Komodo Coin | Was steckt hinter KMD?

Komodo Coin | Was steckt hinter KMD?

Der Komodo Coin ist ein Hard-Fork von Zcash, welcher am 01.02.2017 durchgeführt wurde und hieß anfangs Bitcoin Dark. Die Grundeigenschaft von Komodo ist wie auch bei Zcash die Möglichkeit von vollkommener Anonymität durch zero knowledge Transaktionen. Der Gründer ist nur unter dem Pseudonym James JL777 Lee bekannt und hält sich absichtlich bedeckt. Im April 2021 liegt die im Umlauf befindliche Anzahl der Coins bei 125 Millionen Komodo. Das Kürzel ist KMD.

In Kürze

  • Wie ist der Komodo Coin aufgebaut?
  • Marktkapitalisierung und Börsen
  • Was sind die Besonderheiten des Komodo Coins?

Wie ist der Komodo Coin technisch aufgebaut?

Als Konsensusmechanismus wird der Proof-of-Work und der delayed-Proof-of-Work unterstützt. Mittels des dPOW-Mechanismus wird die Energie des Bitcoins genutzt um die eigene Blockchain abzusichern. Dies hat den Effekt, dass 51%-Attacken so gut wie unmöglich sind, da nicht nur die Blockchain von Komodo gehackt werden muss, sondern auch die des Bitcoins.

Komodo Coin

Wie kann ich Komodo nutzen?

Durch das eigens für den Komodo Coin kreierte Agama Wallet, kann ein Seed generiert und somit eine Wallet nutzbar gemacht werden. Ein Seed ist mit einem Private Key zu vergleichen und ist das eindeutige Passwort, um auf seine Wallet zugreifen zu können. Auf der offiziellen Website von Komodo ist es zudem möglich, sich ein Paper Wallet zu erstellen.

Was sind die Besonderheiten des Komodo Coin?

Ein großer Vorteil für langjährige Komodo-Hodler sind die Rewards. In der Agama Wallet können die Komodos geclaimt werden. Das heißt, sie werden für genau ein Jahr nicht bewegt,  wobei es jedes volle Jahr 5,1% Komodo auf die bezügliche Adresse kostenlos und je nach Anzahl der Komodos, die nicht bewegt wurden, gibt.

Eine weitere Besonderheit stellte der ICO von Komodo dar, da dieser als erster ICO überhaupt dezentral in die Geschichtsbücher einging.

Der Komodo Coin | Anonymität & Sicherheit

Bei Komodo wird die Anonymität besonders groß geschrieben. Denn bei Komodo sind alle Transaktionen 100% anonym, die Transparenz hängt von der jeweiligen Transaktion ab. Daher ist der Coin eine echte Alternative zu Monero (XMR). Nach dem Hard Fork konnte ein zusätzlicher Schutz der Blockchain erschaffen werden. Dieser basiert auf einem sogenannten „Delayed Proof of Work“, welche die Bitcoin hashrate sozusagen recyceln kann. Hierdurch ist die Blockchain unveränderbar.

Marktkapitalisierung und Börsen des Komodo Coin

Die maximale Anzahl aller im Umlauf befindlichen Coins beträgt 200.000.000 KMD. Zum Stand Neujahr 2020 betrug die Zahl des Komodo Coin 117.641.453. Das Kürzel ist KMD.

Der Komodo Coin ist auf den gängigen Börsen zu finden:

  • Binance
  • HitBTC
  • OKEx
  • Huobi

Bereits abgeschlossene Projekte von Komodo sind:

→ Blockchain Security Service

→ Atomic Swaps der Blockchains auf Komodo Basis, für Bitcoin Protokoll, sowie für Ethereum und allen ERC20-Tokens

→ Agama Multi-Coin Wallet

Was sind die Zukunftspläne von Komodo?

Komodos Zukunftspläne sind neben privacy atomic swap, DICO, also einer dezentralen ICO-Börse, auf der ohne eine Dritte Partei und vollkommen anonym ein ICO durchgeführt werden kann, auch barterdex, eine dezentrale Tokentauschbörse, die mittels Atomic Swap funktioniert. Gefahren für Komodo ist die Möglichkeit der Geldwäsche bei anonymen ICO’s. Die Roadmap ist zum Ende 2018 stark auf den Aufbau der dezentralen Exchange fixiert.

Fazit und Zukunft des Komodo Coin

Komodo hat ein wahres Ökosystem seit dem Fork aus Zcash erschaffen, die Entwickler arbeiten ständig an dem Projekt und daran, die Roadmap zu verwirklichen. Für Hodler ist es  durch die Rewards von 5,1% im Jahr zusätzlich lukrativ Komodo Coins zu kaufen und zu halten, da diese wie bei „Aktien als Dividende“ gesehen werden kann. Für die Zukunft sicherlich ein interessantes Projekt.

GRIN – Eine Zusammensetzung aus Skalierung und Privacy

GRIN – Eine Zusammensetzung aus Skalierung und Privacy

Das Projekt Grin ist seit 2016 in Bearbeitung und basiert auf einer eigenen Blockchain. Grin ist ein Community gesteuertes Projekt, das eine hohe Skalierung ermöglicht und gleichzeitig eine hohe Privacy verspricht.

In Kürze

  • Grin legt Stellenwert auf Skalierung und Privacy
  • Funktionsweise des Mimblewimble Protocol
  • Entwicklung von Grin

Was bietet Grin?

Das Projekt beruht auf dem Mimblewimble Protocol, das eine andere Implementierung der Proof-of-Work Blockchain darstellt. Grin (dt. grinsen) ist ein komplett von der Community gesteuertes Projekt und lässt sich somit durchgehend von der Entscheidungskraft der Nutzer leiten. Die Entwicklung ist keinem Zwang eines Unternehmens ausgesetzt.

Das Projekt setzt auf zwei Faktoren, die besonders wichtig sind. Durch das Mimblewimble Protocol wird eine hohe Skalierung sowie eine sehr hohe Privacy sichergestellt. Derzeit ist das Projekt in der Beta Phase, es gibt noch einige Eckpunkte, die noch verbessert werden sollen. Der Genesis Block wurde im Januar 2019 verifiziert.

 
 
Technologie von Grin/Mimblewimble

Das Projekt hat das Mimblewimble Protocol implementiert. Dieses Protokoll ist zu vergleichen mit dem Proof-of-Work Konsens, allerdings liegt bei Mimblewimble der Stellenwert von Skalierbarkeit und Privacy höher.

Um diese beiden Faktoren zu garantieren, beruht das Protokoll nicht auf dem klassischen Blockchain Modell. Zum einen gibt es in dem System keine Adressen, die kontinuierlich einer Person zugeschrieben werden. Um eine Transaktion abschließen zu können, müssen der Sender, wie auch der Empfänger Verifizierungsinformationen austauschen.

Durch sogenannte Pedersen-Commitments wird sichergestellt, dass Transaktionsdaten für Unbeteiligte nicht sichtbar sind, die Transaktion jedoch trotzdem von allen Teilnehmern validiert werden kann. Um den Grin Coin zu kaufen, klicke hier.

Um eine hohe Skalierung zu erreichen werden mehrere Transaktionen ähnlich wie im Lightning Network zu einer einzigen gebündelt. Ein weiterer Faktor zur Datenverringerung innerhalb eines Blocks ist es, dass lediglich wenige Informationen in der Blockchain gespeichert werden. Durch den geringen Datenverbrauch wird eine hohe Skalierbarkeit und eine gute Überprüfbarkeit der Blockchain ermöglicht.

Preisentwicklung von Grin

Der Kurs musste sich direkt zu Beginn einer starken Korrektur aussetzen und fiel innerhalb von 2 Monaten von 12 $ auf 2,55 $. Im Juni letzten Jahres erfuhr der Kurs noch einmal einen Schub und konnte auf 5,65 Dollar klettern. Doch auch dieser Höhenflug hatte ein Ende und mit der Zeit pendelte er sich zwischen 0,27 $ und 0,36 $. Sehe dir den ganzen Verlauf auf coinmarketcap an.

Dieser Kursverlauf ist unter Umständen auch dem Grund geschuldet, dass Grin vollständig dezentral ist und nur von der Community geleitet wird. Da keine private Instanz dahintersteht, ist das Marketing für den Coin nicht sehr gut. Dies scheint auch der Grund zu sein, weshalb die User Community noch so klein ist. Das Potential weiter zu wachsen ist bei Grin jedoch allemal gegeben, da der Markt, welchen der Coin umfasst, enorm groß ist.

Diese Analyse von Grin basiert zu einem großen Teil auf der detaillierten Analyse von Marc Fuchs & seinem Team (www.wirtschaftsfuchs.de). Die Analyse enthält neben der qualitativen Beurteilung auch eine quantitative Score-Bewertung, die das Vergleichen diverser Kryptoprojekte ermöglicht. Marc ist ein erfahrener Veteran im Kryptospace und stellt mit seinem Team neben ausgereiften Analysen wechselnder Kryptowährungen auch einen regelmäßigen Marktbrief, Chartanalysen, statistische Berechnungsmodelle und eine künstliche Bitcoin-Trading Intelligenz zur Verfügung. Klicke hier* und du kommst direkt zu sowohl seinem kostenfreien Newsletter, als auch zu seinen Exklusiv-Inhalten.

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Bitcoin | Einfach und verständlich erklärt!

Bitcoin | Einfach und verständlich erklärt!

Kurz gesagt: Bitcoin ist ein innovatives Zahlungsnetzwerk und eine neue Art von Geld.

Nun aber etwas genauer. Bitcoin (BTC) ist eine seit 2009 bestehende, virtuelle Geldeinheit, bei der Scheine oder auch Münzen der Vergangenheit angehören, das gibt es nämlich in diesem Format nicht mehr. Bitcoin ist ausschließlich digital! Dennoch verfolgt der Bitcoin die gleiche Intension – das Bezahlen – aber eben ohne einen Zwischenschritt wie Banken oder Staaten und ohne Inflation, da eine begrenzte Menge von 21 Millionen vom Inventor Satoshi Nakamoto im Whitepaper festgeschrieben wurde. Dadurch bestimmt ausschließlich Angebot und Nachfrage den Preis der ältesten Kryptowährung.

In Kürze

  • Was ist Bitcoin?
  • Die Blockchain-Technologie
  • Mining von Bitcoin


KryptoGuru Ausbildungsprogramm

Besonders in der aktuellen Situation, bei der Wirtschaftskrisen und allgemeine Unsicherheiten der Bevölkerung die Stimmung drücken, erringt der Bitcoin ein immer größer werdendes Interesse.

Gold-Münze - Bitcoin

Das Bitcoin-Netzwerk wird von einer dezentralen Datenbank (der Blockchain) verwaltet. Bestimmt hast du diesen Begriff bereits öfter aufgeschnappt. Doch weißt du überhaupt was damit gemeint ist? Im Gegensatz zu einer Cloud werden Informationen nicht auf einem Server gespeichert, sondern in einem Netzwerk aus Computern. Deswegen auch dezentral und nahezu „unhackbar“. Außerdem liegt keine geographische Beschränkung vor. Der User benötigt lediglich einen Internetzugang. Die offizielle Website, welche von der Community gehostet wird, findest du hier.

Aber warum Blockchain ?

Stell dir den „Block“ als einen Datensatz vor, welcher alle neu stattgefundenen Transaktionen in ein digitales Buch abspeichert. Diese Transaktionen werden den bereits stattgefundenen Zahlungen angehängt, im Bitcoin Netzwerk dokumentiert und für jeden automatisch abrufbar gemacht. Ein solches Buch ist natürlich nicht unendlich lang, da ansonsten lange Ladezeiten verursacht werden. Ein Block wird bei einer bestimmten Größe geschlossen und unwiderruflich abgespeichert. Hier werden jedoch nur die getätigten Transaktionen gespeichert, welche die meisten Transaktionskosten beinhalten. Danach wird direkt ein neuer eröffnet. Es entsteht also eine Kette aus Blöcken, der Blockchain. Jeder Block ist genau 1 MB groß.

Wie funktioniert die Blockchain Technologie im Detail?

Eine Blockchain ist eine dezentrale Datenbank, die kontinuierlich durch Datensätze erweitert wird. Diese sind mit kryptographischen Verfahren miteinander verkettet. Die neuen Datensätze werden auch Blöcke genannt. Alle Blöcke, die jemals erstellt wurden, sind immer abrufbar, bauen aufeinander auf und müssen den nachgehenden immer als richtig bestätigen.

Was sind Miner?

Eine Blockchain wird durch sogenannte Miner kontrolliert und am Laufen gehalten. Durch spezielle Hardware kann jeder zum Miner werden. Neben der Hardware wird nur eine aktuelle Version der Blockchain, sowie eine kontinuierliche Internet- und Stromverbindung zum Mining benötigt. Die Miner schließen sich in einem dezentralen Netzwerk ohne Landesgrenzen zusammen um aktuelle Transaktionen zu einem neuen Block zusammenzufassen. Hierzu werden tausende verschiedene Berechnungen in Sekundenschnelle durchgeführt. Sobald ein Rechengerät den passenden Block gefunden hat, wird dieser sofort von allen anderen Geräten überprüft, anerkannt und der Blockchain angehängt. Dieser ist ab sofort nicht mehr abänderbar und gehört zur Blockkette.

Dich fasziniert das Thema Mining? Dann klick hier und lese unseren umfangreichen Mining-Guide!

Warum leisten Miner diese Arbeit? Mining - Bitcoin

Sie erhalten eine anteilige Belohnung für die aufgebrachte Rechenleistung und Stromkosten in einem Wallet gutgeschrieben. Diese wird Mining-Fee genannt. Sie setzt sich aus den Transaktionskosten des aktuell bestätigten Blocks und aller dadurch validierten Transaktionen, sowie der aktuellen Belohnung pro Block zusammen.

Worum handelt es sich bei der kryptographische Rechenaufgabe dahinter?

Diese Rechenaufgabe wird bei der Bitcoin-Blockchain Proof-of-Work genannt. Es handelt sich um eine Form der Konsensus-Mechanismen. Neben Proof-of-Work ist in der Krypto-Welt Proof-of-Stake eine der verbreitetsten Formen. Im Kontext  wird nicht weiter darauf eingegangen, da diese beim Bitcoin keine Verwendung findet. Proof-of-Work ist ein Arbeitsnachweis, der in einem dezentralen Netzwerk die Aufgabe hat, einen Konsensus zu erzielen und diesen auf eine für alle Teilnehmer identische Version der Blockchain abbildet.

Wo kam diese Technologie das erste mal zum Einsatz?

Bereits 1992 entstand die Idee des Proof-of-Work. Vynthia Dwork und Moni Naor wollten durch Hashcash, einen Spam-Schutz für E-Mails einrichten. Der Grundgedanke war, dass vor der Nutzung einer Dienstleistung der Nutzer selbst Arbeit verrichten muss, bevor er diesen in Anspruch nehmen darf. Dadurch können Junk-Mails eingedämmt werden. Also wird durch den Arbeitsnachweis eine missbräuchliche Nutzung des Dienstes unterbunden, da der Dienstnutzer erst Aufgaben lösen musste.

Doch wie funktioniert dieser Mechanismus im Detail?

Dezentralität Digitalisierung - Bitcoin

Durch kryptographische Aufgaben, dem sogenannten „Mining“ verifizieren Miner die Transaktionen innerhalb eines Netzwerkes. Diese werden in einem Block als Datensatz zusammengefasst, welcher die Informationen aller seit dem letzten Block stattgefundenen Transaktionen speichert. Die Aufgabe der Miner ist es, diesen Block durch ständiges ausprobieren neuer Zahlen zu generieren, indem sie die Proof-of-Work Berechnung durchführen.

Der Miner, welcher zuerst die Arbeit erledigt hat, bekommt eine Belohnung für diese kryptographische Rechenleistung und darf als Erster die Zusammenstellung der Transaktionen wählen. Voraussetzung hierfür ist, dass ein Ergebnis mit den richtigen Eigenschaften gefunden wurde und somit ein neuer Block entsteht. Die Belohnung besteht aus allen Transaktionsgebühren, welche innerhalb dieses Blocks und damit des letzten Zeitraums angefallen sind, sowie zusätzliche Ausschüttungen, die bei den einzelnen Kryptowährungen unterschiedlich sind (Beim Bitcoin bis Mitte des Jahres 2020 12,5 je Block alle 10 Minuten). Der nun erzeugte Block wird von allen Minern bestätigt, der Blockchain angehängt und ist für immer festgesetzt.

Was ist ein Block ?

Blöcke sind Datensätze und entstehen, wenn genug Transaktionen getätigt wurden. Sie beinhalten unter anderem Informationen des Vorgängerblocks, alle Transaktionen und Gebühren, die seit dem letzten Block stattgefunden haben und eine zufällige Zahl, welche für die Berechnung des nächsten Blocks notwendig ist. Mehrere Blöcke hintereinander nennt man Blockchain.

Wie kannst du dir das in der Praxis vorstellen?

Wenn du als User Coins an einen anderen senden möchtest, musst du durch eine Wallet die Nodes und Miner über deine Absicht informieren. Diese geben die Information wiederum an andere Miner und Nodes weiter. Da diese Transaktion aber noch nicht in einen Block geschrieben wurde, bleibt sie nun unbestätigt (unconfirmed). Sie ist nicht da aber auch nicht weg.

Miner beobachten ständig das Netzwerk nach Transaktionen. Sobald eine zu erkennen ist, wird diese ihrem Pool der unbestätigten Transaktionen hinzugefügt – dies alles geschieht blitzschnell. Die Arbeit, die hierbei verrichtet wird, ist das Zurückrechnen eines kryptographischen Algorithmus, welcher nur durch ständiges Ausprobieren gelöst werden kann.

Da jeder Block nur eine begrenzte Anzahl an Transaktionen enthalten darf, wählen die Miner meist die Transaktionen aus, welche mit den höchsten Gebühren versendet wurden, um für sich den größtmöglichen Profit herausschlagen zu können. Hierdurch kannst du als User selbst bestimmen, wie schnell deine Transaktion abgeschlossen sein soll. Durch eine hohe Transaktionsgebühr ist die Wahrscheinlichkeit einer schnelleren Bestätigung gegeben.

Wie kannst du davon profitieren?

Es gibt zwei Möglichkeiten selbst von dem Mining zu profitieren. Zum Einen kannst du Selbst-Miner werden, was jedoch aufgrund der aktuellen Difficulty und den Verwaltungskosten der Mining-Hardware nicht mehr profitabel ist. Allerdings kannst du dich auch einem Dienstleister im Online-Mining-Bereich anschließen, bei dem du dir Rechenleistung (Hashpower) kaufst. Dies wird Cloud Mining genannt.

Wie Bitcoin kaufen?

Es gibt verschiedenste Börsen für den Bitcoin Kauf. Wir empfehlen dir die größten, weil diese aufgrund ihrer hohen Einnahmen als am sichersten gelten. Zu diesen Börsen zählen Binance*, Bitpanda*, Huobi und AnyCoinDirect*. Wenn du mehr über diese Börsen und als Anfänger einen guten Einblick in die Vor- und Nachteile erhalten möchtest, dann lies unseren Krypto Starter Guide – optimal für Anfänger geeignet, die sich eine eigene Meinung in der Krypto-Welt bilden möchten.

Blockchain-“Unterschrift” im Smart Contract

Auch in anderen Anwendungsbereichen der Blockchain bleibt das Prinzip das Gleiche. Die eigentliche Information ist lokal gespeichert. Ein Beispiel wären hier die vielzitierten Smart Contracts, die etwa über die Blockchain von Ethereum, der zweitgrößten Kryptowährung, laufen. Der Vertragsinhalt liegt auf den zwei Rechnern der unterzeichnenden Parteien. In der Blockchain wird quasi nur die “Unterschrift” der beiden Partner gespeichert und damit gesichert. Hiermit können jegliche Vertragsformen auf der Blockchain abgebildet werden.

Warum wurde Bitcoin entwickelt?

Die Idee zu der privaten Währung Bitcoin entstammt dem Geist eines Phantoms Namens Satoshi Nakamoto. Er stellte seine Idee eines freien Geldes, welches nicht von Staaten kontrolliert und manipuliert werden kann 2008 in einem Blog vor.

Die Idee dahinter:

Bitcoin ist “easy”: Um mit dem Bitcoin im Internet zu bezahlen, musst du lediglich deinen persönlichen Key kopieren und “senden” klicken. Das ist deutlich einfacher als zum Beispiel die Verwendung einer Kreditkarte und kann unabhängig, ob Computer oder Smartphone, jederzeit durchgeführt werden. Eine Intension war es sicher, das Bezahlen zu revolutionieren.

Bitcoin ist individuell: Du kannst deine Bitcoins in der dir angenehmen Sicherheit verwahren. Ob Wallet am PC oder Handy, Sicherheitskopie, Passwort oder Paperwallet. Es ist den Menschen selbst überlassen, wie sie mit Ihren Bitcoins hantieren.

Bitcoin ist inflationssicher: Die Menge an Euro wird durch die EZB bestimmt, die des Dollars von der FED. Diese können ungehindert und frei die jeweilige Währung aufstocken. Dadurch verliert jede Währung an Wert, das zeigt die Geschichte. Da der Max. Supply (Gesamtmenge) an Bitcoins auf 21 Millionen beschränkt ist, ist dies ausgeschlossen. Auf Dauer wird der Bitcoin dadurch vermutlich sehr wertstabil sein und deflationäre Züge zeigen.

Was ist Cloud Mining?

Die Institutionen treten in diesem Fall als Dienstleister auf und stellen dir ihre Erfahrung und ihre Geräte unter besseren Bedingungen zur Verfügung. Sie profitieren hier von den Mengenrabatten der Hardware, die sie direkt vom Hersteller beziehen und der günstigeren Stromversorgung in Drittländern. Zudem können diese ein viel höheres Mining Ergebnis erzielen, da sie einen viel höheren Anteil der Hashpower am gesamten Netzwerk besitzen, als der private Miner.

Welchen Vorteil bietet dir Cloud Mining?

Dies hat den Vorteil, dass keine eigenen Mining-Geräte angeschafft, installiert, gewartet und ständig gekühlt werden müssen. Externe Einrichtungen übernehmen diesen Part für den Nutzer, weshalb für ihn lediglich ein Unkostenbeitrag je nach Höhe der gekauften Rechenleistung anfällt.

Warum ist der Missbrauch des Bitcoin-Netzwerkes so gut wie unmöglich?

Da jeder Miner unabhängig voneinander, aber mit dem gleichen Konsensus diese Rechnungen durchführt, ist der Missbrauch des Netzwerkes so gut wie unmöglich. Die Steuerung erfolgt durch die Nodes (Knotenpunkte) und durch die Miner. Dadurch ist eine zentrale kontrollierende Stelle nicht notwendig, da jeder Teilnehmer anhand des Konsensus nachprüfen kann, ob alle Regeln eingehalten wurden, was eine signifikante Eigenschaft des Proof-of-Work ist.

Wie ist der Missbrauch des Netzwerkes trotzdem möglich?

Durch eine 51%-Attacke ist die Manipulation der Blockchain möglich. Hierbei schließen sich mehr als 51% der Hash-Power des gesamten Netzwerkes zu einer Gruppe zusammen. Dabei ist eine Kontrolle des dezentralen Konsensus möglich und somit auch eine Manipulation. Es wurde Zentralisiert. Da dies jedoch das Vertrauen in eine Währung senken würde, würde sich dies direkt und spürbar auf den Kurs auswirken. Deswegen ist dieses Szenario ziemlich unwahrscheinlich. Zudem sind die Miner viel zu Global verteilt, neben der extrem hohen Stromkosten, die eine solche Attacke benötigen würde.

Wer hat das Projekt ins Leben gerufen?

Satoshi Nakamoto ist der anonyme Erfinder des Bitcoins und hat das Whitepaper über eine verschlüsselte E-Mail-Adresse Anfang 2009 veröffentlicht. Der erste Tausch kam am 12. Januar 2009 zustande. Bis Ende 2010 hatte das Phantom noch Kontakt zu der Bitcoin-Community, danach hörte man nie mehr etwas von ihm.  Es wird vermutet, dass es sich um einen Mann handelt, es kann aber auch eine Frau oder eine Gruppe sein.

Mehr über Satoshi Nakamoto findest du hier!

Wir werden wohl nie herausfinden, wer sich hinter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto versteckt, dessen Bitcoin Anteile auf ein Vermögen von ca. zwei Milliarden US-Dollar geschätzt wird. Doch eines können wir sicher sagen, der Bitcoin mit der Blockchain-Technologie ist und bleibt eine nie dagewesene Revolution.

Die Bitcoin-Blockchain im Detail:

Maximale Anzahl an Coins 21000000
Aktuelle Coins im Umlauf (Stand 06.09.2018) 17.252.837
Erfinder Satoshi Nakamoto
Konsensus-Mechanismus Proof-of-Work

Du bist Anfänger und möchtest die Krypto-Welt verstehen? Dann lese unseren Krypto Starter Guide, um dir eine eigene Meinung bilden zu können!

Welche Chancen und Anreize bietet Bitcoin?

Bitcoin bietet den Anreiz, Online-Zahlungen von einer Partei direkt an eine andere zu tätigen, ohne dabei ein dritte Partei wie ein Finanzinstitut mit einzubeziehen. Er möchte eine Lösung für das Double-Spending-Problem bieten.

Ein weiterer Vorteil ist, dass ein Konto nicht vom Staat oder sonstigen Institutionen gesperrt werden kann, wie es mit den aktuellen Bankkonten weltweit der Fall ist.

Durch eine sinkende Belohnung in Bitcoin, welche die Miner aus den Transaktionskosten generieren, wird es für diese immer unlukrativer das System am Leben zu halten. Daher muss der Preis pro Einheit mit zunehmender Laufzeit steigen. Deshalb wird bei Bitcoin von einem deflationären Geldsystem gesprochen. Da der Preis des Bitcoin immer im Verhältnis zu einer Fiat-Währung (€,$) festgesetzt wird, und diese inflationär aufgebaut sind, beflügelt dies die Preiszunahme des Bitcoin auf Dauer.

Welche Risiken beinhaltet Bitcoin?

Natürlich muss dem Pro auch ein Kontra gegenüber stehen. So birgt die finanzielle Unabhängigkeit von Finanzinstitutionen, die zum einen als Vorteil gesehen wird auch einige Nachteile. Kommt es zum Beispiel zu einem Bitcoin-Crash, so gibt es keine Behörde, die dies regulieren kann und es kann zum Totalverlust der Anleger kommen, ohne dass jemand dafür Verantwortung übernehmen muss.

Des Weiteren bist du selbst für dein Geld verantwortlich und benötigst, um darauf zugreifen zu können, immer eine Internetverbindung sowie das Passwort deiner Wallet. Vergisst du dein Passwort, so ist dein Geld dieser Wallet für immer verschwunden.

Dir ist sicherlich bekannt, dass Bitcoin keinen stabilen Kurs hat. So war Bitcoin 2013 ca. 100$ wert, während er im Mai 2019 bei ca. 6000$ steht. Der Kurs ist außerdem äußerst volatil, so kann es sein dass der Wert innerhalb kürzester Zeit um die Hälfte sinkt oder sich glatt verdoppelt. Jedoch ist die 51%-Attacke wohl das größte aller Risiken.

Was ist eine 51%-Attacke?

Hiervon wird gesprochen, wenn mehr als 51% der kompletten Rechenleistung von einem Miner bzw. Miner-Pool bereitgestellt und kontrolliert wird.Da Miner ständig die Blockchain um einen neuen Block erweitern wollen, ein gefundener Block jedoch von mindestens 50% aller Miner bestätigt werden muss, ist es möglich, mit mindestens 51% der Gesamtrechenleistung die Blockchain zu manipulieren. Der Angreifer könnte auf den von ihm ausgewählten Wallets Coins löschen oder neue hinzufügen. Damit wäre der Wunsch nach Dezentralisierung dahin.

Fazit

Bitcoin ist aufgrund seines unbekannten Ursprungs und seiner erst jungen Geschichte immer ein Invest, das mit Risiko verbunden ist. Ob sich ein Kauf lohnt, muss jeder für sich entscheiden. Dieser Beitrag dient lediglich der Aufklärung rund um das Gold und den Kryptowährungen. Auch die Geldgeber der EU haben sich dazu geäußert. Die Europäische Zentralbank definiert Bitcoin in einer Erklärung wie folgt:

Virtuelle Währungen wie Bitcoin sind weder echtes Geld wie es in der Wirtschaftswissenschaft definiert wird, noch sind sie Geld oder eine Währung aus rechtlicher Perspektive.

Wir bleiben gespannt, wie sich der Krypto-Markt und allen voran der Bitcoin entwickeln wird. Bei krypto-guru.de halten wir dich hierzu immer auf dem Laufenden. Folge uns auf unseren Sozial Media Kanälen, um keine Nachrichten zu verpassen!

Du hast dich schon immer gefragt, was genau der Unterschied zwischen Coin und Token ist? Dann klicke hier und wir klären dich auf!

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Ethereum Coin – Smart Contracts und ICO’s auf Blockchain-Basis

Ethereum Coin – Smart Contracts und ICO’s auf Blockchain-Basis

Der Ethereum Coin ist seit einigen Jahren, außer ein paar Ausnahmen, die Platz zwei der größten Kryptowährungen weltweit, nach Bitcoin. In diesem Artikel befassen wir uns mit Ethereum und was die Kryptowährung im Detail kann. Bereits 2017 war der Hype um ICOs und verschiedenste DeFi-Anwendungen durch Smart Contracts enorm – ähnlich wie Ende 2020.

In Kürze

  • Der Ethereum Coin
  • Smart Contracts und ICOs
  • DeFi ein großer Zukunftsmarkt?

Was ist der Ethereum Coin? Ethereum Coin Logo

Unter Ethereum oder dem Ethereum Coin (ETH) versteht man eine dezentralisierte Plattform, die jeder interessierten Partei die Möglichkeit bietet, Distributed Apps, kurz dApps und Smart Contracts, welche auf der Blockchain-Technologie basieren, zu entwickeln. Mithilfe des Ether Token können Zahlungsabwicklungen getätigt werden. Im Ethereum-Netzwerk kann wie im Bitcoin-Netzwerk gemint werden. Die offizielle Website des Krypto-Projektes findest du hier.

Wer steckt hinter dem Ethereum Coin?

Der Entwickler von Ethereum ist Vitalik Buterin, ein Programmierer. 2013 verfasste er hierzu erstmals ein Whitepaper. Ein Whitepaper ist ein Protokoll, das Krypto-Projekte beschreibt und deren Intension in geschriebener Form wiedergibt. Im Juli 2015 ging das Netzwerk das erste Mal Live. Das offizielle Whitepaper in deutscher Übersetzung findest du auf GitHub. Drei große Säulen erklären fast die ganze Technik hinter Ethereum: Smart Contracts, dApps und Ether.

Ethereum Coin Krypto Guru Qualitätsscore

Was sind Smart Contracts?

Bei ETH nehmen „Smart Contracts“ eine wichtige Rolle ein. Diese beschreiben kleine Programme, die auf dem ETH-Netzwerk programmiert werden. „Smart Contracts“ können vielerlei Aufgaben übernehmen, so zum Beispiel die Bedingungen für eine Transaktion. Sind diese Bedingungen erfüllt, erfolgt automatisch die Freigabe der Transaktion. Aber auch reale Güter wie Immobilien, Fahrzeuge oder ähnliches können gehandelt werden, indem Ethereum-Nutzer eigene Token erstellen, die dann an einen dem Gut zugehörigen Smart Contract gebunden werden.

Vorteile der Smart-Contracts auf Ethereum

  • menschliches Versagen ist ausgeschlossen und kann Anwälte ersparen
  • Vertragspartner müssen sich nach Vertragsabschluss um nichts mehr kümmern
  • Verträge werden automatisch ausgeführt und nach einer festgelegten Laufzeit automatisch aufgelöst
  • digitale, intelligente Verträge sparen Zeit und Geld

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Was sind dApps?

Das ist aber nur ein Teil des Ethereum-Netzwerkes, ein Weiterer sind sogenannte „dApps“, das sind dezentralisierte Apps, die auf der Blockchain von ETH entwickelt werden können. Dabei sind diese Apps frei handelbar und nicht vom App Store oder dem Google Play Store abhängig.

Das Herzstück der dApps – ICOEthereum Coin Logo mit Münze

Initial Coin Offering – das spekulieren auf Krypto-Start-Ups erstreckte sich im Jahr 2017 und vor allem im ersten Halbjahr 2018 einer großen Beliebtheit, die sich im Wachstum des Ethereum-Kurses widerspiegelt. Erst Ethereum machte einen ICO über eine bereits bestehende Blockchain möglich. Vorher musste das Geld erst eingenommen werden, um die Blockchain zu starten – nun kann der Verkaufsprozess bereits auf der Blockchain von Ethereum abgebildet werden.

Wie funktioniert ein sogenannter ICO?

Zuerst einmal wird von den Start-up’s eine Idee entwickelt, die auf der Blockchain abgebildet werden soll. Im ersten Schritt ist tatsächlich nur die Idee, aber noch nicht die Umsetzung gefragt. Danach wird ein Coin Offering gestartet, denn es müssen Investoren gefunden werden, um die Idee umzusetzen. Der Investor erhält im Gegenzug Ether und ist somit Teil des Projektes. Den bisher größten ICO auf der Ethereum Blockchain erreichte Block.One mit 4,2 Milliarden Dollar an eingesammelten Kapital. Es handelte sich hierbei um den EOS Coin, das Team schaffte es mit einem durchdachten Marketingkonzept alle bisher gelaufenen ICO’s zu übertrumpfen und steht Mitte 2019 unter den Top 10 Coins nach Marktkapitalisierung.

Was ist Ether?

Oft wird von der Kryptowährung Ethereum gesprochen. Dies ist allerdings falsch. Eigentlich ist die Währung auf dem Ethereum-Netzwerk das sogenannte Ether. Dieses wird zum Bezahlen der Mining-Gebühren bzw. der Transaktionsgebühren genutzt. Aktuell ist die Plattform mit der Währung Ether nach Marktkapitalisierung die drittgrößte Kryptowährung.

Fazit zum Ethereum Coin

Hinter dem Projekt stecken enormes Potential und kluge Köpfe, die ihre Ideen nicht nur aufgeschrieben, sondern auch bereits umgesetzt haben. Außerdem bietet die Ethereum Funktionsweise, mit Smart Contracts, eine neue, nie dagewesene Technologie. Auch die extrem hohe Adoption und die hohe Anzahl von Konten stärkt die Glaubwürdigkeit von Ethereum enorm. Es könnte eine große Zukunft vor Ethereum und dessen Community stecken.  

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Iota Coin – Und alles was du zu IOTA wissen musst

Iota Coin – Und alles was du zu IOTA wissen musst

Der IOTA Coin hat seinen Standort in Deutschland. Daher ist der Bekannheitsgrad im DACH-Raum sehr hoch. Ebenso kommen viele Informationen in der Öffentlichkeit an und können sehr gut verwertet werden. Daher haben wir ein eigenes IOTA News Portal aufgebaut. In diesem Artikel geht es um die Funktionsweise von IOTA und dem Tangle.

In Kürze

  • Der IOTA Coin
  • Was steckt hinter dem Tangle?
  • Anwendungsfelder

Was ist der IOTA Coin (IOTA)?

Der IOTA Coin ist eine Kryptowährung, die als Zahlungsmittel für das Internet of Things (IOT) eingesetzt werden soll. Ein großer Unterschied zu herkömmlichen Kryptowährungen ist, dass IOTA keine eigene Blockchain unterstützt, sondern eine neue Technologie: Das Tangle. Bereits im Jahr 2016 wurde die Kryptowährung von David Sønstebø, Sergey Ivancheglo,Dominik Schiener und Serguei Popov herausgegeben.

Dieses Tangle bietet einige Vorteile bezüglich Skalierbarkeit und Transaktionskosten des Netzwerkes. IOTA wird mit Zusammenarbeit von vielen Unternehmen entwickelt, dazu zählen unter anderem Fujitsu, Bosch und VW. Diese haben den IOTA Coin und die Technologie dahinter bereits zu Testzwecken eingesetzt. Daher gilt die Technologie hinter IOTA, das Tangle, aufgrund seiner revolutionären Erfindung als eine der Bedeutensten im ganzen Kryptomarkt, auch wenn diese noch lange nicht vor ihrer Vollendung steht.

Erstmalig eingeführt wurde IOTA im Jahr 2016. Es möchte vor allem Transaktionen zwischen zwei Maschinen (M2M) sowie zwischen Maschinen und Menschen erreichen und hat den Fokus somit auf die Industrie gelegt. IOTA möchte Industrie-Standard werden. Die offizielle Website findest du hier.

Iota Coin Statistik

Wie rechne ich mit IOTA?

IOTA ist die kleinst mögliche Zahlungseinheit. So wird IOTA ähnlich wie mit Bytes gerechnet: Eine Millionen Iota sind ein MIOTA (Mega-IOTA). Tausend MIOTA sind wiederum ein GIOTA (Giga-IOTA). Im Vergleich zu Bytes: Tausend MB (Mega-Byte) sind ein GB (Giga-Byte).

Der Sinn hinter der hohen Teilbarkeit der Transaktion sind sogenannte Mikro-Transaktionen (englisch: Micro-/Nanopayments). Da der IOTA Coin die Bezahlung von Maschinen ermöglichen soll, können selbst minimale Dienstleistungen, welche wenige Cent wert sind, exakt abgerechnet werden. Bei herkömmlichen Kryptowährungen wie Bitcoin sind diese Mikro-Transkationen durch die hohen Gebühren so gut wie unmöglich. Dieses Problem würde IOTA beheben.

Du bist Anfänger und möchtest die Welt rund um Bitcoin, IOTA und anderen Kryptowährungen verstehen? Dann klicke hier und lese unseren Starterguide!

Welche Funktionsweise hat der IOTA Coin?

IOTA-Logo mit Weltkarte - IOTA Coin

Wie oben schon beschrieben besitzt der IOTA Coin keine eigene Blockchain wie Bitcoin, sondern eine verwandte Struktur: Das Tangle. Die fachliche Bezeichnung ist ein gerichteter azyklischer Graph (englisch: directed acyclic graph – DAG), welcher nachführend in einfacher Sprache erklärt wird.

Vereinfachte technische Erklärung:

Einige Knotenpunkte sind durch einen Weg verbunden, dies ist ein Graph. Jeder Weg hat einen festgelegten Start- und Endpunkt, welche die Richtung angeben. Dies kann auch als Pfeil verstanden werden, weshalb es sich um einen gerichteten Graph handelt. Wenn keiner der Wege der Pfeile zu seinem Ausgangspunkt zurückkehrt, ist der Graph azyklisch. Er besitzt also keine zyklische und damit im Kreis laufende Wege. Das heißt, es wird nie einen Zyklus in der Form 1 → 2 → 3 → 1 geben.

Welche Unterschiede gibt es im Vergleich von IOTA zur Blockchain?

Dieser Graph wird bei IOTA Tangle (deutsch: Gewirr) genannt. Der entscheidende Unterschied zu einer Blockchain ist, dass die Knoten des Tangles nicht die Blöcke in einer Blockchain darstellen, sondern einzelne Transaktionen der Nutzer untereinander.

Ähnlichkeiten zur Blockchain sind die gegenseitigen Transaktionsbeglaubigungen der Transaktionen durch das Netzwerk.

Der Unterschied ist nur, dass bei der Blockchain Miner zum einen die Transaktionen verifizieren, aber auch die Transaktionsgebühren bekommen. Dies ist bei IOTA nicht der Fall. Es gibt keine Miner. Die Transaktionen bei IOTA werden durch die Nutzer bestätigt. Hier gilt: Ein Nutzer, der eine Transaktion tätigt, muss für deren Abschluss zum einen mindestens zwei weitere Transaktionen von anderen Nutzern bestätigen und zum anderen muss die eigene Transaktion ein Mindestmaß an Beglaubigungen vorweisen können. Erst dann gilt sie als bestätigt.

Dies zeigt den enormen Vorteil von IOTA auf: Es gibt keine Transaktionskosten, da jeder Nutzer die Arbeit für die Bestätigung einer Transaktion selbst ausführt. Ein Weiterer Vorteil ist, dass die Skalierbarkeit des Netzwerkes ins Unendliche steigen kann. Da jeder Nutzer immer mehr Transaktionen bestätigen muss, steigt die Geschwindigkeit des gesamten Netzwerkes durch die Nutzerzahl ebenfalls an. Dadurch ist ein großes Problem des Bitcoins behoben: Die hohen Transaktionskosten sowie die endliche Skalierbarkeit. Zudem sind offline Transaktionen möglich, das heißt, es muss nicht nur über TCP oder UDP kommuniziert werden, sondern es kann auch über ZigBee oder Bluetooth verwendet werden.

Eine Erklärung des Tangles findest du hier!

Wie sieht es mit der Community hinter dem IOTA Coin aus?

Als deutschsprachiges Projekt gibt es in Deutschland eine extrem hohe Anzahl an IOTA-Anhängern. Diese sind auf Social Media Netzwerken wie Facebook oder Twitter zu finden und tauschen sich täglich mit einer hohen Kommunikationsfrequenz aus. Auch im Ausland ist IOTA bekannt. Allerdings ist dort die Beliebtheit nicht sehr hoch. Als deutscher Investor ist es schwer sich hinter dem ganzen deutschsprachigen Hype um IOTA eine klare Meinung zu bilden. Meist gibt es Communitys, die entweder voll für oder ganz gegen den IOTA Coin sind. Daher ist die Community auf die weltweite Sicht sehr durchwachsen.

Das Marketing läuft durch die Zusammenarbeit mit großen Unternehmen und Konzernen sehr gut. Allerdings gelangen hier auch wenige Informationen an die öffentliche Welt. Aktuell ist der IOTA Coin auf mehreren Dutzend Krypto Exchanges zu handeln. Die bekanntesten darunter sind Binance* und Huobi Global*.

Wo kommen Micro-Transaktionen mit dem IOTA Coin im Alltag zum Einsatz?

IOTA möchte es ermöglichen, dass Autos in Zukunft ein eigenes Wallet besitzen, mit dessen Hilfe eine vollautomatische Infrastruktur bezahlt werden kann.

  • Parken (je Sekunde)
  • Tanken (je Kilowattstunde/Liter)
  • Maut
  • etc.

Fazit zum IOTA Coin

Abschließend lässt sich sagen, dass falls die Vision der Entwickler von IOTA in die Praxis umgesetzt wird, es Millionen unterschiedlicher Einsatzbereiche hierfür geben wird. Das Team möchte quasi die ganze Welt durch das Internet der Dinge (IOT) vernetzen und die Industrie revolutionieren. Falls dies funktioniert, wird sich die Welt, wie wir sie zur Zeit kennen, komplett verändern. Daher kann IOTA eine gute Investition in die Zukunft sein.

Aufgrund der noch vielen Fragen rund um die neue Technologie Tangle, ist mit der endgültigen Fertigstellung allerdings erst in ein paar Jahren gerechnet. Es sind noch viele Fragen geklärt, doch Stück für Stück kommt der IOTA Coin seiner Fertigstellung näher. Regelmäßig werden neue Teilschritte auf der Roadmap erreicht und erfolgreich abgeschlossen. Wir können gespannt bleiben, welche Herausforderungen uns in Zukunft mit IOTA erwarten, aber auch welche Probleme schlussendlich gelöst werden.

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WAS IST DER NEOGAS TOKEN (GAS)? | WOZU DIENT DIESER?

WAS IST DER NEOGAS TOKEN (GAS)? | WOZU DIENT DIESER?

Der NeoGas Token oder abgekürzt GAS ist ein Token auf der Neo-Blockchain. GAS steuert die Rechte des Managements der NEO Blockchain (Bsp.: Abstimmung zu Veränderungen in den Netzwerk-Parametern). Der NeoGas Token wir für die Bezahlung der Ausführungskosten auf der NEO Blockchain verwendet. Es ist sozusagen ein Verwaltungscoin für die Hauptkryptowährung NEO.

 

In Kürze

  • Technik hinter NEO
  • Rendite aus NEO
  • Fazit

NeoGas Token als Reward für NEO-Hodling

Außerdem ist der NeoGas Token eine digitale Währung, die an diejenigen ausgeschüttet wird, die NEO mindestens einen kompletten Monat in der offiziellen Wallet halten. Somit soll das Netzwerk von NEO exponentiell wachsen.NeoGas

WIE FUNKTIONIERT DAS TECHNISCH?

Jeder neue Neo–Block generiert neues Gas, welches an die NEO-Hodler ausgeschüttet wird. Durch Mining soll die Generierung von NeoGAS Token möglich sein, diese Funktion ist aber zum Stand Ende 2019 noch deaktiviert.

WIE KANN ICH GAS ALS KOSTENLOSE RENDITE ERZIELEN?

Durch halten des NEO Coin in der offiziellen Neo Wallet wird jeden vollen Monat NeoGas Token ausgeschüttet. Das Wallet kannst du hier downloaden: https://neo.org/client. Einige Börsen wie Binance schütten das Gas an die Nutzer aus, welche Neo über einen Monat halten. Dies ist aber keine Selbstverständlichkeit der Börsen, viele stecken die Rendite selbst ein. Das heißt, wenn einmal NEO in der Wallet liegt, kannst du zuschauen, wie deine Gas-Bestände von Monat zu Monat wachsen.

MARKTKAPITALISIERUNG UND BÖRSEN DES NEOGAS TOKENS (GAS)

Die maximale Anzahl aller im Umlauf befindlichen Coins beträgt 100.000.000. Zum Stand Neujahr 2020 betrug die Zahl des NeoGas Token 17.190.378 GAS. Das Kürzel ist GAS.

Der NeoGas Token ist auf den gängigen Börsen zu finden:

  • Binance
  • HitBTC
  • OKEx
  • CoinEx
  • Huobi

FAZIT | ZUKUNFT DES NEOGAS TOKENS

In den letzten Monat zeigt sich, dass der NEOGAS Token immer weiter Richtung unter 1$ unterwegs war und auch diese Linie nun nach unten durchbrochen hat. Der Preis ist vor allem am NEO Coin gekoppelt und steigt und fällt mit dessem Preisverlauf. Da das Gesamtangebot an GAS Token begrenzt ist, könnte der Preis langfristig wieder steigen. Anfang 2018 notierte der Token noch bei ca. 60$.

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