscheidenden Stunden haben viele Anleger große Verluste hinnehmen müssen.

Der Grund hierfür soll eine sogenannte DDos-Attacke gewesen sein. Darüber ist sich die Community allerdings nicht einig und BitMEX bestätige dies nicht.

Bereits Ende Februar waren die beiden Börsen Bitfinex und OKEX von DDos-Attacken betroffen.

Mehr dazu im verlinkten Artikel.

Viele Trader sind verärgert

Alex Mashinsky, der Gründer und Geschäftsführer des Celsius Networks (CEL), stützt die These, dass die Kunden von BitMEX wegen des Ausfalls während des Crashes der Kryptomärkte abwandern:

Ich denke, dass sie die Kunden verloren haben, die bei ihnen während des Crashes im März Verluste gemacht haben. Zudem bieten viele andere Kryptobörsen mittlerweile dieselben Dienstleistungen an und haben obendrein auch noch Funktionen, die BitMEX nicht hat, was es für sie umso schwieriger macht, Kunden zurückzugewinnen.

Bekannter YouTuber gegen BitMEX

„The Moon“  – ein jeder Krypto-Enthusiast kennt ihn – stellt sich öffentlich auf YouTube gegen BitMEX:

Ich denke, dass BitMEX grundsätzlich keine gute Kryptobörse zum Handeln ist. Es gibt zurzeit viele bessere Handelsplattformen. Diese neuen Alternativen können aus den Verfehlungen von BitMEX und der Abwanderung der Kunden von BitMEX Kapital schlagen.

In unserem letzten Artikel haben wir darüber berichtet, dass mittlerweile sogar deutsche YouTube-Kanäle mit Krypto-Bezug gesperrt werden.

Das Aus für BitMEX?

In den USA gibt es eine Sammelklage gegen BitMEX, die besagt, dass die Krypto-Börse unrechtmäßig Wertpapiere verkauft. Außerdem geht aus dieser Klage ein Vorwurf zur Kursmanipulation hevor.

Sollten weiter Gelder von BitMEX abfließen – davon gehen wir aus – könnten schwere Monate auf die Handelsplattform zukommen.

Kanal Blocktrainer von YouTube gekündigt

Kanal Blocktrainer von YouTube gekündigt

Am Freitag den 10. April wurde der Youtube-Kanal des deutschen Krypto-Youtubers Blocktrainer gekündigt und somit von der Plattform entfernt. Mit der Kündigung auch alle Videos. Damit ist es Roman – dem Blocktrainer – nicht mehr gestattet, YouTube Kanäle zu betreiben.

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Wie konnte das passieren?

In einem Livestream wurde ein Oster-Gewinnspiel vorgestellt, bei dem es über die Minecraft-Server Ostereier zu gewinnen gibt. Diese Gewinne werden in Form von Bitcoin ausgezahlt. Das Gewinnspiel wurde in einem Livestream auf dem Blocktrainer Kanal vorgestellt.

Der Titel hierbei:

LIVE: Gewinne 150€ in Bitcoin beim Blocktrainer-Osterspecial!

Noch bevor der Livestream startete, wurde er von Youtube angemahnt. Das heißt, der Livestream wurde gelöscht, er bekam eine Warnung und einen Hinweis per E-Mail. Doch Roman dachte, dass ein Bot aufgrund des Titels den Livestream blockierte.

Lese auch: Bitcoin Interesse explodiert vor Bitcoin Halving!

Blocktrainer von YouTube gekündigt

Blocktrainer von YouTubeNachdem der Vorgang des Livestreams unter neuem Titel „Oster-Special Gewinnspiel“ nochmals erstellt wurde, wurde der komplette YouTube-Kanal gekündigt.

Ungewöhnliche Vorgehensweise 

Die Vorgehensweise in diesem Fall ist allerdings mehr als fragwürdig. In der Regel erhält der YouTuber erst einmal eine Verwarnung und drei weitere Strikes, bevor eine Kündigung ausgesprochen wird.

Die Begründung:

Verstoß gegen die Community Richtlinien

Widerspruch eingelegt

Noch in derselben Stunde hat der Blocktrainer den Widerspruch zur Kanalkündigung ausgefüllt und wartet seither auf eine Rückmeldung seitens YouTube. Sollte dieser Schritt zu keinem Erfolg führen, sieht Roman sich gezwungen auch rechtliche Schritte einzuleiten.

Andere Plattformen sind keine Alternative

In einem Statement auf seiner Webseite gibt er direkt zu verstehen, dass andere Plattformen für ihn keine Alternative darstellen. Viele Leute aus der Community haben ihm zu diesem Schritt geraten.

YouTube bietet mir Reichweite, eine faire Vergütung, tolle Möglichkeiten meine Arbeit und Erfolge anhand von Statistiken usw. zu prüfen und vieles mehr.

Weiter mache ich Bildung auf meinem Kanal. Ich bewerbe keine Scams, bewerbe keine Risikoprodukte und bewerbe nicht Mal das Kaufen von Kryptowährungen.

Es geht um Bildung und ich bin der festen Überzeugung, dass diese Art von Content auf YouTube zuhause ist!

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Die Krypto-Community hält zusammen – Petition gestartet

Es wurde eine Petition gestartet:

Den YouTube Kanal des Blocktrainer’s wiederherstellen!

Unter diesem Link kannst du dich daran beteiligen.

Bereits 177 Personen haben diese Petition unterschrieben. Unter der Petition wird der Blocktrainer als unabhängiger, unparteiischer und seriöser YouTuber beschrieben. Diese Beschreibung können wir ausnahmslos unterschreiben.

Besonders hervorzuheben ist, dass er alle Quellen angibt und keinerlei unseriöse Inhalte oder gar Scams bewirbt.

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Weitere YouTuber gesperrt 

Der Kanal „Krypto-Helper“ wurde ebenfalls durch YouTube gelöscht. Dieser hatte einen Livestream mit demselben Namen gestartet. Der weitere Verlauf ist wie der oben beschriebene, mit einem Unterschied, der Kanal wurde gekündigt, ohne Warnung und ohne Strike!

Krypto-Magazin mit Nachricht an Youtube

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Freie Meinung im Krypto-Space gefährdet?

Bei der Sperrung der Kanäle handelt es sich nicht um Einzelfälle. Bereits im Dezember 2019 führte YouTube eine Anti-Krypto-Aktion durch. Dabei wurden Kanäle gesperrt und Inhalte gelöscht.

Wie in diesem Fall konnten die Kanalbetreiber die Anschuldigungen nicht nachvollziehen. Die zweitgrößte Suchmaschine der Welt ging schon damals gezielt gegen Krypto-Inhalte vor.

Auch wenn die Blockchain-Technologie gut für dezentrale Informationsnetzwerke gemacht ist, fehlt die Reichweite dieser Plattformen. Deshalb gelten diese als keine Alternative.

YouTube zog Account-Sperrungen zurück

In diesen Vorfällen konnte lediglich durch öffentlichen Druck gegen YouTube Lockerungen erreicht werden.

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Damals war Krypto-Deutschland nicht betroffen

Im Dezember 2019 waren deutsche Krypto-Kanäle von den Sperrungen und Löschungen weitestgehend verschont geblieben. Dies war vermutlich auf die vergleichsweise geringe Anzahl der Abonnenten und der Reichweite zurückzuführen.

Zu den Vorfällen im vergangenen Jahr wurde sogar das Nachrichtenmagazin Forbes aufmerksam. Aus dem Artikel ging heraus, dass Google Krypto-Werbung über ihr Advertising-System GoogleAdSense sperrte, um es einige Wochen später wieder freizugeben.